Gästebuch
Wir freuen uns über (fast) jeden Eintrag in unserem Gästebuch. Nutzen Sie einfach das untenstehende Formular. Diskussionen sollten, sofern ein passendes Forum vorhanden ist, in unsere Diskussionsforen verschoben werden. Pöbeleien und Werbung sind nicht erwünscht, HTML-Tags werden in Text umgewandelt. Kursiv-Formatierung mit *Sternchen*, Fett mit _Unterstrichen_. (Sternchen sind daher als **, Unterstriche als __ zu maskieren.)

Name:
E-Mail:
Homepage:

Mittwoch, der 27. Maerz 2002, 13:11 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Willi

Ach was? Was macht den z.B. Herbert?

Es ist nicht meine Aufgabe, andere Leute an die Hand zu nehmen, wenn Herbert ihnen Zitate postet. Ich konnte mich mit Herber bisher immer gut unterhalten, obwohl wir in vielerlei Hinsicht nicht einer Meinung sind.

Zudem hast du scheints die 8. Klasse (?) Deutsch verschlafen.

Danke der Nachfrage, ich hatte Deutsch im Abitur.

...Man lernte, dass man beim Argumentieren Belege braucht. Die wichtigsten Belege liegen für das Christentum im Wort Jesu

Man lernte auch, dass man bei Interpretationen alles behaupten kann, sofern man seine Behauptungen plausibel "belegen" kann. In der Oberstufe (11. Jahrgang) steht das Interpretieren von Märchen auf dem Lehrplan. Das ist kein Beweis für Objektivität. Hast DU Deutsch verschlafen?

Hast du. In dem du behauptet hast, ohne weiter zu lesen.

In dem Fall könntest du mir lediglich vorwerfen, dass ich deinen Text überflogen und voreilige Schlüsse gezogen habe. Lügen? Keine Spur. (Deutsch verschlafen?)

Wie gesagt, Gott richtet gerecht. Hat er selbst gesagt

Wann hast du mit ihm telefoniert? Oder regelt ihr das telepathisch?

Das NT ist kein Samelsurium - zumindes nicht die 4 Evangelien. Das AT schon - das NT nicht, sonst würde es nicht 4 sehr ähnliche Evangelien geben.

Die Evangelien wurden nach dem (vermeintlichen Tod) von Jesus von Nazareth geschrieben und auch nicht gleichzeitig, so dass man ebenso vermuten könnte, einer der Heinze hat vom anderen abgekupfert. Beweise mir das Gegenteil.

Ich habe nicht behauptet, dass sie vor Gott andere Chancen haben oder dass sie keine menschlichen Werte hatten. Die Frage ist nur woher?

Ja stimmt, du hast Recht, ich Dummerle! Schließlich hast du als Christ ja ein Copyright auf menschliche Werte... *grusel* und du erzählst mir was von Arroganz...

Hast du einen Steinzeitmensch gefragt, ob er an Gott glaubte, an mehrere Götter oder gar Atheist war?

Man vermutet auf Grund von Funden (Felsmalereien, Gräbern etc.) Dass der damalige Mensch ein spirituelles Wesen war, welches unerklärliche Naturphänomene als göttlich angesehen hat. Stell dir einen Menschen vor, der zum ersten Mal eine Sonnenfinsternis sieht und keine Ahnung von Astronomie hat. Sonne bedeutet Wärme und Nahrung. Ist die weg, stirbt der Mensch. Es bedarf keiner großen Fantasie um sich vorzustellen, dass man die Sonne als Gott angebetet und beschenkt hat, damit in Zukunft so etwas nicht noch einmal passiert. Religionen könnten sich so entwickelt haben. Viele alte Kulturen haben Sonnengötter.
Warum sollte der damalige Mensch an nur einen Gott geglaubt haben, der dazu noch nicht einmal greifbar war? Dass er Atheist war, ist ebenso unwahrscheinlich.

Mittwoch, der 27. Maerz 2002, 12:04 Uhr
Name: WilliWichtig
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

=>Heike N.

Insofern bist du arrogant, da du mir vorwirfst, zu zitieren, aber es Atheisten nicht vorwirfst.

Würden die Atheisten mir hier in einer Diskussion Zitate anstatt vernünftige Antworten um die Ohren hauen, würde ich genauso staunen.

Ach was? Was macht den z.B. Herbert? Zudem hast du scheints die 8. Klasse (?) Deutsch verschlafen. Man lernte, dass man beim Argumentieren Belege braucht. Die wichtigsten Belege liegen für das Christentum im Wort Jesu.

Heike, hier lügst du wie gedruckt:...

Guter Mann: lügen bedeutet bewusst die tatsächlichen Begebenheiten oder Aussagen zu verfälschen, richtig? Wo und wann habe ich das bitte gemacht?

Gute Frau: Hast du. In dem du behauptet hast, ohne weiter zu lesen.

Habe ich gesagt, dass der Traum eine göttliche Eingebung oder so was war?

In diesem Zusammenhang konnte man das sogar glatt annehmen.

Das konnte man nicht, denn ich hatte in Klammern geschrieben, dass ich ein Buch über Völkerwanderung gelesen habe. Ich komme oft auf die besten Einfälle im Schlaf - vermutlich weil das Gehirn dort alles nochmal durchkaut.

Kommt ein Cro-Magnon-Mensch oder ein Neandertaler in den Himmel? Ist das wichtig?
Im Zusammenhang mit der Realität: nein.

Nun ja, dann ereilt die Christen ja die "Gnade der späten Geburt". Welch Glück.

Wie gesagt, Gott richtet gerecht. Hat er selbst gesagt. Also werden wohl die Menschen vor dem Christentum gerecht gerichtet.

1. Gott wird dafür eine Entscheidung getro7ffen haben
Warum?
Er wird es.

Super Aussage! Das gibt den Kommunikationspreis am Hosenband.

Danke! Ich nehme einfach mal an, dass Gott eine Entscheidung getroffen hat. Wenn jemand ein Universum schafft für den Menschen, so wird er sich auch um solche Kleinigkeiten gekümmert haben.

Warum ist es kein Argument? Wenn ich sage, dass die Bibel Gottes Wort ist, ist es ein Argument. Punkt.

Yes, Master!

Na, dann sind wir alle einer Meinung 'Mistress'.

Ich habe das Zitat nicht verwendet, um meine Worte zu sparen, sondern um dir einen Beleg aus der Bibel zu liefern!

Sollte sich auch schon bis zu dir rumgesprochen haben, dass die Bibel für mich ein Sammelsurium aus (zugegebenermaßen) alten Legenden und Mythen besteht und insofern als Beleg genauso zu benutzen ist wie die Bild-Zeitung hinsichtlich korrekter Berichterstattung.

Das NT ist kein Samelsurium - zumindes nicht die 4 Evangelien. Das AT schon - das NT nicht, sonst würde es nicht 4 sehr ähnliche Evangelien geben.

Vielleicht ist das Judentum auch älter als die Bibel?

Vielleicht hatte ein Mensch in der Jungsteinzeit schon menschliche Werte... Ach nee, kann ja nicht sein, wenn die alle gar nicht im Himmel sind.

Ich habe nicht behauptet, dass sie vor Gott andere Chancen haben oder dass sie keine menschlichen Werte hatten. Die Frage ist nur woher? Hast du einen Steinzeitmensch gefragt, ob er an Gott glaubte, an mehrere Götter oder gar Atheist war?

=>Frank

P.S.
Der Versuch einer Volksverdummung sollte es eigentlich heißen.

Ah, so etwas wie der Atheismus?

=>Frank

So einfach ist es hier einfach nicht. Klare Aussagen, wie das Gebot der Nächstenliebe oder die 10 Gebote sind z.B. nicht frei interpretierbar. Hier wurden klare Aussagen gemacht.

Klare Aussagen werden auch hier gemacht:

Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg!

Das mit dem Auge ist übertragen - frage doch einfach einen Pfarrer, ich habe keine Lust mehr ständig das gleiche zu schreiben. Das kommt aber nur raus, wenn du den Rest mitzitierst.

Das muß aus der Sicht der meisten Christen wahrscheinlich anders interpretiert werden oder?
Die Botschaft ist aber nicht weniger klar. Letztlich greifen sich die meisten Christen nur die Teile der Bibel heraus die ihnen gerade zupass kommen und erklären sie für allgemeingültig. Alles andere soll dann aber wieder interpretiert werden.
Das ist für mich keine Logik sondern der Versuchung einer Volksverdummung.
Mit der Bibel läßt sich alles rechtfertigen, sowohl etwas völlig barbarisches wie die Todesstrafe (s. die psychopathischen fundamentalistischen Christen in den USA) als auch die radikale Gegnerschaft dazu (s. christl. Organisationen z.B. in Deutschland).

Mir der Bibel lässt sich nicht alles Rechtfertigen. Mord und Totschlag gehen gegen das eindeutige Gebot der Nächstenliebe. Im Satz 'Liebe deinen Nächsten wie dich selbst' - ist keinerlei Spielraum. Du hast bloß leider keine Ahnung wie man Texte auslegt. Du wirst in deinem Leben öfters als in der Bibel auf auslegbare Texte stoßen. Wie man korrekt - egal welchen Text auslegt - dazu gibt es wichtige Bücher.

=>"Mindertrottel"

Es ist schon ein Argument für das Christentum gegenüber dem Atheismus.

Eigentlich nur, wenn man ewiges Leben haben will. Und das ist wieder ein anderes Thema.

Ah, jetzt gehen dir die Argumente aus....

Eben, seit Jesus wissen wir, dass es keinen Grund mehr dazu gibt. Was ist daran falsch?

Ich wollte eher auf's Individuelle hinaus.
Viele Christen, mit denen ich sprach, erzählten mir, dass sie Angst vor dem Tod gehabt hätten und sie, seitdem sie Christen waren, keine mehr hätten. Für mich hört sich das nach dem Motto "Es gibt zu jeder Lösung ein Problem!" an...

Nein. Das ist eher die Sache mit dem Fallschirm. Hier ein Gleichniss: "Bisher hatte man Angst, dass wenn man aus einem Flugzeug springt, ohne zu wissen, wie der Fallschirm aufgeht, sich sämtliche Knochen bricht. Da man aber jetzt weiß, wie er aufgeht, braucht man davor keine Angst zu haben."

So sehe ich das mit der Angst vor dem Tod. Da wir wissen, dass wir keine Angst haben brauchen, haben wir keine mehr.

Es war auch kein Beispiel.

Doch, war es. Du hast es bloß verschleiert.

Nein habe ich nicht.

1. Das Handeln für das ewige Leben ist nicht langweilig - wenn man hilft, ohne dabei an sich zu denken - ist das eine spaßige Sache

Es ging mir um das ewige Leben selbst. Allerdings dachte ich bisher (Gespräche mit Christen), dass man für das ewige Leben nichts tun muss, außer die Gnade Gottes anzunehmen. Dass das "selbstlose Helfen" mit zum Eintrittspreis gehört, sagte bisher niemand. Es war mehr so eine nette Dreingabe.

Sag mal Junge, du hast scheints noch nicht mal das Matthäus-Evangelium und die Bergpredigt verständig gelesen. Selbst wenn man nur die Worte ließt, ohne zu verstehen, kommst du einen guten Schritt weiter. Ich spar mir jetzt eine Antwort, das Nötige findest du im Matthäus und Lukas Evangelium. Um 1000 mal das gleiche zu sagen, ist mir die Zeit ehrlich zu schade.

2. Wenn dir jemand 2 Billiarden Euro gesichert anbietet - aber du dafür fünf Jahre täglich einen Handstand machen musst, würdest du das nicht tun?

Nein, ich bin schließlich niemandes Dressuraffe.

Das hat nichts mit Dressurafferei zu tun, sondern ist einfach die sinnvolle Wahl.

Diese Vergleiche bringen doch nichts (ernsthaft!).

Ich habe nur gemerkt, dass viele Menschen Beispiele und Vergleiche brauchen, um zu verstehen.

Das "gesichert" zum Beispiel hättest Du Dir vollkommen sparen können, aus der Sicht eines Atheisten ist es sogar "fälschlicherweise".

Aus meiner Sicht ist das ewige Leben gesichert.

Du kannst nicht beurteilen, was Gott tut.

Du begreifst wohl nicht ganz, was das Wort "beurteilen" bedeutet, oder?

Doch. Ich kann kein Urteil über das Fällen, was Gott tut - wenn wir Menschen noch nicht mal die wichtigsten Details der Physik kennen.

Wieso disqualifizieren sie sich selbst?

Weil es nun mal Wunschgedanken sind, und keine Argumente.

Nein, es sind Dinge, die im neuen Testament überliefert wurden.

Ich versteh dein Prinzip - dennoch ist es definitionsmäßig falsch. Meine Aussage hat nichts mit Subjektivität oder Objektivität zu tun, sondern mit Relativität!

Sie hängt nun mal vom handelnden Subjekt ab, und darum geht es doch (auch).

Eben, sie hängt ab - ist also relativ - aber nicht subjektiv.

Pardon, ich meinte hier Theist.

Dann ist das Argument sinnlos, weil Atheismus ganz einfach erst sehr spät einsetzte.

Falsch, Atheismus gab es schon im 17jh - und auch sogar schon in der Antike bei den Griechen. Hast du eigtl. einen einzigen Text von Voltaire gelesen?

Und ich weiß auch nicht, was der Theismus der von Dir genannten Personen mit ihren Taten zu tun hat, aber das wirst Du mir sicher erklären können...

Es hing mit dem Argument von Anti-Antichrist zusammen. Ich wollte dir nur bestätigen, dass unter den Christen in Europa in über 1000 Jahre langer Geschichte enorm wichtige Wissenschaftler waren - die zu dem (ihren Zitaten und Werken nach) sehr gläubige Christen waren.

Falsch - Einstein war Pantheist.

Hm, ja. Konfessionell gesehen war er Jude. :)

Es gibt keine Konfessionen. Ein Mensch glaubt, was er glaubt. Institutionen wie Kirchen sollen diesen Glauben in Gemeinschaften durch Wissenschaften (Bibelwissenschaft z.B.) und Betätigungsfelder nur unterstützten - mehr nicht.

Hm, was ist mit Leibniz? Mit Gauß? Adenauer? Weizäcker?
Alles wohl Menschen, denen wir nichts zu verdanken haben??

Habe ich was Gegenteiliges behauptet?

Nö - habe ich behauptet, dass du das Gegenteil behaupet hast?

Hehe
Das könntest du dir übrigens sparen!

:-(
Also, wenn der Humor hier flöten geht, will ich gar nicht weiterreden. Leute, die ohne Humor an die Sache rangehen, sind Fanatiker, und mit solchen diskutiere ich nicht mehr so gerne (nur, um meinen Standpunkt zu verdeutlichen).

Das mit dem 'Hehe' war nur eine Reaktion darauf, dass du mein 'So ein Quatsch' als unnötig bezeichnet hast - ich wollte dich doch nur verarschen :-).

Mittwoch, der 27. Maerz 2002, 11:33 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Insofern bist du arrogant, da du mir vorwirfst, zu zitieren, aber es Atheisten nicht vorwirfst.

Würden die Atheisten mir hier in einer Diskussion Zitate anstatt vernünftige Antworten um die Ohren hauen, würde ich genauso staunen.

Heike, hier lügst du wie gedruckt:...

Guter Mann: lügen bedeutet bewusst die tatsächlichen Begebenheiten oder Aussagen zu verfälschen, richtig? Wo und wann habe ich das bitte gemacht?

Habe ich gesagt, dass der Traum eine göttliche Eingebung oder so was war?

In diesem Zusammenhang konnte man das sogar glatt annehmen.

Tut mir leid, du bist wirklich arrogant.

Habe ich bereits schon einmal bestätigt: ich reagiere arrogant auf Arroganz. Steh ich zu und lebe ich gut mit.

Kommt ein Cro-Magnon-Mensch oder ein Neandertaler in den Himmel? Ist das wichtig?
Im Zusammenhang mit der Realität: nein.

Nun ja, dann ereilt die Christen ja die "Gnade der späten Geburt". Welch Glück.

1. Gott wird dafür eine Entscheidung getro7ffen haben
Warum?
Er wird es.

Super Aussage! Das gibt den Kommunikationspreis am Hosenband.

Meine Güte, das sollte nur ein Zitat von jemand aus dem 19jh sein. Bist du so humorlos?

Ich habe sogar jede Menge Humor. Da der sich aber im Zusammenhang mit dir als amüsiertes Grinsen äußern würde, spare ich es mir. Womöglich nennst du mich dann noch mal arrogant. *sfg*

Warum ist es kein Argument? Wenn ich sage, dass die Bibel Gottes Wort ist, ist es ein Argument. Punkt.

Yes, Master!

Args. Ich habe das Zitat nicht verwendet, um meine Worte zu sparen, sondern um dir einen Beleg aus der Bibel zu liefern!

Sollte sich auch schon bis zu dir rumgesprochen haben, dass die Bibel für mich ein Sammelsurium aus (zugegebenermaßen) alten Legenden und Mythen besteht und insofern als Beleg genauso zu benutzen ist wie die Bild-Zeitung hinsichtlich korrekter Berichterstattung.

Vielleicht ist das Judentum auch älter als die Bibel?

Vielleicht hatte ein Mensch in der Jungsteinzeit schon menschliche Werte... Ach nee, kann ja nicht sein, wenn die alle gar nicht im Himmel sind. Ziemlich gemein vom lieben Gott, seine SChöpfung in den Anfängen so in die Pfanne zu hauen.

Mittwoch, der 27. Maerz 2002, 10:19 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

P.S.
Der Versuch einer Volksverdummung sollte es eigentlich heißen.

Mittwoch, der 27. Maerz 2002, 06:30 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

So einfach ist es hier einfach nicht. Klare Aussagen, wie das Gebot der Nächstenliebe oder die 10 Gebote sind z.B. nicht frei interpretierbar. Hier wurden klare Aussagen gemacht.

Klare Aussagen werden auch hier gemacht:

Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Mt, 5;21.

Das muß aus der Sicht der meisten Christen wahrscheinlich anders interpretiert werden oder?
Die Botschaft ist aber nicht weniger klar. Letztlich greifen sich die meisten Christen nur die Teile der Bibel heraus die ihnen gerade zupass kommen und erklären sie für allgemeingültig. Alles andere soll dann aber wieder interpretiert werden.
Das ist für mich keine Logik sondern der Versuchung einer Volksverdummung.
Mit der Bibel läßt sich alles rechtfertigen, sowohl etwas völlig barbarisches wie die Todesstrafe (s. die psychopathischen fundamentalistischen Christen in den USA) als auch die radikale Gegnerschaft dazu (s. christl. Organisationen z.B. in Deutschland).

Mittwoch, der 27. Maerz 2002, 01:04 Uhr
Name: mindermensch
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

"WilliWichtig":

Es ist schon ein Argument für das Christentum gegenüber dem Atheismus.

Eigentlich nur, wenn man ewiges Leben haben will. Und das ist wieder ein anderes Thema.

Eben, seit Jesus wissen wir, dass es keinen Grund mehr dazu gibt. Was ist daran falsch?

Ich wollte eher auf's Individuelle hinaus.
Viele Christen, mit denen ich sprach, erzählten mir, dass sie Angst vor dem Tod gehabt hätten und sie, seitdem sie Christen waren, keine mehr hätten. Für mich hört sich das nach dem Motto "Es gibt zu jeder Lösung ein Problem!" an...

Es war auch kein Beispiel.

Doch, war es. Du hast es bloß verschleiert.

1. Das Handeln für das ewige Leben ist nicht langweilig - wenn man hilft, ohne dabei an sich zu denken - ist das eine spaßige Sache

Es ging mir um das ewige Leben selbst. Allerdings dachte ich bisher (Gespräche mit Christen), dass man für das ewige Leben nichts tun muss, außer die Gnade Gottes anzunehmen. Dass das "selbstlose Helfen" mit zum Eintrittspreis gehört, sagte bisher niemand. Es war mehr so eine nette Dreingabe.

2. Wenn dir jemand 2 Billiarden Euro gesichert anbietet - aber du dafür fünf Jahre täglich einen Handstand machen musst, würdest du das nicht tun?

Nein, ich bin schließlich niemandes Dressuraffe.
Diese Vergleiche bringen doch nichts (ernsthaft!). Das "gesichert" zum Beispiel hättest Du Dir vollkommen sparen können, aus der Sicht eines Atheisten ist es sogar "fälschlicherweise".

Du kannst nicht beurteilen, was Gott tut.

Du begreifst wohl nicht ganz, was das Wort "beurteilen" bedeutet, oder?

Wieso disqualifizieren sie sich selbst?

Weil es nun mal Wunschgedanken sind, und keine Argumente.

Ich versteh dein Prinzip - dennoch ist es definitionsmäßig falsch. Meine Aussage hat nichts mit Subjektivität oder Objektivität zu tun, sondern mit Relativität!

Sie hängt nun mal vom handelnden Subjekt ab, und darum geht es doch (auch).

Pardon, ich meinte hier Theist.

Dann ist das Argument sinnlos, weil Atheismus ganz einfach erst sehr spät einsetzte.
Und ich weiß auch nicht, was der Theismus der von Dir genannten Personen mit ihren Taten zu tun hat, aber das wirst Du mir sicher erklären können...

Falsch - Einstein war Pantheist.

Hm, ja. Konfessionell gesehen war er Jude. :)

Hm, was ist mit Leibniz? Mit Gauß? Adenauer? Weizäcker?
Alles wohl Menschen, denen wir nichts zu verdanken haben??

Habe ich was Gegenteiliges behauptet?

Hehe
Das könntest du dir übrigens sparen!

:-(
Also, wenn der Humor hier flöten geht, will ich gar nicht weiterreden. Leute, die ohne Humor an die Sache rangehen, sind Fanatiker, und mit solchen diskutiere ich nicht mehr so gerne (nur, um meinen Standpunkt zu verdeutlichen).

Ich redete von Deiner Annahme!

Ich doch auch!

Mittwoch, der 27. Maerz 2002, 01:01 Uhr
Name: mindermensch
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

"WilliWichtig":

Es ist schon ein Argument für das Christentum gegenüber dem Atheismus.

Eigentlich nur, wenn man ewiges Leben haben will. Und das ist wieder ein anderes Thema.

Eben, seit Jesus wissen wir, dass es keinen Grund mehr dazu gibt. Was ist daran falsch?

Ich wollte eher auf's Individuelle hinaus.
Viele Christen, mit denen ich sprach, erzählten mir, dass sie Angst vor dem Tod gehabt hätten und sie, seitdem sie Christen waren, keine mehr hätten. Für mich hört sich das nach dem Motto "Es gibt zu jeder Lösung ein Problem!" an...

Es war auch kein Beispiel.

Doch, war es. Du hast es bloß verschleiert.

1. Das Handeln für das ewige Leben ist nicht langweilig - wenn man hilft, ohne dabei an sich zu denken - ist das eine spaßige Sache

Es ging mir um das ewige Leben selbst. Allerdings dachte ich bisher (Gespräche mit Christen), dass man für das ewige Leben nichts tun muss, außer die Gnade Gottes anzunehmen. Dass das "selbstlose Helfen" mit zum Eintrittspreis gehört, sagte bisher niemand. Es war mehr so eine nette Dreingabe.

2. Wenn dir jemand 2 Billiarden Euro gesichert anbietet - aber du dafür fünf Jahre täglich einen Handstand machen musst, würdest du das nicht tun?

Nein, ich bin schließlich niemandes Dressuraffe.
Diese Vergleiche bringen doch nichts (ernsthaft!). Das "gesichert" zum Beispiel hättest Du Dir vollkommen sparen können, aus der Sicht eines Atheisten ist es sogar "fälschlicherweise".

Du kannst nicht beurteilen, was Gott tut.

Du begreifst wohl nicht ganz, was das Wort "beurteilen" bedeutet, oder?

Wieso disqualifizieren sie sich selbst?

Weil es nun mal Wunschgedanken sind, und keine Argumente.

Ich versteh dein Prinzip - dennoch ist es definitionsmäßig falsch. Meine Aussage hat nichts mit Subjektivität oder Objektivität zu tun, sondern mit Relativität!

Sie hängt nun mal vom handelnden Subjekt ab, und darum geht es doch (auch).

Pardon, ich meinte hier Theist.

Dann ist das Argument sinnlos, weil Atheismus ganz einfach erst sehr spät einsetzte.
Und ich weiß auch nicht, was der Theismus der von Dir genannten Personen mit ihren Taten zu tun hat, aber das wirst Du mir sicher erklären können...

Falsch - Einstein war Pantheist.

Hm, ja. Konfessionell gesehen war er Jude. :)

Hm, was ist mit Leibniz? Mit Gauß? Adenauer? Weizäcker?
Alles wohl Menschen, denen wir nichts zu verdanken haben??

Habe ich was Gegenteiliges behauptet?

Hehe
Das könntest du dir übrigens sparen!

:-(
Also, wenn der Humor hier flöten geht, will ich gar nicht weiterreden. Leute, die ohne Humor an die Sache rangehen, sind Fanatiker, und mit solchen diskutiere ich nicht mehr so gerne (nur, um meinen Standpunkt zu verdeutlichen).

Ich redete von Deiner Annahme!

Ich doch auch!

Mittwoch, der 27. Maerz 2002, 00:41 Uhr
Name: WilliWichtig
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Beim Wälzen der bayrischen Verfassung habe ich endlich das gefunden, was ich als Gegenargumgent für Heike J.s 'Aber-die-Kirche-ist-bevorzugt' habe:

Artikel 143

(1) Die Religionsgemeinschaften und weltanschaulichen Gemeinschaften erwerben die Rechtsfähigkeit nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts.

(2) Kirchen und anerkannte Religionsgemeinschaften bleiben Körperschaften des öffentlichen Rechts, soweit sie es bisher waren. Anderen anerkannten Religionsgemeinschaften sowie solchen weltanschaulichen Gemeinschaften, deren Bestrebungen den allgemein geltenden Gesetzen nicht widersprechen, sind nach einer Bestandszeit von fünf Jahren auf Antrag die gleichen Rechte zu gewähren.

(3) Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie weltanschauliche Gemeinschaften, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, dürfen auf Grund der öffentlichen Steuerlisten Steuern erheben.

Gästebuch-Archiv
167 | 166 | 165 | 164 | 163 | 162 | 161 | 160 | 159 | 158 | 157 | 156 | 155 | 154 | 153 | 152 | 151 | 150 | 149 | 148 | 147 | 146 | 145 | 144 | 143 | 142 | 141 | 140 | 139 | 138 | 137 | 136 | 135 | 134 | 133 | 132 | 131 | 130 | 129 | 128 | 127 | 126 | 125 | 124 | 123 | 122 | 121 | 120 | 119 | 118 | 117 | 116 | 115 | 114 | 113 | 112 | 111 | 110 | 109 | 108 | 107 | 106 | 105 | 104 | 103 | 102 | 101 | 100 | 99 | 98 | 97 | 96 | 95 | 94 | 93 | 92 | 91 | 90 | 89 | 88 | 87 | 86 | 85 | 84 | 83 | 82 | 81 | 80 | 79 | 78 | 77 | 76 | 75 | 74 | 73 | 72 | 71 | 70 | 69 | 68 | 67 | 66 | 65 | 64 | 63 | 62 | 61 | 60 | 59 | 58 | 57 | 56 | 55 | 54 | 53 | 52 | 51 | 50 | 49 | 48 | 47 | 46 | 45 | 44 | 43 | 42 | 41 | 40 | 39 | 38 | 37 | 36 | 35 | 34 | 33 | 32 | 31 | 30 | 29 | 28 | 27 | 26 | 25 | 24 | 23 | 22 | 21 | 20 | 19 | 18 | 17 | 16 | 15 | 14 | 13 | 12 | 11 | 10 | 9 | 8 | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1

Copyright © 1999, Der Humanist (Gästebuch entwickelt von Erik Möller) - Copyright © der Einträge bei ihren Autoren