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Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 16:40 Uhr
Name: WilliWichitg
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=> Herbert
(endlich mal eine diskussionswerte Diskussion :-)

Und ich kenne jemand, der angeblich auf Grund der Zeckenimpfung MS bekommen hat und mittlerweile daran gestorben ist...

Also, was ich gehört habe, ist dass man bei MS auf eine Zeckenimpfung verzichten sollte (bzw. bei MS sich nicht gegen FSME impfen lassen sollte), das andere habe ich noch nicht gehört. Hatte der betroffene wegen der Impfung MS oder hatte er schon zuvor MS? (reine Intressenfrage)

Wenn man sich vor Augen haelt, dass z.B. an Tetanus jaehrlich in der BRD lediglich etwa 8-15 Menschen erkranken (bei 81 Mio. Einwohnern); diese Menschen durchwegs aelter als 60 Jahre sind (haben meist ein schwaecheres Immunsystem); kaum noch 65 Prozent in diesem Alter voll durchgeimpft sind (so genannte Auffrischung) und nur sehr selten ein Mensch daran stirbt...

Zweierlei:

1. Wenn man rechtzeitig reagiert, ist eine Heilung gut möglich
2. Was ist mit den jüngeren Jahrgängen, die sicher stärker durchgeimpft sind? Ist das vielleicht nicht eher der Grund für die fehlenden Erkrankungszahlen?

Wenn man weiterhin bedenkt, dass Tetanus eine bakterielle und keine Viruskrankheit ist, man Antikoerper vor der Impfung per Blutuntersuchung feststellen koennte, ist es sehr verwunderlich, dass noch so viele Menschen "blind" impfen lassen.

So ganz einfach ist es nicht. Über 5 Ecken habe ich einmal gehört, dass ein Arzt bei einem Bekannten eines Bekannten Tetanus falsch diagnostiziert hat und dieser dann schwere neurologische Schäden davon trägt.

Im Vergleich dazu sind die Kinder in den ersten Lebensjahren einem tausendfach hoeheren Risiko ausgesetzt, im Auto oder als Teilnehmer im Strassenverkehr verletzt oder getoetet zu werden.

Nun gut, dieses Risiko ist eins der Standart-Risiken die sehr hoch sind.

Zuletzt erkrankten in der BRD an der jahrzehntelang praktizierten Polio-Impfung mit Lebendviren mehr Menschen als am Wildvirus selbst.

Sind nicht die heutigen Polio-Impfungen ungefährlicher? (Ich bin mir nicht sicher, gibt es noch die Schluckimpfungen?)

Die Impfung mit Lebendviren wurde daraufhin (endlich) vor einiger Zeit eingestellt.

D.h. man impft jetzt anders? Bei Polio bin ich nicht ganz bewandert, weil ich weder Fälle in meinem Umfeld kenne, noch mich genauer an die Impferei erinnern kann :-)

Wobei sich die Frage stellt, ob durch eine sehr fruehe Impfung das Immunsystem des Kindes nicht ueber Wochen hinweg negativ tangiert wird und anfaellig fuer Infektionen macht.

Das ist so eine Sache. Wo du auf alle Fälle recht hast ist, dass diese übertriebene Sauberkeit (nicht hygiene, da sträubt sich der Alt-Grieche in mir :-)) schädlich ist. Die Kinder kommen in fast Krankenhaus-Sterile Häuser, haben keinen Kontakt zu Pflanz und Tier - und dann wundert man sich über die vielen Alergien (und schiebt das der Nahrung zu).

In Grossbritannien z.B. werden Kinder erst viel spaeter geimpft als in der BRD (meist erst nach Vollendung des ersten Lebensjahres) und hat dazu gefuehrt, dass die Anzahl der Impfgeschaedigten wesentlich niedriger ist, als in der BRD (die Gruende liegen wahrscheinlich in einem bereits aufgebauten und intakten Immunsystem).

Das ist mir durchaus vorstellbar.

Ich rate keinem zwingend davon ab, nicht zu impfen - ich empfehle lediglich den Betroffenen sich umfassend und alternativ zu informieren und erst daraufhin ein eigenes Urteil zu faellen.

Jemanden zwingen, zu impfen sollte man nur bei Epidemien und sehr gefährlichen Krankheiten. Allerdings hat mir das in Coburg eines zu denken gegeben: Wenn 800 Menschen in Coburg (von 1000 in der ganzen BRD!) an den meldepflichtigen Masern erkranken, dann kümmert es das Fernsehn kaum - es kommt gerade mal in einem Magazin im BRD. Wenn aber irgendein Lebensmittelskandal an dem noch keiner gestorben ist, dann hausiert das durch die Presse. Dabei finde ich eine Masernepidemie beachtenswerter.

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 16:28 Uhr
Name: Ossi
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@ Herbert

Sorry - aber Gott ist mir bereits real begegnet (als reales Hirngespinst). :-)))

q.e.d. ;-)

Die Jugendfeier ebenso.
Kinder von aktiven HVD-Mitgliedern werden wohl eher zur humanistisch-weltlichen Jugendfeier tendieren, als zu gar nichts oder zu christlich-religioesen Riten.

Wäre auch irgendwie unlogisch, wenn es anders wäre.

Das mit dem "bewussten Schritt" ist vielleicht bei den meisten Teilnehmern von Jugenfeiern auch so - die haben ja ein wirklich fantastisches Programm (zumindest in Nuernberg :-)) )

Wie isses denn da mit dem Gruppenzwang ?

Nicht wenige machen den ganzen Klimbim nur oder primaer wegen der Kohle und der Geschenke mit.

Und bei Jugendfeiern ?
Ist aber Blödsinn, drüber zu befinden, bei welcher Feier mehr aus Überzeugung mitfeiern - zumindest ist das in beiden Fällen ein Schritt, für den die Jugendlichen sich selbst entscheiden.

Waere man als nichtglaeubiger aber toleranter Elternteil angehalten, zu einem religioesen Ritus, dem sich die Kids "verpflichtet" fuehlen, eine Feier beizusteuern, entgegen der eigenen Weltanschauung?

Verpflichtet sicher nicht, man kann die Kidīs ja auch die Feier selbst organisieren lassen, aber wenn sich die Sprösslinge das wünschen, wer wäre denn dann so intolerant ? Ausserdem ist diese "Schmollhaltung" seinen Kindern gegenüber nicht unbedingt Werbung für die eigene Weltanschauung.

Anderes Beispiel waere die christliche Taufe, respektive die Einladung zur derselben, wenn Enkelkinder geboren wuerden. Oder die Teilnahme an einem religioesen Bestattungsritus?

Ist Deine Sache, ob Du solche Einladungen ausschlägst, aber ich fände das unhöflich.

Der von uns gezeugte Fuenfjaehrige wuenscht z.B. eine Seebestattung :-)))

Na der muss ja eine unbeschwerte Kindheit haben, wenn er sich in dem Alter schon Gedanken über seine Bestattung macht ;-)

Ich erklaerte ihm meine Meinung, dass ich seinen Wunsch respektieren und akzeptieren werde, aber nicht an der Zeremonie selbst teilnehmen wuerde. Das hat er so angenommen...

Ach - hat er so angenommen ? Was hätte er denn getan, wenn erīs nicht so angenommen hätte, der fünfjährige ? Hätte er Dich verklagt oder sich aus trotz geweigert, evtl. vor Dir zu sterben oder Dir angedroht, zu Deiner Bestattung auch nicht zu kommen ;-)

Ich persoenlich selbst lehne jede Art von religioes motivierter Mission (oder missionierender Hilfe) ab, auch die im Deckmaentelchen der angeblich christlichen Naechstenliebe. Wirkliche Hilfe hat m.E. selbstlos zu sein.

Kannst Du ja ablehnen, aber nicht verhindern. Hab ja schon geschrieben, dass es für Gläubige völlig selbstlos ist und auch eine Hilfe darstellt. Als Christ habe ich persönlich oder materiell überhaupt nichts davon, andere zu missionieren. Ich will anderen nur meine Erfahrungen mit Gott nicht vorenthalten und bin der Meinung, das kann dem anderen für sein Leben helfen. Ob der in die Kirche eintritt und Kirchensteuer zahlt, ist mir vollkommen egal - davon habe ich ja nichts. Wenn Du das ablehnst, ist das ja Dein gutes Recht - aber Du kannst das nicht für andere entscheiden. Wenn jemand von mir nicht "missioniert" werden will, dann wird er mir das sicher sagen und dann akzeptiere ich das.

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 16:19 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

FSME-Impfung ist sowieso umstritten.

Stimmt. Ich kenne indirekt jemand, der sich nicht Impfen lassen hat, und deshalb erblindet ist.

Und ich kenne jemand, der angeblich auf Grund der Zeckenimpfung MS bekommen hat und mittlerweile daran gestorben ist...

Wenn man sich vor Augen haelt, dass z.B. an Tetanus jaehrlich in der BRD lediglich etwa 8-15 Menschen erkranken (bei 81 Mio. Einwohnern); diese Menschen durchwegs aelter als 60 Jahre sind (haben meist ein schwaecheres Immunsystem); kaum noch 65 Prozent in diesem Alter voll durchgeimpft sind (so genannte Auffrischung) und nur sehr selten ein Mensch daran stirbt...
Wenn man weiterhin bedenkt, dass Tetanus eine bakterielle und keine Viruskrankheit ist, man Antikoerper vor der Impfung per Blutuntersuchung feststellen koennte, ist es sehr verwunderlich, dass noch so viele Menschen "blind" impfen lassen. Im Vergleich dazu sind die Kinder in den ersten Lebensjahren einem tausendfach hoeheren Risiko ausgesetzt, im Auto oder als Teilnehmer im Strassenverkehr verletzt oder getoetet zu werden.
Zuletzt erkrankten in der BRD an der jahrzehntelang praktizierten Polio-Impfung mit Lebendviren mehr Menschen als am Wildvirus selbst. Die Impfung mit Lebendviren wurde daraufhin (endlich) vor einiger Zeit eingestellt.
Pertussis ist eine nur im Saeuglingsalter gefaehrliche Erkrankung. Wobei sich die Frage stellt, ob durch eine sehr fruehe Impfung das Immunsystem des Kindes nicht ueber Wochen hinweg negativ tangiert wird und anfaellig fuer Infektionen macht. In Grossbritannien z.B. werden Kinder erst viel spaeter geimpft als in der BRD (meist erst nach Vollendung des ersten Lebensjahres) und hat dazu gefuehrt, dass die Anzahl der Impfgeschaedigten wesentlich niedriger ist, als in der BRD (die Gruende liegen wahrscheinlich in einem bereits aufgebauten und intakten Immunsystem).

Diese Kleinigkeit soweit zu diesem Thema. Ich rate keinem zwingend davon ab, nicht zu impfen - ich empfehle lediglich den Betroffenen sich umfassend und alternativ zu informieren und erst daraufhin ein eigenes Urteil zu faellen.

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 15:29 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Ossi,

...und z.B. dem Herbert könnte Gott persönlich begegnen, er würde ihm ins Gesicht sagen, dass er ein Hirngespinst ist.

Sorry - aber Gott ist mir bereits real begegnet (als reales Hirngespinst). :-)))

Die Konfirmation ist bei einigen schon ein bewusster Schritt,...

Die Jugendfeier ebenso.
Kinder von aktiven HVD-Mitgliedern werden wohl eher zur humanistisch-weltlichen Jugendfeier tendieren, als zu gar nichts oder zu christlich-religioesen Riten.

Die Motive bei den einzelnen Teenies sind da sicher unterschiedlich.

Wobei hier der so genannte "Gruppenzwang/-druck" keine unwesentliche Rolle spielt.

Bei mir war es jedenfalls ein bewusster Schritt - es war sicher auch der Einfluss von Familie und Freunden und etwas Abenteuerlust und Trotz...

Das mit dem "bewussten Schritt" ist vielleicht bei den meisten Teilnehmern von Jugenfeiern auch so - die haben ja ein wirklich fantastisches Programm (zumindest in Nuernberg :-)) )

...dass ich die Konfirmation nicht wegen Geschenken oder ähnlichen mitgemacht habe, sondern um meinen Glauben vor der versammelten Gemeinde zu bejahen.

Nicht wenige machen den ganzen Klimbim nur oder primaer wegen der Kohle und der Geschenke mit.

Falls Deine Tochter bis zur Konfi durchhält, dann wirst Du zwar vielleicht nicht so sehr begeistert sein,...

So wie ich Heike (persoenlich) kenne, kratzt sie das nicht allzu viel... :-)))

...aber ich wünsche Dir trotzdem jetzt schonmal eine schöne Feier (hast Du ja auch was davon).

War jemals von einer Feier die Rede? :-))))
Waere man als nichtglaeubiger aber toleranter Elternteil angehalten, zu einem religioesen Ritus, dem sich die Kids "verpflichtet" fuehlen, eine Feier beizusteuern, entgegen der eigenen Weltanschauung?
Anderes Beispiel waere die christliche Taufe, respektive die Einladung zur derselben, wenn Enkelkinder geboren wuerden. Oder die Teilnahme an einem religioesen Bestattungsritus?
Ich finde es wichtig, beizeiten ueber diese Dinge mit den Kids - und deren Wuensche (die ja nie entgueltig sind :-)) ) - zu sprechen.
Der von uns gezeugte Fuenfjaehrige wuenscht z.B. eine Seebestattung :-)))
Ich erklaerte ihm meine Meinung, dass ich seinen Wunsch respektieren und akzeptieren werde, aber nicht an der Zeremonie selbst teilnehmen wuerde. Das hat er so angenommen...

Herbert:
Warum kann wirkliche Hilfe nicht einfach selbstlos sein? Hilfe um der Hilfe willen!

Warum soll denn "über Gott erzählen" nicht selbstlos sein.

Das kann durchaus der Fall sein.
Im vorstehenden Kontext ging es aber um christliche (Missions-)Hilfe. Und deshalb meine o.g. Frage.

Ich sehe es schon als Hilfe an, jemanden der in einer verzweifelten Lage ist, von Gott zu erzählen.

Wenn ich an Missionsstationen in Indien denke (z.B. Poona), ist eine verzweifelte Lebenslage oftmals nicht indiziert. Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass den Menschen dort materiell geholfen werden sollte und auch wird; aber meist eben nicht aus Gruenden der selbstlosen Naechstenhilfe. Die originaere Motivation ist eine andere (was aber der materiellen Hilfe nicht abtraeglich ist).

Ich persoenlich selbst lehne jede Art von religioes motivierter Mission (oder missionierender Hilfe) ab, auch die im Deckmaentelchen der angeblich christlichen Naechstenliebe. Wirkliche Hilfe hat m.E. selbstlos zu sein.

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 13:49 Uhr
Name: Ossi
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dass durch standarisierte Phrasen Menschen in schwierigen Lebenslagen sich meistens unverstanden fühlen.

Na das sehe ich genauso - ich meinte auch keine standartisierten Phrasen sondern ernsthafte, persönliche Gespräche. Diejenigen, die diese Art von Hilfe anbieten, haben diese Hilfe meist selbst erlebt und sehen es deshalb auch als Hilfe an.

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 13:47 Uhr
Name: Ossi
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@ Frank

War Maud bei "Harold& Maud" nicht auch eine Frau?

Ja, das war die Alte (Maude). - Ist das nicht ein herrlicher, skurriler Film voller schwärzesten Humor ?!?

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 13:45 Uhr
Name: Frank
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Ich sehe es schon als Hilfe an, jemanden der in einer verzweifelten Lage ist, von Gott zu erzählen. Sicher, wenn ich dabei zufällig Dich erwische, hätte ich schlechte Karten - aber viele andere sehen es als Hilfe an.

Hmmm, vielleicht einige. Aber man kann mit dieser Art von "Hilfe" auch verzweifelte Menschen zum äußersten treiben. Ich glaube kaum (nein ich weiß,) dass durch standarisierte Phrasen Menschen in schwierigen Lebenslagen sich meistens unverstanden fühlen.

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 13:37 Uhr
Name: Frank
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Wieso weiß W, dass AA ein ER ist?

Das weiß ich nicht, aber wenn AA eine Sie ist, wird sie sich doch Anti-Antichristin nennen :-)
Zudem habe ich dich, Maud, auch ewig als ER gedacht, da mir Maud als Name nicht geläufig ist.

War Maud bei "Harold& Maud" nicht auch eine Frau?

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 13:35 Uhr
Name: Heike N.
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@Prof. Dr. Willi

FSME-Impfung ist sowieso umstritten.

Stimmt. Ich kenne indirekt jemand, der sich nicht Impfen lassen hat, und deshalb erblindet ist.

Hey, und ich kenne direkt drei Leute, die nicht erblindet sind, obwohl sie sich nicht haben impfen lassen. Eine Person davon ist im Alter von 85 Jahren verstorben, nachweislich sehend und auf Grund schlichter Altersschwäche.

Und dann kenne ich eine Frau, die als Schwangere auf Grund eines grippalen Infektes Penicillin bekam, allergisch drauf reagiert hat und eine Fehlgeburt erlitt.

Habe ich dich jetzt widerlegt? *sfg*

Heike N.

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 13:22 Uhr
Name: WilliWichtig
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Warum soll Mensch an einen Gott GLAUBEN?

Werde ich aufnehmen.

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 13:20 Uhr
Name: WilliWichtig
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@Maud:

Weißt Du was, ich habe für Dich nur ein müdes Lächeln und ein Kopfschütteln.

Das ist mir egal. Eine Sache musst du mir beantworten:

Auf welcher Wissenschaftlichen Erkenntnis beruht Homöopathie? Sage mir wie oder nenne mir eine Website, die mir sagt, wieso Homöopathie wirken soll.

Wieso weiß W, dass AA ein ER ist?

Das weiß ich nicht, aber wenn AA eine Sie ist, wird sie sich doch Anti-Antichristin nennen :-)
Zudem habe ich dich, Maud, auch ewig als ER gedacht, da mir Maud als Name nicht geläufig ist.

––

FSME-Impfung ist sowieso umstritten.

Stimmt. Ich kenne indirekt jemand, der sich nicht Impfen lassen hat, und deshalb erblindet ist.

FSME ist ja bekanntlich regional, was aber viele vergessen, ist, dass die Borreliose in ganz Deutschland verbreitet ist und meines Erachtens genauso gefährlich.

Aha und das ist ein Grund sich nicht impfen zu lassen? Weil Borreliose schlimmer ist als FSME. Boah, das ist wirkliche Logik!

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 13:07 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Samuel,

Herbert Ferstl, ich schreibe auch noch meinen Senf hinein.

Man tue sich keinen Zwang an :-)))

Herbert, Dienstag, der 19. Maerz 2002, 23:58 Uhr (Du hast etwas viel "Matrix" oder "Der 13. Flor" zulange angeschaut.

Wir "schauen" nicht fern. "Matrix" kenne ich zufaellig (ein wenig), "Der 13. Flor" (leider?) nicht.

Ich forsche für mich selbst nach, wes wegen wir hier sind, ob es "Gott" - Christen, "ER" - Juden, "Allah" - Islam, ..etc. gibt?

Das halten wohl viele Menschen so wie Du.

Weis ich noch nicht und werde bis zu meinem ableben nicht heraus finden.

Waere es denn wichtig, um ein Leben im humanistischen Sinne zu fuehren?

Aber was ich bis jetzt schon zusammen habe, kommt in meiner neunen Website.

Prima! Sind ja Deine persoenlichen Erfahrungen.

Einen kleinen tip, Die Bibel die wir kennen ist ein Gegensatz was die Katholiken uns vorführt: 2. MOSE / EXODUS 20,4 „Die Zehn Gebote Gottes sein Volk“ II. Fertige dir kein Gottesbild an. Mache dir auch kein Abbild von irgend etwas im Himmel, auf der Erde im Meer.
Und jetzt gehst du mal in ein Katholische Kirche und schau dir die Decke an und was siehst du? Na, was habe ich gesagt…

Sag`ich doch auch. Pharisaeer sind das - oder nicht?

Dennoch muss ich leider auch zu geben, der Mensch brauch irgend etwas wo er anbeten oder „verfluchen“ kann, in einer schweren Zeit des zweifles, wie auch immer.

Da stimme ich Dir leider nicht zu. Man benoetigt nicht zwingend weder in guten noch in schweren Zeiten irgendetwas zum Anbeten/Verfluchen.

Suche und Du wirst fündig.

Ich war fuendig - 30 Jahre lang...

Gruesse
Herbert

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 11:23 Uhr
Name: Heike N.
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@Maud

All die tausende von Homöopathen, Ärzte die Naturheilmittel anwenden, Heilpraktiker irren sich gewaltig und bedrohen unsere Gesundheit! Da kann ich nur schreien: Hilfe, bei so viel Borniertheit

Ich lebe seit 37 Jahren gut mit Naturheilmitteln. Sollten mal Antibiotika nötig sein, wirken sie bei mir ziemlich schnell, weil mein Organismus eben nicht resistent darauf reagiert. Das gleiche kann ich bei meiner Tochter beobachten bzw. bei den Leuten, die ähnlich medikamentiert wurden.

Wir sind gegen Tetanus und TBC geimpft, meine Tochter noch zusätzlich gegen Röteln, obwohl ich dir Recht gebe bzgl. des Titer-Wertes.
Alle anderen sogenannten Kinderkrankheiten kann man getrost ausheilen lassen. Das Risiko steht in keinem Verhältnis zur Stärkung des Immunsystems.

Über den Unfug bzgl. Krebs etc. mit Naturheilmitteln gehandeln zu wollen und unterlassene Hilfeleistung, wie es hier mal von einem Schlaumi gepostet wurde, brauchen wir nicht ernsthaft diskutieren, oder? ;-)

Gruß

Heike N.

Mittwoch, der 20. Maerz 2002, 10:21 Uhr
Name: Ossi
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@Maud

Ich habe auch nicht das Bedürfnis in irgendeiner Weise meinen Standpunkt klarzulegen, denn eine andere Meinung wird von denen sowieso nicht akzeptiert.

Das scheint hier im GB sowieso etwas das Problem zu sein, nicht nur beim Wichtigwicht. Jeder hat sich irgendwie auf seinem Standpunkt festgebissen und alle Argumente der Welt sind nicht geeignet, um an irgendeinem Standpunkt zu wackeln - ich nehme mich da auch gar nicht aus. Dem W. könntest Du mit homöopathischen Mitteln von einer schweren Krankheit heilen, er wirdīs wahrscheinlich abstreiten und z.B. dem Herbert könnte Gott persönlich begegnen, er würde ihm ins Gesicht sagen, dass er ein Hirngespinst ist. Aber trotzdem finde ich es ganz interessant, mitzulesen und hin und wieder mal einen Impuls zu geben.
Die Postings von Anti-Antichrist und Gangwolf finde ich eher lustig, weil die nichts weiter machen, als den Quatsch von Wolfgang und Antichrist genau ins Gegenteil zu verkehren (denen sozusagen einen Spiegel vorhalten) und dabei genau der gleiche Quatsch rauskommt. Aber wirklich aufschlussreich sind die alle vier nicht.

All die tausende von Homöopathen, Ärzte die Naturheilmittel anwenden, Heilpraktiker irren sich gewaltig und bedrohen unsere Gesundheit! Da kann ich nur schreien: Hilfe, bei so viel Borniertheit.

Ich habe zu Homöopathie auch ein etwas gespaltenes (oder nennen wir es lieber misstrauisches) Verhältnis, kenne mich aber auch nicht so gut aus, deshalb äussere ich mich zu diesem Thema auch nicht. Ich wollte nur kurz anmerken, dass das mit den vielen klugen Kerlchen, die sich nicht irren können für mich kein Argument wäre - es gibt ja auch viele kluge Kerlchen, die anderer Meinung sind.
Das "Argument", dass viele kluge Kerlchen ja Christen sind - oder umgekehrt viele andere kluge Kerlchen keine Christen sind, das überzeugt ja auch niemanden. Trotzdem ist es ein beliebtes Hobby, hier Beispiele und Zitate von Berühmtheiten reinzuposten und zu versuchen, sich mit der größeren Berühmtheit auf seiner Seite zu schmücken.

Wieso weiß W, dass AA ein ER ist?

Ich vermute zwar auch manchmal, dass die beiden zumindest was miteinander zu tun haben, will aber auch keinen was unterstellen. Und was das Geschlecht angeht: "Die Anti-Antichrist" klingt nunmal irgendwie blöd ;-)

@ eine der beiden Heiken (weiss nicht mehr welche)

Die Konfirmation ist bei einigen schon ein bewusster Schritt, seinen Glauben zu bekräftigen, da würde ich nicht verallgemeinern. Die Motive bei den einzelnen Teenies sind da sicher unterschiedlich. Bei mir war es jedenfalls ein bewusster Schritt - es war sicher auch der Einfluss von Familie und Freunden und etwas Abenteuerlust und Trotz (war ja in der DDR nicht so gerne gesehen) - aber ich weiss noch ganz sicher, dass ich die Konfirmation nicht wegen Geschenken oder ähnlichen mitgemacht habe, sondern um meinen Glauben vor der versammelten Gemeinde zu bejahen.
Falls Deine Tochter bis zur Konfi durchhält, dann wirst Du zwar vielleicht nicht so sehr begeistert sein, aber ich wünsche Dir trotzdem jetzt schonmal eine schöne Feier (hast Du ja auch was davon).

@ Herbert

3. Über Gott erzählen

Warum kann wirkliche Hilfe nicht einfach selbstlos sein? Hilfe um der Hilfe willen!

Warum soll denn "über Gott erzählen" nicht selbstlos sein. Ich sehe es schon als Hilfe an, jemanden der in einer verzweifelten Lage ist, von Gott zu erzählen. Sicher, wenn ich dabei zufällig Dich erwische, hätte ich schlechte Karten - aber viele andere sehen es als Hilfe an.

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