Gästebuch
Wir freuen uns über (fast) jeden Eintrag in unserem Gästebuch. Nutzen Sie einfach das untenstehende Formular. Diskussionen sollten, sofern ein passendes Forum vorhanden ist, in unsere Diskussionsforen verschoben werden. Pöbeleien und Werbung sind nicht erwünscht, HTML-Tags werden in Text umgewandelt. Kursiv-Formatierung mit *Sternchen*, Fett mit _Unterstrichen_. (Sternchen sind daher als **, Unterstriche als __ zu maskieren.)

Name:
E-Mail:
Homepage:

Dienstag, der 26. Maerz 2002, 23:57 Uhr
Name: WilliWichtig
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

=>Frank, Heike N., Mindermensch

Hier ein Text über die Skepsis am Christentum:

http://www.christus-treff.org/spiritualinput-basics-christentumout.html

Dienstag, der 26. Maerz 2002, 23:48 Uhr
Name: WilliWichtig
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

=>Herbert

Thema: Meinungsfreiheit von Schülern

Du hast doch das Abschaffen des RUs auf Grund des Grundrechtes auf Meinungsfreiheit angesiedelt. Wie ist es aber mit dem Grundrecht auf Freizügigkeit im Artikel 11? Tag täglich werden tausende von Schülern in Schulen gegen ihren Willen eingesperrt. Zudem wird die Meinung von den Schülern nicht nur im RU manipuliert, sondern auch in Sozialkunde oder Deutsch.

(Ich freue mich schon auf eine geregelte Argumentation :-))

Dienstag, der 26. Maerz 2002, 23:24 Uhr
Name: WilliWichtig
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Komplement an Herbert, ich bin in den letzten Tagen von deiner vernünftigen Diskussionsart etwas eingerostet. Jetz weiß ich, wie du dich wohl gefühlt hast, als ich so stupide diskutiert habe ... Tut mir leid...

Dienstag, der 26. Maerz 2002, 23:23 Uhr
Name: WilliWichtig
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

=> Frank

Allerdings hat es damit etwas zu tun und wäre nur tragbar, wenn die Sprüche von Wolfgang und Antichrist auch gelöscht werden. (Gleiches Recht für alle).

Nööö, hats nicht. Was schon jeder kennt muß nicht noch 10.000fach wiederholt werden nur um das Gästebuch zu fluten. Ich hab übrigens keine
Einschränkung gemacht was das löschen von überflüssigen Beiträgen betrifft. Das Geblubber von Antichtrist ist für mich genausowenig lesenswert wie das vom Anti-Antichristen.

Na gut, dann bin ich einverstanden.

=>"Mindermensch"

Dies wurde in dem Artikel nicht bezweifelt. Es war nur eine Sage, 'Theist' zu sein. Theist-sein ist die Basis für Christ-sein. Somit hat der Autor recht.

Die Überschrift lautete "Warum ich Christ bin", nicht, "Warum ich Theist bin". Der Autor mag Recht haben, aber ein echtes Argument für das spezielle Christ-Sein war es nicht. Er hätte es als Einleitung benutzen können.

Ich wiederhohle: Theist-Sein ist eine Voraussetzung für Christ-Sein, somit passt es zur Überschrift.

So ein Quatsch! Das Gott uns ewiges Leben versprochen hat (in welcher Form auch immer) wird hier als Fakt angesehen (ist Fakt). Also ein echtes Argument.

Daher wird also schön außer Acht gelassen, dass auch jede Menge andere theistische Religionen dieses versprechen. Es ist also kein echtes Argument für das Christentum.

Es ist schon ein Argument für das Christentum gegenüber dem Atheismus.

Christen haben keine Angst vor dem Tod - es gibt ja keinen Grund dazu.

Ja, nicht mehr.

Eben, seit Jesus wissen wir, dass es keinen Grund mehr dazu gibt. Was ist daran falsch?

Schließlich - wie gesagt - bevor ich Christ wurde, hatte ich auch nie Angst vor dem Tod.

Ein Beispiel ist kein Beleg.

Es war auch kein Beispiel.

Wie ich gesagt habe, sehe ich das ewige Leben als Wahlmöglichkeit an, die ich aus rein ökonomischen Grund wähle. Wenn es ein ewiges Leben gibt - warum sollte ich es denn nicht annehmen?

Mein persönlicher Grund: Weil das auf die Dauer langweilig wird. Ich könnte das noch ausführen, aber dazu habe ich keine Lust.

Was wird langweilig? Eine Wahlmöglichkeit kann - auf Grund der gedanklichen Struktur der Bedeutung des Wortes 'Möglichkeit' - nicht langweilig werden. Wenn du das ewige Leben meinst:

1. Das Handeln für das ewige Leben ist nicht langweilig - wenn man hilft, ohne dabei an sich zu denken - ist das eine spaßige Sache
2. Wenn dir jemand 2 Billiarden Euro gesichert anbietet - aber du dafür fünf Jahre täglich einen Handstand machen musst, würdest du das nicht tun?

Das hat nichts mit christlicher Ethik zu tun. Gott hat die Ethik der Christen festgelegt. Was Gott macht kann niemand beurteilen.

Ich kann sehr wohl das beurteilen, was "Gott" macht, und tue dies auch immer wieder gerne.

Du kannst nicht beurteilen, was Gott tut. Um es für dich unverständigen Menschen klar zu machen: Ein Atom in deinem Körper kann auch nicht verstehen, was dein Gehirn denkt.

Natürlich. Dennoch hat Gott gesagt, man muss nach dieser Ethik leben. Auch wenn es eine primitive Ethik ist (schließlich wurde sie für jedermann verfasst und nicht für Philosophie-Professoren und Politiker), sie ist wirksam. Würde jeder seinen Nächsten lieben, jeder die Wahrheit sagen und jeder seinen Feind lieben, so gäbe es keinerlei Probleme mehr.

Diese "Wenn jeder..."-Argumentationen passen so gut wie immer. Sie disqualifizieren sich selbst.

Wieso disqualifizieren sie sich selbst? Was hat das mit meinem Argument zu tun?

Nächstenliebe ist nicht subjektiv! Nächstenliebe kannst du auch mit Fürsorglichkeit für deinen Nächsten gleichsetzen.

Gewiss, das ist eine Definition.

Eine Definition die nicht Subjektiv ist!

Also, wenn du deinen Nächsten so achtest, wie du dich selbst achtest und zu ihm so gut bist, wie du zu dir bist - dann ist das u.a. Nächstenliebe.

Damit hast Du gerade unterschrieben, dass Nächstenliebe von Natur aus DOCH subjektiv ist. Jemand, der zu sich nicht gut ist, soll zu anderen auch nicht gut sein, etc. pp.
Du verstehst das Prinzip?

Ich versteh dein Prinzip - dennoch ist es definitionsmäßig falsch. Meine Aussage hat nichts mit Subjektivität oder Objektivität zu tun, sondern mit Relativität!

Worauf begründet deine Annahme? Die wichtigsten Wissenschaftler und Philosophen (u.ä.) unserer Geschichte waren bekennende Christen (Voltaire, Galileo, Newton, Planck...)

Voltaire? Harhar... kurz bevor er starb, vielleicht.
(Ich schätze mal, das war eine Falle)

Pardon, ich meinte hier Theist.

Du bist äußerst selektiv. Einstein kommt bei Dir z.B. nicht vor, und der war Jude.

Falsch - Einstein war Pantheist.

Viele der wichtigsten Wissenschaftler und Philosophen haben übrigens vor Jesus Zeiten gelebt.

Ich sagte nicht, dass alle. Aber viele.

Hm, was ist mit Leibniz? Mit Gauß? Adenauer? Weizäcker?

Alles wohl Menschen, denen wir nichts zu verdanken haben??

- Menschen denen wir unseren Wohlstand und Fortschritt zu verdanken haben.

Der direkte Umkehrschluss ist also, dass Nichtchristen fortschrittshemmend sind?

Habe ich das gesagt? Es war nur ein Gegenargument zu dir.

Hehe

Das könntest du dir übrigens sparen!

Worauf basiert diese Annahme?

Auf seiner eigenen Aussage.

Ich redete von Deiner Annahme!

=>Frank

Theologen nehmen aber an, dass z.B. der Schöpfungsbericht eine inhaltliche Geschichte ist, die mit dem damaligen Weltbild vermischt wurde.

Beginnt die Bibel nicht bei Adam und Eva?

1. Habe ich das mit meiner Aussage bezweifelt?
2. Ist die Anordnung nicht ausschlaggebend. Mit Ausnahme von der Anordnung AT zu NT die zu beachten ist.

M.E. gibt es 2 Möglichkeiten (In diesem Fall bin ich genau so binär wie Du:-))

0
Man glaubt an die Bibel und hält sie für wahr. In diesem Fall gibt es keinen Interpretationsspielraum. Auch die Gewalttätigkeit (besonders im AT) muß dann akzeptiert werden.

Falsch! Der Interpretationsspielraum ist in der Bibel oft forgesehen (hat Jesus teilweise so gesagt). Auslegung muss nur nach wissenschaftlichen Mitteln betrieben werden!

1
Die Bibel ist frei interpretierbar. In diesem Fall kann man jede Art von Glauben daraus ableiten. Die Kirche hat darauf kein Monopol und jede Religion ist genauso richtig oder falsch wie eine beliebige andere.

So einfach ist es hier einfach nicht. Klare Aussagen, wie das Gebot der Nächstenliebe oder die 10 Gebote sind z.B. nicht frei interpretierbar. Hier wurden klare Aussagen gemacht. Was und wie etwas auslegbar ist, darüber habe ich mir und viele andere Menschen mit wissenschaftlichen Mitteln gedanken gemacht. Der gute Pfarrer Rieper kann dir vielleicht hier Aufklärung verschaffen.

Zudem ist sein Handeln und Tun für uns Menschen unbegreifbar (müsstest du doch als Agnostiker akzeptieren...).

Ich akzeptiere das auch im Falle der Existenz.
Aber die angeblich göttliche Weisheit böse=Hölle gut=Himmel ist nicht unbegreifbar. Sie ist sogar ziemlich einfach zu begreifen. Zu einfach! Sie ist ein Instrument zur Manipulation der Menschen auf der Basis von Angst.

Oder aber einfach nur eine sehr schlaue Methode von Gott den damaligen Menschen etwas klar zu machen.

Zudem wurde mehrfach ausgesagt, dass Gott gerecht straft und belohnt.

=>Heike N.

1. Sagte Jesus, ...

Die erste Möglichkeit ist für mich ein typischer Fall christlicher Arroganz

Warum. Ich legitimiere es mittlerweile doch auch, wenn Herbert von Atheistischen Philosophen etwas zitiert - warum soll ich dann nicht etwas von dem christlichen Philosophen zitieren dürfen? Insofern bist du arrogant, da du mir vorwirfst, zu zitieren, aber es Atheisten nicht vorwirfst.

2. In meinem Traum stellte ich mir vor, dass vielleicht Gott früher mit den Menschen regeren Kontakt hatte, ...

Ich habe letztens geträumt, dass meine (kastrierte) Hündin ziemlich niedliche Welpen bekommen hat... Sorry, aber Traum ist Traum. In einem Traum verarbeitet man erlebte Begebenheiten, Ängste oder andere Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse. Träume sind wichtig zum Verarbeiten (und das wissen sogar Human-Mediziner krichsichnichtmehrein)... nicht mehr, nicht weniger.

Heike, hier lügst du wie gedruckt: Habe ich gesagt, dass der Traum eine göttliche Eingebung oder so was war? Ich habe sogar extra gesagt, dass ich mich vor dem Einschlafen mit Völkerwanderung beschäftigt habe und ich darin die Ursache des Traum sehe. Und nun bist du so dreist, und wirfst mir vor, dass ich den Traum als Hokus-Pokus-Eingebung sehe. Tut mir leid, du bist wirklich arrogant.

Kommt ein Cro-Magnon-Mensch oder ein Neandertaler in den Himmel?
Ist das wichtig?

In Zusammenhang mit meiner Frage: ja

Im Zusammenhang mit der Realität: nein.

1. Gott wird dafür eine Entscheidung getroffen haben

Warum?

Er wird es.

2. Ein Zitat von Mark-Twain:
"Enttäuscht vom Affen, schuf Gott den Menschen. Danach verzichtete er auf weitere Experimente."

Der Neandertaler ist nach neuesten Erkenntnissen "Vetter" des modernen Menschen.

Möglicherweise sogar vermischt.

Der Cro-Magnon-Mensch ist der Prototyp des Homo sapiens sapiens (des modernen Menschen = wir). Keine Spur von Affe. Im übrigen stammt der Mensch nicht von dem Affen ab, sondern beide haben lediglich einen gemeinsamen Vorfahren.

Meine Güte, das sollte nur ein Zitat von jemand aus dem 19jh sein. Bist du so humorlos?

Einerseits war Anfangs (laut Bibel) Israel das Volk Gottes - andererseits sollten die Christen ihre Botschaft in die Welt tragen. Vielleicht sind die ewig faulen Apostel schuld.

Laut Bibel? Kein Argument, sorry. Sehr altes Dokument, erst nach Generationen aufgezeichnet (das Spiel "Stille Post")

Warum ist es kein Argument? Wenn ich sage, dass die Bibel Gottes Wort ist, ist es ein Argument. Punkt.

Die Frage ist was sie glauben. Und denke an das Jesus-Zitat von oben!

Bitte kein Zitat, sondern deine eigenen Worte. Ich benutze auch meine grauen Zellen.

Args. Ich habe das Zitat nicht verwendet, um meine Worte zu sparen, sondern um dir einen Beleg aus der Bibel zu liefern!

Warum pachten Christen menschliche Werte für sich, obwohl die doch schon vor dem Christentum bestanden?
Eben, z.B. im Judentum.

Menschliche Werte gab es schon früher, sonst hätte die Menschheit es nicht bis zu "Abraham" geschafft.

Vielleicht ist das Judentum auch älter als die Bibel?

Ich denke deine Fragen werden in verschiedenen Fabeln im Alten Testament gut beantwortet (Schöpfungsbericht; Turm von Babel etc...). Darin sehe ich auch den Sinn der Schöpfungsgeschichte etc. - sie soll nicht ein Bericht sein (auch wenn sie sich mittlerweile so nennt), sondern sehr logisch das Verhältniss von Gott und den Menschen aufzeigen.

Bist du Kreationist??? *

Falsch. Bist du vergesslich??? Wäre ich Kreationist würde ich den Schöpfungsbericht als wissenschaftlichen Bericht ansehen. Aber wie ich gesagt habe, sehe ich den Bericht als Fabel über Gott an, die für die Menschen von damals möglichst realistisch sein sollte. Die Fabel sollte zeigen, dass wir Menschen aus Gier das Paradies verloren haben.

Heike N.

Dienstag, der 26. Maerz 2002, 22:35 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Allerdings hat es damit etwas zu tun und wäre nur tragbar, wenn die Sprüche von Wolfgang und Antichrist auch gelöscht werden. (Gleiches Recht für alle).

Nööö, hats nicht. Was schon jeder kennt muß nicht noch 10.000fach wiederholt werden nur um das Gästebuch zu fluten. Ich hab übrigens keine
Einschränkung gemacht was das löschen von überflüssigen Beiträgen betrifft. Das Geblubber von Antichtrist ist für mich genausowenig lesenswert wie das vom Anti-Antichristen.


Dienstag, der 26. Maerz 2002, 22:23 Uhr
Name: mindermensch
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

WilliWichtig:

Dies wurde in dem Artikel nicht bezweifelt. Es war nur eine Sage, 'Theist' zu sein. Theist-sein ist die Basis für Christ-sein. Somit hat der Autor recht.

Die Überschrift lautete "Warum ich Christ bin", nicht, "Warum ich Theist bin". Der Autor mag Recht haben, aber ein echtes Argument für das spezielle Christ-Sein war es nicht. Er hätte es als Einleitung benutzen können.

So ein Quatsch! Das Gott uns ewiges Leben versprochen hat (in welcher Form auch immer) wird hier als Fakt angesehen (ist Fakt). Also ein echtes Argument.

Daher wird also schön außer Acht gelassen, dass auch jede Menge andere theistische Religionen dieses versprechen. Es ist also kein echtes Argument für das Christentum.

Christen haben keine Angst vor dem Tod - es gibt ja keinen Grund dazu.

Ja, nicht mehr.

Schließlich - wie gesagt - bevor ich Christ wurde, hatte ich auch nie Angst vor dem Tod.

Ein Beispiel ist kein Beleg.

Wie ich gesagt habe, sehe ich das ewige Leben als Wahlmöglichkeit an, die ich aus rein ökonomischen Grund wähle. Wenn es ein ewiges Leben gibt - warum sollte ich es denn nicht annehmen?

Mein persönlicher Grund: Weil das auf die Dauer langweilig wird. Ich könnte das noch ausführen, aber dazu habe ich keine Lust.

Das hat nichts mit christlicher Ethik zu tun. Gott hat die Ethik der Christen festgelegt. Was Gott macht kann niemand beurteilen.

Ich kann sehr wohl das beurteilen, was "Gott" macht, und tue dies auch immer wieder gerne.

Natürlich. Dennoch hat Gott gesagt, man muss nach dieser Ethik leben. Auch wenn es eine primitive Ethik ist (schließlich wurde sie für jedermann verfasst und nicht für Philosophie-Professoren und Politiker), sie ist wirksam. Würde jeder seinen Nächsten lieben, jeder die Wahrheit sagen und jeder seinen Feind lieben, so gäbe es keinerlei Probleme mehr.

Diese "Wenn jeder..."-Argumentationen passen so gut wie immer. Sie disqualifizieren sich selbst.

Nächstenliebe ist nicht subjektiv! Nächstenliebe kannst du auch mit Fürsorglichkeit für deinen Nächsten gleichsetzen.

Gewiss, das ist eine Definition.

Also, wenn du deinen Nächsten so achtest, wie du dich selbst achtest und zu ihm so gut bist, wie du zu dir bist - dann ist das u.a. Nächstenliebe.

Damit hast Du gerade unterschrieben, dass Nächstenliebe von Natur aus DOCH subjektiv ist. Jemand, der zu sich nicht gut ist, soll zu anderen auch nicht gut sein, etc. pp.
Du verstehst das Prinzip?

So ein Blödsinn!

Du wiederholst Dich unnötigerweise. Du brauchst doch diese Ausrufe gar nicht.

Worauf begründet deine Annahme? Die wichtigsten Wissenschaftler und Philosophen (u.ä.) unserer Geschichte waren bekennende Christen (Voltaire, Galileo, Newton, Planck...)

Voltaire? Harhar... kurz bevor er starb, vielleicht.
(Ich schätze mal, das war eine Falle)

Du bist äußerst selektiv. Einstein kommt bei Dir z.B. nicht vor, und der war Jude. Viele der wichtigsten Wissenschaftler und Philosophen haben übrigens vor Jesus Zeiten gelebt.

- Menschen denen wir unseren Wohlstand und Fortschritt zu verdanken haben.

Der direkte Umkehrschluss ist also, dass Nichtchristen fortschrittshemmend sind? Hehe...

Worauf basiert diese Annahme?

Auf seiner eigenen Aussage.

Dienstag, der 26. Maerz 2002, 22:13 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Theologen nehmen aber an, dass z.B. der Schöpfungsbericht eine inhaltliche Geschichte ist, die mit dem damaligen Weltbild vermischt wurde.

Beginnt die Bibel nicht bei Adam und Eva?

M.E. gibt es 2 Möglichkeiten (In diesem Fall bin ich genau so binär wie Du:-))

0
Man glaubt an die Bibel und hält sie für wahr. In diesem Fall gibt es keinen Interpretationsspielraum. Auch die Gewalttätigkeit (besonders im AT) muß dann akzeptiert werden.

1
Die Bibel ist frei interpretierbar. In diesem Fall kann man jede Art von Glauben daraus ableiten. Die Kirche hat darauf kein Monopol und jede Religion ist genauso richtig oder falsch wie eine beliebige andere.

Dienstag, der 26. Maerz 2002, 22:01 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Zudem ist sein Handeln und Tun für uns Menschen unbegreifbar (müsstest du doch als Agnostiker akzeptieren...).

willi
Ich akzeptiere das auch im Falle der Existenz.
Aber die angeblich göttliche Weisheit böse=Hölle gut=Himmel ist nicht unbegreifbar. Sie ist sogar ziemlich einfach zu begreifen. Zu einfach! Sie ist ein Instrument zur Manipulation der Menschen auf der Basis von Angst.

Dienstag, der 26. Maerz 2002, 22:00 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Willi

1. Sagte Jesus, ...

Die erste Möglichkeit ist für mich ein typischer Fall christlicher Arroganz

2. In meinem Traum stellte ich mir vor, dass vielleicht Gott früher mit den Menschen regeren Kontakt hatte, ...

Ich habe letztens geträumt, dass meine (kastrierte) Hündin ziemlich niedliche Welpen bekommen hat... Sorry, aber Traum ist Traum. In einem Traum verarbeitet man erlebte Begebenheiten, Ängste oder andere Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse. Träume sind wichtig zum Verarbeiten (und das wissen sogar Human-Mediziner *krichsichnichtmehrein*)... nicht mehr, nicht weniger.

Kommt ein Cro-Magnon-Mensch oder ein Neandertaler in den Himmel?
Ist das wichtig?

In Zusammenhang mit meiner Frage: ja

1. Gott wird dafür eine Entscheidung getroffen haben

Warum?

2. Ein Zitat von Mark-Twain:
"Enttäuscht vom Affen, schuf Gott den Menschen. Danach verzichtete er auf weitere Experimente."

Der Neandertaler ist nach neuesten Erkenntnissen "Vetter" des modernen Menschen. Der Cro-Magnon-Mensch ist der Prototyp des Homo sapiens sapiens (des modernen Menschen = wir). Keine Spur von Affe. Im übrigen stammt der Mensch nicht von dem Affen ab, sondern beide haben lediglich einen gemeinsamen Vorfahren.

Einerseits war Anfangs (laut Bibel) Israel das Volk Gottes - andererseits sollten die Christen ihre Botschaft in die Welt tragen. Vielleicht sind die ewig faulen Apostel schuld.

Laut Bibel? Kein Argument, sorry. Sehr altes Dokument, erst nach Generationen aufgezeichnet (das Spiel "Stille Post")

Die Frage ist was sie glauben. Und denke an das Jesus-Zitat von oben!

Bitte kein Zitat, sondern deine eigenen Worte. Ich benutze auch meine grauen Zellen.

Warum pachten Christen menschliche Werte für sich, obwohl die doch schon vor dem Christentum bestanden?
Eben, z.B. im Judentum.

Menschliche Werte gab es schon früher, sonst hätte die Menschheit es nicht bis zu "Abraham" geschafft.

Ich denke deine Fragen werden in verschiedenen Fabeln im Alten Testament gut beantwortet (Schöpfungsbericht; Turm von Babel etc...). Darin sehe ich auch den Sinn der Schöpfungsgeschichte etc. - sie soll nicht ein Bericht sein (auch wenn sie sich mittlerweile so nennt), sondern sehr logisch das Verhältniss von Gott und den Menschen aufzeigen.*

Bist du Kreationist???

Heike N.

Dienstag, der 26. Maerz 2002, 21:48 Uhr
Name: WilliWichtig
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

=> Frank

Das Christentum basiert doch auf der Theorie des Kreationismus, oder?

Falsch. Es gibt Christen, die Kreationismus betreiben. Theologen nehmen aber an, dass z.B. der Schöpfungsbericht eine inhaltliche Geschichte ist, die mit dem damaligen Weltbild vermischt wurde.


Eine "offizielle" Aufforderung sich kurz zu fassen wäre schonmal ein Anfang. Im Extremfall könnte man auch die Länge der Beiträge mit einem Filter begrenzen. Gehören seitenlange Kommentare nicht sowieso ins Forum?
Kindergebete die schon jeder kennt und letztendlich nur der Missionierung dienen sollen können gelöscht werden. Das hat m.E. nichts mit Beschränkung der Meinungsfreiheit zu tun.

Allerdings hat es damit etwas zu tun und wäre nur tragbar, wenn die Sprüche von Wolfgang und Antichrist auch gelöscht werden. (Gleiches Recht für alle).

Das mit den langen Antworten sehe ich so: Ich bin hier eine Minderheit und muss auf die Worte von 8 anderen reagieren. Im Forum wird das viel zu unübersichtlich...

Gästebuch-Archiv
166 | 165 | 164 | 163 | 162 | 161 | 160 | 159 | 158 | 157 | 156 | 155 | 154 | 153 | 152 | 151 | 150 | 149 | 148 | 147 | 146 | 145 | 144 | 143 | 142 | 141 | 140 | 139 | 138 | 137 | 136 | 135 | 134 | 133 | 132 | 131 | 130 | 129 | 128 | 127 | 126 | 125 | 124 | 123 | 122 | 121 | 120 | 119 | 118 | 117 | 116 | 115 | 114 | 113 | 112 | 111 | 110 | 109 | 108 | 107 | 106 | 105 | 104 | 103 | 102 | 101 | 100 | 99 | 98 | 97 | 96 | 95 | 94 | 93 | 92 | 91 | 90 | 89 | 88 | 87 | 86 | 85 | 84 | 83 | 82 | 81 | 80 | 79 | 78 | 77 | 76 | 75 | 74 | 73 | 72 | 71 | 70 | 69 | 68 | 67 | 66 | 65 | 64 | 63 | 62 | 61 | 60 | 59 | 58 | 57 | 56 | 55 | 54 | 53 | 52 | 51 | 50 | 49 | 48 | 47 | 46 | 45 | 44 | 43 | 42 | 41 | 40 | 39 | 38 | 37 | 36 | 35 | 34 | 33 | 32 | 31 | 30 | 29 | 28 | 27 | 26 | 25 | 24 | 23 | 22 | 21 | 20 | 19 | 18 | 17 | 16 | 15 | 14 | 13 | 12 | 11 | 10 | 9 | 8 | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1

Copyright © 1999, Der Humanist (Gästebuch entwickelt von Erik Möller) - Copyright © der Einträge bei ihren Autoren