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Donnerstag, der 4. April 2002, 11:36 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Dennoch werden weder Engländer, noch Europäer noch Menschen als Mörder und Schuldige bezeichnet, obwohl in ihrem Namen gemordet wurde. Und wie man es bei den Kirchen sagt: Die Engländer z.B. ziehen heute immer noch nutzen davon einst die Kelten vertrieben und ermordet zu haben.

Warum aber werden dann Regierungen und Unternehmungen heute noch zu Schadensersatzzahlungen herangezogen, wo doch "die Angelegenheit" schon fast 60 Jahre (oder mehr) zureuckliegt? Unterscheidet man nur nach Jahren? Nach dem Motto: Alles was vor der schrecklichen Zaesur des Naziregimes passierte, ist historisch nicht mehr so relevant, dass es fuer Schadenseratz herangezogen werden koennte? Und warum kassieren dann die Kirchen noch heute per anno Millionen EURO Steuergelder aus der Zeit der Saekularisierung? Warum entschaedigen die Kirchen nicht die Nachkommen der einst als Hexen verbrannten? (die oft exakten Aufzeichnungen der Kirchenbuecher liessen diese Recherche durchaus zu)?
Hier wird durchaus mit zweierlei Mass gemessen!

Donnerstag, der 4. April 2002, 11:27 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Der Mensch ist sogar ziemlich abhängig von den Mitbewohnern der Erde. Einerseits 'biologisch' (Nahrung; Sauerstoff; reines Wasser...

Der Mensch ist keinesfalls zwingend davon abhaengig...
Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, das MENSCH sich ohne tierische Nahrung absolut gesund ernaehren kann und dennoch - oder gerade deswegen - ueberaus vital, gesund, mit weniger Krankheiten, etc. leben kann.
Erwiessenermassen ist Fleisch die unwirtschaftlichste Ernaehrungsform. Die Kosten für ein Pfund Fleischeiweiss sind zwanzigmal hoeher als die gleiche Menge aus essbarem Pflanzeneiweiss.
Nur 10 Prozent des Eiweisses und der Kalorien, die wir an unser Schlachtvieh verfuettern, erhalten wir durch das Fleisch, das wir essen, wieder zurueck. Grosse Landgebiete werden somit zur Viehhaltung genutzt. In Nordamerika wird z.B. die Haelfte der landwirtschaftlichen Nutzflaeche nur zum Anbau von Futtermitteln für die Rinder- und Schweinemast verwendet. Insgesamt werden etwa 80 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Flaechen dafuer benutzt, um Tiere zu zuechten.

Auf einem Hektar Land koennen 20.000 kg Kartoffeln angebaut werden, doch nur 200 kg Rindfleisch koennen auf der gleichen Flaeche produziert werden (bei konzentrierter Aufzucht ohne Weidefreiflaechen ist das Verhaeltnis anders). In Brasilien wurden in den letzten 20 Jahren fast 40 Prozent der Tropenhoelzer abgeholzt hauptsaechlich um riesige Weideflaechen und Monokulturen fuer den Anbau von Futtermitteln anzulegen. 325.000 qkm Regenwald werden jedes Jahr vernichtet, um darauf Tiere für den Verzehr zu zuechten. Globalisierer wie Mc Donald & Co. lassen gruessen. Fuer jeden "Viertelpfuender"-Hamburger aus Regenwald-Rindfleisch werden ca. 50 qm Land verbraucht.
Auf einem Hektar Land kann mindestens siebenmal mehr pflanzliches Eiweiss (z.B. Soja) als tierisches Eiweiss produziert werden. Zudem enthalten Sojabohnen weniger Fett und sind frei von Fleischgiften sowie von Medikamentenrückstaenden und Krankheitserregern (Stichworte hierzu sind: hormonelle Wachstumsfoerderer, prophylaktische Arzneimittelgaben und Impfungen, Resistenz gegen Antibiotika, BSE).
Aber auch ein in Zukunft wertvoller "Rohstoff", Wasser, wird durch Viehzucht enorm verschwendet. Die Tierhaltung in der Landwirtschaft ist mit eine der groessten globalen Wasserverbraucher. Man schaetzt, dass die Wassermenge, die fuer die Produktion von Fleisch benoetigt wird, mindestens achtmal so hoch ist, als bei der Bewirtschaftung mit Gemuese und Getreide. Fuer die Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden bis zu 20.000 Liter Wasser also 20 Kubikmeter Wasser - benoetigt; fuer die Herstellung von einem Kilo Weizen etwa nur 50 Liter Wasser. Die verbrauchte Wassermenge für 5 kg Rindfleisch - also etwa 100 kbm - entspricht dem durchschnittlichen Jahreswasserverbrauch eines 2-Personen-Haushaltes. Amerikaner verbrauchen bedingt durch die Fuetterung des fleischproduzierenden Schlachtviehs - mehr als 1.000 kg Getreide pro Person und Jahr, waehrend der Rest der Welt (inkl. Europa) einen Durchschnitt von 200 kg hat.
Ein weiterer Aspekt ist der hohe Ausstoss an Methan, den zig-Millionen Schlachttiere produzieren und somit die Atmosphaere belasten, wenn nicht sogar angreifen und somit zur Ausweitung des Ozonloches beitragen. Ueber 90% aller Ammoniak-Emissionen stammen aus dem Kot und Harn landwirtschaftlicher Nutztiere, ueber 66 Millionen Tonnen Guelle allein in Deutschland, die z.T. ins Grundwasser gelangen.
Die Fleischindustrie verursacht mit die groesste Umwelt- und Wasserverschmutzung. Alleine in den USA scheiden die Tiere, die fuer den menschlichen Verzehr gezuechtet werden, 130 mal mehr Exkremente aus, als die gesamte Weltbevoelkerung: 39.000 kg (also 39 Tonnen) pro Sekunde. Eine typische Schweinefarm produziert etwa soviel Exkremente, wie eine Ortschaft mit 12.000 Einwohnern.
Auch die Energiebilanz ist erdrueckend. Mehr als ein Drittel der gesamten Rohmaterialien und des fossilen Brennstoffes in den USA werden fuer die Aufzucht von Tieren fuer den menschlichen Verzehr verbraucht. Die Produktion eines einzigen Hamburger verbraucht in der Energiebilanz genausoviel fossilen Brennstoff wie ein Kleinwagen für eine Fahrt von 32 km und soviel Wasser, um 17 mal zu duschen.

Der Deutsche isst durchschnittlich ca. 65 Kilo Fleisch im Jahr knapp 25 Kilo mehr als vor 50 Jahren. Vor 200 Jahren wurden 17 Kilo pro Einwohner gerechnet.
Dafür daemmern in der BRD etwa 24 Millionen Schweine, 100 Millionen Hühner und 16 Millionen Rinder in dunklen, engen Ställen ihrer Schlachtung entgegen. Allein die BRD fuehrt dafuer pro Jahr 50 Millionen Tonnen Futtermittel ein (primaer Soja); ueberwiegend aus nichtindustrialisierten Laendern (Afrika, Asien).

Fleisch - ein Stueck (fehlender?) Lebenskraft - fragt sich nur fuer wen?

Mein Fazit:
Das Simpelste, Preiswerteste und Beste was man fuer die Umwelt tun kann, ist, sich zunehmend eine vegetarische Ernawehrungweise aneignen. Unser Planet Erde und vor allem die Tiere, sowie die Menschen in der Dritten und Vierten Welt werden die Nutzniesser, respektive dafuer dankbar sein - und nicht zuletzt wir selbst.

Donnerstag, der 4. April 2002, 01:44 Uhr
Name: Ralph
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(Heike N.)

Wo oben? In der Nahrungskette? Als Säugetiere?

Nein, mit oben meine ich, dass wir die Lebewesen sind, denen es wohl am meisten ausmachen wird, wenn die unteren Reihen wegfallen (denke doch einfach mal an ein Kartenhaus, wenn du eine von den oberen wegziehst, passiert den unteren wenig - wenn du eine der oberen wegziehst, passiert den oberen sehr viel)
Was ich meine ist also somit klar: Der Mensch ist sogar ziemlich abhängig von den Mitbewohnern der Erde. Einerseits 'biologisch' (Nahrung; Sauerstoff; reines Wasser etc) und andererseits 'psychologisch' (wie würden wir uns ohne Wald, Blumen, Tiere und Wiesen fühlen?)

Deine Argumentation lässt auf einen Kreationisten schließen.

Du hast mich falsch verstanden, aber das hat sich jetzt geklärt hoffe ich. Meine Antwort lässt eher auf einen Umweltschützer schließen...

Naja, macht nix.

Haben nicht die Angelsachsen die Kelten vertrieben.

Angelsachen im Namen der Angelsachsen

Also sind die Engländer (Angelsachsen) also schwere Verbrecher, die es noch nicht mal zugeben vor 1600 Jahren (?) die Kelten vertrieben zu haben?

Und wir 'Germanen' haben eine noch ältere Europäische Kultur ausgerottet.

Germanen im Namen der Germanen

Also hätten wir 'Germanen' kein Recht in unserem Land zu leben.

Und überhaupt, der Homo Sapiens ist vermutlich für den Tod der Neandertaler verandwortlich.

Vermutung, man vermutet auch Vermischung. Aber mal davon ausgehend: Homo sapiens sapiens haben Homo sapiens neandertalensis im Namen des Homo sapien sapiens verdrängt.

Also, haben wir kein Lebensrecht. Denn wenn das Christentum gemeingefährlich ist, weil im Namen Christi ermordert wurde, so müssten wir Europäer gemeingefährlich sein, weil wir im Namen von uns Europäern ermordet haben.

Ich denke es ist nicht die Geschichte der Kirche, durch die sich Blut zieht und die des Christentums - sondern es ist die Geschichte der Menschheit in der man Blut und Leid findet.

Und hier ist der Unterschied: Menschen im Namen Jesus Christus haben unterdrückt, bluten lassen und ausgemerzt.

Eben - Angelsachsen im Namen der Angelsachsen - Germanen im Namen der Germanen - Menschen im Namen der Menschheit. Dennoch werden weder Engländer, noch Europäer noch Menschen als Mörder und Schuldige bezeichnet, obwohl in ihrem Namen gemordet wurde. Und wie man es bei den Kirchen sagt: Die Engländer z.B. ziehen heute immer noch nutzen davon einst die Kelten vertrieben und ermordet zu haben. Und wir Menschen werden nicht verklagt die Rasse der Neanderthaler so belassen zu haben wie sie war.

(Zu meinem Posting über die Ur-Christen hast du dich ja bedauerlicherweise gar nicht geäußert).

Oh... ich kann mich grad gar nicht mehr erinnern. Wann war das?

Der Mensch ist Teil der Natur...

Leider (oder zum Glück) nicht richtig. Wie das Mammut (gehen wir mal davon aus, dass es mit seinem Kot Pflanzensamen in andere Regionen gebracht hat... immerwährende Veränderung der Natur) nach seinem Aussterben nur Platz für andere Lebewesen geschaffen hat (oder auch nicht, aber zumindest änderte das nichts an der immerwährenden Entwicklung der Natur), wird die Natur, sobald der Mensch ausgestorben ist, neue Terrains erobern.
Ich betrachte das hier im Ruhrgebiet an stillgelegten, begradigten, betonierten Flächen von Zechen, die stillgelegt wurden. Pflanzen, Biotope (ohne Menschenhand gewachsen)... Wo der Mensch geht, holt sich die Natur zurück.

Genau das sollte mein Beispiel verdeutlichen. Tschuldigung, wenn es war etwas schlecht gewählt. Ich wollte sagen, dass wenn der Mensch wegfällt, dass der Schaden für andere Pflanzen und Tiere nur minimal wäre. Das meinte ich mit dem Kartenhaus.

Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen in diesem Gästebuch sind rein zufällig und nicht beabsichtigt

Ohhhh mann...

Mittwoch, der 3. April 2002, 22:21 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: worldsherold@aol.com
Homepage: www.worlds-herold.de

@Ralph

Wir Menschen sind eine Karte in diesem Kartenhaus und stehen relativ weit oben.

Wo oben? In der Nahrungskette? Als Säugetiere? Im Zerstören unserer Umwelt? Wenn man die "Menschenkarte" aus dem Spiel zieht, würden sich Tierarten erneut vermehren, die wir dabei sind, auszurotten.
Deine Argumentation lässt auf einen Kreationisten schließen.

Heike

Mittwoch, der 3. April 2002, 21:46 Uhr
Name: Heike N.
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@Ralph

Haben nicht die Angelsachsen die Kelten vertrieben.

Angelsachen im Namen der Angelsachsen

Und wir 'Germanen' haben eine noch ältere Europäische Kultur ausgerottet.

Germanen im Namen der Germanen

Und überhaupt, der Homo Sapiens ist vermutlich für den Tod der Neandertaler verandwortlich.

Vermutung, man vermutet auch Vermischung. Aber mal davon ausgehend: Homo sapiens sapiens haben Homo sapiens neandertalensis im Namen des Homo sapien sapiens verdrängt.

Ich denke es ist nicht die Geschichte der Kirche, durch die sich Blut zieht und die des Christentums - sondern es ist die Geschichte der Menschheit in der man Blut und Leid findet.

Und hier ist der Unterschied: Menschen im Namen Jesus Christus haben unterdrückt, bluten lassen und ausgemerzt. (Zu meinem Posting über die Ur-Christen hast du dich ja bedauerlicherweise gar nicht geäußert).

Der Mensch ist Teil der Natur und er muss darauf achten, dass er sie nicht kaputt macht. Ich sehe es wie bei einem Kartenhaus: Wir Menschen sind eine Karte in diesem Kartenhaus und stehen relativ weit oben. Wenn man uns rauszieht krachen obere Stockwerke zusammen. Aber wenn wir untere Wegziehen, so fallen wir.

Leider (oder zum Glück) nicht richtig. Wie das Mammut (gehen wir mal davon aus, dass es mit seinem Kot Pflanzensamen in andere Regionen gebracht hat... immerwährende Veränderung der Natur) nach seinem Aussterben nur Platz für andere Lebewesen geschaffen hat (oder auch nicht, aber zumindest änderte das nichts an der immerwährenden Entwicklung der Natur), wird die Natur, sobald der Mensch ausgestorben ist, neue Terrains erobern.
Ich betrachte das hier im Ruhrgebiet an stillgelegten, begradigten, betonierten Flächen von Zechen, die stillgelegt wurden. Pflanzen, Biotope (ohne Menschenhand gewachsen)... Wo der Mensch geht, holt sich die Natur zurück.

Heike

Mittwoch, der 3. April 2002, 21:35 Uhr
Name: Heike N.
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Hallo Frank,

Jaja, der gute alte WW g
Merkwürdig, dass wir hier immer auf jemanden zu sprechen kommen, der nach eigenen Angaben niemals selbst existiert hat:-)))

Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen in diesem Gästebuch sind rein zufällig und nicht beabsichtigt *grinsel*

Gruß
Heike

Mittwoch, der 3. April 2002, 21:06 Uhr
Name: Ralph
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

(Frank)

Merkwürdig, dass wir hier immer auf jemanden zu sprechen kommen, der nach eigenen Angaben niemals selbst existiert hat:-)))

Naja, der auf dieser Backwahren-Seite redet auch so: Er behauptet, dass es egal ist, ob er existiert oder nicht und es auch egal ist, was die anderen Leute machen - aber wichtig ist, dass dieses 'Egal' nicht egal ist und wie auch immer, das ganze erinnert mich stark an IKEA-Anleitung.

Mittwoch, der 3. April 2002, 21:04 Uhr
Name: Ralph
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(Heike N.)

Gern geschehen. Und an dem Design der Page könnte sich WW diesmal so richtig auslassen... Siehst du das nicht auch so?

Ich sag besser nix zu etwas, das ich selber nicht kann (eine sehr gute Lebensweisheit :) ). Trotzdem vom Eindruck eines nichtwissenden Benutzers :) : leserlich ist die Seite nicht gerade.
Aber die Sprache ist so komisch. Irgendwie wollten die, die Sprache der Luther-Bibel miemen. Die Luther-Bibel hat so eine komische Sprache, weil sie einerseits im 16 jh. übersetzt wurde und andrerseits möglichst an der Originalsprache bleiben will - aber die faseln alles in einer merkwürdigen Sprache und irgendwie wird rein gar nichts ausgesagt :)

Mittwoch, der 3. April 2002, 21:02 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
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Und an dem Design der Page könnte sich WW diesmal so richtig auslassen

Jaja, der gute alte WW *g*
Merkwürdig, dass wir hier immer auf jemanden zu sprechen kommen, der nach eigenen Angaben niemals selbst existiert hat:-)))

Mittwoch, der 3. April 2002, 20:28 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
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@Ralph

Danke für den Backwahren-Link. Ist ganz lustig

Gern geschehen. Und an dem Design der Page könnte sich WW diesmal so richtig auslassen... Siehst du das nicht auch so?

Heike

Mittwoch, der 3. April 2002, 18:37 Uhr
Name: Ralph
E-Mail: keine E-Mail
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(Heike N.)

Danke für den Backwahren-Link. Ist ganz lustig :-)))

Mittwoch, der 3. April 2002, 18:31 Uhr
Name: Ralph
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Leute, ich antworte nicht auf alles, hatte heute einen schweren Arbeitstag und fühl mich wie Gelee :)

Um der 'Kirchenkriegssache' und der 'die-Missionierung-hat-nur-Tote-gebracht-Sache' einen Schlußstrich zu ziehen. Ich denke, wenn wir die Kirche wegen Barbarei von vor 150 Jahren verklagen, so müssten wir uns alle auch verklagen. Haben nicht die Angelsachsen die Kelten vertrieben. Und wir 'Germanen' haben eine noch ältere Europäische Kultur ausgerottet. Und überhaupt, der Homo Sapiens ist vermutlich für den Tod der Neandertaler verandwortlich. Ich denke es ist nicht die Geschichte der Kirche, durch die sich Blut zieht und die des Christentums - sondern es ist die Geschichte der Menschheit in der man Blut und Leid findet. Das symbolisiert die Kain-Abel-Geschichte doch sehr gut: Seit es Menschen gibt, gibt es Mord und Totschlag - ob sie sich nun Christen, Moslems oder Atheisten nennen, quer durch alle Vereinigungen (Kirchen, Gemeinschaften, Nationen, Völker) und quer durch die ganze Menschheitsgeschichte wird man Blut finden. Wir sollten nicht die Toten beklagen, sondern sollten neue Tote verhindern - und dieses Handeln kann man den Kirchen vorwerfen: Sie versuchen durch verschiedene Unterorganisationen (z.B. Brot für die Welt) den Schaden an Unschuldigen wieder gut zu machen, den unsere Vorväter, aber auch wir, angerichtet haben und anrichten. Und das ist kein Verbrechen.

Thema Mensch-Natur Natur-Mensch
Der Mensch ist Teil der Natur - und ohne Menschen gäbe es übrigens z.B. in Nordamerika bestimmte Pflanzen und Tiere nicht - die wurden durch die Indianer 'eingeschleppt'. Gleiches gilt auch für Europa!
Der Mensch ist Teil der Natur und er muss darauf achten, dass er sie nicht kaputt macht. Ich sehe es wie bei einem Kartenhaus: Wir Menschen sind eine Karte in diesem Kartenhaus und stehen relativ weit oben. Wenn man uns rauszieht krachen obere Stockwerke zusammen. Aber wenn wir untere Wegziehen, so fallen wir.

Gott hingegen braucht den Menschen nicht - er hat ihn erschaffen. Der Mensch braucht Gott, die Natur braucht Gott, denn beide kommen von Gott. Das ist MEINE christliche Ansicht.

Gut, und ich geh jetzt Eisessen :)

Mittwoch, der 3. April 2002, 17:48 Uhr
Name: Frank
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Klar braucht eine Idee den Menschen. Der Mensch hat sich seinen Gott geschaffen wie er ihn gerade benötigte. Was wird aus dieser Idee, wenn kein Mensch mehr da ist, um sie zu reflektieren?

Eins ist jedenfalls klar: Die Erde braucht keine Menschheit. Aber die Menschheit braucht die Erde. Die hat den Verlust der Dinosaurier genau so gut verkraftet wie sie auch den Verlust der Menschheit verkraften würde.
Von wegen, "Krone der Schöpfung"

Mittwoch, der 3. April 2002, 16:51 Uhr
Name: Heike N.
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@M.

Gehört der Mensch nicht zur Natur? Doch, und insofern braucht die Natur den Menschen, denn was wäre ein Leib ohne alle Glieder?

Auch der Neandertaler gehörte zur Natur wie das Mammut, die Saurier und diese ganzen anderen vielen Lebewesen, die irgendwann einmal ausgestorben sind. Hat die Natur deshalb aufgehört zu existieren? Oder ist es vielmehr nicht so, dass der Mensch langsam aber sicher seine Umwelt zerstört?

@Antichrist

Braucht er den Menschen?????

Klar braucht eine Idee den Menschen. Der Mensch hat sich seinen Gott geschaffen wie er ihn gerade benötigte. Was wird aus dieser Idee, wenn kein Mensch mehr da ist, um sie zu reflektieren?

Heike

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