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Montag, der 10. Juni 2002, 16:40 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@herbert: ich kenne viele, die net anstatt nicht benutzen!

Und was jetzt? Soll ich weinen?

Montag, der 10. Juni 2002, 16:40 Uhr
Name: Jzero
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also wirklich, falln euch keine besseren themen ein? ich bin wirklich erstaunt, wie leichtgläubig IHR seid! dass ihr alle diesen scheiß glaubt, den euch die leutz hier auftischen. naja, ich halt mich demnächst hier raus und höre auf hisans rat. auf nimmer wiedersehn und noch viel spaß im hasonilat!
Jzero (im namen des RSW)

Montag, der 10. Juni 2002, 16:39 Uhr
Name: Pfarrer Peter Petersen, Flensburg
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1. Korinther 6

12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten (ist förderlich). Alles ist mir erlaubt, aber ich werde mich doch nicht von etwas beherrschen lassen!
10,23
13 Die Speisen sind für den Bauch da, und der Bauch (ist) für die Speisen; aber Gott wird jenen wie diese vernichten. Der Leib aber ist nicht für die Hurerei da, sondern für den Herrn, und der Herr für den Leib.
Mk 7,15ff.
14 Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft.
15 Wißt ihr nicht, daß eure Leiber Christi Glieder sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und zu Hurengliedern machen? Das sei ferne!
12,12.27
16 Oder wißt ihr nicht: wer der Hure anhängt, der ist ein Leib mit ihr? Denn »es werden«, heißt es, »die zwei ein Fleisch sein (1. Mose 2,24).
1. Mose 2,24
17 Wer aber dem Herrn anhängt, der ist ein Geist mit ihm.
2. Kor 3,17
18 Flieht die Hurerei! Jede (andere) Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes; wer aber Hurerei treibt, der sündigt am eigenen Leibe.
19 Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt, und daß ihr nicht euch selbst gehört?
20 Denn ihr seid bar (um einen teuren Preis) erkauft worden; darum verherrlicht Gott mit eurem Leibe!
7,23

Montag, der 10. Juni 2002, 16:37 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Wir hoffen, dass diese Worte und Gottes Segen Sie gut durch den Tag bringen werden.

Normalerweise bringe ich mich selbér durch den Tag. So wie neulich, als ich in einen schweren Verkehrsunfall geriet. Als einziger Beteiligter stieg ich - der dezidierte Atheist - unverletzt aus. Haben ergo die goettlichen Schutzengel der anderen versagt?
Wenn es Deiner Psyche aber dienlich ist - bete und flehe um Deines Gottes Segen! Das Beten war und ist noch stets die beste Autosuggestion. Mir hilfts nichts...

Montag, der 10. Juni 2002, 16:36 Uhr
Name: Pfarrer Peter Petersen, Flensburg
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An Frau Jackler; aus dem NTD:

Die Stellung des Paulus zu Leiblichkeit und Sexualität
Der Abschnitt 1. Kor 6,12-20 ist theologisch besonders bedeutsam für die Auffassung des Paulus vom Leib und von der Sexualität des Menschen. Der Apostel ist in dieser Hinsicht grundsätzlich geschieden von der leibfeindlichen Haltung der späteren Gnosis. Der im jüdischen Gesetz geschulte Theologe und Bote Jesu Christi vertritt ungebrochen den alttestamentlichen Schöpferglauben, der Gott als den Schöpfer aller Dinge bekennt und von hier aus einen radikalen, die Materie verwerfenden Dualismus grundsätzlich ausschließt. Der Leib mit allen seinen natürlichen Funktionen ist nicht das Werk eines gottfeindlichen Demiurgen (Werkmeisters der Welt), sondern eine Schöpfung Gottes, des Vaters Jesu Christi. Leiblichkeit und Sexualität sind positiv gewertete und mit Dank empfangene Gottesgaben (vgl. 1. Mose 1,28). - Aber Paulus weiß auch um die Anfälligkeit des natürlichen Leibes für die versucherische Macht der Sünde und für die Auflehnung des ich-bezogenen Menschen gegen den Willen Gottes. Den Heiden wirft Paulus vor, daß sie das Geschöpf mit dem Schöpfer vertauscht haben und so in Götzendienst und Lasterhaftigkeit verfallen sind (Röm 1,21ff.). Weil Paulus Geber und Gabe zwar unterscheidet, aber nicht trennt, kennt er weder eine Vergötzung des Leibes, wie sie teilweise in der heidnischen Welt vorkam, noch eine Verteufelung des Leibes, wie sie für die gnostische Bewegung kennzeichnend ist. Der Gnostiker betrachtet den materiellen Leib als das Gefängnis des wahren Selbst, des göttlichen Lichtfunkens. Für den »schmutzigen, stinkenden und verderblichen Körper« (Mandäer) gibt es in der Gnosis keinerlei Hoffnung; er ist nach dem Tod zur Vernichtung bestimmt, wenn die Seele durch die Sphären der himmlischen Welt auffährt in ihre göttliche Lichtheimat.
Paulus versteht unter sôma in der Regel den natürlichen Leib des Menschen. Gott hat bei der Schöpfung der Welt eine Fülle verschiedenartiger Leiber geschaffen. Paulus gebraucht dies als Analogie und Gleichnis für die Auferstehungswelt (1. Kor 15,39-44). Der Leib gehört aber nicht nur zum alten, vergehenden Äon, sondern auch zur neuen Schöpfung in Christus und zur eschatologischen Vollendung. In dem Abschnitt 6,12-20 argumentiert der Apostel christologisch (der Leib gehört dem Herrn V.13 u. 15), ekklesiologisch (die Leiber sind Glieder Christi, die ihre Aufgabe in der Kirche als dem Leib Christi haben V.15), pneumatologisch (der Leib ist ein Tempel des heiligen Geistes V.19) und eschatologisch (Gott wird unsere Leiber auferwecken durch seine Macht V.14). Diese Einordnung des Leibes in das Heilshandeln Gottes in Jesus Christus ist der Grund dafür, daß Paulus nicht allein von den anthropologischen Begriffen her interpretiert werden darf, sondern von der Christologie aus verstanden werden muß.
In der Frage der Sexualität fußt Paulus auf alttestamentlichen Traditionen, ohne Bindung an den jüdischen Ritualismus. Nach dem Gesetz des Mose macht der Geschlechtsverkehr den Menschen rituell unrein und muß deshalb in bestimmten Situationen vermieden werden (3. Mose 15). In den |86| Reinheitsgesetzen (3. Mose 18; 20) wird vor allem der Geschlechtsverkehr innerhalb bestimmter Verwandtschaftsgrade als Verstoß gegen das heilige Gottesrecht verurteilt. Ursprünglich wurde durch diese Vorschriften der Schutz der Familie beim Zusammenleben in der nomadischen Existenz gewährleistet. Der Geschlechtsverkehr eines verheirateten Mannes mit einer verlobten oder verheirateten Israelitin wird als Ehebruch, mit einer ledigen als Unzucht betrachtet. Unzucht verstößt gegen die Heiligkeit des Gottesvolkes (3. Mose 19,29; 20,10 u.ö.). Hinter der scharfen Ablehnung der Prostitution steht in Israel der harte Kampf der Propheten gegen die Baalisierung des Jahweglaubens und gegen die kultische Prostitution, die in der kanaanäischen Fruchtbarkeitsreligion rings um Israel üblich war. Kultische Prostitution bedeutete für die Israeliten zugleich einen Verstoß gegen das erste Gebot. In den jüdisch-hellenistischen Lasterkatalogen wird die Unzucht häufig mit dem Götzendienst verbunden. - Die Grundlage für die Stellung des Paulus zu Leiblichkeit und Sexualität ist das siebte Gebot und seine Auslegung durch Jesus in der Bergpredigt. Der Geschlechtsverkehr wird nicht grundsätzlich als sündig und rituell verunreinigend betrachtet. Wo die Gabe der Enthaltsamkeit nicht gegeben ist, rät Paulus ausdrücklich zum Vollzug der ehelichen Gemeinschaft, um der Unzucht keinen Raum zu geben (1. Kor 7,2-5). Gegen die Gleichstellung des Geschlechtsverkehrs mit Essen und Trinken bei den korinthischen Schwärmern betont er die ethische Relevanz der Geschlechtsgemeinschaft, da sie die Begegnung zweier verantwortlicher Personen und nicht nur der Umgang mit Sachen ist (6,14f.). - Paulus stimmt mit der späteren Gnosis darin überein, daß der natürliche Mensch nur durch Erlösung aus der alten Welt gerettet werden kann; aber er sieht die Verfallenheit des Menschen nicht in der Bindung an den materiellen Körper und seine Funktionen, sondern im Ungehorsam gegen den Willen Gottes. In den apokryphen Apostelakten und bei den Häretikern des 2. und 3. Jahrhunderts wurde der Geschlechtsverkehr weithin als »Befleckung« betrachtet und die Ehe grundsätzlich verworfen. Auch Paulus ist im Laufe der Kirchengeschichte häufig im Sinn der Leibfeindlichkeit und geschlechtlichen Askese ausgelegt worden. Diese Sicht kann sich jedoch nicht auf die paulinischen Texte und das biblische Denken berufen, sondern sie geht vorwiegend auf dualistisch-asketische Einflüsse des Hellenismus und der Gnosis zurück. Die christologisch-eschatologische Beurteilung des Leibes bei Paulus behält auch in den veränderten technischen und gesellschaftlichen Verhältnissen der Gegenwart ihre richtungsweisende Bedeutung.

Montag, der 10. Juni 2002, 16:33 Uhr
Name: Matze
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>> Morgen rufe ich mal den "Matze" an, den ich meine - schaun mer mal... <<

Soso, welchen Matze meinst du denn? (Tipp nutze als Vorwahl 030)

Montag, der 10. Juni 2002, 16:31 Uhr
Name: Matze
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nu ja, von der lächerlichen gruppierung atheisten halte ich mich fern. so viel bescheuerte, lügende und verlogene menschen hab ich echt noch nie auf einem haufen gesehen.

Montag, der 10. Juni 2002, 16:30 Uhr
Name: Jzero
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@herbert: ich kenne viele, die net anstatt nicht benutzen!

Montag, der 10. Juni 2002, 16:27 Uhr
Name: Pfarrer Peter Petersen, Flensburg
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Aber Sex ist nach christlichen Glauben Pflicht.

Paulus: "Der Mann leiste der Frau die [eheliche] Pflicht, ebenso aber auch die Frau dem Mann.
Die Frau verfügt nicht über ihren eigenen Leib, sondern der Mann; ebenso aber verfügt auch der Mann nicht über seinen eigenen Leib, sondern die Frau."

Das ganze dient laut Paulus zur Vorbeugung gegen die satanische Versuchung. ;-)

Was ist denn das für eine Exegese ... Bibelverse aus dem Zusammenhang herauszureißen??? Frau Jackler, Frau Jackler, eigentlich müssten Sie mehr von Exegese verstehen!!!! Jedenfalls hätte ich Ihnn unfangreichere Kenntnisse zugetraut!!!!

Montag, der 10. Juni 2002, 16:20 Uhr
Name: Ossi
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@ Heike J.

Na sowas, und da behaupten so viele immer, das Christentum wäre sexfeindlich ....

Da es an der genannten Stelle um die eheliche "Pflicht" zwischen Eheleuten geht, möchte ich mal behaupten, dass im Normalfall die Ehe aus Liebe eingegangen wird und diese "Pflicht" als alles andere als bedrückend empfunden wird. Sicher gibt es viele Ausnahmen, bei denen das anders ist, aber ich würde das trotzdem nicht mit der "Pflicht" der zur Prostitution gezwungenen Mädchen vergleichen.

Montag, der 10. Juni 2002, 16:02 Uhr
Name: Heike J.
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Also mir würde Sex wahrscheinlich nur halb soviel Spass machen, wenn es Pflicht wäre

Aber Sex ist nach christlichen Glauben Pflicht.

Paulus: "Der Mann leiste der Frau die [eheliche] Pflicht, ebenso aber auch die Frau dem Mann.
Die Frau verfügt nicht über ihren eigenen Leib, sondern der Mann; ebenso aber verfügt auch der Mann nicht über seinen eigenen Leib, sondern die Frau."

Das ganze dient laut Paulus zur Vorbeugung gegen die satanische Versuchung. ;-)

Montag, der 10. Juni 2002, 15:22 Uhr
Name: Theo
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Mir hat Sex als (eheliche) Pflicht gar keinen Spaß gemacht.

Montag, der 10. Juni 2002, 14:55 Uhr
Name: Ossi
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@ Frank

Also mir würde Sex wahrscheinlich nur halb soviel Spass machen, wenn es Pflicht wäre ;-)

Lieber halben Spaß als unsterblich und im Himmel von eurem Gott lebenslang schikaniert werden.
Oder zählen die Gebote nicht im Himmelsreich ?

Kann ich Dir nicht sagen - aber das mit dem halben Spaß ist so eine Sache: Ich sehe manchmal junge Mädchen aus Osteuropa, die zur Prostitution gezwungen werden, für die also Sex Pflicht ist, so wie sich Antichrist die Hölle vorstellt. Und ich kann mir gut vorstellen, dass diese Mädchen wirklich die Hölle erleben, Antichrist also mit seiner Einschätzung von Hölle gar nicht so danebenlag.

Montag, der 10. Juni 2002, 14:39 Uhr
Name: Heike J.
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Vielleicht könnten ja mal alle Götter ein "Bündnis für die Vernunft" schließen. ;-)

Montag, der 10. Juni 2002, 14:27 Uhr
Name: Theo
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Welcher von den vielen Göttern?

Montag, der 10. Juni 2002, 14:15 Uhr
Name: Heike J.
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Gott schütze uns vor allen Spinnern, egeal welcher Weltanschauung...

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