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Dienstag, der 19. Maerz 2002, 14:22 Uhr
Name: WilliWichtig
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=> Herbert

weil es dort solche Jungs wie dich nicht gibt.

Aber solche wie mich... :-))))

Der Teufel (oder was auch immer) tut mir jetzt schon leid.


Da haette ich eine nette Seite fuer unsere religioes Indoktrinierten, die per Wissenschaft die Existenz ihres Gottes nachweisen wollen... :-)))
http://home.nordwest.net/utes-own

Die Seite richtet sich gegen Leute, die vorhandene Wissenschaftliche Theorien negieren. Dies mache ich nicht. Ich halte u.a. die Evoulutionstheorie für wahrscheinlicher, als den Schöpfungsbericht.
Meiner Meinung nach, ist das Handeln Gottes im theoretischen Sinne durchaus denkbar. Nehmen wir an, Gott existiert in linearer Zeit, wie wir. Nehmen wir an, unsere ganze Existenz läuft in einem großen Computer ab (ich nehme dies an!). Er hätte die Möglichkeit sowohl synchron in die Geschehnisse einzugreifen, wie auch die Möglichkeit die Startbedingungen zu ändern und das Programm erneut zu starten. Nehmen wir an, er würde den Ablauf der Zeit von vorneherein manipulieren - gäbe es eine Möglichkeit dies zu negieren? Ich sehe keinen Grund, warum Gott die Welt durch Bruch der physikalischen Gesetze manipulieren soll - er hätte es doch einfacher, diese Gesetze zu nutzen. Dies ging mir bei meinem Universums-Simulator auch so. Es wäre viel komplizierter gewesen, das Programm abzubrechen, Änderungen vorzunehmen, neu zu kompilieren und das Programm (auf einem langsamen 2/386er) neu zu starten. Statt dessen fügte ich ein Programmfunktion ein, manipulationen am Startzustand durchzuführen oder manipulationen am Arbeitszustand. Mit gerinfügiger Manipulation konnte ich es sogar schaffen riesige virtuelle Katastrophen auszulösen.

Und nun Herbert, hier einiges aus meinen schlauen Schriften:

1. Wie oben erwähnt, konnte ich erfolgreich beweisen, dass es in "komplexen interagierenden" Systemen aus Teilchen (sprich dem Universum) möglich ist, durch geringfügigen Eingriff, große Folgen auszulösen (hier im GB wurde glaube ich auch der Billardtisch als Beispiel dafür genannt)

2. Ich konnte ebenso beweisen, dass es im Endeffekt einfacher war, gezielt durch kleine (den naturgesetzen entsprechenden) Eingriffe Änderungen auszulösen, als dies durch umschreiben des Programmes zu erreichen.

3. Ich konnte beweisen, dass ein Schöpfer über unser Universum allwissend und allmächtig sein muss - schließlich war ich der Schöpfer über "mein Universum", wußte alles über seine Gesetze und konnte direkt darauf zugreifen.

4. Ich konnte beweisen, dass ein Mensch, der noch nicht mal ein vollständiges Informatik-Diplom hatte ein solches Programm schreiben kann.

5. Ich konnte die interaktion der Teilchen verfolgen

Dies ist der Teil meines Glaubens, der zum Bereich der Informatik gehört. Ich habe noch weitere Teile, die etwas schwieriger werden, zumal ich damals die notwendigen Blätter etwas chaotisch abgeheftet habe.


Ist aber leider gelebte die Realitaet. Man frage mal einen Dreijaehrigen - der nie religioes konditioniert wurde und von einem (fiktiven) Christengott soviel weiss wie eine Ameise - ob er an Gott GLAUBT, weil dieser sich ihm (angeblich) taeglich offenbare...

Natürlich, wie ich oben gesagt habe, ich kann alles als gegeben hinnehmen. In einem System wie unserem Universum, kann alles scheinbar natürlich geschehen. Die Tatsache dass etwas natürlich geschiet sehe ich nicht im Wiederspruch darin, dass es ein Werk Gottes ist. Wenn ich urplötzlich von einer schweren Krankheit gesunde, weil ich betete, so gibt es schon mindestens 2 Möglichkeiten aus der beschränkten menschlichen Sicht, die ein natürliches Eingreifen Gottes erklären können. Wunder sind nicht wunder, weil sie übernatürlich sind, sondern weil sie wunderbar sind

Hast du meine Definition von Wahrheit vergessen. Für mich gibt es nur wahr (1) und unwahr (0).

Fuer mich gibt es nur richtig (1) und falsch (0). Wahrheiten kenne ich nicht und benoetige ich nicht.

Also haben wir die gleiche Meinung, du tust nur Wörter ersetzen. Für mich gibt es nur Dinge, die wirklich, real und korrekt geschehen sind, geschehen oder geschehen werden (1) oder eben nicht gesehen - also erfunden sind (0). Ich bin wie Leibniz: Gott == 1; Nicht-Gott == 0;

Das Kind hatte nie das Christentum kritisiert. Hatte ich das je geschrieben?

Irgendwie schon. Es hat irgendwelche Bibelleute kritisiert.

Eine Frage - waren die Eltern Atheisten?

In dem von mir verstandenen Sinne - Nein! Sie stellten dem Kind sogar den Besuch des RU frei, was es auch temporaer tat. Das Kind war nicht getauft.

Was heißt in dem von dir verstandenen Sinne. Um wieder ein Antworten-Gemezel zu vermeiden: Kannst du mir Details nennen?

Wie gesagt, ich glaube nicht um des Glaubens willen, sondern um der Wirklichkeit willen.

ES soll nachweislich GLAEUBIGE geben, die offenkundig ab einem gewissen Grad der religioesen Konditionierung und Autosuggestion (z.B. Beten) nicht mehr zwischen Realiaet und Fiktion unterscheiden koennen...

Meine Meinung ist: Ich sehe was ist, ich prüfe was ist. Ich muss sagen als Kind litt ich in der Schule oft darunter, dass ich oft zu schnell in Prüfungen las und zu schnell Sachen beantwortete. Irgendwann habe ich mir dann angewöhnt wichtiges mehrfach durchzulesen. Später dann habe ich mir angewöhnt den Unterrichtsstoff (und alles andere) daheim auf Herz und Nieren zu prüfen - das war dann der Schlüßel zu guten Noten :-)

Ob etwas gut oder schlecht für mich ist, werde ich erst am Ende meines Lebens beurteilen können.

Atheisten beurteilen diese Dinge nicht am Ende des Lebens, sondern waehrend des Lebens.

Ich sehe das wie der eine griechische Philosoph (war das Sokrates ?!): Ob ein Mensch ein glückliches oder schlechtes Leben hat, kann man erst sam Schluß seines Lebens beurteilen. Schließlich kann ja was unangenehmes dazwischen passieren.

Sicher weniger, als Kinder, die wegen der Impfung vor schweren Krankheiten bewahrt wurden.

Sorry, aber scheinbar liegen dem Autor nicht die umfangreichen Basisinformationen und Statistiken - insbesondere von Dr. med. Buchwald - zu dieser Thematik vor.
Es eruebrigt sich mit Nichtinformierten ueber ein spezialisiertes Thema zu debattieren.

Du redest einen Unfug noch und nöcher. Ich denke daran, dass früher Menschen reihenweise an schweren Krankheiten auf Grund mangelnder Hygiene und anderen Schlechtigkeiten oder eben fehlender Impfung gestorben sind. Selbst meine Großmutter erzählte mir noch davon. Dir fehlen die Informationen. Zeige mir doch die Statistik dieser Frau Dr. Dr. Dingsbums.

Worauf basiert diese Behauptung?

Man lese die entsprechende Fachliteratur und komme zu einem Ergebniss, dass keine "Behauptung" ist.

Tut mir leid, ich habe heute sogar noch mit dem hier ansässigen Hausarzt geredet, der hat sich über den Homöopathischen Käse einen Abgelacht (der ist übrigens kein Christ, sondern auch Atheist).

Wer hat denn hier im GB angefangen zu posten, fuer wen oder was er alles "gute Taten" vollbringt, respektive Geld spendet?

Das war nur eine Antwort auf deine Frage, ob ich solches tue.

In christlicher Bescheidenheit uebt sich der Autor offenkundig nicht, sonst waere seine Antwort zu dieser Frage anders ausgefallen.

In diesem Falle hat die Antwort nichts mit Selbst-Schulterklopferei zu tun, sondern war nur ein Beweis, dass ich nicht so inhuman wie du bin.

Dienstag, der 19. Maerz 2002, 13:42 Uhr
Name: Antichrist
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Einen GLAUBEN kann man nicht beweisen, es ist nur
Glaube, aber Naturgesetze sind beweisbar. Der Glaube an einen Gott setzt keinen Verstand voraus. Jener Glaube ist leicht.
SEit Menschengedenken gibt es etwa 100.000 Arten von Religionen. Sie sind alle verstorben. Die zu den jüngsten zählenden ist das Christentum, die schlimmste: 2000 Jahre Blutspur, Mord, Folter und
absolute Unmenschlichkeit bis zum heutigen Tage.
Die Kirche ein geldgieriges Unternehmen, das vor nichts zurückschreckt. Sex ist Sünde, das soll eine Entscheidung von einem Gott sein? DA wird ein
Naturgesetz in den Schmutz gezerrt.
Abartiger, unmenschlicher Glaube!!

Dienstag, der 19. Maerz 2002, 10:59 Uhr
Name: Ossi
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@ Herbert

GLAUBENSueberzeugung setzt GLAUBEN voraus - ich denke, da gehst Du mit mir konform. Um zu GLAUBEN, dass es keinen Gott gibt, setzt dies die Moeglichkeit eines Gottes voraus

Also ich glaube, dass es Dein lila Einhorn nicht gibt - setzt das dessen Existenz voraus ?

Die Moeglichkeit eines Gottes setzt voraus, dass er in irgendeiner Form beweisbar waere.

Die meisten Menschen akzeptieren die Möglichkeit, dass wir Menschen durch eine langwierige Evolution entstanden sind - diese Theorie wird nie beweisbar sein, aber es gibt viele Indizien, die es uns ermöglicht, dieses Puzzle zusammenzusetzen und für die wahrscheinlichste Möglichkeit zu erklären. Gibt es also die Möglichkeit der Evolution oder nicht ? Beweisbar ist es nicht.
Auf Gott weisen auch eine Menge Indizien hin und hinzu kommen persönliche Erfahrungen von Millionen von Menschen (Zeugenaussagen). Also vor Gericht würden diese Indizien und die Zeugenaussagen als Beweis für die Möglichkeit eines Gottes genügen.

Nicht derjenige, der behauptet, das tatsaechlich unbeschriebene Blatt sei leer, steht in der Beweislast, sondern derjenige, der behauptet (und anschliessend daran GLAUBT), dass da dennoch etwas draufsteht.

Oder man dreht das einfach um: Nicht derjenige, der behauptet, das tatsächlich beschriebene Blatt sei leer ist in der Beweislast, sondern derjenige, der behauptet (und anschliessend daran GLAUBT), dass da dennoch nichts draufsteht.

Na dann beweise mal Deinen Glauben !

Dienstag, der 19. Maerz 2002, 09:44 Uhr
Name: Heike N.
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@Herbert

weil es dort solche Jungs wie dich nicht gibt.

Aber solche wie mich... :-))))

Hülfäää, ich wusste, dass ich was übersehen hatte *sfg*

Dienstag, der 19. Maerz 2002, 08:35 Uhr
Name: Maud
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@ Willi

1. Es ist ein großer Unterschied zu einer "christlichen Jugendarbeit" und dem Großziehen von Kindern. Du kennst die Jugendlichen nur von einer Seite und in einem bestimmten Alter, Deine Meinung ist also einseitig. Die beiden Heikes und Herbert stimmen mir sicher zu.

2. In der klassischen Homöopathie nach Hahnemann wird mit niederen Potenzen, d.h. weniger verdünnt, gearbeitet, oder mit Wickeln, Blutegeln etc. Ich habe ein altes Heilmittelbuch (1856) in dem die selben Wirkstoffe angewendet werden, die noch heute in der Homöopathie/Naturheilkunde angewendet werden. Meine Kinder wurden immer erfolgreich behandelt, selbst Neurodermitis verschwand. Hochpotenzen, das meinst Du wahrscheinlich, können gefährlich werden, wenn zuviel herumexperimentiert wird. Meine Arbeit im Krankenhaus liegt 25 Jahre zurück, da gab es noch keine Esoterikwelle. Die Erfolge, die ich dort gesehen habe, waren überzeugend genug. Ist Akkupunktur für Dich auch Esoterik? Homöopathie ist nicht anderes als eine "natürliche" alte Behandlungmethode
Deine Meinung ist einseitig, da Du sicher noch keine eigenen Erfahrungen gemacht hast!

3. Ich "glaube" grundsätzlich an keinen Gott (egal welche Religion) deshalb lehne ich die "christliche Kirche" ab, denn die gibt es bei uns hauptsächlich, und bin für die Trennung von Kirche und Staat. Doch ich lasse jedem seinen Glauben, wenn er meint damit glücklich zu sein. Glauben und Kirche sind Privatsache.

4. Wenn ich mir überlege, was die Armen in Afrika verdienen, wenn sie überhaupt Arbeit haben, finde ich es unverschämt, dass ihnen von der Kirche ihre einzigen Pfennige aus der Tasche gezogen werden. Wenn die Kirche hier in Deutschland oder in einem anderen "reichen" Land Geld sammelt um in Afrika eine Kirche zu bauen, ist das ok. Aber ich spende nicht Kleidung, wenn es die Bedürftigen kaufen müssen! Das ist für mich paradox, und leider wird da viel Mißbrauch getrieben, nicht nur von der Kirche,.Von denen erwartet man es nur nicht, wenn es speziell um Sachspenden angeht. Und ich bin sicher, die Mehrheit der "christlichen" Bevölkerung weiß das nicht und würde das nicht akzeptieren. Ich habe es auch nur erfahren, weil ich hinterfragt habe. Es war der Dame etwas peinlich, das konnte ich merken.
Dir ist die Kirche also auch wichtiger als die armen Menschen!? Angeblichen Trost und christliches Mitleid mehr als nützliche Sachspenden im Winter?! Du würdest also arme Menschen mit Bibeltexten und Jesusgeschichten vollsülzen und ihm keine warme Decke geben?! Aber sicher, das kommt an zweiter Stelle, zuerst mal missionieren. Davon werden sie nicht satt. Wer nicht glaubt, bekommt kein Brot und keine warme Jacke! Das ist "christliche Moral". Und da wunderst Du Dich, dass wir manchmal eine Wut auf die Kirche haben?

Dienstag, der 19. Maerz 2002, 07:12 Uhr
Name: M.
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Nietzsche? Hier lesen!

http://www.merkur.de/aktuell/cw/gg_021105.html

M.

Dienstag, der 19. Maerz 2002, 06:45 Uhr
Name: Antichrist
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Gegen einen christlichen Glauben, der noch staatlich geschützt ist, kommt man nicht an. Aber
solange das Wort Atheismus und Antichrist besteht
und noch nicht verboten ist, besteht auch Hoffnung, die Dummheit zu bekehren.
Dem Antichristen geht es nicht allein darum, die
Lügen und Unwahrheiten in der Bibel zu widerlegen,
sondern auch die 2000 Jahre unmenschliche Praxis des Christentums anzuprangern.Nur wer die Bücher
von Henry Charles Lea, Bartolomae las Casas, Bernhard Gui, Jakob Sprenger, Horst Hermann, Karlheinz Deschner, Hans Conrad Zander, Joachim
Kahl, Heiner Geißler, Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietzsche, Bertrand Russell, Wolfgang
Lohmeyer, Adolf Holl gelesen hat, kann mitreden.
Im übrigen sind unter diesen Namen etliche ehemalige Theologen.
Genauso wie das herzallerliebste Christkind und
der Weihnachtsmann eine Erfindung ist so ist es
auch mit dem herzallerliebsten Jesulein und seinem
Vater, der sich "Gott" nennt. Wir kennen ja das
Sprichwort, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Wo bleibt den der "Gott" bei dem heutigen Elend
auf dieser Welt? Das Reich Gottes (Kirche) wird
immer reicher, bei den Armen keine Veränderung. Es
werden mehr. Und doch, da sind Menschen, beten ihn an, kriechen vor ihm und erwarten ein seliges
Paradies. Arme Menschheit.

Dienstag, der 19. Maerz 2002, 00:37 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Heike N.,

weil es dort solche Jungs wie dich nicht gibt.

Aber solche wie mich... :-))))

(selbst Schulterklopf)

Dienstag, der 19. Maerz 2002, 00:33 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
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... oder auch die Seite meines Kumpels Mart.

http://qualia.de.vu

Dienstag, der 19. Maerz 2002, 00:31 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Da haette ich eine nette Seite fuer unsere religioes Indoktrinierten, die per Wissenschaft die Existenz ihres Gottes nachweisen wollen... :-)))

http://home.nordwest.net/utes-own

Dienstag, der 19. Maerz 2002, 00:22 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Das ist eine faule stinkende Ausrede von dir. Du redest dir ein anders von deiner Weltanschauung überzeugt zu sein, als ich von meiner. Das siehst du falsch.

Ist aber leider gelebte die Realitaet. Man frage mal einen Dreijaehrigen - der nie religioes konditioniert wurde und von einem (fiktiven) Christengott soviel weiss wie eine Ameise - ob er an Gott GLAUBT, weil dieser sich ihm (angeblich) taeglich offenbare...

Hast du meine Definition von Wahrheit vergessen. Für mich gibt es nur wahr (1) und unwahr (0).

Fuer mich gibt es nur richtig (1) und falsch (0). Wahrheiten kenne ich nicht und benoetige ich nicht.

Nein, aber wenn jemand die Bibel und das Christentum kritisiert, sollte er zumindest wissen, worauf es basiert. Auch wenn das Kind zehn Jahre alt ist.

Das Kind hatte nie das Christentum kritisiert. Hatte ich das je geschrieben?

Eine Frage - waren die Eltern Atheisten?

In dem von mir verstandenen Sinne - Nein! Sie stellten dem Kind sogar den Besuch des RU frei, was es auch temporaer tat. Das Kind war nicht getauft.

Wie gesagt, ich glaube nicht um des Glaubens willen, sondern um der Wirklichkeit willen.

ES soll nachweislich GLAEUBIGE geben, die offenkundig ab einem gewissen Grad der religioesen Konditionierung und Autosuggestion (z.B. Beten) nicht mehr zwischen Realiaet und Fiktion unterscheiden koennen...

Ob etwas gut oder schlecht für mich ist, werde ich erst am Ende meines Lebens beurteilen können.

Atheisten beurteilen diese Dinge nicht am Ende des Lebens, sondern waehrend des Lebens.

Sicher weniger, als Kinder, die wegen der Impfung vor schweren Krankheiten bewahrt wurden.

Sorry, aber scheinbar liegen dem Autor nicht die umfangreichen Basisinformationen und Statistiken - insbesondere von Dr. med. Buchwald - zu dieser Thematik vor.
Es eruebrigt sich mit Nichtinformierten ueber ein spezialisiertes Thema zu debattieren.

Worauf basiert diese Behauptung?

Man lese die entsprechende Fachliteratur und komme zu einem Ergebniss, dass keine "Behauptung" ist.

Wer hat denn hier im GB angefangen zu posten, fuer wen oder was er alles "gute Taten" vollbringt, respektive Geld spendet?

Das war nur eine Antwort auf deine Frage, ob ich solches tue.

In christlicher Bescheidenheit uebt sich der Autor offenkundig nicht, sonst waere seine Antwort zu dieser Frage anders ausgefallen.

Dienstag, der 19. Maerz 2002, 00:00 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Ossi,

Ende 1989 [...] warnte die SED eifrig vor den Gefahren des Westens: Arbeitslosigkeit, Drogen, Obdachlose und Neonazis...

Ist ja ziemlich viel eingetroffen davon...

...und irgendwann stellte man erstaunt fest, dass viele Indizien [...] dafür sprachen, dass die Beschmierungen von der Stasi vorgenommen wurden, um Unruhe zu stiften.

Vergleiche hierzu den Anschlag vom 11.09.2002 auf das WTC...
Man kann nie ALLES im Leben selbst verifizieren. Man kann nur annehmen, dass es so oder so, oder anders, gewesen sein koennte.

Das ist zwar ein nicht ganz treffender Vergleich und die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass es sich um ein paar fundamentalistische Katholiken handelte, die sich wahrscheinlich durch Äußerungen und Veröffentlichungen Deinerseits angegriffen und beleidigt fühlten,...

Die Bibelzitate (und andere Aeusserungen) auf den absenderlosen Schreiben oder bei den anonymen Anrufen lassen Eindeutiges erahnen. Dennoch - letztlich wuesste man es nicht mal, wenn man den Taeter erwischte und er behauptet, er sei ein Christ. Es faende sich immer jemand, der das Gegenteil behauptet...

...Vor allem sollte man sich dann hüten, für die Tat einzelner eine ganze Bevölkerungsgruppe verantwortlich zu machen.

Man sollte aber zumindest das Recht haben, den indoktinierten Geisteszustand dieser religioes ideologisierten "Bevoelkerungsgruppe" zu kritisieren oder zu hinterfragen.
Ich werde mich davor hueten zu behaupten, dass alle Christen schlecht seien, nur weil einer davon ein Moerder ist. Ich denke, dass ich nicht in diesem Sinne argumentiert habe.

Gruesse
Herbert

Montag, der 18. Maerz 2002, 23:45 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Frank,

[...] Da Dir die Möglichkeit zum Beweis der Nichtexistenz eines Gottes vollkommen fehlt, Du aber dennoch absolut von dieser Möglichkeit überzeugt bist hast Du m.E. auch eine feste Glaubensüberzeugung.

GLAUBENSueberzeugung setzt GLAUBEN voraus - ich denke, da gehst Du mit mir konform. Um zu GLAUBEN, dass es keinen Gott gibt, setzt dies die Moeglichkeit eines Gottes voraus (natuerlich kann man auch daran GLAUBEN, wenn es keinen Gott gibt - was ja eigentlich staendig praktiziert wird).
Die Moeglichkeit eines Gottes setzt voraus, dass er in irgendeiner Form beweisbar waere.

Nicht derjenige, der behauptet, das tatsaechlich unbeschriebene Blatt sei leer, steht in der Beweislast, sondern derjenige, der behauptet (und anschliessend daran GLAUBT), dass da dennoch etwas draufsteht.
Das laeuft ab wie in den Wissenschaften: Annahme, Theorie, Ueberpruefung durch Versuche, gegebenenfals Korrektur, Ausarbeitung einer allgemeingueltigen Formel, etc.

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