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Mittwoch, der 10. April 2002, 14:06 Uhr
Name: Ralph
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

(Antichrist)
Warum muß man etwas beweisen, was es gar nicht
gibt.

Eben, warum wollen Atheisten denn beweisen dass es keinen Gott gibt - obwohl es ziemlich offensichtlich ist :).

Es gibt nur das eigenartige Christentum, sehr umstritten, unmenschlich, widersprüchlich.

Stimmt, denn schulische Ausbildung von Kindern in Afrika (gerade von Kindern die Stämmen angehören, die keinen Zugang zu Schulen haben), das organisieren von Nahrung für Hungernde und Medizin für Kranke, ist ja soooo unmenschlich.

Lieber Antichrist, da du ja vom Namen her schon intolerant bist: Bitte kehre erst vor deiner Türe.

Zölibat, unmenschlich

Dumm, dass es noch andere Kirchen als die Katholische gibt. Zudem - was ist daran unmenschlich, wenn sich jemand entscheidet, keine Kinder zu bekommen.

Liebe zur Sünde degradiert

Nie wurde Liebe zur Sünde degradiert. Nie. Nirgends.

Adolf Hitler, Katholik, aber nie exkommuniziert.

Es lässt sich leicht über eine Zeit reden, in der man nicht gelebt hat. Meinst du eine Kirche, die im Prinzip durch die NAZI-Regierung keinerlei Kontrolle mehr hat exkommuniziert den Diktator? Hätten sie das gemacht, wäre noch wesentlich mehr unschuldiges Blut vergossen worden!

Warum bei allen Überraschungen der Ausruf: Ach du lieber Gott!?

Tja, Gottes Liebe ist groß.

Da lieb ich mir den Amor, das war noch was ganz anständiges, erfreuliches. DAss waren noch Mythen!

Amor ist wohl der einzige Antike Gott den du noch kennst. Zudem hat Gott Liebe und Sexualität geschaffen. Verboten hat er sie nicht.

Der schönste Höhepunkt der Schöpfung, die Sexualität.

Ein Grund mehr Gott für diese Schöpfung zu loben!

Aber dazu bedarf es keiner Religion.

Ja, eine Religion bedarf es dazu nicht. Denn die Religion hat nicht die Welt geschaffen: GOTT HAT DIE WELT GESCHAFFEN.

Von einer Frau das Kompliment zu hören, du bist ein guter Liebhaber, ist Balsam für eine antichristliche Seele.

Liebe ist ein Werk Gottes.

(Heike N.)

Ich weiß gar nicht, was du immer mit "Beweisen" und "Nicht-Beweisen" hast. Ich habe mit keinem Wort einen Beweis erwähnt.

Ich meinte auch nicht dich :)

Nicht jeder, der ein Atheist ist, ist auch gleich dein Feind. :-)))

Das nicht und ich habe auch nicht gegen dich, sondern den Inhalt jener Argumentation argumentiert :)

Ich möchte mich nun mal nicht irgend welche Vermutungen äußern, warum du über einen relativ kurzen Text ein "paar Stunden" nachdenken musstest...

Weil ich erst denke und dann rede - und zudem den Schluss des Textes nicht gelesen habe :). Und weil ich meistens noch 10 andere Dinge zu tun habe :).

(Antichrist)
Immer wieder das Gleiche: der strafende Gott.

Immer wieder das Gleiche: der polemische Antichrist.

Was nützt ein christlicher Gottglaube? Doch nur den Kirchen!

Dummerweise ist das Christentum jenseits der Kirchen entstanden.

(Frank)
Die Bibel ist nach der christlich-theologischen Leh(e?)rmeinung das Wort Gottes. Das wollte ich damit sagen.

Es ist das von Menschen überlieferte Wort Gottes, was oft vergessen wird - aber allgemein (zumindest in meiner Kirche) akzeptiert wird.

Ich würde eher sagen ein Hinweis auf das genaue Gegenteil. Noch kein Christ konnte (mir gegenüber) bisher derart fundiert argumentieren.

Auf der Seite, die ich dir genannt habe wird wirklich fundiert. Dort werden sowohl Historische Belege geliefert, sowie Buchhinweise zu nahmhaften und bekannten Autoren. Du musst glaube ich eher nach den richtigen suchen: Die Kreationisten etc. machen wirklich Mist - aber ich habe schon viele Bücher, Texte, Homepages gelesen, die garantiert um ein tausendfaches Fundierter waren.

Wenn der Inhalt dieser Seite Käse ist, was muß man dann erst über den Inhalt der Bibel denken?

Die Bibel ist eine Erzählung, keine Argumentation. Dieser Text ist eine Argumentation, die ziemlich schwache und wage Vermutungen enthält.

(Heike J.)
Wieso gibt es eigentlich auch hier unterschiedliche Feier-Daten, nicht nur die jährliche Verschiebung im Westen, sondern das andere Datum im Osten?

1. Haben die orthodoxen Kirchen auf dem Julianishcen Kalender aufgebaut
2. Ich denke du kennst die Geschichte vom Konzil von Nizäa?

Es ist schon merkwürdig, dass der Christenheit von diesem doch für sie so wichtigen Menschengott weder das Geburts- noch das Todesdatum überliefert ist.

Das Todesdatum ist im Prinzip überliefert. Es ist kurz nach dem Pessach-Fest der Juden. Dieses richtet sich nach dem ersten Frühjahrsvollmond.

Mittwoch, der 10. April 2002, 12:32 Uhr
Name: Antichrist
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Warum muß man etwas beweisen, was es gar nicht
gibt. Es gibt nur das eigenartige Christentum, sehr umstritten, unmenschlich, widersprüchlich.
Zölibat, unmenschlich, Liebe zur Sünde degradiert,
Adolf Hitler, Katholik, aber nie exkommuniziert.
Warum bei allen Überraschungen der Ausruf: Ach du
lieber Gott!?
Da lieb ich mir den Amor, das war noch was ganz anständiges, erfreuliches. DAss waren noch Mythen!
Der schönste Höhepunkt der Schöpfung, die Sexualität. Aber dazu bedarf es keiner Religion.
Von einer Frau das Kompliment zu hören, du bist ein guter Liebhaber, ist Balsam für eine antichristliche Seele.

Mittwoch, der 10. April 2002, 12:15 Uhr
Name: Heike N.
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@Ralph,

Dennoch beweist er nicht sonderlich viel - es mag ja sein, dass einige Mythen im Christentum aus anderen Religionen stammen bzw. andere Religionen sogar absichtlich überdecken sollten. Der Text lässt aber mehrere Möglichkeiten offen. Er kann nicht beweisen, dass Jesus nicht historisch war.

Ich weiß gar nicht, was du immer mit "Beweisen" und "Nicht-Beweisen" hast. Ich habe mit keinem Wort einen Beweis erwähnt. Nicht jeder, der ein Atheist ist, ist auch gleich dein Feind. :-)))
Ich möchte mich nun mal nicht irgend welche Vermutungen äußern, warum du über einen relativ kurzen Text ein "paar Stunden" nachdenken musstest...

Mittwoch, der 10. April 2002, 08:49 Uhr
Name: Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
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Immer wieder das Gleiche: der strafende Gott.

Was nützt ein christlicher Gottglaube? Doch nur den Kirchen!

Mittwoch, der 10. April 2002, 07:49 Uhr
Name: Frank
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Das habe ich nicht gesagt! Und wenn schon, war es ein Irrtum.

Das habe wiederum ich nicht behauptet. Die Bibel ist nach der christlich-theologischen Leh(e?)rmeinung das Wort Gottes. Das wollte ich damit sagen.

Also schon ein Hinweis, dass der Inhalt der Seite Käse ist.

Ich würde eher sagen ein Hinweis auf das genaue Gegenteil. Noch kein Christ konnte (mir gegenüber) bisher derart fundiert argumentieren.
Wenn der Inhalt dieser Seite Käse ist, was muß man dann erst über den Inhalt der Bibel denken?

Mittwoch, der 10. April 2002, 07:41 Uhr
Name: Heike J.
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Das wichtigste Fest der christlichen Kirchen ist übrigens seit je her das Fest von Christi Auferstehung!

Wieso gibt es eigentlich auch hier unterschiedliche Feier-Daten, nicht nur die jährliche Verschiebung im Westen, sondern das andere Datum im Osten? Es ist schon merkwürdig, dass der Christenheit von diesem doch für sie so wichtigen Menschengott weder das Geburts- noch das Todesdatum überliefert ist.

Mittwoch, der 10. April 2002, 00:34 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Frank,

eines der interessantesten und logischsten Buecher zum Thema "Entstehung der Religionen" ist von Prof. Dr. Gunnar Heinsohn.
Der Titel: "Die Erschaffung der Goetter. Das Opfer als Ursprung der Religion."

Zitat von www.amazon.de
Was ist ein Gott? Wie sind die Blutopferkulte und das Priestertum entstanden? Weshalb formten unsere Ahnen plötzlich Götterstatuen in Tier-, Menschen- oder Mischgestalt? Wie also kam es zur ersten Stufe der menschlichen Hochkultur?
Gunnar Heinsohns archäologisch, mythenstofflich und historisch fundierte Zivilisationsgeschichte bietet faszinierende Antworten auf einige Grundrätsel der Menschheitsgeschichte.

Schon vor Jahren dieses Buch gelesen hatte ich die Gelegenheit, Heinsohn im vergangenem Jahr auf einem Mehrtagesseminar der FDP-nahen Thomas-Dehler-Stiftung in Fürth kennenzulernen. Ein ausserst intelligenter und phaenomenaler Mensch...

Gruesse
Herbert Ferstl

Mittwoch, der 10. April 2002, 00:05 Uhr
Name: Ralph
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Hier kommt er wieder durch, der gute alte WW:-)

Ha-ha-ha

Ralph: Zu 1. Der 25.Dezember - hier ist schon ein Hinweis, dass der Autor, das Christentum kaum kennt
Was ist denn z.B. mit dem orthodoxen Christentum, das nicht am 25. 12 Weihnachten feiert

Frank: Ich kenne nicht die genauen Unterschiede zwischen orthodoxen und römisch kath. Christen. Aber soweit ich weiß ist die willkürliche Festlegung des 25.12. als Geburtstag Christi erwiesen.Zumindest wird dies von verschiedenen Quellen behauptet. Eine Übernahme aus anderewn Religionen erscheint mir daher nicht unwahrscheinlich.

Also schon ein Hinweis, dass der Inhalt der Seite Käse ist.

Zu 2. die 12 Jünger - hier wird die Verschiebung mündlicher Erzählungen mißachtet
Ich weiß nicht ob es 12 Jünger waren. Ich vermute, dass es mehr waren - allerdings hat man sie auf zwölf runtergekürzt, da es einfach eine Standard-Zahl für Geschichten aus jener Zeit ist.

Frank: Hier stellt sich die Frage, warum es eine Standardzahl war. Der Bezug zu den 12 Monaten erscheint mir daher auch hier durchaus logisch.

Die Seite die ich dir empfohlen habe, klärt dies genauer auf. Die Zahl 12 oder 7 oder 3 sind so Zahlen, die man damals gerne verwendete und die auch einprägsamer sind als die Zahl 27. Zudem hatte Jesus ja noch mehr Leute um sich.

Ralph: Zu 3. Die Offenbarung nach Johannes
Zu vermuten, dass ein Text abgeschrieben ist, nur weil er ähnlich ist, und das als Wahrheit zu verkaufen ist dreist! Weltuntergangsvorstellungen wie in der Offenbarung gibt es auch bei den südamerikanischen Indianern!

Frank: Den Teil hab ich mir nicht durchgelesen. Weltuntergangsprophezeiungen gibt es immer wieder und überall. Alle sind erstunken und erlogen und ich krieg dabei jedes mal das Kotzen.

Das denke ich auch bei der Offenbarung. Mir ist es aber auch egal, wie die Welt 'untergeht'.

Ralph Zu 4. Moses - hier hat der Autor seine Untkenntnisse über mythische Erzählungen an den Tag gelegt
Ersteinmal ist zu sagen, dass Moses ein Ägypthischer-Standard-Name ist. Zweitens, dass große Helden aus Schilfrohrkörbchen Stammen, ist nicht ein Bibel oder Religionspatent! Der Autor hat hier bewiesen, dass er unfähig ist über Ausschmückungen hinwegzusehen.

Frank: Seit wann hat denn die Bibel den Anspruch Ausschmückungen zu enthalten?

Ein Text hat keine Ansprüche.

Die Bibel ist laut eigenem Bekunden das Wort des lebendigen? Gottes.

Das habe ich nicht gesagt! Und wenn schon, war es ein Irrtum.

http://www.joerg-sieger.de/index.htm

Ich werd mir den Link bei Gelegenheit auch mal anschauen. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass ich viel mehr Zeit habe als Du. Ich poste allerdings des öfteren auch mal während meiner Arbeitszeit:-)

Naja, ich arbeite nicht am Computer. Ich empfehle sie dennoch, ich habe auf den ersten Schlag sehr gute und besonders ergründete Informationen gefunden.

Dienstag, der 9. April 2002, 23:15 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Sorry, ich muss zugeben, den Text nicht ganz zu Ende gelesen zu haben. Ich muss sagen, der Text ist ziemlicher Käse und zwar Käse einer lila Milkakuh :).

Hier kommt er wieder durch, der gute alte WW:-)

Zur Sache:
Zu 1. Der 25.Dezember - hier ist schon ein Hinweis, dass der Autor, das Christentum kaum kennt
Was ist denn z.B. mit dem orthodoxen Christentum, das nicht am 25. 12 Weihnachten feiert

Ich kenne nicht die genauen Unterschiede zwischen orthodoxen und römisch kath. Christen. Aber soweit ich weiß ist die willkürliche Festlegung des 25.12. als Geburtstag Christi erwiesen.Zumindest wird dies von verschiedenen Quellen behauptet. Eine Übernahme aus anderewn Religionen erscheint mir daher nicht unwahrscheinlich.

Zu 2. die 12 Jünger - hier wird die Verschiebung mündlicher Erzählungen mißachtet
Ich weiß nicht ob es 12 Jünger waren. Ich vermute, dass es mehr waren - allerdings hat man sie auf zwölf runtergekürzt, da es einfach eine Standard-Zahl für Geschichten aus jener Zeit ist.

Hier stellt sich die Frage, warum es eine Standardzahl war. Der Bezug zu den 12 Monaten erscheint mir daher auch hier durchaus logisch.

Zu 3. Die Offenbarung nach Johannes
Zu vermuten, dass ein Text abgeschrieben ist, nur weil er ähnlich ist, und das als Wahrheit zu verkaufen ist dreist! Weltuntergangsvorstellungen wie in der Offenbarung gibt es auch bei den südamerikanischen Indianern!

Den Teil hab ich mir nicht durchgelesen. Weltuntergangsprophezeiungen gibt es immer wieder und überall. Alle sind erstunken und erlogen und ich krieg dabei jedes mal das Kotzen.

Zu 4. Moses - hier hat der Autor seine Untkenntnisse über mythische Erzählungen an den Tag gelegt
Ersteinmal ist zu sagen, dass Moses ein Ägypthischer-Standard-Name ist. Zweitens, dass große Helden aus Schilfrohrkörbchen Stammen, ist nicht ein Bibel oder Religionspatent! Der Autor hat hier bewiesen, dass er unfähig ist über Ausschmückungen hinwegzusehen.

Seit wann hat denn die Bibel den Anspruch Ausschmückungen zu enthalten? Die Bibel ist laut eigenem Bekunden das Wort des lebendigen? Gottes.

http://www.joerg-sieger.de/index.htm

Ich werd mir den Link bei Gelegenheit auch mal anschauen. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass ich viel mehr Zeit habe als Du. Ich poste allerdings des öfteren auch mal während meiner Arbeitszeit:-)

Dienstag, der 9. April 2002, 22:58 Uhr
Name: Ralph
E-Mail: keine E-Mail
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Die Seite ist wirklich gut:

http://www.joerg-sieger.de/

Sehr interessant ist die Sache mit den Wundern!

http://www.joerg-sieger.de/glaube.htm

Dienstag, der 9. April 2002, 22:49 Uhr
Name: ralph
E-Mail: keine E-Mail
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Sorry, ich muss zugeben, den Text nicht ganz zu Ende gelesen zu haben. Ich muss sagen, der Text ist ziemlicher Käse und zwar Käse einer lila Milkakuh :).

Sollte anders heißen:

"Sorry, ich muss zugeben, den Text nicht ganz zu Ende gelesen zu haben. Ich muss sagen, dass ich den Text nun (nachdem ich ihn zu Ende gelesen habe) für Käse von einer Milkakuh halte."

Dienstag, der 9. April 2002, 22:47 Uhr
Name: Ralph
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

(Frank)

Die Antwort wurde in dem Text ja auch geliefert. Und zwar durch und durch stichhaltig. Eine mythische Ableitung aus anderen vorchristlichen Religionen die die Sonne als "Sonne (Sohn) Gottes" verehrten ist die logischste Erklärung für die Entstehung der heutigen Religionen, die mir bis jetzt je geliefert wurde.
Diese Theorie wird im Text auch noch mit historischen Fakten und Paralellen untermauert.
Niemand der nicht total verblendet ist kann sich einer solchen Argumentation verschließen.

Sorry, ich muss zugeben, den Text nicht ganz zu Ende gelesen zu haben. Ich muss sagen, der Text ist ziemlicher Käse und zwar Käse einer lila Milkakuh :).

Er ist inhaltlich Falsch und seine Annahmen basieren auf wagen Vermutungen und die Parallelen sind mehr als dürftig und wackelig. Der Autor weiß wenig über das Christentum. Selbst die größten Lügner des Christentums müssten sich dabei im Grab umdrehen :)

Hier drei Beispiele:

1. Der 25.Dezember - hier ist schon ein Hinweis, dass der Autor, das Christentum kaum kennt
Was ist denn z.B. mit dem orthodoxen Christentum, das nicht am 25. 12 Weihnachten feiert. Zudem hat Weihnachtem im Urchristentum eine geringe Rolle gespielt! Das wichtigste Fest der christlichen Kirchen ist übrigens seit je her das Fest von Christi Auferstehung!
Zudem ist die Vermutung über KRIS und Christus ebenfalls wackelig und nicht untermauert.

2. die 12 Jünger - hier wird die Verschiebung mündlicher Erzählungen mißachtet
Ich weiß nicht ob es 12 Jünger waren. Ich vermute, dass es mehr waren - allerdings hat man sie auf zwölf runtergekürzt, da es einfach eine Standard-Zahl für Geschichten aus jener Zeit ist.

3. Die Offenbarung nach Johannes
Zu vermuten, dass ein Text abgeschrieben ist, nur weil er ähnlich ist, und das als Wahrheit zu verkaufen ist dreist! Weltuntergangsvorstellungen wie in der Offenbarung gibt es auch bei den südamerikanischen Indianern!

4. Moses - hier hat der Autor seine Untkenntnisse über mythische Erzählungen an den Tag gelegt
Ersteinmal ist zu sagen, dass Moses ein Ägypthischer-Standard-Name ist. Zweitens, dass große Helden aus Schilfrohrkörbchen Stammen, ist nicht ein Bibel oder Religionspatent! Der Autor hat hier bewiesen, dass er unfähig ist über Ausschmückungen hinwegzusehen. Zudem nehmen sogar viele Christen an, dass Moses Geschichte ein Teil-Mythos ist. Die Gesetze des AT wurden viele Jahrhunderte später niedergeschrieben, neben dem wahren Kern haben sich allerlei andere Sachen mit hineingemischt und so wurden einst Heidnische Mythen zu jüdiischen Geschichten - die eine Art Moral von der Geschichet liefern sollen. Ob nun Gott einst viele Menschen ertrinken hat lassen oder nicht, ist aber auch nicht so wichtig für die Aussagekraft! Das einzige ist, dass somit bewiesen werden kann, dass viele Theologen und Pfarrer - aber auch Atheisten, die Bibel falsch gelesen haben. Man muss die Bibel als Mischmasch von historischem Bericht und Moralgeschichte ansehen. Ihr Problem ist, die Verzögerte Niederschrift. Beim NT allerdings ist die Niederschrift vermutlich knapp nur um 40 Jahre verzögert (im Gegensatz zum AT, wo es sich um 500 Jahre handeln kann). Wobei man auch wieder zwischen Niederschrift und Datensammlung unterscheiden muss - die Evangelisten können ihre Informationen bereits wesentlich früher gesamelt haben und nach langem Leben dann endlich niedergeschrieben haben.

Das reicht erst mal :)

Auf alle Fälle verlasse ich mich lieber auf die Ergebnisse von Historikern und handfeste Dinge, als auf solche sehr wage Spekulationen von:

"http://www.truthbeknown.com/deutsch.htm"

Frank, zur Bibelgeschichte etc. habe ich heute eine Seite gefunden. Ich werde mich mal selber durchfressen, wenn ich Zeit habe - du hast vielleicht mehr als ich, daher nenn ich dir die Adresse:

http://www.joerg-sieger.de/index.htm

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