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Montag, der 1. April 2002, 14:07 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Ralph,

Okay, damit ich mir Worte spare, setze ich Religion und Weltanschauung gleich.

Eine Weltanschauung muss jedoch nicht zwingend religioes sein.

Thema HVD:
[...] Ritaule binden, da es dort Gefühle gibt und Gefühle binden nun mal, das ist menschlich. Gefühle machen irrational etc.. Daher denke ich nicht über Gott in der Kirche, sondern daheim oder im Wald nach - denn wenn jemand Orgel spielt oder ein Gospelchor singt, ist man Gefühlsmäßig beeinträchtigt.

Sogar ein sehr gutes Abendessen wirkt emotional... manchmal auch ein super Geschlechtsverkehr... und hops... schon ist man gefangen... :-)))

(Gleiches gilt aber auch für Mitgliederversammlungen und Rituale wie Namensfeier etc.)

Der HVD sieht sich als weltliche, religionslose Alternative. "Rituale" werden meines Wissens im Wesentlichen nur drei angeboten: Namensfeier, Jugendfeier, Bestattungssprecher. Die Inanspruchnahme ist sehr gering. Bestattungssprecher ist mit Abstand der "Renner".
Diese "Feste" werden ohne religioesen oder metaphysischen Bezug und frei von rituellen Schwueren und gleichbleibenden Zeremonien begangen. Emotionalitaet findet dabei sicher statt. Den religionsfreien Mitgliedern deshalb Gefuehle absprechen zu wollen, nur weil sie nicht GLAUBEN, waere wirklichkeitsfremd. Natuerlich kann man sagen: Wer sich in einem Verein wohlfuehlt - aus welchen Gruenden auch immer - nimmt in Kauf, entsprechend emotional konditioniert zu werden. Selbst demokratische Wahlentscheidungen laufen nach diesem Prinzip der "Emotionaliaet" ab...
Die Menschen streben aber nicht zwingend zu den Religionen, weil sie durch Rituale oder ritualisierte Sakramente ein positives Gefuehl vermittelt bekommen, sondern wegen einer Heilsbotschaft, an die sie GLAUBEN duerfen, die ihnen Hoffnung gibt auf eine (vermeintliche) Existenz nach dem Tod.

Wie schon bei WW gesagt. Religionen lassen sich im Prinzip auf zwei Kernpunkte reduzieren:
1. Anleitung zu ethischem Handeln (innerhalb einer sich identifizierenden Gemeinschaft)
2. Das Versprechen einer Existenz nach dem Tod.

Ersteres hat sich m.E. der HVD auch zu eines seiner Ziele gemacht, mit dem Unterschied, dass er eben nicht nach den verschiedenen Wahrheiten der unterschiedlichsten Religionen differenziert.
Aktive Mitgliederwerbung halte ich nach wie vor als ein legitimes Ziel von Vereinen. Indoktrinierende christliche Mission in staatlichen Einrichtungen wie KiGa/Schule/etc. ist aber nicht nur Mitgliederwerbung, sondern aktive und einseitige Beeinflussung von fruehkindlichem Bewusstsein.
Zitat von Maechler:
"Das Religionswesen ist nicht, wie die heute noch herrschende Meinung lautet, etwas Gutes, Verehrungswürdiges, sondern im Gegenteil etwas Schlechtes, zu Verabscheuendes. Es ist das abscheuliche Zusammenspiel von geistigem Machtwillen der einen und Bereitschaft der andern zu geistiger Unterwerfung, um so abscheulicher, als dieser Machtwille in der Form der Servilität gegen "höhere Mächte" auftritt, und noch einmal abscheulich, weil man in den Unterworfenen die Illusion hätschelt, sie hätten eine selbstgewonnene persönliche Glaubensüberzeugung...".

Und eben diese (vermeintliche) GLAUBENSueberzeugung ist nicht Gegenstand eines weltlichen Vereines.

[...] da ich denke, dass die Kirche legitim Mitglieder fischen darf - so wie jeder andere Verein.

Im Rahmen der finanziellen Moeglichkeiten und ohne staatliche und einseitige Privilegien sehe ich das voellig legitim.

Bei Religiös/Weltanschaulichen Vereinigungen folgt das natürlich der Basis der Sache. Seelsorge ist im Christentum ein Teil der Nächstenliebe - indem man über Gott redet, hilft man Menschen (selbst wenn ich mal den religiösen Teil weglasse).

Mir wuerde man damit nicht helfen. Lieber stuerbe ich voellig alleine, als mit einem klerikalen Quacksalber. "Seelsorge" innerhalb einer Christengemeinde ist o.k. - denn schliesslich gehoert das bei Vereinen zur Mitgliederbetreuung.

zudem sehe ich auch in der Militärseelsorge solange keine Wiederspruch, solange die Kirche gegen Krieg wettert.

Offiziell werden sie immer gegen den Krieg wettern. Sie werden aber auch - wie schon eh und je - Waffen und Soldaten segnen... STOP! Nicht wie eh und je... das Fruehchristentum kannte keinen Militaerdienst und wer diesen Dienst antrat, wurde aus der GLAUBENSgemeinschaft ausgeschlossen.

Denn auch Soldaten sind oft sehr gläubige Christen...

Nein - nicht auch, sondern GERADE Soldaten sind GLAEUBIGE Menschen...

Nochmal Maechler:
"Nur wer den Geist unterschätzt, kann meinen, die religiöse Lügenmacht sei weniger verderblich als die Macht schlechter Politiker und Wirtschaftsführer. Solange die Menschheit eine Religionsgeschichte hat, hat sie eine Kriegsgeschichte. Solange der Mensch sich nicht gegen die Schande der religiösen Gängelung empört, empfindet er auch die Schande des obrigkeitlich befohlenen Tötens nicht so, daß er es von Grund aus verabscheut und für eine entsprechende Politik sorgt. Die Welt des kollektiven Wahns ist die Welt des kollektiven Verbrechens."

...und erleben schreckliches...

Ihr Problem, nicht meins. Wer sich zum Toeten meldet, muss auch mit den Folgen zurechtkommen. Die Kirche - oder die Gemeinschaft der wahren GLAEUBIGEN - ist nur voellig inkonsequent in diesen Dingen. Toeten bleibt immer toeten - egal ob als so genannter "Friedenssoldat" mit Friedensbomben im Flugzeug oder Friedensminen unter dem Arm... .Aber vielleicht erhaelt unser Nuernberger Waffenproduzent DIEHL bald den FRIEDENSnobelpreis dafuer: Deutsche Friedenswaffen fuer Kindersoldaten in Afrika...

...leben unter Druck etc.. (Man denke nur an Eschede, wo viele Feuerwehrmännern ohne die Kirche das nicht seelisch überstanden hätten).

Was soll der Kaese? Wenn man Maenner der Feuerwehr, des THW`s oder der BW (ehedem) christlich konditioniert, so benoetigen sie zwangslaeufig das Gewaesch dieser Seelsorger. Ich braeuchte es nicht - auch dann nicht, wenn ich Zeuge und Helfer eines dramatischen Verkehrsunfalles bin (wie mehrmals geschehen) oder wenn eines der von uns gezeugten Kinder stuerbe.

Das 'Zwangstaufen' sehe ich auch nicht im Widerspruch.

Die GLAEUBIGEN sollen ihre Riten durchziehen, wie sie es fuer noetig halten. Aus der Taufe Unmuendiger aber staatsbuergerliche Pflichten abzuleiten und fuer einen spateren Vereinsaustritt/Kirchenaustritt auch noch Summen in Hoehe von EUR 50,00 zu verlangen, ist schon an der Grenze der Verfassungskonformitaet. Das Gleiche sollte mal der Verein XY versuchen durchzusetzen...

Ich schließe mich der Meinung an, dass Kinder atheistischer Eltern weitestgehend Atheisten werden (auch wenn sie aus Gruppenzwang den Religions- und Konfirmandenunterricht besuchen)

Weil es keinen, sich selbst offenbarenden Gott gibt.

Nun in erster Linie, sind die aktiven Mitglieder emotional gebunden. Von den Vereinen, wo ich tätig bin verlässt man meistens Jahresversammlungen etc. mit einem gewissen Freudegefühl. Und so etwas bindet.

Es ist aber absolut nicht mit jenem Gefuehl zu vergleichen, wenn ein Christ aus der Kirche austritt. Dieser Austritt impliziert gefuehlsmaessig immer noch den Verlust des ewigen Heils, des Paradieses und des ewigen Lebens. Und Gefuehle dieser Art sind bei keinem weltlichen Verein gegeben.

Das liegt nur daran, dass der HVD noch nicht so alt und noch nicht die Ausmaße der Kirche hat. Wenn der HVD mal jene Ausmaße haben sollte, würde das ähnlich sein. Die Kinder würden dann atheistisch indoktriniert werden.

Falsch. Der Unterricht LEBENSKUNDE des HVD ist ein religionskundlicher Unterricht, der alle Moeglichkeiten offenlaesst. Die Entscheidung zu GLAUBEN liegt beim Menschen selbst.
www.lebenskunde.de

Hier wurde doch auch schon öfters erwähnt, dass das Nicht-Erwähnen von Gott oder die atheistische Haltung der Eltern zu den Kindern selbst vielleicht genauso ist. Nur nicht so offensichtlich.

Siehe oben. Der Lebenskundeunterricht impliziert die Fragen nach Gott und laesst die Erwaehnung Gottes ausdruecklich zu.
Es ist doch nicht so, dass Atheisten den Kids Moeglichkeiten wegnehmen, die das reale Leben bietet. Wer GLAUBEN will - bitte sehr...
Der ungetaufte fuenfjaehrige Sohn Ferris weiss vielleicht mehr ueber den (fiktiven) Christengott, als mancher Taufscheinchrist.

Die Kirche schreibt mir nicht vor, dass ich zum Gottesdienst gehe.

Die katholische Kirche schon.

Nichtmal, dass ich zum Abendmahl gehe.

Die katholische Kirche schreibt den Empfang des Abendmahls fuer mindestens einmal die Woche vor (ausser es liegen schwerwiegende Gruende vor)

Verpflichtet sind die Eltern nicht.

Dann kennst Du tatsaechlich die Katholiken schlecht.
Ein anderes Beispiel: Neulich erfuhr ich von Bekannten (aktive Christen), die beruflich fuer einige Jahre nach China gingen, dass der Pfarrer aus allen Wolken gefallen sei, weil sie in ein Land gingen, dass nicht christlich sei. Auf die Antwort meiner Bekannten, dort gebe es doch auch Kirchen und Christen, meinte der Pfarrer, das schon, aber das seien keine "echten Christen".

(Denke daran, ich spreche nur für die ev. luth. Kirche!)

Das habe gemerkt.

Die Ziele der Kirche sind nicht ewiges Leben etc. sondern m.E. eher als Gemeinschaft von Christen da zu sein, den christlichen Glauben zu halten und zu verbreiten....

Den christlichen GLAUBEN halten und verbreiten impliziert den GLAUBEN an das Erreichen/Ziel des "ewigen Lebens".

Gibt es Gott, und ist er der Schöpfer, brauchst du ihn aus zwingendem Grund - und du kannst mir eben nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt, nur dass du ihn (scheinbar) nicht brauchst.

Ich erinnere Dich an mein Beispiel mit WW. Das weisse Blatt Papier, dass fuer alle Menschen ersichtlich unbeschrieben ist. Derjenige, der nun behauptet, da stuende was drauf, obwohl kein anderer was sieht, ist in der Beweispflicht.
Wenn es einen Gott gaebe, haette er keinerlei Einfluss auf mein derzeitiges Leben. Seit meiner Gottesfreiheit verlaeuft mein Leben angenehmer, froehlicher, frei von abstrusen Gedanken, frei von Gebeten und taeglichem kontinuierlichen Kontakt mit meinem Hirngespinst. Ich bin mir selbstbewusster in meinem Handeln geworden. Ich bin darueber hinaus wesentlich wohlhabender geworden und habe ein Familienglueck ohnegleichen gefunden.
Nicht, dass ich zur Zeit meiner persoenlichen Gotteserfahrungen ungluecklich gewesen waere. Keinesfalls. Es ist jetzt aber ein voellig anderes und positiveres Gefuehl der Freiheit, der Autonmie, des Gluecks.

Die Erde ist die Schule für das Himmelreich.

Aaah... Verstehe, deshalb so viel Tote taeglich...

[...] du kannst mir nicht mal beweisen, dass Gott nicht eingegriffen hat.

Wo denn? Siehe z.B. mein Leben (oder das der taeglich 100.000 an Hunger sterbenden).

Nur leider sind wir Menschen (auch ich) zu dumm oder zu faul, sich daran zu halten. Die Folge ist, dass Menschen da leben müssen, wo die Natur es nicht zulässt oder eben da, wo Hunger herrscht. etc. Ich denke du weißt was ich meine...

Ja - alle taeglich jaemmerlich verreckenden Toten sind Gott geweiht, weil sie zu dumm, zu faul oder zu ignorant sind eben dort zu leben, wo es was zu fressen gibt...
Frage mich nur, warum das christliche Europa dann die Grenzen so dicht macht?

Das kannst du mir im Nachhinein nicht beweisen.

Gott kann mich am A.... lecken und er hat noch nicht mal nach mir geruelpst. Probiers mal aus - oder hast Du Bedenken?
Alles findet nur in den konditionierten Koepfen der GLAEUBIGEN statt. Ein Gott laesst ein menschliches Leben nicht schlechter oder besser verlaufen - ob man an ihn GLAUBT oder nicht, ob man betet oder nicht - weil es ihn gar nicht gibt.
Spaetestens hier koennte sich Dein Gott persoenlich offenbaren.

Und die Atheisten im Namen der Aufklärung ähnliches betreiben, aber es nicht zugeben. Ihr seid ja ganz nette Leute, aber gebt einiges nicht offen zu, sondern verschleiert es. Das haben andere vor mir auch angeprangert.

Aufklaerung ist primaer Wissensaneignung/-vermittlung - GLAUBEN ist Fikton (die Realitaet des Todes nicht als solche hinnehmen zu wollen/koennen). Stell Dir vor, der Mensch wuerde ewige leben, es gaebe keine einzige Religion auf dieser Erde.

Nicht im Namen des Atheismus direkt. Indirekt aber im Namen der Aufklärung, Humanismus etc. wurden Morde begangen.

"Voelker sterben schneller unter Schlagwoertern als Schlagwoerter unter den Voelkern." (K. Deschner).
Deshalb lehne ich jede Art von Ideologie ab, insbesondere alle religioesen.
Indirekt wurden viele Morde mit irgendwas begruendet. Ich spreche aber in diesem Zusammenhang nie von indirekt, sondern von konkret - und da gibt es nun mal keinen atheistisch begruendeten Krieg, Kreuzzug, etc..
Wenn ich nun andererseits jene Toetungen im
indirekten Namen des Christentums auch noch ausfindig machen wollte, die zudem heute noch stattfinden...

Bevor ich vorschnell antworte: Wie lauten denn diese IBKA-Beitrittskriterien?
z.B.
http://www.ibka.org/aufnahme.html

Interessant ist auch der "Politische Leitfaden":
http://www.ibka.org/leitfaden

Nun, dann hätte nichts mehr Existenzberechtigung.

Teilweise sicherlich richtig.

Die Kirche ist nicht mehr, die die sie mal war.

Die kath. Kirche ist immer noch das, was sie schon immer war. Nur wegen dem bischen oekumenischen BlaBla aendern sich keine Machtstrukturen und Dogmen.

udem, Hitler war im Kopf Atheist - dazu gibt es Beweise.

Welchen GLAUBEN Hitler hatte oder welcher Konfession er zugehoerig war, ist sekundaer.
Der GLAUBE seiner willigen Vollstrecker, der BasisGLAUBE im Volk, der GLAUBE der Henker und insbesondere der GLAUBE der "braven" Soldaten ist fuer mich das entschiedende Kriterium. Der angebliche Atheist Hitler hatte niemanden umgebracht, die Mehrheit der GLAEUBIGEN Soldaten - mit dem Spruch "Gott mit uns" am Koppelschloss - schon.

Thema Neo-Nazis (Achtung, nachfolgend einige Satire):
Ja, aber sie wenden Gewalt an.

Die "wahren" Neo-Nazis, die in der NPD Mitglied sind, nicht...

Wenn sie ihre Ideen ohne Gewalt und ohne, dass jemand zu Unrecht schaden erleidet, vertreten, ist das hierzulande kein Verbrechen.

Den Kindern geschieht aber Unrecht (UN-Charta, Art. 18), wenn sie als Unmuendige getauft werden und ungefragt eine religioese Weltanschauung "verbraten" bekomen, respektive spaeter aus diesem Grund "zwangsweise" (per staatlicher Anweisung) in den RU gesteckt werden.

Die Neo-NAZIs begehen aber Gewalt.

Die "wahren" Nazis nicht.

Die ev. luth. Kirche als solche aber nicht und sie sucht dafür sich auch keine Handlanger.

Sie ist sich selbst Handlanger genug.

Die NPD hat von Anfang an mit gewalttätigen Gruppen zusammengearbeitet!

Faslch! Zumindest solange, bis das Gegenteil gerichtlich bewiesen ist.

Thema Christliche Mission (Papua-Neuguinea):
Es ist schrecklich, dass es so etwas gibt - und die katholische Kirche auch nichts dagegen unternimmt. Vielleicht ändert es sich, wenn endlich der Papst durch den Tod von seinem unmenschlichen Leid in seinem Amt befreit wird.

Die Kirche aendert sich nie_! Lediglich ihre Exekutive wird - zwangsweise - etwas humaner. Wenn die Kirche koennte, wuerde sie wie einst Ketzer verbrennen, denn nur durchs Feuer koennen deren Seelen gerettet werden.

Thema Subsidiaritaetsprinzip:
Dennoch die Anstalten gehören nun mal der Kirche.
Und wer hat sie uberwiegender Weise, teilweise sogar zu 100%, bezahlt? Ganz einfach: Der Steuerzahler oder die Krankenkassen.
Der PDS will man an die SED-Moneten. Die Kirche hat sich ueber Jahrhunderte hinweg illegal bereichert. Was ist damit?

Thema Richtigkeit der Bibel:

Die Tatsache, dass es mehrere Zeugen gibt.

Diese Zeugenaussagen koennen aber hinterher erst erfunden/eingefuegt worden sein oder koennten mit dem Phaenomen der Massensuggestion/-hypnose erklaert werden.

Das NT als Anleitung fuer ethisches Handeln fuer Menschen, die sowas benoetigen... o.k.
Fuer mehr taugt die Bibel aber nicht!

Montag, der 1. April 2002, 12:34 Uhr
Name: Frank
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Also, Herbert wäre ja Hardcore. Der würde sich glatt noch auf die Kanzel stellen...

Nicht weniger hardcore als dieser angebliche Pfarrer Rieper. Nur das er eben den Standpunkt der Fundamentaloppostion verbreitet:-)

Montag, der 1. April 2002, 12:17 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
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Mt 23.11: "Der größte unter euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht. "

Also wollte er Politiker die sich für das Volk abarbeiten und nicht vom Volk leben!

Das Zitat war an seine Jünger gerichtet. Man kann es also höchstens auf den Klerus beziehen, aber nicht auf Politiker. Damit hat sich der Jesus der Bibel doch gar nicht beschäftigt.

Montag, der 1. April 2002, 11:40 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Hallo Frank,

Was würde wohl ein christlicher Pfarrer sagen, wenn ein Atheist (z.B. Herbert:-))in seine Kirche käme und lautstark die Existenz des christlichen Gottes anzweifelte?

Also, Herbert wäre ja Hardcore. Der würde sich glatt noch auf die Kanzel stellen... Könnte man es nicht etwas gemäßigter beginnen? So zum langsam dran gewöhnen, meine ich... :-)))

Gruß
Heike

Montag, der 1. April 2002, 10:34 Uhr
Name: Amberball
E-Mail: amberball@gmx.de
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@Ossi

Hallo - also auch ein Ossi ? Singst Du im Halberstädter Kirchenchor ?
Jo! Kantorei am Halberstädter Dom. Hast Du die Rundfunkübertragung gehört?

Amberball

Montag, der 1. April 2002, 10:03 Uhr
Name: Frank
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Korrektur:

Da hat sich so ziemlich überhaupt nichts verändet, außer dass Mitglieder abhanden kommen.

Montag, der 1. April 2002, 10:02 Uhr
Name: Frank
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Waren Sie ungläubig in dieser Zeit?

Schmidt: Nein. Nur kirchenfern. Mein Austritt war keine Absage an den Glauben und das Christentum. Vor ein paar Jahren bin ich übrigens wieder in die Kirche eingetreten. Weil sie sich geändert hat

Und auch hier wieder ähnlicher Nonsens. Als ob die Kirche in den letzten 20-30 Jahren einen großartigen Wandlungsprozess durchgemacht hätte.
Da hat sich so ziemlich überhaupt nichts verändet, dass Mitglieder abhanden kommen.
Wahrscheinlich hat auch hier ein windiger Imageberater der guten Frau Schmidt klar machen können, das es in Bayern opportun ist konfessionell gebunden zu sein, wenn man den Parteiapparat einer großen Volkspartei zum persönlichen Aufstieg auf der Karriereleiter nutzen will.

Montag, der 1. April 2002, 09:49 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
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Irgendwas hat uns kreiert
„Seit ich zwölf Jahre alt war, beschäftigte ich mich mit den Fragen: Woher kommen wir? Wer sind wir? Gibt es einen Gott? Mit siebzehn Jahren habe ich gesagt: Gott gibt es nur für Idioten. Dann habe ich studiert, Physik und Chemie, bis ich bei der letzten existierenden Materie angelangt bin. Sie heißt Quark und ist vergleichbar mit Geschwindigkeit und Power. ‚Wunderbar‘, dachte ich, ‚jetzt weiß ich, dass aus diesem winzigen Zeug alles andere entstanden ist.‘ Aber dann drängte sich auch schon die Frage auf: Woher kommt Quark? Ich glaube, irgendetwas hat uns kreiert und deshalb bleibe ich ein Gottgläubiger aus Überzeugung. Das ist eine Einsicht. Sie erinnert mich daran, wie winzig diese Erde ist. Wie winzig ich bin. Bescheiden zu bleiben ist wichtig in diesem Job.“

Nicolas Hayek ist Unternehmensberater und Chef des Schweizer Uhrenherstellers Swatch *

Klar, dass es einem Unternehmensberater der Firma Swatch einfacher fällt an den christlichen Gott zu glauben als einem hungernden farbigen Kind in Afrika.
Aber das beste an seiner "Überzeugung" ist der letzte Satz. Vor allem angesichts der Tatsache, dass Unternehmenberater (je nach Unternehmen) mal locker Tagessätze von bis zu 10.000 EUR kassieren:-)))

Montag, der 1. April 2002, 09:39 Uhr
Name: Frank
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Ist mir wirklich egal - man muss es nicht lesen...

Mich stört es aber. Man muß ständig weiterscrollen und übersieht dabei dann vielleicht einen wirklich wichtigen Beitrag:-))
Aber allein die Scrollerei ist schon nervig genug.

Montag, der 1. April 2002, 09:17 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
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@ Frank und Ralph,

Predigten gehören hier definitiv nicht hin!

Ist mir wirklich egal - man muss es nicht lesen...

Was würde wohl ein christlicher Pfarrer sagen, wenn ein Atheist (z.B. Herbert:-))in seine Kirche käme und lautstark die Existenz des christlichen Gottes anzweifelte?

:-)))))))

Gruesse
Herbert Ferstl

PS: Was sollte man auch sonst in einer Kirche tun? :-))

Montag, der 1. April 2002, 09:14 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
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@ Ralph,

Ja, am schlimmsten finde ich Heiligenverehrung,...

Dann guck Dir mal den Eintrag des Mesners (aus Schwabach/Stadtkirche) im Forum von:

http://www.was-glaubst-du.de/index.html

an... :-)))

Gruesse
Herbert Ferstl

Montag, der 1. April 2002, 09:11 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
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Ich finde es echt Klasse von Ihnen, dass sie sich hier her wagen. Dennoch hätte ich eine Bitte an sie und ihre Kollegen: Machen sie die Predigten einfacher - erzählen sie einfach den Leuten aus der Bibel und vom Glauben - und zwar nicht all zu abstrakt.

Predigten gehören hier definitiv nicht hin!
Hier wird über die (wohl philosophische) Frage der Existenz Gottes und der Wahrheit der Bibel debattiert.
Was würde wohl ein christlicher Pfarrer sagen, wenn ein Atheist (z.B. Herbert:-))in seine Kirche käme und lautstark die Existenz des christlichen Gottes anzweifelte?

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