Gästebuch
Wir freuen uns über (fast) jeden Eintrag in unserem Gästebuch. Nutzen Sie einfach das untenstehende Formular. Diskussionen sollten, sofern ein passendes Forum vorhanden ist, in unsere Diskussionsforen verschoben werden. Pöbeleien und Werbung sind nicht erwünscht, HTML-Tags werden in Text umgewandelt. Kursiv-Formatierung mit *Sternchen*, Fett mit _Unterstrichen_. (Sternchen sind daher als **, Unterstriche als __ zu maskieren.)

Name:
E-Mail:
Homepage:

Dienstag, der 26. Februar 2002, 14:30 Uhr
Name: Maud
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ Vincent

Esoterik ist nicht der Humbug der heute aktuell ist. Eigentlich ist sie alt. Freimaurer, Rosenkreuzer etc. Wenn Du Dich etwas näher damit befassen würdest, würdest Du auch dort Parallelen zu Deinen Ansichten finden.
Es gibt auch heute viele Menschen die sagen, es kommt so, wie du es erwartet hast. Vielleicht trifft das auch Deine James-Bond-Allüren zu. Ich will nicht wissen mit was Du Dich befasst hast oder warum Du Dich in solch gefährlich Abenteuer eingelassen hast, doch hast Du sicher gewußt was Du tust und hast die Schwierigkeiten in Kauf genommen. Auch wenn Du Dich und andere damit in Gefahr gebracht hast.

Beweisen muß ich mich nicht. Du kannst ja auch nicht das Gegenteil beweisen. Bzw. interessiert es mich auch gar nicht. Wenn Du mit Deinem Glauben glücklich bist ist es doch ok.

Trotzdem viele Grüße
Maud

Dienstag, der 26. Februar 2002, 13:58 Uhr
Name: Vincent
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Antichrist:
Mal wieder mein Freund.

Die Wege des Herrn sind unbegreiflich.

Dein Blabla auch.

Darum ist es mir auch unbegreiflich, warum das
Christentum, eine absolute Lüge, noch staatlich
geschützt ist.

Beweise die Lüge. Ich möchte von dir 100%ig konkrete Beweise.

Jener Christengott ist so schwach, daß er ohne
staatliche Unterstützung gar nicht existieren kann. Auch die mächtige Kirche, ohne Staatsschutz, ohnmächtig.

Falsch. In anderen Staaten (USA) arbeiten die Kirchen ohne Staatsschutz sogar "besser".

Religion ja, aber nicht das abartige Christentum!

Was ist am Christentum abartig? Welche Religion findest du gegenüber dem Christentum nicht abartig.

@Wolfgang:
Hallo Vincent, freut mich, daß mich meine Sätze
stets aus der Ruhe bringen.
Das habe ich auch gewollt.

Ja, denn du hast es unbedingt nötig, zu provozieren.

Vernageltes christliches Denken, absoluter Gehorsam, das macht einen echten Christen aus.

Vernageltes Denken? Das trifft auf dich wirklich zu. Du hast mir bisher nie geantwortet - statt dessen hast du weiter deine Sprüche geklopft.

Der Trost: der Tod: er erreicht uns alle, mit
Christentum, ohne Christentum, ohne Allah usw. Der Tod ist auf der gesammten Welt gleich. Das ist die beste Schöpfungsidee.

Insofern ja. Ohne Tod würde hier auf Erden der Platz schlichtweg nicht reichen.
Aber du willst auf etwas anderes aus. So wie ich das sehe freust du dich also immer, wenn ein Mensch stirbt?

@Maud:
Ich kann nicht nachvollziehen, warum Du Dich an einen Glauben klammerst, für den es absolut keinen Beweis gibt, denn die vagen Andeutungen überzeugen mich nicht.

Ich sehe das gleiche für dich. Du klammerst dich ebenfalls an einen Glauben - nämlich, dass jeder religiöser Glaube Unfug ist - aber kannst dies nicht beweisen. Beweise es mir - los!

Jedenfalls keinen Beweis wie es die Bibel uns glauben machen will.

?

Es gibt genug Beweise, dass vielleicht 4% (knallhart) oder maximal 20% (großzügig) der Bibel wahr ist, der Rest ist von Menschen "erfunden". Die Bibel ist das größte Märchenbuch der Welt.

Beweise es.

Allein das Buch von Buggle - " Denn sie wissen nicht was sie glauben", müßte jeden kritisch aufhorchen lassen.

Ich kann dir Bücher mit genau entgegengesetzem Inhalt nennen, die auch noch von Historikern stammen. Such mal unter Google oder Amazon!

Heike J. kann Dir sicher noch mehr Bücher empfehlen, bzw gibt es viele interessante Artikel allein schon im " der Humanist" zu lesen.

Hör mal her, ich war selber Atheist, und habe an den Blödsinn geglaubt.

Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wieso Du Dich auf einen Gott, wie er in der Bibel steht, beziehst?! Wenn Du sagen würdest, es existiert eine Kraft ausserhalb die mich lenkt, ok, das glauben viele, aber doch bitte etwas individueller! Mach Dir doch Deinen eigenen Gott und schluck nicht alles kritiklos.

Ich habe mich bisher entweder auf die Logik bezogen oder auf die Bibel bzw. der Logik, die daraus resultiert.

Warum aufs "Christentum" beziehen?
Was wäre, wenn Jesus Rumpelstilz geheißen hätte? Würdest Du jetzt sagen, Du bist Rumpelstilzianer?

Was hat das damit zu tun?

Es kommt doch ganz darauf an, was Du aus Deinem Leben machst.

Eben nicht. Hör mal her: Ich habe in meinem Beruf Dokumente gelesen von Machenschaften, die genau das wiederlegen - und wie gesagt, ich habe es erlebt, was es heißt, wenn andere dich gewaltsam erpressen und du nichts mehr aus deinem Leben machen kannst, weil du auf Schritt und Tritt überwacht wirst, und du - weil du nur einen falschen Ton gesagt hast - am nächsten Tag einen gebrochenen Arm hast. Du Lebst in einer Traumwelt, in der es keine organisierte Kriminalität gibt, die sogar an Stellen wirkt, an denen es einem schlecht wird, wenn man davon erfährt.

Wenn Du mit Dir selbst im Einklang bist, jeden Abend beruhigt schlafen gehen kannst

Wenn du wie ich bestimmte Texte lesen würdest und die Dinge aus der Welt der Kriminalität gesehen hättest, dann siehst du das alles anders.

, Deine Umwelt achtest und in ehischer Hinsicht lebst

Versuche ich.

brauchst Du keine Religion, keinen vermeintlichen "Gott", wie immer der heißen mag.

Ich habe nicht gesagt, dass ich Gott für Ethik brauche. Ich war Nihilist ok - aber das nur aus rein logischer Überzeugung. Ich hätte als Atheist auch Humanist sein können.

Für mich ist ein Schlüsselwort wichtig: Selbstverantwortung.

Ich schließe Gott und Selbstverantwortung nicht aus. Gott ist da um mir zu helfen. Er meldet sich selten, gerade um Selbstverantwortung uns zu lehren. Daher soll man nicht helfen, um vor Gott den guten Menschen zu heucheln. Man soll lernen, dass Helfen ein Teil der eigenen Person ist.

Mir hat kein "Gott" geholfen, als ich mit drei Kindern alleine da stand, weil mein Ex ein Polytoxler und Neurotiker war und immer noch ist. Ich habe mich alleine aus dem Sumpf rausgewurstelt. Das und vieles mehr hat mich zum Atheisten werden lassen.

Deine Lebensgeschichte. Meine ist eine andere. Ich war nicht nur in einem finanziellen Sumpf, sondern ich war in einem Sumpf von Erpressung, Demut und Gewalt. Ich musste Tag und Nacht um mein Leben fürchten - und irgendwann war es mir lieber auf das selbige zu verzichten, als in ewiger Angst zu leben. Doch, wie gesagt, an Banalitäten scheiterten solche Versuche von mir und denjenigen, die mich erpressten. Die damaligen Ereignisse veränderten mich - haben mich ja schließlich auch zu meinem heutigen Beruf gebracht. (Und denke nicht, dass ich psychologische Langzeitschäden von alle dem erhalten habe: Für meinen Beruf ist eine Ausbildung und Prüfung zur psychischen Stabilität erforderlich, die immer wieder wiederhohlt wird)

Deshalb fällt es mir manchmal schwer zu akzeptieren, dass sich jemand auf irgendeinen "Glauben" beruft.

Aber du musst es akzeptieren - schon allein des GG wegens.

Das mit den Hinweisen erinnert mich mehr an Esoterik.

Nein, Esoterik ist, wenn ein Wunderheiler mir auf den Kopf fasst und mir Kopfschmerzen heilt. Wenn aber ein Messer am Handgelenk aus der Halterung bricht, dass extrem stabil ist. Oder wenn dir jemand - wie gesagt - ein Pistole an den Kopf hält, und diese mechanisch verklemmt - oder wenn sie auf deine Freunde losgehen wollen, aber die genau an diesem Tag einen Autounfall haben und deshalb nicht zu Hause sind (ich kann dir weitere solche Dinge erzählen) - dann muss ich unweigerlich an meinem Atheismus zweifeln.

Doch die meisten Menschen kennen es nicht anders, weil sie von klein auf indoktriniert werden und nicht lernen einer Sache kritisch gegenüber zustehen.

Ich stand dem Christentum und jeder Religion kritisch gegenüber. Der Kirche stehe ich jetzt noch kritisch gegenüber und seit dem ich meinen Beruf habe, habe ich sogar entdecken müssen, dass ich bei vielem, wo ich kritisch war, recht hatte.

Das kann man wirklich mit einer Schafherde vergleichen. Der Hirte, und die Schafe folgen ihm!

Soll Gott ein Hirte sein, und ich ein Schaf, so mag es stimmen.

Noch einen Hund und ein paar schwarze Schafte, damit die übrigen Schafe nicht Angst vor dem Hund haben, fertig ist das Machtgebilde. Ähnlich ist es doch in jeder Religion. Der Oberhirte mit Macht und die dummen Schafe die einfach nur folgen!

Ich folge der Kirche nicht, auch nicht deren Doktrinen.

Steht das nicht sogar in der Bibel? Das mit dem Oberhirten? Doch so lange die Schafe brav sind, ist es mir wurst, und so lange der Hirte nichts von mir will.

Was meinst du damit? Nenne die Bibelstelle.

Vergleichbar z. B. mit Geld das die Kirche von mir bekommt, obwohl ich keine Kirchensteuer bezahle.

Ich bin auch nicht damit einverstanden, dass die Kirche sich mit dem Staat verflechtet.

Ich habe als Kind schon hinterfragt und mit der Kirche schon sehr früh abgeschlossen und jemehr ich mich mit ihr beschäftige, desto schlimmer wird meine Aversion gegen sie und gegen intolerante Religionen und den ganzen Esoterikmist.

Ich bin nach meinem Austritt auch nicht mehr in die Kirche eingetreten und habe mit ihr auch früh abgeschlossen.
Du bist ebenfalls scheints sehr intolerant gegen Religionen.

Und Christlicher Glaube ist für mich identisch mit Kirche. Denn die verzapf ja den Blödsinn.

Nein, die Kirche verzapft Blödsinn mit Hilfe des christlichen Glaubens. So wie ich das sehe, hast du nicht sehr viel Wissen über das Christentum.

@Frank:


M.E. basiert die Bibel vollständig auf Glaube.
Nur die Existenz einiger darin auftauchender Personen ist historisch halbwegs belegt.

Erinnere dich mal an den ersten Text den ich dir im Internet genannt habe - der auch noch von einem echten Historiker stammt.

@Maud:
Bitte etwas kürzere Texte, ich muss hier alleine immer einen Haufen beantworten und allzuviel Zeit habe ich leider nicht :-).

Dienstag, der 26. Februar 2002, 12:11 Uhr
Name: Wolfgang
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

An Maud: bleibe bei deinem WISSEN!

Dienstag, der 26. Februar 2002, 10:26 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

>>Und zu den Büchern: da gibt es noch den Koran, die Baghavatgita und viele andere mehr, denen Anhänger folgen können. Warum dann die Bibel? <<

Mit Religion meinte ich nicht auschließlich das Christentum. Alle Religionen leben vom Glauben und nicht vom Wissen.

Dienstag, der 26. Februar 2002, 09:53 Uhr
Name: Maud
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ Frank

Nun ja, die wenigen Personen und das Historisch belegbare.Das könnte doch mit 4% hinkommen.

Und zu den Büchern: da gibt es noch den Koran, die Baghavatgita und viele andere mehr, denen Anhänger folgen können. Warum dann die Bibel?

Viele Grüße
Maud

Dienstag, der 26. Februar 2002, 09:03 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Es gibt genug Beweise, dass vielleicht 4% (knallhart) oder maximal 20% (großzügig) der Bibel wahr ist, der Rest ist von Menschen "erfunden".

Maud

Kannst Du mir ein paar Beispiele nennen?
M.E. basiert die Bibel vollständig auf Glaube.
Nur die Existenz einiger darin auftauchender Personen ist historisch halbwegs belegt.
Die Religion will ja auch gar nichts beweisen, sondern sie will das ihre Anhänger dem Glauben folgen.

Dienstag, der 26. Februar 2002, 08:51 Uhr
Name: Maud
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ Vincent

Wie soll ich Dir hier im GB Gegenbeweise liefern? Soll ich Dir die Telefonnummern der Beiden geben?
Ich kann nicht nachvollziehen, warum Du Dich an einen Glauben klammerst, für den es absolut keinen Beweis gibt, denn die vagen Andeutungen überzeugen mich nicht. Jedenfalls keinen Beweis wie es die Bibel uns glauben machen will.
Es gibt genug Beweise, dass vielleicht 4% (knallhart) oder maximal 20% (großzügig) der Bibel wahr ist, der Rest ist von Menschen "erfunden". Die Bibel ist das größte Märchenbuch der Welt. Allein das Buch von Buggle - " Denn sie wissen nicht was sie glauben", müßte jeden kritisch aufhorchen lassen. Heike J. kann Dir sicher noch mehr Bücher empfehlen, bzw gibt es viele interessante Artikel allein schon im " der Humanist" zu lesen.
Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wieso Du Dich auf einen Gott, wie er in der Bibel steht, beziehst?! Wenn Du sagen würdest, es existiert eine Kraft ausserhalb die mich lenkt, ok, das glauben viele, aber doch bitte etwas individueller! Mach Dir doch Deinen eigenen Gott und schluck nicht alles kritiklos. Warum aufs "Christentum" beziehen?
Was wäre, wenn Jesus Rumpelstilz geheißen hätte? Würdest Du jetzt sagen, Du bist Rumpelstilzianer?
Es kommt doch ganz darauf an, was Du aus Deinem Leben machst. Wenn Du mit Dir selbst im Einklang bist, jeden Abend beruhigt schlafen gehen kannst, Deine Umwelt achtest und in ehischer Hinsicht lebst, brauchst Du keine Religion, keinen vermeintlichen "Gott", wie immer der heißen mag. Für mich ist ein Schlüsselwort wichtig: Selbstverantwortung.
Mir hat kein "Gott" geholfen, als ich mit drei Kindern alleine da stand, weil mein Ex ein Polytoxler und Neurotiker war und immer noch ist. Ich habe mich alleine aus dem Sumpf rausgewurstelt. Das und vieles mehr hat mich zum Atheisten werden lassen.
Deshalb fällt es mir manchmal schwer zu akzeptieren, dass sich jemand auf irgendeinen "Glauben" beruft. Und gerade Du als ehemaliger Atheist? Das mit den Hinweisen erinnert mich mehr an Esoterik.
Doch die meisten Menschen kennen es nicht anders, weil sie von klein auf indoktriniert werden und nicht lernen einer Sache kritisch gegenüber zustehen. Das kann man wirklich mit einer Schafherde vergleichen. Der Hirte, und die Schafe folgen ihm! Noch einen Hund und ein paar schwarze Schafte, damit die übrigen Schafe nicht Angst vor dem Hund haben, fertig ist das Machtgebilde. Ähnlich ist es doch in jeder Religion. Der Oberhirte mit Macht und die dummen Schafe die einfach nur folgen! Steht das nicht sogar in der Bibel? Das mit dem Oberhirten? Doch so lange die Schafe brav sind, ist es mir wurst, und so lange der Hirte nichts von mir will. Vergleichbar z. B. mit Geld das die Kirche von mir bekommt, obwohl ich keine Kirchensteuer bezahle.
Ich habe als Kind schon hinterfragt und mit der Kirche schon sehr früh abgeschlossen und jemehr ich mich mit ihr beschäftige, desto schlimmer wird meine Aversion gegen sie und gegen intolerante Religionen und den ganzen Esoterikmist. Und Christlicher Glaube ist für mich identisch mit Kirche. Denn die verzapf ja den Blödsinn.

Viele Grüße
Maud

Dienstag, der 26. Februar 2002, 06:34 Uhr
Name: Wolfgang
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Hallo Vincent, freut mich, daß mich meine Sätze
stets aus der Ruhe bringen.
Das habe ich auch gewollt.
Vernageltes christliches Denken, absoluter Gehorsam, das macht einen echten Christen aus.
Der Trost: der Tod: er erreicht uns alle, mit
Christentum, ohne Christentum, ohne Allah usw. Der Tod ist auf der gesammten Welt gleich. Das ist die beste Schöpfungsidee.

Dienstag, der 26. Februar 2002, 06:29 Uhr
Name: Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Die Wege des Herrn sind unbegreiflich.
Unbegreiflich ist mir, daß eine Lüge staatlich
geschützt ist.
Der große christliche Gott, ohne staatliche Unter-
stützung kann er nicht existieren. Die Kirche, ohne staatliche Unterstützung ohnmächtig.
Religion ja, aber nicht ein Christentum.

Dienstag, der 26. Februar 2002, 06:22 Uhr
Name: Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Die Wege des Herrn sind unbegreiflich.
Darum ist es mir auch unbegreiflich, warum das
Christentum, eine absolute Lüge, noch staatlich
geschützt ist.
Jener Christengott ist so schwach, daß er ohne
staatliche Unterstützung gar nicht existieren kann. Auch die mächtige Kirche, ohne Staatsschutz,
ohnmächtig.
Religion ja, aber nicht das abartige Christentum!

Dienstag, der 26. Februar 2002, 00:00 Uhr
Name: Vincent
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Nein, um die Akzeptanz/Integration zu fördern. Viele "Heiden" haben ihre Brauchtume lange nach der Eroberung durch das Schwert erhalten (Siehe Mittel-/Lateinamerika z. B.)

Ich sage nichts dagegen, ich bezog mich aber auf Europa.

Hoher Preis für ein bisschen Erholung.

Was für ein hoher Preis?

Ich habe andere Ideen: der Tag des friedensbemühten Ghandi, der Tag des Martin Luther King, der Tag der deutschen Einheit (inkl. der Tag der Erholung nach diesem Tag), der Todestag von FJS (inkl. 2 Tage zum Jubilieren) etc. etc.

Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden. Dennoch haben sowohl Ostern, als auch Weihnachten neben der kirchlichen Bedeutung an sozialer Bedeutung gewonnen, die man nicht vergessen sollte. Der Tag der deutschen Einheit z.B. sollte meiner Meinung nach mehr Bedeutung bekommen. Der Bus- und Bettag ist mir aber egal.

Ob nun Himmelfahrt, Bus und Bettag abgeändert werden, ist mir egal. Und ob der freie Tag in der Woche Sonntag, Montag oder sonst wann ist, ist mir auch ziemlich egal. Hauptsache es gibt einen Tag in der Woche, an dem jederman Ruhe hat (auch wenn ich nicht oft was davon habe grml) und es Tage im Jahr gibt, an denen Familien zusammen sein können.

Wichtig aber bei so etwas ist egal ob weltlicher oder religiöser Feiertag, dass es demokratisch gemacht wird und ob es sich rentiert die Tage und Ferien umzuändern.

@Herbert:
Atheistische Eltern lassen ihre Kinder weder taufen, noch vollziehen sie in der Regel einen Namensritus und zwingen ihre Saeuglinge (ohne deren Zustimmung) in keine (klerikal-theistischen) Vereine.

Das ist ein evidenter Unterschied!

Eben nicht, scheins verstehst du mich noch nicht: Egal ob Ritus oder nicht. Die Prägung ist so wie bei christlichen Eltern. Ob ich nun als Säugling die Wahl nicht habe getauft zu wedern oder nicht getauft zu werden - dazwischen sehe ich keinen Unterschied. Ich hatte nie eine Wahl.

Nenne mir bitte andere, gewichtige(re) Gruende?

Ist nicht die Existenz Gottes Grund genug?

Ich meinte es humorvoll.

Dann bin ich ehrleichtert.

Dennoch bin ich der Ueberzeugung, dass die von mir erarbeiteten Gueter nach meinem Ableben unter den verbleibenden Familienmitglieder so verteilt werden sollten (falls ich nicht selbst alles durchbringe, was sehr wahrscheinlich ist :-)) ), dass sie moeglichst nicht reichen Sekten und Religionsgemeinschaften zufallen.

Möglichst - oder sie sollen es nicht?

Und die der Neurobiologie...

Und wenn der Mensch von Gott erschaffen wurde? Wäre da nicht so etwas ein Beweis dafür?

Weihwasser und alle anderen Weihen fuehren letzlich immer zu (Massen-)Toetungen.

Nein. Sondern Leute (Priester, Bischöfe und Päpste), welche die Bibel nicht einmal wörtlich nehmen.

Steht in der Bibel, man soll sich Bildnisse machen von seinem Gott?

Haargenau. Deshalb versteh ich das Anbeten von Kreuzen oder Bibeln auch gar nicht und halte davon nichts. Genauso, wie von geweihten Gegenständen.

Die aus der heidnischen Antike begruendete Namensgebung und Namensfeier (heute bekannt z.B. als humanistische Namensfeier) [...]

Du hast meine Frage immer noch nicht beantwortet. Im übrigen, wenn ihr eure Riten anhand der Antike ausrichtet, müsstet ihr ja auch Menschen- und Tieropfer dulden, die es im Rahmen solcher Feierlichkeiten gab.

Ich auch nicht. Wenn (D)ein Gott existent waere, liese er sie unterschiedslos verrecken. Er unterschiede offenkundig nur zwischen reichen und armen Laendern...

Nein, wir in den reichen Ländern sehen nur uns. Gott hilft überall, in dem Maß, wie er helfen kann. Aber was hätte es denn (rein hypothetisch versteht sich :-) ) für einen Sinn, wenn die Menschen für ein ewiges Leben lernen sollen, wenn man nur eingreift.

Und ich schreibe hier, gerade weil es ersichtlich keines fiktiven goettlichen Beistandes zu einer behueteten Existenz bedarf.

Deine Ansicht. Meine nicht.

Die keines Beweises bedarf.

Ich kann meine Beweisen. Wenn nicht hier, dann habe ich es denen, für die ich Arbeite (keine Angst, es ist keine Sekte :) sondern eine ziemlich nüchterne unreligiöse Gesellschaft, mehr kann ich wirklich nicht mehr sagen).

Es braucht nur einen Gott zur Existenz, der daran GLAUBT. Ich bedarf keinerlei Goetter um existent oder tot zu sein.

Ohne Gott würdest du schlicht weg nicht existieren oder tot sein können.

Gott und Religionen sind beides literarische Erfindungen - ihre negativen Auswirkungen auf die Menschheit bedingen sich gegenseitig.

Religionen sind Gemeinschaften, keine literarischen Erfindungen. Das mit Gott ist deine Meinung.

Trotz aller Differenzierungen meine ich beide.

Man muss die Bibel in mehrerlei Hinsicht lesen:

1. Man muss sie durchlesen
2. Man muss an die Zeit denken aus der sie stammt
3. Man muss nach einem Sinn in den Texten suchen
(ohne Vorurteil behaftet zu sein))
4. Man muss die Änderungen des AT durch das NT
verstehen

Leider (oder gluecklicherweise) doch - aber ich habe was Besseres gefunden...

Meinst du wirklich?

Auch das waere legitim!

Ebenso wie das Gegenteil.

Was tust Du nicht? Forschen?

Nein, nicht an ihn glauben - oder besser von seiner Existenz Überzeugt sein.

Ich versuche bei meinem Vorgehen weitest gehend alles mit 'vulkanischer' (nüchterner) Logik und Quellenangaben zu verarbeiten und meine Überzeugung aus dem Spiel zu lassen. Es ist schwer und oft drehe ich mich dabei im Kreis. Aber sooft ich glaube, zweifle ich und sooft ich zweifle glaube ich.

Man hat auch viele heidnische Tempel geschaendet um anschliessend drauf christliche Gotteshaeuser entstehen zu lassen.

Sage ich auch nichts dagegen. Ich halte sowieso nichts von Gotteshauesern, bis auf, dass man dort Ruhe finden kann oder die Architektur verschiedener Epochen bewundern kann.

Religioese Feiertage braeuchte ich absolut keine (obwohl ich kaum mehr als zwei Wochen Urlaub [in Summe] per anno habe). Beruflich bedingt bedeuten diese Tage fuer mich nur zusaetzlichen Aufwand.

Für mich auch. Denn meistens sitze ich an einem meiner Computer und arbeite. Ohne Feiertage würde es mich wenigstens nicht ärgern, dass ich einen so zeitaufwendigen Beruf habe :-).

Ueber die so genannten Weihnachtssfeiertage verreisen wir meist ein paar Tage und geniessen - ohne Fest, Geschenke oder Baum - ein harmonisches familiaeres Beisammensein, wo wir gemeinsame und unvergessliche "Familienabenteuer" erleben.

Dagegen sage ich nichts. Geschenke, Baum o.ä. mich nervt diesen künstlichen Freude-Trummel. Das Geld schicke ich lieber dahin, wo es gebraucht wird. Da ich derzeit (leider) allein lebe sieht es bei mir so aus: Ich spiele mit dem Posaunenchor bei einem der zwei Gottesdienste. Letztes Jahr war ich danach und davor aushelfen bei einer Obdachlosenveranstaltung.

Ich habe ja nichts dagegen, dass die Leute an Weihnachten sich freuen. Aber wie soll man sich denn über eine Weihnachtsgans freuen, wenn draußen jemand alleine in der Kälte sitzt? Würde es allen Menschen auf unserer Erde gut gehen, würde ich das vielleicht anders sehen.

Gästebuch-Archiv
100 | 99 | 98 | 97 | 96 | 95 | 94 | 93 | 92 | 91 | 90 | 89 | 88 | 87 | 86 | 85 | 84 | 83 | 82 | 81 | 80 | 79 | 78 | 77 | 76 | 75 | 74 | 73 | 72 | 71 | 70 | 69 | 68 | 67 | 66 | 65 | 64 | 63 | 62 | 61 | 60 | 59 | 58 | 57 | 56 | 55 | 54 | 53 | 52 | 51 | 50 | 49 | 48 | 47 | 46 | 45 | 44 | 43 | 42 | 41 | 40 | 39 | 38 | 37 | 36 | 35 | 34 | 33 | 32 | 31 | 30 | 29 | 28 | 27 | 26 | 25 | 24 | 23 | 22 | 21 | 20 | 19 | 18 | 17 | 16 | 15 | 14 | 13 | 12 | 11 | 10 | 9 | 8 | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1

Copyright © 1999, Der Humanist (Gästebuch entwickelt von Erik Möller) - Copyright © der Einträge bei ihren Autoren /html>