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Mittwoch, der 5. Juni 2002, 14:57 Uhr
Name: Jzero
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Homepage: keine Homepage

Jzero:
Well I ain't got nothing.
But it don't worry me
I came to this life like a free-walking tree
No need to be tied, no need to be–
They call me Jzero

Well I ain't got nothing
And to nothing I belong
You won't find me right,
Yet you won't find me wrong
If you think about me,
Don't thing too long–
Jus' call me Jzero.

Well I don't house no past
Never carried a key
My sun doesn't rise from under the sea
There is only one morning
Eternally...dee d'lee d'lee

Polygons:
Well he says he hasn't got nothing
But he seems to possess less
He waltzed through the door
Like a tapdance with death
What kind of fool is he?

Jzero:
No need to guess, jus' call me Jzero.

Well I don't eat a lot
I do work for nothing so
If there's a job I can fill the gap
I don't need a room, bed or pillow oh
Once you've decided to trust me with time
You won't need to look back...
A doo de doo de doo

Well I ain't got nothing,
But it don't worry me
I came to this life like a free-walking tree
No need to be tied, no need to be–
They call me Jzero.

Mittwoch, der 5. Juni 2002, 14:52 Uhr
Name: Jzero
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Homepage: keine Homepage

was is das fürne page? hab eigentlich was über zensierungen und fälschungen im medienbereich gesucht und bin jetz doch echt auf diese zwar einfallsreiche aber nich unbedingt besonders tolerante site gestoßen. naja, also ich weiß ja nich, was ich hiervon halten soll. vom graphischen her alles okay, aber vom inhalt? nun ich muss sagn... kann man seine meinung nich auch nen bisschen freundlicher ausdrücken? ich hab nichts gegen humanisten und antichristen im allgemeinen, aber das hier findsch doch ein ganz klein wenig übertrieben. aber naja, jedem das seine. niemand weiß, dass es gott gibt, aber es ist auch nicht bewiesen, dass es sie/ihn nicht gibt. jede religion macht richtiges und falsches und im prinzip kann man den atheismus auch als sowas wie ne religion betrachten. wenn mans aus dem andern blickbild betrachtet. anders ist jeder.
man kann aus allem etwas lernen, aus internet, fernsehn, romanen, aber auch aus koran, bibel etc. und natürlich aus seinen eigenen erfahrungen. naja, will euch ja nich stören beim religionenhassen und andern nutzlosen dingen, deswegen verabschiede ich mich jetz von euch und lass euch in ruhe die dinge tun, die ihr machen wollt.
bye
Jzero (im namen des ReligionsSyndicateOfTheWorld)
viel spaß beim weiteren verschwenden von lebenszeit

PS.: handeln, nich reden!

Mittwoch, der 5. Juni 2002, 14:21 Uhr
Name: Heike J.
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Lies mal die Geschichte vom "Goldenen Kalb"!

Hm, das ist doch die Geschichte, in der auf Moses Geheiß ein besonders treuer Teil des Volkes seine Brüder abgeschlachtet hat. Dieser Teil des Volkes durfte dafür später als Belohnung den Tempeldienst übernehmen.

Mittwoch, der 5. Juni 2002, 13:37 Uhr
Name: Antichrist
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"Gott" ist nur eine menschliche Fiktion, das Christentum ist eine menschen- naturfeindlich-
frauenverachtende Einrichtung, staatlich geschützt.Eine Einrichtung Scheinheiliger. An einen Jesus zu glauben, ist eine Sünde, der
menschliche Geist ist höher zu bewerten.
Eine Religion, die sich nur mit Mord und Totschlag
offenbaren konnte, ist zu verachten.
Ein Mordinstrument als Symbol für einen Glauben.
Welch eine christliche Religion!!! Welch eine Moral!!!
Warum gibt es eigentlich in den Kirchen keine
Toiletten? Ja, das wäre zu deutlich.

Mittwoch, der 5. Juni 2002, 13:37 Uhr
Name: Antichrist
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"Gott" ist nur eine menschliche Fiktion, das Christentum ist eine menschen- naturfeindlich-
frauenverachtende Einrichtung, staatlich geschützt.Eine Einrichtung Scheinheiliger. An einen Jesus zu glauben, ist eine Sünde, der
menschliche Geist ist höher zu bewerten.
Eine Religion, die sich nur mit Mord und Totschlag
offenbaren konnte, ist zu verachten.
Ein Mordinstrument als Symbol für einen Glauben.
Welch eine christliche Religion!!! Welch eine Moral!!!
Warum gibt es eigentlich in den Kirchen keine
Toiletten? Ja, das wäre zu deutlich.

Mittwoch, der 5. Juni 2002, 13:35 Uhr
Name: Theologus
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@Heike N.

Das ist eher eine Erklärung dafür, dass der Mensch seine Gottheiten selber macht, nicht umgekehrt.

Geb ich Dir Recht!!!!
Lies mal die Geschichte vom "Goldenen Kalb"!
und das 1. Gebot aus dem Buch Exodus!!!

Mittwoch, der 5. Juni 2002, 11:10 Uhr
Name: Heike N.
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Hallo Eric,

Das mag zwar eine Erklärung sein, daß es Gott geben mag

Das ist eher eine Erklärung dafür, dass der Mensch seine Gottheiten selber macht, nicht umgekehrt.

Mittwoch, der 5. Juni 2002, 08:32 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
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Die Vorstellung eines berechenbaren Gottes, der automatisch den Guten Gutes tut und die Bösen bestraft, wird damit endgültig verabschiedet. Gottes Wege, so heißt es dort, sind höher als jedes menschliche Begreifen.

Hatte Ralph mal wieder verbale Blähungen und mußte deshalb auf den Theolokus um kräftig Dünnpfiff loszuwerden?:-)))

Mittwoch, der 5. Juni 2002, 07:38 Uhr
Name: Antichrist
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Lieber Gott, wann bist du eigentlich lieb?
Der Trick ist uralt und die Methode hat sich bewährt:
Man benutzt ein Aushängeschild, predigt über
Gerechtigkeit und Wahrheit (im Glauben)
über Nächstenliebe und Brüderlichkeit,
macht dazu ein fürchterlich frommes Gesicht und
hebt die hand zum Kusse, schickt jetzt das Wichtigste, den Beutel in die Runde und kehrt zu den Amtsgeschäften zurück und freut sich wiedermal
über die Dummheit der Versammelten.

Dienstag, der 4. Juni 2002, 22:52 Uhr
Name: Theologus
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Hans-Jochen Vogel, der Altoberbürgermeister Münchens, hat vor kurzem in einem Vortrag eine Erfahrung geschildert, bei der er sehr deutlich seine eigene Begrenztheit erfahren hat: Es war 1977, als Hans-Martin Schleyer entführt wurde und kurz darauf die Lufthansamaschine »Landshut« mit 99 Menschen an Bord von Terroristen gekidnappt wurde. Vogel war damals Justizminister und gehörte somit zum engsten Kreis der Verantwortlichen. Er mußte die Belastung mittragen, Entscheidungen treffen, die Leben oder Tod der Geiseln bedeuten konnten.

Vogel beschreibt, wie er sich in dieser Situation an Gott erinnert hat - und wie es ihm geholfen hat, die Entwicklung, nachdem alles Menschenmögliche getan war, in Gottes Hände zu legen. Er schreibt: »Dabei hat mich allerdings auch ein Gedanke beschäftigt, der wohl den meisten von Ihnen ebenfalls zu schaffen macht. Nämlich der Zweifel, warum der Herrgott, dessen Allmacht und Allwissenheit außer Zweifel steht, solche schrecklichen Dinge zuläßt. Warum der Hergott, der zu Recht auch der Allgütige, der Allerbarmer genannt wird, zuläßt, was lange Zeit und auch noch vor kurzem in Nordirland geschehen ist und derzeit wieder in Jugoslawien, oder in Zentralafrika und im Kongo geschieht. Warum hat er - wenn ich an unsere eigene Geschichte denke - zugelassen, was uns unter dem Begriff Holocaust noch weit in die Zukunft hinein immer wieder beschämen und belasten wird. Da kommt einen die Versuchung an, mit Gott zu hadern.«

Die Frage, die Hans-Jochen Vogel hier stellt, ist alt. Bereits der griechische Philosoph Epikur hat im 3. Jahrhundert vor Christus die Existenz eines Gottes bestritten, der zugleich mächtig und gut sei. Wenn Gott die Übel beseitigen wolle, es aber nicht könne, dann sei er ohnmächtig. Wenn er es könne, aber nicht wolle, sei er neidisch. Wenn er es weder wolle noch könne, sei er ohnmächtig und neidisch zugleich. Wenn er die Übel aber beseitigen wolle und zugleich könne, warum tue er es dann nicht? Gottfried Wilhelm Leibnitz prägte für diese Frage vor 300 Jahren den Begriff »Theodizee«. Selbstrechtfertigung Gottes als Gütiger und Mächtiger angesichts des Übels in der Welt. Auch in anderen Religionen wurde diese Frage immer wieder gestellt und diskutiert. Für uns Christen stellt sie aber eine besondere Herausforderung dar. Schließlich ist es eine zentrale Aussage unseres Glaubens, daß unser Gott ein Gott der Liebe sei. Im Neuen Testament heißt es sogar: »Gott ist die Liebe« (1. Joh 4,16). Diese Behauptung gerät ins Wanken, wenn wir uns Gott als Ursache für Leid und für das Böse auf der Welt denken. An einen Gott zu glauben, der zwar lieb aber ohnmächtig ist, wäre ebenso schwierig wie der Glaube an einen Allmächtigen, dem das Schicksal der Menschen letztlich egal ist. Wie also kann das Problem gelöst werden?

Im Lauf der Geschichte hat es verschiedene Versuche gegeben: Im Alten Testament schildert das Buch Hiob in krassen Worten das Schicksal eines Menschen, der unschuldig leiden muß. Die Vorstellung eines berechenbaren Gottes, der automatisch den Guten Gutes tut und die Bösen bestraft, wird damit endgültig verabschiedet. Gottes Wege, so heißt es dort, sind höher als jedes menschliche Begreifen. »Siehe, das sind nur die Enden seiner Wege, und nur ein leises Wörtlein davon haben wir vernommen. Wer will aber den Donner seiner Macht verstehen?« (Hiob 26, 14). Für den gläubigen Menschen kommt es darauf an, trotz aller unverständlichen Erfahrungen von Leid an Gott festzuhalten. Ähnlich schildern die Evangelisten die Haltung Jesu in seinem Leiden. »Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst« (Mt 26,39) betet Jesus in Gethsemane. Er unterwirft sich dem Willen eines Höheren, auch wenn dieser ihm fremd und unverständlich erscheint. Selbst in seinem schmerzhaften Sterben am Kreuz schreit Jesus ein Gebet und hält sich damit mitten im Leiden noch fest an seinen Gott: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?« (Mk 15, 34). Die Ostergeschichten im Neuen Testament belegen die Erfahrung, daß gerade durch das Leid neues Leben ermöglicht wird. Damit erhält die Passion Christi nachträglich ihren Sinn und wird - gerade in der ersten Zeit der frühen Christenverfolgung, aber auch später - ein Trost für viele Menschen, die ein schweres Kreuz zu tragen haben.

Martin Luther kennt zwei Seiten Gottes: die abgründige, dunkle, unverständliche Seite des verborgenen Gottes - und die liebende, helle Seite des geoffenbarten Gottes. So, wie wir vom Mond nur die eine, uns zugewandte Seite betrachten und erkennen können, so sollen wir uns im Glauben an der hellen, lichten Seite Gottes orientieren und nicht über das Finstere spekulieren. Selbst im Bösen schlechthin, im Satan, könne Gott letztlich das Gute wirken. Wenn der Mensch nämlich teuflischen Versuchungen erliegt und am Guten scheitert, könne ihm dadurch bewußt werden, daß allein der Glaube ihn trägt und nichts von seinen guten Werken abhängt. Das Vertrauen auf Christus und der Glaube an Gott trugen auch Luther selbst durch Zeiten schwerer Anfechtung hindurch.

Viele Theologen haben sich seither mit der Frage der Theodizee auseinandergesetzt. Eine allgemein nachvollziehbare Theorie dazu hat freilich niemand anbieten können. Letztlich wird es sicher für jeden einzelnen Menschen darum gehen, in seinem Leben auch mit dem »dunklen«, unverständlichen Gott eigene Wege zu finden. Die Psalmen in der Bibel, in denen Gott manchmal geradezu distanzlos angeklagt, angeschrien, angefleht wird, zeigen hier einen möglichen Weg auf. Konstruktive Begegnungen mit der finsteren Seite Gottes sind aber auch in anderen Zusammenhängen denkbar: spielerisch (z.B. Bibliodrama, Musik, Tanz) oder ganz existentiell, wenn Lebenskrisen bewältigt werden müssen (Krankheit, politische Krisen, Katastrophen). Hans-Jochen Vogel schreibt dazu: »Erneut hilft mir bei dieser Problematik der Gedanke der Begrenztheit und der Endlichkeit menschlicher Einsicht. Menschliche Maßstäbe und menschliche Kriterien versagen vor Gottes Ratschlüssen, und das ist eben einer der elementaren Unterschiede bei aller Gottebenbildlichkeit des Menschen und bei voller Würdigung auch der Tatsache, daß ein Funken der Göttlichkeit in jedem Menschen zu finden ist. Es ist eben der Unterschied, daß es für den Menschen Grenzen gibt und er seine Vernunft und seine Fähigkeiten und Kriterien nicht über die Ratschlüsse des Herrgotts stellen kann.«

Dienstag, der 4. Juni 2002, 22:22 Uhr
Name: Eric
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@Herrn Dr. Schmidt

Das mag zwar eine Erklärung sein, daß es Gott geben mag, aber es ist noch lange keine Erklärung daß
1. es der Christengott sein muß.

2. mit Gott irgendwelche Benimmregeln verbunden sind.

3. dieser Gott die Welt erschaffen hat.

Sollten nicht vielmehr Christen, Andersgläubige und Atheisten gemeinsam auf die Suche nach dem Phänomen "Gott" gehen. Es ist doch viel interessanter auf diese Suche zu gehen, als ob man so tut, als wenn man alles weiß. Die Ernüchterung bei so einer Suche könnte natürlich für alle Beteiligten groß sein.
Die Frage ist natürlich ob es nicht bequemer ist in einer christlichen oder atheistischen Scheinwelt zu leben. Wahrheit ist immer unbequem, wäre aber vielleicht eine realistische Grundlage für eine neue Weltordnung.

Dienstag, der 4. Juni 2002, 18:24 Uhr
Name: Dr. Dieter Schmidt, Bremen
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Wohnt Gott etwa hinter dem linken Ohr?

Wenn Paul in früheren Zeiten gelebt hätte, wäre er wahrscheinlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder als Heiliger verehrt worden. Der US-Amerikaner leidet an einer seltenen Form der Epilepsie, der so genannten Temporallappen-Epilepsie. Bei jedem Anfall, wenn in den Schläfenlappen seines Gehirns die »Blitze« schmerzhaft zucken, erlebt Paul intensive göttliche Visionen, die sein Leben auch nach dem Krankheitsschub religiös prägen.

US-Neurologen wie Vilayanur Ramachandran aus San Diego haben solche Patienten mit modernsten bildgebenden Verfahren untersucht, um im Gehirn den Wurzeln des Glaubens, der Religiosität nachzuspüren. »Er sieht das Universum in einem Sandkorn und schwimmt in einem Meer religiöser Ekstase«, beschreibt Ramachandran die Gefühle von Paul. Wie das Heidelberger Forschungsmagazin »Gehirn & Geist« in seiner neuen Ausgabe berichtet, entstehen die leidenschaftlichen Visionen vor allem dann, wenn das Zentrum des Epilepsieanfalls im Hirnareal hinter dem linken Ohr liegt.

Die Gewitter im Schläfenlappen wirken nach den Forschungsergebnissen des Neurologen in Zusammenarbeit mit dem so genannten limbischen System des Gehirns. Dort werden unter anderem Sinneseindrücke und Erfahrungen beurteilt. Besonders Wichtiges wie eigene Kinder oder Gefahr wird mit hoher emotionaler Wertigkeit belegt und wie ein Stempel in unsere Hirnwindungen eingebrannt. Vor allem die Amygdala des limbischen Systems, ein entwicklungsgeschichtlich uraltes erbsengroßes Nervenbündel, spielt dabei eine große Rolle. Sie beurteilt Informationen rein emotional, ohne die Einschätzung des »jüngeren« Bewusstseins abzuwarten.

Vernahmen Mose, der Apostel Paulus oder der Prophet Mohammed ihre religiöse Botschaft also während eines Schläfenlappenanfalls, fragten sich die Washingtoner Gehirnforscher William Calvin und George Ojemann. Überzeugende Argumente für bekennende Atheisten liefern die Wissenschaftler aber nicht. Im Gegenteil: Die Ergebnisse der neueren Hirnforschung legen nahe, dass religiöses Denken im Gehirn der Menschen genetisch fest vorprogrammiert ist. Es ist sozusagen dafür »geschaffen«, an Gott zu glauben, meint Ramachandran. »Es gibt eine neuronale Basis für religiöse Erfahrungen.«

Der Neurologe Andrew Newberg aus Philadelphia untersuchte laut »Gehirn & Geist« in seinem Labor acht Versuchspersonen, die mit den Meditationstechniken des tibetanischen Buddhismus vertraut waren. Im Moment der tiefsten Versenkung injizierte er über eine Infusionsleitung eine radioaktive Substanz, um zu messen, welcher Hirnbereich besonders aktiv war.

Dieser »Schnappschuss vom Nirwana« ergab, dass in den Scheitellappen besonders das so genannte »Orientierungs-Assoziations-Areal« aktiv war, in dem das Gefühl für die Grenzen des eigenen Körpers und Informationen über Raum und Zeit verarbeitet werden. »Ich fühlte, wie Gottes Existenz mich durchdrang«, gab eine der Versuchspersonen ihre Erfahrungen wieder. Newberg vermutet, dass die Hirnregion hinter dem linken Ohr die Grenze zwischen dem Selbst und der Welt nicht mehr definieren kann, weil Meditierende ihre Sinne für die Außenwelt abschalten. Ohne Zufuhr von Informationen entsteht das Gefühl von Ewigkeit und Endlosigkeit, der »Atem Gottes« wird spürbar.

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