Gästebuch
Wir freuen uns über (fast) jeden Eintrag in unserem Gästebuch. Nutzen Sie einfach das untenstehende Formular. Diskussionen sollten, sofern ein passendes Forum vorhanden ist, in unsere Diskussionsforen verschoben werden. Pöbeleien und Werbung sind nicht erwünscht, HTML-Tags werden in Text umgewandelt. Kursiv-Formatierung mit *Sternchen*, Fett mit _Unterstrichen_. (Sternchen sind daher als **, Unterstriche als __ zu maskieren.)

Name:
E-Mail:
Homepage:

Donnerstag, der 30. Mai 2002, 15:25 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Ich bin Christ und ein fröhlicher und lebensbejahender Mensch!!!

Der sogar das liebende Bedürfnis hat, die Adresse seinen weltanschaulichen Gegeners im Telefonbuch nachzuschauen. Tse,tse...

Und wenn Du Dich in der Theologie schon so gut auskennst, was sagt Du dann zu Joachim Jeremias, G. Theißen usw.?

Haben die die Hostorizität der bibelischen Geschichten beweisen können?

Viele Grüße vom Ostseestrand!!!

Der Ostseestrand ist lang. Wer grüßt denn da? Und von wo?

Donnerstag, der 30. Mai 2002, 13:37 Uhr
Name: Literatus
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Nachstehender Beitrag ist an Heike J. Gerichtet!!!!

Viele Grüße vom Ostseestrand!!!

Donnerstag, der 30. Mai 2002, 13:36 Uhr
Name: Literatus
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Noch ein bisschen von Dibelius:
Das Markusevangelium, immerhin das älteste, ist nach Dibelius "seinem letzten Gepräge nach gewiss ein mystisches Buch".Die ersten Christen waren lt. Dibelius "an der Historie nicht interessiert". Sie wollten "nicht Geschichte schreiben, sondern Evangelium predigen". Das NT schildert nur, "was die Gemeinde von Jesus glaubt, nicht was er selbst und was andere zu seinen Lebzeiten über ihn dachten".

Und wenn Du Dich in der Theologie schon so gut auskennst, was sagt Du dann zu Joachim Jeremias, G. Theißen usw.?

Donnerstag, der 30. Mai 2002, 13:32 Uhr
Name: Literatus
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Christentum ist nur die Bühne für ein Trauerspiel,
Drama mit tötlichem Ausgang. Nicht die Vorzüge des Lebens werden geheiligt, sondern das elende unmenschliche Sündenbekenntnis ist der Bestandteil
dieser Lehre. Alles was Spaß macht, ist Sünde,
erst nach dem Tode könnte man eventuell das Recht
auf ein Paradies haben. Die Priesterschaft hat aber schon erkannt, vorher läßt es sich viel besser leben. Geheuchelter Glaube! Wenn es einen
Gott gäbe, warum hat er nicht den von Priestern vergewaltigten Kindern geholfen?
Christentum, nein danke!

Armer Wolfgang, was hast Du für ein trauriges Verständnis vom christlichen Glauben? Ich bin Christ und ein fröhlicher und lebensbejahender Mensch!!!

Viele Grüße vom Ostseestrand!

Donnerstag, der 30. Mai 2002, 13:23 Uhr
Name: Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

WEr fabriziert die Horror-Gewalt-Pornofilme? Doch
nicht die Christen?!?

Donnerstag, der 30. Mai 2002, 12:23 Uhr
Name: Wolfgang
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Christentum ist nur die Bühne für ein Trauerspiel,
Drama mit tötlichem Ausgang. Nicht die Vorzüge des Lebens werden geheiligt, sondern das elende unmenschliche Sündenbekenntnis ist der Bestandteil
dieser Lehre. Alles was Spaß macht, ist Sünde,
erst nach dem Tode könnte man eventuell das Recht
auf ein Paradies haben. Die Priesterschaft hat aber schon erkannt, vorher läßt es sich viel besser leben. Geheuchelter Glaube! Wenn es einen
Gott gäbe, warum hat er nicht den von Priestern vergewaltigten Kindern geholfen?
Christentum, nein danke!

Donnerstag, der 30. Mai 2002, 10:22 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Hallo Frank,

Was würde wohl passieren, wenn Du und ich in weißem Kleid und schwarzem Anzug vor dem Traualtar die Existenz des Gottessohnes leugen würden?:-)

*gg* Na ja, das mit dem weißen Kleid würde mir noch nicht mal mehr ein katholischer Pfarrer abnehmen.

Fein: ein religiöser Disput im entscheidenden Moment. Ich könnte mich totlachen bei der Vorstellung:
*Hand heb* "Äh, ich hätte da vorab noch den einen oder anderen Einwand"

Donnerstag, der 30. Mai 2002, 09:58 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Korrektur:

Im Duden taucht bei der Erklärung des Begriffs Agnostizismus übrigens auch das Wort "leugnen" auf:
Philosophische, theologische (sic!) Lehre, die eine rationale Erkenntnis des Göttlichen oder Übersinnlichen leugnet.

Hmm, vielleicht erklärt die Herkunft des Dudens die scheinbar auch heute noch religiös orientierten Definitionen.
Wer damals mit Bismarck symphatisierte, der dürfte auch dem Klerus gegenüber nicht abgeneigt gewesen sein.

Kurzbiographie Konrad Duden
Der am 3. Januar 1829 auf Gut Bossigt bei Wesel geborene Gymnasiallehrer und spätere Schuldirektor bei Hersfeld trat in der Zeit der Einigungsbestrebungen Deutschlands durch Bismarck zusammen mit anderen auch für eine Vereinheitlichung der Schriftsprache ein. 1880 gab er sein "Vollständiges orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache" heraus. Heute umfaßt der 1956-65 herausgegebene "Große Duden" in zehn Bänden alle Bereiche der deutschen Rechtsschreibung, deren Schreibweisen und Regeln in Zweifelsfällen verbindlich sind.

Donnerstag, der 30. Mai 2002, 09:55 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Im Duden taucht bei der Erklärung des Begriffs Agnostizismus übrigens auch das Wort "leugnen" auf:
Philosophische, theologische (sic!) Lehre, die eine rationale Erkenntnis des Göttlichen oder Übersinnlichen leugnet.

Hmm, vielleicht erklärt die Herkunft des Dudens die scheibar auch heute noch religiös orientierte Definitionen.
Wer damals mit Bismarck symphatisierte, dem dürfte auch dem Klerus gegenüber nicht abgeneigt gewesen sein.

Kurzbiographie Konrad Duden
Der am 3. Januar 1829 auf Gut Bossigt bei Wesel geborene Gymnasiallehrer und spätere Schuldirektor bei Hersfeld trat in der Zeit der Einigungsbestrebungen Deutschlands durch Bismarck zusammen mit anderen auch für eine Vereinheitlichung der Schriftsprache ein. 1880 gab er sein "Vollständiges orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache" heraus. Heute umfaßt der 1956-65 herausgegebene "Große Duden" in zehn Bänden alle Bereiche der deutschen Rechtsschreibung, deren Schreibweisen und Regeln in Zweifelsfällen verbindlich sind.

Donnerstag, der 30. Mai 2002, 09:02 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

...für viele, die hier im GB mitdiskutieren ist absolut wahr, dass Gott eine Erfindung ist und Religion eine Geisteskrankheit darstellt...

Fuer die Darstellung meiner Gottes- und Religionskritik bezog ich mich u.a. auf das Paradoxon von Heinz von Foerster:
"Wahrheit ist die Erfindung eines Luegners".

Ich schrieb einst: "Gott ist lediglich eine literarische Erfindung".
Die Realitaet zeigt evident, dass es sich eben so und nicht anders verhaelt. Ob dies wahr ist oder nicht, ist voellig irrelevant, weil der "klassische Wahrheitsbegriff" in meinem Leben keine Rolle (mehr) spielt.

Wer sich naeher mit den aktuellen Wahrheitstheorien beschaeftigen moechte, dem sei folgendes Seminar empfohlen (am 29.06.2002 in Nürnberg, Frauentorgraben 29, Hotel Deutscher Hof, neben Opernhaus. Beginn: 10:00 Uhr):

Was ist Wahrheit (politisch, philosophisch, ethisch)?

"Eine Wahrheit oder viele Wahhrheiten? Der schmale Grat zwischen Dogmatismus und Beliebigkeit."
Dr. Schmidt-Salomon, Trier

"Wahrheit in der politischen Publizistik und Zeitgeschichte?"
Prof. Dr. Ludwig Elm, Jena

"Entwicklung des Wahrheitsbegriffs von der Antike bis Einstein."
Prof. Dr. Noel Felici, Grenoble

"Was ist Wahrheit? Ein Überblick über die aktuellen philosophischen Wahrheitstheorien."
Herbert Huber, Wasserburg

Anmeldungen bei Georg Batz
Tel.: 0911-437937
Tel.: 0175-2413857

Donnerstag, der 30. Mai 2002, 08:41 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Und wer kennt dann noch die Ausführungsbestimmungen im Anschluss an die 10 Gebote?

...oder die Namen der vier Evangelisten und deren historischen Reihenfolge.

Gruesse
Herbert

Donnerstag, der 30. Mai 2002, 00:01 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

P.S. Jedenfalls nach meiner Definition

Donnerstag, der 30. Mai 2002, 00:00 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Aber auch der Agnostiker verneint in der Regel bestimmte existierende Spielarten des Theismus.

Ein Agnsotiker verneint m.E. die Notwendigkeit einer Religion überhaupt ohne dabei die Existenz eines Gottes auszuschließen.
Eine Zustimmung zum Festhalten an diversen Glaubensdogmen ist daher schon per Definition ausgeschlossen.

Mittwoch, der 29. Mai 2002, 23:56 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Aber auch der Agnostiker verneint in der Regel bestimmte existierende Spielarten des Theismus.

Mittwoch, der 29. Mai 2002, 23:52 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Korrektur:

"offenkundige" sollte wohl eher durch "beweisbare" ersetzt werden.

Mittwoch, der 29. Mai 2002, 23:50 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Ein "Tatbestand" ist aber etwas, was der Tatsache entspricht.

Das ist der Punkt, den ich ansprechen wollte. Wenn ich eine Sache leugne setzt das ihre Existenz oder zumindest die offenkundige Möglichkeit ihrer Existenz voraus. Diese Voraussetzung ist m.E. bei einer göttlichen Kraft nicht gegeben.
Es wird niemals der Beweis erbracht für die "Wahrheit" oder die "Lüge". Das macht ja m.E. den Unterschied aus zwischen dem Atheismus und dem Agnostizismus. Ein Atheist verneint ("leugnen" ist hier definitiv die falsche Wortwahl) die Existenz einer göttlichen Kraft im Gegensatz zum Theisten, der diese bejaht. Der Agnostizismus hält beide Weltanschauungen für unbeweisbar und verneint oder bejaht daher keine von beiden.

Mittwoch, der 29. Mai 2002, 23:42 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Hat wohl der Sprachgebrauch selbst wieder christliche Wurzeln? Wenn ich so in Wörterbüchern blättere, finde ich, dass "leugnen" mit "lügen" verwandt ist. Bei den Sinnverwandten Wörtern steht bei "leugnen": abstreiten, einen Tatbestand o.ä. leugnen. Ein "Tatbestand" ist aber etwas, was der Tatsache entspricht.

Mittwoch, der 29. Mai 2002, 23:34 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Kann man denn etwas "leugnen", an das man vom Grundsatz her schon nicht glaubt?

Tja, der Atheist soll ja angeblich auch "leugnen", was gar nicht existiert ;-). Manche behaupten sogar, der Atheist hasst diesen für ihn nichts existenten Gott ;-)

Im Duden taucht bei der Erklärung des Begriffs Agnostizismus übrigens auch das Wort "leugnen" auf:
Philosophische, theologische (sic!) Lehre, die eine rationale Erkenntnis des Göttlichen oder Übersinnlichen leugnet.

Also, ob Atheist oder Agnostiker, geleugnet wird immer.

Mittwoch, der 29. Mai 2002, 23:17 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Heike J.

Ich weiß nicht ob leugnen die richtige Wortwahl ist. Eigentlich kann ich nur seine historische Existenz leugnen. Dabei schwanke ich allerdings.
An einen Gottessohn glaube ich grundsätzlich nicht mehr.
Kann man denn etwas "leugnen", an das man vom Grundsatz her schon nicht glaubt?

Gästebuch-Archiv
257 | 256 | 255 | 254 | 253 | 252 | 251 | 250 | 249 | 248 | 247 | 246 | 245 | 244 | 243 | 242 | 241 | 240 | 239 | 238 | 237 | 236 | 235 | 234 | 233 | 232 | 231 | 230 | 229 | 228 | 227 | 226 | 225 | 224 | 223 | 222 | 221 | 220 | 219 | 218 | 217 | 216 | 215 | 214 | 213 | 212 | 211 | 210 | 209 | 208 | 207 | 206 | 205 | 204 | 203 | 202 | 201 | 200 | 199 | 198 | 197 | 196 | 195 | 194 | 193 | 192 | 191 | 190 | 189 | 188 | 187 | 186 | 185 | 184 | 183 | 182 | 181 | 180 | 179 | 178 | 177 | 176 | 175 | 174 | 173 | 172 | 171 | 170 | 169 | 168 | 167 | 166 | 165 | 164 | 163 | 162 | 161 | 160 | 159 | 158 | 157 | 156 | 155 | 154 | 153 | 152 | 151 | 150 | 149 | 148 | 147 | 146 | 145 | 144 | 143 | 142 | 141 | 140 | 139 | 138 | 137 | 136 | 135 | 134 | 133 | 132 | 131 | 130 | 129 | 128 | 127 | 126 | 125 | 124 | 123 | 122 | 121 | 120 | 119 | 118 | 117 | 116 | 115 | 114 | 113 | 112 | 111 | 110 | 109 | 108 | 107 | 106 | 105 | 104 | 103 | 102 | 101 | 100 | 99 | 98 | 97 | 96 | 95 | 94 | 93 | 92 | 91 | 90 | 89 | 88 | 87 | 86 | 85 | 84 | 83 | 82 | 81 | 80 | 79 | 78 | 77 | 76 | 75 | 74 | 73 | 72 | 71 | 70 | 69 | 68 | 67 | 66 | 65 | 64 | 63 | 62 | 61 | 60 | 59 | 58 | 57 | 56 | 55 | 54 | 53 | 52 | 51 | 50 | 49 | 48 | 47 | 46 | 45 | 44 | 43 | 42 | 41 | 40 | 39 | 38 | 37 | 36 | 35 | 34 | 33 | 32 | 31 | 30 | 29 | 28 | 27 | 26 | 25 | 24 | 23 | 22 | 21 | 20 | 19 | 18 | 17 | 16 | 15 | 14 | 13 | 12 | 11 | 10 | 9 | 8 | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1

Copyright © 1999, Der Humanist (Gästebuch entwickelt von Erik Möller) - Copyright © der Einträge bei ihren Autoren