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Donnerstag, der 21. Maerz 2002, 18:48 Uhr
Name: WilliWichtig
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=> Herbert

Wie waere es zum Ausgleich mal mit einem "netten" Heilpraktiker als Gespraechspartner? :-))))

Naja, da vertraue ich lieber auf Leute mit Medizinstudium :-)

Spass beiseite. Auch immer mehr informierte Hausaerzte gehen dazu ueber, Impfungen von zwei Seiten zu betrachten.

Keine Einwende.

Ich weiss einen Arzt bei uns in der Gemeinde (ist nicht mein Hausarzt), der nur noch auf Elternwunsch Impfungen durchfuehrt.

Das ist bei meinem Arzt auch so (ist das nicht überall so?!?). Allerdings weißt er die Eltern (so hat er es mir erzählt) auf die Risiken einer (Nicht-)Impfung hin.

Nicht wenige Aerzte reduzieren die Impfungen auf die DPT-Impfung (Diphterie-Pertussis (Keuchhusten)-Tetanus) und meinen, dass die Kinderkrankheiten ruhig durchlebt werden sollen.

Nun gut die 'DPT' sollten auf alle Fälle durchgeführt werden, und Hepatitis ebenfalls. FSME muss natürlich vertragbar sein, sollte aber auf alle Fälle in FSME gefährdeten Gebieten geimpft werden.

Wichtig erscheint mir, dass der jeweilige (Kinder-)Arzt die (Impf-)Entscheidung der Eltern respektiert - und da hapert es im allgemeinen noch gewaltig.

Allerdings sollte er die Eltern umgehend und ausreichend informieren, über mögliche Folgen einer Nichtimpung - und nicht wie viele Homöopathen & Co den Eltern davon Abraten (allerdings sind es weniger die Homöopathen, als die sich selbst ernannten 'Androprosophen' [sowohl Andros = Mensch, Mann und sophos = Weise sollte bei dieser Bezeichnung gestrichen werden :-)] )

Ich sehe hier die Problematik umgekehrt. Steht das relativ geringe Risiko (1:10.000.000 ??) einer Tetanuserkrankung (und erst recht das marginale Risiko einer Tetanuserkrankung mit bleibenden Schaeden oder das absolut vernachlaessigbare Risiko einer T-Erkrankung mit Todesfolge [meines Wissens nicht mal ein Toter in fuenf Jahren bei 80.000.000 Einwohnern in der BRD]) im angemessenen Verhaeltnis zu den zahlreichen - und teils noch unbekannten - Risiken einer Impfung?
Siehe auch:
http://www.baur.ch/Gesundheit/Kinderkrankheiten/Tetanus.htm

Sehr interesannt. Allerdings sollte eine Kurve eingefügt werden, die Impfungen und Hygienezustand anzeigt.

Etwa 20% in der Altersgruppe der 30 - 40jaehrigen nehmen keine Tetanus-Impfung mehr vor.

Hier liegt es aber auch am geringeren Risiko. Ein kleines Kind kann sich viel leichter verletzen und kommt leichter an 'infizierten' Dreck, als ein Büroarbeiter.

Man hat aber auch festgestellt, dass Personen, die durch Impfung nachweislich eine erhoehte Zahl von Antikoerpern aufwiesen, an Tetanus gestorben sind, und dass andererseits nicht geimpfte Personen, die vom Tetanusbazillus befallen sind, dennoch keineswegs immer an akutem Tetanus erkranken.

Wie gesagt, es gibt persönliche Verträglichkeiten und Wirksamkeiten. Allerdings weiß man einfach nicht, wieviele Erkrankungen wirklich abgewehrt wurden.

?? Haehh... ??

Gemeint ist, dass jeder Mensch bestimmte Fähigkeiten hat. Dies gilt eben z.B. bei Karies - manche Menschen scheinen kein Karies bekommen zu können.

Als Fazit laesst sich aus voriger Problematik ersehen, dass Antikoerper nur ein Element unter anderen im Abwehrsystem des Organismus` sind.

Klar, man muss an die verschiedenen Schutzsysteme nachdenken. Von Antikörper, über Schleimhäute oder bestimmte Stoffe auf der Haut - das Abwehrsystem an sich ist ziemlich komplex.

Neuderdings gehen manche Immunologen sogar so weit zu sagen, die Antikoerper seien nur Begleiterscheinungen einer extrem komplexen ummunologischen Reaktion.

Irgendwo habe ich das mal gelesen. Aber wo? Wie auch immer - die meisten Krankheitserreger werden ja schon durch bestimmte andere Dinge abgewehrt, wie oben genannt.

Im gesunden Zustand wird ihre Bildung aeusserst selten hervorgerufen und ist tatsaechlich die letzte in einer langen Reihe von Abwehrmechanismen. Viele Menschen mit natuerlicher Immunitaet gegen Krankheiten weisen keine Antikoerper gegen jene Mikroorganismen auf, die man fuer diese Krankheiten verantwortlich macht.

Eben, das ist mit dem Mike Tyson-Symbol gemeint.

Das stellt natuerlich das Denkschema der schulmedizinischer Sicht - dass eine Immunitaet nur andauert, solange Antikoerper vorhanden sind - in Frage.

Man weiß, dass nicht nur die Antikörper das Abwehrsystem ist - aber es ist ein sehr wichtiges.

...nämlich die Selbstheilungskraft des Körpers.

Richtig - und darauf bauen wir und sind noch nie widerlegt oder "enttaeuscht" worden.

Wie gesagt, darauf baue ich auch auf. Aber wenn ich z.B. Grippe hätte, greife ich lieber auf Stoffe zurück, deren Wirksamkeit bewiesen ist. Es ist ja nicht gesagt, dass gute Medikamente Chemisch bzw. natürlich sein müssen. Ein einfacher Erkältungstee oder Eukalyptusbonbons sind oft sehr wirksam. Andererseits würde ich nie eine flasche mit 10^60 mal verdünntem Wasser gegen Fieber trinken - da vertraue ich lieber auf wirksamere Dinge, wie Aspirin oder Paracetamol - oder einfach auf das viele aufnehmen von Flüssigkeit - bzw. kalte Wickel und was es da so gibt.
Bei Mittelohrentzündung z.B. verschreiben viele Hausärzte keine Ohrentropfen, sondern Kauzeugs o.ä. um den Zugang zwischen Mittelohr und Rachen zu öffnen - sehr effektives Mittel.

Wenn ich meinen Hausarzt mal wieder sehe, frag ich ihn drüber aus (wenn ichs nicht vergesse) :-)

Dabei bitte nicht vergessen, dass Tetanus nicht ansteckend ist und eine bakterielle Krankheit und keine Viruserkrankung ist... :-))

Habe ich das behauptet? Wenn ja, wars ein versehen. Wenn nein, verstehe ich die Aussage nicht :-)

Nun gut, aber wie sieht es mit der Impfstatistik zwischen Impfungen und Krankheitsfällen und Alter hierbei aus. Müsste man mal erforschen...

Leider hat nur niemand von den institutionalisierten Gesundheitsorganisationen daran Interesse. Doch folgendes Zitat vom Robert-Koch-Institut gibt zu denken: "Der Praesident des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendaerzte wird mit den Worten zitiert, dass sich derzeit mehrere tausend Aerzte vor Gericht verantworten muessten, u.a. weil sie angeblich ihre Aufklaerungspflicht beim Impfen vernachlaessigt haetten oder ihr gar nicht nachgekommen seien."

Das ist auch vernünftig.

Deshalb bringt es in den Laendern der "Dritten Welt" relativ wenig, die dort lebenden Hungernden und Kranken (Krankheiten sind in der BRD eine Gegenindikation zum Impfen) mit Mehrfachimpfungen weiter zu schwaechen (siehe das Beispiel WHO/Gambia). Vielfach unbekannt ist auch die ca. 10-jaehrige Vergleichsstudie der WHO mit der Tuberkulose-Impfung in Indien in den Siebzigern. Es wurde schon damals festgestellt, dass die anschliessende Infektionshaeufigkeit bei den Geimpften hoeher war als bei den Ungeimpften.

Die 'dritte Welt' ist auch ein ganz anderer Lebensraum - viele komplizierte Krankheiten und besonders Menschen, die ohne Hygiene und in körperlicher Schwäche leben müssen.

Nun, andererseits denke ich wiederum an wirkliche Impferfolge in Afrika, von denen ich gehört habe.

Obige Untersuchungen erfolgten auf wissenschaftlicher Basis (und stammen nicht vom Hoerensagen...)

Meine Aussage basiert auch nicht auf Sagen.

Das Problem ist, dass man sich leicht in der Komplexität des menschlichen Organismuses täuscht.

Das ist richtig. Zum Beispiel sind 40 Cholera-Selbstversuche bekannt, bei denen Forscher wie der Hygiene Prof. Pettenkofer und der Mokrobiologe und Nobelpreistrageer Prof. Metschnikov (Pasteurs Nachfolger in Paris) sich bewusst mit hohen Mengen von Cholerakeimen infizierten - keiner verlief toedlich, waehrend eine zufaellige Infektion im Labor - die sich im Hamburger Hygieneinstitut ereignete - den Tod des Forschers als Folge hatte (Prof. H. Glaser. Dramatische Medizin, Zuerich 1959).

Ich finde eine Choleraimpfung sowieso Unfug. Man sollte nicht die Menschen dagegen Impfen, sondern verhindern, dass sie aus dreckigen Flüssen drinken etc.

Impfungen helfen in Afrika so wenig, wie in Europa. Wenn man jedoch bedenkt, dass die Chemieindustrie eine riesige Lobby hat und mit Lobbyisten massiv in der WHO vertreten ist, kann einigermassen nachvollziehen, auf was es hier tatsaechlich ankommt.

Nun die Lobby der Arzneimittelindustrie ist auch ziemlich herzlos - da denke ich nur an die versch. AIDS-Medikamente.

Wie kann eine Seuche, die noch vor wenigen hundert Jahren die Geissel der Menschheit war, so ploetzlich aus Europa verschwinden, ohne dass jemals in Europa dagegen massengeimpft wurde? (siehe auch Pest).

S.O.

Ganz einfach. Die Verbesserung der Lebenssituation (Hygiene, Kanalisation, Trinkwasserversorgung) von Millionen von Menschen schon Anfang des vergangenen Jahrhunderts.
Ich erinnere in diesem Zusammenhang nur an die simple Erkenntnis, die Aerzte (im 19. Jahrhundert) hatten, als sie feststellten, wie lebenswichtig es fuer den Patienten war, sich vor Operationen die Haende zu waschen, respektive diese zu sterilisieren.

Das war eine der großen medizinischen Erkenntnisse (Menschen nicht in Betten legen, in denen davor einer an etwas verstarb etc.). Allerdings sind gerade bei Pest und Cholera auch andere Medikamente verfügbar - und man weiß, wie man sich infiziert, und weiß, wie man es meidet. Bei Masern ist es schwieriger, als bei Cholera sich nicht zu infizieren.

Er weiss aber als (anerkannter) Impfschadensgutachter mit jahrzehntelanger Erfahrung (seit mehr als 40 Jahren), wie oft Impfungen schaedigen - und das ist nur die Spitze des (bekannten) Eisberges...

Ja, aber er weiß nicht, wie sehr sie genützt haben.

Nun, wie gesagt, Sauberkeit ist das wichtigste, wenn sie maßvoll gehalten wird.

Fasst eine Milliarde Menschen hat keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser. Teilweise wird aus Pfuetzen vermeintliches Trinkwasser "gewonnen", und gleich nebendran fliessen die Exkremente der Menschen und Tiere vorbei...

S.o. Mit 'maßvoll' meine ich, dass man die Übertreibung, die mittlerweile bei uns in Mode kommt, abschaffen sollte. Auch dieses Vitamin-gefuttere und den Volkorn-Mythos sehe ich da als Problem an.

Das sehe ich fraglich. Lieber gut ausgebildete Ärzte und Impfungen. Als eines von beidem.

Ich habe nichts gegen gut ausgebildete Aerzte. Dennoch wuerde ich hier einen Grossteil der Verantwortung (wie bei der religioesen Erziehung uebrigens auch) primaer im informierten Elternhaus sehen (statt taeglich dumpf in die Glotze zu gucken...).

Sehe ich auch so.

Es kommt ganz auf die chemische Verbindung an. In vielen Pflanzen sind exakt die gleichen Verbindungen in wesentlich unreinerer Form enthalten, wie in "chemischen" Medikamenten,...

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass z.B. (kuenstliche) Vitaminprodukte, die industriell hergestellt werden (Vitaminpillen und dergleichen), dem Koerper diese Vitamine in einem Zustand "anbieten" (anorganisch?), die es dem Koerper nicht ermoeglichen, diese weiterzuverarbeiten - obwohl letztlich die chemische Zusammensetzung denen der Naturprodukte gleicht.

Das kommt darauf an. Nehmen wir z.B. Aspirin, die Ursprungspflanze mit dem Wirkstoff ist nicht gerade verträglich, die aber verarbeitete Acetylsalicilsäure schon eher. Medizin ist einfach etwas, wo man keine Regelfälle so leicht findet.

...dennoch wird gemeint, die pflanzlichen seien besser.

q.e.d. :-))

Mehr oder weniger q.e.d. :-)

In dem Fall mag ich das Wort "Chemie" auch nicht, denn ob nun Naturheilmittel oder normales Artzneimittel - bei beiden sind Stoffe enthalten, die chemisch oder noch ungenaur: physikalisch irgendwie reagieren.

Ich verstehe was gemeint ist.

Okay, denn als ich das einzige Mal eine Stunde an einer Waldorfschule gehalten habe, wurde ich beim Wort 'Chemie' fast als Verbrecher angeglozt :-). Seitdem halte ich mich fern von solchen Schulen.

Wie siehts da mit den Mengen aus? Zudem, muss ich hier sagen, ich habe über Homöopathie gelesen, dass oft Strichnin und sogar Quecksilber in gar nicht mal so geringen verabreicht wurden (aber ich weiß nicht mehr sicher, wie du zur Homöopathie stehst, daher will ich dir nichts anlasten).

Weder negiere ich, noch favorisiere ich die Homoeopathie. Ich meide aber generell Aerzte, wo ich kann. :-))))

Dito! :-)

Die Konzentrationen differieren je nach Hersteller und Impfstoff und entsprechende Listen sind veroeffentlicht. Aus juristischen und Selbstschutzgruenden werde ich hier keine Hersteller nennen:
Das Konservierungsmittel Thiomersal schwankt (pro Impfdosis) zwischen 0,005 mg (z.B. Influenza-Impfstoff)und 0,050 mg (z.B. DPT-Impfstoff). Die Menge Quecksilber zwischen 2,3 Mikrogramm (z.B. Influenza-Impfstoff) bis 24,8 Mikrogramm (z.B. DPT-Impfstoff).
Die Menge machts aber auch hier. Mit der Anzahl der von der STIKO empfohlenen Impfungen bis zum vierten Lebensjahr addieren sich hier die Betraege aus zum Teil bis zu ca. 15 Einzelimpfungen.

Ich werde mal das mir genauer ansehen.

Ich weiß nicit - was meinst du mit Vollwertkost? Doch nicht irgendein Körnerzeugs...

Zitat: Vollwert-Ernährung ist eine Ernährungsweise, in der ernährungs-physiologisch wertvolle Lebensmittel schmackhaft und abwechslungsreich zubereitet werden. Sie besteht vornehmlich aus pflanzlichen Lebensmitteln - Vollgetreide, Gemüse und Obst, möglichst aus kontrolliertem Anbau - sowie Milch und Milchprodukten. Etwa die Hälfte der Lebensmittel wird als Frischkost verzehrt; Fleisch und Eier spielen eine untergeordnete Rolle.
Vollwert-Ernährung unterscheidet sich von üblicher Mischkost durch das Vermeiden übertriebener Be- und Verarbeitung der Lebensmittel sowie durch das Vermeiden von Zusatzstoffen." (Deutsches Ernährungsberatungs- und – informationsnetz DEBInet, www.ernaehrung.de)

Allerdings habe ich vermehrt gelesen, dass gerade unverarbeitete Vollkornkost nicht all zu gesund ist. Der Mensch ist kein Körnerfresser, sondern hat das Mahlen erfinden müssen. Zuviel Körnerzeugs kann sogar Ursache für Magengeschwüre sein. Ich bin aber im Moment zu faul Google zu verwenden, um dir eine Seite dazu zu nennen.

Wir persoenlich verzichten zudem auf Milch und Fleisch und essen "Koerner" nur etwa einmal im Monat als selbstgemachten Frischkornbrei (Muehle).

Na dann, ist ja alles OK.

(Mineralwasser scheint das Gehirndoping schlechthin zu sein, wirkt 1000 mal besser als Kaffe)

Sehe ich genauso - trinke jedoch viel Tee.

Naja, ich hab zwar nichts gegen Tee, aber an meinem Arbeitsplatz ist das mir dann doch zu unangenehm, ständig Tee zu kochen oder irgendwas zu haben, das dampft und von dem man klebrige Finger bekommt. Hat nichts mit Tee zu tun, sondern mit den Computern, die sich um mich kreisen.

Jemanden zwingen, zu impfen sollte man nur bei Epidemien und sehr gefährlichen Krankheiten.

Ich denke, auch in solchen Faellen sollte die Freiwilligkeit gewaehrleistet bleiben, indem alternative "freiwillige" Moeglichkeiten (z.B. Quarantaene, Ausgehverbot) angeboten werden.

Ja gut, wenn man die jenigen unter Quarantäne o.ä. stellt und wenn es die Art der Krankheit zulässt.

Das Fernsehn aber nicht - und die Masern sollten doch ernst genommen werden.

Nutze leider kein Fernsehgeraet und kann deshalb da nicht mitreden. Masern sollte man natuerlich nicht auf die "leichte Schulter" nehmen.

Also ich sehe nicht alzuviel fern, nur Tagesthemen und ein paar Politmagazine allį Frontal21 und wenn ein guter Film kommt (aber das hat sich seit DvD auch geändert). Ansonsten ist der Computer und die Kirche eine Dauerbeschäftigung (der Computer mehr).

Sind die Kinderärzte verpflichtet die Informationen auszugeben?

Weiss ich nicht genau - ich denke aber doch. Zumindest besteht bei einigen Krankheiten (z.B. Masern) eine (elterliche und aerztliche) Meldepflicht an die amtl. Behoerden.

Nun gut, da bin ich auch einfach überfragt.

Birgt aber immer die Gefahr, dass die "richtige" Krankheit, wenn sie im Erwachsenenalter auftritt, wesentlich staerkere Komplikationen mit sich bringt (was auch erwiesen ist).

Kommt auf die Impfung an. Ich wurde gegen Masern geimpft und hatte sie bisher nie und kenne auch keinen geimpften der sie hatte. Aber ich kenne nichtgeimpfte die von Keuchhusten bis zu Polio alles hatten (natürlich nicht jeder einzelne alles).

Da bin ich dann perseonlich doch dafuer, lieber nur einmal im Leben - in der Kindheit - Masern zu haben, mit lebenslangem Schutz, was alle weiteren Impfungen ueberfluessig macht.

Auch mit dem Risiko Zeugungsunfähig, Blind oder Gelähmt zuwerden?

Mit Wirkung vom 16. März 2001 verzichtet die Firma Baxter auf die Zulassung des FSME-Impfstoffes TICOVAC (Frühsommermeningoencephalitis). Der Impfstoff darf daher absofort nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Die Marktruecknahme bedeutet, dass jetzt nur noch Erwachsene und Kinder ueber 12 Jahre gegen FSME geimpft werden koennen.
Hierfür steht das deutlich besser vertraegliche ENCEPUR zur Verfuegung. Zeitgleich rueckt das Paul-EHRLICH-Institut (PEI) von der Impfempfehlung für Kinder ab: "Insgesamt verlaeuft die FSME-Erkrankung im Kindesalter im Vergleich zum Erkrankungsverlauf bei Erwachsenen leichter und heilt fasst immer ohne Folgeschaeden aus. Bleibende neurologische Schaeden sind eine Raritaet...

Aber was ist mit den 'Raritäten' die ein Leben lang dann krank sind?

Durch Erhebung des Paul-EHRLICH-Instituts konnte ... kein Fall einer schwer verlaufenden FSME-Erkrankung bei Kindern bis 16 Jahre im Zeitraum 1997/98 in Deutschland eruiert werden".

Bei geimpften oder nicht-geimpften?

Das klang vor Jahren von schulmedizinischer Seite noch alles viel dramatischer...

Allerdings ist man bei Zecken m.E. auch viel vorsichtiger geworden und reagiert viel schneller. Viele reiben sich auch mit Mitteln alla Autan ein etc.

Donnerstag, der 21. Maerz 2002, 18:18 Uhr
Name: Heike J.
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Wenn die Eltern ihr Kind christliche Erziehen wollen, dann wird das Kind sowieso eintreten wollen.

Sollen, meinst du wohl. Kinder "wollen" kaum das, was Eltern wollen.

Wie gesagt, ich habe nichts gegen ein kirchliches Rutual. Nur sollte der Staat zumindest einenschriftlichen Eintrittsantrag verlangen, wenn dies als Grundlage einer Steuer gelten soll.

Letztendlich sollte der Staat sich aber gar nicht einmischen, dann aber auch nicht die Mitgliedsbeiträge als Steuern einziehen.

Donnerstag, der 21. Maerz 2002, 18:02 Uhr
Name: WilliWichtig
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=>Heike J.

Wie wäre es mit einem offiziellen Eintrittsalter von 14? Denn dann ist das Kind laut Staat erst religionsmündig.

Anders wäre es, wenn Staat und Kirche getrennt wären.

Ich sehe da aber keinen Unterschied. Wenn die Eltern ihr Kind christliche Erziehen wollen, dann wird das Kind sowieso eintreten wollen. Meiner Meinung wäre eine Taufe ab 14 vielleicht sowieso besser, denn dann würde derjenige wirklich als Christ in die Kirche eintreten.

Allerdings halte ich eure Tauf-Masche nur als weiteren atheistischen Missionierungsversuch.

Donnerstag, der 21. Maerz 2002, 16:48 Uhr
Name: Heike J.
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Du meinst also, die Eltern sollten noch eine schriftliche Kircheneintrittserklärung für ihr Kind abgeben ? Denkst Du, dass sich da was ändern würde ?

Wie wäre es mit einem offiziellen Eintrittsalter von 14? Denn dann ist das Kind laut Staat erst religionsmündig.

Anders wäre es, wenn Staat und Kirche getrennt wären.

Donnerstag, der 21. Maerz 2002, 16:10 Uhr
Name: Ossi
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@ Maud

Zumindest auf Video gibt“s ihn. Hab grad mal schnell bei Amazon nachgesehen.

Donnerstag, der 21. Maerz 2002, 15:59 Uhr
Name: Maud
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@ Frank

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es den Film auf DVD gibt, eventuell nicht mal als Videocassette. Ich hab mir den Film vor Jahren aufgenommen

Servus
Maud

Donnerstag, der 21. Maerz 2002, 15:58 Uhr
Name: Maud
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@ Ossi

Gut, das Ende des Film ist etwas traurig, weil Maud im Grunde noch sehr fit ist. Ich würde in diesem Falle nicht unbedingt den Freitod wählen. Doch ihre Gründe sind durchaus nachzuvollziehen.

@ Herbert

Ich dachte bei dem Ausdruck "fleischähnlich" natürlich an das Aussehen, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen die Tofuwürste grillen, nicht aus Überzeugung Vegetarier sind und nach einer gewissen Zeit eine richtige Wurst oder Steak bevorzugen. Alles Illusion, genauso wie Initialisierungsriten.
Genauso das Heiraten in Weiß in einer Kirche. Sollte eines meiner Mädchen auf die Idee kommen in der Kirche zu heiraten, gehe ich zwar hin, aber erst nachdem ich ihr klar gemacht habe, was sie damit auf sich nimmt, in der Hoffnung, dass sie es nicht tut.
Manchmal ist es schon schwierig gegen bestehende Traditionen anzukämpfen. Aber es gibt inzwischen genug Alternativen.
Vielleicht hat das Kirchengebimmel doch zu viel konditioniert? Und der alte Brauch in Bayern, das Schnurspannen bei Hochzeiten, bei denen meine Mädels immer gut abkassiert haben?! Das ist der Nachteil, wenn man lange Zeit neben einer netten, kleinen Kirche wohnt.

So, genug geschwafelt, ich geh jetzt nach Hause
Bis morgen
Maud

Donnerstag, der 21. Maerz 2002, 15:53 Uhr
Name: Ossi
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@ Heike J.

Eine Körperschaft des öffentlichen REchts ist aber etwas anderes als ein einfacher Verein. Das ist staatlich geregelt, also sollte auch hier kein religiöser Ritus die Aufnahmevoraussetzung sein.

Du meinst also, die Eltern sollten noch eine schriftliche Kircheneintrittserklärung für ihr Kind abgeben ? Denkst Du, dass sich da was ändern würde ?

Donnerstag, der 21. Maerz 2002, 15:43 Uhr
Name: Frank
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Frank und Ossi, wo habt Ihr den Film gesehen und war diese Szene dabei?

Hallo Maud,

ist schon Jahre her, dass ich diesen Film gesehen habe (auf Video glaub ich). Ich kann mich an kaum noch was erinnern. Aber Du hast mich auf ne Idee gebracht. Ich besorg mir einfach mal die DVD:-)

Donnerstag, der 21. Maerz 2002, 15:34 Uhr
Name: Heike J.
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Ersteres (als das mit der Steuer) zieht der Staat ja nur im Auftrag der Kirche ein, er erhebt darauf selbst keine Steuern.

Der Staat stellt aber die Gesetze für diese STeuer auf, insofern ist der Staat schon ein wenig mehr involviert als nur als Eintreiber.

Und wie man die Mitgliedschaft in einer Körperschaft beginnt - also ob durch eine schriftliche Eintritserklärung oder ein religiöses Ritual, ist doch eigentlich egal

Eine Körperschaft des öffentlichen REchts ist aber etwas anderes als ein einfacher Verein. Das ist staatlich geregelt, also sollte auch hier kein religiöser Ritus die Aufnahmevoraussetzung sein.

Donnerstag, der 21. Maerz 2002, 15:24 Uhr
Name: Ossi
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@ Maud

Frank und Ossi, wo habt Ihr den Film gesehen und war diese Szene dabei?

Also ich habe ihn einmal im Fernsehen gesehen, da war die Szene auf jeden Fall nicht dabei, und ein oder zweimal im Kino (ich glaube es war in Dresden). Ob sie im Kino dabei war, kann ich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, aber irgendwie erinnere ich mich an diese Szene - sie muss also irgendwo dabeigewesen sein ...

Die Lebensphilosophie von Maud ist vielleicht eines meiner wenigen Vorbilder. So wie sie das Leben im Alter anpackt, finde ich überragend gut.

Das finde ich auch gut - nur das Ende solltest Du Dir vielleicht nicht als Vorbild nehmen ;-)

Komisch, ich habe noch nie eine männliche "Krankenschwester" gesehen.

Krankenpfleger kenne ich einige, die nach dem Zivildienst im Krankenhaus hängengeblieben sind. Ich habe auch mal ein Weilchen im Krankenhaus gearbeitet, da gab es auch männliche "Krankenschwestern".

@ Heike J.

Ich sehe das Problem mit der Taufe anders. Menschen sollten durchaus das Recht haben, ihre religiösen Riten zu leben.

Das sehe ich genauso.

Der Staat erkennt die Taufe (selbst bei Säuglingen) - ein religiöser Ritus - als Begründung für eine Steuer an und für die Mitgliedschaft in einer Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Ersteres (als das mit der Steuer) zieht der Staat ja nur im Auftrag der Kirche ein, er erhebt darauf selbst keine Steuern. Und wie man die Mitgliedschaft in einer Körperschaft beginnt - also ob durch eine schriftliche Eintritserklärung oder ein religiöses Ritual, ist doch eigentlich egal und durch die "Satzung" der Körperschaft geregelt. Bei Minderjährigen bestimmen immer die Eltern über die Mitgliedschaft.

Doch natürlich. Wenn sie Einnahmen haben (z.B. Mieteinnahmen, wenn Ihnen ein Haus gehört), zahlen selbstverständlich auch Säuglinge Kirchensteuer. Ist bei www.kirchensteuer.net nachzulesen.

Na gut - sehen wir das doch mal als Ausnahme, die die Regel bestätigt ;-)

@ Heike N.

Und ich habe noch nicht einmal eine Krone ggg*

Oh das tut mir leid - bei Bedarf leihe ich Dir meine gerne aus !

Auch ein Witzbold, wie?

;-)

Jeder sollte selber wissen, wie er sein Leben gestaltet: das ist meine Weltanschauung und daran halte ich mich.

Na klar, ersteres sehe ich genauso. Aber Du änderst doch Deine Weltanschauung nicht, wenn Du bei der Hochzeit Deiner Tochter in der Kirche sitzt, oder ? Wenn es für Dich eh keine Bedeutung hat ...

@ Wolfgang

???

Donnerstag, der 21. Maerz 2002, 15:12 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ maud,

Du hast doch kleine Kinder, wie ist das mit der Vergabe von Vitamin D? Drängen die Ärzte heute die Eltern immer noch dazu, ihren Kindern dementsprechende Präparate zu geben?

Der Kinderarzt unseres Vertrauen nicht.

Ein Zuviel ist schädlich, und bei guter Ernährung ist die Zugabe total überflüssig.

Sehe ich exakt genauso.

Jugendfeiern anstatt irgendwelche kirchlichen Feiern, ist für mich genauso fraglich wie, wenn ein Vegetarier Tofuwürste, Tofugulasch und andere fleischähnliche Produkte isst.

Ich weiss zwar was Du meinst, bevorzuge aber eher den Terminus "Fleischersatz" statt "fleischaehnliche Produkte".
Ich persoenlich benoetigte lediglich waehrend einer geraumen Uebergangszeit diese Ersatzprodukte, bis ich feststellte, dass es wesentlich Schmackhafteres gibt.

Jugendfeiern stellen zudem keinen Ersatz fuer entgangene "kirchliche Weihen" dar, sondern sind so etwas wie ein Initialisierungsritus ins Erwachsenenleben. Ich persoenlich braeuchte sie auch nicht...

Gruesse
Herbert

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