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Montag, der 11. Maerz 2002, 20:35 Uhr
Name: WilliWichtig
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=> Heike N.

Die Bibel zeigt klipp und klar auf, wie man sich zu verhalten hat als Christ bzw. wie man zu leben hat... Unter anderem steht da auch, dass Homosexualität Sünde ist.

Moment, das habe ich nicht ausgeschlossen. Steht so in der Bibel und das sehe ich auch so. Was ich aber sage ist, dass es eine Sünde (für Menschen ist) jemanden zu morden, zu benachteiligen oder jmd. Angst einzujagen und diese Sünden stehen für mich höher.

Darin stimme ich dir überein. Und je mehr Möglichkeiten du zur Verfügung hast, um so individueller für dich kannst du die Situationen gestalten.

Ich nutze nur die nützlichen Möglichkeiten.

Abgesehen davon, dass ich die Begriffe "christlich" und "Christ" durch "menschlich" und "Mensch" ersetzen würde, stimme ich dir zu.

Dann bin ich froh.

Ich maße mir nicht an, für einen anderen Menschen zu entscheiden, welche Möglichkeit er wählen soll. Für ein Kleinkind werde ich natürlich entscheiden müssen und zwar in sehr vielen Situationen. Je älter ein Kind aber wird, um so mehr muss es die Gelegenheit haben, Verantwortung für sich zu übernehmen. Ein Jugendlicher ist alt genug, um die Konsequenzen zu überblicken

Nicht alle. Das ist 1) von Jugendlichem zu Jugendlichem verschieden und 2) von Alter zu Alter verschieden.

und auch alt genug, um eigene Erfahrungen machen zu können. Er sollte nicht dazu gezwungen werden, unreflektiert die anderer Menschen zu übernehmen.

Nicht unreflektiert, aber ich sehe nichts dahinter, dass Eltern ihren Kindern ihre Erfahrungen auf den Weg geben.

Zum Glück hat meine Tochter keine Ambitionen, sich in die Luft zu sprengen. Hätte sie die, würde ich einen Psychologen zu Rate ziehen. Eine solche Lebenskrise deutet sich allerdings wesentlich eher an. In diesem Fall würde ich ihr meine Hilfe und Unterstützung anbieten, so wie sie sie benötigt.

Nun, das mit dem "in die Luft sprengen" war nur ein Beispiel. Mir geht es nicht konkret um deine Tochter, sondern die Tatsache, dass ich alle Möglichkeiten habe, aber sie nicht beliebig für mich konstruktiv sind (und das auch im objektiven Sinne). Wenn ich lebensfroh mir einfach einen Arm abhacke, dann ist das zwar eine Möglichkeit aber - Gott bewahre - aus allein objektiver Sicht nicht förderlich.

Es gibt Untersuchungen bzgl. der rekrutierten Mitglieder bei Sekten. Besonders gefährdet sind diejenigen, denen innerhalb der Familie verwehrt wurde, sich eigenverantwortlich und selbstbewusst zu entwickeln.

Das sehe ich als richtig. Übrigens schliest eigenverantwortlichkeit und selbstbewusstsein nicht Christentum aus. Zudem war ich als Jugendlicher vermutlich nicht gerade all zu selbstbewusst, wusste aber, was ich tun und lieber lassen sollte.

Ich meinte allgemein "totalitäre" Erziehungsmethoden.

Also ich nehme an, das allgemein schließt "christlich" nicht generell mit ein, wie du gesagt hast (nur zur Vergewisserung)...

Am wenigsten sind diejenigen, die sich in ihrer Persönlichkeit stabil entwickeln konnten.
Insofern halte ich meine Tochter (sie hat eine stabile und starke Persönlichkeit) für nicht gefährdet.

Ich halte insbesondere christliche Jugendliche auch nicht für gefährdet, zumal die christliche Jugendarbeit (z.B. christliche Pfadfinder), sogar ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit antrainieren. Aber auch der Glaube ein Schutzwall sein kann.

Aber ich habe das Gefühl, du gehst davon aus, dass mir alles, was mein Kind ausmacht, am Arsch vorbei geht. Das ist natürlich nicht so.

Das habe ich konkret nicht erwartet, auch wenn es leicht so rüberkam.

Seinem Kind Hilfestellung beim Selbstständig werden zu geben heißt doch nicht, es einfach laufen zu lassen. Natürlich musst du Grenzen setzen, die dann aber auch bedeuten, dass man die Konsequenzen für sein Tun selber tragen muss.

Akzeptiere ich. Ich sehe hier auch keinen Gegenbezug auf die Taufe oder die christliche Erziehung.

Würde sie sich irgendeiner totalitären Organisation anschließen: die kann religiös, esoterisch oder politisch sein, würde ich versuchen, sie davon zu überzeugen, dass sie mit Menschen zusammen ist, die ihr auf Dauer nicht gut tun können.

Ich schließe Kirche und totalitär aus, denn das erwarte ich nicht (nicht dass du das behauptet hättest - nur als Erweiterung). Sonst stimme ich dir zu.

Was sollte ich sonst machen? Sie mit Gewalt davon abhalten das Haus zu verlassen? Erscheint mir nicht als geeignete Lösung.

Wichtig bei einer Erziehung ist, nicht nach einem Modell zu erziehen, denke ich - so habe ich es von meinen Eltern erlebt. Authoritäre und anti-authoritäre Erziehung sind nicht gut. So wie ich aber die christliche Erziehung von Eltern erlebe ist das Christentum zwar in der Erziehung, also christliche Werte oder Geschichten, aber ich sehe keinen weiteren Unterschied zu anderen Eltern. Die Werte werden vermittelt, aber - um Gottes willen - nicht eingeprügelt.

Ich weiß nun allerdings nicht, worauf du hinaus willst, wüsste nun aber nicht, was eine christliche Erziehung da abwenden sollte.

Abwenden nichts, aber vieles geben.

Vermutlich habe ich dir die Frage nicht erschöpfend genug beantwortet, aber da ich noch niemals in so einer Situation war, kann ich dir beim besten Willen keine weitere Auskunft geben.
Ich halte Prävention für die bessere Lösung: seine Kinder dahin zu bringen, dass sie selbst-bewusst genug sind und es infolge dessen nicht nötig haben, sich in Abhängigkeit zu begeben.

Ich sehe keine Abhängigkeit im Christentum - natürlich, man gibt sich in Gottes Hände, aber es gibt keine physische Abhängigkeit (Abendmalswein enthält in den normalen Kirchen, bis auf Traubensaft - selten Alkohol - irgendwelche Drogen :-). Die psychische Abhängigkeit, das muss man bedingt sehen. Für die Eltern existiert Gott (das ist ein Ausdruck für euch Atheisten).

Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen: Das eine (Christentum) ist eine Religion, das andere (Atheisten) sind Menschen. Ich mache aber den Unterschied zwischen Christentum und Christen. Die Religion lehne ich als für mich nicht passend ab, bei den Menschen differenziere ich aber.

Ich beziehe mich nicht auf dich, aber auf meinen Lieben Freund Herbert, Wolfgang oder diesen Antichrist.

Einige Christen sind für mein Empfinden als Menschen absolut spinnert, wie ich einige Atheisten als Menschen auch nicht leiden mag.

Nun gut, wenn am Kirchentag Leute umherrenen, die dir irgendein Halelluja auf offener Straße zujaulen, dann sehe ich das als verrückt an.

Und wenn diese Hilfestellung eine Religion ist?

Und wenn es Atheismus ist?

Ich denke diese Frage lässt sich nicht objektiv beantworten.

Mir liegt fern, dir etwas beweisen zu wollen. Wenn du zufrieden mit deinem Glauben bist, freut mich das (für dich). Lass du mir meine Weltanschauung und die Sache ist in Ordnung.

Nun gut, du bist auch nicht Betreiber dieser Seite.

Die Sache mit dem Kreuz erinnert mich an eine Begebenheit im Büro: ein Kollege sitzt in meinem Büro, sagt: "Der Chef ist ein altes Arschloch.", steht im selben Moment auf und knallt mit dem Kopf gegen die Kante meines Regals. Shit happens!

Nun das mit dem Kreuz hat mich nicht zum Glauben gebracht, aber den Zusammenhang fand ich schon damals lustig :-)

Weißt du, wenn ich Christen frage: nun nenn mir doch mal ein konkretes Beispiel dafür, dass z. B. Jesus Wunder bewirkt hat, wie es so nun mal in der Bibel steht. Als Antwort erhalte ich in 80% der Fällen: Na ja, das muss man in Gleichnissen oder symbolisch sehen. Aber so ein profanes Kreuz-von-Wand-fallen-weil-Nagel-rostig, wird im wahrsten Sinne des Wortes als Ohrlasche des Allmächtigen gedeutet.

Habe ich das?

Montag, der 11. Maerz 2002, 18:44 Uhr
Name: Heike J.
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Dann kann man nicht mehr stolz sein, ein Deutscher zu sein.

Stolz kann man auch nicht sein, wahllos Texte aus dem Net in ein anderes GB zu kopieren.

Montag, der 11. Maerz 2002, 18:29 Uhr
Name: Heike N
E-Mail: keine E-Mail
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@Peters,

Dann kann man nicht mehr stolz sein, ein Deutscher zu sein.

Man kann nur auf etwas stolz sein, was man selbständig erreicht hast. Die Tatsache, dass man zufälligerweise in eine bestimmte Nation hereingeboren ist, prädestiniert nicht zum Stolz-sein.

Gruß
Heike N.

Montag, der 11. Maerz 2002, 18:14 Uhr
Name: Peters
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Es wird immer wichtiger zu sagen:
Ausländer...
...sind Menschen, die ihre Heimat verlassen haben. Einige kommen aus wirtschaftlicher Not, einige aus Sorge um ihre Unversehrtheit.
Wer fremd ist, ist leicht angreifbar. Wer auf Kosten der Fremden Stimmen sammelt, wer Stimmung gegen die Wehrlosen schürt, hat offenbart, daß er kein Rückgrat besitzt.

Dann kann man nicht mehr stolz sein, ein Deutscher zu sein.

Montag, der 11. Maerz 2002, 14:41 Uhr
Name: Ossi
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den Gunde nennen

Sorry, sollte natürlich "den Grund nennen" heissen !

Montag, der 11. Maerz 2002, 14:21 Uhr
Name: Ossi
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O was ist der "Ossi" frustriert.

Isser nicht, wie kommst Du denn darauf ? Ich habe ein regelrecht sonniges Gemüt ;-)

Frustriert wäre ich, wenn ich einfach nur hirnloses Zeug von mir geben könnte, weil ich zu doof bin, mich angemessen zu artikulieren und mir die Argumente fehlen. Dem ist ja zum Glück nicht so !

Ach ja: verrätst Du mir jetzt endlich noch, wovor ich entsetzliche Angst habe ? Wenn ich die Angst schon nicht selbst verspüre kannst Du mir als qualifizierter Experte vielleicht wenigstens noch den Gunde nennen !

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