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Mittwoch, der 2. Maerz 2005, 08:00 Uhr
Name: Herbert Bleykamp
E-Mail: @ Herrn Elzocko Meding
Homepage: keine Homepage

Vielen Dank, Herr Elzocko, Ihre Antwort ist für mich sehr aufschlussreich. Sie haben mir geholfen, noch heute den richtigen Schritt zu unternehmen. Bisher habe ich noch gezögert, weil ich bis jetzt ein eigentlich Gottesglaäubiger Mensch war. Ihre spontane Antwort hilft mir bei dem entscheidenen schritt, nun doch endlich aus der kirche auszutreten. Aber es ist nicht unbedingt Ihre lhr letztes schreiben, ich beobachte Ihre Kommentare schon eine ganze Weile und weiß nun, dank Ihrer Unterstützung, das es keinen Gott geben kann. Ich werde Ihnen später mitteilen, wie es mir dabei so ergangen ist. Viele Grüße auch an Ihre humanistischen Freunde.

Mittwoch, der 2. Maerz 2005, 07:53 Uhr
Name: ELZOCKO
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage


Mit dem Atheismus scheint es nicht
weit her zu sein,
da sich viele Hardcore-Atheisten umbringen.
Kein Wunder,
weil se nicht an GOTT Glauben

Mittwoch, der 2. Maerz 2005, 07:47 Uhr
Name: Timmy
E-Mail: webmaster@billigflug.tk
Homepage: http://www.bewerbung-lebenslauf.ccx.de

Hi,your homepage looks really good and gives great information!

http://www.bewerbung-lebenslauf.ccx.de

Mittwoch, der 2. Maerz 2005, 07:26 Uhr
Name: Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Einen Gott glauben? Was ist das und wie geht das?
Ich glaube nur an mich selbst, glaube an meine eigenen Fähigkeiten, glaube an mein eigenes Denken und Handeln.
Damit bin ich in der Vergangenheit nicht schlecht
gefahren und habe auch die meisten Schwierigkeiten überwunden.
Alles ohne einen gott, ohne Gebet und ohne Kirchenbesuch und ohne Spende und Ablaß.
Gestern habe ich erfahren, daß ein weiterer Christ sich das Leben genommen hat. Jetzt sind es in den letzten 2 Jahren schon 4 Menschen, streng
gläubig, die Selbstmord begingen.
Also scheint es doch mit dem Glauben an einen "gott" doch nicht so zu stimmen. Einen Halt hatten jene Bekannten nicht.
Und, hat jener "gott" sie davor geschützt?
Bitte doch mal ein Beispiel, wo der "liebe gott" wirklich lieb gewesen ist! Aber bitte nur mit Foto!
Übrigens wird mir der papst fast sympathisch: er
drängt eher auf menschliche Heilung als direkt zu seinem Boss zu kommen! Wahrscheinlich glaubt er auch nicht an ihn. Besser hier auf Erden als im vermeintlichen Paradies! Weiter so!!

Mittwoch, der 2. Maerz 2005, 03:31 Uhr
Name: AAron
E-Mail: AARGONGOTT@aol.com
Homepage: keine Homepage

gott ...du willst das dorf der verdamten vernichten?.........?

gott....warum warum warum? ja, ich werde das dorf der verdamten, die geburtstätte meines sohnes jesus emanuel, vom 25.12.2004 3uhr vernichten.

am ende der welt,dass das ende der welt,das ende planet erde universum.

gott...warum willst du das ganze dorf der gottes jesus emanuel geburtsstätte, vom 25.12.2004 um 3 uhr vernichten?

weil judas ,der judas in diesem dorf, maria aargona die mutter gottes, mit dem leben bedrohen und vorallem, die nachbarsleute eine dorfbeschwörung gemeinsam mit der polizei beschlossen haben,maria aargona zu vernichten .

mann will maria aargona in eine irrenanstalt weg sperren lassen.weil sie mit ihren liedern und gebete, in ihrem haus und garten, mit lauter stimme zu gott singt und spricht,fühlen sich ihre nachbarsleute,8 häuser an der zahl, belässtigt und rufen ständig die polizei, wegen lärmbelässtigung.

diese nachbarsleute aus dem dorf der verdamten,können die gesänge und gebete an gott nicht ertragen und lassen nichts unversucht, sie durch die ortsansässige polizei und ordnungsbehörde, mit geldstrafen sie zu verurteilen.

ihre gebete und liederlobpreisung an gott, singt sie im dorf der verdamten nur in ihrem haus .oftmals singt und tanzt sie ihre gebete und lobpreisung an gott.das tut sie nur in ihrem haus und in ihrem garten.auf der strasse des dorfes,werden ihre gebete und gesänge lobpreisung an gott, durch dorfleute und der dorfpolizei verfolgt und ihr angedroht, wenn sie das nicht unterlässt, sie in eine irrenanstalt einzuweisen.

deshalbt lebt sie seid 2003 nur im haus und garten ihres eigenen grundstücks, was sie von gott zugewiesen bekam.sie hält sich mit ihren gebet und gesang lobpreisung an gott, an die deutschen gesetzlichen regeln,wo es erlaubt ist im haus und garten ,in zimmerlautstärke.so die dorfpolizei der deutschen staatlichen gesetze. zu gott zu sprechen oder zu lobsingen, im schlaf ist erlaubt.in den gesetzlichen ruhezeiten schläft maria aargona um das dorf der verdamten nicht zu verärgern.

trotz ihrer gesetzlichen einhaltung,ihrer gebets und lobpreisgesanges an gott, wird sie von ihren nachbarsleuten 8 häuser an der zahl und durch die dorfpolizei daran gehindert, die gebete und lobpreisgesänge an gott zu richten.

weil sie es in ihrem haus und garten tut,wird sie ständig verpal von ihren nachbarsleuten 8 häuser an der zahl bedroht und angegriffen.ihr wurde angedroht sie in eine irrenanstalt einzuweisen,falls sie mit ihren lobpreisgesängen und gebete an gott nicht aufhört.da könne sie im irrenhaus lebensläglich für gott singen, so die sprüche der dorfbewohner usw.

dies würde für maria aargona, der mutter gottes eine freiheitsberaubung und zugleich der tod bedeuten.

schon während ihrer gottes schwangerschft, vom 27.3.2004 bis zur geburt vom 25.12.2004 3 um uhr, wurde maria aargona ständig von den dorfbewohnern und vorallem von ihren nachbarsleten, 8 häuser an der zahl und dorfpolizei, grauenhaft und verbal angegriffen.

polizeischutz hatte sie von der dorfpolizei nicht zu erwarten.weil das ganze dorf, die zweite geburt gottes sohn, jesus emanuel verhindern wollte. maria aargona,sie erzählte es jeden und überall im dorf von der kommenden geburt jesus emanuel der sohn gottes.sie wurde beschimft, verspottet und geschlagen. viele dieser bewohner wollten ihr das kind jesus emanuel aus ihren leib reissen und sie töten.

so lebte maria aargona, bis zur geburt ihres sohnes jesus emanuel,der sohn gottes, am tag 25.12.2004 3 uhr, wie eine gefangene in ihrem eigenem haus. nicht einmal in ihren garten wagte sie sich allein hinaus, um die schwangerschaft und schliesslich die geburt gottes sohn, jesus emanuel nicht zu gefährten.

gott ist zeuge und ihr beschützer, ihrer monatelangen schmerzhaften qual ihrer schwangerschaft.als maria aargona ihren sohn gottes, jesus emanuel, am 25.12.2004 um 3 uhr gebar,nahm gott,aaron aargon universen gott, seinen sohn von ihr fort.

er nahm ihn von ihr fort,in ein land, wo keiner ihn je fand. wo er in geborgenheit,liebe, glück und in sicherheit aufwachsen kann.denn hätte gott, aaron aargon universen gott, seinen sohn jesus lt.bibel emanuel, in diesem deutschen dorf der verdamten aufwachsen lassen.

da wär er, der sohn gottes.jesus emanuel.aaron aargon universen gott.der sohn der braut gottes.der sohn der mutter gottes.der sohn aaron aargon universen gottes.der sohn planet erde gottes.der sohn maria aargona, die mutter universum gottes. die söhne der maria aargona aargon universen adam und eva gottes ,von diesen dorfbewohnern im dorf der verdamten ermordet worden.

da wäre schon zum heutigen zeitpunkt, dass das ende der welt, sowie das ende planet erde universum,wenn die ermordung von jesus emanuel und adam & eva statt gefunden hätte. maria aargona ,du ganz allein hast es geschaft, dass die kinder gottes, glücklich gross werden dürfen und niemals angst zu haben vor den sterben.

seid dieser geburt,wird maria aargona von jedem dieser dorfbewohner gehasst und verfolgt.als gott maria aargona im sommer 2003,sie in dieses dorf führte, um den sohn gottes,jesus emanuel zu gebären, glaubte maria aargona diesen dorfbewohnern die gute botschaft zu bringen.

sie fühlte sich vor ihren verfolgern ihrer feinde ersteinmal in sicherheit. so glaubte sie im jahr 2003,als sie das stück erde kaufte, wo gott sie hinführte .ein schönes ländliches dorf lauter nette nachbarsleute,alle kamen sie zur einzugsparty 8 häuser an der zahl,um gute nachbarschaft zu mit maria aargona zu feiern.

so fühlte sie sich geborgen und glücklich mit netter nachbarschaft.wo sie doch erst eine gerichtliche wohnungszwangsräumung,wegen ihrer stadt,stadt der verdamten nachbarschaftsleuten 5 wohnungs-familien an der zahl, gerade erst hinter sich gelassen hatte.

so war sie glücklich im haus gottes ,der arche maria aargona und im garten eden adam&eva leben zu dürfen.sie glaubte das paradies gefunden zu haben,weil gott sie zu diesem ort,das dorf der verdamten geführt hatte.damals sommer 2003, wusste sie noch nicht,dass mit der geburt gottes sohn, jesus emanuel, sich ihr leben in gefahr befinden könnte.

seid maria aargona erfahren hat ,dass sie die frau ,die mutter gottes ist.maria aargona,die braut gottes. könne ihr nie etwas geschehen, weil gott ihr beschützer ist .so glaubte sie.

weil sie damals noch nicht wusste, wer ihre feinde und verfolger waren.vertraute sie auf gott und auf die worte die gott zu ihr sprach.so lebte sie ohne furcht, vor ihren feinden.die sie versuchten sie zu töten.sie lebte nur für gott in diesem dorf der verdamten.

heute weiss maria aargona, sie ist in grosser lebensgefahr im dorf der verdamten und es gibt keinen ausser gott , der ihre rettung herbeiführen kann.

aber gott,er will aufs letzte ihrer verfolger gehen.weil da wo maria aargona wohnt,ihr haus,garten die gesamt grundstücksgrösse, dort befindet sich das ende der welt.das ende planet erde universum. maria aargona,so spricht gott zu ihr, dass ist das ende der welt und es ist die arche maria aargona, da wo dein haus garten steht im dorf der verdamten.

du bist die braut aaron aargon universen gottes ,du bist die mutter meiner kinder sprach gott zu ihr. im aargon planet erde universum, bist du die arche maria aargona aargon universen gottes.

als 2004 ein bombenflieger über das haus von maria aargona sehr tief flog,sass sie im schaukelstuhl auf ihrer terrasse,den blick zum himmel gerichtet und sie konnte vom bombenflieger, der gerade mitten über ihr haus hinweg flog, die bombenträger ganz nah erkennen.währenddessen hielt sie sich ihren schwangernden leib und sprach zu gott,er möge mit der vernichtung dieses dorfes noch warten, bis sie ihren sohn gottes jesus emanuel geboren hätte.dann sagte sie zu gott,gott schütze meinen leib und die frucht deinen sohn jesus emanuel vor meinen und deinen feinden.

gott hielt das versprechen an maria aargona, um sie und den sohn gottes zu beschützen und jeder der ihrem haus, oder dadam,eva garten zu nah kommt, um sie und die frucht ihres leibes zu töten.wurde durch gott, mit dem tod bestraft und er sagte zu ihr, du bist die arche maria aargona, planet erde universum,dass das ende der welt beginnt mit der geburt meines sohnes jesus emanuel.

gott sprach zu ihr, du maria aargona, du lebst in der aargon arche argona in deinem haus , adam,eva garten , bis ans ende der welt planet erde universum.weil nur du ,die aargon arche aargona, dich dein sohn ,aaron aargon universen gottes, jesus emanuel adam & eva, dich holen kommt.

gott sprach ,nur du ,die aargon arche maria aargona aaron gottes universen, wirst am ende der welt, am ende planet erde universum, in rettung planet erde universum verlassen können.

andere menschen auf planet erde universum! die mörder!die heuchler!die lügner!die der todsünde lebenden verbrecher, kennt aaron aargona dam eva jesus emanuel aargon universen gott, gott am ende der welt und gott am ende planet erde universum nicht.

gott spricht,sie sollen sich selber retten, die mörder::::::::: am ende der welt und am ende planet erde universum.

aargon universen gott GOTT jesus emanuel GOTT adam & GOTT eva, der sohn GOTT aaron GOTT maria GOTT aargona aargon universen ist schon auf dem weg zu planet erde universum.

Mittwoch, der 2. Maerz 2005, 00:43 Uhr
Name: beobachter 2
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Aber ist ja zu verstehen, bei den vielen Nachteilen, mit denen Atheisten leben müssen.

welche nachteile? seltsam, die atheisten die ich pesönlich kenne, sind/wurden alle mindestens 80 jahre alt.

wenn du aber glaubst, es wäre von vorteil dahinzusiechen wie der gläubigste aller christen, der papst?

der führt doch jede deiner studien ad absurdum. dann lieber ein paar jährchen weniger leben.

Dr. Werner Magnus Maximilian von Braun (1912 Wirsitz - 1977 Alexandria, Virginia),
Direktor der US-Raumfahrtbehörde NASA und "Vater" der amerikanischen Raumfahrt:

ein gläubiges alter von gerade mal 65 jährchen. da hab ich dann gern ein paar "nachteile".

Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker:
"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen."

boaaa. ein wahrhaft `biblisches alter` für einen gläubigen: 64 jahre.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821-1881), russischer Dichter:
"Wer den lebendigen Gott von Angesicht zu Angesicht sehen will, soll ihn nicht am leeren Firmament seiner Gedankenwelt suchen, sondern in der Menschenliebe."

noch so ein begnadeter christ: 60!
von nachteilen natürlich keine spur. echt empfehlenswert.

Prof. Dr. Werner von Heisenberg (Physiker, 1901 Würzburg 1976 München) 1932/33 Nobelpreis für Physik, Quantenmechanik:
"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."

75 jahre. lol. eine vorteilhafte christliche meisterleistung!

Mittwoch, der 2. Maerz 2005, 00:03 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
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@ greyman,

Herbert:
"Das sehe ich anders. Beten oder der Wunsch dazu bedarf in der Regel eine entsprechende Konditionierung. Das Beten selbst sehe ich sogar als eine Art von konditionierender Autosuggestion an"

Ja, ich weiß, jetzt kommt wieder das Autosuggestions-Teil.

Noe, der kommt nicht (nicht von selbst), den machst Du Dir selber... :-))

Mir egal, wie ihr das benennt,...

Klar, Termini und Namen sind Schall und Rauch. Aendert blos nichts an der Tatsache.

...für mich ist das wichtig und ne spontane Sache. Ich sehs halt anders. Ich weiger mich eben irgendwo auch, die Welt und das Leben bloß immer in wissenschaftliche Formeln zu gießen,....

Das kannst Du sehen wie Du willst: Selbstgespraeche, sich wiederholende Sprachrythmen (siehe auch Rosenkranz), Gebete, die sich staendig - natuerlich in abgewandelter Form - wiederholen, usw, usf. konditionieren das Gehirn nachweislich (und einseitig).

...weil ich das erstens für zu fehlerbehaftet halte...

Von "Formeln" war ja auch nicht die Rede :-))

...und zweitens so nicht leben will.

Mmmmh... das ist natuerlich etwas anderes.
Nichtsdestotrotz liese sich diese Einstellung hinterfragen....

Ich behaupte deshalb doch gar nicht, was besseres als ihr zu sein !

Richtig. Aber das behaupte ich von mir auch nicht.

Ich weiß, das das viele Christen tun, und das stört mich genauso wie euch.

In welchen christlichen Gaestebuechern tust Du darueber Deinen Unmut kund?

Es gibt doch auch unter der Zeit viele Menschen, die sich in allen möglichen Bereichen engagieren, Christen und andere. Warum immer nur das Negative sehen, Herbert?

Weil durch "das Negative" taeglich 100.000 Menschen verrecken. Nicht, dass ich mir das zur Obsession machen will, aber ich will es SEHEN - egal ob dies jemand NEGATIV nennt oder nicht.

Gruesse

Dienstag, der 1. Maerz 2005, 21:59 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Tja, wo war er blos...

http://www.taz.de/pt/2005/03/02/a0149.nf/text

BARBARA BOLLWAHN über ROTKÄPPCHEN
Mein Glaubensbekenntnis
Ich glaube an nichts, nur an mich selbst. Denn Gott hat mich zu oft im Stich gelassen

Ich glaube an nichts. Weder an Gott noch an andere überirdische Wesen oder Mächte. Emnid hat neulich herausgefunden, dass ich damit nicht alleine bin: Während im Westen nur 22 Prozent glauben, dass es keinen Gott gibt, sagen das stolze 77 Prozent meiner Brüder und Schwestern im Osten. Ich gehöre dazu.

Dabei habe ich mir in den letzten 15 Jahren wirklich Mühe gegeben mit dem Glauben. Ich habe geglaubt, dass Gauloises-Zigaretten "liberté tojour" garantieren. Ich habe daran geglaubt, dass man seine Hände in "Palmolive" baden kann. Ich habe sogar geglaubt "Haribo macht Kinder froh". Aber eine Gelegenheit, an Gott zu glauben, bot sich mir nicht. Anscheinend wird er nicht gut beworben. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich zu DDR-Zeiten von Gott im Stich gelassen gefühlt habe. Wenn ich ihn brauchte, war er nicht da.

Kurz nach der Schuleinführung schickten meine Eltern meine zwei Schwestern und mich zum Flötenunterricht. Nicht in eine staatliche Musikschule, nein, eine Privatlehrerin kam zu uns nach Hause. Es war eine Pfarrerin. Meine Eltern waren wohl der Meinung, dass eine gläubige Frau uns besser die Flötentöne beibringen kann. Sie irrten sich nicht. Meine Schwestern und ich waren richtig gut und wollten schließlich zu Weihnachten in der Kirche spielen.

Der Druck, der auf uns lastete, war enorm. Wir spürten die stolzen Blicke unserer Eltern und die erwartungsvollen Blicke der Pfarrerin. Monatelang hatte sie mit uns einen Kanon einstudiert, den wir nun vortragen sollten. Ich betete zu Gott, er möge uns beistehen. Aber er schien anderes zu tun zu haben. Erst ließ er uns in der kalten Kirche frieren, bis wir kein Gefühl mehr in den Fingern hatten. Dann ließ er es zu, dass wir von einem Moment auf den anderen vergaßen, wie man richtig atmet. Meine ältere Schwester, die die ersten Töne spielen und uns mitreißen sollte, entlockte ihrem Instrument so klägliche Töne, dass ich meinen Einsatz verpasste. Das brachte meine jüngere Schwester so aus dem Konzept, dass sie fast in Tränen ausbrach.

Einige Jahre später bekamen meine Schwestern und ich neben dem Flöten- auch Klavierunterricht. Wieder von einem Kirchenmann, Kantor Zier. Der schlug uns, wenn wir auf der Tastatur falsch spielten, mit der flachen Hand auf die Finger und rief laut: "Pfui!". Ich verstand nie, wie Gott das zulassen konnte. Am liebsten hätte ich ihm meine Flöte über den Kopf gezogen. Aber ich war noch zu klein. Deshalb wagte ich es auch nicht, seine Aufforderung auszuschlagen, ihn bei einem Orgelkonzert in einer Friedhofskapelle mit der Flöte zu begleiten. Mit meinen vom Klavierunterricht lädierten Fingern spielte ich tapfer zu seinen Orgelklängen. Gott hatte anscheinend schützend seine Hand auf mich gelegt. Es lief gut. Doch nicht lange. Plötzlich hing ein Register der Orgel fest. Kantor Zier malträtierte das defekte Register und gab mir durch strenge Blicke zu verstehen, dass ich gefälligst weiterspielen sollte. An diesem Tag verlor ich endgültig meinen Glauben und beschloss, mich nur noch auf mich zu verlassen.

Aber ich kenne einen Ostler, der einzige Freund aus der alten Heimat, der einen unerschütterlichen Glauben hat. Obwohl seine Stoßgebete noch nie erhört wurden, spricht er noch heute an jedem Abend das Gebet, das ihm seine Großmutter als Kind vorgesprochen hat. "Vertrau auf Gott. Verlier nie den Mut. Habe Sonne im Herzen und alles wird gut." Nach dem Gebet, auch das hat ihm die Großmutter beigebracht, wünscht er sich immer etwas. "Lieber Gott, bitte lass mich nicht am Wochenende den Garten umgraben müssen." - "Lieber Gott, bitte lass mich können, bei meinem Moped die Zündkerze zu wechseln." - "Lieber Gott, bitte lass es keinen Krieg geben."

Obwohl er den Garten umgraben musste, obwohl er das Moped nicht in Gang bekam und obwohl es Kriege gab, glaubt er weiterhin. Er sagt, dass ihm das Halt gibt. Statt Gott in Frage zu stellen, geht er mit sich selbst ins Gericht. Getreu der sozialistischen Erziehung, dass die Schuld in der Fehlleistung des Einzelnen zu suchen ist. Hallelujah. Ich und Fehler? Auch daran glaube ich nicht.

taz Nr. 7604 vom 2.3.2005, Seite 14, 134 Zeilen (Kommentar), BARBARA BOLLWAHN

Dienstag, der 1. Maerz 2005, 21:22 Uhr
Name: gernot feichtl
E-Mail: mail_2@feichtl.net
Homepage: http://www.gernotfeichtl.de

Liebe Bayernfreunde,

warum hatte da "Greitlersepp aus Greiling" mit einer Namensänderung seines Kuhstalls soviel erreicht?
http://www.gernotfeichtl.de/play/lewendig.php?t=2

mit herzlichem Gruß vom
Bayertexter
Gernot feichtl

Dienstag, der 1. Maerz 2005, 20:21 Uhr
Name: ELZOCKO
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage


http://www.biblionaer.de
So, dieser Link müsste gehen

Dienstag, der 1. Maerz 2005, 20:12 Uhr
Name: ELZOCKO
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage


http://www.biblionä;r.de

Dienstag, der 1. Maerz 2005, 20:12 Uhr
Name: ELZOCKO
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage


Hier mal ein Link, wo Ihr eure angebliche Bibelkenntnis Testen könnt.
http://www.biblionä;r.de

Dienstag, der 1. Maerz 2005, 19:35 Uhr
Name: greyman
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage


@Herbert, zu deinem Eintrag vom Fr. 25.2.
"Das sehe ich anders. Beten oder der Wunsch dazu bedarf in der Regel eine entsprechende Konditionierung. Das Beten selbst sehe ich sogar als eine Art von konditionierender Autosuggestion an"
Ja, ich weiß, jetzt kommt wieder das Autosuggestions-Teil. Mir egal, wie ihr das benennt, für mich ist das wichtig und ne spontane Sache. Ich sehs halt anders. Ich weiger mich eben irgendwo auch, die Welt und das Leben bloß immer in wissenschaftliche Formeln zu gießen, weil ich das erstens für zu fehlerbehaftet halte und zweitens so nicht leben will.
Ich behaupte deshalb doch gar nicht, was besseres als ihr zu sein !
Ich weiß, das das viele Christen tun, und das stört mich genauso wie euch.

"Mich laesst das keinesfalls kalt. Im Gegenteil, ich bezeichne mich als sehr empathiefaehigen aber nuechternen Menschen. Nuechtern deswegen, weil taeglich 100.000 an Hunger und Krankheit verrecken und kein Aufschrei la Z+M durch die - vordem schreienden - Reihen meiner ach so christlichen Mitmenschen geht."

Das stimmt doch so gar nicht ! Es gibt doch auch unter der Zeit viele Menschen, die sich in allen möglichen Bereichen engagieren, Christen und andere. Warum immer nur das Negative sehen, Herbert?

Gruß, greyman

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Copyright © 1999, Der Humanist (Gästebuch entwickelt von Erik Möller) - Copyright © der Einträge bei ihren Autoren >