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Freitag, der 26. April 2002, 23:19 Uhr
Name: Ralph
E-Mail: keine E-Mail
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Sorry Leute, ich muss mich wieder entschuldigen. Ich war die letzten Tage geschäftlich stark eingespannt und konnte nicht antworten. Ich hoffe ich finde alles wichtige :)

(Der Frank, der sich angesprochen fühlt)
Die Linkliste ist noch im Aufbau. Genau so wie sich die Forenstruktur auf
freigeisterhaus.de sicher noch ändert. Das Forum ist aber primär für Atheisten, Agnostiker und Freidenker gedacht. Das
heist nicht, das Religiöse nicht mitdiskutieren dürfen.

Nur sehe ich ein Problem: Wenn jemand sagt, er ist ein "freier Geist", so muss er auch offen für andere Religionen - nicht nur das Christentum sein.

>Was sind Freidenker?

Ein Freidenker ist ein Mensch ohne religioese Bindungen,

Was ist eine religiöse Bindung? Das ist in erster Linie doch eigentlich die emotionale und vielleicht auch intellektuele Bindung an Menschen und Texten die einem gefallen. Daher ist der Umstieg von einer Religion zur anderen auch schwer, da man teilweise Menschen und Dinge ablehnen muss, die man zuvor eigentlich ganz gern hatte und die einem gefallen haben (z.B. Kirchenmusik).
Insofern ist jeder durch seine Weltanschauung gebunden. Ein Freidenkerbund z.B. ist somit ein Widerspruch in sich - denn jemand der frei denkt, aber einem Bund angehört - wie kann das gehen?

Hier z.B.: http://home.nordwest.net/utes-own/grundsatzkurzvb4.doc

Der Autor / die Autorin hat in dem Dokument eine FAQ enthalten, die Grundrichtlinien für Freidenker im Freidenkerbund Österreich nennt. Wie kann das aber gehen? Wenn mehrere frei denkende Menschen in einem Verband sich versammeln, der durch seinen Namen behauptet, dass seine Mitglieder frei denken, dann kann man über seine Mitglieder und die Ziele des Vereines weder eine FAQ noch etwas in der Satzung festlegen - denn in dem Moment wird eine Struktur vorgegeben - und die denkerische Freiheit ist nicht mehr komplett. Der "Freidenker" ist dann eine Mischung aus Atheist und Humanist.

Und nun noch was zum Schluß: Herbert hat (und da bin ich mit ihm einverstanden) mehrfach erwähnt, dass es keinen freien Willen gibt. Ich bezweifle sogar, dass es ein freies Denken allgemein gibt. Alles was man denkt und macht ist das Ergebniss aus einer Ursache. D.h. also, wenn ein Ball auf dich zu kommt, fängst du ihn oder du rennst davor weck etc. - je nach Erfahrungen, die du mit Bällen gemacht hast. Gleiches gilt beim Denken.

Um nochmal zu rekapitulieren: Der Begriff "Freidenker" ist hinsichtlich folgender Punkte für jene Website und die sog. Freidenkerbünde undangemessen und eine schon fast "propagandistische" Lüge:

1. Es gibt kein freies Denken - alles Denken ist die Folge meiner Nervenbahnen (folglich beeinflusst durch Erlebnisse, DNS, Stoffwechsel). Wenn, dann gibt es nur logisches Denken, das man als "frei" ansehen kann - aber die physikalischen Kentnisse über die Beschaffenheit unseres Universums sind gering, als dass man daraus einen Vorteil für seine oder Nachteil für eine andere Religion ziehen kann.

2. Die Freidenkerbünde sind Bünde aus Atheisten u.ä.. Das hat aber nichts mehr mit frei zu tun. Diese Bünde sollten jeden jeder Weltanschauung gleichen Maßes akzeptieren - erst dann ist das Wort "frei" treffend.

3. Die Organisation von "freien Denkern" in Bünden ist ein Widerspruch in sich. Entweder bin ich in der Religion/Weltanschauung frei oder ich bin in einer Religions-/Weltanschauungsgemeinschaft. Der oben genannte Freidenkerbund hat sicherlich eine Satzung und ich vermute diese Satzung hat Ähnlichkeit mit den oben verlinkten Inhalten. Diese Inhalte zeigen Richtlinien auf. Wenn ein Verband für seine Mitglieder Richtlinien hat, dann gibt es keine Freiheit mehr. (Die Richtlinien müssen nicht mal zwingend sein, es reicht schon, wenn die Mehrheit sie anerkennt).

4. Antireliöses verhalten ist auf alle Fälle unangemessen - antireligiöses Verhalten zeigt Intoleranz und besonders bei antireligiösen Verhalten gegen spezielle Religionsgemeinschaften (Kirchen; siehe Freidenkerbund Österreich) zeigt es, dass der Begriff "frei" nicht anwendbar ist.

Diese Vereinigungen sollen sich "Kirchenkritischer Atheistenbund" nennen, aber "Freidenkerbund" ist heutzutage eine propagandistische und eindeutig erlogene Bezeichnung.

Ein kleiner Witz am Rande (soll keine Beleidigung sein, nur ein Witz): Habe vor kurzem eine atheistisch geprägte Website gesehen, da gab es ein Link zum "Bund für Geistesfreie". :-)

Thema 166
Ich denke, darum kommen wir wohl nicht rum. Ich bin für 166 - nicht um die Kirche zu schützen, sondern, wie hier auch andere Christen erwähnten, um den Frieden zu schützen:

Warum hat dieser Paragraph Sinn?
Er verhindert, dass unnötiger Hass geschürt wird. Gegen die Kritik an Religionsgemeinschaften ist nichts einzuwenden. Diese aber zu polemisieren und daraus Propaganda mit jeweils Antireligiösen / Anti-Welanschaulichen Inhalten voll zu spicken ist unnötig und schürt auf mindestens einer Seite unnötigen Zorn. Die Darstellung von Jesus als Schwulen z.B.: Sie muss aus Toleranz abgelehnt werden - nicht wegen "Gotteslästerung". In dem Moment, in dem man eine Weltanschauung / Religion direkt offiziell und vor den Medien in den Kakao zieht, fühlen sich Menschen verletzt - und was verletzte Menschen leisten können, das beweist die Geschichte der Menschheit.
(Zudem halte ich das polemische In-den-Kakao-Ziehen von Religionen als einen Beweis für Argumentationsunfähigkeit)

(Eric)
Die Chinesen blicken auf eine über 3000 Jahre alte Kulturgeschichte zurück mit verhältnismäßig jungem westlichen Einfluß.
Was hat westlicher Einfluß den Chinesen eingebracht ? Kolonialpolitik und Kommunismus.
[...]
Wann lernen diese widerlichen Eingottreligionen endlich, daß Mission nur Unfrieden bringt ?

Seit wann ist der chinesische Kommunismus denn durch christlichen Einfluss entstanden. Der große Mr.-"Religion ist Opium für das Volk"-Karl-Marx war Atheist. Zudem hat den Unfrieden nie die Mission, sondern die Kolonialisierung gebracht. Oft ging die Mission friedlich von statten - erst als wirtschaftliche Interessen dabei eine Rolle spielten, wurde es brutal. Die Missionare, die überzeugte Christen waren und es lebten, waren nie die Verursacher der Probleme - im Gegenteil, gerade wenn ich mir die Arbeit der heutigen Mission ansehen: In Afrika bringen sie z.B. Frieden zwischen verfeindeten Volksstämmen.

Ich denke, ob Mission oder z.B. Sozialismus - in dem Moment, wo Macht oder Geldgier dahintersteht, in dem Moment fließt das Blut. Das Problem heißt nicht "Kirche" oder "Antireligion" oder "Mission" oder "Sozialismus" - das Problem heißt Gier. Aber das verstehen nur wenigie. Leider.

Ich habe Verständnis für die chinesische Regierung das Christentum zu bekämpfen.

Ich habe keinerlei Verständis für Mord und Folter in unserer heutigen Zeit und auch nicht für Menschen, die Mord und Folter unserer Zeit rechtfertigen. Du gehörst zu solchen Leuten, laut deiner Aussage. Ich habe kein Verständnis.

Die Frage ist lediglich ob Gewalt das richtige Mittel ist.

Unterdrückung jeder Art ist ein falsches Mittel. Das werfe ich auch meiner Kirche vor! Jeder hat das Recht auf freie Religionsausübung etc. - da gibt es nichts darüber zu entscheiden. Wenn eine Religions/Weltanschauunggemschaft irgendeinen Vorteil hat, dann ist das ein geringeres Problem - aber wenn sie versucht andere Anschauungen zu unterdrücken, sehe ich es als Problem: Und das kann man nicht nur den Kirchen und Religiösen vorwerfen!

Vielmehr sind Aufklärung und Bildung im Kampf gegen Dummheit und Ignoranz gefragt.

Dann fang bei dir an und klär dich endlich über das auf, was du da sagst!

(Maud)
Du bist voller Vorurteile, deshalb kannst Du es nicht lassen Atheisten ständig mit den Greueltaten in China oder anderen kommunistischen Ländern zu vergleichten.

Ach was und warum bekomme ich von Atheisten immer die Kreuzzug-Keule? Ich bin nicht voll von Vorurteilen sondern will nur jenen Menschen zeigen, das Gewalt nichts religiöses, sondern menschliches ist und eben durchaus auch eine Antireligiöse / Atheistische Haltung als Vorwand verwendet wird unliebsame Menschen zu unterdrücken und Krieg zu führen. Natürlich gibt es das Religiöse Gegenteil dazu auch. Die einzige logische Schlußfolgerung ist: Krieg und Gewalt ist nicht durch Anschauung, sondern durch den Menschen verursacht.

Was haben wir oder ich mit denen zu tun, wirf nicht alles in einen Topf.

Was habe ich mit den Kreuzzügen zu tuen?

Auch hier hast Du ein vorgeprägtes Bild vor Dir und siehst uns schon Köpfe abhacken.

Das behauptest du! Maud, ich denke eher, dass du ein vorgeprägtes Bild von Christen hast, nämlich folgendes: Christen sind generell konservativ, weltfremd, kritikablehnend, nicht belesend, unskeptisch, gegen Wissenschaft, ignorant, polemisch, vorteilbehaftet, arrogant und dumm. Das hast du mehrfach mehreren Christen hier unbegründet vorgeworfen. Du bist hier vorteilbehaftet. Z.B. hast du nicht die Bibel gelesen, aber sagst pauschal, sie trieft vor Blut weil du die Minorität von brutalen Bibelstellen mal am Rande gehört hast.
Ich freu mich schon auf deine peinliche Ausrede.

Du bist wahrlich ein voreingenommenes A.....

Du bist wahrlich unfähig geistreich zu argumentieren.

(Antichrist/Wolfgang)
Es gab Religionen, die menschlich waren und Mythen enthielten, sich Gedanken zum Leben und der Natur machten.
Sie sind verschwunden, mit Gewalt vernichtet.

So ein Quatsch. Das Christentum hat auch Gedanken über Leben und Natur gemacht. Es gibt und gab viele christliche Philosophen und bedeutenste Naturwissenschaftler waren Christen. Früher war die Intention der Naturwissenschaft (und für manche Naturwissenschaftler ist sie immer noch so) - mit Hilfe der Wissenschaft Gott zu beweisen. Ergebniss: Man ist nicht schlauer und nicht dümmer als zuvor geworden, aber nebenbei sind ein paar nette Technologien rausgekommen.

Die neue "Religion" machte sich breit, aber nur mit Gewalt.

Stimmt, denn weltweit gibt es nur Christen *g*

Was ist das für ein schweres Erkennen, wenn man jahrelang nur mit dem herzallerliebsten Jesulein konfrontiert wurde, die heilige Kirche
sich zu einer Scheinheiligkeit entblößt, plötzlich erfahren muß, daß alles nur Lüge ist.

Viel schlimmer ist es, wenn man mit Mühe und Not die Bindungen in jener Kirche getrennt hat, und dann entdeckt, dass das meiste, was man an Argumenten gegen das Christentum gelesen hat, nur eine Vermutung oder Hypothese ist.

Viele haben erst auf Umwegen das Christentum kennengelernt, eine sehr schmerzliche Erfahrung.

Stimmt, frag doch mal Atheisten, die Christen geworden sind. Frag doch mal jene Christen, die selbst ihre Kirchen gründeten.

Der Weihnachtsmann, das Christkind, der Nikolaus, alles nur Erfindungen.

Ich habe weder vom Christkind, noch vom Nikolaus, noch vom Weihnachtsmann je was in der Bibel gelesen.

Soll man dem kümmerlichen Rest noch glauben?

Der Rest ist eben das Christentum - nur du bist unfähig zu verstehen. Kaum ein Christ ist Christ wegen dem Weihnachtsmann, sondern wegen der Bibel und dem Inhalt, den du ja nicht kennst.

Was hat eigentlich ein "Gott" davon, daß alle vor ihm auf den Knien rutschen und doch jeden Tag die Gebote millionenfach gebrochen werden?

Nichts - das ist es eben, warum man in die Kirche geht - um erneut motiviert zu werden, sich an seine Gebote zu halten.

Geniessen wir lieber das einmalige Leben

Mein Leben ist ein Geschenk Gottes, es ist einmalig und Dank Gott existiert es. Seid ich wieder Christ bin, kann ich es erst wirklich geniessen.

aber bitte ohne Christentum.

Aber bitte mit Sahne!

Wir haben über 4 Millionen Arbeitslose, hat eine von den beiden großkirchen einem einzigen Arbeitslosen geholfen?

Durch Seelsorgearbeit, Hilfe in Sozialwohnungen, Bahnhofseinrichtungen, Spenden, Schaffung von Arbeitsplätzen, Ausbildungsmöglichkeiten, Motivierung von vielen Arbeitslosen.

(Herbert)
Herbert, siehst du, hier behauptet ein Atheist die absolute Wahrheit zu kennen...

Das kann ich zwar nicht so konkret wie Du erkennen, dennoch: Ich spreche hier (meist) fuer mich selbst. Ob jemand mit meinem Thesen, Ansichten, etc. konform geht, ist kaum relevant.

Dito! Das nenne ich eben "freier Geist" - wenn man nur für sich selbst spricht und seinen Glauben nicht durch eine Organisation mit dogmatisieren lässt: Als Kirchenmitglied dürfte ich auch Mitglied im IBKA sein - das erlaubt mir die Kirche. Der IBKA erlaubt es aber nicht, dass Kirchenmitglieder bei ihm Mitglied werden - soviel zur Toleranz und Offenheit.

"Hauptsache ich habe recht."

Nicht wenige "argumentieren" so - das mag sein. Fuer mich versuche ich, diese Perspektive nicht einzunehmen.

Das sehe ich auch so. Deshalb bin ich nicht Atheist geblieben, weil ich jene atheistische Anschauung ebenfalsch beleuchtete.

Der Beweis, das die meisten Atheisten in der Art ihre Position zu verteidigen, so sind wie die meisten Christen, ist hiermit erbracht.

Auch dem kann ich zustimmen. Nur wenige Menschen sind bereit, im Laufe ihrer Existenz ihre Lebenspositionen fundamental in Frage zu stellen und zwar so, dass sie sich dabei grundsaetzlich informieren.

Ah, wir kommen auf einen grünen Zweig: Das kann man sogar weiter generalisieren: Bei vielen Dingen, die man einer Organisation / Mitgliedern einer Anschauung ankreidet handelt es sich nicht um Eigenschaften der Organisation / den Mitgliedern der Anschauung - sonndern an menschlichen Eigenschaften.

Fuer mich persoenlich zaehlen Praemissen, die der Mensch als "intelligentestes Tier" erkennen und umsetzen koennte. Primaer zaehle ich hierzu ethisches und verantwortliches Handeln. Dazu gehoert auch unbedingt der Verzicht auf "absolute Wahrheiten". Frueher oder spaeter stoesst man meist auf Situationen, in denen gerade diese Wahrheiten mit Waffen oder Gewalt verteidigt, bekaempft oder in die Welt hinausgetragen werden.

1. Daher bin ich auch für 166 - man sollte solche Waffensituationen nicht provozieren können. Kritik ja - Provokation nein.

2. Ich kenne auch keine "absolute" Wahrheit. Aber ich kenne Schlußfolgerungen. Mein Weltbild baue ich aus solchen Folgerungen und ich lasse mir bei allem Zeit, denn das dumme an uns Menschen ist, dass wir in manchen Situationen falsche Gefühle haben können, die erst abklingen müssen.

Die Identitaet einer (staatlichen) Gemeinschaft entsteht, wie die eines Individuums, durch Unterscheidung. In dieser Unterscheidung liegt die Kernfrage der Ethik. Ist sie Zusammenleben und gemeinsame Suche, oder ist sie statt dessen Negation des anderen? (siehe z.B. Israel).
Fuer viele Glaeubige scheint das Problem geloest, sie beduerfen offenbar keiner Rechtfertigungen, ausser gegenueber ihrem Gott. Die Mehrzahl ist eben der (anerzogenen?) Meinung, dass Atheismus apriori vernunftlos sein muss.

Eben aber das Gegenteil gilt auch für Atheisten gegenüber religiösen. Meiner Meinung ist wichtig, dass man ethisch handelt und wie man ethisch handelt - die Motivation ist nicht so wichtig.

Ich redete von West- und Mitteleuropa, da es in jener Diskussion um West- und Mitteleuropa bzw. nahes Osteuropa ging.

War mir schon klar. Ich will auch gar nicht Tote mit Toten aufrechnen. Jeder Tote ist einer zuviel...

Dito.

Du hast aber selbst gesagt, dass Wahrheit primär Realität ist und die Realität keinen Gott kennt. Also behauptest du doch die absolute Wahrheit zu kennen.

Vielleicht haette ich meinen Satz naeher erlaeutern sollen: Die absolute Wahrheit, die Theisten so gerne von sich geben ist nicht existent, da nicht verifizierbar. Das, was GLAEUBIGE Wahrheit nennen, tituliere ich als Realitaet. Die WAHRHEIT der GLAEUBIGEN und die von mir positionierte Realitaet sind zwei paar Dinge. Bei Wahrheiten geht es stets um metaphysische, semantische und erkenntnistheoretische Belange und um Rechtfertigung.

Achso. Dann komme ich mit. Ich bin auch hier einverstanden.

[...] Genannt seien lediglich im Ueberblick die aktuellen Wahrheitstheorien:

Brauchst du mir persönlich nicht mehr nennen :-).


Freitag, der 26. April 2002, 15:48 Uhr
Name: Bugs Bunny
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Mädels und Jungens: Ihr seid so krass!
Geht mal raus und lebt, anstatt das Leben damit zu vergewaltigen, daß ihr es in die Enge eurer kleinen Gedankenwelt zwängen wollt.

Freitag, der 26. April 2002, 15:35 Uhr
Name: hans
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: http://www.d-cizgi-savascilari.com/

beusch mal die folgende seite:
http://www.d-cizgi-savascilari.com/

Freitag, der 26. April 2002, 15:14 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Hallo Originalfrank,

Ich bin hier der Originalfrank

Wissen wir doch alle: dich kann man genauso wenig nachmachen wir den Original-Goldbären :-)))

Freitag, der 26. April 2002, 11:10 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Was ist das? Hier hat jemand mein Pseudo geklaut.
Ich bin hier der Originalfrank:-)

Freitag, der 26. April 2002, 10:38 Uhr
Name: Frank
E-Mail: Admin@Freigeisterhaus.de
Homepage: http://freigeisterhaus.de

Hallo Ralph,

>Dass diese Seite keine "freien Geister"
>enthält, sieht man schon an der Linkliste:
>Es sind ausschließlich Kirchenkritische
>Seiten. Weder Seiten, die schreckliche Taten
>von Atheisten, noch Seiten, die den
>Atheismus kritisch betrachten werden genannt.
>Wahrlich, wahrlich, nach freiem Geist klingt
>der Ruf jener Seite nicht.

Die Linkliste ist noch im Aufbau. Genau so wie sich die Forenstruktur auf
freigeisterhaus.de sicher noch ändert. Das Forum ist aber primär für Atheisten, Agnostiker und Freidenker gedacht. Das
heist nicht, das Religiöse nicht mitdiskutieren dürfen.

>Was sind Freidenker?

Ein Freidenker ist ein Mensch ohne religioese Bindungen, der sich an wissenschaftlichen
Erkenntnissen orientiert und sich zu Menschenwuerde, zur Solidaritaet und
zum allgemeinen menschlichen Fortschritt bekennt.

Donnerstag, der 25. April 2002, 16:49 Uhr
Name: Jacko
E-Mail: devrimci-cizgi@d-cizgi-savascilari.com
Homepage: http://www.d-cizgi-savascilari.com/

neue SEITE:
http://www.d-cizgi-savascilari.com/

Donnerstag, der 25. April 2002, 13:08 Uhr
Name: Thomas
E-Mail: ThomasGuglhoer@web.de
Homepage: keine Homepage

Ich halte ein Fachreferat über die Bibel und hierbei stellte sich die Frage, ob die Bibel ein Märchenbuch sei? Was meint ihr dazu wollte mich halt mal umhören und eine kleine Meinungsumfrage machen. Ich hoffe ihr denkt mal an mich. Ciao

Mittwoch, der 24. April 2002, 14:54 Uhr
Name: Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Der Papst steckt in einer tiefen Krise, wie schön.
Da haben doch etliche Priester, Bischöfe usw. das
Widerlichste begangen, was es überhaupt gibt: sich
an Kindern vergangen.
Aber der erste Gedanke ist: Zölibat bleibt!
Etliche Gerichtsverfahren stehen an, es bleibt
abzuwarten, was mit jenen Verbrechern geschieht.
Wenn ein Politiker auf deutsch gesagt, Scheiße baut, dann geht er, natürlich mit Gehalt.
Kein Priester wird exkommuniziert. Nicht einmal
Adolf Hitler wurde exkommuniziert.
Jetzt hat natürlich die katholische Kirche eine
entsetzliche Angst, daß Austritt auf Austritt erfolgt. Denn es geht ums liebe Geld.
Liebe Christen und Christinnen, werdet endlich
wach!!!!
Als Adam von Eva mit dem Apfel verführt wurde,
schickte der "liebe Gott" die Sintflut.
Und ewig wurde der Mensch zum Sünder.
Aber in diesem Fall passiert gar nichts.
Und der Papst wird auch dafür sorgen, daß gar
nichts passiert.
Wetten, das????

Mittwoch, der 24. April 2002, 13:32 Uhr
Name: Eric
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Die Chinesen blicken auf eine über 3000 Jahre alte Kulturgeschichte zurück mit verhältnismäßig jungem westlichen Einfluß.
Was hat westlicher Einfluß den Chinesen eingebracht ? Kolonialpolitik und Kommunismus.
Was haben westliche Ideologien Kambodscha gebracht ? Pol Pot. Die Kambodschaner haben auf ihre eigene Art und Weise Vergangenheitsbewältigung betrieben in dem sie die Sache totschwiegen und den Tätern vergaben. Jetzt mischt sich der Westen wieder ein indem er gegen den Willen der buddhistischen Tradition die Leute vor Gericht stellen will. Neues Blut wird fließen.
In Europa und den USA treibt eine andere Religion ihr Unwesen, der Islam. Wir versuchen ja auch diesen Einfluß zurückzudrängen. Das ist unser gutes Recht.
Wann lernen diese widerlichen Eingottreligionen endlich, daß Mission nur Unfrieden bringt ?
Ich habe Verständnis für die chinesische Regierung das Christentum zu bekämpfen. Die Frage ist lediglich ob Gewalt das richtige Mittel ist. Vielmehr sind Aufklärung und Bildung im Kampf gegen Dummheit und Ignoranz gefragt.

Mittwoch, der 24. April 2002, 12:16 Uhr
Name: willi millb
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

www.rotten !!!! Heah

Mittwoch, der 24. April 2002, 12:14 Uhr
Name: franz hott
E-Mail: keine E-Mail
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Wir lieben euch

Mittwoch, der 24. April 2002, 07:53 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Gestern habe ich ein Gespräch dreier Mütter über den Religionsunterricht mitgehört. Die Kinder - 5. Klasse - mussten die 10 Gebote lernen. Die Mütter kritisierten, dass diese Gebote in der alten Sprache gelernt werden mussten, die die Kinder doch überhaupt nicht verstanden. Eine Mutter meinte, beim Lesen der Gebote und der Erläuterungen habe sie erstmal gemerkt, was für ein Blödsinn da drin steht .

Ja, und dann, als man sich über den Blödsinn einig war, sprach man über den Konfirmandenunterricht, der im nächsten Jahr ansteht, und den die Kinder - teilweise gegen deren Wunsch - auf jeden Fall besuchen sollten...

Mittwoch, der 24. April 2002, 07:51 Uhr
Name: Maud
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ Raslph

Danke für die Blumen, doch ich schick sie Dir zurück.

Du bist voller Vorurteile, deshalb kannst Du es nicht lassen Atheisten ständig mit den Greueltaten in China oder anderen kommunistischen Ländern zu vergleichten. Was haben wir oder ich mit denen zu tun, wirf nicht alles in einen Topf. Auch hier hast Du ein vorgeprägtes Bild vor Dir und siehst uns schon Köpfe abhacken. Du bist wahrlich ein voreingenommenes A.....

Jetzt muß ich auch mal grob werden, aber genau diese Art von Menschen waren in der Zeit der Inquisition ganz groß.

Mittwoch, der 24. April 2002, 06:35 Uhr
Name: Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Es gab Religionen, die menschlich waren und Mythen
enthielten, sich Gedanken zum Leben und der Natur machten.
Sie sind verschwunden, mit Gewalt vernichtet. Die
neue "Religion" machte sich breit, aber nur mit
Gewalt. Was ist das für ein schweres Erkennen, wenn man jahrelang nur mit dem herzallerliebsten Jesulein konfrontiert wurde, die heilige Kirche
sich zu einer Scheinheiligkeit entblößt, plötzlich erfahren muß, daß alles nur Lüge ist.
Viele haben erst auf Umwegen das Christentum kennengelernt, eine sehr schmerzliche Erfahrung.
Der Weihnachtsmann, das Christkind, der Nikolaus,
alles nur Erfindungen.
Soll man dem kümmerlichen Rest noch glauben?
Was hat eigentlich ein "Gott" davon, daß alle vor ihm auf den Knien rutschen und doch jeden Tag die Gebote millionenfach gebrochen werden?
Geniessen wir lieber das einmalige Leben, aber
bitte ohne Christentum.
Wir haben über 4 Millionen Arbeitslose, hat eine von den beiden großkirchen einem einzigen Arbeitslosen geholfen?

Dienstag, der 23. April 2002, 23:30 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ Ralph,

Herbert, siehst du, hier behauptet ein Atheist die absolute Wahrheit zu kennen...

Das kann ich zwar nicht so konkret wie Du erkennen, dennoch: Ich spreche hier (meist) fuer mich selbst. Ob jemand mit meinem Thesen, Ansichten, etc. konform geht, ist kaum relevant. Wie schon gesagt, es gibt keine Wahrheit - weder eine theistische noch eine atheistische; sondern Realitaet (versuchs mal - substituiere jedesmal wenn Du darauf stoesst, den den Begriff WAHRHEIT mit REALITAET, den Begriff LUEGE mit FALSCHER BEHAUPTUNG, den Begriff SUENDE mit FALSCHES HANDELN [oder aehnlichem]... etc.)

"Hauptsache ich habe recht."

Nicht wenige "argumentieren" so - das mag sein. Fuer mich versuche ich, diese Perspektive nicht einzunehmen.

Der Beweis, das die meisten Atheisten in der Art ihre Position zu verteidigen, so sind wie die meisten Christen, ist hiermit erbracht.

Auch dem kann ich zustimmen. Nur wenige Menschen sind bereit, im Laufe ihrer Existenz ihre Lebenspositionen fundamental in Frage zu stellen und zwar so, dass sie sich dabei grundsaetzlich informieren.
Fuer mich persoenlich zaehlen Praemissen, die der Mensch als "intelligentestes Tier" erkennen und umsetzen koennte. Primaer zaehle ich hierzu ethisches und verantwortliches Handeln. Dazu gehoert auch unbedingt der Verzicht auf "absolute Wahrheiten". Frueher oder spaeter stoesst man meist auf Situationen, in denen gerade diese Wahrheiten mit Waffen oder Gewalt verteidigt, bekaempft oder in die Welt hinausgetragen werden.
Die Identitaet einer (staatlichen) Gemeinschaft entsteht, wie die eines Individuums, durch Unterscheidung. In dieser Unterscheidung liegt die Kernfrage der Ethik. Ist sie Zusammenleben und gemeinsame Suche, oder ist sie statt dessen Negation des anderen? (siehe z.B. Israel).
Fuer viele Glaeubige scheint das Problem geloest, sie beduerfen offenbar keiner Rechtfertigungen, ausser gegenueber ihrem Gott. Die Mehrzahl ist eben der (anerzogenen?) Meinung, dass Atheismus apriori vernunftlos sein muss.

Ich redete von West- und Mitteleuropa, da es in jener Diskussion um West- und Mitteleuropa bzw. nahes Osteuropa ging.

War mir schon klar. Ich will auch gar nicht Tote mit Toten aufrechnen. Jeder Tote ist einer zuviel...

Du hast aber selbst gesagt, dass Wahrheit primär Realität ist und die Realität keinen Gott kennt. Also behauptest du doch die absolute Wahrheit zu kennen.

Vielleicht haette ich meinen Satz naeher erlaeutern sollen: Die absolute Wahrheit, die Theisten so gerne von sich geben ist nicht existent, da nicht verifizierbar. Das, was GLAEUBIGE Wahrheit nennen, tituliere ich als Realitaet. Die WAHRHEIT der GLAEUBIGEN und die von mir positionierte Realitaet sind zwei paar Dinge. Bei Wahrheiten geht es stets um metaphysische, semantische und erkenntnistheoretische Belange und um Rechtfertigung.
Ich gehe nicht naeher ein auf die verschiedenen "Wahrheitstheorien". Dem Leser sei ueberlassen, mit diesem Begriff eine Suchmaschine zu "fuettern".
Genannt seien lediglich im Ueberblick die aktuellen Wahrheitstheorien:

1. Die so genannten substantiellen Wahrheitstheorien (Korrespondenztheorie, Kohaerenztheorie, Identitaetstheorie, Pragmatische Theorie, Konsenstheorie).
2. Die deflationistischen Theorien (Redundanztheorie, Disquotationstheorie, Minimaltheorie, Performative Theorie, Prosententiale Theorie).

Viel Spass beim Lesen (und Finden der Wahrheit)!

Gruesse
Herbetr

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