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Donnerstag, der 14. Maerz 2002, 16:19 Uhr
Name: Christ mit Hoffnung
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Also wer die Kirche jetzt nur mit der Kirchensteuer identifiziert, der hat eh schon verloren. Ob die gängige Praxis richtig sei, oder ob man ein italienisches Modes einführen sollte, wo jeder Steuerzahler am ende eines JAhres erklärt, welcher Institution er seine "karitative Steuer" gibt.
Viele die das System oder die allgemeine Praxis kritisieren, haben keine Lösungsansätze. Denn die wollen sie auch nicht liefern. Es sollen nur wieder einmal die KICHEN für alles verantwortlich gemacht werden.
Sexuelle Übergriffe von Kirchenmännern, Zölibat usw. sind immer sehr schnell in den Medien. Aber dies sind nur Menschen, die Fehler machen können, weil sie nicht UNFEHLBAR sind! Millionen von Kirchenvertretern tun jeden Tag ihre Arbeit um anderen zu helfen, ohne irgedetwas dafür zu bekommen!
In diesen Dimensionen möchten die berühmten Kirchenkritker nicht denken, denn sie sind nicht mit den Kirchen einverstanden, deshalb soll sich die Kirche ihren Bedürfnissen nach ausrichten. Aber das wird nicht gehen!
Die Kirchen sind mehr als nur Glaubensinstitutionen, denn im engeren Sinne sind Kirche: MENSCHEN! Ohne Menschen gibt es keine Kirche und vielleicht haben das die Kritiker erkannt. Es wird ihnen aber nicht gelingen, denn es gibt noch über eine Miliarde Menschen die sich zum Christentum bekennen!
Anstatt nur zu kritisieren, sollte vielleicht jeder was für unsere WELT tun!

Donnerstag, der 14. Maerz 2002, 16:09 Uhr
Name: Heike J.
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Wie gesagt, an der fiktiven Kirchensteuer für Arbeitslose würde ich nicht der Kirche die Schuld in die Schuhe schieben.

Tue ich auch nicht. Ich sage nur, dass bei Trennung von Staat und Kirche dies so nicht sein würde. Und da können die Kirchen durchaus was für.

die Kirchen sparen Geld für ein eigenes System und der Staat verlangt Geld für seine Dienstleistung und verdient daran sicher auch nicht schlecht

Die Kirche zahlt ca. 3 % der Kirchensteuer - und spart nach eigenen Angaben 20 % der Steuer für ein eigenen System. Ob der Staat also genug bezahlt wird, ist hier die Frage. Der Arbeitgeber, ob Kirchenmitglied oder nicht, wird übrigens für seine Arbeit nicht von der Kirche oder vom Staat entlöhnt. Er wird zwangsverpflichtet.

Wenn der IBKA 60 Mio. Mitglieder hätte und es für den Staat lukrativ wäre, die Mitgliedsbeiträge einzutreiben, würde der es bstimmt auch machen. Für Geld tut der alles ;-)

Nur würde der IBKA nicht so dreist sein, seine Mitglieder zur Offenlegung der Mitgliedschaft dem Staat und dem Arbeitgeber gegenüber zu verpflichten.

Warum die Leute in der Kirche bleiben, ist doch deren Sache. Vielen gibt die Kirche einen Halt und ein Zuhause.

An dem Rückgang der Gottesdienstzahlen und kirchl. Trauungen sieht man eigentlich, dass dem nicht so ist. Umfragen zeigen, dass viele bleiben, weil sie meinen, die Kirche finanziere mit der Steuer die sozialen Einrichtungen. Und dass sie dies glauben, liegt an den Kirchen.

(Wer einmal drin ist, den bekommt mal leider sehr schwer wieder raus.)

Scheint bei den Kirchen nicht anders zu sein ;-)

Zum Thema Information über Kirche fällt mir gerade ein, dass über das Christentum auf Eurer Seite (Lexikon ?) wesentlich unsachlicher und tendenzieller berichtet wird, als über die anderen Religionen.

Das liegt wohl daran, dass wir mit dem Christentum so unsere eigenen Erfahrungen gemacht haben. Ich würde es aber nicht als "unsachlich", sondern als "sachdienlich" bezeichnen ;-)

Dass die dann aber im IBKA nicht mehr willkommen sind, liegt ja wohl nicht an der Kirche ;-)

Wenn die Kirche aus Geldgier Atheisten aufnimmt (heutzutage braucht man beim Wiedereintritt noch nicht mal mehr seinen Glauben zu bekennen, "Kircheneintritt light"), ist das deren Sache. Im IBKA haben Gläubige definitiv nix zu suchen. (Kirchenmitglieder gibt es allerdings dort. Nämlich solche, die aus beruflichen oder sozialen Gründen dort Zwangsmitglieder sind.)

Donnerstag, der 14. Maerz 2002, 15:51 Uhr
Name: Ossi
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oder die Kirchen sich endlich dazu entschließen würden, wie andere Vereine ihre Beiträge selbst und nicht als Steuern einzutreiben.

Wie gesagt, an der fiktiven Kirchensteuer für Arbeitslose würde ich nicht der Kirche die Schuld in die Schuhe schieben.
Dass die Kirche ihre Steuern vom Staat eintreiben lässt, ist eine ökonomisch sinnvolle Lösung für beide - die Kirchen sparen Geld für ein eigenes System und der Staat verlangt Geld für seine Dienstleistung und verdient daran sicher auch nicht schlecht. Wenn der IBKA 60 Mio. Mitglieder hätte und es für den Staat lukrativ wäre, die Mitgliedsbeiträge einzutreiben, würde der es bstimmt auch machen. Für Geld tut der alles ;-)

Viele bleiben nämlich nicht aus Glauben an Gott in der Kirche, ...

Warum die Leute in der Kirche bleiben, ist doch deren Sache. Vielen gibt die Kirche einen Halt und ein Zuhause.

Würden wir über eine x-beliebige Sekte informieren, hättest du sicherlich nichts dagegen einzuwenden.

Das kommt auf die Sekte an. Wenn es Sachen, wie Scientology sind, die Menschen in eine wirtschaftliche Abhängigkeit führen, dann denke ich ist Aufklärung sehr dringend nötig, damit niemand in deren Fänge gerät (Wer einmal drin ist, den bekommt mal leider sehr schwer wieder raus.)
Zum Thema Information über Kirche fällt mir gerade ein, dass über das Christentum auf Eurer Seite (Lexikon ?) wesentlich unsachlicher und tendenzieller berichtet wird, als über die anderen Religionen. Halte ich auch nicht gerade für seriöse Aufklärung.

Natürlich versucht die Kirche, Menschen zum Austritt aus dem IBKA zu bewegen. Es ist schließlich ihr Auftrag, aus Atheisten Gläubige zu machen.

Natürlich versucht die Kirche, Atheisten zu missionieren. Dass die dann aber im IBKA nicht mehr willkommen sind, liegt ja wohl nicht an der Kirche ;-)

Donnerstag, der 14. Maerz 2002, 15:08 Uhr
Name: Heike J.
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Sie zahlen zwar keine Mitgliedbeiträge an die Kirchen,

Betonen möchte ich nochmal, dass von der fiktiven Kirchensteuer bei Arbeitslosen kein Pfennig (oder Eurocent) an die Kirchen fliessen

War nicht nötig, habe ich schon betont. Für die Arbeitslosen bleibt die Belastung aber gleich. Das würde sich erst ändern, wenn entweder weniger Menschen in der Kirche wären, oder die Kirchen sich endlich dazu entschließen würden, wie andere Vereine ihre Beiträge selbst und nicht als Steuern einzutreiben.

Ich halte es aber genauso für unredlich, Menschen zum Austritt aus der Kirche zu bewegen

Ich kläre nur auf. Viele bleiben nämlich nicht aus Glauben an Gott in der Kirche, sondern weil sie meinen, sie würden mit ihrer Kirchensteuer die sozialen Einrichtungen der Kirchen finanzieren. Um sich frei entscheiden zu können, sollte man mehr Infos haben, als die Propaganda der Kirchen. Würden wir über eine x-beliebige Sekte informieren, hättest du sicherlich nichts dagegen einzuwenden.

Es versucht ja auch niemand, Menschen zum Austritt aus dem Schützenverein oder IBKA zu bewegen

Natürlich versucht die Kirche, Menschen zum Austritt aus dem IBKA zu bewegen. Es ist schließlich ihr Auftrag, aus Atheisten Gläubige zu machen.

Donnerstag, der 14. Maerz 2002, 14:50 Uhr
Name: Ossi
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@Herbert

Sorry, so wurde das nie dargestellt. Jedenfalls nicht von mir...

Du hattest geschrieben, dass man die Abnahme eines Kruzifixes als Einladung zum positiven Lebensgefühl der Atheisten deuten kann - aber Schwamm drüber !

... ich wundere mich nur, wo die vielen "tief Betroffenen" oder in ihrem GLAUBEN beleidigten herkommen ...

Vielleicht aus Bayern ?

obwohl in den mosaischen Geboten (siehe Exodus 20 ff) ein VERBOT von Gottesbildnissen ...

Ich sehe da keinen Widerspruch, ein Kruzifix würde ich nicht als Gottesbildnis verstehen. Eher als Erinnerung an den Opfertod von Jesus.

Welche von mir (und von anderen) vorgebrachten Argumente waeren nicht rational gewesen?

Ich erspar mir jetzt mal das blättern und behaupte einfach, dass der Stil nicht immer rational sondern eher aggressiv war. Ist zwar auch Euer gutes Recht, aber das verhärtet halt die Positionen und verhindert Kompromisse.

Ich finde, gerade aus dieser Erfahrung heraus kann man es differnziert beurteilen, ob der GLAUBE die Anzahl der Moeglichketen erhoeht oder reduziert.

Es gibt aber viele, bei denen es genau umgekehrt war, und die das dann von ihrer Warte aus beurteilen können.

Durch den Ausschluss der Zuwendung zu einer einzigen Moeglichkeit ergibt sich die Oeffnung fuer alle anderen Moeglichkeiten.

EINER Möglichkeit wendest Du Dich letztendlich immer zu.

@ Heike J.

Den Arbeitslosen zum Wiedereintritt zu bewegen, weil er ja eh keine Mitgliedsbeiträge zahlt, ist also unredlich. Die finanzielle Belastung wird er im Gegenteil erst los, wenn möglichst viele austreten ;-)

Ich halte es aber genauso für unredlich, Menschen zum Austritt aus der Kirche zu bewegen. Es versucht ja auch niemand, Menschen zum Austritt aus dem Schützenverein oder IBKA zu bewegen - und ihr vergleicht die Kirche gerne mit Vereinen.
Betonen möchte ich nochmal, dass von der fiktiven Kirchensteuer bei Arbeitslosen kein Pfennig (oder Eurocent) an die Kirchen fliessen, die Kirchen also auch kein Interesse an dieser fiktiven Kirchensteuer haben.

Donnerstag, der 14. Maerz 2002, 14:23 Uhr
Name: Eric
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Ich weiß jetzt wofür AS steht : Armer Schlucker
Er benötigt nämlich dringend Geld ?!?
Oder ist er ein arme Sau weil er glaubt, ein verlorenes Schäfchen ausgerechnet auf dieser Seite einzufangen ?

Donnerstag, der 14. Maerz 2002, 12:36 Uhr
Name: Heike J.
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Noch mal zu dem Satz: "Es gibt viele Kirchenmitglieder, die gar keine Kirchensteuer zahlen (z.B. Jugendliche, Studierende, Arbeitslose, Rentner)."

Mit den Arbeitslosen ist das so eine Sache. Sie zahlen zwar keine Mitgliedbeiträge an die Kirchen, aber ihnen wird trotzdem wie jedem anderen Kirchensteuer vom Bruttolohn rechnerisch abgezogen. Für den Arbeitslosen ist das kein Unterschied.

Tatsächlich keine Kirchensteuer würde er mehr zahlen, wenn möglichst wenige in der Kirche bleiben, weil dann der Staat die Kirchensteuer nicht mehr pauschal in Abzug bringen darf. Den Arbeitslosen zum Wiedereintritt zu bewegen, weil er ja eh keine Mitgliedsbeiträge zahlt, ist also unredlich. Die finanzielle Belastung wird er im Gegenteil erst los, wenn möglichst viele austreten ;-)

Donnerstag, der 14. Maerz 2002, 12:08 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Ossi,

Thema "Abnahme der Kruzifixe in Bayern in staatl. Einrichtungen":

Das überlasse ich lieber den Bayern.

Im Gegensatz zu Dir sehe ich da eher einen gewaltigen Solidaritaetsbedarf... :-))

Dann muß der ja eigenartig sein, dieser Atheismus - wenn sich das positive Lebensgefühl erst wegen einem Stück Holz an der Wand mehr oder weniger einstellt.

Sorry, so wurde das nie dargestellt. Jedenfalls nicht von mir...

Mir ist es egal, ob irgendwo ein Kruzifix hängt oder nicht -...

Das sagte mir noch jeder in Diskussionen - ich wundere mich nur, wo die vielen "tief Betroffenen" oder in ihrem GLAUBEN beleidigten herkommen, wenn mal wieder irgendwo ein Kruzifix per Gerichtsbeschluss abgenommen werden muss?!
Und zwar beleidigt, obwohl in den mosaischen Geboten (siehe Exodus 20 ff) ein VERBOT von Gottesbildnissen oder dergleichen zu den so genannten unabaenderlichen "zehn Geboten" ihrer Religion gehoert.

...das ändert nichts an meinem Lebensgefühl.

Wie schon gesagt - an meinem auch nicht, da mein Lebensgefuehl nicht von einem Kruzifix im Rathaussaal abhaengig ist.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich wirklich jemand beleidigt fühlt, wenn irgendwo ein Kreuz hängt oder auch wenn irgendwo kein Kreuz hängt.

Es geht mir als dezidierten Atheisten nicht darum, saemtliche Kreuze aus der Oeffentichkeit zu verbannen. Vielmehr sehe ich mein Engagement darin, die Trennung von Staat und Kirche in die Realiatet umzusetzen. Und dazu gehoert nunmal auch (und das BVG hat die ja bestaetigt) die vom Staat selbst auferlegte Neutralitaetspflicht einzufordern.

Sonst könnte ein Atheist in einigen katholischen Gegenden auch keine (staatliche) Strasse langfahren, an der an jeder Ecke ein Kruzifix steht oder ein Katholik in keine Schule gehen, wo keines hängt.

Die Kirche, die GLAEUBIGEN, etc. koennen von mir aus auf jedes ihnen gehoerende Acker (auch am Rande einer Staatsstrasse), Wohnhaus, Pfarrei soviel Kreuze stellen, anbringen, draufmalen, reinschnitzen oder sonstwas, wie es ihnen gefaellt. Religioeser GLAUBE ist Privatsache. Braechte aber der Staat mit weisser Farbe Kruzifixe auf den Fahrbahnen an - sagen wir mal zum goettlichen Schutze der Autofahrer - so traete ich ebenso fuer die o.g. Trennung von Staat und Kirche ein.
Ob Katholiken dann auf Strassen ohne Kruzifix noch fahren wuerden ist voellig irrelevant - sie tun es heute schon :-))))

Ich denke, bei dieser ganzen Kruzifix-Debatte geht es beiden Parteien nur ums Prinzip...

Den Atheisten geht es um das Prinzip der konsequenten "Trennung von Staat und Kirche"

...und bei solchen Diskussionen werden beide Parteien irgendwann engstirnig und verschliessen sich rationellen Argumenten und Kompromissen.

Welche von mir (und von anderen) vorgebrachten Argumente waeren nicht rational gewesen?

Das ist eine Erfahrungssache. Wenn ich Gott erfahre, weiss, dass er existiert - dann ist er keine Möglichkeit mehr, die man ausschliessen kann.

Doch - ich kenne ausser mir nunmehr einige Ex-Christen, die ebenso wie ich tief glaeubig waren und "Gott erfahren" hatten und ihn dennoch "ausgeschlossen" haben. Ich finde, gerade aus dieser Erfahrung heraus kann man es differnziert beurteilen, ob der GLAUBE die Anzahl der Moeglichketen erhoeht oder reduziert.

Ausserdem schliesst Du ja kategorisch die Möglichkeit aus, dass es Gott gibt, womit Du Dich wieder um eine Möglichkeit bringst, anstatt deren Anzahl zu maximieren.

Durch den Ausschluss der Zuwendung zu einer einzigen Moeglichkeit ergibt sich die Oeffnung fuer alle anderen Moeglichkeiten.

[...] man muss sich nur trauen, Scheuklappen abzunehmen.*

Jo!

Gruesse
Herbert

Donnerstag, der 14. Maerz 2002, 11:35 Uhr
Name: Heike J.
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Es gibt viele Kirchenmitglieder, die gar keine Kirchensteuer zahlen (z.B. Jugendliche, Studierende, Arbeitslose, Rentner).

Das wird die Kirche bei ihren Fixkosten (verbeamtete Pfarrer, Kirchengebäude, Gemeindehäuser) nicht mehr lange aufrecht erhalten können. Zumal die Mitgliedschaft immer älter wird und der Anteil der Rentner immer größer.

Donnerstag, der 14. Maerz 2002, 11:24 Uhr
Name: Eric
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Hallo AS !
Wofür steht AS ? Alkohol sünder, Anti semit

Donnerstag, der 14. Maerz 2002, 10:33 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Gang Wolf,

Ein großer Beweis für das Versagen des Atheismus liegt in den einst so mächtigen atheistischen Staaten.

Wer in diesen Staaten war eigentlich atheistisch ausser die Selbstdarstellung des Staates nach aussen? Selbst Parteifunktionaere waren (verdeckt) religioes.

Die UdSSR, die DDR, die VR China, all diese Staaten, die Kirchen sprengten, Christen und Geistliche verfolgten, sind untergegangen oder in ihrer Form dem Untergang geweiht. Gottes Rache?

Der GLAUBE der Volksbasis war weder durch die Oktoberrevolution noch durch jahrzehntelange Sowjetherrschaft "ausgerottet" worden. Wer schon stets GEGLAUBT hat, hat diesen GLAUBEN auch seinen Kindern und Kindeskindern weitergegeben. Das wird sich in allen aehnlichen Faellen von aufoktroyiertem Atheismus wiederholen. Alle andere Annahme entspraeche nicht der Realitaet.
Ein politischer Atheismus, der dem Volk in Verbindung mit einer politischen Ideologie von oben aufoktroyiert wird kann nie den Anspruch auf Allgemeingueltigkeit haben. Dieser von Politikern und Diktatoren verfuegte Atheismus kann zudem nie mit dem philosophischen Atheismus gleichgesetzt werden, der von einer selbstgefundenen Erkenntnisentscheidung ausgeht. Deshalb auch von einem "Versagen" des Atheismus` zu sprechen, halte ich nicht nur fuer sehr undiffernziert, sondern sogar fuer ziemlich bornierte Aussage.

Donnerstag, der 14. Maerz 2002, 10:07 Uhr
Name: AS
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An wen muss ich mich wenden, wenn ich wieder in die Kirche eintreten will?
Der Pfarrer oder die Pfarrerin Ihrer Gemeinde vereinbart gern einen Termin für ein Gespräch mit Ihnen, wenn Sie Ihr Anliegen vortragen. Die Anschrift Ihrer Kirchengemeinde entnehmen Sie dem örtlichen Telefonbuch oder dem Gemeindebrief.

Werde ich noch einmal getauft?
Die Taufe ist einmalig. Sie wird grundsätzlich von allen Kirchen gegenseitig anerkannt. Darum werden Sie bei einem Kircheneintritt nicht noch einmal getauft, auch dann nicht, wenn Sie früher einer anderen anerkannten christlichen Gemeinschaft angehört haben.

Und wenn ich vorher keiner christlichen Gemeinschaft angehört habe?
Dann werden Sie durch die Taufe in die evangelische Kirche aufgenommen. Dem Gottesdienst geht in der Regel ein Taufunterricht oder eine Reihe von Gesprächen voraus. Sie können so den christlichen Glauben näher kennen lernen. Dazu melden Sie sich in Ihrem örtlichen Pfarramt an.

Muss ich mich prüfen lassen, wenn ich wieder in die Kirche eintrete?
Nein. Vorgesehen ist lediglich ein Gespräch mit einem Pfarrer oder einer Pfarrerin sowie die Teilnahme an einem Gottesdienst mit Teilnahme am Abendmahl. Sie sollten sich allerdings selbst prüfen, wie Ernst es Ihnen mit der Kirche ist. Sie setzen Ihre Unterschrift nicht unter ein Zeitschriftenabonnement, sondern treffen eine wichtige Entscheidung.

Werde ich der Gemeinde vorgestellt?
Nicht ausdrücklich. Wenn Sie es gerne möchten, kann in einem Gottesdienst Ihr Eintritt bekannt werden.

Was habe ich von der Mitgliedschaft in der Kirche?
Lesen Sie doch bitte „’Die’ 10 AnGebote der Kirche“. Dort ist zusammengestellt, wie Sie die kirchliche Arbeit durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen und welche Angebote Ihnen direkt zugute kommen. Darüber hinaus erwerben Sie mit der Kirchenmitgliedschaft verschiedene Rechte, wie z. B. das Recht, ein Patenamt zu übernehmen, kirchliche Dienste in Anspruch zu nehmen (z. B. die kirchliche Trauung, das kirchliche Begräbnis) und an weiteren Angeboten Ihrer Kirchengemeinde teilzunehmen. Außerdem haben Sie dann das Recht, an den alle sechs Jahre stattfindenden Wahlen zum Leitungsgremium teilzunehmen, selbst zu wählen oder sich in ein kirchliches Amt wählen zu lassen.

Welche Unterlagen werden benötigt?
Sofern Sie dem Pfarrer oder der Pfarrerin nicht persönlich bekannt sind, sollten Sie Ihren Personalausweis dabei haben. Außerdem werden bei einem Wiedereintritt die Daten über den Kirchenaustritt (Austrittsbescheinigung) und möglichst auch die Taufurkunde benötigt.

Was kostet mich der Eintritt?
Der Eintritt in die evangelische Kirche ist, im Unterschied zum Austritt auf dem Standesamt, kostenlos.

Was kostet mich die Mitgliedschaft? Ist sie wirklich so teuer?
Es gibt viele Kirchenmitglieder, die gar keine Kirchensteuer zahlen (z.B. Jugendliche, Studierende, Arbeitslose, Rentner). In der Regel müssen 9 Prozent der Lohn- oder Einkommenssteuer bezahlt werden. Dies gilt ab einem Bruttoeinkommen von 866,99 € für Ledige, 1625,99 € für Verheiratete und 2195,99 € für Verheiratete mit einem Kind. Wer 2.500 € brutto im Monat verdient, zahlt etwas mehr als 16 € Kirchensteuer monatlich. Die Kirchensteuer kann als Sonderausgabe von der Einkommenssteuer abgesetzt werden. So verringert sich Ihre Steuerschuld. Die Kirche ist dankbar, dass ihre Mitglieder die kirchliche Arbeit mit Spenden und Kollekten und vor allem mit der Kirchensteuer unterstützen. Falls Sie eine Lohnsteuerkarte haben: Bitte lassen Sie Ihre Kirchenzugehörigkeit nach Ihrem Wiedereintritt eintragen.

Was hat der Staat mit der Kirchensteuer zu tun?
Der Staat zieht die Kirchensteuer mit der Lohnsteuer ein. Für diesen Dienst zahlt die Kirche an den Staat eine Gebühr.

Was erfährt die Kirche vom Staat über mich?
Ihre Daten (Name, Geburtsdatum, Adresse) werden vom Standesamt nur an die Kirche weitergegeben, wenn Sie umziehen.

Donnerstag, der 14. Maerz 2002, 09:23 Uhr
Name: Frank
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Sind nicht Antichristen der Beweis dafür, wie gefährlich der Atheismus ist? Menschen, die eine Religion hassen, sind mitunter die Übeltäter des 11. Septembers.

Dieses Argument ist m.E. blanker Unsinn. Selbst wenn ich voraussetze, dass die verbreiteten "Wahrheiten" über den 11.09.2001 stimmen (was ich allerdings bezweifle) dann handelte es sich bei den vermeintlichen Attentätern um Menschen die ihre Religion abgöttisch liebten und nur aus diesem Fanatismus heraus handelten. Fanatiker jedweder Religion setzen ihre Religion als absolute Wahrheit voraus und handeln dementsprechend (selbst in diesem Gästebuch). Das beste Beispiel für den gewalttätigen christlichen Fundmentalismus findet man in Irland un in Teilen der USA wo selbst Schulkinder die Opfer der wahnwitzigen religiösen Ideologie werden.
Krieg, Mord und Vertreibung sind extrem oft religiös motiviert und selten bis niemals atheistisch.

Was die "Antichristen" betrifft: Um sich als "Antichrist" zu bezeichnen muß man erstmal den christlichen Glauben und Jesus Christus als Tatsache annehmen. Daher sind Antichristen m.E. nicht unreligiös und auch keine Atheisten.

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