Gästebuch
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Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 09:28 Uhr
Name: Maud
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@ Heike N.

Ich überlese zum Teil die Postings von W. und AA.
Doch Deine nicht. Und ich freue mich, dass Du mit Witz und Ironie diesen oben Genannten Paroli geboten hast. Ironie ist das beste Mittel gegen .... Mannomann, ich finde gar keinen Ausdruck für solche Menschen.
Ich habe auch nicht das Bedürfnis in irgendeiner Weise meinen Standpunkt klarzulegen, denn eine andere Meinung wird von denen sowieso nicht akzeptiert.
Zuwas mit W. über Homöopathie diskutieren, wenn er ja so viel darüber weiss, dieses kluge Kerlchen. All die tausende von Homöopathen, Ärzte die Naturheilmittel anwenden, Heilpraktiker irren sich gewaltig und bedrohen unsere Gesundheit! Da kann ich nur schreien: Hilfe, bei so viel Borniertheit.

Wieso weiß W, dass AA ein ER ist?

@ Herbert

Ich habe mich auch sehr genau informiet und habe es abgelehnt meine Kinder zu impfen, außer Tetanus. Ich bin immer zu einem homöopathischen Arzt gegangen und meine Kinder sind sehr gesund. Vielleicht auch gerade deswegen. Ich denke da genauso wie Du.
Ich halte nicht mal was von Rötelnimpfung, den jeder kann Röteln erkennen, oder wie es meine Kinder gemacht haben, dass sie einfach mit 18 ihren Rötelntiter bestimmen ließen. Rötelnimpfung ist total unwichtig.
FSME-Impfung ist sowieso umstritten. FSME ist ja bekanntlich regional, was aber viele vergessen, ist, dass die Borreliose in ganz Deutschland verbreitet ist und meines Erachtens genauso gefährlich. Jede 3. Zecke ist damit infiziert, und die Mistvieher sind sogar im Garten oder im Gras.

Ich habe keine Lust die Homöopathie zu erläutern. Hommöopathie ist nicht nur "Wässerchen" verschreiben. Das ist nur ein kleiner Teil der Homöopathie und erst in neuerster Zeit beliebt. Wieso sehen Gegner immer nur das mit den Hochpotenzen? Weil das anscheinend der einzige Angriffspunkt ist! Ansonsten könnten sie gegen "alte Hausmittelchen", und das gehört auch dazu, nichts sagen.
Es gibt dazu sicher auch viele positive Beiträge im Internet.
Wer Homöopathie ablehnt hat keine Ahnung.

So, jetzt arbeite ich mal ein bißchen was
Bis später
Maud

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 08:36 Uhr
Name: Maud
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In Bayern ist es so, dass undirekt Einfluss auf den Ethikunterricht genommen wird. Da im Schulgesetz der Ethikunterricht einen anderen Stellenwert hat als RU, legen die Schulen oft den Ethikunterrricht auf Nachmittag oder als letzte Stunden eines langen Schultages. Meine jüngste Tochter hat in der Berufschule (???!!!) am evangelischen RU teilgenommen, weil er Vormittags war. Sie hätte sonst 2 Freistunden gehabt oder 8. und 9. Stunde Ethik. Dadurch werden viele Konfessionslose oder Jugendliche die mit der Kirche nichts mehr am Hut haben, gezwungen am RU teilzunehmen. Natürlich können die Lehrer den Jugendlichen nichts mehr über die Märchen der Bibel erzählen und der kirchliche Einfluß ist nicht mehr sehr groß, die Jugendlichen verkraften das schon.

@ Willioberwichtig

Weißt Du was, ich habe für Dich nur ein müdes Lächeln und ein Kopfschütteln.

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 06:45 Uhr
Name: Antichrist
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Das Gästebuch artet aus. Es wird unsachlich, enthält viel Blödsinn, im Humanismus steht eigentlich die Menschlichkeit im Vordergrund und nicht der abartige christliche Gottesgedanke. Die
Praxis der Kirche ist eine völlig andere. Wer noch nicht damit konfrontiert wurde, kann gar nicht mitreden. Niemals habe ich einen Priester
kennengelernt, der mich von dem Christentum über-
zeugen wollte. Es wird viel einfacher gemacht: wer
nicht glaubt, hinweg mit ihm. Die Kirche ist da
sehr empfindlich. Christen können es nicht ertragen, wenn die Lügen und Widersprüche in der
Bibel aufgezeigt werden, denn sie kennen die Bibel gar nicht. Wenn nicht einmal der Geburtstag
des Jesus und der genaue Todestag bekannt ist, wie
sollen dann seine angeblichen Worte authentisch
sein? Warum soll eine Gottessohn unbefleckt auf
die Welt gekommen sein? Übrigens war das bei dem
Johannes auch so. zwei Wunder zur gleichen Zeit?
Die Worte hört ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
Ich gedenke der unerschrockenen Menschen, die es
geschafft haben, die Schriften von Otto von Corvin, Friedrich von Spee, Bartolomae las Casas,
Giordano da Bruno und noch vielen anderen der
Menschheit zu sichern. Diese genannten Personen
waren alle Christen und wurden zu Humanisten.
ES lebe der Atheismus.

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 04:27 Uhr
Name: Samuel
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Hallo Zusammen

Herbert Ferstl, ich schreibe auch noch meinen Senf hinein. Herbert, Dienstag, der 19. Maerz 2002, 23:58 Uhr (Du hast etwas viel "Matrix" oder "Der 13. Flor" zulange angeschaut.
Ich forsche für mich selbst nach, wes wegen wir hier sind, ob es "Gott" - Christen, "ER" - Juden, "Allah" - Islam, ..etc. gibt? Weis ich noch nicht und werde bis zu meinem ableben nicht heraus finden. Aber was ich bis jetzt schon zusammen habe, kommt in meiner neunen Website.
Einen kleinen tip, Die Bibel die wir kennen ist ein Gegensatz was die Katholiken uns vorführt: 2. MOSE / EXODUS 20,4 „Die Zehn Gebote Gottes sein Volk“ II. Fertige dir kein Gottesbild an. Mache dir auch kein Abbild von irgend etwas im Himmel, auf der Erde im Meer.
Und jetzt gehst du mal in ein Katholische Kirche und schau dir die Decke an und was siehst du? Na, was habe ich gesagt…
Dennoch muss ich leider auch zu geben, der Mensch brauch irgend etwas wo er anbeten oder „verfluchen“ kann, in einer schweren Zeit des zweifles, wie auch immer.

Suche und Du wirst fündig.

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 00:31 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Welche (sinnvollen) Kirchen/Religionskritische Themen soll ich noch hinzufügen?

Im Vorwort vielleicht die Frage: Warum soll Mensch an einen Gott GLAUBEN? :-))

(Und zehn rational verifizierbare Gruende dazu angeben) :-))

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 00:27 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Heike, N.

...obwohl das auf meiner Hitliste der Lustbefriedigungen erst an dritter oder vierter Stelle kommt :-)))))

Das wollen wir mal GLAUBEN... :-))))

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 00:21 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Im Gegensatz zu Christen wollen die Atheisten, dass alle Menschen das ewige Leben verlieren.

Also mir reichts, wenn nur ich kein "ewiges Leben" habe. :-)))

(Sonst noch Gruende zu GLAUBEN?)

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 00:16 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Amberball,

Ist ja bemerkenswert! Da hat dann wohl alle Konditionierung nichts geholfen.

Siehe mein vorstehendes Posting :-)))

Mal sehen, wann Herberts Kleiner soweit ist...

So in etwa 8-9 Jahren...
Aber ich darf Dich beruhigen. Die Siebzehnjaehrige hat ehedem - trotz ihrer Religioslosigkeit - den RU besucht. Was spraeche dagegen? (Und hat`s der RU-lehrerin hart gegeben... :-))) ).

Herbert, was sagst Du dazu?

Ist dann eine Entscheidung der Kinder, die sie selbstverantwortlich getroffen haben. Darin sehe ich ein primaeres Erziehungsziel und kann damit gut leben. Mein Atheismus ist - uebrigens wie der von mir praktizierte Vegetarismus - nicht verbindlich fuer den Rest der Familie.

Herbert

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 00:08 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Ist deine Frau schwanger oder du? ;-)

:-)))

Kann das nicht auch den Mann "mitnehmen"?

Meine Tochter beglückte mich heute mit der Ankündigung, dass sie jetzt wieder am RU teilnehmen möchte und mit ihren Freundinnen ab Sommer den Konfirmationsunterricht besuchen möchte... Soviel zum Thema "atheistische Prägung durch das Elternhaus".

Ist doch nett - findet dort doch nur plausible Argumente, den von Dir beschrittenen Weg fortzufahren :-)))

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 00:05 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Die Mission heißt für mich, wie viele andere:

1. ...
2. ...
3. Über Gott erzählen

Warum kann wirkliche Hilfe nicht einfach selbstlos sein? Hilfe um der Hilfe willen!

Dienstag, der 19. Maerz 2002, 23:58 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Nehmen wir an, Gott existiert in linearer Zeit, wie wir.

Annahme Nummer 1.

Nehmen wir an, unsere ganze Existenz läuft in einem großen Computer ab (ich nehme dies an!).

Annahme Nummer 2.

Er hätte die Möglichkeit sowohl synchron in die Geschehnisse einzugreifen,...

Aber nur eine Moeglichkeit...

...wie auch die Möglichkeit die Startbedingungen zu ändern und das Programm erneut zu starten.

Noch eine Moeglichkeit!

Nehmen wir an, er würde den Ablauf der Zeit von vorneherein manipulieren

Annahme Nummer 3.

- gäbe es eine Möglichkeit dies zu negieren?

Noch eine Moeglichkeit.

Ich sehe keinen Grund, warum Gott die Welt durch Bruch der physikalischen Gesetze manipulieren soll.

Dieses hypothetische Konstrukt in Ehren - aber das sind der Annahmen zuviel...

- er hätte es doch einfacher, diese Gesetze zu nutzen. Dies ging mir bei meinem Universums-Simulator auch so. Es wäre viel komplizierter gewesen, das Programm abzubrechen, Änderungen vorzunehmen, neu zu kompilieren und das Programm (auf einem langsamen 2/386er) neu zu starten.

Das mag auf unsere Realiatet durchaus (aber nicht zwingend) zutreffen. Eines Gottes Rechner sollte eben kein 286 sein...

Statt dessen fügte ich ein Programmfunktion ein, manipulationen am Startzustand durchzuführen oder manipulationen am Arbeitszustand. Mit gerinfügiger Manipulation konnte ich es sogar schaffen riesige virtuelle Katastrophen auszulösen.

Hat Aehnlichleit mit Teilen der Chaostheorie. Diese "Systembewertung" erinnert mich zudem an die Zeit in den Achtzigern, als wir (einige Maschinenbaustudenten mit Ambitionen an der Boerse) versuchten, ein EDV-Programm zu kreieren (noch auf Commodore 4016, 4032 und C 64,; in Assembeler u. BASIC), das u.a. die verschiedensten wirtschaftspolitischen Einfluesse auf das System der Weltboersen (und auch auf Dow Jones, DAX, FAZ-Index, etc.) klassifizieren und normativ bewerten sollte. Ein schier aussichtsloses Unterfangen, da u.a. zum Beispiel der Options- und Terminhandel extrem anders reagierte, als man letztlich durch Beobachtung festzustellen dachte.
Heraus kam jedoch ein ganz praktikables Aktienverwaltungsprogramm (mit grafischer Darstellung und Gewinn-/Verlustberechnung unter Beruecksichtigung der jeweiligen Boersenumsatzsteuern der im Portfolio befindlichen Aktien), dass zur damaligen Zeit seinesgleichen suchte. :-)))

1. Wie oben erwähnt, konnte ich erfolgreich beweisen, dass es in "komplexen interagierenden" Systemen aus Teilchen (sprich dem Universum) möglich ist, durch geringfügigen Eingriff, große Folgen auszulösen (hier im GB wurde glaube ich auch der Billardtisch als Beispiel dafür genannt)

Dem spricht nichts entgegen. Fuer eine Gottesexistenz spricht dies jedoch nicht (zwingend).

2. Ich konnte ebenso beweisen, dass es im Endeffekt einfacher war, gezielt durch kleine (den naturgesetzen entsprechenden) Eingriffe Änderungen auszulösen, als dies durch umschreiben des Programmes zu erreichen.

Das ist nichts Neues. Die Evolution gibt hier genug Beispiele. Sie erfindet auch nicht jedesmal das Rad neu. Zum Beispiel ist im Alter von vier Wochen ein menschlicher Embryo kaum von irgendeinem anderen Wirbeltierembryo - Vogel, Reptil, Saeugetier - zu unterscheiden. Fuer die Natur ist es eben einfach viel leichter, am Ende einer gemeinsamen Entwicklungsfolge Aenderungen vorzunehmen, als den Ablauf von vornherein anders aufzubauen. Aber etwas "Goettliches" kann ich darin nicht erkennen.

3. Ich konnte beweisen, dass ein Schöpfer über unser Universum allwissend und allmächtig sein muss - schließlich war ich der Schöpfer über "mein Universum", wußte alles über seine Gesetze und konnte direkt darauf zugreifen.

Der Autor begeht einen gravierenden Denkfehler: Seines (fiktiven) Gottes Wege sind angeblich unergruendlich. Die vermeintlich goettliche Weltschoepfung in Relation zu setzen mit einem EDV-Programm, impliziert, dass jeder "Schoepfer" einer intelligenten Kreation diese Praemissen erfuelt - z.B. als Vater eines Kindes!? Aus der Sicht des unbedarften Kindes ist der jeweilige elterliche Part "allwissend" und "allmaechtig".
Mit der Annahme, dass ein Gott allmaechtig sei, setzt sich dieser dem Vorwurf aus, dass er Leid (nicht nur menschliches) als elementaren Bestandteil seiner Existenz betrachtet. Sorry - das kann nicht mein Gott sein.

4. Ich konnte beweisen, dass ein Mensch, der noch nicht mal ein vollständiges Informatik-Diplom hatte ein solches Programm schreiben kann.

Das ist leider immer noch kein Gottesbeweis.

5. Ich konnte die interaktion der Teilchen verfolgen

Kann man als Elternteil auch...
Jeder schafft sich vielleicht sein eigenes Universum.

Dies ist der Teil meines Glaubens...

Schoen fuer den Autor. Hat fuer mich keinerlei Relevanz, um an einen Gott zu GLAUBEN.

Natürlich, wie ich oben gesagt habe, ich kann alles als gegeben hinnehmen.

Man kann sich natuerlich auch den Kopf zerbrechen und dennoch zu keiner schluessigen Antwort kommen - ausser, man GLAUBT.

In einem System wie unserem Universum, kann alles scheinbar natürlich geschehen. Die Tatsache dass etwas natürlich geschiet sehe ich nicht im Wiederspruch darin, dass es ein Werk Gottes ist.

Richtig - aber das Gleiche gilt reziprok.

Wenn ich urplötzlich von einer schweren Krankheit gesunde, weil ich betete, so gibt es schon mindestens 2 Möglichkeiten aus der beschränkten menschlichen Sicht, die ein natürliches Eingreifen Gottes erklären können.

Wenn man urplötzlich von einer schweren Krankheit gesundete, und nicht betete, so gibt es nur eine Moeglichkeit.

Wunder sind nicht wunder, weil sie übernatürlich sind, sondern weil sie wunderbar sind

An Wunder im metaphysischen Sinne GLAUBE ich sowenig, wie an einen Gott.

Also haben wir die gleiche Meinung, du tust nur Wörter ersetzen.

Ich substituiere lediglich und versuche den Sprachgebrauch an die Realitaet anzupassen. Beispiele: "Sonnenuntergang" oder "Nachts scheint die Sonne nicht" geben nur die Wahrnehmung eines Beobachters 1. Ordnung wieder. Ein Beobachter 2. Ordnung sieht, dass die Sonne Tag und Nacht scheint, respektive die Sonne keine Firmamentbewegung vollzieht, sondern diese Wahrnehmung auf die Erddrehung beruht.

Irgendwie schon. Es hat irgendwelche Bibelleute kritisiert.

Falsch! Das Kind hatte in der Freistunde (da es den RU nicht [mehr] besuchte) seine Hausaufgaben gemacht. Dies wurde ihm von der RU-Lehrerin = Deutsch-Lehrerin = Klassen-Lehrerin (die dies durch Zufall merkte) untersagt mit dem Hinweis, wenn er sich schon gegenueber den GLAEUBIGEN den Vorteil der Freistunde verschaffe, dann darf er sich nicht noch einen weiteren Vorteil verschaffen, indem er hier seine Hausaufgaben erledige.
Im Deutschunterricht wurden von dieser Lehrerin bei der "Wortbildung" mit Strichen (einige Woerter zur Auswahl, die dann in ein Raster mit langen und kurzen Strichen eingefuegt werden muessen [langer Strich = Grossbuchstabe, kurzer Strich = Kleinbuchstabe) bevorzugt Namen und Begriffe aus der Bibel verwendet (z.B. passt "Moses" in das Raster "Iiiii"). Der junge kannte einige dieser Begriffe nicht und wurde deshalb von der Lehrerin angegangen, dass er spaeter ein "dummer Junge" bliebe, wenn er sich nicht mit der Bibel beschaeftige, respektive weiterhin nicht den RU besuchen wird. Das depremierte den Zehnjaehrigen sehr, dass er sich alsbald zuhause bei seiner Mutter ausschuettete.

Was heißt in dem von dir verstandenen Sinne.

Das heisst, dass ich als dezidierter Atheist die von uns gezuegten Kids nicht in den RU schicken wuerde, wie diese Mutter.

Wie gesagt, ich glaube nicht um des Glaubens willen, sondern um der Wirklichkeit willen.

Und deswegen GLAUBE ich nicht.

Meine Meinung ist: Ich sehe was ist, ich prüfe was ist.

Machen viele Atheisten auch.

Ich muss sagen als Kind litt ich in der Schule oft darunter, dass ich oft zu schnell in Prüfungen las und zu schnell Sachen beantwortete. Irgendwann habe ich mir dann angewöhnt wichtiges mehrfach durchzulesen. Später dann habe ich mir angewöhnt den Unterrichtsstoff (und alles andere) daheim auf Herz und Nieren zu prüfen - das war dann der Schlüßel zu guten Noten :-)

Ging mir aehnlich. Nicht Viele konnten in den Achtzigern programmieren. Ich besass seit Ende der Siebziger die ersten programmierbaren Rechner im Taschenformat (z.B. Casio oder von Sharp EL-Serie oder 12er Serie, PC-Serie, 1500 oder 2500, kannten auch PEEK- und POKE-Befehle) und beschaeftigte mich intensiv damit. 1985 besass der PC 2500 mit aufgeruesteten 77.000 freien KB`s einen enormen Speicher (mehr als der C 64). Wir hatten einige Dozenten, die der Meinung waren, wer solche Maschinen programmieren koennte (z.B. Getriebeberechnungen mit den verschiedensten Vorgaben oder die Berechnung des Druckabfalls in Pipelines mit entsprechend vielen Unbekannten [Kruemmungen, Riegel, Abzweigungen, etc.]), der hat auch die Systematik und Problematik der gesamten Thematik verstanden.

Ich sehe das wie der eine griechische Philosoph (war das Sokrates ?!): Ob ein Mensch ein glückliches oder schlechtes Leben hat, kann man erst sam Schluß seines Lebens beurteilen. Schließlich kann ja was unangenehmes dazwischen passieren.

Das sehe ich voellig anders. Mein "Bestreben" ist, taeglich das (kleine) Glueck zu finden. Die Summe dieser kleinen "Gluecker" koennen m.E. nicht durch einen so genannten "Schicksalschlag" genommen werden. Zum Beispiel, wenn Kinder durch Unfaelle, Krankheiten in jungen Jahren sterben. Damit rechne ich zwar nicht jeden Tag, doch sehe ich diese Option ganz nuechtern. Habe zudem einige Beispiele in der Nachbarschaft und Verwandtschaft. In einer Familie mit drei Soehnen starben bereits zwei an Tumor/Krebs...
Deswegen aber das Lebensgleuck in Frage zu stellen oder die Frage danach erst ans Ende des Lebens (wann ist das) zu stellen halte ich persoenlich nicht fuer besonders "geschickt".
Da halte ich eher mit Deschner:
"Wenig ist so schlimm, als am Ende seines Lebens zu erkennen, nicht gelebt zu haben. Dies ist vielleicht schlimmer, als es nie zu erkennen. Am schlimmsten aber, schon frueh zu begreifen, dass man lebt, ohne zu leben - und doch so zu leben.

Ich denke daran, dass früher Menschen reihenweise an schweren Krankheiten auf Grund mangelnder Hygiene und anderen Schlechtigkeiten oder eben fehlender Impfung gestorben sind.

Man lasse letzteres weg und es findet meine Zustimmung (und die der Statistiker).
Die Statistiken und Grafiken zeigen ueberdeutlich, dass bereits vor dem Praktizieren von Massenimpfungen die jeweiligen Krankheiten (Erkrankungen und Todesfaelle) historische Tiefststaende erreichten. Allzu oft zeigt sich in den wissenschaftlichen Auswertungen - gerade nach Einfuehrung der teils staatlich verordneten Zwangs-Massenimpfungen - ein praegnanter Anstieg der Erkrankungen und Todesfaelle.
Vorneweg: Als Mensch, der wissenschaftlichen Erkenntnissen aufgeschlossen gegenueber steht, sah ich ehedem keinerlei Problem darin, die von uns gezeugten Kinder mit einem moeglichst grossen Impfschutz auszustatten. Lediglich einem borniertem Kinderarzt haben wir es zu verdanken, dass wir gluecklicher Weise nie eines der von uns gezeugten Kinder impfen liesen und zu dieser verantwortungsvollen Entscheidnung nicht nur stehen, sondern diese auch begruenden koennen.
Zur Thematik und Problematik des Impfens las ich mittlerweile 16 Buecher und ungezaehlte weitere Schriften, konsultierten wir fuenf (neutrale, uns unbekannte) Aerzte und einen Heilpraktiker. Ich trat in Kontakt mit dem Robert-Koch-Institut und dem Paul-Ehrlich-Institut, die mir umfangreiche Unterlagen uebermittelten. Weiterhin hatte ich schriftlichen Kontakt mit dem Familien- und Gesundheitsministerium sowie dem oertlichem Gesundheitsamt (Internet sowieso). Wir hatten uns ehedem die Entscheidung nicht leicht gemacht.

Selbst meine Großmutter erzählte mir noch davon.

Das ist wie in allen Dingen im Leben:
Man informiere sich selbst, und GLAUBE nicht dem Geschwaetz anderer.

Dir fehlen die Informationen.

Siehe oben. Was haette ich noch an Information einholen sollen?

Zeige mir doch die Statistik dieser Frau Dr. Dr. Dingsbums.

Wer wirkliches Interesse hat, kauft sich die entsprechende Literatur (z.B. Hirthammer-Verlag oder Pirol-Verlag, etc.)

Tut mir leid, ich habe heute sogar noch mit dem hier ansässigen Hausarzt geredet, der hat sich über den Homöopathischen Käse einen Abgelacht (der ist übrigens kein Christ, sondern auch Atheist).

Redete ich jemals von Homoeopathie?
Ich bin aktiver Impfgegner aber kein erklaerter "Feind" der Schulmedizin.

In diesem Falle hat die Antwort nichts mit Selbst-Schulterklopferei zu tun, sondern war nur ein Beweis, dass ich nicht so inhuman wie du bin.*

Waere ich in den Augen des Autors nicht weiterhin "inhuman", wenn ich den Beweis erbraechte, wesentlich mehr Engagement (und finanzielle Mittel) - als jener - in Projekte der "Dritten und Vierten Welt" fliessen zu lassen?

Dienstag, der 19. Maerz 2002, 23:13 Uhr
Name: WilliWichtig
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Um noch eine Anmerkung zu machen: Den Text werde ich ins Internet stellen und anonym halten. Wichtig ist, ich will wirklich alle eure Argumente gegen Kirche, Christentum, Theismus und Religion, die euch so richtig auf dem Herzen liegen. Dann sehe ich mal, was sich machen lässt - ich will endlich mal versuchen eine gesammelte FGA (frequently given answers) machen, um euch und allen anderen Zeit zu sparen...

Das ganze soll so wenig Polemik wie möglich und soviel wissenschaftlichkeit und logik, wie irgend möglich. Ich werde versuchen immer beide Seiten und soviel wie möglich an geistreichen Argumenten zu finden.

In der Zeit lass ich euch bezüglich der Religion hier im GB in Ruhe - nur zu dem Homöopathiezeugs erwarte ich von Maud noch antworten.

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