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Sonntag, der 31. Dezember 2000, 10:20 Uhr
Name: Heike
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

So, so, mit Hinweis auf Bibelverse zu antworten ist also Polemik. Und ich dachte immer, die Bibel gehöre zur Christenheit.

Ich war übrigens 35 Jahre lang Christin. Ich denke nicht, dass ich da oder bei einer anderen Religion je wieder landen werde. So sehr lässt sich mein Verstand nicht mehr korrumpieren.

Trotzdem einen Guten Rutsch in 3. Jahrtausend.

Sonntag, der 31. Dezember 2000, 09:57 Uhr
Name: Christ
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Na "Bravo"!!!!

Es ist Euch wieder einmal gelungen einen Menschen der den ehrlichen Dialog suchte durch Eure Polemik und Beleidigungen zu vergraulen.

Karl Heinrich und Franz Xaver werden nicht die Letzten sein, aber mit Stolz sollte es Euch nicht erfüllen. Es stellt sich wirklich die Frage, und die solltet Ihr Euch einmal selber stellen, wer die wirklichen "Fundamentalisten"?

Trotz allem wünsche ich Euch ein gutes Neues Jahr

Christ

Samstag, der 30. Dezember 2000, 23:13 Uhr
Name: Manfred
E-Mail: m_oppdehipt@hotmail.com
Homepage: http://www.oppdehipt.de

Lieber Karl Heinrich, Liebe Redaktion, Libe ria...
einer, der den umgekehrten Weg geht, wünscht ein schönes neues Jahr und gutes gelingen.
manfred

Samstag, der 30. Dezember 2000, 20:54 Uhr
Name: Karl Heinrich
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

An Heike
Auch wenn ich es schon beim Durchblättern Ihrer Homepage hätte ahnen müssen, ein geistig und intellektuell anregende Auseinandersetzung ist mit Ihnen einfach nicht möglich. Sachliche Argumente werden mit Polemik und gerade zu beleidigenden Angriffen beantwortet. Ich habe es nicht nötig mich beschimpfen zu lassen - sachliche Kritik kann ich vertragen, aber böswillige Verunglimpfunen und Unterstellungen zu Sachverhalten, die ich überhaupt nicht geschrieben habe, brauche ich mir nicht gefallen zu lassen.
Mir ist in den letzten Tagen durch die Gästebucheintragungen allerdings etwas anderes deutlich geworden - insofern bin ich Ihnen schon fast wieder dankbar: Das, was sie unter Humanismus verstehen, ist nichts anderes als ein egoistisches, selbstgerechtes Gerede. Um die Menschheit geht es Ihnen überhaupt nicht, es geht Ihnen darum Feindschaft zur Kirche und Religion, die sicherlich irgendwelche tieferen persönlichen Ursachen hat - zugestanden -, zum Ausdruck zu bringen.
Schade, einen ehrlichen von gegenseitigen Respekt getragen Disput hätte ich gut gefunden - das ist mit Ihnen nicht möglich.
Allerdings kann ich es nicht bleiben lassen, Ihnen eine "Prophezeihung" mit auf den Weg zu geben: Ich denke, einer und eine aus Ihrer Redaktion und Ihrem Umfeld wird in - sagen wir einmal - 20 Jahren ein glühender Verfechter für eine der traditionellen Religionen sein - welche lasse ich jetzt mal offen. Sie/Er wäre nicht der/die erste, der/die eine Wandlung erfährt...

Samstag, der 30. Dezember 2000, 14:52 Uhr
Name: Heike
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Heinrich: Die Pfarrerinnen und Pfarrer, die ich kenne, sind durchaus komunikative Menschen, die nicht ständig mit Bibelzitaten oder Auszüge aus dogmatischer Literatur um sich werfen

Wahrscheinlich schämen sie sich dieser Bibel und den kirchlichen Dogmen denn doch zu sehr. Und wenn andere sie darauf aufmerksam machen, ist es ihnen peinlich und sie haben nur zwei Möglichkeiten, wenn sie sich nicht von der Kirche und ihrem Glauben trennen wollen. Ersten: Sie können die Kritik verdrängen (wozu brauche ich die Bibel...), zweitens: Die Argumente kommen von "Kirchenhassern" und sind deshalb nicht erst zu nehmen.

Heinrich: Allerdings stelle ich in Ihren Aussagen ein starke Floskelhaftigkeit fest.
Man hat nicht selten den Eindruck als würden sie unendwegt Ihre Hausdogmatik zitieren, nämlich Deschner.

Nein, ich persönlich zitiere am liebsten direkt kirchliche bzw. biblische Quellen. Heute habe ich zum Beispiel die Ausführungsbestimmungen zum 1. Gebot: "Du sollst keine anderen Götter haben usw." durchgelesen, zu finden im 5. Buch Mose (Deuteronium), Kap. 13. Ehrlich gesagt: Mir ist schlecht geworden...

Donnerstag, der 28. Dezember 2000, 17:59 Uhr
Name: Heike
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Hallo Karl Heinrich,

vielleicht schaust du dir mal die News auf unserer Seite www.kirchensteuer.de an. Dort wenden wir uns nicht gegen 100 Jahre zurückliegende Verfehlungen der Kirche (obwohl: galt damals das Gebot "Du sollst nicht töten" eigentlich noch nicht?), sondern zeigen ganz aktuelle Missstände in der Kirche und ihren Einrichtungen auf.

Donnerstag, der 28. Dezember 2000, 12:43 Uhr
Name: Karl Heinrich
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

An: Heike, Herbert Ferstl
Noch einige Gedanken zu den letzten Aussagen
1.) Schade: Eine weitere Leitidee des Humanismus ist die Anwendung der Vernuft als höchsten Antrieb des Handelns (spätestens seit Kant aber auch schon Anselm). Leider scheint euch dieser Gedanke abhanden gekommen zu sein: Denn Hass ist, das wissen wir spätestens seit der modernen Psychoanalyse des Atheisten Freud, einen Gefühlsregung.
Auch stört mich für angeblich rational denkende Menschen der unangenehme polemische Unterton. Da beißt sich tatsächlich der Hund in den Schwanz.
2.) Es ist ja nicht so, dass der Humnismus eurer Provinienz keinen Glauben hat:
Ihr glaubt (hoffentlich) an das Gute im Menschen. Das würde ich auch gerne, werde aber ständig eines Besseren belehrt. Und zwar von Menschen ganz gleich welchen Glaubens oder Nichtglaubens.
Der Apostel Paulus hat eben doch recht: der Mensch ist Sünder, weil er das von seinem Wesen her ist. Marx - einer eurer "Kirchen"-Väter - sieht das übrigens genauso. Daher fordert er ja auch eine Dikatur, um alle Menschen den Regeln des Gutseins (nach seinem Verständnis) zu unterwerfen, ob sie wollen oder nicht. Von seinem Verständnis her ist das natürlich konsequent: Wenn die Leute nicht dieser Auffassung von Vernunft und Humanismus folgen, müssen sie eben vernichtet werden.
Diese Art des "Humanismus" hat dann im 20. Jahrhundert etwa 100.000.000 Menschenleben gefordert (vgl. Courtois u.a., Schwarzbuch des Kommunismus) - das sollte zumindstens einmal zur Kenntnis genommen werden, auch wenn ich natürlich ebenfalls dagegen bin Tote mit Toten aufzurechnen.
3.) Es ist schon hochinteressant, welche Emnpfehlungen hier ausgesprochen werden - glücklicherweise richtet sich mancher Gedanke selber. Mir sind die Kriegspredigten des 1. Weltkireges nicht unbekannt - ich habe sie zum Teil gelesen- mit Erschaudern. Aber auch sollte nicht der Zeitkontext vergessen werden - was keinesfalls entschuldigend gemeint ist. Aber Sie weisen meine vergleichende Kritik an ihren unmöglichen (wahrscheinlich gerade noch durch die Kunst- und Meinungsfreiheit gedeckten) aber aktuellen Karikaturen und Witzen mit dem Hinweis auf fast 100 Jahre zurückliegenden Verfehlungen zurück - redlich kann ich das nicht nennen.
4.) In einen der GB Beiträge kritisieren sie sinngemäß den Dogmatismus und die Floskalhaftigkeit von kirchlichen resp. christlichen Aussagen. Das kann ich nicht entdecken. Die Pfarrerinnen und Pfarrer, die ich kenne, sind durchaus komunikative Menschen, die nicht ständig mit Bibelzitaten oder Auszüge aus dogmatischer Literatur um sich werfen und Waffen hat auch noch kleiner und keine gesegnet.
Allerdings stelle ich in Ihren Aussagen ein starke Floskelhaftigkeit fest.
Man hat nicht selten den Eindruck als würden sie unendwegt Ihre Hausdogmatik zitieren, nämlich Deschner.
5.) Zum Schluss noch einen inhaltliche Anmerkung: Natürlich kann man über ein konsequente Trennung von Staat und Religionsgemeinschaften nachdenken - die Kirchen wären dadurch vielleicht sogar freier. Interessanterweise ist es aber so, dass alle europäischen Länder, auch wenn sie die Trennung schon vollzogen hatten (z.B. Frankreiche 1905 oder 1906) sich aktuell im Grunde dem deutschen System anpassen. Der Verweis auf die USA ist zwar im Prinzip richtig. Aber in der Praxis ist das so - und das wissen Sie auch - dass die USA das "frömmste" westliche Land ist. Ohne Glaube und Religiösiät läuft da gar nichts. Auf den Banknoten steht "In God we trust" und der Präsident legt seinen Amtseid auf die Bibel ab. Eine Tatsache, die in Deutschland zu recht kaum praktikabel wäre.

Das wär's, ich würde mich freuen wenn eure Kritk nicht gar so polemisch wäre - reagiert doch mal menschlich - humanistisch.

Donnerstag, der 28. Dezember 2000, 11:21 Uhr
Name: Heike
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Christ, ich habe zu Karl Heinrich überhaupt nicht Stellung genommen, sondern nur einen Punkt sachlich richtig gestellt. Was genau war für dich da bitte unsachlich? Oder urteilst du hier nur pauschal ab, ohne die Beiträge zu lesen?

Donnerstag, der 28. Dezember 2000, 01:16 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: Herbert.Ferstl@t-online.de
Homepage: www.humanist.de

Warum keine (allzu) sachliche Kritik seitens der Betreiber der hiesigen Web-Site zu Karl Heinrich?

Weil ich persoenlich es irgendwann satt habe, zum X-ten male das zu schreiben, worueber ich jahrelang in verschiedenen GB`s ausfuehrlichst diskutiert habe... und wie Hildesheimer meinte, dass alles bereits geschrieben sei - die Menschen muessten es nur lesen: "Worte sind sinnlos...".

Dennoch der Versuch eines Kurzabrisses:

zu 1.)
Ich setze mich ein fuer die konsequente Trennung von Staat und Kirche, und dazu gehoert nun mal, dass der staatlich subventionierte RU nicht (kostenlos) in staatlichen Raeumen (Schulen), nicht von Lehrkraeften, die mit allgemeinen Steuergeldern ausgebildet wurden, gehalten wird. Religion ist Privatsache und religioese Unterweisung zuvorderst das Anliegen der Eltern, die in Respekt vor ihrem Glauben denselben ihren Kindern vorleben sollten. Bei Bedarf kann freiwillige Unterweisung seitens der kirchl. Institutionen stattfinden (siehe Sonntagsschule USA). Ethik-Unterricht wird in Bayern obligatorisch von nicht entsprechend fachlich ausgebildeten Lehrkraeften und insbesondere von Lehrkraeften, die die missio oder die vocatio absolviert haben (sprich: ev. u. kath. Reli-Lehrer) abgehalten.
Wer z.B. heute in Bayern die Abnahme von religioesen Zeichen in Klassenzimmern fordert, sieht sich einem Spiessrutenlauf ohnegleichen ausgesetzt. Solange in angeblich saekularen Landes-Verfassungen als oberstes Erziehungs-, respektive Bildungsziel in oeffentlichen Schulen die "Erziehung der Kinder in Ehrfurcht vor Gott" manifestiert ist, solange ist meine obige saekulaere Forderung nicht erfuellt. Diskretiert werden in der Regel nicht die Glaeubigen, sondern jene, die sich diesem Massenwahn von vermeintlich geottlichem Hirngespinst widersetzen. Beispiele gibt es zuhauf: Beten im Unterricht, Beichten waehrend des Unterrichtes (nicht im RU), Organisation des Schulanfangsgottesdienst als "erstes Unterrichtsfach" zu Schulbeginn, unter ueber 1.000 Schulrektoren in Bayern kein einziger ohne christl. Konfession, befoerderunghemmende Wirkung, wenn sich die Lehrkraft als konfessionsfrei outet, konkrete Benachteiligung von Schulern, respektive Versuche zu Missionieren von konfessionsfreien Schuelern, (weiteres siehe Foren und News).

zu 2.)
Was hat staatlich verordneter Atheismus (Staatsatheismus) mit persoenlich gewonnener Erkenntnis gemein? Was hat verordneter Staatsatheismus mit dem basalen Glauben der Bevoelkerungsmajoritaet gemein?
Nur weil eine staatlich subventionierte Hinfuehrung der Kinder zu einer christl. Religion fehlt (Ex-DDR), muss deswegen kein ueberwaeltigender Nichtglaube im Volke vorhanden sein (siehe auch ehemalige UDSSR). Daraus auf erhoehte Gewaltbereitschaft zu schliessen widerspricht allen vorhandenen Erkenntnissen. (siehe tiefglaeubige und gottesfuerchtige - und doch immens gewaltbereite - Zeiten im MA und davor).
Ich zitiere sinngemaess aus einer Marktforschungsumfrage (Leipzig) die in der Tageszeitung "Freie Presse, Zwickauer Zeitung" (Ausgabe: Weihnachten 2000) veroeffentlicht wurde: 85 Prozent der Ostbuerger liebt ein besinnliches Fest zuhause, 45 Prozent der Sachsen besuchen am Heilig Abend den Gottesdienst, beinahe 70 Prozent schmuecken einen Christbaum, nahezu jeder zweite Sache schmueckt inzwischen auch seine Wohnungstuer, ein Brauch, der frueher im Osten Deutschlands kaum ausgepraegt war.
Was dies alles mit Glauben zu tun hat? Tja - das frage ich mich schon lange. Dezidierte (wiedergeborene) Christen lehnen die Tradition eines Weihnachtsfestes ab, da es vermeintlich heidnisch begruendet ist.
Niemand auf dieser Web-Site, sollte er Religionen, etc. noch so "hassen", wuerde sich je fuer ein (staatliches) Verbot derselben einsetzen. Religionsfreiheit ist ein fundamentales Menschenrecht (siehe UN-Charta, Art. 18 und GG, Art. 4).

zu 3.)
Die Opfer der Kirchen und Religionen haben seit den Kreuzzuegen kein Ende gefunden. Tote mit Toten aufzurechnen widerspricht meinem Weltbild. Jeder Tote ist einer zuviel. Von den etwa 8.000.000.000 Verstorbenen in den letzten 8.000 Jahren (gerechnet bis ca. 1996) ist etwa die Haelfte (also 4 Mrd.) eines gewaltsamen Todes gestorben (in etwa 12.000 kriegerischen Auseinandersetzungen). Wieviele davon religioes motiviert waren oder nicht, ueberlasse ich der Phantasie des Lesers.

zu 4.)
Den subtilen Vorwurf, respektive die sublime Gleichsetzung von Teilen dieser Web-Site mit nationalsozialistischen Gedankengut empfinde ich persoenlich als nichts anders, als den naiv-duemmlichen Versuch, den Gestaltern und Betreibern in einer Art von "political correctnes" eins auszuwischen.
Genauso gut koennte man Karl Heinrich reziprok empfehlen, die auesserst verbrecherischen und menschenverachtenden Kriegspredigten der Pfaffen aus dem monarchistischen DR und insbesondere aus der Nazi-Zeit zu lesen. In der BRD gilt ja (noch) Meinungs- und Pressefreiheit, was zwar nicht selbstverstaendlich ist, da gerade hoechste Vertreter des Katholizismuses oft genug - und oeffentlich - dagegen interveniert haben.

...und im voraus besten Dank fuer die angekuendigten Hits auf dieser Web-Site - auf eine GB-Loeschung wartet man vergebens. (Hier befindet sich schliesslich kein PBC-Forum!).

Mittwoch, der 27. Dezember 2000, 21:24 Uhr
Name: Christ
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Hallo Heike, Hallo Thomas,

da kommt einer daher und schreibt Euch eine sachliche Kritik ins GS und was macht Ihr?,
Ihr knallt wieder völlig unsachlich an der Sache vorbei und Ihr schafft es einfach nicht auch einmal sachlich zu bleiben.

TS als Hasser sollte man sich nicht Humanist schimpfen, denn dabei beißt sich der berühmte Hund in den eigenen Schwanz.

Lehrt doch erst einmal die Toleranz, die Ihr von anderen immer abverlangt.

Christ

Mittwoch, der 27. Dezember 2000, 21:23 Uhr
Name: noch ein bessere christ
E-Mail: tut nichts zur sache
Homepage: will ich nicht

manfred das selbe kann man von euch mit eurem scheiss "glauben" behaupten der besagt das das leben durch zufall entstanden die ganzen komplexen geschöpfe aus atomen und sonstwas kann niemals durch purem zufall entstanden sein

gott segne euch bitte nicht(danke)

Mittwoch, der 27. Dezember 2000, 00:56 Uhr
Name: Manfred
E-Mail: m_oppdehipt@hotmail.com
Homepage: http://www.oppdehipt.de

Hallo Thomas,
Hauptsache, nur gegen die Institution. Denn wenn auch viele Christen mit "Mission" nerven, so meinen sie es meist ja nur gut.... halten eben ihren "Lebensplan" für den allgemein Besten.

Um da gegen zu halten, ist aber Polemik meist nicht der beste Weg. Christen, ich weiß dass, sind hilflos, wenn man sie argumentativ in die Enge treibt. Dann werden die meisten von ihnen polemisch. Und einige auch nachdenklich.

Problematisch ist, dass die meisten Christen nicht über den Rand der Bibel hinausschauen KÖNNEN.

Das hindert sie am weiterdenken. Weil nicht sein kann, was nicht sein kann. Dabei sprechen die Gründe, die ich hatte, nicht mal gegen einen christlichen Glauben. Nur gegen die christliche Lehre davon.

Aber die "Gegenwehr" gegen meine Argumente zwangen mich geradzu, diesen Glauben zu lassen. mein Glaube starb an der Ingnoranz. Und keiner merkts. Bei mir wird bestimmt der satan schuld sein....

Übrigens: wenn der Schwachpunkt an der Menscheit der Mensch ist: wie soll da Humanismus funktionieren ohne "Höhere Instanz"? Hat da der Glaube/Religion nicht eher das Gros der Menscheit das Überleben gesichert? Ist da wirklich alles so schwarz, wie Deschner das so sieht? Ich versuche eine Antwort für mich zu finden.

Also: immer ein wachsames Auge auf das Wirken der Kiche halten! Aber mehr Liebe auch für den Frommen ;-)

Dienstag, der 26. Dezember 2000, 19:24 Uhr
Name: thomas
E-Mail: keine
Homepage: keine

Re: Karl Heinrich

Als engagierter Humanist wird man zwangsläufig zum Kirchenhasser, obgleich man selbst einer religiösen Erziehung entstammt. Vorwürfe von Greueltaten lenken von jenem wesentlichen Prinzip des lebendigen Atheismus ab: Es ist Fakt, dass Gott und irgendwelche Existenzformen nach dem Tode menschliche Erfindung sind, wie weit sie auch in die Menschheitsgeschichte zurückreicht.

Jeder, der sich diesen Fakten verweigert, und das ist eine Mehrheit von 80 bis 90%, lebt oder toleriert irgendeine Religion, die schlicht nichts anderes ist als Feigheit vor dem Schicksal! Die einzigen Werte, die Religionen vermitteln können, sind Denk- und Kritikverbot, besser gesagt: Unmündigkeit. Diese aber regiert die Welt, die entsprechend aussieht. Womit nicht übersehen werden soll, dass auch in sogenannten "weltlichen" Staatsformen die Unmündigkeit ebenfalls ihr brutales Zepter schwingt.

Solange wehrlose Kinder von einer religiös verlogenen oder inhumanen Gesellschaft getrimmt werden, hat die Menscheit keine Chance auf ein sinnvolles Überleben. Die wenigen Lichtblicke, die das Leben bietet, sind kein Alibi für die übermächtige Dummheit und Gewaltbereitschaft rundum. Der Schwachpunkt der Menschheit ist der Mensch eben selbst.

Deshalb würde ich mich gern für jeden Andersdenkenden verbürgen, käme sein Denken nicht aus der uralten religösen Klischeeküche.

P.S. Zu meinem Hass auf die Kirchen kann ich geradestehen. Für die zahllosen irregeleiteten Opfer dieser rünstigen Institutionen allerdings habe ich Verständnis und empfinde aufrichtige Trauer.

Dienstag, der 26. Dezember 2000, 11:59 Uhr
Name: Heike
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Zur Körperschaft des öffentlichen Rechts:

Hier verwechselt Herr Heinrich wahrscheinlich die Bürgerrechtsbewegung "Humanistische Union", die weltanschaulich nicht gebunden ist und eine strikte Trennung von Staat und Religionsgesellschaften fordert, mit dem "Humanistischen Verband Berlin", der als Weltanschauungsgesellschaft gleiche Rechte wie die Kirchen fordert (eben auch den Körperschaftsstatus).

Dienstag, der 26. Dezember 2000, 09:50 Uhr
Name: Karl Heinrich
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Mit Interesse öffnete ich Ihre Homepage und war sofort verwundert: Sie trägt den falschen Namen: "Kirchenhasser" wäre korrekt.
Denn das Hauptgewicht Ihrer Homepage liegt auf dem Abgrundtiefen Hass gegenüber der Kirche und Religionsgemeinschaften.
Vier Punkte sind mir bei der Durchsicht Ihrer Homepage in den Sinn gekommen:
1.) Ein Leitidee des Humanismus ist die Religionsfreiheit. Diese stellen Sie massiv in Frage, da sie die Christinnen und Christen - gläubige Menschen insgesamt gleich welcher Religion - wegen ihres Glaubens diskreditieren.
Natürlich kann man fragen ob das deutsche System der Körperschaften öffenlichen Rechts für Religionsgemeiscnahften (übrigens auch der jüdischen gemeinschaften) notwendig ist. Allerdings versuchte vor einiger Zeit einmal in Berlin die "Humanisitische Union" mit 500 Mitgliedern dieses Status zu erlangen.
2.) Wenn das Christentum die Entwicklung der Menscheheit hin zum "humanistischen Menschen (Tautologie)" gehemmt haben sollte, frage ich mich, warum ausgerechnet in den neuen Bundesländern, in den 40 Jahre der Huminismus von Karl Marx (Eigenbeschreibung) Staatsdokrin war, und dort nur noch 3o% der Bevölkerung Mitglieder von Kirchen sind, die Gesellschaft jedoch im großen Maße orientierungslos und gewaltbereit bereit ist. (In Ostdeutschland ist die Wahrscheinlichkeit etwa 25 mal höher Opfer von rechtsradikal motivierter Gewalt zu werden.) Einen Fortschritt kann ich dort nicht erkennen.
3.) Sie beklagen immer die Opfer der "Gewalt der Kirche". Die Kreuzüge, auch wenn sie schon 800 Jahre zurückliegen, sind für sie immer das herausragende Beispiel für das Inhumane der Kirche. Die Kritik daran ist sicherlich berechtigt - allerdings stehen die meisten Kirchenvertreter auch heute zu dieser Schuld.
Aber es darf auch gefragt werden: Wer steht eigentlich zur Schuld der Ermordung 10000er Christinnen und Christen in der durch Aufklärung und Humaniasmus motivierten französischen Revolution. Da habe ich weder etwas gelesen noch je gehört.
4.) Zum Schluss noch eine Kritik an der Machart Ihrer Homepage: Die Karikaturen und Witze hätten vor 65 Jahren auch gut in der nationalsozialischen Zeitung Stürmer stehen können. -
Denken Sie mal darüber nacch sie - sind doch der Menschheit verpflichtet.

Auf Ihre humanistische Gesinnung, auch Andersdenkenden Raum zu geben bin ich gespannt und werde zu gegenbener Zeit überprüfen, ob mein Gästebucheintrag noch vorhanden ist.

Dienstag, der 26. Dezember 2000, 01:57 Uhr
Name: Pah.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

>ich schäme mich...
>ICH schäme mich ein Mensch zu sein!
>Schaut euch um, Freunde!!!
>Die Welt beschäftigt sich mit der Frage, ob es einen Gott gibt!!

Geh doch zu Mami heulen, du Weichei.

Montag, der 25. Dezember 2000, 00:19 Uhr
Name: gökcen dikmen
E-Mail: ledestin@gmx.de
Homepage: keine Homepage

ich schäme mich...
ICH schäme mich ein Mensch zu sein!
Schaut euch um, Freunde!!!
Die Welt beschäftigt sich mit der Frage, ob es einen Gott gibt!!
Denkt, wie weit wären wir mit der hinreichenden Erkenntnis ohne Gott?
Die letzen Jahrtausende wären in der Geschichte der Wissenschaft als exponentiellen Aufstieg aufgezeichnet worden!
wären...

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