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Mittwoch, der 3. April 2002, 16:40 Uhr
Name: M.
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Die Natur braucht nicht den Menschen, aber der Mensch braucht die Natur.

Uralter, abgedroschener Spruch und noch dazu FALSCH! Gehört der Mensch nicht zur Natur? Doch, und insofern braucht die Natur den Menschen, denn was wäre ein Leib ohne alle Glieder? DENKE mal darüber nach!

ich glaube an sie
ohne Worte - nur gegenübergestellt mit dem vorangehenden Zitat, welches da lautet: Jeder Glaube ist Aberglaube

M.

Mittwoch, der 3. April 2002, 16:32 Uhr
Name: Antichrist
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Jede Religion behauptet, die einzig richtige zu sein. Aber nicht eine einzige hat Recht.
Jeder Glaube ist Aberglaube. Nichts weiter, als ein Eigenschutz.
Die Natur schützt mich, ich liebe sie, ich glaube an sie. Die Natur braucht nicht den Menschen, aber der Mensch braucht die Natur. Auf einen Gott
kann man verzichten. Braucht er den Menschen?????

Mittwoch, der 3. April 2002, 16:20 Uhr
Name: Heike N.
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Ich meinte auch nicht die Jünger, sondern ihren Guru.

Ach so. Na ja, handeln letztendlich nicht alle Sekten so? Ich könnte ja jetzt fies sein und sagen, dass es mich brennend interessieren würde, wie viel Elend man auf dieser Welt beseitigen könnte, würde man den Vatikans liquidieren und die frei gewordenen Mittel gerecht aufteilen. Aber ich bin ja nicht fies und deshalb sage ich es auch nicht :-)))

Heike

Mittwoch, der 3. April 2002, 16:13 Uhr
Name: M.
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Weder das DENKEN noch das GLAUBEN will Dir jemand nehmen - soweit Du DENKEN kannst!

Ich glaube, ohne das Glauben (an wen oder was auch immer) wäre die Welt sehr lieblos. Aus Deinem Artikel und anderen Veröffentlichungen in diesem GB habe ich den Eindruck, daß Du nur DENKST. Wie kann das funktionieren?

Außerdem: angesichts Deiner abfälligen Schreibweise vermute ich, daß Du anderen das Glauben gern nehmen würdest, wenn Du könntest.
Deshalb die ebenso abfälligen Worte unter der Überschrift DER ZENTRALDENKER (Das Wort gefällt mir ganz außerordentlich, ist aber nicht von mir).

M.

Mittwoch, der 3. April 2002, 16:00 Uhr
Name: Frank
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Heike

Ich meinte auch nicht die Jünger, sondern ihren Guru.

Mittwoch, der 3. April 2002, 15:29 Uhr
Name: Heike N.
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Hallo Frank,

Kann zwar sein, dass die Mehrheit der Jünger Bagwhans Psychopathen waren, aber grundsätzlich gehörte die Sekte wohl eher zu den "Dumm- und Dusseligverdiensekten"

Ja, aber erst, wenn du vorher viele tausend Deutschmark für deine "Ausbildung" zum "Lehrer" ausgegeben hast. 30.000 DM im Jahr waren keine Seltenheit. Deshalb waren die Sanyassins ja so daran interessiert, Menschen in Manager-Gehaltsgruppen zu rekrutieren.

Heike

Mittwoch, der 3. April 2002, 14:46 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Ich denke und glaube lieber selber!
M.

Weder das DENKEN noch das GLAUBEN will Dir jemand nehmen - soweit Du DENKEN kannst!

Mittwoch, der 3. April 2002, 13:34 Uhr
Name: Frank
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Die Baghwan-Sekte zählte zu den so genannten Psychosekten, die "Selbstfindung" und "Transzendenz" versprachen.

Kann zwar sein, dass die Mehrheit der Jünger Bagwhans Psychopathen waren, aber grundsätzlich gehörte die Sekte wohl eher zu den "Dumm- und Dusseligverdiensekten":-)

Mittwoch, der 3. April 2002, 12:48 Uhr
Name: Heide
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Bin ich froh, ein "Heide" zu sein, gottlos zu leben und zu lieben!

Mittwoch, der 3. April 2002, 12:27 Uhr
Name: Heike N.
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Ergänzung:

Nimm den Link, der zeigt die ganze HP: http://www.tabaan.de

Heike

Mittwoch, der 3. April 2002, 12:14 Uhr
Name: Heike N.
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@Ralph

Weißt du zufällig, was die Leute an der Sekte so interessant fanden (Versprechungen; Texte oder so)?

Die Baghwan-Sekte zählte zu den so genannten Psychosekten, die "Selbstfindung" und "Transzendenz" versprachen.
Lustiger Link hierzu, um die "Philosophie" dahinter zu verstehen:
http://www.tabaan.de/osho/odeath/imag01.html

Um auf unsere Diskussion zurückzukommen: Dieser Bagwahn wollte ausschließlich Geld und Macht - das kann man den Kirchen zusprechen, aber nicht dem Urchristentum.

Dazu habe ich einen interessanten Artikel im Spiegel vom 8.10.2001 gefunden:

"So hoch im Kurs stand in der frühen Kirche das Martyrium, dass manche Gläubige sogar versuchten, den eigenen Tod zu provozieren, etwa, "indem sie religiöse Bilder zerstörten oder im Kreuzverhör aufsässig gegenüber dem Statthalter auftraten" oder indem sie "verächtlich zu zischen" begannen, "wenn sie an einem Tempel vorbeigingen", wie der britische Kirchenhistoriker Sir Henry Chadwick beschreibt.
Im damals teilweise christlich besiedelten Nordafrika, schildert Chadwick, entwickelte sich angesichts der Verfolgungen geradezu "christlicher Kampfgeist"; und "zum obersten Ziel wurde es, sich die Märtyrerkrone zu verdienen".
Für diese Fanatiker waren jene Mehrheit ihrer Glaubensgenossen, die den Märtyrertod scheuten oder ablehnten und die daher versuchten, sich bei den Heiden durchzumogeln, die "lapsi", die "Gestrauchelten", die eigentlich kein Recht hatten, sich weiter Christen zu nennen.
Als das Christentum im Römischen Reich 380 zur Staatsreligion erhoben wurde, fand sich rasch ein anderes Betätigungsfeld: Die Todeslust verkehrte sich in Mordlust gegen Andersdenkende, Abweichler von der reinen Lehre und Ungläubige."

Hier der komplette Artikel:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,162198,00.html

Heike

Mittwoch, der 3. April 2002, 11:38 Uhr
Name: Heike J.
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Warum sollte man aber Vereine fördern, die schlechtere Infrastruktur haben? Das würde die Hilfsoperationen nur unnötig bremsen. Zudem weiß der Staat woran er bei Brot für die Welt ist.

Die Infrastruktur ist er durch staatliche Gelder geschaffen worden. Wie schon gesagt: Staatliche Gelder sollten schon aus Verfassungsgründen (es darf keine Weltanschauung benachteiligt oder priveligiert werden) ohne Ansehen der Weltaschauung ausgegeben werden.

Das ist das gleiche Argument wie: Jetzt, wo der Staat schon den Bau der vielen christlichen Kindergärten finanziert hat, warum sollte er nun auch noch weltanschaulich neutrale bauen?

Aber da war ja schon WW begriffsstutzig, kein Wunder, dass Anti-Anti jetzt das gleiche Argument bringt...

die liefen immer in rot und orange herum, um den Hals eine Perlenkette mit dem Bild des Gurus

Jo, kann mich noch gut dran erinnern ;-). War wenigstens farbenfroh. Jetzt sieht man hier nur noch die verdrießlich dreinschauenden Zeugen Jehovas an jeder Ecke.

Mittwoch, der 3. April 2002, 08:00 Uhr
Name: M.
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DER ZENTRALDENKER:
Der alles beDENKENDE H.F. hat uns wieder mit einer seiner Lehrbotschaften beDACHT und beglückt! Nun wissen wir, daß das Heil der Welt anbricht, wenn die Menschen endlich mit DENKEN anfangen würden. Oder reicht es, wenn H.F. für uns DENKT, der VorDENKER der atheistischen Masse, der NachDENKER über das UnDENKBARE, der DurchDENKER aller Welt, der ErDENKER allen Hasses? PFUI!

Ich denke und glaube lieber selber!
M.

Mittwoch, der 3. April 2002, 06:36 Uhr
Name: Antichrist
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Etwa 60 % der deutschen Bevölkerung gehören noch
einer christlichen Kirche an.
Ein großer Teil davon bleibt in dem Verein, weil
er Nachteile (Verlust des Arbeitsplatzes, keine
christliche Beerdigung) fürchtet.
Auch das vielgepriesene Paradies (Viele Jungfrauen) ist dem Mann verwehrt. Was erwartet die Frauen???
Ein wundervoller Glaube.
Es herrscht ein enormer Priestermangel (menschlich
vollkommen zu verstehen), die letzten abartigen
Verirrungen von Priestern werden noch einige Menschen zum Austritt aus der Kirche bewegen.
Wie kann man einer Kirche angehören, in der das hitlerische Reichskonkordat noch vollkommende
Gültigkeit hat?
Es freut mich, daß der Antichrist Beachtung findet
und erkannt wird. DAS wird weiter mein Bestreben
sein. Und vor allen Dingen danke ich den netten Begleitern, wir gehören schließlich zu den anderen
40 %!!

Mittwoch, der 3. April 2002, 00:25 Uhr
Name: Ralph
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(Herbert)

Ich denke, das wechselt. Mal so - mal so. Was eben jeder gerade als interessant empfindet...

Ach so...

(Frank)

Deswegen wurde es wahrscheinlich auch ausgerottet.

Eine interessante These.

Allerdings denke ich, dass dabei auch die Angst vor dem Machtverlust der Herrschenden im Spiel war. Denn wer sich einer Weltuntergangssekte anschließt benötigt keine weltlichen Herrscher mehr.

Nach Jesus kann ich nicht sagen, ob das Christentum eine Weltunterganssekte war. Am meisten spricht Mt 24,36 dagegen:

Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.

Und wenn wir gleich dabei sind :) Um aber auch den Jehovas die Weltuntergangsargumente wegzunehmen, das alle 20 Jahre die Welt untergehen soll, sage ich nur folgendes aus Mt 24.44

Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint.

Wenn ich das richtig verstehe könnte der Weltuntergang morgen, heute oder erst in achtzehntausend Jahren sein.

Natürlich ist es etwas eine einspannende Drohung zu sagen "Die Welt geht bald unter und ich kann euch retten". Die Frage dabei ist nur eine: Wenn so viele Menschen, u.a. die größten Dichter und Denker (WW würde sagen: von Gauß bis Planck :) ) unserer Geschichte und unserer Zeit, gläubige Christen waren - dann muss irgendetwas dran sein.

Dienstag, der 2. April 2002, 23:29 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ all:

Da du scheints für die News verantwortlich bist:

Nein, das sind alle Mitarbeiter gleichberechtigt, soweit sie Zeit dazu finden :-)))

Euer Newssystem hat heute irgendwie gesponnen...+

Right - und ich weiss nicht mal warum!

...und dabei habe ich euer News-Archiv entdeckt.

Prima!

Früher habt ihr viel mehr News aus allen Richtungen, nicht nur Atheistischen und Anti-Kirchlichen gehabt. Warum ist das jetzt nicht mehr so?*

Ich denke, das wechselt. Mal so - mal so. Was eben jeder gerade als interessant empfindet...

Gruesse
Herbert

Dienstag, der 2. April 2002, 23:27 Uhr
Name: Frank
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Um auf unsere Diskussion zurückzukommen: Dieser Bagwahn wollte ausschließlich Geld und Macht - das kann man den Kirchen zusprechen, aber nicht dem Urchristentum.

Deswegen wurde es wahrscheinlich auch ausgerottet.
Allerdings denke ich, dass dabei auch die Angst vor dem Machtverlust der Herrschenden im Spiel war. Denn wer sich einer Weltuntergangssekte anschließt benötigt keine weltlichen Herrscher mehr.

Dienstag, der 2. April 2002, 23:23 Uhr
Name: Ralph
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(Herbert Ferstl)

Da du scheints für die News verantwortlich bist: Euer Newssystem hat heute irgendwie gesponnen und dabei habe ich euer News-Archiv entdeckt. Früher habt ihr viel mehr News aus allen Richtungen, nicht nur Atheistischen und Anti-Kirchlichen gehabt. Warum ist das jetzt nicht mehr so?

Dienstag, der 2. April 2002, 22:59 Uhr
Name: Ralph
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(Heike N.)

Danke für die Infos! Weißt du zufällig, was die Leute an der Sekte so interessant fanden (Versprechungen; Texte oder so)?

Bei Google hab ich was dazu gefunden:
Baghwan

ganz entspannt im hier und jetzt

Der indische Guru, 1953 nach eigenen Angaben erleuchtet, zog hunderttausende amerikanischer und europäischer Sinnsucher in seinen Bann und etliche Tausend auch in seinen Ashram ins indische Poona. Dort verehrten sie ihren Meister, meditierten, tanzten, wurden ihr Ego in Therapiegruppen los und befreiten sich ein weiteres Mal sexuell.
1981 organisierte die Sekretärin und mächtigste Frau des Ahrams Ma Anand Sheela den Kauf eines riesigen Wüstengeländes im US-Staat Oregon. Dort soll der Traum des Guru wahr werden: eine eigene Stadt mit Krankenhaus, Flughafen und Strassen für die Rolls-Royce Flotte des Bhagwan. In seiner einzigartigen Mischung aus Weisheit und Clownerei zieht der Meister auch immer mehr arrivierte Leute an, die ihr gesamtes Geld nach Oregon bringen. In Deutschland schließen Zentren, Discos, Cafés und Kommunen aus dem Boden, die dem "Rajieneesismus" zugehören und hohe Umsätze machen - für Oregon.

1985 platzt der Traum: Sheela setzt sich ab, Bhagwan wird verhaftet, die Ranch kommt für einen Spottpreis unter den Hammer. Und wenn er 1991 doch gestorben ist: In deutschen Zentren und Discos lebt er weiter, lächelt mild von der Wand: Bhagwan oder Osho, der Till Eulenspiegel unter den indischen Gurus.

Um auf unsere Diskussion zurückzukommen: Dieser Bagwahn wollte ausschließlich Geld und Macht - das kann man den Kirchen zusprechen, aber nicht dem Urchristentum.

Auf alle Fälle, danke für die Infos. Wieder mal eine Wissenslücke geschlossen :)

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