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Name:
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Dienstag, der 23. April 2002, 21:39 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Ralph

Aber vielleicht z.B. die Seite von Frank Bechhaus oder anderen Menschen, die durchaus atheistische Behauptungen anders (und meist richtiger) beleuchten. Wenn jemand für sich in Anspruch nimmt frei zu denken, so darf er sich nicht an einer Thematik (in dem Fall fast auschließlich Kirchenkritik) und Ideologie (in dem Fall Atheismus) anlehnen

Dann orientieren wir uns doch in Zukunft an der Ralphschen Richtlinie für "Freidenkerismus".

Meine Güte, wie gesagt, rein formal.

Wer eine Page am Organisatorischen festmacht und dann verreißt, sollte besonders sorgfältig vorgehen.

Habe ich das gesagt? Ich sagte, manche Texte muss man als Moral-Geschichten verstehen und nicht als Berichte. Andere können durchaus Berichte sein, und auch mit Blut getränkt sein.

Nun, du hast es zwar gesagt, aber es ist mir zu müßig, nun Postings zu wälzen, wenn du es schon nicht mehr weist. Mit "Blut getränkte" Berichte stehen aber in so gar keinem Verhältnis zum allumfassend verzeihenden Gott.

Es ist beides nötig. Erzähl-Geschichten muss man aus der Sicht der damaligen Menschen verstehen und den Schreibstil von damals ebenfals verstehen. Den Inhalt der Texte muss man herausfiltern, wie bei allen Erzählenden Geschichten - was i.d.R. nicht allzuschwer ist. Berichte kann man stärker so betrachten, wie sie geschrieben sind. Ich hab dazu ein paar nette Bücher, wie man das AT schon rein historisch, von der Sprache usw. verstehen muss.

Sorry, aber du bastelst dich immer tiefer in das "ist-mir-nicht-möglich-zu-erklären" rein. Werde bitte konkret, ich bemühe mich auch und wälze Texte. Oder lass die Diskussion sein, akzeptiere ich dann.

Ich wette du hast die von Jesus definierten Gebote sicher nie 100%ig eingehalten. Zudem, wie gesagt, es ist schwer jmd. zu beurteilen, dessen Überblick und Wissen weit größer ist als der deinige.

Ich halte menschliche Richtlinien ein. Was ein Knabe vor 2000 Jahren verkündet hat, trifft definitiv nicht auf mein heutiges Leben zu, wie du ja schon selber gepostet hast: man muss die damalige Zeit und Kultur berücksichtigen. Und richtig: ich liebe nicht meinen Nächsten wie mich selbst, sondern ich differenziere unter meinen Nächsten. Einige Menschen stehen dabei ziemlich oben auf der Liste. Und gehen wir von diversen anderen biblischen Geboten aus: hoppala: ich teile Bett und Tisch mit einem Menschen, mit dem ich nicht verheiratet bin. Es gibt mir eine wahre Zufriedenheit. Ganz ohne "Vater, Sohn und HeiGei".

Ich denke, manche Wunder wurden später hinzugefügt. Die ähnlichen Teile insbesondere Auferstehung und Verkündete Richtlinien Jesu nehme ich eher an, dass sie nicht erfunden wurden - es sei denn alle vier Evangelisten und alle anderen Christen der damaligen Zeit waren komplett verrückt.

Spatzl, die waren nicht verrückt, die waren schlichtweg nicht dabei und hatten ihre Infos vom Hörensagen. Ebenso denkbar ist es, dass dieser Mann gar nicht tot war, sondern sich aus dem Staub gemacht hat. Sehr unwahrscheinlich ist auch die Tatsache, dass er wegen der Vergehen, weswegen er angeklagt wurde, gekreuzigt wurde. Laut jüdischem Gesetz hätte er wegen Gotteslästerung auch simpel gesteinigt werden können. Warum also so ein Bohei, die Römer anzuflehen, dem ein Ende zu bereiten. Ein Aufwiegler war er, wenn er denn gelebt hat. Das rechtfertigte eine Kreuzigung. Von den anderen Schwerverbrechen, für die die Römer die Kreuzigung vorgesehen hatten mal gar nicht zu sprechen.

Aber wir verfügen über ältere Bibelausgaben und die Kernaussagen sind erhalten geblieben.

Diese Aussage ist ein Festhalten an Dingen, die längst von mir und anderen widerlegt wurden (durch Texte, die auch Theologen kennen und verfasst haben).

Sie hat sich sehr stark verändert. Die inneren Strukturen, sind so demokratisch, wie es sinnvoll ist und die Pfarrer haben sich seit jener Zeit doch stark geändert.

Wie weit kann denn Demokratie gehen, damit sie noch sinnvoll ist? Und waren Pfarrer letztens für dich nicht noch... Schmarrn, oder wie drücktest du dich aus?

Es wurden Dinge verwendet, um politische Macht auszunutzen, die dafür gar nicht gedacht waren. Aber das ist nicht nur in der Kirchengeschichte so passiert.

Egal: es wurden exakt die Schriften verwendet, die heute noch gültig sind. Symbolisch müsste Blut an den Seiten deines Gebetsbuches kleben.

Du kannst aber für deine Ideale sagen, dass du keine Steuern mehr zahlst, um die BRD nicht mehr zu unterstützen.

Fein, gute Idee: ich kündige meinen Job und zahle keine Steuern mehr. Das passiert exakt dann, wenn du aus der Kirche austrittst, mit der du ja lt. eigenen Aussagen auch nicht immer überein stimmst :-)))))))))))

Die vielen Verschlusssachen unseres Landes möchte ich persönlich erst gar nicht kennen lernen. Zudem deckt die Kirche langsam aber sich alles auf - sie hat halt nebenbei auch noch wichtigeres zu tun, als kleinkarierte Atheisten zu trösten.

Ui, ich bin versucht, dir einen Lolli zu reichen. Du willst doch nach den ganzen Diskussionen mit mir nicht ernsthaft behaupten, dass ich ein kleinkarierter Atheist bin (Atheistin, wenn schon, so viel Zeit muss sein ;-))) ). Nee, das ist mir zu billig, wie du dich im übrigen mehr und mehr billig präsentierst(dafür, dass du uns hier jede Menge Wissen verkaufen willst).

Dienstag, der 23. April 2002, 21:38 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Aber heute gibt es so etwas nicht - und eine solche Bezeichnung ist damit arrogant.

Zumindest gibt es einen Freidenkerverband. Und nur, weil wir hier in Deutschland mittlerweile unseren Unglauben oder politische Meinung kundtuen dürfen, heißt das noch lange ist, dass das Thema erledigt ist. Guck mal über den Tellerrand!

Kapital = auf irgendeinem Geld muss so eine Organisation doch aufbauen.

Na, auf den jährlichen Beiträgen ihrer Mitglieder und deren ehrenamtlichen Arbeit. Der HVD erhält für seine soziale Arbeit noch Staatsknete. Dient aber nicht dem Kapitalaufbau. Der IBKA finanziert seine Arbeit nur von den Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Ein Kapital besteht nicht.

aber der JUH ist ein eigener Verein

Der Orden führt ihn als Ordenswerk.

"Aber in der JUH werden heute wohl die Uhren anders ticken als vor 2000 Jahren

Na, wenn ich mir die Website des Ordens anschaue, habe ich da so meine Zweifel. Den Chef mit "Seine Königliche Hoheit" titulieren und nur "Herren", die "Ritter" sein müssen, aufzunehmen...

solange solche Verbände nicht mehr Gefahr laufen können wieder so zu handeln.*

Eben das ist die Frage, wenn man sich immer noch als Ritterorden bezeichnet, darauf großen Wert legt, und die Missionierung auch heute noch als eine der Hauptaufgaben sieht.

Dienstag, der 23. April 2002, 21:08 Uhr
Name: Ralph
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

(Heike N.)

Dass diese Seite keine "freien Geister" enthält, sieht man schon an der Linkliste: Es sind ausschließlich Kirchenkritische Seiten. Weder Seiten, die schreckliche Taten von Atheisten, noch Seiten, die den Atheismus kritisch betrachten werden genannt.

Was erwartest du? Einen Link zum Vatikan? Machen die bestimmt auch, wenn der Vatikan im Gegenzug ihre Seite verlinkt.

Aber vielleicht z.B. die Seite von Frank Bechhaus oder anderen Menschen, die durchaus atheistische Behauptungen anders (und meist richtiger) beleuchten. Wenn jemand für sich in Anspruch nimmt frei zu denken, so darf er sich nicht an einer Thematik (in dem Fall fast auschließlich Kirchenkritik) und Ideologie (in dem Fall Atheismus) anlehnen.

Hätte Diane Fossey eine Homepage gehabt, hätte sie wohl kaum die Page des Duisburger Zoos mit dem neuen Gorillahaus verlinkt. Wie überaus intolerant...

(Heike N.)
Heike: Dann frage ich mich, warum du hier eine Unterscheidung machst.
Ralph: Rein Formal, damit Antichrist mitkommt.

Dann machst du rein formal aber erhebliche Fehler

Meine Güte, wie gesagt, rein formal.

Ähm irgendwie ist der Satz nicht vollständig

Japp, offenbar. Dann bleibe ich dir nun was schuldig. Ich hab ja noch ein paar Mal gut :-)))

Nun gut :-),

Einverstanden. Allerdings kann man das AT nur richtig verstehen, wenn man etwas über die dortige damalige Kultur versteht und die damalige Art Texte zu verfassen. (Das gilt vermutlich für jeden historischen Text)

Hoppala... mit einem Mal? Ich dachte bisher immer, die Greueltaten des AT sind symbolisch oder spirituell zu betrachten.

Habe ich das gesagt? Ich sagte, manche Texte muss man als Moral-Geschichten verstehen und nicht als Berichte. Andere können durchaus Berichte sein, und auch mit Blut getränkt sein.
Nein, entschuldige, das ist mir zu platt. Vor kurzem hast du etwas über Symbolik gepostet, jetzt muss man die damalige Kultur betrachten. Was kommt als nächstes?

Es ist beides nötig. Erzähl-Geschichten muss man aus der Sicht der damaligen Menschen verstehen und den Schreibstil von damals ebenfals verstehen. Den Inhalt der Texte muss man herausfiltern, wie bei allen Erzählenden Geschichten - was i.d.R. nicht allzuschwer ist. Berichte kann man stärker so betrachten, wie sie geschrieben sind. Ich hab dazu ein paar nette Bücher, wie man das AT schon rein historisch, von der Sprache usw. verstehen muss.

1. Gott kann von uns für (aus menschlicher Sicht) gewesene Greultaten belangt werden, erstens muss man vor seiner eigenen Türe kehren, zweitens muss man Gott erst verstehen - was rein philosophisch schon an Unmöglichkeit grenzt

Gut, dann kehre ich mal vor meiner eigenen Türe (und dabei bin ich noch nicht einmal Gott): Ich rufe nicht zum Mord an ganzen Volksstämmen auf, ich töte selber nicht. Ich drohe nicht mit ewiger Verdammnis, weil irgend jemand meine Meinung nicht akzeptiert. Ich bin so wenig eitel, dass ich es ertragen kann, wenn mich nicht alle lieben.

Ich wette du hast die von Jesus definierten Gebote sicher nie 100%ig eingehalten. Zudem, wie gesagt, es ist schwer jmd. zu beurteilen, dessen Überblick und Wissen weit größer ist als der deinige.

2. Muss man wissen, dass sowohl AT, als auch NT gerne übertreiben.

Inwiefern? Keine Wunder, ein Auferstehen von den Toten? Keine Speisung ganzer Massen mit einer Handvoll Lebensmittel?

Ich denke, manche Wunder wurden später hinzugefügt. Die ähnlichen Teile insbesondere Auferstehung und Verkündete Richtlinien Jesu nehme ich eher an, dass sie nicht erfunden wurden - es sei denn alle vier Evangelisten und alle anderen Christen der damaligen Zeit waren komplett verrückt.

Frank Bechhaus hat eine gute Äußerung dazu, die mir unnötige Schreibarbeit spart

Bechhaus erwähnt auch nichts, was nicht bekannt wäre: sämtliche Schriften sind nach dem Tod des Jesus von Nazareth entstanden. Ob verfälscht oder interpretiert oder erfunden spielt dabei keine Rolle: Keiner dieser "Schriftsteller" war dabei. Wie oft sind diese Geschichten hin und her übersetzt worden? Selbst im letzten Jahrhundert noch wurden Bibelstellen, die zu brutal waren "geglättet".

Aber wir verfügen über ältere Bibelausgaben und die Kernaussagen sind erhalten geblieben.

Zu dumm, dass die biblischen Geschichten mehrfach überliefert sind.

"Und Jesus predigte in den Synagogen von Galiläa". Er scheint weit herum gekommen zu sein, oder? Er umgab sich mit Menschen, die sicherlich als erstes unter der Obrigkeit zu leiden hatten. Zudem scheint er den Römern nicht sonderlich freundlich gesonnen zu sein, umgab er sich doch mit Männern, die nicht unbedingt auf unbewaffneten Pfaden wanderten. Durchaus ein Sympathieträger in einem unterdrückten Volk. Um so einen ranken sich Geschichten. Auch die Märchen der Brüder Grimm sind keine Erfindungen der Brüder Grimm, sondern alte Erzählungen, die irgendwann einmal zusammen gefasst wurden. Außerdem handelt es sich nicht ausschließlich um die selben Geschichten, sondern um ähnliche. Man geht sogar davon aus, dass die Auferstehungsgeschichte dem Markusevangelium erst im 2. Jahrhundert hinzugefügt wurde.

Schön und gut, wie gesagt, die Kernaussagen sind gleich. Ob nun Jesus am 1. August. 15 ein blaues oder grünes Hemd anhatte, oder ob er auf einem Berg, Feld oder in einem Auto irgendetwas verkündete - das sind Details, die vermutlich später hinzugefügt wurden.

Die evangelische Kirche mag zwar teilweise die gleiche Institution geblieben sein - aber sie hat sich stark verändert.

Ich möchte mal behaupten, dass sie sich nicht in dem Maße geändert hat, wie Deutschland von der Nazizeit bis zur Bundesrepublik.

Sie hat sich sehr stark verändert. Die inneren Strukturen, sind so demokratisch, wie es sinnvoll ist und die Pfarrer haben sich seit jener Zeit doch stark geändert.

Welches Sinn hätte es gemacht eine Institution neu zu gründen? Es ist viel sinnvoller eine solche neu zu organisieren.

Aufbauend auf Schriften, die vergangenen Gesellschaften das Recht gaben, Millionen von Menschen zu töten und zu unterdrücken?

Es wurden Dinge verwendet, um politische Macht auszunutzen, die dafür gar nicht gedacht waren. Aber das ist nicht nur in der Kirchengeschichte so passiert.

Zudem hat die BRD gewisse Altlasten der Vorzeit übernommen und legitimiert sich durch das deutsche Volk. Also, wenn ich die Schlußfolgerung nehme, dass jeder kirchensteuerzahlender Christ einer verbrecherischen Organisation (Kirche) Geld zahlt - so wäre jeder steuerzahlende deutsche Staatsbürger jemand, der eine verbrecherische Organisation unterstützt.

Ich habe mich ausdrücklich in diesem Gästebuch und in diesem Posting von m. E. politsch verwerflichen Aktionen, die die BRD verbockt, distanziert (das hattest du vergessen zu zitieren).

Das ich mich von Kreuzzügen distanziere sehe ich als selbstverständlich an - so wie der Rest der Kirche wohl auch.

Aus diesem "Verein" kann man nunmal nicht austreten, ohne einem anderen beizutreten, aus dem Verein "Kirche" schon.

Du kannst aber für deine Ideale sagen, dass du keine Steuern mehr zahlst, um die BRD nicht mehr zu unterstützen.

Weiterhin gibt es Mechanismen, die Fehlverhalten der Vertreter dieses Landes aufdecken können, während die Kirche lieber eine Verschlusssache aus ihren Leichen im Keller macht.

Die vielen Verschlusssachen unseres Landes möchte ich persönlich erst gar nicht kennen lernen. Zudem deckt die Kirche langsam aber sich alles auf - sie hat halt nebenbei auch noch wichtigeres zu tun, als kleinkarierte Atheisten zu trösten.

(Heike J.)
Ralph: Was sind Freidenker? Das ist die Frage. Jemand, der sich als Freidenker bezeichnet, sagt also, er denkt frei - und jeder der es (nach der Definition sog. Freidenker!) nicht ist, tut es nicht. Das ist wahre Arroganz!

Nein, der Name hat ihren Ursprung aus der Zeit, als das freie Denken noch verboten war, nicht zuletzt durch die Kirchen. Menschen, die dagegen kämpften, schlossen sich zusammen und nannten sich Freidenker.

Aber heute gibt es so etwas nicht - und eine solche Bezeichnung ist damit arrogant.

Ralph: Übrigens wurde heute immerhin irgend so ein Buch wegen den Kirchen-Zwangsarbeitern präsentiert und dazu den betroffenen enorme Hilfe angeboten

Nach aller der Zeit, die man sich gelassen hat, sind das ja nicht mehr allzu viele Betroffene.

Das ist traurig, aber wahr.

Kurze Zwischenfrage auf wessen Kapital läuft der IBKA und der HVD?

Was für Kapital??

Kapital = auf irgendeinem Geld muss so eine Organisation doch aufbauen.

Der HVD geht übrigens auf den Freidenkerverband zurück. Dessen Kapital haben die Nazis beim Verbot der Organisation eingezogen. Eine Entschädigung hat es nicht gegeben.

Du wirst sicher auch christliche Verbände finden, denen es so erging.

Doch weiß ich. Dennoch ist der JUH auf alle Fälle ein eigener Verein und vollkommen unschuldig im Bezug auf Taten des Johanniiter-Ordens..

Der "eigene Verein" ist ein Ordenswerk des Johanniter-Ordens. Also tu nicht so, als ob die beiden nix miteinander zu tun hätten.

Sie haben miteinander zu tun, aber der JUH ist ein eigener Verein. Zudem ist es, wie gesagt, egal ob er das ist oder nicht - da er heute handelt und nicht vorgestern.

Welches Sinn hätte es gemacht eine Institution neu zu gründen? Es ist viel sinnvoller eine solche neu zu organisieren.

Vor allem kann man ja so das zusammengeraubte Vermögen übernehmen und aus sämtlichen - z.T. vor Jahrhunderten abgeschlossenen Staatsverträgen noch immer profitieren.

Für gute ehrliche Arbeit ist das meiner Meinung rechtens. Es wäre zwar besser, wenn man Opfern von vor 1200 Jahren vielleicht gedenkt. Aber in der JUH werden heute wohl die Uhren anders ticken als vor 2000 Jahren und es werden durch diesen Verein jährlich leben gerettet. Und nun komm mir nicht mit der Sache "Aber sie retten nur leben, weil sie ihre Finanzierung mit Blut gehohlt haben" - das ist letztendlich nicht mehr wichtig, unser Land hat sein Geld und sein Grund und Boden auch leider mit Blut erkauft, somit ist es nicht weiter schlimm, solange solche Verbände nicht mehr Gefahr laufen können wieder so zu handeln.

Dienstag, der 23. April 2002, 20:54 Uhr
Name: Karl-Heinz Müller
E-Mail: moellerschkai@msn.com
Homepage: keine

Mit heutiger e-mail habe ich eine Frage zur Einkommensteuer und Kirchensteuer gestellt.
Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar
mfg
Karl-Heinz Müller

Dienstag, der 23. April 2002, 19:41 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Ralph

Dass diese Seite keine "freien Geister" enthält, sieht man schon an der Linkliste: Es sind ausschließlich Kirchenkritische Seiten. Weder Seiten, die schreckliche Taten von Atheisten, noch Seiten, die den Atheismus kritisch betrachten werden genannt.

Was erwartest du? Einen Link zum Vatikan? Machen die bestimmt auch, wenn der Vatikan im Gegenzug ihre Seite verlinkt.

Hätte Diane Fossey eine Homepage gehabt, hätte sie wohl kaum die Page des Duisburger Zoos mit dem neuen Gorillahaus verlinkt. Wie überaus intolerant...

Dienstag, der 23. April 2002, 19:36 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Ralph

Heike: Dann frage ich mich, warum du hier eine Unterscheidung machst.
Ralph: Rein Formal, damit Antichrist mitkommt.

Dann machst du rein formal aber erhebliche Fehler

Ähm irgendwie ist der Satz nicht vollständig

Japp, offenbar. Dann bleibe ich dir nun was schuldig. Ich hab ja noch ein paar Mal gut :-)))

Einverstanden. Allerdings kann man das AT nur richtig verstehen, wenn man etwas über die dortige damalige Kultur versteht und die damalige Art Texte zu verfassen. (Das gilt vermutlich für jeden historischen Text)

Hoppala... mit einem Mal? Ich dachte bisher immer, die Greueltaten des AT sind symbolisch oder spirituell zu betrachten. Doch gut. Es war eine harte Zeit damals. Es war auch eine harte Zeit zur Zeit der Hexenverfolgung. Und die Umstände, die sich die Nazis zu nutze gemacht haben, waren ja auch recht bitter. Deshalb sind alle Texte, die von Nazis veröffentlicht wurden, selbstverständlich auch im Bezug zur damaligen Gesellschaft zu betrachten...
Nein, entschuldige, das ist mir zu platt. Vor kurzem hast du etwas über Symbolik gepostet, jetzt muss man die damalige Kultur betrachten. Was kommt als nächstes?

1. Gott kann von uns für (aus menschlicher Sicht) gewesene Greultaten belangt werden, erstens muss man vor seiner eigenen Türe kehren, zweitens muss man Gott erst verstehen - was rein philosophisch schon an Unmöglichkeit grenzt

Gut, dann kehre ich mal vor meiner eigenen Türe (und dabei bin ich noch nicht einmal Gott): Ich rufe nicht zum Mord an ganzen Volksstämmen auf, ich töte selber nicht. Ich drohe nicht mit ewiger Verdammnis, weil irgend jemand meine Meinung nicht akzeptiert. Ich bin so wenig eitel, dass ich es ertragen kann, wenn mich nicht alle lieben.

2. Muss man wissen, dass sowohl AT, als auch NT gerne übertreiben.

Inwiefern? Keine Wunder, ein Auferstehen von den Toten? Keine Speisung ganzer Massen mit einer Handvoll Lebensmittel?

Frank Bechhaus hat eine gute Äußerung dazu, die mir unnötige Schreibarbeit spart

Bechhaus erwähnt auch nichts, was nicht bekannt wäre: sämtliche Schriften sind nach dem Tod des Jesus von Nazareth entstanden. Ob verfälscht oder interpretiert oder erfunden spielt dabei keine Rolle: Keiner dieser "Schriftsteller" war dabei. Wie oft sind diese Geschichten hin und her übersetzt worden? Selbst im letzten Jahrhundert noch wurden Bibelstellen, die zu brutal waren "geglättet".

Zu dumm, dass die biblischen Geschichten mehrfach überliefert sind.

"Und Jesus predigte in den Synagogen von Galiläa". Er scheint weit herum gekommen zu sein, oder? Er umgab sich mit Menschen, die sicherlich als erstes unter der Obrigkeit zu leiden hatten. Zudem scheint er den Römern nicht sonderlich freundlich gesonnen zu sein, umgab er sich doch mit Männern, die nicht unbedingt auf unbewaffneten Pfaden wanderten. Durchaus ein Sympathieträger in einem unterdrückten Volk. Um so einen ranken sich Geschichten. Auch die Märchen der Brüder Grimm sind keine Erfindungen der Brüder Grimm, sondern alte Erzählungen, die irgendwann einmal zusammen gefasst wurden. Außerdem handelt es sich nicht ausschließlich um die selben Geschichten, sondern um ähnliche. Man geht sogar davon aus, dass die Auferstehungsgeschichte dem Markusevangelium erst im 2. Jahrhundert hinzugefügt wurde.

Die evangelische Kirche mag zwar teilweise die gleiche Institution geblieben sein - aber sie hat sich stark verändert.

Ich möchte mal behaupten, dass sie sich nicht in dem Maße geändert hat, wie Deutschland von der Nazizeit bis zur Bundesrepublik.

Welches Sinn hätte es gemacht eine Institution neu zu gründen? Es ist viel sinnvoller eine solche neu zu organisieren.

Aufbauend auf Schriften, die vergangenen Gesellschaften das Recht gaben, Millionen von Menschen zu töten und zu unterdrücken?

Zudem hat die BRD gewisse Altlasten der Vorzeit übernommen und legitimiert sich durch das deutsche Volk. Also, wenn ich die Schlußfolgerung nehme, dass jeder kirchensteuerzahlender Christ einer verbrecherischen Organisation (Kirche) Geld zahlt - so wäre jeder steuerzahlende deutsche Staatsbürger jemand, der eine verbrecherische Organisation unterstützt.

Ich habe mich ausdrücklich in diesem Gästebuch und in diesem Posting von m. E. politsch verwerflichen Aktionen, die die BRD verbockt, distanziert (das hattest du vergessen zu zitieren). Aus diesem "Verein" kann man nunmal nicht austreten, ohne einem anderen beizutreten, aus dem Verein "Kirche" schon. Weiterhin gibt es Mechanismen, die Fehlverhalten der Vertreter dieses Landes aufdecken können, während die Kirche lieber eine Verschlusssache aus ihren Leichen im Keller macht.

Dienstag, der 23. April 2002, 17:51 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Was sind Freidenker? Das ist die Frage. Jemand, der sich als Freidenker bezeichnet, sagt also, er denkt frei - und jeder der es (nach der Definition sog. Freidenker!) nicht ist, tut es nicht. Das ist wahre Arroganz!

Nein, der Name hat ihren Ursprung aus der Zeit, als das freie Denken noch verboten war, nicht zuletzt durch die Kirchen. Menschen, die dagegen kämpften, schlossen sich zusammen und nannten sich Freidenker.

Übrigens wurde heute immerhin irgend so ein Buch wegen den Kirchen-Zwangsarbeitern präsentiert und dazu den betroffenen enorme Hilfe angeboten

Nach aller der Zeit, die man sich gelassen hat, sind das ja nicht mehr allzu viele Betroffene.

Kurze Zwischenfrage auf wessen Kapital läuft der IBKA und der HVD?

Was für Kapital?? Der HVD geht übrigens auf den Freidenkerverband zurück. Dessen Kapital haben die Nazis beim Verbot der Organisation eingezogen. Eine Entschädigung hat es nicht gegeben.

Doch weiß ich. Dennoch ist der JUH auf alle Fälle ein eigener Verein und vollkommen unschuldig im Bezug auf Taten des Johanniiter-Ordens..

Der "eigene Verein" ist ein Ordenswerk des Johanniter-Ordens. Also tu nicht so, als ob die beiden nix miteinander zu tun hätten.

Welches Sinn hätte es gemacht eine Institution neu zu gründen? Es ist viel sinnvoller eine solche neu zu organisieren.

Vor allem kann man ja so das zusammengeraubte Vermögen übernehmen und aus sämtlichen - z.T. vor Jahrhunderten abgeschlossenen Staatsverträgen noch immer profitieren.

Dienstag, der 23. April 2002, 16:35 Uhr
Name: Ralph
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Nachtrag zu Freigeisterhaus.de:

Dass diese Seite keine "freien Geister" enthält, sieht man schon an der Linkliste: Es sind ausschließlich Kirchenkritische Seiten. Weder Seiten, die schreckliche Taten von Atheisten, noch Seiten, die den Atheismus kritisch betrachten werden genannt.

Wahrlich, wahrlich, nach freiem Geist klingt der Ruf jener Seite nicht.

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