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Montag, der 1. April 2002, 18:49 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Naja, aber immerhin wagt sich ein Pfarrer an einen Computer :)

Ja, und das macht er hier schon eine ganze Weile - obwohl wir ihn höflich gebeten habe, seine Predigten hier im GB sein zu lassen und seine Texte, wenn's denn unbedingt sein muss, ins Forum zu setzen. Und obwohl er schon vor längerer Zeit angekündigt hat, sich hier nicht mehr zu äußern.

Montag, der 1. April 2002, 18:03 Uhr
Name: Ralph
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage


(Herbert)
(Ich hol mir mal was zu essen, die Sache wird wohl länger :) )

Okay, damit ich mir Worte spare, setze ich Religion und Weltanschauung gleich.

Eine Weltanschauung muss jedoch nicht zwingend religioes sein.

Dann bezeichne ich in Zukunft alle religiösen Weltanschauungen (allgemein, nicht in organisierter Form wie Kirchen - sondern die Religion in ihrer Aussage), Atheismus und Agnostizismus als religionsähnliche Weltanschauungen. Einverstanden?

Thema HVD:
[...] Ritaule binden, da es dort Gefühle gibt und Gefühle binden nun mal, das ist menschlich. Gefühle machen irrational etc.. Daher denke ich nicht über Gott in der Kirche, sondern daheim oder im Wald nach - denn wenn jemand Orgel spielt oder ein Gospelchor singt, ist man Gefühlsmäßig beeinträchtigt.

Sogar ein sehr gutes Abendessen wirkt emotional... manchmal auch ein super Geschlechtsverkehr... und hops... schon ist man gefangen... :-)))

Ja, das ist es eben. Du bist, egal in welcher Organisation du dich engagierst, wenn du dich darin wohl fühlst emotional gebunden und stehst dieser Organisation nicht kritisch genug gegenüber - das versuche ich mit meiner Religion und Kirche zu unterbinden.

(Gleiches gilt aber auch für Mitgliederversammlungen und Rituale wie Namensfeier etc.)

Der HVD sieht sich als weltliche, religionslose Alternative. "Rituale" werden meines Wissens im Wesentlichen nur drei angeboten: Namensfeier, Jugendfeier, Bestattungssprecher. Die Inanspruchnahme ist sehr gering. [...]
Emotionalitaet findet dabei sicher statt. Den religionsfreien Mitgliedern deshalb Gefuehle absprechen zu wollen, nur weil sie nicht GLAUBEN, waere wirklichkeitsfremd. Natuerlich kann man sagen: Wer sich in einem Verein wohlfuehlt - aus welchen Gruenden auch immer - nimmt in Kauf, entsprechend emotional konditioniert zu werden.

Eben, daher denke ich, dass man als Atheist (sagen wir als Atheist, der Mitglied in einem atheistischen Verband ist) ebenso emotional und anderweitig konditioniert wird, wie ein Christ, der an Weihnachten usw. in die Kirche geht.

Selbst demokratische Wahlentscheidungen laufen nach diesem Prinzip der "Emotionaliaet" ab...

Natürlich!

Die Menschen streben aber nicht zwingend zu den Religionen, weil sie durch Rituale oder ritualisierte Sakramente ein positives Gefuehl vermittelt bekommen, sondern wegen einer Heilsbotschaft, an die sie GLAUBEN duerfen, die ihnen Hoffnung gibt auf eine (vermeintliche) Existenz nach dem Tod.

Das ist aber nicht konditionierbar. Eine Botschaft kann akzeptiert werden oder nicht. Konditionierbar ist nur, das Gefühl, dass man andere Ansichten ablehnt - aber das dürfte wohl sowohl Atheisten, als auch Christen betreffen und ist durchaus menschlich.

Wie schon bei WW gesagt. Religionen lassen sich im Prinzip auf zwei Kernpunkte reduzieren:
1. Anleitung zu ethischem Handeln (innerhalb einer sich identifizierenden Gemeinschaft)
2. Das Versprechen einer Existenz nach dem Tod.

Und was ist mit Satanismus (keine Ethik). Oder Buddhismus (Leben nach dem Tod?) ?

Aktive Mitgliederwerbung halte ich nach wie vor als ein legitimes Ziel von Vereinen. Indoktrinierende christliche Mission in staatlichen Einrichtungen wie KiGa/Schule/etc. ist aber nicht nur Mitgliederwerbung, sondern aktive und einseitige Beeinflussung von fruehkindlichem Bewusstsein.

Das wäre dann der Lebensunterricht oder der Jugendfreier-Unterricht (oder wie das heißt) des HVDs nicht anders!

Zitat von Maechler:
"[...] Es ist das abscheuliche Zusammenspiel von geistigem Machtwillen der einen und Bereitschaft der andern zu geistiger Unterwerfung,"

Ich denke, aber diese geistige Unterwerfung wird früher oder später oder betrifft bereits Atheisten. Zudem sind die meisten Christen, die ich kenne, ziemliche Zweifler, die wie ich ständig neue Lücken in ihrem Glauben finden und eben auf der Suche sind, diese Lücken wieder mit objektiver Erkentniss zu füllen. Insofern helft ihr mir hier, meinen Glauben gewaltig zu stärken oder ganz zu verlieren. Im Moment ist ersteres der Fall :)

" ... um so abscheulicher, als dieser Machtwille in der Form der Servilität gegen "höhere Mächte" auftritt, und noch einmal abscheulich, weil man in den Unterworfenen die Illusion hätschelt, sie hätten eine selbstgewonnene persönliche Glaubensüberzeugung..."

Ich denke er bezieht sich auf die Staatsähnliche Machtkirche? Das war nie der ursprüngliche Sinn des Christentums und die Kirchen sollen sich davon auch lösen!

Und eben diese (vermeintliche) GLAUBENSueberzeugung ist nicht Gegenstand eines weltlichen Vereines.

Dies ist aber auch nicht die Grundlage meines Glaubens. Achtung habe ich vor meinem Pfarrer, weil er ein kluger Mann ist - aber vor Pfarrern die nur Stroh um Kopf haben oder solchen Bischöffen, habe ich keine Achtung.

[...] da ich denke, dass die Kirche legitim Mitglieder fischen darf - so wie jeder andere Verein.

Im Rahmen der finanziellen Moeglichkeiten und ohne staatliche und einseitige Privilegien sehe ich das voellig legitim.

Meinetwegen. Aber sag mal, wenn die Kirche völlig vom Staat getrennt ist - dann habt ihr Atheisten doch keine Argumente mehr, die halt haben? :)

Bei Religiös/Weltanschaulichen Vereinigungen folgt das natürlich der Basis der Sache. Seelsorge ist im Christentum ein Teil der Nächstenliebe - indem man über Gott redet, hilft man Menschen (selbst wenn ich mal den religiösen Teil weglasse).

Mir wuerde man damit nicht helfen. Lieber stuerbe ich voellig alleine, als mit einem klerikalen Quacksalber. "Seelsorge" innerhalb einer Christengemeinde ist o.k. - denn schliesslich gehoert das bei Vereinen zur Mitgliederbetreuung.

Wenn du die absolute Gegenüberzeugung hast, dann kannst du ruhig sagen, kein Religiöses Zeugs und die Seelsorger werden dir auch anderweitig helfen.

zudem sehe ich auch in der Militärseelsorge solange keine Wiederspruch, solange die Kirche gegen Krieg wettert.

Offiziell werden sie immer gegen den Krieg wettern. Sie werden aber auch - wie schon eh und je - Waffen und Soldaten segnen... STOP! Nicht wie eh und je... das Fruehchristentum kannte keinen Militaerdienst und wer diesen Dienst antrat, wurde aus der GLAUBENSgemeinschaft ausgeschlossen.

Ja, es ist schlimm, das die Kirche mit Krieg einiges zu tun hat.

Nein - nicht auch, sondern GERADE Soldaten sind GLAEUBIGE Menschen...

Nochmal Maechler:
"Nur wer den Geist unterschätzt, kann meinen, die religiöse Lügenmacht sei weniger verderblich als die Macht schlechter Politiker und Wirtschaftsführer. Solange die Menschheit eine Religionsgeschichte hat, hat sie eine Kriegsgeschichte."

Diese Aussage ist falsch.

" Solange der Mensch sich nicht gegen die Schande der religiösen Gängelung empört, empfindet er auch die Schande des obrigkeitlich befohlenen Tötens nicht so, daß er es von Grund aus verabscheut"

Wenn ich erstens denke, dass der Papst bei jeder Hinrichtung die Amerikaner noch um überdenken und nicht handeln anbettelt und in Gottesdiensten Krieg und Todesstrafe aufs schärfste verurteilt werden (hier in Deutschland!), dann ist diese Aussage falsch.

" [..] Die Welt des kollektiven Wahns ist die Welt des kollektiven Verbrechens."

Der kollektive Wahn kann jederzeit auch das Nicht-Gott-Glauben sein!

Ihr Problem, nicht meins.

Einverstanden.

[...] Die Kirche - oder die Gemeinschaft der wahren GLAEUBIGEN - ist nur voellig inkonsequent in diesen Dingen.

Die Kirche hat keine Macht über ihre Anhänger. Sie könnte zwar Soldaten rausschmeißen - aber was ist mit den Soldaten, die unser Land verteidigen sollen?

Toeten bleibt immer toeten - egal ob als so genannter "Friedenssoldat" mit Friedensbomben im Flugzeug oder Friedensminen unter dem Arm...

Einverstanden. Krieg ist Krieg. Ich denke die Bundeswehr sollte bleiben was sie ist: Eine Abwehreinheit für die BRD.

...leben unter Druck etc.. (Man denke nur an Eschede, wo viele Feuerwehrmännern ohne die Kirche das nicht seelisch überstanden hätten).

Was soll der Kaese? Wenn man Maenner der Feuerwehr, des THW`s oder der BW (ehedem) christlich konditioniert, so benoetigen sie zwangslaeufig das Gewaesch dieser Seelsorger.

Nein, das ist jetzt Gewäsch, sorry: Ich weiß nicht ob du mal zerfetzte und verkohlte Leichen aus einem Zug getragen hast?

Ich braeuchte es nicht - auch dann nicht, wenn ich Zeuge und Helfer eines dramatischen Verkehrsunfalles bin (wie mehrmals geschehen) oder wenn eines der von uns gezeugten Kinder stuerbe.

Ich war auch schon mal Zeuge eines dramatischen Verkehrsunfall und habe auch einen Elternteil recht früh verloren. Dafür habe ich keinen Seelsorger gebraucht. Aber hör mal, wenn du von Menschen verkohlte Körperteile bergen musst - abgehackte Köpfe, einzelne verbrannte Arme und das Tag und Nacht, wirst du vermutlich anders reden.

Die GLAEUBIGEN sollen ihre Riten durchziehen, wie sie es fuer noetig halten. Aus der Taufe Unmuendiger aber staatsbuergerliche Pflichten abzuleiten und fuer einen spateren Vereinsaustritt/Kirchenaustritt auch noch Summen in Hoehe von EUR 50,00 zu verlangen, ist schon an der Grenze der Verfassungskonformitaet.

Einverstanden.

Das Gleiche sollte mal der Verein XY versuchen durchzusetzen...

Wenn der Verein XY Körperschaftsstatus erlangt...

Ich schließe mich der Meinung an, dass Kinder atheistischer Eltern weitestgehend Atheisten werden (auch wenn sie aus Gruppenzwang den Religions- und Konfirmandenunterricht besuchen)

Weil es keinen, sich selbst offenbarenden Gott gibt.

In der Bibel hat er sich offenbart.

Es ist aber absolut nicht mit jenem Gefuehl zu vergleichen, wenn ein Christ aus der Kirche austritt. Dieser Austritt impliziert gefuehlsmaessig immer noch den Verlust des ewigen Heils, des Paradieses und des ewigen Lebens.

Der Austritt aus der Kirche hat damit rein gar nichts zu tun! Außerdem könne ein Atheist auch denken, dass er jetzt vielleicht einer Unwahrheit verfällt und dass kann sehr schmerzlich sein!

Falsch. Der Unterricht LEBENSKUNDE des HVD ist ein religionskundlicher Unterricht, der alle Moeglichkeiten offenlaesst. Die Entscheidung zu GLAUBEN liegt beim Menschen selbst.
www.lebenskunde.de

Seh ich mir mal an.

Es ist doch nicht so, dass Atheisten den Kids Moeglichkeiten wegnehmen, die das reale Leben bietet.

Tun das christliche Eltern?

Wer GLAUBEN will - bitte sehr...

Eben.

Der ungetaufte fuenfjaehrige Sohn Ferris weiss vielleicht mehr ueber den (fiktiven) Christengott, als mancher Taufscheinchrist.

Glaube ich dir ja auch.

Dann kennst Du tatsaechlich die Katholiken schlecht.

Allerdings. Ich bin halt Lutheraner :)

Ein anderes Beispiel: Neulich erfuhr ich von Bekannten (aktive Christen), die beruflich fuer einige Jahre nach China gingen, dass der Pfarrer aus allen Wolken gefallen sei, weil sie in ein Land gingen, dass nicht christlich sei. Auf die Antwort meiner Bekannten, dort gebe es doch auch Kirchen und Christen, meinte der Pfarrer, das schon, aber das seien keine "echten Christen".

Waren die Katholisch?

Die Ziele der Kirche sind nicht ewiges Leben etc. sondern m.E. eher als Gemeinschaft von Christen da zu sein, den christlichen Glauben zu halten und zu verbreiten....

Den christlichen GLAUBEN halten und verbreiten impliziert den GLAUBEN an das Erreichen/Ziel des "ewigen Lebens".

Aber nicht die Kirche!

Gibt es Gott, und ist er der Schöpfer, brauchst du ihn aus zwingendem Grund - und du kannst mir eben nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt, nur dass du ihn (scheinbar) nicht brauchst.

Ich erinnere Dich an mein Beispiel mit WW. Das weisse Blatt Papier, dass fuer alle Menschen ersichtlich unbeschrieben ist. Derjenige, der nun behauptet, da stuende was drauf, obwohl kein anderer was sieht, ist in der Beweispflicht.

Aber es gibt viele Hinweise auf Gott, die bloß oft geleugnet werden. Zudem kann man ja (wie WW bewiesen hat) Gedankenmodelle zeigen, die in unserer wissenschaftlich Erkenntnis auch Gott erlauben.

Wenn es einen Gott gaebe, haette er keinerlei Einfluss auf mein derzeitiges Leben. Seit meiner Gottesfreiheit verlaeuft mein Leben angenehmer, froehlicher, frei von abstrusen Gedanken, frei von Gebeten und taeglichem kontinuierlichen Kontakt mit meinem Hirngespinst. Ich bin mir selbstbewusster in meinem Handeln geworden. Ich bin darueber hinaus wesentlich wohlhabender geworden und habe ein Familienglueck ohnegleichen gefunden.

Vielleicht ist das Gottes wirken. Immerhin hast du ja gesagt, viele beten für dich.

Nicht, dass ich zur Zeit meiner persoenlichen Gotteserfahrungen ungluecklich gewesen waere. Keinesfalls. Es ist jetzt aber ein voellig anderes und positiveres Gefuehl der Freiheit, der Autonmie, des Gluecks.

Ich fühle mich eigentlich wirklich als ich zum Glauben (trotz Taufe) wirklich gefunden habe frei.

[...] du kannst mir nicht mal beweisen, dass Gott nicht eingegriffen hat.

Wo denn? Siehe z.B. mein Leben (oder das der taeglich 100.000 an Hunger sterbenden).

Du kennst nicht die Zusammenhänge (behaupte ich mal so frech)!

Nur leider sind wir Menschen (auch ich) zu dumm oder zu faul, sich daran zu halten. Die Folge ist, dass Menschen da leben müssen, wo die Natur es nicht zulässt oder eben da, wo Hunger herrscht. etc. Ich denke du weißt was ich meine...

Ja - alle taeglich jaemmerlich verreckenden Toten sind Gott geweiht, weil sie zu dumm, zu faul oder zu ignorant sind eben dort zu leben, wo es was zu fressen gibt...

Ich rede von Japanern oder Amerikanern die das machen, die mussten dahin ziehen - und die Menschen in ruhigen Gegenden lassen sie auch nicht mehr zurück.

Frage mich nur, warum das christliche Europa dann die Grenzen so dicht macht?

Ich mich auch, denn das ist unchristlich.

Das kannst du mir im Nachhinein nicht beweisen.

Gott kann mich am A.... lecken und er hat noch nicht mal nach mir geruelpst. Probiers mal aus - oder hast Du Bedenken?

Ich war mal kurz davor das Christentum aufzugeben, weil ich eigentlich nicht wusste, was ich überhaupt glaubte.

Alles findet nur in den konditionierten Koepfen der GLAEUBIGEN statt. Ein Gott laesst ein menschliches Leben nicht schlechter oder besser verlaufen - ob man an ihn GLAUBT oder nicht, ob man betet oder nicht - weil es ihn gar nicht gibt.

Beweise es!

Spaetestens hier koennte sich Dein Gott persoenlich offenbaren.

Hat er doch.

Und die Atheisten im Namen der Aufklärung ähnliches betreiben, aber es nicht zugeben. Ihr seid ja ganz nette Leute, aber gebt einiges nicht offen zu, sondern verschleiert es. Das haben andere vor mir auch angeprangert.

Aufklaerung ist primaer Wissensaneignung/-vermittlung - GLAUBEN ist Fikton (die Realitaet des Todes nicht als solche hinnehmen zu wollen/koennen). Stell Dir vor, der Mensch wuerde ewige leben, es gaebe keine einzige Religion auf dieser Erde.

Aber er lebt nicht ewig!

Nicht im Namen des Atheismus direkt. Indirekt aber im Namen der Aufklärung, Humanismus etc. wurden Morde begangen.

"Voelker sterben schneller unter Schlagwoertern als Schlagwoerter unter den Voelkern." (K. Deschner).

Eben.

Deshalb lehne ich jede Art von Ideologie ab, insbesondere alle religioesen.

Atheismus ist im Prinzip eine Ideologie. Du hast auf der News-Seite sogar einen sehr Missionarischen Hinweis gemacht "Humanisten macht weiter so...".

Indirekt wurden viele Morde mit irgendwas begruendet. Ich spreche aber in diesem Zusammenhang nie von indirekt, sondern von konkret - und da gibt es nun mal keinen atheistisch begruendeten Krieg, Kreuzzug, etc..

Krieg nicht, Mord schon.

Wenn ich nun andererseits jene Toetungen im indirekten Namen des Christentums auch noch ausfindig machen wollte, die zudem heute noch stattfinden...

Ich glaube wir wissen beide, das Dinge im Namen von etwas gemacht werden, aber nicht auf dessen Grundlage.

Bevor ich vorschnell antworte: Wie lauten denn diese IBKA-Beitrittskriterien?
z.B.
http://www.ibka.org/aufnahme.html

Lese ich mir mal durch.

Interessant ist auch der "Politische Leitfaden":
http://www.ibka.org/leitfaden

Nun, dann hätte nichts mehr Existenzberechtigung.

Teilweise sicherlich richtig.

Die Kirche ist nicht mehr, die die sie mal war.

Die kath. Kirche ist immer noch das, was sie schon immer war. Nur wegen dem bischen oekumenischen BlaBla aendern sich keine Machtstrukturen und Dogmen.

Nun, ich rede, wie gesagt, von der ev. luth. kirche!

udem, Hitler war im Kopf Atheist - dazu gibt es Beweise.

Welchen GLAUBEN Hitler hatte oder welcher Konfession er zugehoerig war, ist sekundaer.
Der GLAUBE seiner willigen Vollstrecker, der BasisGLAUBE im Volk, der GLAUBE der Henker und insbesondere der GLAUBE der "braven" Soldaten ist fuer mich das entschiedende Kriterium. Der angebliche Atheist Hitler hatte niemanden umgebracht, die Mehrheit der GLAEUBIGEN Soldaten - mit dem Spruch "Gott mit uns" am Koppelschloss - schon.

Weil er Macht wollte und die Soldaten hätten auch den Glauben für Hitler aufgegeben. Aber so viel es Hitler weiter. Die Kirche muss einiges noch Aufklären.
(Letzendlich, war Gott nicht mit Hitler und seinen Soldaten!)

Thema Neo-Nazis (Achtung, nachfolgend einige Satire):
Ja, aber sie wenden Gewalt an.

Die "wahren" Neo-Nazis, die in der NPD Mitglied sind, nicht...

Aber ihre Handlanger.

Wenn sie ihre Ideen ohne Gewalt und ohne, dass jemand zu Unrecht schaden erleidet, vertreten, ist das hierzulande kein Verbrechen.

Den Kindern geschieht aber Unrecht (UN-Charta, Art. 18), wenn sie als Unmuendige getauft werden und ungefragt eine religioese Weltanschauung "verbraten" bekomen, respektive spaeter aus diesem Grund "zwangsweise" (per staatlicher Anweisung) in den RU gesteckt werden.

Dann müssten wir uns alle einsperren, denn Kinder werden unmündig mit allen Möglichem Glauben ob nun religiös oder atheistisch versehen.

Die Neo-NAZIs begehen aber Gewalt.

Die "wahren" Nazis nicht.

Doch!

Die ev. luth. Kirche als solche aber nicht und sie sucht dafür sich auch keine Handlanger.

Sie ist sich selbst Handlanger genug.

Wann hat sie das in den letzten 50 Jahren getan?

Die NPD hat von Anfang an mit gewalttätigen Gruppen zusammengearbeitet!

Faslch! Zumindest solange, bis das Gegenteil gerichtlich bewiesen ist.

Ach, ich könnte dir über die NPD und ihre Handlanger-Gewalt-Vereine ein paar nette Geschichten erzählen, aber ich kann nicht länger vor dem PC hocken :).

Thema Christliche Mission (Papua-Neuguinea):

Die Kirche aendert sich nie! Lediglich ihre Exekutive wird - zwangsweise - etwas humaner. Wenn die Kirche koennte, wuerde sie wie einst Ketzer verbrennen, denn nur durchs Feuer koennen deren Seelen gerettet werden.

Die Kirche ändert sich sehr wohl. Wann bist du eigtl. aus ihr ausgetreten?

Thema Subsidiaritaetsprinzip:
Dennoch die Anstalten gehören nun mal der Kirche.
Und wer hat sie uberwiegender Weise, teilweise sogar zu 100%, bezahlt? Ganz einfach: Der Steuerzahler oder die Krankenkassen.
Der PDS will man an die SED-Moneten. Die Kirche hat sich ueber Jahrhunderte hinweg illegal bereichert. Was ist damit?

Habe ich zur PDS argumentiert?

Thema Richtigkeit der Bibel:

Die Tatsache, dass es mehrere Zeugen gibt.

Diese Zeugenaussagen koennen aber hinterher erst erfunden/eingefuegt worden sein oder koennten mit dem Phaenomen der Massensuggestion/-hypnose erklaert werden.

Oder eben nicht!

Das NT als Anleitung fuer ethisches Handeln fuer Menschen, die sowas benoetigen... o.k.
Fuer mehr taugt die Bibel aber nicht!


Wenn du anderweitig etisch handelst, solls mir egal sein.

(Frank)

Also, Herbert wäre ja Hardcore. Der würde sich glatt noch auf die Kanzel stellen...
Nicht weniger hardcore als dieser angebliche Pfarrer Rieper. Nur das er eben den Standpunkt der Fundamentaloppostion verbreitet:-)

Warum Fundamental?

(Heike J.)

Das Zitat war an seine Jünger gerichtet. Man kann es also höchstens auf den Klerus beziehen, aber nicht auf Politiker. Damit hat sich der Jesus der Bibel doch gar nicht beschäftigt.

Du hast schon recht. Allerdings hatte ich folgenden Hintergedanken, den ich vielleicht schreiben hätte sollen: Sind nicht alle christlichen Politiker Apostel Jesu (so wie eigtl. jeder Christ)?

(Heike N.)

Also, Herbert wäre ja Hardcore. Der würde sich glatt noch auf die Kanzel stellen... Könnte man es nicht etwas gemäßigter beginnen? So zum langsam dran gewöhnen, meine ich...

Diskussionen zwischen Atheisten und Christen im Gemeindesaal haben wir schon einmal gemacht. War ganz interessant und, was ich nicht erwartet habe, eine sehr entspannte objektive Atmosphäre (auf beiden Seiten). So etwas sollte man öfters mal machen.

(Frank)

(Antwort von Renate Schmidt, ob sie ungläubig war)

Und auch hier wieder ähnlicher Nonsens. Als ob die Kirche in den letzten 20-30 Jahren einen großartigen Wandlungsprozess durchgemacht hätte.

Ich weiß zwar nicht, was die katholische Kirche betrifft - die ev. luth. Kirche schon. Ich glaube früher wurde in der kath. Kirche doch die Messe in Latein gehalten - das hat sich z.B. geändert. In der ev. luth. Kirche hat sich aber stark was geändert und ändert sich noch stark, aber dazu muss man eben in die Kirche gehen, um das herauszufinden :).

Irgendwas hat uns kreiert
„Seit ich zwölf Jahre alt war, beschäftigte ich mich mit den Fragen: Woher kommen wir? Wer sind wir? Gibt es einen Gott? Mit siebzehn Jahren habe ich gesagt: Gott gibt es nur für Idioten. Dann habe ich studiert, Physik und Chemie, bis ich bei der letzten existierenden Materie angelangt bin. Sie heißt Quark und ist vergleichbar mit Geschwindigkeit und Power. ‚Wunderbar‘, dachte ich, ‚jetzt weiß ich, dass aus diesem winzigen Zeug alles andere entstanden ist.‘ Aber dann drängte sich auch schon die Frage auf:
Woher kommt Quark?

Von der Milch einer Kuh :-)

Ich glaube, irgendetwas hat uns kreiert und deshalb bleibe ich ein Gottgläubiger aus Überzeugung. Das ist eine Einsicht. Sie erinnert mich daran, wie winzig diese Erde ist. Wie winzig ich bin. Bescheiden zu bleiben ist wichtig in diesem Job.“
Nicolas Hayek ist Unternehmensberater und Chef des Schweizer Uhrenherstellers Swatch

Klar, dass es einem Unternehmensberater der Firma Swatch einfacher fällt an den christlichen Gott zu glauben als einem hungernden farbigen Kind in Afrika.

Das ist aber nicht ganz wahr. Gerade die Christen in armen Ländern haben einen viel lebendigeren Glauben als wir. Sie danken Gott für das wenige das sie haben. Ganz im Gegenteil bei uuns, wo Menschen aus der Kirche austreten, mit der Begründung "Ich hab meinen Job verloren, daher gibt es keinen Gott". Vor einigen Monaten war Partnerschaftsgottesdienst mit einem afrikanischen Land bei uns. Den Leuten geht es dort wirklich dreckig und ohne Kirche würde es gerade den ärmsten der Armen dort noch wesentlich schlechter gehen - wie auch immer, auch die Gäste aus Afrika, die hier in Deutschland waren, fragten sich, warum bei uns die Kirchen so leer sind und wir alle so ungläubig. Dort sind die Kirchen meistens so voll, dass die Leute stehen. Also dein Vergleich hinkt etwas.
Ich weiß nicht, wie dieser Swatch-Unternehmensberater aufgewachsen ist. Aber er lernte den Glauben als junger Mensch, also hatte er früher niedrigeres Einkommen!

(Herbert)

Predigten gehören hier definitiv nicht hin!

Ist mir wirklich egal - man muss es nicht lesen...

Eben. Mir wärs aber lieber, wenn der gute Herr Rieper mit Diskutieren würde.

... Heiligenverehrung,...

Dann guck Dir mal den Eintrag des Mesners (aus Schwabach/Stadtkirche) im Forum von:

http://www.was-glaubst-du.de/index.html

an... :-)))

Also, sie als Märtyrer (Mehrtürer :) ) zu bezeichnen geht ja noch (auch wenn ein Teil von denen nicht existiert hat) - aber sie Gottgleich zu verehren ist nicht gerade christlich.

(Frank)_

Predigten gehören hier definitiv nicht hin!
Hier wird über die (wohl philosophische) Frage der Existenz Gottes und der Wahrheit der Bibel debattiert.

Naja, aber immerhin wagt sich ein Pfarrer an einen Computer :)

Was würde wohl ein christlicher Pfarrer sagen, wenn ein Atheist (z.B. Herbert:-))in seine Kirche käme und lautstark die Existenz des christlichen Gottes anzweifelte?

Diese Website mit einem Forum zu vergleichen, haut nicht ganz hin.

Montag, der 1. April 2002, 14:38 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ Ralph,

Herbert:
Thema "ewiges Leben":
Ich will aber gar nicht!

Wenn dir dort Friede,Freude Eierkuchen angeboten wird, darauf willst du verzichten?

Ja! Ich habe die Alternative (und beide erlebt): Mir sind die Spatzen in der Hand lieber, als die Tauben auf dem Dach.

Kann ich dir dann nicht helfen.

Gluecklicherweise nicht - weder Du noch (Dein (fiktiver) Gott. Da versagen viele schon bei einfacheren Hilfsangeboten...

Thema Pascalsche Wette:

[...] Habe sie aber schnell nachgelesen. Worauf willst du hinaus?

Du hattest nichts anderes formuliert (Atheist nimmt Schaden), als Pascal mit dieser Wette.

Ein guter Gott würde sich offenbaren.

Das hat er durch Jesus Christus getan.

Das hat jener nur behauptet :-))
Er hat sich aber nicht mir gegenueber offenbart (natuerlich einst schon - als GLAEUBIGER, aber daran GLAUBE ich nicht [mehr]) - nicht mal ansatzweise. :-)))

Gruesse
Herbert Ferstl

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