Gästebuch
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Samstag, der 13. April 2002, 16:12 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
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Hallo Heike J.

Gott verlangt von dir, deinen Eltern gehorsam zu sein "in dem Herrn", denn wenn deine Eltern in Gemeinschaft mit Gott wandeln, werden die Dinge, die sie dir gebieten, sicher und gut für sich sein.
Dann werden die Dinge, die du aus Gehorsam gegenüber deinen Eltern tust, Gott gefallen und ihn segnen.
Deine Eltern wollen, daß du aufwächst und Gottes Wort vertraust.
Sie wollen, daß du ihren Worten vertrauen kannst.
Sie wissen, daß dies dir helfen wird, Gottes Wort zu vertrauen und ihm gehorsam zu sein.
Erinnere dich daran, daß Gott immer bei die ist, auch wenn es deine Eltern nicht sind.
Wir können Gottes Wort im Herzen bewahren und ihm in Dankbarkeit gehorsam sein.

http://www.bibelcenter.de/kids/kndghrsm.htm

Das öffnet Tür und Tor für jegliche Form des Missbrauchs, oder?

Gruß
Heike

Samstag, der 13. April 2002, 14:26 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Das erste, was meine Tochter im Religionsunterricht erhielt, war eine kleine Bibelausgabe (vom Gideonbund) mit NT + Psalme + Sprüche. Auf den letzten Seiten dieser Ausgabe sind einige Sprüche aufgelistet, die klarmachen sollen, dass wir alle Sünder sind, und nur diejenigen, die glauben, gerettet werden.

Auf der letzten Seite kann man dann eine Aussage unterschreiben und das Datum einfügen. Die Aussage: "Mein Entschluss, Jesus Christus als meinen Erretter anzunehmen. Ich bekenne, dass ich ein Sünder bin, und ich glaube, dass der Herr Jesus Christus für meine Sünden am Kreuz gestorben und zu meiner Rechtfertigung auferstanden ist. Ich nehme ihn jetzt an und bekenne Ihn als meinen persönlichen Erretter."

Was für ein Weltbild wird da den Menschen, hier jungen Schülern vermittelt? Du bist auf jeden Fall schlecht, und nur, weil ein anderer für dich qualvoll am Kreuz gestorben bist (vor 2000 Jahren!!), kann du gerettet werden.

Samstag, der 13. April 2002, 14:08 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Was ist denn deine Motivation, als Christ in einem humanistischen Gästebuch zu diskutieren?

Darüber hab ich auch schon länger nachgedacht. Und ich bleibe (trotzt allen Beteuerungen des Gegenteils) bei meiner Vermutung, dass er sich seiner Überzeugung nicht 100%ig sicher ist.
Warum sollte er sich sonst auf ellenlange Diskussionen mit Atheisten und Agnostikern einlassen, die sich mit ziemlicher Wahrschienlichkeit nicht mehr missionieren lassen und bei denen er auch noch argumentative Zugeständnisse machen muß. Die Aufgabe des Christen ist aber nicht den eigenen Glauben zu hinterfragen, sondern wie Luther sagt:
"einfältig zu glauben und zu bekennen" sowie andere zum christlichen Glauben zu bekehren.

Samstag, der 13. April 2002, 13:02 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ Ralph:

'Atheismus' ist eine Weltanschauung.

Ich zitiere E. Baeger (www.miz-online.de)

"Atheismus ist also ein philosophischer Begriff ähnlich wie Existenzialismus, Nihilismus, Positivismus mit einer Aussage zu bestimmten Formen von religiöser Weltdeutungen (eben den theistischen Religionen). Dass eine solche Aussage, die den überwiegend verbreiteten Religionen jede rationale Grundlage abspricht, allen religiösen Organisationen, die von der Verbreitung einer religiösen Ideologie leben, ein Gräuel ist, versteht sich beinahe von selbst. Aus eben diesem Grunde war eine atheistische Einstellung während der längsten Zeit der europäischen Geschichte für jeden so denkenden Menschen existenzgefährdend. Sie ist es in Ländern mit fundamentalistischen theistischen Systemen auch heute noch."

Gruesse
Herbert

Samstag, der 13. April 2002, 12:48 Uhr
Name: Chotjewitz
E-Mail: Chotjewitz@t-online.de
Homepage: keine Homepage

ca. 1670. Studienabgänger ca. 25 Jahre alt, nahezu unbemittelt, reist von Zittau über Augsburg in die Gegend südlich von Florenz. Wie reist er, was widerfährt ihm? Schließt er sich in Augsburg einer Reisegruppe an? Kaufleute? Pilger? Wie sieht die Gruppe aus? Welche Route kommt in Frage? Wo übernachtet man? Wie und wo wird gegessen? wie kommt man an Bargeld? gibt es so was wie Reiseschecks, die man unterwegs einlöst? Was lauernfür Gefahren? Wegelagerer, Soldaten, Kriegswirren? Was für Papiere (Pässe)braucht man? Wie reagiert die Bevölkerung auf den Reisenden? Wechselt der Reisende unterwegs eventuell die Reisegruppe, der er sich anschließt? Könnte er streckenweise auch alleine oder mit 1-2 anderen trippeln? Kann man überhaupt alleine reisen? Was passiert, wenn man krank wird, bestohlen (ausgeraubt) wird?
Bitte um Literaturhinweise, also Texte, aus denen ich meinem fiktiven Reisenden eine plausible Reisegeschichte andichten kann. Dank und Gruß, Chotjewitz

Samstag, der 13. April 2002, 12:43 Uhr
Name: EMÖ
E-Mail: moeller@scireview.de
Homepage: keine Homepage

Ralph: Es geht nicht um Deine Postings, sondern um Spam, der das GB hier außer Funktion gesetzt hat. Warum der Verdacht von allen Religionen zunächst auf Christen fällt? 1) Es gibt bei uns mit Abstand am meisten von ihnen, 2) Sie haben sich in der Vergangenheit mit solchem Verhalten hervorgetan.

Samstag, der 13. April 2002, 10:47 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Ralph

Wieso? 'Atheismus' ist eine Weltanschauung. Ein Anschauung der Welt. Du kannst mir aber nicht beweisen, dass diese Anschauung richtig ist.

Wieso sollen Atheisten die Grundlage ihrer Weltanschauung beweisen? Es missioniert doch keiner, oder?
Ich zumindest mache das keineswegs, sonst würde ich mich in christlichen Gästebüchern aufhalten und dort das Wort des "heiligen Atheisten" verkünden. Ich lasse jedem seinen Glauben. Soll er ihn ausüben, solange er damit keinem auf die Füße tritt.

Das Christentum ist per Definition (steht auch schon in der Bibel *ggg*) eine missionierende Religion. Wer mich also überzeugen will, sollte mir erst einmal den Beweis erbringen, oder?

Was ist denn deine Motivation, als Christ in einem humanistischen Gästebuch zu diskutieren?

Heike N.

Samstag, der 13. April 2002, 10:39 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Ralph

Je älter der Bibelfund ist, desto originaler ist er.

Es ist eine Tatsache (sagen sogar Bibelforscher/Theologen), dass gerade im frühen Mittelalter Texte jeglicher Art gefälscht wurden. Da das erste Evangelium lange nach dem vermeintlichen Tod von Jesus geschrieben wurde (nach der durchschnittlichen Lebensdauer der damaligen Menschen schätzungsweise auch nur nach dem Hörensagen), kann von Originalität kaum die Rede sein.

Kennst du einen Christen, hier in diesem Gästebuch, der nur annähernd so etwas behauptet hat!

Ich habe in einigen Gästebüchern mehr als einmal erlebt, dass so etwas von fundamentalen Christen gepostet wurde.

andere wiederum werden Agnostiker oder Atheisten.
Eine Minorität.

In den 80ern gab es einen Slogan "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom". Ist sicherlich sehr provokativ, aber ich denke lieber nach, als dass ich mich ohne zu hinterfragen einer Herde von Schäfchen anschließe

..dennoch solche Aussagen sind hier öfters zu finden und habe ich in einem anderen Atheistischen Forum bereits erlebt, dass Christen wort wörtlich der Mund verboten wurde.

Und ich habe bei einer ernsthaften Forumsdiskussion in einem christlichen Forum (zweifische.de) erlebt, dass das komplette Threat gelöscht wurde, und das Gästebuch nachträglich "aktualisiert" wurde, als ich (nach vergeblichen Missionierungsversuchen) mitteilte, dass ich Atheistin bin. Löschungen von Postings habe ich hier noch nie erlebt (außer die Predigten des Pfarrer Riepers), dessen Posting dann ins Forum verschoben wurde.

@Herbert

muendl. Ueberlieferung = ??

= Mythen?

Heike N.

Samstag, der 13. April 2002, 09:55 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ Ralph,

Gottes Gerechtigkeit ist groß.

Wo denn? - Auf Erden?
Wie willst Du diese Aussage objektiv und verifizierbar machen?

Gruesse
Herbert

Samstag, der 13. April 2002, 09:11 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Jemand, der ein Universum wie dieses erschaffen hat, ist wahrscheinlich erhabener als wir und wird wohl einen Zweck für unsere Existez haben. Den Zweck begreifen können wir nicht.

P.S. Das erklärt m.E. übrigens keinen einzigen, der geannten Widersprüche der christlichen Religion.

Samstag, der 13. April 2002, 08:38 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
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Dieses Argument hat den selben Hacken. Als ich mal mich zum Atheismus neigte, redete ich mir im Prinzip auch ein, dass es keinen Gott gibt.

Langsam glaub ich Du hast heut Abend einen sitzen:-)

Wieso? 'Atheismus' ist eine Weltanschauung

Ich bezog mich auf die Satzzusammenstellung, nicht auf den Inhalt. War eh nicht ernst gemeint.

Ich könnte Gottes Existenz mit Milliarden von Gläubigen quer durch alle Religionen beweisen.

Das einzige was Du damit beweisen kannst ist, dass die Mehrheit (oder zumindest eines große Minderheit) der Menschen an die Existenz eines Gottes glaubt. Aber es gab auch mal eine Mehrheit die glaubte, dass die Erde eine Scheibe ist. Über den Wahrheitsgehalt der Behauptung sagt das absolut nichts aus.
(Außerdem glaubt ein großer Teil der heutigen Gläubigen nur aufgrund der gewaltsamen Misionierung ihrer Vorfahren an den christlichen Gott.)

Jemand, der ein Universum wie dieses erschaffen hat, ist wahrscheinlich erhabener als wir und wird wohl einen Zweck für unsere Existez haben. Den Zweck begreifen können wir nicht.

Hier sind wir ja fast einer Meinung. Wenn es einen Gott gibt ist er (sie, es) für den Menschen vollkommen unbegreifbar und wir können nichts über ihn (sie, es) wissen. Du argumentierst hier allerdings nach wie vor nicht für, sondern gegen Deine eigene Glaubensüberzeugung. Du behauptest ja schließlich, dass Du Gottes Wille kennst.

Wie willst du dir aber dann erklären können, wieso Gott dies oder jenes macht - und warum nicht anders?

Das ist ja der Punkt: Ich versuche das gar nicht (mehr). Du aber behauptest die Bibel erklärt es (im Kern). Das ist schon wieder ein Argument gegen und nicht für Deine Glaubensüberzeugung.

Samstag, der 13. April 2002, 00:45 Uhr
Name: Ralph
E-Mail: keine E-Mail
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Dieses Argument hat den selben Hacken. Als ich mal mich zum Atheismus neigte, redete ich mir im Prinzip auch ein, dass es keinen Gott gibt.

Langsam glaub ich Du hast heut Abend einen sitzen:-)

Wieso? 'Atheismus' ist eine Weltanschauung. Ein Anschauung der Welt. Du kannst mir aber nicht beweisen, dass diese Anschauung richtig ist. Ein Atheist sieht die Welt atheistisch, ein Christ christlich. Jeder sieht durch die Brille seiner Weltanschauung alles zu seinen gunsten verzerrt. Das ist eine Tatsache. Und die trifft auf Atheisten, wie auch auf Christen zu.

P.S. Nicht böse werden, ich nuckel auch gerade an meinem Bierchen

Vielleicht verstehst du mich deshalb miss.

Samstag, der 13. April 2002, 00:43 Uhr
Name: Ralph
E-Mail: keine E-Mail
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(Frank)

Frank :Ich ziehe mittlerweile also auch die Nichtexistenz eines Gottes in Betracht.

Ralph: Mit welchem Beweis?

Frank: Warum sollte gerade ich als Agnostiker irgendwas beweisen müssen? Wenn einer in der Beweispflicht von uns steht, dann doch wohl eher Du. Und wie willst Du Deinen Glauben beweisen?

Wieso stehe ich in Beweispflicht. Ich könnte Gottes Existenz mit Milliarden von Gläubigen quer durch alle Religionen beweisen. Und du kannst mir nicht mit der Indoktrination kommen - denn ich behaupte, dass jeder Atheist auch Indoktriniert ist - es aber nicht mal zugeben kann!

Um viele Worte zu sparen: Gottes wege sind sonderbar. Gottes Gerechtigkeit ist groß.

Sorry, aber das läßt nicht gerade den Schluß einer fundierten Argumentation bzw. Diskussion zu.

Naja, seit ich diese Seite entdeckt habe sitze ich sowieso zu lange am PC. Also gut hier die Erklärung:

Gottes wege sind sonderbar
Jemand, der ein Universum wie dieses erschaffen hat, ist wahrscheinlich erhabener als wir und wird wohl einen Zweck für unsere Existez haben. Den Zweck begreifen können wir nicht.

Gottes Gerechtigkeit ist groß
Man kann dies aus dem Worte Jesu lesen. Wenn Gott Friedfertige, Barmherzige aufnimmt, so muss das nicht heißen, dass er zwischen Christ, Humanist usw. unterscheidet. Um dies zu Untermauern gebrauche ich die Seeligpreisungen. Dort steht, dass u.a. folgende Seelig sind:

- leidende
- friedfertige
- barmherzige
- sanftmütige
- verfolgte
- Menschen, die um Jesu Namen verfolgt wurden

Also 5 von 6 Seeligpreisungen können auf Menschen aller Religionen übertragen werden. Nur einer ist speziell nur auf Christen übertragbar.

Zum Thema "Wenn Gott mich so geschaffen hat wie ich bin, wie kann ich dann schuldig sein?"

Das Thema ist im Moment noch Unsinnig, da wir bis dato noch immer nicht die Grundlagen unseres Seiens kennen - und diese vielleicht bis zum jüngsten Tag nicht kennen lernen werden. Es gibt Atome und es mag sein, dass es einen Urknall gab - dennoch du kannst die physische Beschaffenheiten von 'Existenz', 'Raum' und 'Zeit' mir nicht erklären. Wie willst du dir aber dann erklären können, wieso Gott dies oder jenes macht - und warum nicht anders?

Samstag, der 13. April 2002, 00:34 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
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Dieses Argument hat den selben Hacken. Als ich mal mich zum Atheismus neigte, redete ich mir im Prinzip auch ein, dass es keinen Gott gibt.

Langsam glaub ich Du hast heut Abend einen sitzen:-)

Als Indianer würde ich Dämonen sehen.

Im Moment wohl eher alles doppelt:-)

P.S. Nicht böse werden, ich nuckel auch gerade an meinem Biercheng

Samstag, der 13. April 2002, 00:29 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
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Ich ziehe mittlerweile also auch die Nichtexistenz eines Gottes in Betracht.

Mit welchem Beweis?

Warum sollte gerade ich als Agnostiker irgendwas beweisen müssen? Wenn einer in der Beweispflicht von uns steht, dann doch wohl eher Du. Und wie willst Du Deinen Glauben beweisen?

Um viele Worte zu sparen: Gottes wege sind sonderbar. Gottes Gerechtigkeit ist groß.

Sorry, aber das läßt nicht gerade den Schluß einer fundierten Argumentation bzw. Diskussion zu.

Samstag, der 13. April 2002, 00:27 Uhr
Name: Ralph
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(Herbert)

Originaeres Wort Gottes ist und bleibt rar in der Bibel. Alles andere ist Exegese und Apologetik.

Originäres Wort ist rar - aber nacherzähltes Wort nicht. Das nacherzählte benötigt auch nicht immer unbedingt Exegese.

Es mag zwar nicht das sein, was Jesus wort wörtlich sagte - aber vom Sinn her wird es stimmen.

Und den (jeweiligen) Sinn bestimmt wer?

Jesus bestimmte den Sinn.

(Frank)

Ossi: Ich kann Dir (zumindest für mich und einige Freunde) sagen warum: Weil diese Menschen sehr eindrückliche und persönliche Erfahrungen mit Gott gemacht haben und noch machen !

Frank: Das Argument hat einen Haken: Ich habe diese scheinbaren Erfahrungen auch gemacht. Zumindest habe ich das geglaubt. Heute glaube ich eben das es keine "Gotteserfahrungen" waren, sondern irgendwas, dass ich mir (auch aufgrund religiöser Indoktrination) selbst eingeredet habe.

Dieses Argument hat den selben Hacken. Als ich mal mich zum Atheismus neigte, redete ich mir im Prinzip auch ein, dass es keinen Gott gibt. Es war also ideologische selbst-Indoktrination, denn ich redete mir selbst ein und berieselte mich selbst mit atheistischer Literatur und 'glaubte' daran. Jetzt als Christ, sehe ich das Argument

"Wenn ich an Gott glaube, sehe ich Gott - wenn nicht, dann nicht."

Als Unfug an, denn auch als Atheist sah ich Gott nicht - weil ich ihn nicht sehen wollte und mich auch nicht darum kümmern wollte. Als Atheist, sehe ich keinen Gott, weil ich glaube (ich weiß es ja nicht), dass es ihn nicht gibt. Und als Christ sehe ich Gott, weil ich daran glaube, dass es ihn gibt. Als Indianer würde ich Dämonen sehen.

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