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Freitag, der 14. Juni 2002, 10:42 Uhr
Name: Maud
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Hat Bonhhoeffer, wie viele andere auch, wirklich aus "christlicher Überzeugung" heraus Widerstand geleistet, oder ganz einfach aus "gesunden Menschenverstand"?

Freitag, der 14. Juni 2002, 09:29 Uhr
Name: Jacob Alberts, Westerhever
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Zu den umgebrachten Christen: Sind sie wirklich umgebracht worden, weil sie Christen waren (schließlich waren das viele andere auch), oder weil sie gegen den Staat politisch Widerstand leisteten?

Bonhoeffer, liebe Frau Heike J., hat aus seiner christlichen Überzeugung heraus Widerstand gegen den nationalsozialistischen Staat geleistet. Er ist zwar offiziell wegen Landesverrates angeklagt und letztendlich zum Tode verurteilt worden, die wahren Gründen liegen aber in seiner christlichen Glaubensüberzeugung. Auch der nationalsozialistische Staat scheute sich davor, Menschen wegen ihrer Glaubensüberzeugung zu verfolgen; es mußten "andere Gründe" gefunden werden!!!

Freitag, der 14. Juni 2002, 09:24 Uhr
Name: Die Bibel
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Guten Morgen.

Mit dieser Mail kommen die Tageslosungen für heute zu Ihnen.
Sie lauten:

Anstatt dass man zu ihnen sagt: "Ihr seid nicht mein Volk",
wird man sagen: "O ihr Kinder des lebendigen Gottes!"
Hosea 2,1

Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen,
dass wir Gottes Kinder heißen sollen
- und wir sind es auch!
1. Johannes 3,1

Wir hoffen, dass diese Worte und Gottes Segen Sie gut
durch den Tag bringen werden.

Freitag, der 14. Juni 2002, 09:13 Uhr
Name: Maud
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@ Atheist

Du sagst es (unbewußter Schreibfehler?! Freud`scher Versprecher)
Religionsleere

Aber warum immer nur christlicher Gott?
Ist ein Atheist nicht jemand, der die Existenz Gottes im allgemeinen leugnet?!
Das GB ist manchmal ein richtiges vebales Schlachtfeld.
Aber ein paar müssen ja kämpfen.........
Doch die Übermacht der unkritischen Christen ist einfach noch zu groß. Sch.....

Liebe Christen im Herrn, fragt Euch doch lieber mal: gibt es einen Gott? Wie sieht er aus? Wo wohnt er? Welche Ziele hat er? Treff ich ihn einmal bei einem Glas Bier? Gibt mir die Bibel darüber Auskunft (Datum,Ort) ? Kann ich meine Kinder wirklich einem Pfarrer anvertrauen? Warum Kirchensteuer, wenn die Kirche so reich ist? Warum gibt es auch andere Götter? Und andere Religionen? Ist die meine wirklich die einzig Wahre?
Könnt ihr die alle mit einem sicheren ja beantworten, dann gratuliere ich euch zu eurem bedingungslosen Vertrauen in eine Phantasiegestalt und ein Märchenbuch.

Congratulation and celebration..............happy it can be
Amen

Freitag, der 14. Juni 2002, 07:58 Uhr
Name: Heike J.
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Hey, ich bin auch ein Gegner des lila Einhorns. ;-)))

Freitag, der 14. Juni 2002, 07:17 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Ein Atheist ist immer ein Gegner des christlichen
Gottes...

Das setzt voraus, dass es diesen gibt!

Freitag, der 14. Juni 2002, 06:11 Uhr
Name: Atheist
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Ein Atheist ist immer ein Gegner des christlichen
Gottes, denn jene "Religion" hat keine Achtung vor dem Leben und der Natur. Ein Atheist hat aber seine eigene Religiosität, fern von einer persönlichen Gottesfigur.
Warum sollte ein Mensch umgebracht werden, wenn er
z.B. nicht den Wald mag, es wurden aber millionen
von Menschen umgebracht, weil sie das Christentum
wegen seiner Religionsleere ablehnten.
Die Bibel enthält nur Drohbotschaften. Solange die Hasstiraden gegen die Andersgläubigen und be-
sonders gegen die Juden in der Bibel nicht heraus-
genommmen werden, ist die ganze sogenannte Nächstenliebe ein Haufen Scheiße. Ich kann die
Reden unserer christlichen Politiker nicht ab, die
so fromm von den Juden sprechen und völlig andere
Gedanken im Hirn haben. Christliche Werte, was ist
das eigentlich?

Donnerstag, der 13. Juni 2002, 22:46 Uhr
Name: Heike N.
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Ich kenne/kannte freigeistige/atheistische Menschen, die sind wegen Verteilung weniger SPD-Flugblaetter damals ins KZ geschickt worden und sind als gebrochene Menschen rausgekommen.

Für jeden, der sich dafür interessiert: ich empfehle die Lektüre des Romans "Nackt unter Wölfen". Man mag mit der politischen Ansicht des Autors nicht einverstanden sein, trotzdem schildert diese Geschichte eindringlich die Zustände im KZ Buchenwald.

Donnerstag, der 13. Juni 2002, 22:26 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Natürlich weil sie gegen die Politik waren, eben weil sie Christentum nicht mit dem damaligen Regime in Einklang bringen konnten.

Es gab aber immerhin noch einige Millionen deutscher Soldaten (Christen?), die sich das Koppelschloss mit der Aufschrift "Gott mit uns" umbanden und sich zuhauf die so genannten "Kriegspredigten" (sind sehr lesenswert und aufschlussreich. Aber davon wollen die Kirchen heute nichts mehr wissen) der Feldpfaffen reinzogen. Diese Predigten riefen die GLAEUBIGEN eben NICHT dazu auf, ihre Feinde zu lieben, etc., sondern waren Durchhalteparolen (ja teils Kriegshetze), die vom hoeheren Klerus ausgegeben und gedeckt wurden. So nebenbei segnete man Soldaten und Waffen... uebrigens auf beiden Seiten der Front, von klerikalen Vertretern der ein und derselben Religion.

Das ist zwar kein zwingender Grund, aber auf meinen Großvater, der als politischer Gefangener gehalten wurde, trifft es z.B. zu.

Ich kenne/kannte freigeistige/atheistische Menschen, die sind wegen Verteilung weniger SPD-Flugblaetter damals ins KZ geschickt worden und sind als gebrochene Menschen rausgekommen.

Donnerstag, der 13. Juni 2002, 20:32 Uhr
Name: Eric
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@Matze
Wo war Dein Opa denn politischer Gefangener ?

Donnerstag, der 13. Juni 2002, 20:31 Uhr
Name: Eric
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Die Kirche hat auf Hitler gesetzt, weil sie im aufkommenden Kommunismus keine Überlebenschance sah. Hitler war das Bollwerk gegen den Kommunismus und der willkommene Vollstrecker gegen das Weltjudentum. Die politischen Ziele von Nationalsozialismus und den beiden Kirchen deckten sich also. Damals war man halt nicht politisch korreckt. So etwas ist erst eine Bewegung der Nachkriegszeit. Damals war man christlich.

Donnerstag, der 13. Juni 2002, 19:59 Uhr
Name: Matze
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@ Heike J.

>> >> "Heike J. hat die Schockolade geklaut."
Das ist eine Beschuldigung, ohne dass das Wort 'Schuld' oder 'beschuldigen' o.ä. vorkommt.
<<
Nein, dass wäre eine Feststellung, wenn es denn stimmt, oder eine Verleumdung, falls es denn nicht stimmt. <<

Wiederum nein: wenn nicht klar feststeht ob es stimmt oder nicht, ist es in erster Linie eine Anschuldigung - ob es dann eine Feststellung ist oder eine Verleumdung ist dann erst später zu erkennen.

>> >> Ob das nun das Problem ist oder nicht - in diesem Satz wird Heike J. beschuldigt schockolade zu klauen. <<

Nein, es wird die Tatsache des Klauens festgestellt, ohne jemandem persönlich eine Schuld zu geben. Die Heike J. könnte ja auch zwanghaft Klauen. Sie könnte persönlich also gar nix dazu. Und in diesem Sinne meinte ich das gegenseitige Verstehen oder Nichtverstehen zwischen Angehörigen verschiedener Weltanschauungen. <<

Ok

Donnerstag, der 13. Juni 2002, 19:56 Uhr
Name: Matze
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>> Zu den umgebrachten Christen: Sind sie wirklich umgebracht worden, weil sie Christen waren (schließlich waren das viele andere auch), oder weil sie gegen den Staat politisch Widerstand leisteten? <<

Natürlich weil sie gegen die Politik waren, eben weil sie Christentum nicht mit dem damaligen Regime in Einklang bringen konnten. (Das ist zwar kein zwingender Grund, aber auf meinen Großvater, der als politischer Gefangener gehalten wurde, trifft es z.B. zu).

Donnerstag, der 13. Juni 2002, 17:01 Uhr
Name: Heike J.
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Warum sollte die Kirche sich Bonhoeffer, der ja Kirchenmitglied war, nicht "einverleiben", soll sich aber Hitler "einverleiben", der zwar pro forma Kirchenmitglied war, aber gleichzeitig Christen umbringen lies, weil sie als solche gehandelt haben ?

Ich dachte, Bonhoeffer war Mitglied der Abspaltung "Bekennenden Kirche". Verzeih, wenn ich mich da getäuscht haben sollte.

Zu den umgebrachten Christen: Sind sie wirklich umgebracht worden, weil sie Christen waren (schließlich waren das viele andere auch), oder weil sie gegen den Staat politisch Widerstand leisteten?

Donnerstag, der 13. Juni 2002, 16:54 Uhr
Name: Ossi
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@ Heike J.

Und Bonhoeffer darf sich die Kirche wohl auch kaum einverleiben.

Warum sollte die Kirche sich Bonhoeffer, der ja Kirchenmitglied war, nicht "einverleiben", soll sich aber Hitler "einverleiben", der zwar pro forma Kirchenmitglied war, aber gleichzeitig Christen umbringen lies, weil sie als solche gehandelt haben ?

Der Unterschied zwischen dem philosophischen Atheismus und den der DDR ist wohl, dass das eine die Theorie und das andere eine mißglückte Form der Praxis war. Die "wissenschaftlichen" Grundlagen waren zum großen Teil die gleichen, trotzdem hat sich auf diesen Grundlagen eine Ideologie entwickeln können, die Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Das ist zwar nicht zwingend, dass das in jeder Form des Atheismus so ist, aber die Wurzeln sind die selben. Deshalb solltet ihr nicht so wahnsinnig entrüstet sein, wenn der eine oder andere Atheismus mit den Verbrechen des Kommunismus gleichsetzt, wenn ihr gleichzeitig einen modernen Christen in Verbindung mit den Kreuzzügen und der Inquisition bringt.

Donnerstag, der 13. Juni 2002, 16:02 Uhr
Name: Heike N.
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@Antichrist

Deine Sprücheklopferei ist genauso kontraproduktiv wie die Angriffe einiger Gläubigen hier.

Donnerstag, der 13. Juni 2002, 16:00 Uhr
Name: Heike J.
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... die sich auch atheistisch nannte. Für mich macht das keinen Unterschied - für Euch macht es auch keinen Unterschied, ob es sich um Adolf Hitler oder Dietrich Bonhoeffer handelte - es waren angeblich immer Christen ;-)

Und du machst offensichtlich uns keinen Unterschied. Adolf Hitler war Mitglied der Kirche, insofern muss sich die Kirche hier schon Fragen stellen lassen, zumal sie ihn durch das Konkordat nicht unwesentlich gefördert hat -, Adolf Hitler hatte aber auch seine ganz eigene Form der Religiösität. Und Bonhoeffer darf sich die Kirche wohl auch kaum einverleiben.

Aber der Unterschied zwischen dem Atheismus der DDR und dem philosophischen Atheismus ist mindestens genauso groß, wie der Unterschied zwischen den Urchristen und der heutigen Kirche (oder Kirche und Zeugen Jehovas)- alle nennen sich Christen.

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