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Dienstag, der 12. Maerz 2002, 21:11 Uhr
Name: Williwichtigbold
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

=> Heike J.

Wer hat denn die abartig lächerliche Geschichte von der Sündenvergebung durch Opfer-Martertod verbreitet?

Beweise, dass sie nicht wahr ist.

Wieviel an den ausgebildeten Pfarrer kann ich nicht sagen. Aber von den Theologen oder abgebrochenen, die ich so gut kenne, dass ich es sagen kann, alle.

Ich kenne nur wenige oder kaum welche - obwohl ich gute Kontakte zur theologischen Fakultät der nächsten Uni habe (welche das behalte ich mir vor - es lebe die Anonymität g)

Gott hat das Recht Andersgläubige auszurotten

Und so einen Gott möchtest du anbeten? Na, denn. Wenn es diesen Gott wirklich gäbe, müsste man ihn dann nicht bekämpfen? Um der Nächstenliebe willen?

Er hat das Recht - ob er es tut ist nicht gesagt. Wenn du die Motive von jemanden nicht verstehen kannst, weil er dir weitaus überlegen ist, kannst du sowieso nicht darüber urteilen.
Gott ist so weiße und konnte die Welt erschaffen, meinst du er wüsste dann nicht was er tut? (Für dich natürlich hypothetisch :-)

=> Heike N.

ebensowenig wie ich gläubige Menschen in eine Schublade stecke, erwarte ich das auch von anderen. Ich bin Mensch, Frau, Mutter, Freundin, Geliebte, Kaufmännische Angestellte, Hundehalterin, Katzenbesitzerin (Besitz von Katzen räusper), Webmaster... etc... und auch noch Atheistin. Nebenbei bemerkt auch noch sehr gerechtigkeitsliebend. Also pack mich nie in eine Schublade. Sonst gibts Haue.

Elektronische Haue?
Wie auch immer - von welcher Antwort von mir aus meinst du das?

=> Heike J.

Siehst du, hier macht ihr eine Religion lächerlich.

IHR??????

Lese dein Posting über das was Jesus "hätte machen können" oder das von 20:24 die *sfg* Quittung müsste es ja wohl klar machen, wie der Artikel gemeint war.

Dienstag, der 12. Maerz 2002, 20:44 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Siehst du, hier macht ihr eine Religion lächerlich.

Wer hat denn die abartig lächerliche Geschichte von der Sündenvergebung durch Opfer-Martertod verbreitet?

Wie viele um genau zu sein - oder wieviel Prozent gemessen an den "ausgebildeten" Pfarrern?

Wieviel an den ausgebildeten Pfarrer kann ich nicht sagen. Aber von den Theologen oder abgebrochenen, die ich so gut kenne, dass ich es sagen kann, alle.

Gott hat das Recht Andersgläubige auszurotten

Und so einen Gott möchtest du anbeten? Na, denn. Wenn es diesen Gott wirklich gäbe, müsste man ihn dann nicht bekämpfen? Um der Nächstenliebe willen?

Dienstag, der 12. Maerz 2002, 20:38 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Willi,

ebensowenig wie ich gläubige Menschen in eine Schublade stecke, erwarte ich das auch von anderen. Ich bin Mensch, Frau, Mutter, Freundin, Geliebte, Kaufmännische Angestellte, Hundehalterin, Katzenbesitzerin (Besitz von Katzen *räusper*), Webmaster... etc... und auch noch Atheistin. Nebenbei bemerkt auch noch sehr gerechtigkeitsliebend. Also pack mich nie in eine Schublade. Sonst gibts Haue.

Heike

Dienstag, der 12. Maerz 2002, 20:25 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Willi,

Siehst du, hier macht ihr eine Religion lächerlich.

IHR??????

Heike N.

Dienstag, der 12. Maerz 2002, 20:24 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Hallo Heike J.,

Aber liebe Heike, wer wäre dann für unsere Sünden gestorben?

Ich habe in meinem Leben schon viel Mist gebaut, für alles die Konsequenzen getragen und aus die Maus. Gesündigt? Habe ich noch nie *sfg*

Gruß
Heike N.

Dienstag, der 12. Maerz 2002, 20:12 Uhr
Name: WilliVielZuWichtig
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Meine Güte wieder viel zum beantworten...

=> Heike J.

Wäre er wirklich der Sohn Gottes gewesen, also hätte er tatsächlich Wunder wirken können, dann wäre er vom Kreuz gehüpft, hätte allen eine lange Nase gezeigt, einen brennenden Dornbusch oder ähnliches hergezaubert und wäre seines Weges gegangen.
Aber liebe Heike, wer wäre dann für unsere Sünden gestorben?

Siehst du, hier macht ihr eine Religion lächerlich.


=> Heike N.

Sorry, aber bei der Geschwindigkeit wie hier gepostet wird, müsste man schon seinen Job kündigen, um mithalten zu können

klar. war ja nicht bös gemeint :-)

Die Bergpredigt war eine Predigt, keine Erzählung von Wundern - hier sind schon vom Zusammenhang her Gleichnisse denkbar. Die Wunder halte ich
a) für tatsächlich geschehen
b) mit bedeutungen versehen

Und da sind wir wieder bei dem Posting von mir, was du vor ein paar Tagen als absoluten Quatsch abgetan hast (als du noch den Zwergenaufstand geprobt hast, du erinnerst dich? lieb lächelt, Reißzähnchen zeigt grinst)

moment... erinnerung läuft... ah ... gut. weiß wieder...

1. Niemand, wirklich niemand kann behaupten, welche der dargestellten Dinge in der Bibel geschehen sind oder interpretiert wurden. Das erste Evangelium wurde nach dem (ich sag mal provokativ: vermeintlichen) Tod des Jesus von Nazareth geschrieben. Man kann es halt nur glauben. Und ich glaube es nicht.

Nicht ganz, es sind Zeugenberichte. Aber hier warten wir lieber auf den Bericht von Mr. James-Bond.

Hast du schon mal "stille Post" gespielt als Kind?

Ne.

Wenn ja, weißt du, wie ich das meine. Ich staune ja schon manchmal, was meine geschwätzigen Kollegen und Kolleginnen aus einer Vermutung in einem Tag machen können.

Vermuten tue ich nichts. Gott vermute ich nicht, sondern habe seine Existenz mir bewiesen und sie wurde auch anderen bewiesen.

2. Es existiert die Überlegung, dass Jesus von Nazareth ziemlich weit herum gekommen ist und für die damalige Zeit ein enormes Wissen hatte (zumindest war er ein hochintelligenter und charismatischer Mensch, sonst wäre er genauso in Vergessenheit geraten wie jeder "Verbrecher und Aufrührer", den die Römer dokumentiert haben). Die Ägypter beispielsweise hatten die Möglichkeit (entsprechende Funde an Mumien beweisen das) bestimmte Gebrechen zu therapieren, die den einfachen Ziegenhirten als "Wunder" vorkommen mussten. (ich komme aus dem Bereich Geschichte und Sozialwissenschaften, von daher bin ich gerade in dieser Hinsich interessiert und offen für neues).

Natürlich möglich ist es. Andererseits wie würde es dann passen, dass Jesus nach seinem Tode Menschen mehrfach erschienen ist - und möglicherweise (das heißt ich glaube es sogar) auch in heutiger Zeit.

Im Gegensatz zu einigen meiner atheistischen "Kollegen" hier will ich noch nicht einmal bestreiten, dass es diesen Jesus wirklich gab.

Ich halte die vier Apostel für durchaus annehmbare Zeugen, bzw. Menschen, die Zeugenberichte aufnahmen. Einen Gegenbeweis habe ich konkret nie gesehen.

Aber eben als hochintelligenten, charismatischen und geschäftstüchtigen Sektengründer (ist noch nicht mal abwertend gemeint, diese jüdische Gruppe, die sich erst nach seinem Tod "Christen" nannten und dann immer noch Sekte war).

Es ist möglich. Andererseits unwahrscheinlich, es sind soviele andere Dinge passiert. Gerade die Auferstehung, so etwas erzählt man nicht einfach so, die Autoren des NT wären gelyncht worden, wenn das als Lüge herausgekommen wäre.

Drei Überlegungen könnte ich mir als plausibel vorstellen:
1. Die Kreuzigung war ein inszenierter und provozierter Selbstmord (man sah seine Felle wegschwimmen, die Zeloten waren ja nun auch alles andere als gesellschaftsfähig in einem besetzten Land) und übergab das Erbe an einen, den man für würdig hielt.

Nein, denn es gab eine Auferstehung.

Wäre er wirklich der Sohn Gottes gewesen, also hätte er tatsächlich Wunder wirken können, dann wäre er vom Kreuz gehüpft, hätte allen eine lange Nase gezeigt, einen brennenden Dornbusch oder ähnliches hergezaubert und wäre seines Weges gegangen.

Dann hast du die ganze christliche Theologie nicht verstanden.

2. Es handelte sich bei diesem Jesus zwar um einen hochintelligenten, aber durchgeknallten Menschen, der sich wirklich einbildete, er stirbt für das Wohl der Menschheit (am Rande bemerkt: schau mal ins GB von gegendenstrom.de. Dort schreibt sich seit geraumer Zeit ein ebensolcher Mensch die Finger wund).

Dann wäre er nicht auferstanden.

2. Die Auferstehung war ein glatter Schwindel, weil das clevere Bürschchen nie gestorben ist.

Aha und in drei Tagen heilt man gebrochene Beine...

Ich glaube nicht an die Ewigkeit. Ich weiß aber, dass es ein Leben hier und jetzt gibt.

1. An die Ewigkeit kann man nicht glauben, aber ich kann mir denken was du meinst.
2. Das es ein Leben hier und jetzt gibt ist eindeutig. Ein ewiges Leben wurde verhießen, andererseits haben sich die Verheißungen der "Verheißer" bewahrheitet.

Dazu fällt mir eine interessante Geschichte ein:
Ein Inka-Fürst zur Zeit der spanischen Besetzung Südamerikas wurde zum Tode verurteilt. Er wurde gefragt, ob er sich vorher noch taufen lassen wollte, weil er dann in den Himmel käme. Seine Frage, ob die Spanier denn auch in den Himmel kämen, wurde bejaht. Daraufhin meinte er, dass er, dass er diejenigen, die ihn und sein Volk zu Lebzeiten gequält und getötet haben nicht auch noch im Jenseits sehen wollte. Dann würde er lieber in die Hölle kommen, da wären seinesgleichen.

Eine interessante Geschichte. Jedoch falsch. Erstens wissen wir nicht, wonach Gott urteilt. Er urteilt gerecht - das wissen wir. Zweitens haben die Spanier gesagt, sie werden das ewige Leben erlangen, obwohl sie wohl sicher nicht "fromme" Christen waren.

Na die Wortwahl ist hier nicht so wichtig. Das ist Wortglauberei.

Das ist das Problem bei einem Internet-Dialog. Man sollte sich bemühen, eine möglichst korrekte Wortwahl zu treffen. Das ist nicht nur gegen dich gerichtet, sondern schließt alle mit ein. Nur eine Kommunikationsmöglichkeit zu haben, schränkt halt ein. Ich komme (nebenberuflich) aus dem Bereich der Hundeausbildung und der Kindererziehung und weiß, dass es da einen aber so was von großen Unterschied gibt.

Nun gut, ein Problem des Internets. Andererseits habe ich in meiner langen Erfahrung mit dem Internet noch nie so viel Wortglauberei auf einem Haufen gefunden wie hier :-)

Ich bin "Hobby-Erzieherin" (Mutter) und kenne mich ein wenig aus. Du hast aber meine Frage nicht beantwortet: welche positiven Möglichkeiten gibt es mehr?

Irgendwie verstehe ich die Frage nicht ganz bzw. befürchte sie nicht ganz richtig zu verstehen.

=> Heike J.

...Lohndumping, Verweigerung von Tarifverträgen, Jobkündigungen bei Heirat, Zwangssteuer, "menschenverachtendes Betriebsklima"...

... weltweite Hungerhilfe, ausbildung von Menschen in der "3. Welt", seelische Unterstützung, Umweltschutz ...

Es ist schon so mancher mit Glauben ins Studium hineingegangen und ohne Glauben herausgekommen.

Hier könnt ihr einfach nicht pauschal urteilen.

Pauschal? Du hast deine Fälle, wir haben unsere, übrigens mehr als nur 3-4.

Wie viele um genau zu sein - oder wieviel Prozent gemessen an den "ausgebildeten" Pfarrern?

Es geht nicht um Logik. Es geht um den Umgang mit Menschen. Aber wenn Gott es ist, darf der das wohl...

Wieso nicht?

Wenn ich den Umgang mit Menschen in der Bibel kritisiere, warum sollte ich mich dann auf die Kreuzzüge beziehen. Obwohl - mit der Bibel kann man das Ausrotten Andersgläubiger bestens legitimieren.

Eben nicht. Gott hat das Recht Andersgläubige auszurotten. Nach dem Gebot der Nächstenliebe haben Menschen kein Recht dazu.

Dienstag, der 12. Maerz 2002, 19:53 Uhr
Name: Heike J.
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Homepage: keine Homepage

Wäre er wirklich der Sohn Gottes gewesen, also hätte er tatsächlich Wunder wirken können, dann wäre er vom Kreuz gehüpft, hätte allen eine lange Nase gezeigt, einen brennenden Dornbusch oder ähnliches hergezaubert und wäre seines Weges gegangen.

Aber liebe Heike, wer wäre dann für unsere Sünden gestorben? *g*

Dienstag, der 12. Maerz 2002, 19:36 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Willi,

Die ganze Sache ist ein bisschen Unübersichtlich geworden, hoffe aber die Zusammenhänge noch zu finden

Sorry, aber bei der Geschwindigkeit wie hier gepostet wird, müsste man schon seinen Job kündigen, um mithalten zu können *gggg*

Die Bergpredigt war eine Predigt, keine Erzählung von Wundern - hier sind schon vom Zusammenhang her Gleichnisse denkbar. Die Wunder halte ich
a) für tatsächlich geschehen
b) mit bedeutungen versehen

Und da sind wir wieder bei dem Posting von mir, was du vor ein paar Tagen als absoluten Quatsch abgetan hast (als du noch den Zwergenaufstand geprobt hast, du erinnerst dich? *lieb lächelt, Reißzähnchen zeigt* *grinst*)

1. Niemand, wirklich niemand kann behaupten, welche der dargestellten Dinge in der Bibel geschehen sind oder interpretiert wurden. Das erste Evangelium wurde nach dem (ich sag mal provokativ: vermeintlichen) Tod des Jesus von Nazareth geschrieben. Man kann es halt nur glauben. Und ich glaube es nicht.
Hast du schon mal "stille Post" gespielt als Kind? Wenn ja, weißt du, wie ich das meine. Ich staune ja schon manchmal, was meine geschwätzigen Kollegen und Kolleginnen aus einer Vermutung in einem Tag machen können.

2. Es existiert die Überlegung, dass Jesus von Nazareth ziemlich weit herum gekommen ist und für die damalige Zeit ein enormes Wissen hatte (zumindest war er ein hochintelligenter und charismatischer Mensch, sonst wäre er genauso in Vergessenheit geraten wie jeder "Verbrecher und Aufrührer", den die Römer dokumentiert haben). Die Ägypter beispielsweise hatten die Möglichkeit (entsprechende Funde an Mumien beweisen das) bestimmte Gebrechen zu therapieren, die den einfachen Ziegenhirten als "Wunder" vorkommen mussten. (ich komme aus dem Bereich Geschichte und Sozialwissenschaften, von daher bin ich gerade in dieser Hinsich interessiert und offen für neues).

Im Gegensatz zu einigen meiner atheistischen "Kollegen" hier will ich noch nicht einmal bestreiten, dass es diesen Jesus wirklich gab. Aber eben als hochintelligenten, charismatischen und geschäftstüchtigen Sektengründer (ist noch nicht mal abwertend gemeint, diese jüdische Gruppe, die sich erst nach seinem Tod "Christen" nannten und dann immer noch Sekte war). Drei Überlegungen könnte ich mir als plausibel vorstellen:
1. Die Kreuzigung war ein inszenierter und provozierter Selbstmord (man sah seine Felle wegschwimmen, die Zeloten waren ja nun auch alles andere als gesellschaftsfähig in einem besetzten Land) und übergab das Erbe an einen, den man für würdig hielt. Wäre er wirklich der Sohn Gottes gewesen, also hätte er tatsächlich Wunder wirken können, dann wäre er vom Kreuz gehüpft, hätte allen eine lange Nase gezeigt, einen brennenden Dornbusch oder ähnliches hergezaubert und wäre seines Weges gegangen.
2. Es handelte sich bei diesem Jesus zwar um einen hochintelligenten, aber durchgeknallten Menschen, der sich wirklich einbildete, er stirbt für das Wohl der Menschheit (am Rande bemerkt: schau mal ins GB von gegendenstrom.de. Dort schreibt sich seit geraumer Zeit ein ebensolcher Mensch die Finger wund).
2. Die Auferstehung war ein glatter Schwindel, weil das clevere Bürschchen nie gestorben ist.

Man hat die Möglichkeit nicht Christ zu sein, es könnte sogar sein, dass du in deinem irdischen Leben Glück und Seeligkeit hast, aber als Konsequenz diese auf Ewigkeit verlierst.

Ich glaube nicht an die Ewigkeit. Ich weiß aber, dass es ein Leben hier und jetzt gibt.

Dazu fällt mir eine interessante Geschichte ein:
Ein Inka-Fürst zur Zeit der spanischen Besetzung Südamerikas wurde zum Tode verurteilt. Er wurde gefragt, ob er sich vorher noch taufen lassen wollte, weil er dann in den Himmel käme. Seine Frage, ob die Spanier denn auch in den Himmel kämen, wurde bejaht. Daraufhin meinte er, dass er, dass er diejenigen, die ihn und sein Volk zu Lebzeiten gequält und getötet haben nicht auch noch im Jenseits sehen wollte. Dann würde er lieber in die Hölle kommen, da wären seinesgleichen.

Na die Wortwahl ist hier nicht so wichtig. Das ist Wortglauberei.

Das ist das Problem bei einem Internet-Dialog. Man sollte sich bemühen, eine möglichst korrekte Wortwahl zu treffen. Das ist nicht nur gegen dich gerichtet, sondern schließt alle mit ein. Nur eine Kommunikationsmöglichkeit zu haben, schränkt halt ein. Ich komme (nebenberuflich) aus dem Bereich der Hundeausbildung und der Kindererziehung und weiß, dass es da einen aber so was von großen Unterschied gibt.

Ich bin kein Erziehender. Dennoch denke ich, dass man einem Kind mehr positive Möglichkeiten eröffnet, wenn man es zu Gott führt.

Ich bin "Hobby-Erzieherin" (Mutter) und kenne mich ein wenig aus. Du hast aber meine Frage nicht beantwortet: welche positiven Möglichkeiten gibt es mehr?

Heike N.

Dienstag, der 12. Maerz 2002, 18:59 Uhr
Name: Heike J.
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@unwichtig
Eben an ihren Früchten. Aufbau sozialer Einrichtungen, Seelsorge...

...Lohndumping, Verweigerung von Tarifverträgen, Jobkündigungen bei Heirat, Zwangssteuer, "menschenverachtendes Betriebsklima"...

Anhand der Geschichte - oder dem hier und heute in der BRD?

Beides.

Es ist schon so mancher mit Glauben ins Studium hineingegangen und ohne Glauben herausgekommen.

Hier könnt ihr einfach nicht pauschal urteilen.

Pauschal? Du hast deine Fälle, wir haben unsere, übrigens mehr als nur 3-4.

Ich sehe es so: Wenn es Gott gibt und Gott so ist, wie die Bibel sagt, dann sind diese Aussagen logisch. Zudem sind sie logisch, da Gott trotzdem jedem eine 2. Chance gibt

Es geht nicht um Logik. Es geht um den Umgang mit Menschen. Aber wenn Gott es ist, darf der das wohl...

Und unterlass nun Erwähnungen auf die Kreuzzüge, du weißt, dass das nicht zum Thema gehört

Wenn ich den Umgang mit Menschen in der Bibel kritisiere, warum sollte ich mich dann auf die Kreuzzüge beziehen. Obwohl - mit der Bibel kann man das Ausrotten Andersgläubiger bestens legitimieren.

Dienstag, der 12. Maerz 2002, 18:44 Uhr
Name: WilliWichtig
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

=>Heike N

Die ganze Sache ist ein bisschen Unübersichtlich geworden, hoffe aber die Zusammenhänge noch zu finden :-)

Mein Posting vom 11.3.02: Weißt du, wenn ich Christen frage: nun nenn mir doch mal ein konkretes Beispiel dafür, dass z. B. Jesus Wunder bewirkt hat, wie es so nun mal in der Bibel steht. Als Antwort erhalte ich in 80% der Fällen: Na ja, das muss man in Gleichnissen oder symbolisch sehen. Aber so ein profanes Kreuz-von-Wand-fallen-weil-Nagel-rostig, wird im wahrsten Sinne des Wortes als Ohrlasche des Allmächtigen gedeutet.
Deine Antwort: Habe ich das?

Dein Posting am 12.03.02: Das ist so etwas, dass man nicht wörtlich nehmen soll, sondern wo man übertragen lernen soll zum Thema "Bergpredigt" und "Handabschlagen"

Habe ich das?

Ja, gerade. Etwas in der Art meinte ich.

Moment, das ist schwierig in diesem GB aber ich hoffe den Gedanken zu treffen.

1. Die Bergpredigt war eine Predigt, keine Erzählung von Wundern - hier sind schon vom Zusammenhang her Gleichnisse denkbar. Die Wunder halte ich
a) für tatsächlich geschehen
b) mit bedeutungen versehen

Die Bergbredigt ist mit Gleichnissen und Metaphern vollgestopft, wie viele andere Texte von Jesus.

Ich nutze nur die nützlichen Möglichkeiten.

Du nutzt die Möglichkeiten, die für DICH nützlich sind.

Die für mich nützlich und für jmd. anderes nicht schädlich und möglichst nützlich sind.

Jeder andere hat eine andere Lebenserfahrung und deshalb auch andere Möglichkeiten erworben.

Das meinte ich gar nicht. Du hast doch jederzeit z.B. die möglichkeit laut jodelnd durch ein Kaufhaus zu rennen und sämtliche Fensterscheiben dort einzuschmeißen. Du hast die Möglichkeit Und möglicherweise tun sich aus einer schädlichen (ob allgemein schädlich oder für dich schädlich) Möglichkeit (mal abgesehen vom Beispiel) andere Möglichkeiten auf, die Frage ist:

Sind diese Möglichkeiten / ist diese Möglichkeiten für dich selbst und andere nützliche (oder zumindest für andere nicht schädlich)?

Das ist unabhängig von der Lebenserfahrung. Ich hab jederzeit die Möglichkeit mit drei sechser in den Kopf zu rassieren und mein Leben lang fordern, mich anzubeten. Das ist eine Möglichkeit, die mir womöglich was bringen kann (mir könnte ja jmd Geld schicken :-) ), aber im Nachhinein (wenn ich in diesem Fall in die Irrenanstalt komme) habe ich dann Schäden bekommen.

Man hat die Möglichkeit nicht Christ zu sein, es könnte sogar sein, dass du in deinem irdischen Leben Glück und Seeligkeit hast, aber als Konsequenz diese auf Ewigkeit verlierst.

Abgesehen von meinen Beispielen, weißt du nun was ich meine?

... aber ich sehe nichts dahinter, dass Eltern ihren Kindern ihre Erfahrungen auf den Weg geben.

Daran ist auch nichts auszusetzen. Trotzdem sollten Eltern ihre Erfahrungen nicht als allgemein gültig aufdrücken und vor allem sehr wohl diffrenzieren, dass das ihre Erfahrungen sind und nicht die ihrer Kinder.

Das spricht nicht gegen eine christliche Erziehung.

...sondern die Tatsache, dass ich alle Möglichkeiten habe, aber sie nicht beliebig für mich konstruktiv sind

Alleine der Selbsterhaltungstrieb bewahrt einen "psychisch stabilen" Menschen davor, sich selber zu töten oder sich den Arm abzuhacken.

Das hat ja nichts damit zu tun. Aber das habe ich hoffentlich oben geklärt.

Ich meinte allgemein "totalitäre" Erziehungsmethoden.

Also ich nehme an, das allgemein schließt "christlich" nicht generell mit ein, wie du gesagt hast (nur zur Vergewisserung)...

Nochmal doppelt und dreifach: ich meine "totalitäre" Erziehungsmethoden.

War ja nur eine Vergewisserung :-)

...zumal die christliche Jugendarbeit (z.B. christliche Pfadfinder), sogar ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit antrainieren.

Sorry, aber "antrainieren" und "Eigenverantwortlichkeit" ist ein Oxymoron. Einen Hund trainiere ich im Gehorsam...das würde passen.

Na die Wortwahl ist hier nicht so wichtig. Das ist Wortglauberei.

...wüsste nun aber nicht, was eine christliche Erziehung da abwenden sollte.
Abwenden nichts, aber vieles geben.

Was denn z. B. was besser wäre als eine Erziehung, die viele Möglichkeiten offenhält?

Ich bin kein Erziehender. Dennoch denke ich, dass man einem Kind mehr positive Möglichkeiten eröffnet, wenn man es zu Gott führt.

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