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Dienstag, der 21. Mai 2002, 19:50 Uhr
Name: atah
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Immer dann, wenn Mächtige, mit Macht Betraute, in Selbstüberschätzung verfielen und das Fundament der zeitlos gültigen christlichen Grundwerte für entbehrlich oder gar überflüssig erachteten, könne dies - wie in der Geschichte schon häufig geschehen - Schleusen öffnen und schlimmstenfalls in die Barberei führen. [...] Ohne die unerlässliche Leitschnur der ewig gültigen christlichen Grundsätze, die auf den zehn Geboten fußen, werde sich die im Gange befindliche Talfahrt von Geist, Moral und Sitte in der Gesellschaft mit Sicherheit nicht aufhalten und zum Besseren wenden.
(Gerhard Stoltenberg, Ex-Verteidigungsminister, CDU, 1997, in jeglicher Verkennung der christlichen Kriminalgeschichte)

Die Welt und die Kirche sind noch nie mit Mehrheitsentscheidungen gerettet worden, sondern von Heiligen.
(Joachim Meisner, Kardinal, Erzbischof von Köln, 1996, zeigt deutlich sein Verhältnis zur Demokratie.)

Die zunehmende Gottlosigkeit ist mitverantwortlich für die derzeitigen globalen Krisen!
(Vaclav Havel, tschechischer Staatspräsident, 1997)

Das Verschwinden des christlichen Religionsunterricht würde in der Tat einen Sieg nicht nur von Hitler, sondern auch von Ulbricht und Honecker bedeuten.
(Günter Rohrmoser, Prof. an der Universität Stuttgart-Hohenheim, 1997)

Machtübernahme der Gottlosen.
(Erzbischof Johannes Dyba, Fulda, 1989 über die Französische Revolution)

Wir müssen uns den Sinn für unsere einzigartige Berufung bewahren, und diese Einzigartigkeit muß sich auch in unserer Kleidung zeigen. Schämen wir uns ihrer nicht!
(Papst Johannes Paul II. 1979 an die Hirten der Kirche)

Vor Gott gibt es zwar keinen Vorrang der Personen. Aber es steht außer Zweife..., daß ihm die Tugend der Vornehmen angenehmer ist, weil sie heller leuchtet. Auch Jesus Christus war adlig; adelig waren auch Maria und Josef, als Abkömmlinge aus königlichem Stamm...Christus also, der in so hervorragender Weise mit dem irdischen Adel in Beziehung steht, möge...den heißen Wunsch aufnehmen, den wir heute vor seiner Wiege niederlegen, nämlich, daß wie in der Krippe sich er höchste Adel mit der vollendetsten Tugend verband, dies auch an unseren geliebten Söhnen, den Patriziern und Adeligen Roms, sich bewahrheiten möge. Ihre Tugend möge die christliche Wiedergeburt der Gesellschaft herbeiführen..."
(Papst Benedikt XV., 1917 vor dem römischen Adel)

Fanatismus ist Mord am Zweifel.
(Michael Richter, Dr. phil, wissenschaftlicher Mitarbeiter für Totalitarismusforschung an der technischen Universität Dresden , 1952-)

Vom Fanatismus zur Barbarei ist es nur ein Schritt.
(Denis Diderot, französischer Philosoph der Aufklärung, Lustspielautor und Romancier, 1713-84)

Fanatismus besteht im Verdoppeln der Anstrengung, wenn das Ziel vergessen ist.
(George Santayana, spanisch-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller, eigentlich Jorge Ruiz de Santayana y Borrás, 1863-1952)

Seitdem sich die Menschen herausgenommen haben, Gott eine Sprache zu verleihen, hat ihn jeder auf seine Weise sprechen und sich von ihm sagen lassen, was er gewollt hat.
(Jean-Jaques Rousseau, französisch-schweizerischer Philosoph und Dichter, 1712-78)

Die Kirche hat das genuine und eigene Rechte, ihre Untertanen bei Verbrechen sowohl mit geistlichen als auch mit weltlichen Mitteln zu bestrafen; dieses Recht ist unabhängig von jeder anderen menschlichen Gewalt.
(Paragraph 2214 des Codex iuris canonici - CIC, seit 1917 die Grundlage geltenden Rechts in der römisch-katholischen Kirche)

Die Kirchen müssen Demut lernen, wie sie lehren.
(George Bernhard Shaw, Dramatiker 1856-1950)

Die Religionen sind wie Leuchtwürmer: sie bedürfen der Dunkelheit, um zu leuchten.
(Arthur Schopenhauer, Philosoph 1890-1900)

Die Religion ist eine Krücke für schlechte Staatsverfassungen.
(Arthur Schopenhauer, Philosoph 1890-1900)

Glaube, die Frucht der Furcht. Der häufigste Zustand partieller Unzurechnungsfähigkeit - der Krückstock, mit dem Lahme ihre Flüge in höhere Welten bestreiten.
(Karlheinz Deschner, Historiker, 1924)

Vordergründig! So schreit jeder Pfaffe, deckt man seine Hintergründe auf.
(Karlheinz Deschner, Historiker,
1924)

Von Nichts kann man nicht leben, hört man oft, besonders vom Pfarrer. Und gerade die Pfarrer bringen es zuwege: das Christentum existiert nicht, - aber sie leben davon.
(Sören Kierkegaard, Philosoph, 1813-1855)

Das Problem aller Religionen, ob Christentum, Judaismus oder Islam: Heilige Bücher sind stets manipuliert worden, interpretiert nach den Interessen der religiösen Machthaber.
(Fatima Mernissi, marokanische Schriftstellerin und Soziologin)

Glocken: die Artillerie der Geistlichkeit.
(Aus den "Fliegenden Blättern", München, 1844-1928)

Nach meiner etwas pragmatischen Einstellung ist Heuchelei besser als gar keine Moral, der Heuchler weiß wenigstens, wie er sein sollte.
(Manfred Rommler, OB von Stuttgart, CDU-Politiker)

Fanatismus ist das Paradies für eine Sekte.
(John Keats, engl. Schriftsteller, 1795-1821)

Wer aber denkt, die christliche Missionierung hätte etwas gelernt aus ihren Fehlern der Vergangenheit, der hat weit gefehlt. In Neu-Guinea wurde am Grünen Tisch zwischen Katholiken und Protestanten eingeteilt und entschieden, wer wem welchen christlichen Glauben bringen darf. Eines Tages taucht dann ein Missionar mit großem Gefolge bei einem Stamm auf als der große Gönner und verschenkt reichhaltig Güter wie z.B. Salz oder Äxte aus Eisen, sowie Glasperlen. Nicht selten sind es Kinder, die gegen Entlohnung einen Landeplatz für Hubschrauber und eine Missionshütte bauen. An diesem Moment ist der Missionar unabhängig vom Stamm und beginnt seine Arbeit. Er sucht sich die sozial schwächsten Stammesmitglieder heraus, gewinnt sie durch Geschenke, und diese Außenseiter stellen dann auch die ersten bereitwilligen Täuflinge dar. Dann beginnt die Durchdringung der ganzen Bevölkerung, die sich darin äußert, daß der Stamm von westlichen Zivilisationsgütern abhängig gemacht wird und danach der Glaubensübertritt durch jene Güter erpreßt wird.
(Christian Adler)

Ich frage mich vieles, vor allem das eine: Wie ist es möglich, daß 800 Millionen Christen diese Welt so wenig zu verändern vermögen, eine Welt des Terrors, der Unterdrückung, der Angst.
(Heinrich Böll)

Es ist eine unbestrittene Wahrheit, daß die Päpste Jahrhunderte lang an der Spitze eines Mord- und Raubsystems gestanden haben, das mehr Menschenleben geschlachtet, als irgend ein Krieg oder eine Seuche "im Namen Gottes und Christi". Der Weg des Papsttums ist ein Weg des Grauens und Entsetzens. Rechts und links ist er eingesäumt von Tausenden von Scheiterhaufen und Tausenden von Blutgerüsten. Prasselnd schlagen die Flammen zum Himmel empor.
(Graf Paul von Hoensbroech, Philosoph )

Wer sich über das Christentum nicht empört, kennt es nicht.
(Joachim Kahl)

Der Klerus schützt das keimende Leben. Wenn Hunderttausende junger Menschen zu Dreck und Brei zerfetzt werden, tritt der Klerus nicht dagegen auf ... Aber Fahnen und Kanonen segnen.
(Ernst Kreuder, Schriftsteller 1903-1972)

Ich wünsche dem Führer nichts sehnlicher als einen Sieg
(Papst Pius XII.)

Es ist eine leichte Sache, hungernde Menschen zu bekehren, wenn man ihnen entgegenkommt mit der Bibel in der einen und einem Stück Brot in der anderen Hand.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)

Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Ein Blutstrom fließt durch achtzehn Jahrhunderte, und an seinen Ufern wohnt das Christentum.
(Ludwig Börne, 1786-1837)

Was hat man denn gegen Krieg? Etwa dass Menschen, die doch einmal sterben müssen, dabei umkommen?
(Augustinus, Kirchenlehrer)

In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, dass Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sein kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen so zu tun; so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.
(Martin Luther über "Heilige Kriege")

Die Kirche rollt durch die neue Zeit dahin wie ein rohes Ei. So etwas von Empfindlichkeit war überhaupt noch nicht da. Ein scharfes Wort, und ein ganzes Geheul bricht über unsereinen herein: Wir sind verletzt! Wehe! Sakrileg! Unsere religiösen Empfindungen... Und die unseren? Halten Sie es für richtig, wenn fortgesetzt eine breite Schicht des deutschen Volkes als "sittenlos", "lasterhaft", "heidnisch" hingestellt und mit Vokabeln gebrandmarkt wird, die nur deshalb nicht treffen, weil sie einer vergangenen Zeit entlehnt sind? Nehmt ihr auf unsere Empfindungen Rücksicht? Ich zum Beispiel fühle mich verletzt, wenn ich einen katholischen Geistlichen vor Soldaten sehe, munter und frisch zum Mord hetzend, das Wort der Liebe in das Wort des Staates umfälschend - ich mag es nicht hören. Wer nimmt darauf Rücksicht?
(Kurt Tucholsky, 1890-1935)

Wer Gott vertraut, brav um sich haut, dem wird es stets gelingen!.
(Karlheinz Deschner)

Ein Wesen, das so mächtig und kenntinisreich ist wie ein Gott, der das Universum erschaffen konnte, erscheint unserem begrenzten Geist allmächtig und allwissend, und es beleidigt unser Verständnis, dass sein Wohlwollen nicht unbegrenzt sein soll, denn was für einen Vorteil könnte das Leiden von Millionen niederer Tiere durch fast endlose Zeiten hindurch haben ?
(Karlheinz Deschner)

Wenn man sich umsieht, so muß man feststellen, daß jedes bißchen Fortschritt im humanen Empfinden, jede Verbesserung der Strafgesetze, jede Maßnahme zur Verminderung der Kriege, jeder Schritt zur besseren Behandlung der farbigen Rassen oder jede Milderung der Sklaverei und jeder moralische Fortschritt auf der Erde durchweg von der organisierten Kirche bekämpft wurde. Ich sage mit vollster Überlegung, daß die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschritts in der Welt war und ist.
(Bertrand Russel, Philosoph, 1872-1970)

Der Nationalsozialismus ist weder antikirchlich noch antireligiös, sondern im Gegenteil, er steht auf dem Boden eines wirklichen Christentums.
(Adolf Hitler)

Der Gott, der Auschwitz zugelassen hat, kann nur unmoralisch sein oder gar nicht existieren.
(ein Jude in einem FS-Interwiev 1990)

Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse.
(Bertrand Russell, engl.Philosoph, 1872-1970)

Die Bibel - und zwar nicht nur das Alte, sondern auch das Neue Testament - ist in zentralen Teilen ein gewalttätig-inhumanes Buch, als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik ungeeignet.
(Franz Buggle, Psychologe 1933)

Es ist üblich geworden, immer dann, wenn die Haltung der offiziellen katholischen Kirche in Deutschland während der Nazizeit angezweifelt wird, die Namen der Männer und Frauen zu zitieren, die in Konzentrationslagern und Gefängnissen gelitten haben und hingerichtet worden sind.
(Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-)

Aber jene Männer, Prälat Lichtenberg, Pater Delp und die vielen anderen, sie handelten nicht auf kirchlichen Befehl, sondern ihre Instanz war eine andere, deren Namen auszusprechen heute schon verdächtig geworden ist: das Gewissen.
(Heinrich Böll)

Die Verteidiger der Kirche, die seit anderthalb Jahrtausenden Millionen Menschen ermordet hat, versuchen begreiflicherweise alles, um die Absolutheit des evangelischen Pazifismus zu bagatellisieren.
(Jean Charles Daniel-Rops, 1901-1965)

Die Theologie nimmt in der Religion etwa denselben Platz ein wie die Gifte unter den Nahrungsmitteln.
(Napoleon I., franz.Kaiser, 1769-1821)

Eine Menschenopfer-Religion, die der Meinung ist, durch Blutvergießen seien wir erlöst. Eine Religion, die ständig von ihren Gläubigen und Priestern verlangt, Blut zu trinken, ist für mich eine Religion für Kannibalen.
(Uta Ranke-Heinemann, Theologin)

Als Gott die Welt erschuf, da schuf er den Mann und das Weib, nicht Herrn und Knecht, nicht Juden und Christen, nicht Arme und Reiche.
(Ludwig Börne, deutscher Schriftsteller, 1786-1837)

Wo wurde hemmungsloser gelogen und gefälscht als im Bereich der Religion? Wo die Gegenseite mehr beschmutzt? Noch auf dem Vatikanischen Konzil (1870) nannte man den Protestantismus eine "gottlose Pest".
(Karlheinz Deschner)

Ihr habt gehört, daß zu den alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein, und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du (gottloser) Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.
(Jesus, MT 5,21-22)

Ich bin überzeugt, daß die Welt es nie erfahren würde, falls etwas entdeckt werden sollte, was sich auf das römisch-katholische Dogma auswirken würde. Pater De Vaux wird das Geld dafür aus eigener Quelle zusammenkratzen und alles im Vatikan verstecken oder vernichten lassen.
(John M.Allegro)

Denn das Christentum beruht auf verschiedenen Geboten, wie dem Gebot der Nächstenliebe, der Feindesliebe, dem Gebot nicht zu stehlen, nicht zu töten und auf der Klugheit, keines dieser Gebote zu halten.
(Karlheinz Deschner)

Ihr werdet von Kriegen hören, und Nachrichten über Kriege werden euch beunruhigen. Gebt acht, laßt euch nicht erschrecken! Das muß geschehen.
Jesus (Mt 24,6)

Ein Krieg gegen Kriege ist ein gerechter und berechtigter Krieg.
(Papst Johannes Paul II)

Jeder weiß, daß die Päpste ... Hunderte von Kriegen geführt oder provoziert haben.
(A. Tondi, ehemals Jesuit und Professor an der päpstlichen Gregoriana)

Verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Mittel.
(Josemaría Escrivá de Balaguer)

Bei seinem Kommen bebt die Welt, die Berge schwanken, und die Gegner krepieren wie Fliegen. Goldene Regel, für den Umgang mit Feindstädten: "Wenn sie Jahwe, dein Gott, in deine Gewalt gegeben, sollst du alles, was an Männern darin ist, mit dem Schwert töten, dagegen die Weiber und Kinder, das Vieh und alles, was sich in der Stadt befindet...genießen." Für die nahewohnenden gilt: "Du sollst keine Seele am Leben lassen". Dieser Gott aber, von Absolutheit besessen wie keine Ausgeburt der Religionsgeschichte zuvor und von einer Grausamkeit, die auch keine danach übertrifft, steht hinter der ganzen Geschichte des Christentums.
(Karlheinz Deschner)

Der Islam bekennt sich zu Feuer und Kampf, aber das Christentum heuchelt Nächstenliebe vor.
(Karlheinz Deschner)

Die katholische Kirche hat 1500 Jahre lang die Juden als Schädlinge angesehen...Ich gehe zurück auf die Zeit, was man 1500 Jahre lang getan hat...und vielleicht erweise ich dem Christentum den größten Dienst.
(Adolf Hitler)

Nennen sich Christen, und unter ihrem Schafspelz sind sie reißende Wölfe.
(Goethe)

Nationen, die man unterworfen hat, muß man entweder glücklich machen oder vernichten
(Niccolo Machiavelli 1469-1527)

Der einzige Christ starb am Kreuz!
(Friedrich Nietzsche 1844-1900)

Ich aber brauche...die Katholiken Bayerns ebenso wie die Protestanten Preußens.
(Adolf Hitler)

Ein treuer Freund ist wie ein festes Zelt; wer einen solchen findet, hat einen Schatz gefunden.
(Sir 6,14)

Selbst Atombomben können in den Dienst der Nächstenliebe treten.
(Protestant Künneth)

Die Anwendung des atomaren Krieges ist nicht absolut unsittlich.
(Jesuit Gundlach )

Gesegnet sei der Schmerz.- Geliebt sei der Schmerz.- Geheiligt sei der Schmerz.- Verherrlicht sei der Schmerz.
(Der Weg Nr .208)

Dans tous les pays, la religion est utile au gouvernement, il faut s'en servir pour agir sur les hommes.
(Napoleon)

Der gemeine Mann betrachtet die Religion als richtig, der Weise als falsch und der Politiker als nützlich.
(Seneca)

Die Waffen des Schurken bringen Unglück, er plant nur Verbrechen, um die Schwachen durch trügerische Worte ins Verderben zu stürzen, selbst wenn der Arme beweist, daß er im Recht ist.
(Jes 32,7)

Dem Soldaten ist das kalte Eisen in die Faust gegeben und er soll es führen ohne Schwächlichkeit und Weichlichkeit. Der Soldat soll totschießen, soll dem Feind das Bajonett in die Rippen bohren, soll die sausende Klinge auf den Gegner schmettern, das ist seine heilige Pflicht, ja, das ist sein Gottesdienst.
(Divisionspfarrer Schettler)

So spricht der Herr gegen die Propheten: Sie verführen mein Volk. Haben sie etwas zu beißen, dann rufen sie Friede! Wer ihnen aber nichts in den Mund steckt, dem sagen sie den Heiligen Krieg an.
(Mi 3,5)

Sie sollen mir sogleich in den katholischen Klöstern von Halberstadt einen Priester auswählen, der mir als Feldprediger bei den Regimentern, die ins Feld ziehen sollen, in Vorschlag gebracht werden kann. Das Priesterlein braucht nicht Intelligent zu sein, im Gegenteil: je dümmer desto besser.
(Friedrich II)

Der Soldat, der den Feind kampfunfähig macht, handelt sittlich. Jede Kugel, die nicht trifft, verlängert den Kampf, bedroht nicht nur des Soldaten eigenes Leben, sondern auch das seines Kameraden, bedeutet eine Gefahr für Weib und Kind und Vaterland. Mitleid wird hier nicht nur zur Narrheit, sondern zur Unsittlichkeit.
(Pastor Gottfried Traub)

Am Altarstein läßt sich so gut und scharf das Schwert schleifen.
(G. Stipberger bei einer Predigt,1914)

Ich will zugeben, daß eine einzige Vorhersage Jesu Christi unbestreitbar eingetroffen ist: Ich komme nicht Frieden zu bringen auf Erden, sondern das Schwert.
(Percy Byssche Shelley 1792-1822)

Der Krieg ist nicht Deutschlands Unglück, sondern Deutschlands Glück. Gott sei Dank, daß wir noch keinen Frieden haben; ich sag's auch heute noch, trotz aller Opfer...Die Wunder würden sich bald wieder schließen und das Übel würde noch ärger werden denn zuvor.
(Pastor Philipps)

Schwert, erheb dich gegen meinen Hirten, gegen den Mann meines Vertrauens - Spruch des Herrn der Heere. Schlag den Hirten, dann werden sich die Schafe zerstreuen. Ich richte meine Hand gegen die Kleinen. Im ganzen Land - Spruch des Herrn - werden zwei Drittel vernichtet, sie werden umkommen, nur der Dritte Teil wird übrigbleiben. Dieses Drittel will ich ins Feuer werfen, um es zu läutern, wie man Silbe läutert, um es zu prüfen, wie man Gold prüft.
(Sach 13,7-9)

Wenn du vor eine Stadt ziehst, um sie anzugreiffen, dann sollst du ihr zunächst eine friedliche Einigung vorschlagen. Nimmt sie die friedliche Einigung an und öffnet dir die Tore, dann soll die gesamte Bevölkerung, die du dort vorfindest, zum Frondienst verpflichtet und dir untertan sein.
(Dtn 20,10-11)

So ist es. So war es im Verlauf dieses ganzen Jahrhunderts Heilsgeschichte: der Papst ruft zum Frieden - sein Klerus zum Schlachten auf. Und das ganze bezeichnet sich und gilt auch als das moralische Gewissen der Welt. Vor dieser blutigsten Heuchelei der Geschichte versagt jede Apologie. Wird jeder Friedensschrei zur Farce. Und jedes päpstliche Lächeln zur Fratze.
(Karlheinz Deschner)

Juden müssen besondere Kleidung tragen, damit den Ausschweifungen einer so abscheulichen fleischlichen Vermischung in Zukunft die Ausflucht des Irrtums abgeschnitten werde.
(4. Laterankonzil 1215)

Im Krieg das alte Testament - im Frieden: liebet eure Feinde.
(Karlheinz Deschner)

Der Krieg sollte die Zuchtrute Gottes sein, ein von Gott gewolltes Unglück, das über die Menschheit hereingebrochen sei, um sie zum wahren Gottesglauben zu bekehren.
(Magnus Hirschfeld)

Nachdem wir mit dem Hakenkreuz nicht recht weitergekommen sind, versuchen wir dasselbe noch einmal mit dem Kreuz.
(H. J. Iwand)

Zeigt uns übrigens nicht die Geschichte, daß die Priester aller Religionen...immer die Verbündeten der Tyrannei waren?
(Michail Aleksandrowitsch Bakunin 1814-1876)

Von Generation zu Generation in seinem Namen gelogen, gefoltert und massakriert, mit seiner Hilfe die Bäche und Flüsse rot gefärbt von Blut und Berge von Leichen aufgetürmt durch die Geschichte.
(Karlheinz Deschner)

Ich verfolge meine Feinde und hole sie ein, ich kehre nicht um bis sie vernichtet sind. Ich schlage sie nieder; sie können sich nicht mehr erheben, sie fallen und liegen unter meinen Füßen. Du hast mich zum Kampf mit Kraft umgürtet, hast alle in die Knie gezwungen; ich konnte die vernichten, die mich hassen. Sie schreien, doch hilft ihnen niemand, sie schreien zum Herrn, doch er gibt keine Antwort. Ich zermalme sie zu Staub vor dem Wind, schütte sie auf die Straße wie Unrat.
(Psalm 18,38 Ein Danklied des Königs für Rettung und Sieg)

Im Namen des Herrn sengen, im Namen des Herrn brennen, morden und dem Teufel übergeben, alles im Namen des Herrn.
(J.Chr.Lichtenberg)

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß selbst Raubtiere dem Menschen nicht so feindlich gesinnt sind wie die Christen gegeneinander.
(Der römische Kaiser Julian 332-363)

Solange die Menschheit eine Religionsgeschichte hat, hat sie eine Kriegsgeschichte. Solange der Mensch sich nicht gegen die Schande der religiösen Gängelungen empört, empfindet er auch die Schande des obrigkeitlich befohlenen Tötens nicht.
(Robert Mächler)

Mit eigener Hand hast du Völker vertrieben, sie aber eingepflanzt. Du hast Nationen zerschlagen, sie aber ausgesät. Denn sie gewannen das Land nicht mit ihrem Schwert, noch verschaffte ihr Arm ihnen den Sieg; nein deine Rechte war es, dein Arm und dein leuchtendes Angesicht; denn du hattest an ihnen Gefallen. Du, mein König und mein Gott, du bist es der Jakob den Sieg verleiht. Mit dir stoßen wir unsere Bedränger nieder, in deinem Namen zertreten wir unsere Gegner.
(Psalm 44,3 Klage in Kriegsnot)

Seit Konstantin hat sich die Kirche daran gewöhnt, die Bibel mit den Augen der Herrschenden zu lesen.
(Johannes Lehmann)

Je mächtiger die Päpste aber werden, desto korrupter, desto ausgedehnter der politische und moralische Sumpf um sie, desto häufigere Kämpfe um den päpstlichen Stuhl, Straßenschlachten, Kriege um den Kirchenstaat, Bürgerkriege.
(Karlheinz Deschner)

Es gibt keine Menschen, die sich besser verstehen als Priester und Soldaten.
(Napoleon)

Die christlichen Massen...folgten diesen christlichen Politikern wie die Schafe zur Schlachtbank.
(Ernst Karl Winter)

Um die Gunst der amerikanischen Regierung zu gewinnen, hat der Vatikan niemals den Atombombenangriff auf Japan verurteilt, ebensowenig wie die Anwendung der Bakterienbombe.
(Karlheinz Deschner)

Mit den Kreuzzügen Ende des 11. Jh. begann dies christliche Schlachten..Von hier aber führt, über Tausende von Leichen, Leichen, Leichen, ein gerader Weg in die Gaskammern von Ausschwitz.
(Karlheinz Deschner)

Fest steht, daß die Päpste das Leben andrer, das ihrer Schäfchen zumal, weniger schonen als ihr eignes. Dies illustriert auch, auf bewegende Weise, das Pontifikat von Benedikts Nachfolger, der, nicht ohne gewisse Wärme, den Raubüberfall auf Abessinien gebilligt und den Spanischen Bürgerkrieg, der Konkordate mit Monsterverbrechern wie Mussolini und Hitler geschloßen, überhaupt sämtliche faschistiche Starbanditen mit an die Macht gebracht hat und dadurch die Menschheit mit in den zweiten Weltkrieg.
(Karlheinz Deschner)

Vielmehr muß man sich wundern, wie lange der Römische Staat das Christentum hat gewähren lassen.
(H. Berkhof)

Bischöfe stimmten das Tedeum an, nationalsozialistische Geistliche hielten vor angetretener SA und SS Festpredigten, Sturmfahnen der SA waren neben dem Altar aufgepflanzt, SA-Kapellen spielten Kirchenmusik. Alles freute sich, und wer sich nicht freuen konnte, saß bereits im KZ.
(Horst Herrmann)

Der Vatikan hinderte den Klerus an Feindseeligkeiten gegenüber dem Faschismus und machte seine Bischöfe zu Wachhunden für die Sicherheit des Regimes.
(Avro Manhattan)

Es ist eine Tatsache, daß niemals eine Verurteilung, niemals eine Exkommunizierung gegen das Regime Hitlers ausgesprochen worden ist, nicht einmal, als dieser und seine Partei in den Konzentrationslagern Millionen von Menschen umbrachten.
(A. Tondi, ehemals Jesuit und Professor an der päpstlichen Gregoriana)

In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen.
(Thomas von Aquin)

Noch heute hängt in einer Deggendorfer Kirche zur Erinnerung an den dortigen Judenmord vom 30. September 1337 eine Bildtafel mit der - seit Sommer 1961 übermalten - Unterschrift: "Die Juden werden von denen Christen aus rechtmäßigen Gott gefälligen Eifer ermordet und ausgereutet. Gott gebe das von diesem Höllengeschmaiß unser Vaterland jederzeit befreyet bleibe".
(Karlheinz Deschner)

Eine auf Lug und Trug gebaute Kirche aber wird sich nie je als ethisch brauchbar erweisen, sondern bleiben, was sie seit der Antike war, eine Kirche deren angemessene Benennung das Strafgesetzbuch verbietet - die Religion der Frohen Botschaft mit der Kriegsbemalung.
(Karlheinz Deschner)

There are few among us who have not suffered from too early familiarity with the Bible and the conceptions of religion.
(Havelock Ellis)

Einer der Hauptverantwortlichen für die Tragödie meines Landes ist der Vatikan. Zu spät erkannte ich, daß wir eine Außenpolitik betrieben hatten, die lediglich der egoistischen Zielsetzung der katholischen Kirche diente.
(Oberst Beck, polnischer Aussenminister)

Auf der Weltbühne geschah alles, um die Sowjetregierung zu isolieren und nach Möglichkeit zu zerstören. Der Vatikan stand in der ersten Reihe dieser Front.
(Edouard Winter)

SS-Reichsführer Heinrich Himmler , dem seit 1934 die Konzentrationslager unterstellt waren, hatte schon bei seinem Rom-Besuch im Oktober 1942 gegenüber dem italienischen Außenminister Graf Ciano, dem Schwiegersohn Mussolinis und Ritter vom Heiligen Grabe, ausdrücklich die Diskretion des Vatikans gelobt.
(Koch,Schröm)

Wir töten einen Teil der Serben, wir vertreiben einen anderen, und der Rest, der die katholische Religion annehmen muß, wird in das kroatische Volk aufgenommen werden.
(Mile Budak, Minister für Erziehung)

Im Mittelalter besitzt die Kirche - nicht allein durch Raub und Krieg, gewiß, sondern auch durch Dotationen jener, mit denen sie dabei verbündet war - ein Drittel des gesamten europäischen Bodens und läßt ihn durch die hörige Bauern bearbeiten, die ihren Herren oft weniger gelten als Vieh.
(Karlheinz Deschner)

Es sind nicht die Gottlosen, es sind die Frommen seiner Zeit gewesen, die Christus ans Kreuz schlugen.
(Freiin Gertrud von Le Fort, dt. Schriftstellerin, 1876-1971)

Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten, Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. Das Gewissen ist 180 Grad drehbar.
(Erich Kästner)

...das Fleisch und Blut der Kommunisten zerstampfen, um es als Mörtel beim Wiederaufbau der Kirchen zu verwenden.
(Franco, General Queipo de Llano)

Weh denen, die auf ihrem Lager Unheil planen und Böses ersinnen. Wenn es Tag wird, führen sie es aus; denn sie haben die Macht dazu. Sie wollen Felder haben und reißen sie an sich, sie wollen Häuser haben und bringen sie in ihren Besitz. Sie wenden Gewalt an gegen den Mann und sein Haus, gegen den Besitzer und sein Eigentum.
(Mi 2,2-3)

Die Kirche ist dessen schuldig, was sie den andern vorwirft, sie hat gestohlen; es ist das alte Lied: Haltet den Dieb! Das ist die Taktik, wenn man die Verfolger von sich ablenken will, während man doch selber der eigentliche Dieb ist.
(Der Theologe Raschke)

Nach katholischer Lehre, die allerdings dem Glauben der gesamten Urchristenheit widerspricht, ist die Kirche immer heilig, mögen die Persönlichkeiten, die sie regieren und verwalten, noch so korrumpiert sein.
(Karlheinz Deschner)

Man ist zur Überzeugung gelangt, daß der am besten aus dem Krieg herausgekommene Mann der Papst war !
(Kardinal Gasquet)

Unter geschichtlichem Gesichtspunkt angesehen, bietet die Marienverehrung einen Anblick dar, bei dem einen der Menschheit ganzer Jammer anfaßt. Es ist eine Geschichte des kindlichsten Aberglaubens, der kecksten Verfälschung, Verdrehungen, Auslegungen, Einbildungen und Machenschaften, aus menschlicher Kläglichkeit und Bedürftigkeit, jesuitischer Schlauheit und kirchlichem Machtwillen zusammengewoben, ein Schauspiel, gleich geschickt zum Weinen wie zum Lachen: die wahre göttliche Komödie.
(Arthur Drews)

Dieselben Bischöfe, die seit 1933 ihre einflußreiche Stimme wenigstens ein volles Jahrzehnt für einen Mann erhoben, den ein amerikanischer Senator als internationalen Banditen noch mild charakterisierte, dieselben Bischöfe, die, trotz aller Differenzen auf religiösem Gebiet, immer wieder ihre Gläubigen zur Untertanentreue, zum unbeirrten Mitarbeiter und zur bedingungslosen Pflichterfüllung in Hitlers Krieg aufgerufen hatten, beteuerten jetzt Engländern und Amerikanern, sie hätten den Nazismus stets verdammt.
(Karlheinz Deschner)

Nach wie vor heißen die Kirchen meist Gewalt gut, wenn sie von der Herrschaftsschicht ausgeht, und verurteilen sie, wenn sie von den "Untertanen" kommt.
(Johannes Lehmann)

Das Christentum ist theoretisch die friedliebendste, praktisch die blutrünstigste Glaubensgemeinschaft der Weltgeschichte.
(Karlheinz Deschner)

Als erste ausländische Fahne wehte über Francos Hauptquartier in Burgos die päpstliche Flagge, und über dem Vatikan wurde das Banner Francos gehißt.
(Karlheinz Deschner)

Ich glaube, daß Gott in der Geschichte nicht anwesend ist. Andernfalls müßte ich ihn belasten mit Auschwitz und mit dem Stalinismus. Aber jeder von uns hat den eigenen Engel und den eigenen Teufel. Nur sind die Engel faul und machen oft Urlaub, während die Teufel stets fleißig sind.
(Andrzej Szczypiorski, polnischer Schriftsteller)

Hört das Wort des Herrn, ihr Söhne Israels! Denn der Herr erhebt Klage gegen die Bewohner des Landes: Es gibt keine Treue und keine Liebe und keine Gotteserkenntniss im Land. Nein, Fluch und Betrug, Mord, Diebstahl und Ehebruch machen sich breit, Bluttat reiht sich an Bluttat. Darum soll das Land verdorren, jeder der darin wohnt, soll verwelken, samt den Tieren des Feldes und den Vögeln des Himmels; auch die Fische im Meer sollen zugrundegehen. Doch nicht irgendeiner wird verklagt, nicht irgendeiner wird gerügt, sondern dich, Priester, klage ich an.
(Hos 4,1-4)

Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je in Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen...sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht... Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist - ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.
(Friedrich Nietzsche)

Jeder hat soviel Recht wie er Gewalt hat. (Baruch de Spinoza) Die Kanones, auf Grund deren die Hexenprozesse eingerichtet wurden, gelten noch heute als heilig, das Urteil der Päpste über Hexenmeister und Hexen ist noch heute "Urteil der Kirche", und die Lehrbücher der katholischen Moraltheologie definieren und detaillieren "die teuflische Kunst der Zauberei und Hexerei" noch immer genau so, wie es ein babylonischer Magier tun würde, infolgedessen die katholische Kirche fortfährt, ihre exorcistae oder Teufelsaustreiber in Bereitschaft zu halten.
(Franz Delitzsch, Theologe)

Oh, Du großes irakisches Volk, oh, Ihr Angehörigen unserer mutigen Streitkräfte, oh Ihr Söhne der glorreichen arabischen Nation, oh, Männer, die Ihr guten Willens seid, die amerikanischen Teufel haben erneut einen Akt der Feigheit begangen und sich hinter einer Technologie versteckt, die sie in beschämender Weise einsetzen - doch das ist der Wille Gottes. ... Unsere Verluste sind gering. Gott hat den Angriff scheitern lassen - möge er sich jetzt der Seelen unserer Märtyrer annehmen. Gott ist der Größte, Gott ist der Größte, zum Teufel mit den Verfluchten! (Aus einer Ansprache 1996 an das Volk.)
(Saddam Hussein, irakischer Staatschef)

In jedem Gefängnis standen Kruzifix und Folter Seite an Seite, und in fast allen Ländern war die Abschaffung der Folter schließlich auf Bewegungen zurückzuführen, die auf den Widerstand der Kirche stießen, und auf Männer, die die Kirche verfluchte...Fast ganz Europa war viele Jahrhunderte hindurch mit dem Blut getränkt, das auf direkten Antrieb oder jedenfalls mit voller Zustimmung der geistlichen Behörden vergossen war...Ziehen wir all dies in Betracht, so ist es sicherlich keine Übertreibung, zu sagen, daß die Kirche den Menschen ein größeres Maß an Leids zugefügt hat als irgend eine andere Religion, zu der Menschen sich jemals bekannten.
(William E.H.Lecky)

Jeder Säbelhieb, jede Granate, womit wir unser Lebensrecht erzwingen müssen, ist von Gott gesegnet.
(Otto Zurhellen, Theologe)

Es gibt nur wenige Männer...und zu diesen großen Männern gehört unstreitig der Mann, der heute seinen 52.Geburtstag feiert - Adolf Hitler -. Am heutigen Tag versprechen wir ihm, daß wir alle Kräfte zur Verfügung stellen, damit unser Volk den Platz in der Welt gewinnt, der ihm gebührt.
(Kathol.Kirchenzeitung der Erzdiözese Köln 20.4.1941)

Allmächtiger Vater, der Du die Gebete jener erhörst, die Dich lieben, wir bitten Dich, denen beizustehen, die sich in die Höhen Deines Himmels wagen und den Kampf zu unseren Feinden vortragen...Wir werden im Vertrauen auf Dich weiter unseren Weg gehen...
(Gebet eines christlichen Geistlichen vor dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima )

Keine Kriege werden zugleich so ehrlos und unmenschlich geführt als die, welche Religionsfanatismus und Parteihaß im Inneren eines Staates entzünden.
(Friedrich Schiller)

"Es heißt, daß wir Könige auf Erden die Ebenbilder Gottes seien. Ich habe mich daraufhin im Spiegel betrachtet. Sehr schmeichelhaft für den lieben Gott ist das nicht."
(Friedrich II. der Große)

Töte einen Menschen, und du bist ein Mörder. Töte Millionen, und du bist ein Eroberer. Töte alle, und du bist Gott.
(Edmond Rostand)

Atheismus ist ein notwendiger Protest gegen die Gottlosigkeit der Kirchen und die Enge ihrer Dogmen. Gott benutzt ihn als Stein um diese beschmutzten Kartenhäuser zu zerstören.
(Sri Aurobido,ind. engl.Philosoph u. Mystiker, 1872-1950)

Wir fanden viele Bücher, da sie aber nur Aberglaube und Lügen des Teufels enthielten, verbrannten wir siealle,was die Maya gewaltig schmerzte und ihnen großen Kummer verursachte.
(Diego de Landa, span. Bischof 1562)

Religionen haben Mord und Selbstmord verurteilt, haben aber, - vom Menschenopfer ganz abgesehen -, grausamste Verfolgungen Andersgläubiger erlaubt oder geboten.
(Fritz Bauer, Generalstaatsanwalt)

Ohne Kirche - keine Hölle.
(Max Frisch)

Ihr könnt Menschen durch Gewinn oder Strafen dazu zwingen, daß sie sagen oder schwören, sie glauben, und daß sie so tun, als ob sie glaubten. Aber weiter könnt ihr nichts.
(J. Swift, Gedanken über Religion)

Die Religion der Liebe, die christliche, ist seit mehr als achtzehn Jahrhunderten gegen alle Andersdenkenden eine Religion des Hasses, der Verfolgung, der Unterdrückung gewesen. Keine Religion der Welt hat der Menschheit mehr Blut und Tränen gekostet als die christliche, keine hat mehr zu Verbrechen der scheußlichsten Art Veranlassung gegeben; und wenn es sich um Krieg und Massenmord handelt, sind die Priester aller christlichen Konfessionen noch heute bereit, ihren Segen zu geben, und hebt die Priesterschaft der einen Nation gegen die feindlich ihr gegenüberstehende Nation flehend die Hände um Vernichtung des Gegners zu einem und demselben Gott, dem Gott der Liebe, empor.
(August Bebel, Politiker, 1840-1913)

Der Segen der Natur wird vernichtet durch den Segen Roms.
(Wilhelm Busch, 1832-1908)

Man muß die Geschichte kennen, um sie verachten zu können. Das Beste an ihr ist, daß sie vorübergeht.
(Karlheinz Deschner)

Den Historikern sind die Kriege wie heilig, diese brechen, heilsame oder unvermeidliche Gewitter, aus der Sphäre des Übernatürlichen in den selbstverständlichen und erklärten Lauf der Welt ein. Ich hasse den Respekt der Historiker vor irgendetwas, bloß weil es geschehen ist, ihre gefälschten, nachträglichen Maßstäbe, ihre Ohnmacht, die vor jeder Form von Macht auf dem Bauche liegt.
(Elias Canetti)

Was hat Christus die Welt gelehrt?: Schießt einander tot; hütet den Reichen die Geldsäcke; unterdrückt die Armen, nehmt ihnen das Leben in meinem Namen, wenn sie zu mächtig werden.. Die Kirche soll Schätze sammeln aus dem Leid ihrer Kinder, sie soll Kanonen und Granaten segnen, Zwingburg um Zwingburg errichten, Ämter erjagen, Politik treiben, im Verderben schwelgen und meine Passion wie eine Geißel schwingen.
(Emil Belzner)

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Copyright © 1999, Der Humanist (Gästebuch entwickelt von Erik Möller) - Copyright © der Einträge bei ihren Autoren