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Freitag, der 29. Maerz 2002, 16:21 Uhr
Name: mindermensch
E-Mail: der@mindemensch.de
Homepage: keine Homepage

Gott wird richtig handeln - egal was er macht.

Das sagt eigentlich schon alles.

Freitag, der 29. Maerz 2002, 16:05 Uhr
Name: Anti-Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Kreuzigung Jesu
Evangelium nach Lukas, 23. Kapitel 23-49

Es wurden aber auch andere hingeführt, zwei Übeltäter, daß sie mit ihm hingerichtet würden.

Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn dort und die Übeltäter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken.

Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn bsie wissen nicht, was sie tun! Und sie verteilten seine Kleider und warfen das Los darum.
Und das Volk stand da und sah zu. Aber die Oberen spotteten und sprachen: Er hat andern geholfen; er helfe sich selber, ist er der Christus, der Auserwählte Gottes.
Es verspotteten ihn auch die Soldaten, traten herzu und brachten ihm Essig
und sprachen: Bist du der Juden König, so hilf dir selber!

Es war aber über ihm auch eine Aufschrift: Dies ist der Juden König.
Aber einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, lästerte ihn und sprach: Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns!
Da wies ihn der andere zurecht und sprach: Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist?
Wir sind es zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsre Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan.
Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, awenn du in dein Reich kommst!

Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir aim Paradies sein.
Und es war schon um die sechste Stunde, und es kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde,
und die Sonne verlor ihren Schein, und der Vorhang des Tempels riß mitten entzwei.

Und Jesus rief laut: Vater, aich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er.
Als aber der Hauptmann sah, was da geschah, pries er Gott und sprach: Fürwahr, dieser ist ein frommer Mensch gewesen!
Und als alles Volk, das dabei war und zuschaute, sah, was da geschah, schlugen sie sich an ihre Brust und kehrten wieder um.
Es standen aber alle seine Bekannten von ferne, auch die Frauen, die ihm aus Galiläa nachgefolgt waren, und sahen das alles.

Freitag, der 29. Maerz 2002, 10:53 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Gott wird richtig handeln - egal was er macht.

Na klar - man kann sich dann immer auf ihn berufen. Auf das groesste Hirngespinst aller Zeiten...

Freitag, der 29. Maerz 2002, 09:15 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Korrektur:
Bestätigung nicht Betätigung

Freitag, der 29. Maerz 2002, 09:14 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für halle Völker, und dann wird das Ende kommen.

Das ist kein Gegenargument, sondern die Betätigung. Weltuntergangspropheten sind mir ein Greuel. Als Kind habe ich (wahrscheinlich bedingt durch religiöse Indokrination) an so einen Quatsch geglaubt. Ich habe die zusammengesponnenen Interpretationen von Johannes und Nostradamus für bare Münze genommen und hatte eine Höllenangt vor der Apokalypse. Das zog sich durch bis ins Erwachsenenalter. Diese Art von Gehirnwäshe ist ein Verbrechen. Insofern ist die Warnung vor falschen Proheten schon richtig. Das Problem dabei ist, dass es meistens falsche Propheten sind, die vor falschen Propheten warnen.

Freitag, der 29. Maerz 2002, 01:03 Uhr
Name: Anti-Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Liebe Atheisten und Co.. Das Gegenargument zu der Annahme, das Christentum sei eine Reihne Weltuntergangssekte:

Mt 24,3:

Der Anfang der Wehen
Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?
Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, daß euch nicht jemand verführe.
Denn es werden viele bkommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen.
Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muß so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort.
Das alles aber ist der Anfang der Wehen.
Dann werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern.
Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen.
Und es werden sich viele efalsche Propheten erheben und werden viele verführen.
Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.
Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden.
Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für halle Völker, und dann wird das Ende kommen.

Wenn ich das Lese und die heutigen Nachrichten höre, läufts mir zwar kalt den Rücken runter, aber was solls'. Gott wird richtig handeln - egal was er macht.

Donnerstag, der 28. Maerz 2002, 23:54 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Nein, liebe Heike, ich wollte dir ja nur sagen, dass du etwas zu arg reagierst. Ich weiß nicht, wie gebildet du bist - aber deine Antworten lassen daraus keinen Schluss ziehen.

Ich denke ich muß Heike N. hier nicht verteidigen, denn das kann sie selbst. Aber ich habe schon (aufgrund ihrer Beiträge) den Eindruck, dass sie nicht ganz auf den Kopf gefallen ist. Auf jeden Fall spricht aus ihr einiges an Lebenserfahrung.
Und wenn Du Dir mal anschaust wie Du als "wichtigerKritiker" hier "eingefallen" bist waren heftige Reaktionen darauf auch durchaus angebracht.

Donnerstag, der 28. Maerz 2002, 23:42 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Nun, ich bin Agnostiker, sehe es aber so: Nach meiner Forschung ist das Christentum einerseits wissenschaftlich größtenteils doch akzeptierbar

DAS Christentum gibt es gar nicht. Das Christentum besteht aus den unterschiedlichsten Strömungen die sich teilweise gegenseitig absprechen "echte Christen" zu sein (Du hast ja selbst in der Rolle des Christen so argumentiert). Einige dieser Strömungen sind progressiv und dem Fortschritt zugewandt, andere wiederum sind rückständig und reaktionär.
Leider wird das Christentum hauptsächlich von den rückwärtsgewandten radikalen Kräften (eigentlich eine Minderheit) dominiert. Wahrscheinlich kann diese Minderheit aufgrund ihrer Radikalität und einer weitgehenden Unsicherheit der nach Geborgenheit strebenden Christen die Mehrheit der Gläubigen in ihrem Sinn manipulieren. Das alles geschieht ausschließlich auf der Basis von Angst.
Eine wissenschaftliche Akzeptanz ist m.E. daher nicht gerechtfertigt.

Donnerstag, der 28. Maerz 2002, 23:40 Uhr
Name: ExWilliWichtig
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

=> Amberball

Das ist ja enttäuschend, WilliWichtig. Aber gut, nun bist du eben wirklich nur der wichtige Willi, der sich für seine Studie verschiedene Identitäten ausdenkt. Welche gehören denn noch zu dir? Sei es drum, diese ist es jedenfalls nicht und eine weitere ebenfalls nicht (denn jeder hat ja so seine zwei Internet-Persönlichkeiten). Viel Spaß noch in Australien!

Ähh??? Nochmal um es klarzustellen, ich bin weder ein WilliWichtig, noch ein Vincent, noch ein Franz Hübner. Ich war in diesem Jahr nicht in Australien (ich war schon einmal dort, aber nicht in diesem Jahr).

Ach ja, auf die Studie dürfen wir dann gespannt sein. Veröffentlichst du sie auch hier, bei www.humanist.de?

Das wäre super - allerdings, wie gesagt, ich bin selbst noch auf das Ergebniss gespannt und es wird einige Zeit dauern, ehe sie fertig ist. Mittlerweile, nachdem ich alle Daten mal 'gesichtet' habe, bin ich mir erst wieder des Umfangs bewußt geworden. Neben einem Bücherschrank voll Ordner sind es ein Haufen CDs mit Text und Bildern. Bevor ich Zusammenfasse, muss ich alles durchgelesen haben und nochmals durcharbeiten.


@Willi
So bin ich ganz deiner Meinung.

wow... und das, wo ich so ungebildet bin deiner Meinung nach? ... Ich bin ja so was von beeindruckt... Oder war es die Anerkennung des weiblichen Fürsorge-Gens? *

Nein, liebe Heike, ich wollte dir ja nur sagen, dass du etwas zu arg reagierst. Ich weiß nicht, wie gebildet du bist - aber deine Antworten lassen daraus keinen Schluss ziehen. Das wollte ich damit aussagen. Okay, die Sache war wenig schlüssig.

Nun liebe Leute, wird es aber wirklich Zeit für mich hier aus dem Gästebuch zu verschwinden. Auf mich wartet das spannende Ergebniss eines Lebenswerks (harr harr...). Mit euch schließe ich das ganze ab. Ich möchte mich noch einmal herzlich für die (von euch) ungewollte Zusammenarbeit bedanken. Von diesem Ergebniss werdet ihr ebenso profitieren, wie die Kirchen - aber besonders ich werde es.

Irgendwann wird der Text im Internet auftauchen. Vielleicht in 1 Monat - vielleicht er ist einem Jahrzehnt. Ich sehe nur zwei Dinge, die das erscheinen verhindern könnten:

1. Höhere Gewalt (Gott?)
2. Religiöse Fundis

Nehmt euch bis dahin zwei Dinge zu herzen:

1. Bleibt bei eurem Glauben, solange ihr euch dabei wohl fühlt. Die Grundfesten des Christentums und des Atheismus sind schwer zu erschüttern. Und wenn das Christentum sich an die von Jesus übermittelten ethischen Maßstäbe hält und Humanisten die Mehrheit der Athiesten bilden, solange ist es doch egal, ob man an einen Gott glaubt oder nicht.

2. Lasst den Menschen ihren Glauben, es sei denn, sie werden ernsthaft davon geschädigt. Den Glauben lassen, heißt auch ihn nicht zu gewaltsam kritisieren. Kritik schadet nicht, aber starke Kritik lässt Gefühle kochen - und wenn eimal Gefühle kochen, dann können sie auch sehr leicht überkochen oder gar explodieren.

Viel Erfolg im Zukünftigen!
(Für Atheisten))

(Oder eben:)

Der, der euch geschaffen hat, möge euch segnen!
(Für Theisten)

Amen. oder wie auch immer :-)

WilliWichtig alias Vincent alias Franz Hübner

–-

(alle anderen Christen, die hier aufgekreuzt sind - Ossi, Anti-Antichrist etc. sind definitiv nicht meine Person)

Donnerstag, der 28. Maerz 2002, 22:59 Uhr
Name: Amberball
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ Willi Wicht

Das ist ja enttäuschend, WilliWichtig. Aber gut, nun bist du eben wirklich nur der wichtige Willi, der sich für seine Studie verschiedene Identitäten ausdenkt. Welche gehören denn noch zu dir? Sei es drum, diese ist es jedenfalls nicht und eine weitere ebenfalls nicht (denn jeder hat ja so seine zwei Internet-Persönlichkeiten). Viel Spaß noch in Australien!
Ach ja, auf die Studie dürfen wir dann gespannt sein. Veröffentlichst du sie auch hier, bei www.humanist.de?
Amberball

Donnerstag, der 28. Maerz 2002, 20:59 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Willi

So bin ich ganz deiner Meinung.

wow... und das, wo ich so ungebildet bin deiner Meinung nach? *verbeuch*... Ich bin ja so was von beeindruckt... Oder war es die Anerkennung des weiblichen Fürsorge-Gens?

Donnerstag, der 28. Maerz 2002, 20:20 Uhr
Name: WilliWichtig
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

=> Heike N.

So bin ich ganz deiner Meinung. Wie gesagt, habe ich in meiner Studie (ich habe auch dafür in einem Hospiz gearbeitet), eben auch herausgefunden, dass es gar nicht wichtig ist, was man glaubt - die Verteilung von Angst vor dem Tod ist zwischen Christen und Atheisten kurz vor dem Tode und auch während des Lebens gleich (etwa gleiche Zahl von 'Geängstigten' und 'Nicht-geängstigten')

Donnerstag, der 28. Maerz 2002, 19:16 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
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@All

Die Angst vor dem Tod ist vermutlich so zu definieren, dass jeder Mensch befremdlich und zurückhaltend auf Situationen reagiert, die er nicht kennt. Schätzungsweise ist das ein uralter Schutzinstinkt, der die Sinne schärft, um möglichen Gefahren zu entgehen. Da die Situation der Todes-Erfahrung eine einmalige ist (und niemand davon berichten kann, um durch mehrfache Konfrontation diese Situation zu entschärfen), wirkt sie um so befremdlicher wenn man bedenkt, dass sie ziemlich ultimativ ist.
Wenn ich Angst vorm Zahnarzt habe, weil ich bei einem Besuch einmal eine unangenehme Erfahrung gemacht habe, bleibt mir immer noch die Möglichkeit, dem Zahnarztbesuch aus dem Weg zu gehen. Im Hinblick auf den Tod kann man diesen "Termin" nicht absagen.

Ich habe einige Menschen sterben sehen (habe u. a. eine Zeitlang ehrenamtlich im Krankenhaus gearbeitet und kenne das Sterben von Familienmitgliedern). Ich habe Christen sterben gesehen, die in der Tat durch die Worte "beruhigt" wurden, die sie ihr Leben lang begleitet haben, Worte aus der Bibel. Ich habe weniger religiöse Menschen sterben sehen, die ebenso "beruhigt" wurden durch Gespräche mit Angehörigen und Freunden. Letztendlich denke ich, dass die menschliche Zuwendung diese Ruhe auslöst. Ich halte dabei jedwede Möglichkeit je nach Weltauffassung des Sterbenden für geeignet. Ich selber habe einer streng gläubigen Katholikin Psalme vorgelesen, obwohl sie mir persönlich nichts bedeuteten. In diesem Fall war aber ich nicht wichtig, sondern der Mensch, der diese Zuwendung benötigte.

Gruß
Heike

Donnerstag, der 28. Maerz 2002, 18:48 Uhr
Name: WilliWichtig
E-Mail: keine E-Mail
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Herbert

Haetten Atheisten eigentlich per se mehr Angst vor dem Tod - oder ueberhaupt Angst vor dem Tod - als ParadiesGLAEUBIGE? Und wenn ja - warum?

Da ich mich als Religionswissenschaftler geoutet habe: Nach meiner Erkenntnis ist die Angst vor dem Tod eigentlich sehr gleichmäßig verteilt.

Donnerstag, der 28. Maerz 2002, 15:39 Uhr
Name: WilliWichtig
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

=>Frank

Puh, scheints muss ich mit meinem Versprechen das diskutieren aufzuhören doch lügen :-)

P.S.Ich denke auch viele scheinbare Christen im Sonntagsgottesdienst sind eigentlich Agnostiker.

Viele eigentlich auch Atheisten. Das ist aber gar nicht so wild. Die Kirche muss nicht als Christentreff angesehen werden, sondern als ein sehr wichtiger Stützpfeiler unserer Gesellschaft - und sie ist im Wandel, die Kritik von Seiten der Atheisten und Kirchengegner sollte sie mehr zu Gehör nehmen, wenn die Kirche es schafft, wird sie in Zukunft den Menschen viel nützen.

Sie sind sich dessen nur nicht bewußt. Glaube im kirchlichen Sinn heißt ja von der Existenz Gottes überzeugt sein. Die meisten hoffen aber nur darauf, dass es Gott gibt und ziehen die andere Möglichkeit aus Angst oder Mangels Alternative gar nicht in Betracht.

Das ist leider wahr. Deshalb sind sie nicht unbedingt Agnostiker - sondern eher Glaubensabhängige. Dennoch, sie fühlen sich oft wohl in der Kirche und haben dadurch einen ungemeinen Halt, und das ist dasa wertvolle an der Kirche. (Nicht, dass andere Organisationen das nicht könnten...)

Insofern war es nur der Tipp nicht Agnostiker zu werden.
Was heißt nicht werden? Ich bin doch schon einer.
(Und ich denke Du auch?)

Nun, ich bin Agnostiker, sehe es aber so: Nach meiner Forschung ist das Christentum einerseits wissenschaftlich größtenteils doch akzeptierbar (bitte aber auf das Endergebniss warten). Ich rate dir daher weiter an der Kirche zu bleiben, es lohnt sich in vielerlei Hinsicht, bis auf, dass es Geld kostet :-).

Ich ziehe mittlerweile eben auch die Möglichkeit der Nichtexistenz eines Gottes in Betracht.

Ich habe dies zwar auch in Betracht gezogen, allerdings sehe ich darin zu viel Widerspruch.

Als Christ wäre das eine Todsünde oder sowas ähnliches. Vor kurzer Zeit starb in meinem mittelbaren Bekanntenkreis ein 8-jähriges Kind.
Spricht das für die Existenz eines Gottes?

Es spricht aber auch nicht dagegen. Darum bin ich Agnostiker. Ein festes Gottesbild gibt es nicht, vieles oder das meiste ist ein menschliches Trugbild - dennoch, das Gegenteil ist damit nicht bewiesen.

Man kann natürlich dagegenhalten, dass Gott in einem für den Menschen unbegreifbaren gewaltigen Kontext agiert. Aber der biblischen Darstellung des christlichen Gottes entprechen solche Schicksalsschläge keinesfalls.

Das ist es. Es kann sehr wohl einen Gott geben, und er könnte eben auch dann unbegreifbar sein. Die biblische Darstellung hat so ihre Makel - andererseits ist es schwer beweisbar, dass sie nicht 'göttlich' ist.

Fazit wieder mal: Wenn es Gott gibt (was ich immer noch nicht ausschließe) wissen wir nichts über ihn und können uns schon gar nicht anmaßen sein angebliches Wort zu verkünden.

Einverstanden. Und eben die Frage, was ist sein Wort, wo sind seine Spuren - oder eben die Frage, ob nicht alle Gotteshinweise Einbildung und Fälschung sind, dieser Frage bin ich nachgegangen. Ich habe noch lange nicht alle Daten gesichtet, die ich gesammelt habe. Die Kirche befürworte ich als Einrichtung, die Menschen verbinden und zu Gutem bringen kann - durch eine noch so verbohrte Sache, sie kann es aber - und sie sollte es, leider macht sie es kaum.

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