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Samstag, der 9. Maerz 2002, 00:43 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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=> Herbert "Sprücheklopfer" Ferstl

Danke fuer die Blumen. Besser Sprueche klopfen, als auf hohle Koepfe... :-))

Gleiches Recht fuer alle Menschen - es lebe der Muezzinruf!
Ich rede von deutschem Kulturgut, der Muezzin ist nicht deutsches Kulturgut.

Deutsches Kulturgut ist fuer mein Leben (meist) so irrelevant wie ein fiktiver Gott. Ich froene keiner Deutschtuemelei und somit ist mir egal, ob Denkmaeler oder Kriegerdenkmaeler oder alte Kirchen ueber die Jahrhunderte gerettet werden oder nicht. "In Deutschland schaetzt man Tradition; jedes Kriegerdenkmal [= deutsches Kulturgut] staerkt die Zuversicht auf ein neues." (K. Deschner).

schau her - ich darf dich nicht als verbrecher des kommunismus bezeichnen, aber die kirchenglocken müssen als Nazi-Werkzeuge bezeichnet werden dürfen?

Zu Polen: "In dieser entscheidenden Stunde ermutigen und ermahnen wir unsere katholischen Soldaten aus Gehorsam zum Führer (!), ihre Pflicht zu tun und bereit zu sein, ihre ganze Person zu opfern." Gemeinsames Wort der deutschen Bischöfe, Martinusblatt, 17. September 1939 (am 01.09.1939 war Hitlers Überfall auf Polen). "Nach der Niederlage Polens feierten die Bischofszeitungen begeistert den Sieg, sprachen von gerechter Verteilung des notwendigen Lebensraumes (siehe auch Abessinienkrieg), vom Recht des deutschen Volkes auf Freiheit, von einem heiligen Kampf, ermahnten jedermann, aus religiöser Überzeugung Hitlers Heeren beizustehen etc., der Episkopat ließ sieben Tage hintereinander zwischen 12 und 13 Uhr von allen Kirchen ein Festgeläut erschallen, ja Kardinal Faulhaber zelebrierte, nach dem mißglückten Attentat am 8. November, in der Münchner Frauenkirche einen feierlichen Dankgottesdienst und beglückwünschte mit sämtlichen bayerischen Bischöfen Hitler zu seiner Errettung." - "Auch der Päpstliche Nuntius überbrachte außer der Anteilnahme des diplomatischen Korps die persönlichen Glückwünsche von Pius XII. [1939-1958] zur wunderbaren Errettung des Führers in München".

ich wette mit 99.9% wahrscheinlichkeit auf richtigkeit, dass dem nicht der fall ist.

Auch diese laeuteten... (siehe oben)

...dass der Atheismus genauso an Verbrechen beteiligt war...

Eben nicht und fuer die Ignoranten, die es immer noch nicht gelesen oder kapiert haben, deshalb nochmal (ich zitiere weitgehend E. Baeger):

Was ist Atheismus? Allen bis heute erdachten theistischen Religionen, den polytheistischen ebensowenig wie den monotheistischen, ist es bisher nicht gelungen ist, auch nur einen einzigen logisch schlüssigen Nachweis für die Notwendigkeit der Begriffe "Götter" oder "Gott" zu erbringen. Alle so genannten "Gottesbeweise" sind kläglich gescheiterte Konstruktionen. Alle auf theistischen Weltanschauungen beruhenden Gedankengebäude zeichnen sich durch Irrationalismen und unauflösliche Widersprüche aus. Ebensowenig bedarf es zur Begründung humanitären ethisch-sittlichen Handelns theistischer Denksysteme.
Atheismus ist also nichts anderes als eine weltanschaulich-philosophische Aussage, welche die Möglichkeit einer rationalen Begründung für jede Art von Gottes- oder Götterglaube verneint. Vielleicht am kürzesten wurde dieses ausgedrückt durch den französischen Physiker Pierre Simon Laplace (1749-1827), der, von Napoleon befragt, warum denn in seinen Schriften Gott nicht vorkomme, erwidert haben soll: "Sire, dieser Hypothese bedurfte ich nicht!"
Atheismus ist also ein philosophischer Begriff – ähnlich wie Existenzialismus, Nihilismus, Positivismus – mit einer Aussage zu bestimmten Formen von religiöser Weltdeutungen (eben den theistischen Religionen). Dass eine solche Aussage, die den überwiegend verbreiteten Religionen jede rationale Grundlage abspricht, allen religiösen Organisationen, die von der Verbreitung einer religiösen Ideologie leben, ein Gräuel ist, versteht sich beinahe von selbst. Aus eben diesem Grunde war eine atheistische Einstellung während der längsten Zeit der europäischen Geschichte für jeden so denkenden Menschen existenzgefährdend. Sie ist es in Ländern mit fundamentalistischen theistischen Systemen auch heute noch.
Wenn Menschen zu weltanschaulichen Lehren Stellung nehmen, wie es Atheisten tun, führt dieses noch keineswegs zu darauf basierenden Verbrechen. Damit weltanschauliche, religiöse oder politische Ideen zu Erscheinungen wie Krieg, Minderheitenverfolgung oder Völkermord führen, bedarf es einer entscheidenden Entwicklung: aus der Idee muss eine Ideologie werden!

Was kennzeichnet nun Ideologien?
Unter einer Ideologie versteht man eine "weltanschauliche Konzeption, in der Ideen der Erreichung politischer und wirtschaftlicher Ziele dienen" (so definiert u.a. der Duden diesen Begriff). Erfolgreiche Ideologien führen stets dazu, dass sich ein, an die Anhänger der jeweiligen Ideologie gebundenes, "System von Grundeinstellungen und Wertungen" herausbildet.
Eine Ideologie weist folgende Merkmale auf: Sie wird von einer Organisation getragen, die die Durchsetzung dieser weltanschaulichen Konzeption zum Ziel hat. Diese Organisation sammelt gesellschaftlichen Reichtum und begründet Herrschaftsverhältnisse. Die weltanschauliche Konzeption ist als geschlossene Lehre festgeschrieben (kanonisiert). Für die Mitglieder dieser Organisation ist die jeweilige Lehre verpflichtend. Daher wird eine solche Lehre immer mehr oder weniger dogmatisiert sein.
Alle Mitglieder dieser Organisation sind zur Weitergabe und Weiterverbreitung der Lehre verpflichtet (Prägung im Kindesalter, Mission, Propaganda). Erst dadurch wird eine Lehre selbsterhaltend, ein entscheidendes Merkmal aller Ideologien.
Die Organisation hat mindestens einen Führer, bei geschichtlich relevanten Systemen immer eine Führungskaste, deren Macht, Einfluss und berufliche Existenz von dem Erhalt, besser noch von der Ausbreitung, dieser Lehre abhängen.

Durch die gesamte Menschheitsgeschichte hindurch wurden die Völker mit Hilfe religiöser und politischer Ideologien beherrscht. Die religiösen Ideologien (die Religionen) knüpfen an Urängste der Menschen an: Angst vor Leid, Krankheit und Tod. Sie bieten Hoffnung auf ein endgültiges Ende allen Leides (beispielsweise im Buddhismus durch das "endgültige Verlöschen", das "Nirvana") oder auf ein Leben nach dem Tode (etwa durch ein "ewiges Leben im Paradies"). Bei sehr vielen Religionen wird jedoch, parallel zu den erzeugten Hoffnungen, zusätzlich gedroht, welch fürchterliches Schicksal denjenigen beschieden sein wird, die den Lehren der betreffenden Religionsgesellschaft nicht folgen. Konsequenterweise bieten die Religionsführer denn auch in aller Regel Heilsmittel an, mit deren Hilfe die Gläubigen ihr Schicksal angeblich günstig beeinflussen können (Gebete, Wallfahrten, Amulette, Opfer, Gottesdienste u. dergl.). In Anlehnung an Gerhard Szczesny könnte man die Führungseliten der Religionen als "Angst- und Hoffnungmacher" bezeichnen.
Verglichen mit den religiösen Ideologien, sind die politischen Ideologien meistens sehr viel schlichter. Die weltlichen Führer stützen ihre Macht beispielsweise auf Nationalismen, auf politische Utopien oder auf eine angebliche Überlegenheit der eigenen Rasse oder Kultur. Entscheidend ist jedoch, dass die politische Führungsschicht über Machtmittel verfügt, mit denen sie ihre Ziele gewaltsam durchsetzen kann, wie etwa Polizei, Geheimdienste, Militär, paramilitärische Kampfgruppen. Im Grenzfall stützt sich die weltliche Herrschaft auf die Durchsetzung ihrer Interessen mit reiner Gewalt und verzichtet notfalls sogar auf einen ideologischen Überbau.
Das Verhältnis zwischen religiösen Führern und weltlichen Herrschern ist vom Prinzip her ein ge-spanntes Verhältnis. Beide Führungsschichten wollen Macht, Einfluss, Reichtum und sind potentiell Konkurrenten. Wie die Geschichte lehrt, arrangieren sich geistliche und weltliche Herrscher in den meisten Fällen jedoch im Sinne einer Symbiose, bei der jede Gruppe die Herrschaft der anderen Gruppe stützt (z.B. Reichskondkordat). In selteneren Fällen erringt eine der beiden Gruppen die alleinige Herrschaft über ein Volk oder ein Land. Beispiele für die Dominanz geistlicher Herrscher ist heute der Iran und war früher Tibet. Zu den Fällen, in denen ein weltlicher Diktator die geistliche Konkurrenz nahezu vollständig ausschaltete, gehörten eben die diktatorischen Systeme und deren Vertreter: z.B. Lenin, Stalin, Mao, Pol-Pot. Die zugehörige Ideologie war jedoch in allen diesen Fällen die Lehre einer allein herrschenden Partei! Es mögen sich die Spezialisten darüber den Kopf zerbrechen, wie man diesen Verschnitt aus Sozialismus, dialektischem Materialismus, Marxismus, Leninismus, Kommunismus und verschiedenen ostasiatischen Mutationen der Originalideen im Einzelfall bezeichnet. Die mit den religiösen Systemen konkurrierende Ideologie jedenfalls war die Lehre einer totalitären Partei, nicht jedoch "der Atheismus".

Ist der Atheismus nun eine weltanschauliche Ideologie?
Man könnte nun die Probe aufs Exempel machen. Wenn der Atheismus eine Ideologie wäre, geeignet zur Begründung politischer Verbrechen, dann müssten folgende Kriterien erfüllt sein:
Es müsste eine organisierte atheistische Weltanschauungsgemeinschaft bestehen, mit einer Führungskaste die von dieser und für diese Ideologie lebt.
Es müsste eine kanonisierte Fassung einer atheistischen Lehre geben, deren Inhalte für die Mitglieder der Organisation verpflichtender Glaube wäre.
Die Mitglieder der Organisation müssten zur Weitergabe und zur Ausbreitung des Atheismus ver-pflichtet sein.
Keines dieser Merkmale war je gegeben. Mit der Kritik theistischer Lehren und den gesellschaftlichen Auswirkungen theistischer Religionen im Laufe der Geschichte haben sich stets nur einzelne Individuen beschäftigt: Schriftsteller, Dichter, Philosophen, Historiker, Naturwissenschaftler. Mit anderen Worten, Atheismus hat gerade nicht zu Weltanschauungsorganisationen mit politischer Macht geführt, sondern kennzeichnet eine Stellungnahme unabhängig denkender Menschen zum Phänomen der theistischen Religionen. Aus eben diesem Grund haben es die Verbände, die sich für eine Interessenvertretung nichtreligiöser Menschen (d.h. immer für einen weltanschaulich neutralen, niemals für einen atheistischen, Staat!) einsetzen, so ungeheuer schwer, auch nur einen bescheidenen Organisationsgrad zu erreichen.
Der Umstand, dass politische Schwerverbrecher, die durch Verfolgung und Vernichtung der religiösen Konkurrenz die Alleinherrschaft ihrer totalitären Partei und deren Ideologie zu sichern suchten, sich als Atheisten bezeichneten, diskreditiert den Atheismus ebensowenig wie der katholische Glaube eines Mafiabosses den Katholizismus diskreditiert. Erst wenn das organisierte Christentum (die Kirchen) mit ihren religiösen Führern Verbrechen gegen die Menschlichkeit als handelnde Organisation zu verantworten haben, kann eine "Kriminalgeschichte des Christentums" geschrieben werden.

Für den "Atheismus" gibt es keine Heilsgeschichte, da er nicht institutionalisiert ist und gleichfalls nicht religiös definiert worden ist und nie werden kann. Während sich die christlichen Kirchen in den letzten zweitausend Jahren ihrer (Un-)Heilsgeschichte widmen konnten und durch die Institutionalisierung geprägt worden sind, tragen die atheistischen und konfessionslosen Gruppen ihre (verdorbenen?) Früchte bereits seit der Französischen Revolution mit sich herum. Nicht zuletzt konstatierte Marx, als er sich mit der Hegelschen Rechtsphilosophie auseinandersetzte: "Für Deutschland ist die Kritik der Religion im wesentlichen beendigt, und die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik."

...genauso wie "Humanisten" schwere Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Freiheit begangen haben - darauf erhalte ich nie gültige Antworten.

Haette ich diesen Umstand je bestritten?
Ich hoffe aber vorstehende Antwort von Baeger ist genug: Im Namen des Atheismuses wurden erklaertermassen die Mehrzahl der von Dir "vermuteten" Verbrechen nicht begangen.

...mir geht es nicht darum, ob ihr euch mit dem Christentum befasst, sondern ob ihr das objektiv ohne vorurteile macht.

Es gibt weder eine "objektive Objetivitaet" noch den "freien Willen", ohne jegliche Vorurteile an Dinge ranzugehen. Bei GLAUBENSdingen hoert es ganz einfach auf, verifizierbare Aussagen zu machen. Entweder man GLAUBT oder eben nicht.

Ich weiß dass es Gott gibt, und das genügt mir.

Ich weiss, dass es keinen Gott gibt - und das genuegt mir ebenso...

Mir ging es darum, dass - wenn ich recht habe - wie du es als "Humanist" verantworten willst, Menschen das ewige Leben genommen zu haben. Ich will darauf eine Antwort, keinen Ausflucht!

Ganz einfach: Da es kein ewiges Leben gibt, kann man es auch nicht nehmen. Ausserdem bezeichnete ich mich nie als Humanist.

Sollte ich unrecht haben, und es gibt kein ewiges Leben, na und - mir kann es dann egal sein, denn dann gibt es mich nicht mehr.

Also GLAUBST Du vorsorglich eines ewigen Lebens... :-))

Jedoch halte ich das für unwahrscheinlich.

Das ist reine GLAUBENSsache - sonst nichts. Lediglich der klitzkleine Beweis hierzu fehlt...

Nein, der Grund warum ich Glaube, hängt damit zusammen, dass ich mich eingehend und ohne vorwissen / vorurteilen sehr umfangreich mit den Religionen Buddhismus, Judentum und Christentum (und noch paar anderen) auseinander gesetzt habe.

Ich ebenso - und das ist u.a. der Grund, warum ich nicht mehr GLAUBE.

Ja, du zereißt mal wieder den Zusammenhang. Anstatt für deine Beschuldigung sich zu entschuldigen, hängst du einen neuen Zusammenhang drauf, der überhaupt nichts damit zu tun hat.

Das ist ja wohl Kaese hoch drei. Du rechtfertigst Dich u.a. mit Spenden und dass Du als Christ noch nie jemanden getoetet hast und ich meinte, dass dies eben nichts besonderes sei und dies hier im GB viele so handhaben. Wo ist da was und aus welchem Zusammenhang gerissen?

Wenn ein Baum im Wald vom Blitz getroffen wurde und umfällt - aber keiner hat es gesehen, ist er trotzdem umgefallen.

Schwachsinn. Das ist Realiaet aber keine Wahrheit!

a) könnte es eines Tages einer sehen
b) sind meßbare Spuren vorhanden

Gleiches gilt für Gott.

LOOOOOL!

Den realen Vorgang kann man aufgrund von Indizien rekonstruieren oder zumindest die Ergebnisse/Auswirkungen verifizieren. Probier das mal mit (D)einem Hirngespinst...

Alles Kaese...

Wieso?

Na deshalb:
Der Staat muesste die Kindergaerten doch nicht noch einmal bauen, nachdem er sie bereits schon mal finaziert hat. Er muesste lediglich das Subsidiaridaetsprinzip abschaffen.

Also die Kindergärten, die den Kirchen gehören (z.B. die Gebäude) nicht mehr fördern - die Kirche müsste sie schließen und dann würde der Staat schuld an sozialen Problemen sein. Das klingt nach PDS.

Nein - der Staat/Stadt/Kommune uebernimmt die Traegerschaft in den von ihm gebauten/finanzierten Kindergaerten selbst und ueberlaesst dies nicht Dritten. Den Kirchen wird nichts weggenommen, was sie nicht vorher hatten.

Die Gebäude z.B. werden von vielen Kirchengemeinden getragen,...

Aetsch - aber nicht aus eigener Tasche. Das bayer. Kindertagesstaettenfinanzierungsgesetz sieht folgende Deckung der Gesamtkosten vor: 40% traegt das Land, 40% traegt die Kommune, 20% die Eltern. Bei einem vorhandenen Traeger (AWO/Kirche) teilen sich die 20% in etwa wie folgt auf: 12% ist der Elternanteil, 8% ist der Anteil des Traegers. Und fuer diese laeppischen 8% macht der Staat den Hampelmann bei den Kirchen, die mit ihrem rigorosen Arbeitsrecht und mieser Bezahlung 100% das Sagen haben. Einfacher geht`s kaum noch.

aber du hast ja scheints nicht die Ahnung, kennst halt keinen aus der Berufsgruppe...

Bei bedraf faxe ich hier mal 30 Seiten rein, wie die Kindergartenfinanzierung des katholischen Kindergartens in der Marktgemeinde Schwanstetten (PLZ 90596) aussieht. Da wird nach Jahrzehnten vom Pfarrer noch doppelt abkassiert. Aber wen interessiert das schon?

Aha - also unterstützt du die PDS auch noch! Stimmt die PDS hat mit vereinten Kräften (damals unter dem Decknamen SED) Menschen ins Jenseits unter schrecklichen Qualen befördert. Wenn ich deine Aussage richtig verstehe, bist du gegen Meinungsfreiheit?

Ich denke, Du verquickst hier einige Tatsachen: PDS ist nicht SED oder ist die CDU noch die Zentrumspartei? Ist vielleicht die SPD noch das, was sie vor 100 Jahren gewesen ist? Wolltest Du gewisse Zeitrahmen hernehmen, um zu bestimmen, was und wie eine Partei zu sein hat, respektive was sie einst war?
Zum Thema Meinungsfreiheit sage ich nur soviel, dass die deutschen Regierungsparteien (und ihre opportune Opposition) waren, die nach dem 11.09.01 Menschen eingesperrt hatten, die sich kritisch zu den USA und unkritisch zu den Anschlaegen aeusserten.

...du wählst ja auch die PDS...

Sollte ich nicht? :-)))

1. Ein Beweis für Gott ist die Religion selbst - er hat uns gebaut, zu glauben...

Das sind z.T. genetische Programme - ich GLAUBE nicht. Funktioniert einwandfrei.

2. Stimmt die Aussage nicht. Ich kenne Menschen die vom eingestammten Atheismus zu Christen wurden - na wie ging denn das?

Andersherum wie bei mir.
Das will ich doch gar nicht leugnen. Ich leugne doch nur, dass dies eine Einbahnstrasse sein soll.

denk drüber nach.

Ich bleibe dabei: Ich hatte als Atheist bisher noch keinen einzigen Nachteil - im Gegenteil. Mir geht`s so gut wie nie zuvor. Ein ewiges Leben benoetige ich nicht. Mir reicht mein irdisches Dasein und danach ist Schluss. Was soll das fuer ein Gott/Jesus sein, der zwar den ethisch einwandfrei lebenden Atheisten verstoesst (nur wer an mich GLAUBT, wird leben...), den reuigen - immer wieder suendigenden - Christen aber ein jenseitiges Paradies verspricht? Ne, ne. Fuer so doof lasse ich mich nicht (mehr) verkaufen. Um ein moeglichst ethisch einwandfreies Leben zu fuehren bedarf es keiner Goetter. Wir muessen unser ethisches Universum schon selbst erschaffen. Den Rest meines Lebens vergeude ich nicht an ein fiktives Imitat. Mein Denken bleibt (moeglichst) autark und frei. Voellige geistige Autonomie ist zwar kaum moeglich aber zumindest erstrebenswert.

Es gibt nur eine Realität,...

Und die ist frei von Goettern...

Deuteronomium 14,4 ff. - ein Moerdergott (Dein Gott).

1. habe ich gelesen
2. Hat nicht ein gewisser Jesus Christus mit der Nächstenliebe dies wiederlegt?

Das Toeten und Essen anderer Lebewesen? Niemals!

...Aber die Kruzifixe wurden einst aufgehängt, als Symbol einer (immer noch) vorherschenden Religion - sie abzuhängen könnte Menschen verletzen.

Das Anbringen aber eben auch. Damit man hier klare Regelungen schafft, gibt es Gesetze. Und die unterliegen eben nicht einem Mehrheitswillen (siehe ansonsten Lynchjustiz) sondern einer (moeglichst) unabhaengigen Gerichtsbarkeit. Nichts anderes hat stattgefunden. Entweder wird die oberste staatl. Gerichtsbarkeit von allen anerkannt (auch von den GLAEUBIGEN) oder jeder kann tun und lassen was er will - im Rahmen seines GLAUBENS. Das hatten wir schon mal...

So wie ihr redet, seid ihr daran interessiert, die Religionen abzuschaffen.

Das erledigt sich von selbst, wenn erst mal der Religionsunterricht kaum noch besucht wird und die Eltern ihre Kinder nicht Zwangstaufen.

Nein, wenn du das Christentum kritisieren willst, musst du mit Profi-Theologen reden, tue ich schließlich auch.

Das sehe ich anders. Zum Erkennen meines NichtGALUBENS brauchte ich keine Stars und Profis. Ich GLAUBE nicht den Quatsch anderer (die koennen ueber einen fiktiven Gott nicht mehr wissen als ich) - ich DENKE.

Freitag, der 8. Maerz 2002, 23:58 Uhr
Name: Ossi
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Ausserdem tangieren uns die Religionen taeglich: Kriege in aller Welt,

... die dich aber nicht daran hindern, Deine (Nicht-)Religion auszuführen, ausserdem geht es bei den meisten Kriegen um Macht - Religionen sind da genauso vorgeschoben, wie die Rettung der Arbeiterklasse beim Einmarsch der Russen im Prager Frühling

Beten im Unterreicht in der Schule,

niemand MUSS beten ! Man kann das auch einfach akzeptieren ohne das Gebet der Gläubigen zu stören !

Schulgottesdienst (wenn nicht ist man Aussenseiter)

Ein Aussenseiter ist man meistens, wenn man in der Minderheit ist - ich war in der DDR einer, WIEL ich zum Gottesdienst gegangen bin. Ich wäre auch ein Aussenseiter, wenn ich mit Krawatte zu einem Heavy-Metal-Konzert ginge ...

Kindergarten in kirchlicher Traegerschaft, deshalb weitere Anfahrt in den naechsten Freien KiGa.

Dafür haben dann Eltern eine längere Anfahrt, die neben einem freien KiGa wohnen und ihre Kinder in einen kirchlichen schicken wollen - wo ist das Problem ?

Glockengelaeut

Oh ja - das ist wirklich hart !

Missionsversuche von Christen waehrend der Arbeit

Ist ihr gutes Recht - schliesslich "missionierst" Du ja auch - auch wenn Du das immer bestreitest. Die meisten Menschen versuchen, andere von ihren Ansichten zu überzeugen.

Umsatzverluste im Geschaeft wenn ich Veroeffentlichung zum Thema Atheismus mache.

Ist mir ja als Ossi fast peinlich, Dir was über Marktwirtschaft zu sagen - aber schliesslich kann jeder seinen Geschäftspartner frei wählen !

Weiterhin massive Stimmungsmache der oertlichen Pfarrer bei bestimmten Medien gegen mich. Kath. Sternsinger beschmieren unsere Haustuere, etcpp.

Was ich selbstverständlich auch ziemlich beschissen fände - aber schliesslich agierst auch Du ziemlich agressiv (z.B. als Betreiber einer Seite, wo Jesus als gekreuzigtes Schwein dargestellt wird) und irgendwann heute hast Du mal geschrieben: "Wie man in den Wald reinruft, so hallt es eben zurück". Hast Du schonmal versucht, das Gespräch mit den Pfarrern zu suchen oder hast Du stattdessen massive Stimmungsmache gegen deren Arbeitgeber in bestimmten Medien betrieben ?

Das zur zeit herrschende Niveau hier im GB hat WichtigHeinzel vorgegeben - und ich habe mich zudem lange aus dieser Debatte rausgehalten

Das zur Zeit herrschende Niveau existiert hier schon länger und wird insbesondere von Leuten, wie Antichrist und Wolfgang vorgegeben - ohne den Stil von "Wichtig" gutzuheissen.

Freitag, der 8. Maerz 2002, 23:43 Uhr
Name: Wischtisch
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Ich empfehle euch die Seite sogar sehr, denn sie ist inhaltlich sehr gut gesaltet und spart mir hier einiges zu schreiben:

http://people.freenet.de/weltmanager/Gottesbeweis.html

Freitag, der 8. Maerz 2002, 23:42 Uhr
Name: Wischtisch
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Solange WichtigHeinzel schreibt, dass er die von mir mitgetragene HP scheisse findet, solange schreibe ich, dass ich seinen Gott scheisse finde und mich dieser am A.... lecken kann.

Ich bin normalerweise nicht so niveaulos, aber irgendwie hat mich dieses pseudo-wissenschaftliche und arrogante Blabla dieser Seite dazu ziemlich gereizt.

Freitag, der 8. Maerz 2002, 23:33 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Wo wird der denn verletzt ? Hat sich etwa vielleicht jemand erlaubt, Dich "WAHNKRANKER" zu nennen ???

Das weniger, aber mit der Hoelle wird mir und den von uns gezeugten Kindern schon mal "gedroht" - oeffentlich. Und ueber die Anschlaege, die wir bis Oktober 2001 von (einem?) christlichen Fundi hinzunehmen hatten, beschaeftigte die Gerichtsmedizin ebenso wie die Polizei. Das von uns bewohnte Haus gleicht einer Festung.
Ausserdem tangieren uns die Religionen taeglich: Kriege in aller Welt, Beten im Unterreicht in der Schule, Schulgottesdienst (wenn nicht ist man Aussenseiter), Kindergarten in kirchlicher Traegerschaft, deshalb weitere Anfahrt in den naechsten Freien KiGa. Glockengelaeut, Missionsversuche von Christen waehrend der Arbeit, Umsatzverluste im Geschaeft wenn ich Veroeffentlichung zum Thema Atheismus mache. Weiterhin massive Stimmungsmache der oertlichen Pfarrer bei bestimmten Medien gegen mich. Kath. Sternsinger beschmieren unsere Haustuere, etcpp.

Und wenn Du an ein lila Einhorn glauben willst, dann tu es doch ! Ich glaube nicht, dass jemand sagen wird, es soll "mich am A... lecken",...

Solange WichtigHeinzel schreibt, dass er die von mir mitgetragene HP scheisse findet, solange schreibe ich, dass ich seinen Gott scheisse finde und mich dieser am A.... lecken kann.

Wenn ich freilich versuchen sollte, mit diesem EINHORN-GLAUBEN zu missionieren, wuerde ich genau die gleichen Erfahrungen machen...

...oder jemand eine Karrikatur mit dem lila Einhorn mit Schweinsgesicht anfertigen wird.

Aus meiner heutigen Perspektive waere mir das echt egal.

Ich denke, die meisten werden da toleranter sein und sich auf dieses Niveau nicht herablassen !

Das zur zeit herrschende Niveau hier im GB hat WichtigHeinzel vorgegeben - und ich habe mich zudem lange aus dieser Debatte rausgehalten.

Eines verstehe ich allerdings nicht: wenn jemand eine Wohnung direkt an der Autobahn bezieht, der würde vermutlich damit rechnen, dass es da laut ist und niemanden verklagen. Wenn allerdings jemand eine Wohnung zwölf Meter neben einem Kirchturm bezieht, der kann ja nicht auf die Idee kommen, dass da seit Jahrhunderten mit Glockengeläut zu rechnen ist ;-)

Es geht auch hier im Prinzip um Toleranz udn um Kompromisse. In unserer Nachbargemeinde hatte sich eine neu zugezogene Frau aus Norddeutschland eine Wohnung direkt neben der Kirche genommen. Nachdem die Glocken (in Bayern) auch Nachts aktiv sind und die Frau kaum ein Auge zumachte, ersuchte sie um ein Gespraech mit dem zustaendigen Pfarrer. Und siehe da, der war bereit, die Glocken erst an 06:00 Uhr Morgens "anzuwerfen". Waere eine prima Loesung gewesen. Er hatte aber nicht die Rechnung mit dem fundamentalen Pfarrgemeinderat gemacht. Der war stur...

Herbert

Freitag, der 8. Maerz 2002, 23:30 Uhr
Name: Wichtigunddasrichtig
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Hier paar Sprüche für unseren Herbert Sprücheklopfer:

Voltaire: "Ich weiß nicht, was ich von der Welt denken soll. Ich kann nicht glauben, dass diese Uhr existiert, aber kein Uhrmacher."

Diderot: "Der Flügel eines Schmetterlings oder das Auge einer Mücke genügen, um alle zu verwirren, die das Dasein Gottes leugnen."

Ich empfehle dir diese Seite:

http://people.freenet.de/weltmanager/Gottesbeweis.html

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