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Donnerstag, der 4. Januar 2001, 22:33 Uhr
Name: Christ
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Heike, Du bist ja ganz schön angefressen. Keine Anrede mehr, Namensverwechslungen.

Ich bin immernoch auf der Suche nach den intoleranten Stellen die Du benannt haben willst.
Klar ist auch, wenn nichts mehr da ist, dann reicht es, denn Du hast dann nichts mehr zu sagen.

Was moderne Christen und krtische Pfarrer machen sollten, sollte doch nun wirklich nicht die Sorge einer sogenannten Humanistin und Atheistin sein.

Was Jesus und Deine Aussage betreffen, so solltest Du doch noch einmal genau lesen was Du geschrieben hast.

Ich möchte auch weiterhin die Höflichkeit wahren und mich verabschieden für heute

Christ

Donnerstag, der 4. Januar 2001, 19:47 Uhr
Name: Heike
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Sorry, der letzte Eintrag war von mir an Christ.

Donnerstag, der 4. Januar 2001, 19:46 Uhr
Name: Christ
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Ich habe bereits etliche intolerante Stellen der Bibel genannt. Das sollte reichen.

Deine modernen Christen und kritischen Pfarrer halten sich nicht an die Vorschriften ihrer Kirche. Konsequenterweise müssten sie austreten. Die Kirche ändert sich nicht, da sie unfehlbar ewige Wahrheiten verkündet.

Wieso erkenne ich Jesus an, wenn ich meine Kenntnisse über ihn aus biblischen Legenden ziehe? Ich habe nur die eine Quelle über Jesus, also benutze ich sie.

Donnerstag, der 4. Januar 2001, 18:49 Uhr
Name: Christ
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Für Heike:

»Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken. ... Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.«
Matthäus 25,31-33 und 46; Die Bibel - Die Heilige Schrift nach der Übersetzung Martin Luthers, Bibeltext in der Fassung von 1984, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 1984
Christ

Donnerstag, der 4. Januar 2001, 18:07 Uhr
Name: Christ
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Hallo Heike,

warum so müffelig, ich habe lediglich eine Deiner Aussagen ins rechte Licht gerückt. Du schreibst dann wieder sehr pauschal von den intoleranten Sätzen, die man unter den Tisch fallen läßt. Nenne Roß und Reiter und Du bekommst Antwort ohne jeglicher missionarischer Absicht. Im übrigen sind moderne Christen und auch Pfarrer sehr kritisch!

Zu Deinem zweiten Absatz muß Du Dich aber nochmals sehr eingehend mit Deinem Freund Herbert unterhalten, der sich ja immernoch der Gefahren durch die (kath.) Kirchen ausgesetzt sieht.

Toll, Du erkennst Jesus an, wenn auch unsere Aussagen hierzu verschieden sind. Nur leider machst Du dann einen Wörtermischmasch den ich so nicht nachvollziehen kann

Es ist doch wohl sehr legitim und auch Usus, bei Behauptungen tatsächlicher Art, dies auch durch Quellenangaben zu untermauern. Es scheint mir aber der Fall zu sein, daß Du mit halbsätzen und auch Halbwahrheiten etwas beweisen möchtest, was Du so nicht beweisen kannst. Wenn Du keine Bibel zur Hand hast, dann schenke ich Dr gerne eine, damit wir über das selbe reden können.

Christ

Donnerstag, der 4. Januar 2001, 10:03 Uhr
Name: Heike
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Christ, ich bin nur nicht bereit, nur die netten Sätze der Bergpredigt zu lesen, und die zutiefst intoleranten unter den Tisch fallen zu lassen, wie es die Pfarrer und modernen Christen gerne tun.

Die Katholische Kirche beurteile ich nicht nach dem, wie die Christen handeln, sondern nach dem, was ihr Verein in seinen Statuten vorschreibt. Die Katholische Kirche ist nicht mehr gefährlich, weil das Umfeld nicht mehr katholisch ist, sondern kirchenfern, weil sich fast niemand der Katholiken an die Statuten ihres Vereins hält.

Jesus hat zwar keinen genauen Termin für den Weltuntergang vorgegeben, aber durchaus einen Zeitraum, nämlich seiner Generation hat er es verkündet. Nicht alle sollten bis dahin sterben. Auch sollten sie nicht mit der Mission in den Städten Israels fertig werden bis zum Untergang.

Was die Quellenangaben angeht: Ich bin nicht bereit, jedesmal aufs Neue die Bibel zu durchforsten, um einen Christen aufzuklären, der sich nicht aufklären lassen will. Ich habe besseres zu tun. Die Texte existieren.

Mittwoch, der 3. Januar 2001, 19:01 Uhr
Name: Christ
E-Mail: keine E-Mail
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Hallo Heike!

Mit Halbwahrheiten kann man keine Diskussion führen, denn so geht es bei Mt. 5.27 - 30 um den Ehebruch und dann hört sich das Ganze doch ein klein wenig anders.

Bei dem Gleichnis mit dem Bruder Mt. 5.21 - 26 setze ich einmal den ganzen Absatz hinein und vielleicht gelingt es Dir, diesen auch richtig zu lesen:

Mt 5,21 Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: «Du sollst nicht töten»; wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein.
Mt 5,22 Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka! der wird dem Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr! der wird dem höllischen Feuer verfallen sein.
Mt 5,23 Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und daselbst eingedenk wirst, daß dein Bruder etwas wider dich habe,
Mt 5,24 so laß deine Gabe dort vor dem Altar und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder und alsdann komm und opfere deine Gabe.
Mt 5,25 Sei deinem Widersacher bald geneigt, während du noch mit ihm auf dem Wege bist; damit der Widersacher dich nicht etwa dem Richter überantworte, und der Richter dich dem Gerichtsdiener übergebe, und du ins Gefängnis geworfen werdest.
Mt 5,26 Wahrlich, ich sage dir, du wirst von dort nicht herauskommen, bis du den letzten Heller bezahlt hast!

In Deinem zweiten Absatz, uns Katholiken betreffend, handelt es sich um reine Falschaussagen. Ich habe aber m Moment keine Lust mit Dir über "Todsünden" zu reden. Ich denke mit meiner Aussage zur reinen Gewissensentscheidung habe ich auch für den Moment genung gesagt.

Das Du keinen besonders großen Durchblick in Bezug auf Kirche und Bußsakrament hast beweist Deine Aussage mit der Abhängigkeit. Angebotene Zeiten zur Beichte werden kaum oder garnicht ausgenutzt. Wo ist die Abhängigkeit?

Die Zeugen mit Jesus auf eine Stufe zu stellen ist schon sehr stark. Im Gegensatz zu den Zeugen hat Jesus nie von einem festen Zeitpunkt geredet bei der Ankündigung des Weltgerichtes. Was bedeutet bei Gott Zeit in der Unendlichkeit? Wenn er von bald spricht kann es morgen, in 100 Jahren oder in ein paar tausend Jahren sein? Wem ist er Rechendschaft schuldig Dir? mir?

Dieses Thema könnte man belieb auch auf die Geschehnisse auf dieser Erde anwenden. Wer macht den Unfrieden: Gott oder die Menschen?

Wir stehlen uns doch alle gerne aus der Verantwortung wenn irgendwo ein Unglück mit der Frage: "Wieso konnte Gott dieses zulassen?"
Ich habe selten die Frage gehört:"Wieso lassen wir Menschen im Überfluß diese Hungernöte zu?"

Ich könnte noch vieles schreiben aberes soll für jetzt reichen. Bitte bei Quellenangaben diese auch benennen, denn das spart viel Arbeit! Danke!

Christ

Mittwoch, der 3. Januar 2001, 17:00 Uhr
Name: Heike
E-Mail: keine E-Mail
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Die Bergpredigt sagt also mehr über den christlichen Glauben aus. In der Bergpredigt heißt es:"Wer zu seinem Bruder spricht:Du Narr! soll der Feuer der Hölle verfallen sein." Dort heißt es auch: Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, reiß es aus. Es ist besser, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird."

Was die Katholiken und die Hölle betrifft: Katholiken müssen sich an die Dogmen und Lehrsätze ihrer Kirche halten, denn sie glauben nun mal daran, dass ihre Kirche die einzige ist, die die Bibel auslegen darf. Wenn sie dies nicht glauben, sind sie keine Katholiken. Die Kirche hat bestimmte Regeln aufgestellt, die eingehalten werden müssen, wenn man sich nicht der Sünde, oft der Todsünde schuldig macht. Verzeih, aber die meisten Katholiken können diese Regeln gar nicht einhalten. Was natürlich Sinn der Sache ist, um die Menschen abhänig von der Kirche und ihren Bußritualen zu machen.

Die Zeugen Jehovas haben immerhin eine Sache mit Jesus gemeinsam: Beide haben sich in der Voraussage des Weltendes geirrt.

Mittwoch, der 3. Januar 2001, 12:53 Uhr
Name: Manfred
E-Mail: m_oppdehipt@hotmail.com
Homepage: http://www.oppdehipt.de

Hallo Heike,
der Tipp mit der Sendung auf Phönix ist gut. Dekt sich mit meinem Wissen über Satan und Hölle und ergänzt es hervorragend, bin auf die weiteren Teile gespannt. Nur mal so als Lob für eure Medientipps....

Dienstag, der 2. Januar 2001, 22:53 Uhr
Name: Christ
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Hallo Heike,

Du springst recht schnell auf das NT über und benennst eine Stelle, leider ohne Quelle, über die vermeintliche Bosheit Gottes. Es würde, so glaube ich, wundern, wenn Du einmal die Stellen zitieren würdest die mehr über den christl. Glauben aussagen, wie z.B.:

Die Bergpredigt Mt. 5.1 - 7.29
Seine Gleichnisse und deren Bedeutung

und selbst die Ankündigung des Weltgerichtes, worauf Du vermutlich anspielen möchtest Mt. 25, 31 - 46

Ich habe nur einige Passagen aus dem Evangelium von Matheus benannt, sonst würde es zuviel.

Was dann von Menschenhand dazu gemacht worden ist, und hier spielst Du wohl auf die Dogmen an, sind noch einmal ein von Menschen geschriebenes Kapitel welche häufig aus der Zeit in der sie entstanden auch verstanden werden müssen. Letztlich ist jeder Mensch, auch der Katholik, seinem Gewissen verantwortlich und wird irgendwann darüber Rechenschaft ablegen müssen. Ich sage dies ohne Eure und der mancher Priester verkündenden Angsttheorien zu unterstützen. Für mich hat selbst der Verräter Judas das "Himmelreich" erreicht, da er seine Schuld ja bereut hat.

Ein Wort zu den Zeugen. Ich habe große Achtung vor den Menschen die bei Wind und Wetter an den Straßen stehen und hier Blättchen "Wachtturm" hochhalten. Leider werden diese Menschen permanent mißbraucht um Geld für diesen Verein zu scheffeln. Bibelwissen haben sie auch kein besonders ausgeprägtes, da sie nur mit einigen auswendig gelernten Parolen. Wer sich mehr dafür interressiert sollte das Buch "Ich war ein Zeuge Jehovas" von G. Pape, einem "Zeugen" dessen Eltern für diesen Glauben im KZ umgebracht worden sind, lesen.

Zu Deinem letzten Satz mit prophetischem Charakter kann ich nur sagen, ich kenne als Katholik viele Katholiken, aber keinen der fr die Hölle vorgesehen ist. Das gilt im übrigen für alle anderen Menschen auch, und Du wirst es kaum glauben, auch für alle Atheisten.

Christ

Montag, der 1. Januar 2001, 20:52 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
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Hallo Heike,

mit Windpocken im Haus "feiert" man den Jahreswechsel nicht ganz so lang und stuermisch. :-)

Montag, der 1. Januar 2001, 12:36 Uhr
Name: Heike
E-Mail: keine E-Mail
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Herbert, wie kannst du nur so früh schon munter sein - au - mein Schädel...

Christ, das NT ist auch nicht wesentlich besser. Dort verdammt Jesus alle, die nicht an ihn glauben, sendet seine Engel aus, die die Ungläubigen in den Feuerofen werfen, spricht vom Weltende und verkündet, das nur wenige das Himmelreich erhalten. Dafür brauche ich keinen Zeugen Jehovas, der das erzählt. Vielleicht haben die in dem Punkt ja einfach die Bibel etwas genauer gelesen als die Kirche. Obwohl - in deren Dogmatik sind die strengen Regeln ja auch zu finden. Nur wer alle Regeln einhält, wird nicht aus der Kirche ausgeschlosssen. Und nur durch die Kirche - zumindest bei den Katholen - kannst du zu Gott kommen. Also äußerst wenige.

Was meinst du, wie viele Katholiken ich kenne, die von ihrer Kirche längst durch ihre Dogmen für die Hölle vorgesehen sind, aber munter weiter dafür auch noch ihre Kirchensteuer zahlen...

Was die Zwangstaufe angeht, meinte ich nicht die Tatsache an sich, sondern die Folgerungen, die die Kirche aus dem Nichtvollzug zieht: Ungetauft gestorbene, und seien sie nur ein paar Tage alt - kommen laut Kirche in die Hölle. Und diese Geisteshaltung ist einfach pervers.

So, und jetzt brauche ich erst mal Aspirin...

Montag, der 1. Januar 2001, 10:29 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: Herbert.Ferstl@t-online.de
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Zum Eintrag von Karl Heinrich (Samstag, der 30. Dezember 2000, 20:54 Uhr):

Den Beweis zu der hier angeblich praktizierten Polemik, bleibt er schuldig - also nichts anderes von Heinrich, als verbale Pauschalrundumschlaege in Form von nicht begruendeten Vorwurfen.
In Parenthese, den Weg zurueck zu einer Religon gibt es fuer mich nicht: Ueber 30 Jahre als tief glaeubiger und praktizierender Christ sind fuer mich ausreichend...

Montag, der 1. Januar 2001, 00:37 Uhr
Name: Manfred
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Hallo,
Mißbrauch hört sich hart an....aber nun bin ichblau ohne Ende, ich erkläre es Dir später. Alles Gute
manfred

Sonntag, der 31. Dezember 2000, 19:39 Uhr
Name: Christ
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Hallo Manfred,

von wem werden die Kinder denn mißbraucht? Ich denke doch daß es der erklärte Wille der Eltern ist! Oder? Ich weiß ja nicht in welcher Richtung Du Mißbrauch mit Deinen Kindern betreibst (verstehe dies bitte nicht falsch)?

Sowohl in der ev. wie auch in der kath. Kirche wird der Glaube dann mit der Konfirmation bzw. Firmung bekundet oder auch nicht. Wenn in der Familie offen darüer gesprochen würde und es würden nicht die erquicklichen Geldgeschenke im Vordergrund stehen sähe vieles anders aus.

Zu guter letzt verstehe ich Eure ganze Aufregung nicht, wenn auch die Zahl der Kirchensteuerzahler noch relativ hoch ist, so ist die der praktizierenden Christen in einem Bereich zwischen 5 - 15% je nach Region.

Ein gutes 2001

Christ

Sonntag, der 31. Dezember 2000, 18:28 Uhr
Name: Manfred
E-Mail: m_oppdehipt@hotmail.com
Homepage: http://www.oppdehipt.de

Hallo Christ,
selbst kath. Priester?! Na, egal. Die Kinder - bzw. Zwangstaufe stellt eine der frühesten Formen des Kindesmißbrauchs dar. Hier wird jemand gegen seinen ncoh nicht erklärbaren Willen in etwas gezwungen, über das er sich noch keine klare Meinung bilden konnte. Richtiger wäre ja wohl, wenn der Mensch mit 14 erklären kann, er wolle in die Kirche getauft werden; anstatt erklären zu müssen, er wolle austreten. Biblisch ist die Zwangstaufe jedenfalls nicht zu erklären. Sie ist reine Kirchenlehre.

Dennoch. Gutes neues jahr und alles Gute im neuen Jahrtausend.
Manfred

Sonntag, der 31. Dezember 2000, 17:42 Uhr
Name: Christ
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Hallo Heike!

Sicherlich gibt es gerade im AT genügend Stellen sehr brutaler Art, die wir unter heutigen Gesichtspunkten schwer verstehen können. Wer wird unser handeln in wessen Namen auch immer in 4000 Jahren verstehen, falls die Erde dann noch besteht.Viele möchten ja auch den Holocaust dem lieben Gott oder den Christen in die Schuhe schieben, was zumindest im ersten Falle falsch und im zweiten nur bedingt richtig wäre.

So richtig verstehen kann ich Dich dann im weiteren nicht, weil Du keine laue Christin sein wolltest hast Du den anderen Weg gewählt, was Dir natürlich frei steht und ich nicht zu kritisieren habe,aber mein Gott in der Erlöserfigur Jesus Christus ist ein verzeihender Gott und von daher ist die Aussage das nur wenige das Himmelreich erreichen falsch. Diese Aussage, korrigiere mich bitte wenn ich im Unrecht bin, kann eigentlich nur von einem fehlgeleitetem Schaf der Zeugen Johovas kommen oder, was ich persönlich noch schlimmer fände, von einem erzkonservativem kath. Priester der selbst Schwierigkeiten haben wird das selbige zu erreichen.

Ob der nun andere Weg etwas mit Verstand zu tun hat scheint mir etwas überzogen, da ja dann die meisten Menschen ohne Verstand leben würden. Außerdem denke ich, daß gerade die Kirchen mit die größten Köpfe der Geisteswissenschaften hervorgebracht haben.

Nur noch ein letztes zur Zwangstaufe, wie Du sie nennst. Natürlich kann sich ein Säugling nicht dagegen wehren, aber warum schätz Du die Sorge der Eltern um ihr Kind nicht höher ein. Ich möchte im Moment zum Warum kein neues Kapitel aufschlagen. So wie Du, so hat auch jeder Jugendliche mit 14 Jahren die Freiheit sich selbst zu entscheiden. Welch anderes Recht in unserer Demokratie kann so frh in Anspruch genommen.

Einen wederholten guten Rutsch

Christ

Sonntag, der 31. Dezember 2000, 16:50 Uhr
Name: Heike
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Christ, ich habe an anderer Stelle schon viele andere Stellen zitiert, die nicht besser waren. Erwarte bitte nicht von mir, dass ich in jeder Antwort sämtlich haarsträubenden Stellen biblischer bzw. kirchlicher Dogmatik zitiere, nur um nicht polemisch zu sein - obwohl es mir wahrscheinlich auch dann als Polemik ausgelegt würde.

Ich habe gar keine schlechten Erfahrungen als Christ mit der Kirche gemacht. Ich war mehr oder weniger ein recht lauer Christ, dem das eigentlich aber immer zu wenig war, aber da wirkte halt die soziale Anpassung. Irgendwann hat mir das nicht mehr genügt, den bequemen Weg zu gehen, denn, wenn es stimmt was Kirche und Bibel erzählen, dann darf man nicht lau sein, sondern muss sich ganz und gar einsetzen, um vor Gott zu bestehen. Schließlich werden nur wenige ins Himmelreich kommen.

Ich stand also vor einer Gabelung. Die eine Richtung führte hin zum engagierten, voll überzeugten und möglicherweise fanatischen Christen. Die andere Richtung führte zum weg vom Christentum und Religion. Denn wenn Bibel und was die Kirche lehrt, nicht wahr sind, warum sollte ich länger Christ bleiben?

Ich habe also den bequemen Weg verlassen, meinen Verstand eingesetzt und mich für die zweite Gabelung entschieden.

P.S.: Eine schlechte Erfahrung habe ich doch gemacht, und zwar in Zusammenhang mit der Zwangstaufe gerade geborener Säuglinge und der damit verbundenen kirchlichen Lehre, ein ungetauft gestorbener Säugling findet keine Gnade und kommt somit in die Hölle.
Tut mir leid, aber allein schon aus diesem Grund kann die Kirche für mich niemals etwas mit Humanismus zu tun haben.

Sonntag, der 31. Dezember 2000, 14:46 Uhr
Name: Martin V
E-Mail: observer@metropolis.de
Homepage: http://ruler.yks.org/observer/

Dem
<blockquote>
ganzen Team des "Humanist" wünsche ich ein gefahrloses "Überlaufen" in das Jahr 2001 nach "Christi Geburt"..
</blockquote>
MV prä2001

Sonntag, der 31. Dezember 2000, 14:31 Uhr
Name: Christ
E-Mail: keine E-Mail
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Hallo Heike!

Aus den 35 (in Worten - fünfunddreizig) Büchern des AT hast Du eine kleine Stelle zitiert. Ist das keine Polemik?

Letztendlich wendet sich Deine ganze Kritik doch nur gegen eine Kirche, bei der Du Deine negativen Erfahrungen gemacht hast. Ich weiß noch nicht einmal welche Kirche dies ist und was den Ausschlag gegeben hat.

Eines ist gewiß, fast jeder der sich mit der Kirche verbunden fühlt macht auch zwangsläufig seine Negativerfahrungen. Die Lösung ist verblüffend einfach, denn die Kirche besteht aus Menschen mit all hren Fehlern. Da Du ja so bielkundigt bist, weißt Du ja auch mit Sicherheit wann und wie denn alles begann, wobei für mich die wörtliche Überlieferung unwichtig ist.

Nochmals guten Rutsch ins neue Jahr

Christ

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