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Freitag, der 22. Maerz 2002, 13:39 Uhr
Name: Ossi
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ Herbert

Ich denke, HVD-Jugendfeiern haben mit der ehedem staatlich sanktionierten Jugendweihe des nunmehr bundesrepublikanischen Ostens wenig gemein. Schon die Historie (Jugendfeier besteht seit Mitte des 19. Jahrhunderts) spricht fuer sich.

Die Jugendweiheverbände berufen sich auf die gleiche lange Tradition - die Feier wurde von den Kommunisten nur vereinnahmt. Da diese Feier in der DDR aber so "hochgebauscht" wurden (das war Ulbricht, um den Kirchen den Nachwuchs abzugraben - Jugendweihe war z.B. Voraussetzung fürīs Abitur), hat diese Feier noch heute einen ziemlich großen Stellenwert im Osten.

"Kinder sind (...) Menschen. D.h. ihre Würde ist prinzipiell gegeben und soweit zu achten und zu schützen, und sie sind von Anfang an Träger aller Grundrechte"

Diese Aussage würde ich so auch unterschreiben, allerdings ist es bei einigen Grundrechten (wie z.B. Religionsfreiheit) so eine Sache - die würde ich den Eltern im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht überlassen. Wie steht es denn z.B. mit der Versammlungsfreiheit ? Würdest Du Deinen Fünfjährigen zu einer CSU-Veranstaltung gehen lassen, weil sein Kindergartenfreund dort auch hinwill ?

1. Zumindest zur Teilnahme am Unterrichtsfach Religion (RU).

Da hatte Heike J. schon etwas drüber geschrieben, was wohl auch Deiner Argumentation in den nachfolgenden Punkten (zumindest teilweise) den Boden entzieht.

...christlich erzogen würden die Kinder christlicher Eltern sicher auch ohne Taufe werden.

Auch das bezweifle ich auf das aeusserste, zumindest was die Masse betrifft.

Na gut, dann ändere ich meine Aussage halt dahingehend, dass die Kinder dann sicher auch ohne Taufe durch die Eltern zu Kirchenmitgliedern gemacht werden würden - auch die von Dir genannte große Masse, die Verantwortung abschiebt. Dabei kommt ja für Dich das gleiche raus.

Da ziehe ich meinen Hut vor GLAEUBIGEN, die ihren GLAUBEN noch zuhause praktizieren und (vor-)leben.

Ich auch !

2. Altersgrenze (zum Taufen = Eintritt gibtīs kein Mindestalter. Zum Austritt schon...??) :-)))

Da hatte Heike J. auch schon drauf geantwortet.

Was sich an den vielen geschaendeten Friedhoefen, Mahnmahlen, an den Anschlaegen auf Asylbewerberheime, Synagogen, Moscheen und dem Niederpruegeln von Menschen mit anderer Hautfarbe wiederspiegelt. Aso... waren ja alles keine Getauften...

Na hast Du eine aussagekräftige Statistik, ob es sich dabei um Christen handelte ? Ausserdem hast Du ja in Deiner Aufzählung die vielen mit Hakenkreuzen beschmierten Kirchen und die Überfälle von Nazis auf kirchliche Jugendveranstaltungen (selbst erlebt) vergessen ;-)
Mal im Ernst, mag ja sein, dass einige dieser Idioten getauft worden sind, aber mit Kirche und Christentum haben die genauso viel am Hut, wie Du.

In Indien ist das Missionieren den Christen auch nicht verboten. Aber wenn einer wie der Papst das Vorgenannte praktiziert, nein, nein, der macht sich keinesfalls laecherlich (ist ja ein Christ) - ein Mufti schon.

Es gibt schon einen Unterschied. In einigen Gegenden Indiens ist es lebensgefährlich, Christ zu sein und das Missionieren von Christen zu verbieten, wurde zumindest in einigen Provinzen auch schon politisch in Betracht gezogen, auch wenn es noch nirgens Gesetz geworden ist.
Für Moslems in Europa trifft wohl weder das eine noch das andere zu, worüber ich jedenfalls sehr froh bin.

Ueber Mutter Teresa (uebrigens ohne H im Namen) gibt es zwischenzeitlich so viel Angreifbarers, das ich lediglich wenige Presseartikel hierzu poste:

Wo hast Du denn diese "Presseartikel" her, so sehr seriös klingt das ja schon von der Sprache her nicht ;-) ???
Dass der Orden sich nicht vorrangig des Heilens von Kranken annimmt, ist ja wohl allgemein bekannt. Insbesondere soll den Sterbenden auf der Straße ein würdiges, begleitetes Sterben und auch eine würdige Bestattung ermöglicht werden. Dabei wird der Wunsch der Sterbenden bezüglich der Art der Bestattungszeremonie berücksichtigt und auch moslemische oder hinduistische Bestattungen durchgeführt. Zumindest haben mir das Leute erzählt, die einige Wochen ihres Urlaubes geopfert haben, um da mitzuarbeiten.

Die Gattin und die Kids wissen bereits jetzt, dass die sterblichen Ueberreste von mir in der Plastination oder in der Anatomie landen.

Letzteres könnte ich mir sogar auch für mich vorstellen - für wirlich wissenschaftliche Zwecke, die auch jemanden was nützen. Meine sterblichen Überreste jemanden zum "plastinieren" zu überlassen, damit der damit ein Vermögen verdient und ein paar sensationsgierige ihre Sensationslust befriedigen können, das möchte ich nicht.

Freitag, der 22. Maerz 2002, 13:38 Uhr
Name: Ossi
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@ Herbert

Ich denke, HVD-Jugendfeiern haben mit der ehedem staatlich sanktionierten Jugendweihe des nunmehr bundesrepublikanischen Ostens wenig gemein. Schon die Historie (Jugendfeier besteht seit Mitte des 19. Jahrhunderts) spricht fuer sich.

Die Jugendweiheverbände berufen sich auf die gleiche lange Tradition - die Feier wurde von den Kommunisten nur vereinnahmt. Da diese Feier in der DDR aber so "hochgebauscht" wurden (das war Ulbricht, um den Kirchen den Nachwuchs abzugraben - Jugendweihe war z.B. Voraussetzung fürīs Abitur), hat diese Feier noch heute einen ziemlich großen Stellenwert im Osten.

"Kinder sind (...) Menschen. D.h. ihre Würde ist prinzipiell gegeben und soweit zu achten und zu schützen, und sie sind von Anfang an Träger aller Grundrechte"

Diese Aussage würde ich so auch unterschreiben, allerdings ist es bei einigen Grundrechten (wie z.B. Religionsfreiheit) so eine Sache - die würde ich den Eltern im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht überlassen. Wie steht es denn z.B. mit der Versammlungsfreiheit ? Würdest Du Deinen Fünfjährigen zu einer CSU-Veranstaltung gehen lassen, weil sein Kindergartenfreund dort auch hinwill ?

1. Zumindest zur Teilnahme am Unterrichtsfach Religion (RU).

Da hatte Heike J. schon etwas drüber geschrieben, was wohl auch Deiner Argumentation in den nachfolgenden Punkten (zumindest teilweise) den Boden entzieht.

...christlich erzogen würden die Kinder christlicher Eltern sicher auch ohne Taufe werden.

Auch das bezweifle ich auf das aeusserste, zumindest was die Masse betrifft.

Na gut, dann ändere ich meine Aussage halt dahingehend, dass die Kinder dann sicher auch ohne Taufe durch die Eltern zu Kirchenmitgliedern gemacht werden würden - auch die von Dir genannte große Masse, die Verantwortung abschiebt. Dabei kommt ja für Dich das gleiche raus.

Da ziehe ich meinen Hut vor GLAEUBIGEN, die ihren GLAUBEN noch zuhause praktizieren und (vor-)leben.

Ich auch !

2. Altersgrenze (zum Taufen = Eintritt gibtīs kein Mindestalter. Zum Austritt schon...??) :-)))

Da hatte Heike J. auch schon drauf geantwortet.

Was sich an den vielen geschaendeten Friedhoefen, Mahnmahlen, an den Anschlaegen auf Asylbewerberheime, Synagogen, Moscheen und dem Niederpruegeln von Menschen mit anderer Hautfarbe wiederspiegelt. Aso... waren ja alles keine Getauften...

Na hast Du eine aussagekräftige Statistik, ob es sich dabei um Christen handelte ? Ausserdem hast Du ja in Deiner Aufzählung die vielen mit Hakenkreuzen beschmierten Kirchen und die Überfälle von Nazis auf kirchliche Jugendveranstaltungen (selbst erlebt) vergessen ;-)
Mal im Ernst, mag ja sein, dass einige dieser Idioten getauft worden sind, aber mit Kirche und Christentum haben die genauso viel am Hut, wie Du.

In Indien ist das Missionieren den Christen auch nicht verboten. Aber wenn einer wie der Papst das Vorgenannte praktiziert, nein, nein, der macht sich keinesfalls laecherlich (ist ja ein Christ) - ein Mufti schon.

Es gibt schon einen Unterschied. In einigen Gegenden Indiens ist es lebensgefährlich, Christ zu sein und das Missionieren von Christen zu verbieten, wurde zumindest in einigen Provinzen auch schon politisch in Betracht gezogen, auch wenn es noch nirgens Gesetz geworden ist.
Für Moslems in Europa trifft wohl weder das eine noch das andere zu, worüber ich jedenfalls sehr froh bin.

Ueber Mutter Teresa (uebrigens ohne H im Namen) gibt es zwischenzeitlich so viel Angreifbarers, das ich lediglich wenige Presseartikel hierzu poste:

Wo hast Du denn diese "Presseartikel" her, so sehr seriös klingt das ja schon von der Sprache her nicht ;-) ???
Dass der Orden sich nicht vorrangig des Heilens von Kranken annimmt, ist ja wohl allgemein bekannt. Insbesondere soll den Sterbenden auf der Straße ein würdiges, begleitetes Sterben und auch eine würdige Bestattung ermöglicht werden. Dabei wird der Wunsch der Sterbenden bezüglich der Art der Bestattungszeremonie berücksichtigt und auch moslemische oder hinduistische Bestattungen durchgeführt. Zumindest haben mir das Leute erzählt, die einige Wochen ihres Urlaubes geopfert haben, um da mitzuarbeiten.

Die Gattin und die Kids wissen bereits jetzt, dass die sterblichen Ueberreste von mir in der Plastination oder in der Anatomie landen.

Letzteres könnte ich mir sogar auch für mich vorstellen - für wirlich wissenschaftliche Zwecke, die auch jemanden was nützen. Meine sterblichen Überreste jemanden zum "plastinieren" zu überlassen, damit der damit ein Vermögen verdient und ein paar sensationsgierige ihre Sensationslust befriedigen können, das möchte ich nicht.

Freitag, der 22. Maerz 2002, 10:54 Uhr
Name: Heike N.
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Hallo Heike,

In Bochum praktizierte eine Frauenärztin,die hat erst homöopathische Mittel verabreicht, später hat sie angefangen zu Pendeln, auch über Passbildern (!), und - das ist das Schlimme - die Leute verrückt gemacht, auch bei schweren Problemen bloß nicht zu einem Facharzt zu gehen.

Das ist schlichtweg kriminell.
Trotzdem macht nicht jeder, der Naturheilmittel benutzt auch gleich rituelle Schmananenzauber.

Man sollte (wie in allen anderen Dingen auch) abwägen. Ich sperre mich nicht gegen ein Antibiotikum, wenn es denn nötig ist. Meinem Doc (Humanmedizin und Naturheilkunde) vertraue ich da: er ist seit fast 15 Jahren mein Hausarzt. Meine Tochter hat beispielsweise aber eine Penicillin-Allergie, so dass in dieser Hinsicht schon mal anders medikamentiert werden muss.

Jedes Sektierertum ist ein einseitiger Schritt.

Gruß
Heike N.

Freitag, der 22. Maerz 2002, 10:47 Uhr
Name: Maud
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Nochmals, ich spreche immer von der "Klassischen Homöopathie".
Auch ich bin vorsichtig gegenüber Heilpraktikern, Bachblüten oder gegenüber Präparaten, die sich, wie Heike schreibt, vorallem auf die "Psyche" des Menschen auswirken sollen. Da hilft eine Familientherapie mehr. Solche Fälle schädigen leider den Ruf der Homöopathie und führt zu Vorurteilen.

Freitag, der 22. Maerz 2002, 10:39 Uhr
Name: Maud
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@ Heike J.

Da einige homöopathische Mittel schon seit jahrhunderten als Naturheilmittel bekannt sind, schließe ich einen Placeboeffekt aus. Hahnemann hat es nur etwas verfeinert. Placeboeffekte gibt es auch in der Allopathie. Wir Schwestern im Krankenhaus haben auch manchmal Patienten 5 ml Kochsalzlösung gespritzt, mit dem gewünschten Erfolg. Und viele Menschen brauchen einfach eine "Pille", auch wenn es nur Traubenzucker ist. Der "Glaube" an die Wirksamkeit eines Präparats hat nichts mit Homöopathie zu tun.
Die Argumente, die Du bringst, sind die gängigen Vorurteile gegenüber der Homöopathie. Und die klassische Homöopathie hat nichts mit Pendeln, Aromatherapie oder sonstigen esoterischen Humbug zu tun. Da muß man genau differenzieren.
Auch in Punkto Fürsorge muß ich Dir widersprechen. Viele der Gespräche mit meinem damaligen homöopathischen Hausarzt fanden auch ohne die Kinder statt, da die Kinder sich zu gewissen Fragen noch gar nicht äußern konnten.
Leider ist der Arzt auf Privatpatienten umgesattelt und das kann ich mir nicht leisten. Doch habe ich einen Hausarzt gefunden, der sich auch noch Zeit für seine Patienten nimmt und einen nicht in 5 Minuten abfertigt. Ich bin der Meinung, dass dieses Abfertigen zu mehr Frust führt. Also hat auch sogenannte Fürsorge nichts mit Homöopathie zu tun. Das konnte ich auch in einem "normalen" Krankenhaus feststellen.
Wie willst Du eigentlich den Placeboeffekt bei Tieren erklären? Die haben doch keinen logischen Verstand und sind eher verängstigt beim Tierarzt.
Ich denke, man kann es drehen und wenden wie man will, Erfolge der Homöopathie lassen sich nicht leugnen.

Viele Grüße
Maud

Freitag, der 22. Maerz 2002, 10:28 Uhr
Name: Heike J.
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Noch was: Auch meine - nicht mit Naturheilmitteln - aufgewachsene Tochter ist übrigens Krankheiten gegenüber sehr robust, wird selten krank, und wenn, dann ist sie sehr schnell wieder gesund. Allergien hat sie bisher keine einzige. Zudem war sie eine Frühgeburt mit 1500 kg und ich habe während der Schwangerschaft reichlich Medikamente nehmen müssen.

Freitag, der 22. Maerz 2002, 10:16 Uhr
Name: Heike J.
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Noch ein Beispiel für die negativen Auswirkungen, die der Glaube an die Wirksamkeit von Heilmitteln noch haben kann:
Ein Freundin hatte große private Probleme, die sich psychisch auch extrem auf die Kinder auswirkten. Die Kinderärztin arbeitet mit Bachblüten. Jede positive Veränderung der Kinder und der allgemeinen Familiensituation, die die Frau auch aus eigener Kraft geschafft hat, wird nun auf die Wirkung der Bachblüten oder die Hilfe des "lieben Gottes" geschoben, jeder Rückschlag aber, von denen es reichlich gab, wurde der eigenen Unfähigkeit oder der Schuld anderer Personen im Umfeld zugeschrieben. Was für Auswirkungen das auf das eigene Selbstbewusstsein hat, könnt ihr euch denken.

Freitag, der 22. Maerz 2002, 10:03 Uhr
Name: Heike J.
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Deshalb ist eine Erstanamnese nötig und die dauert oft 2,5 bis 3 Stunden.

Dies könnte allerdings ein Argument für die hohe Wirksamkeit als Placebo, nicht die Wirksamkeit des Stoffes an sich sein. Der Patient fühlt sich erst genommen, ihm tut das Interesse des Arztes oder Heilpraktikers gut.

Was die Wirksamkeit bei Kindern und Tieren angeht: Auch Kinder und Tiere reagieren auf erhöhte Aufmerksamkeit und Fürsorge. Das homöopathische Mittel wird ja durch einen Menschen verabreicht, der daran glaubt. Diese Selbstsicherheit und Vertrauen überträgt sich. Außerdem geht die Verabreichung des Mittels meistens einher mit anderen Maßnahmen, die man unternimmt, gerade bei Kindern und Tieren, als da ist vor allem auch besondere Aufmerksamkeit und Fürsorge. Dies alles kann die Selbstheilung beeinflussen.

Wobei die Wirksamkeit "nur" als Placebo ja nicht unbedingt schlecht ist. Es ist wie mit dem Glauben, man muss Vor- und Nachteile abwägen. In Bochum praktizierte eine Frauenärztin,die hat erst homöopathische Mittel verabreicht, später hat sie angefangen zu Pendeln, auch über Passbildern (!), und - das ist das Schlimme - die Leute verrückt gemacht, auch bei schweren Problemen bloß nicht zu einem Facharzt zu gehen.

Freitag, der 22. Maerz 2002, 10:02 Uhr
Name: Heike N.
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@Maud

zu Willi: Du interessierst Dich doch überhaupt nicht für Homöopathie. Dir geht es doch nur um Opposition.

Genauso sehe ich es auch und dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Lieben Gruß
Heike

Freitag, der 22. Maerz 2002, 09:45 Uhr
Name: Heike J.
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Der Grund, dass der Papst sich jetzt - denn er wusste es ja schon lange - zur Kindesmisshandlung äußerst, könnten auch die hohen Entschädigungszahlungen der US-Kirche sein. Jetzt drohen hohe Zahlungen, mit ein bisschen Schweigegeld ist es nicht mehr getan. Da die Kath. Kirche Weltkirche ist, betreffen die finanziellen Probleme, die die amerkanische Kirche jetzt hat, natürlich auch den Vatikan - zumal - soviel ich weiß - die Amis noch vor Deutschland die größten Geldgeber für den Vatikan sind.

Freitag, der 22. Maerz 2002, 09:42 Uhr
Name: Maud
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@ W.

Wenn jemand so voller Vorurteile ist wie Du, hat es keinen Sinn, immer wieder Denkanstöße zu geben.
Warum sollte ich hier inīs GB einen ellenlangen Kommentar setzen, wenn Du in Google und Yahoo tausende von Beiträgen findest. Und such nicht nur explizied die negativen heraus, sondern wag Dich auch mal an positive.
Du willst doch nur einen Kommentar von mir, um dagegen zu wettern. Du interessierst Dich doch überhaupt nicht für Homöopathie. Dir geht es doch nur um Opposition. Wie arrogant Du doch bist, mir als Krankenschwester ( eindeutig weiblich, männlich heißt es Pfleger ) und Mutter, die Erfolge der Homöopathie, abzusprechen. Deine angeblichen Erfahrungen hast Du nur aus zweiter Hand, bzw. sogar Fünfter. Nicht alle Homöopathen arbeiten mit Hochpotenzen, viele geben in bestimmten Fällen auch allopathische Mittel. Du schmeißt wieder mal alle homöopathischen Ärzte in einen Topf, weil du keine Ahnung hast. Gegenüber Hochpotenzen, und darunter versteh ich D 2000 oder ähnliches, bin ich auch etwas skeptisch, aber nur, weil der Arzt den Patienten genau kennen muß. Deshalb ist eine Erstanamnese nötig und die dauert oft 2,5 bis 3 Stunden.
Was soll das Ganze mit Strahlung, Quecksilber etc., als ob es nur solche Mittel in der Homöopathie gibt. Das ist schon wieder mal total einseitig.
In akkuten Fällen wird mit Niedrigpotenzen gearbeitet, die sehr gut helfen. Oft kann man dadurch die Gabe von Antibiotika vermeiden. Beispiel: Meine älteste Tochter hatte Mumps. Sie bekam sofort Bronum D 12 (soweit ich das in Erinnerung habe, ist 15 Jahre her) dreimal am Tag. Sie hatte fast keine Beschwerden und war nach 10 Tagen wieder gesund. Ihre Freundin bekam Antibiotika, sie war mit Fieber 2 Wochen schwer krank. Oder das Thema Warzen. Es gibt zwei Mittel: Thuja und Sepia. Doch bei dem einem hilft Thuja und bei dem anderen Sepia, kommt ganz auf den Menschen drauf an. Da gibt es hunderte von Mitteln. Deshalb auch immer der Ausdruck: Ganzheitlich!
Selbst mein Exmann, der seine Zweifel an der Homöopathie hatte, war überrascht, als er das erste Mal die Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln erprobte. Seither geht er und seine neue Familie weiterhin zu einem homöopathischen Arzt.
Frauen sind in Bezug auf alternative Heilmethoden auch aufgeschlossener als Männer.
Nochmals, ich kann nur über meine Erfahrungen sprechen und Dir nicht die Komplexität der Homöopathie erklären, denn das Bücherschreiben überlasse ich anderen.

Jedensfalls hat es überhaupt keinen Sinn auf dieser Ebene mit Dir zu diskutieren.

Freitag, der 22. Maerz 2002, 08:12 Uhr
Name: Maud
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@ Ossi

Danke für den Tipp.

Viele Grüße
Maud

Freitag, der 22. Maerz 2002, 06:25 Uhr
Name: Antichrist
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Hört, der papst gibt den Kindesmißbrauch in der
Kirche zu. Etwas, das schon so lange bekannt ist.
Zu diesem Thema wurden sogar schon ein Film gezeigt, der vor einiger Zeit im Fernsehen lief.
Der "liebe Gott" wußte das schon so lange, aber
er schweigt. Könnte er jetzt nicht endlich mal den
Stall ausmisten, einen 2000 jährigen Stall. Er
wird wieder nicht kommen, die Kinder werden weiter
mißbraucht. Meint ihr, der papst tritt deswegen
zurück? Es sind doch nur Kinder!!!!!!!!
Christen, so eine Institution unterstützt ihr mit
eurem sauer verdienten Geld? Wielange noch?
Wer ist nun schlimmer, der Antichrist oder die An-
hänger der Kirche? Kniet nur weiter, denn wenn ihr
in den Himmel kommt, dann seit ihr in guter Gesellschft. Mir ist's in der Hölle lieber, denn
da habe ich keine Angst vor Scheinheiligen.
Bei jedem großen Unternehmen muß immer der höchste zurücktreten, wenn die Kacke am dampfen ist. Wer tritt hier zurück?
"Lieber Gott" soll das etwa deine Schöpfung sein?
Das Christentum begann in einem Stall voller Mist.
SEit 2000 Jahren ist nie entmistet worden. Wie
stinkt es in der Kirche aber wie schön ist der Geruch in der Natur.
Ich wünsche der Kirche mit seinem Christentum ein
elendes Ende.

Donnerstag, der 21. Maerz 2002, 23:17 Uhr
Name: WilliWichtig
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=> Heike N.

Dennoch es ändert nichts daran, dass du Medikamente verwendest, von denen du nicht im entferntesten weißt wie sie wirken sollen.

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