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Samstag, der 15. Juni 2002, 22:10 Uhr
Name: Jzero
E-Mail: NeoJzero@web.de oder Jzero@funonline.de
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Frank: Im Christentum gibts die leider erst seit die gewaltsame nicht mehr mögliche ist.

im prinzip hast du recht. allerdings wurde gewaltsame die ethische komponente abgelöst. dies geschah nich, weil sie nich mehr möglich war, sondern aus einsicht.

Herbert Ferstl: Die Erfahrungen, die unsere Familie in den vergangenen Jahren sammeln konnte, zeigten, dass primaer GLAEUBIGE Probleme mit Menschen haben, die frei von Religion und GottesGLAUBEN leben und in der Oeffentlichkeit dazu stehen.

erfahrungen... denkst du nich, dass auch gläubige erfahrungen gemacht haben? nur vielleicht anderer art. erfahrungen können trügen. sie müssen nicht, das ist schon klar. aber nur weil du schlechte erfahrungen gemacht hast, heißt das doch lange nicht, das sie auf alles zutreffen. allerdings muss ich dir zustimmen. ich habe ähnliche erfahrungen gemacht. ich hoffe, dass alle gläubigen sich darauf besinnen, dass es auch andere weltanschauungen gibt, und dass alle menschen diese genauso verteidigen können sollten, wie sie selbst.

Ich zum Beispiel habe noch nie einem GLAEUBIGEN, nur weil mir seine Weltanschauung nicht passte, ein anonymes Schreiben zugestellt.

ist das dein einziges argument? schwarze schafe gibt es überall.

Die oekumenische Bewegung "Kirche von unten" wird massiv von der Inquisition der Katholischen Kirche beaeugt.

die inquisition gibt es nicht mehr...

Die Kirche laesst diesem Treiben nur soviel Luft, wie die Aktiven dieser Bewegung zum Atmen benoetigen und die Kirche dabei nicht an Ansehen verliert.

ich habe eher die erfahrung gemacht, dass die ökumene immer mehr ausgeweitet wird. und so viel ansehen würde die kirche auch nicht verlieren. das sind sicherlich nicht die einzigen gründe, warum es die ökumene gibt. es ist eher das streben nach einer einheit und die suche nach gleichgesinnten (was ihr wahrscheinlich wieder falsch verstehen werdet...).

Darueber hinaus hat die kath. Kirche sich noch kein Jota von ihrer dogmatisierten Lehre verabschiedet ...

leider.

...und wird dies auch nicht tun.

da bin ich mir nicht so sicher.

Sie haben eines - und die Historie zeigt dies - was die oekumenischen Bewegungen nicht haben: ZEIT!

meiner ansicht nach hat die ökumene viel zeit... bis zum ende der welt...

wie "Kruzifixe im Klassenzimmer"

eine scheiß angewohnheit...

Sie weiss es nur zu gut - sie wuerde aber jederzeit anders handeln, koennte sie es.

sie könnte es, glaub mir, sie könnte es. aber sie tut es nicht. wir können froh darüber sein.

ein absolutes Toetungsverbot.

soso. sicher, der meinung bin ich auch. "Wenn jemand einen Menschen tötet, so soll es sein, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, so soll es sein, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten." so steht es im koran. aber wie willst du es durchsetzen?

...als die meisten Religionen in den letzten 2.000 Jahren geschafft haben.

die meisten? was meinst du mit "die meisten"? willst du mir etwa auch erklären, dass es "gute" und "böse" religionen gibt?

gibt es in dieser welt überhaupt jemanden, der nicht eigennützig ist?

Sicherlich...

wen? dich?

Welche ideellen Vorteile verschafft sich ein in einem atheistischen Verein aktiver Atheist? Oder wenn er etwas "Gutes" tut? Und welche (paradiesischen) Vorteile erhofft sich (evtl. insgeheim?) ein GLAEUBIGER?

wenn ich eine "etwas gutes" tue, wie du es ausdrückst, tue ich es aus überzeugung und dem willen, die welt damit vielleicht ein stückchen besser machen zu können. aber du würdest das ja sowieso als "gewäsch" o. ä. abtun.

ich kenne auch christen, die nicht in die kirche gehen und auch sonst mit der kirche zu tun haben. trotzdem glauben sie an gott und jesus christus.

Diese Christen kenne ich auch.

und was hältst du von ihnen?

GLAUBE wird dadurch erst tragfaehig, indem man ein Leben nach dem Tod voraussetzt. Der christl. GLAUBE baut zwar ebenso auf ethische Praemissen auf (z.B. 10 Gebote), der Hauptgrund zu GLAUBEN ist der (konditionierte, teil unbewusste) Wunsch, nach dem Tode weiter existieren zu wollen.

denkst du das wirklich? ich bin enttäuscht, dass es welche gibt, die das so sehen. aber gut, jeder mensch hat andere auffassungen...

Dann koennten sie es auch tun, ohne zu GLAUBEN ("Das Geringste, das ihr einen meiner Brueder getan habt, habt ihr mir getan...")

das eine schließt das andere ja wohl nicht aus :->

was ziemlich weit neben der "realität" liegt.

GLAUBE liegt m.E. immer neben der Realitaet. Der GLAEUBIGE sieht dies natuerlich anders: Fuer ihn ist der GLAUBE gelebte Realitaet.

was meinst du, warum ich das wort realität in anführungsstriche gesetzt hab?! um diesem satz vorzubeugen!

Wenn also nur jeder Zehnte, der sich auf diesem Planeten dem Christentum zugehoerig sieht, so handeln wuerde, haetten wir morgen nur noch halb so viel Leid auf der Erde.

ja. aber diese sätze sind richtlinien. es wäre sicher günstig, sie einzuhalten. wenn man bedenkt, dass sich händler im 16. jahrhundert bei gott dafür bedankt haben, dass ihr handel mit sklaven so gut läuft... was hat das noch mit christentum zu tun? du betonst immer, wie es in ein paar jahrhunderten oder sogar in ein paar jahrzehnten stehen wird. wenn sie sich so weiterentwickeln wie bisher und sich den "richtlinien" weiter nähern, würde ich sagen:
gar nicht mal so schlecht.

ich versuche lediglich meinen derzeitigen Standpunkt darzustellen.

ich auch. wir sind uns ähnlicher, als man denkt /lol/.

Darin sehe ich keinen relevanten Unterschied. Ich meine mit "ewiger Existenz" ja auch keine bestimmte physische Form.

für mich gibt es da einen unterschied. aber es wäre zu schwer, es dir zu erklären, vor allem, weil ich da auch noch andere sachen miteinbeziehen müsste, und so würde es wahrscheinlich tage dauern, es zu schreiben, und du würdest wahrscheinlich tage brauchen, es zu lesen, und noch dazu würde es ziemlich viel platz hier in anspruch nehmen. du siehst: die nachteile überwiegen.

Da faellt mir ein Witz ein (auf dieser Seite):...

ich habe ihn mir schon mehrfach durchgelesen. den sinn versthe ich. den witz nicht.

Habe nichts anderes damit gemeint. Ich versuche, mich mit meinen zynischen Aeusserungen moeglichst auf den GLAUBEN zu beschraenken; aber auch das wirkt bei vielen GLAEUBIGEN persoenlich.

bei mir (bisher) noch nicht. allerdings finde ich, dass ihre eure äußerungen vielleicht nicht ganz so hart (nicht ganz so treffend? /s/) von euch geben solltet.

Vielleicht gibt es deshalb heute noch den so genannten Gotteslaesterungsparagraphen STGB §166, der den weltlichen Arm der Kirche darstellt (erinnert mich stark ans Mittelalter).

so etwas gibt es? einen gotteslästerungsparagraphen? wie soll der aussehn? verrückt.

1. Anleitung zu einer irdischen Ethik.
2. Das Versprechen, nach dem Tode nicht tot zu sein.

der glauben beinhaltet viel mehr. aber das kann ich nun wirklich nicht in worte fassen. man muss es erleben.

zum thema tod noch eine geschichte. ein freund hat mich gebeten, sie so hier reinzustellen. mit dem "ich" bin ich* übrigens nich gemeint:

Nasskalt. Die Disco ist aus. Mit dem Motorrad nur schnell nach Hausa. Vera klammert sich an Holger. In einer Kurve passiert es: Vera hatīs erwischt, plötzlich und unerwartet tot! Ich frage mich: Was war Veras Leben bis zu diesem Unfall? Zähl doch mal auf: Kindergarten, Schule, Hort, Arbeitsgemeinschaft, Freunde, der letzte Urlaub mit Holger und, und, und... Eigentlich eine ganze Menge, findest du nicht auch?
Und trotzdem werde ich das beklemmende Gefühl nicht los, ich weiß gar nicht, wie ich es ausdrücken sol. In meinem Kopf geht alles wirr durcheinander: Kurve - Vera - aus und vorbei. Warum? Warum so früh, so plötzlich - einfach aus?! Ich fühle mich wie erschlagen. Ich bin voller Fragen, und mein Herz blutet. Muss erst ein Mensch sterben, damit ich Fragen stelle?
In einem Lied steht: "Es kann vor Nacht leicht anders werden, als es am Morgen war." Wie soll man den Liederdichter verstehen? Sind seine Aussagen eine Drohung oder ein Trost, eine Mahnung oder eine Hoffnung für mich? Gewiss haben zu allen Zeiten Menschen den Tod unterschiedlich erfahren: mal eher bedrohlich - ein andres Mal eher mahnend.
In den Psalmen, dem Lieder- und Gebetsbuch des alten Gottesvolkes, ist davon die Rede. Im Psalm 39 teilt uns der Beter mit, wie schwer sich die Worte "Du musst sterben" buchstabieren lassen, wie schwer sich fassen lässt, dass mein Leben begrenzt ist durch den Tod. Manche übersehen diese Grenzen und leben in falscher Sicherheit dahin. Dabei sind wir doch Zeit unsres Lebens Gäste und unterwegs, nicht am Ziel.
Vera war doch auch noch nicht am Ziel ihres Lebens, oder? Die ist doch einfach aus dem Leben geflogen, als hätte sie einer vor die Tür gesetzt. Wie eine Bestrafung kommt mir das vor: So, nun musst du draußen stehen! Wir machen inzwischen mit dem Leben weiter. - Verstehe einer das Leben! Eine richtige Gastrolle ist das.

"Das Leben muss man das ganze Leben lang lernen, und, was dich vielleicht noch mehr erstaunen mag: Das ganze Leben muss man sterben lernen."
Seneca (4 v. u. Z. - 65 u. Z.)

Verstehe einer das Sterben, wenn ich es mein ganzes Leben lernen muss! Und doch gehört Geburt und Tod wie Anfang und Ende untrennbar zusammen. Dazwischen sterbe ich viele Tode: von der Abnabelung bis zum letzten Atemzug. Was wäre also das Leben ohne das Sterben. Ein Sprichwort sagt: "Wer da stirbt, ehe er stirbt, der stirbt nicht, wenn er stirbt." Ich habe Angst um mein Leben und Angst vor dem Tod. Ich fürchte den Tod, wenn er wie bei Vera jetzt Macht über mein Leben bekommt, mir alles wegrafft; alles kaputtschlägt und alles sinnlos macht. Ich möchte meine ganze Wut zum Himmel schreien.
Ich bin voller Trauer, voller Schmerz. Gallebitter ist in mir. Warum ausgerechnet Vera? Hätte es mich doch treffen sollen - wenn überhaupt. Ich fühle mich schuldig an ihrem Tod. Ich bin so einsam. Verlassen komme ich mir vor. Es ist zum Weinen. Warum das alles? Warum lebe ich noch? So fragt Holger. Mich machen Holgers Fragen betroffen. Wie soll ich auf die Warum-Fragen antworten? Seine Worte erschlagen mich fast. Ich sehe mehr Fragezeichen als Antworten. Jetzt möchte ich lieber schweigen und zuhören. Weißt du, wie schwer das ist? Die Tränen, das Schluchzen und immer wieder Pausen - Stille - Aushalten...
Etwas erleichtert bin ich, als Holger seinen ganzen Schmerz ausgesprochen hat. Endlich ist es raus. Alles unverdaut in sich hineinfressen schnürt zu, macht sprachlos, lähmt, würgt ab. Wenn es eine Sprache der Liebenden gibt, warum dann nicht auch eine der Klagenden? Was ganz tief in mir gärt und sprudelt, muss doch in Worte zu fassen sein?
Martin Luther hat einmal gesagt: "Wo findest du tiefere, kläglichere, jämmerlichere Worte von der Traurigkeit als die Klagepsalmen sie haben?" Noch einmal zurück zum Lieder- und Gebetbuch des alten Gottesvolkes: In den Psalmen kommt auch Angst zur Sprache - Ängste einsamer Menschen. Einzelklagen, Stoß- und Bittgebete, aber auch Fragen und Anklagen vieler. Eines ist bemerkenswert: Alle Klagen haben ein Gegenüber - Gott.
Die Propheten Hiob und Jeremia klagen. Sie verfluchen sogar den Tag ihrer Geburt. Hiob schreit es so zu Gott: "Ausgelöscht sei der Tag, an dem ich geboren bin..." (Hiob 3,3)
In tiefster Verlassenheit schreit Jesus die Worte aus Psalm 22 am Kreuz hinaus: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"
Die Klagekette geht weiter. Bis zu uns. Holgers Klagen kommen dazu. Wird ihm Gott zuhören, ihn annehmen und das aushalten, was aus Holger hervorbricht? Ich bin davon überzeugt: Gott hält das aus. Das Kreuz Jesus hat er ausgehalten. Das Leid und Geschrei hält er aus - hält er durch. Was auch immer an leidvollen Erfahrungen Menschen wiederfährt, nie geschieht es an Gott vorbei. Auch damals nicht am Kreuz, an dem Jesus hing.

Jeder hat sein Recht auf Klagen.
Gott gibt es dir wie das Leben.

CU
Jzero

Samstag, der 15. Juni 2002, 20:53 Uhr
Name: Frank
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Gerade der letzte Satz ist Unfug. Tut mir leid!!!

Na dann schreiben Sie uns dochmal was von der Wohltätigkeit und dem sozialen Gewissen der christlichen Kirchen im 15. 16. oder 17. (wahllos herausgegriffenen) Jahrhundert nach der Geburt des vermeintlichen Gottessohnes.

Samstag, der 15. Juni 2002, 20:27 Uhr
Name: Pfarrer Mayer, Hannover
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Samstag, der 15. Juni 2002, 19:36 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Christlicher Glaube vermittelt in seiner ethischen Komponente Entscheidungshilfen für das JETZT und HEUTE.
Mit Geschichten die vor zwei- und vor dreitausend Jahren angeblich passiert sind?
Erscheint mir ein bischen weit hergeholt.
Und was die ethische Komponente betrifft:
Im Christentum gibts die leider erst seit die gewaltsame nicht mehr mögliche ist.

Gerade der letzte Satz ist Unfug. Tut mir leid!!!


Samstag, der 15. Juni 2002, 19:36 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Christlicher Glaube vermittelt in seiner ethischen Komponente Entscheidungshilfen für das JETZT und HEUTE.

Mit Geschichten die vor zwei- und vor dreitausend Jahren angeblich passiert sind?
Erscheint mir ein bischen weit hergeholt.
Und was die ethische Komponente betrifft:
Im Christentum gibts die leider erst seit die gewaltsame nicht mehr mögliche ist.

Samstag, der 15. Juni 2002, 19:35 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Christlicher Glaube vermittelt in seiner ethischen Komponente Entscheidungshilfen für das JETZT und HEUTE.

Mit Geschichten die vor zwei- und vor dreitausend Jahren abgeblich passiert sind?
Erscheint mir ein bischen weit hergeholt.
Und was die ethische Komponente betrifft:
Im Christentum gibts die leider erst seit die gewaltsame nicht mehr mögliche ist.

Samstag, der 15. Juni 2002, 18:27 Uhr
Name: Pfarrer Mayer, Hannover
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

GLAUBE wird dadurch erst tragfaehig, indem man ein Leben nach dem Tod voraussetzt. Der christl. GLAUBE baut zwar ebenso auf ethische Praemissen auf (z.B. 10 Gebote), der Hauptgrund zu GLAUBEN ist der (konditionierte, teil unbewusste) Wunsch, nach dem Tode weiter existieren zu wollen. Dieser WunschGLAUBE wird meist von Kindheit an konditioniert und fliesst so ins alltaegliche Leben ein. Er wird nicht mehr als Moeglichkeit gesehen, sondern als kaum hinterfragtes Faktum.

Entschuldigen Sie bitte, aber was Sie hier von sich geben ist so nicht richtig. Sie mögen das so erfahren haben. Die Bibel, insbesondere das Johannesengelium kennt die präexistente Eschatologie; sicherlich, das ist mir bekannt, ist der Bibel auch die futurische bekannt. Ich empfehle Ihnen: führen Sie ein klärendes Gespräch über eschatologische Vorstellungen mit einem Theologen. Übrigens: Christlicher Glaube vermittelt in seiner ethischen Komponente Entscheidungshilfen für das JETZT und HEUTE.

Samstag, der 15. Juni 2002, 18:18 Uhr
Name: ?????????????????
E-Mail: keine E-Mail
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RETTET DIE CURRY - WURST!!!

Samstag, der 15. Juni 2002, 18:09 Uhr
Name: Der Ball ist rund!
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Neuville sorgt für die Entscheidung
Viertelfinaleinzug perfekt

Oliver Neuville hat der deutschen Nationalmannschaft nach einem Geduldsspiel zum Einzug ins Viertelfinale der WM verholfen. Durch ein Tor des Leverkuseners in der 88. Minute besiegte das Team von Rudi Völler am Samstag in Seogwipo Paraguay mit 1:0 (0:0) und stieß zum 14. Mal bei 15 WM-Teilnahmen in die Runde der letzten Acht vor. Vor 25 000 Zuschauer im nur zu zwei Dritteln besetzten Cheju-Stadion jagte Neuville eine Flanke seines Teamkollegen Bernd Schneider volley zum hart erkämpften Sieg ins Netz, mit dem das deutsche Team sein erstes WM-Ziel erreichte. Gegner im Viertelfinale am kommenden Freitag in Ulsan ist der Sieger des Duells zwischen den USA und Mexiko.
Im Interview - Oliver Kahn
Stimmen - Zum Viertelfinaleinzug
Foto-Show - Die schönsten Spielszenen

Schwächen in der Defensive
Völlers Team hatte mit Paraguay ähnliche Schwierigkeiten wie der spätere Weltmeister Frankreich 1998, der im Achtelfinale gegen die Südamerikaner Verlängerung und Golden Goal zum Weiterkommen benötigt hatte. Erzwungen durch die Sperren von Carsten Ramelow, Dietmar Hamann und Christian Ziege hatte Völler beinahe revolutionäre Veränderungen im Team vorgenommen. Erstmals im Turnier setzte der Teamchef in der Abwehr auf die Viererkette mit Torsten Frings und Christoph Metzelder auf den Außenpositionen und Marko Rehmer im Zentrum. Bei seinem "Kaltstart" nach dreimonatiger Verletzungspause fand der Berliner aber nur selten die richtige Abstimmung mit seinem Nebenmann Thomas Linke. Die Position von Hamann übernahm Jens Jeremies, ohne die Qualitäten seines Vorgängers als Antreiber zu erreichen.

Rückkehr zur Dreierkette
Mit Beginn der zweiten Halbzeit griff Völler korrigierend ein. Mit der Auswechslung von Rehmer und der Hereinnahme von Sebastian Kehl als neuem Abwehrchef kehrte er mit Linke rechts und Metzelder links zur Dreierkette zurück, um mit dem weiter nach vorne beorderten Frings im Mittelfeld ein personelles Übergewicht herzustellen. Nach einer Stunde musste Metzelder, nach einem Tritt von Jose Cardozo angeschlagen, Frank Baumann Platz machen.

Impulse von Ballack fehlten
Gegen die defensiv gut organisierten und sehr disziplinierten Südamerikaner zeigte sich einmal mehr das große Manko der deutschen Mannschaft, ein Spiel nicht bestimmen zu kommen. Obwohl sich Michael Ballack nach seiner Muskelverhärtung in der Wade rechtzeitig wieder einsatzfähig gemeldet hatte, gingen von dem künftigen Bayern-Spieler im Mittelfeld nicht die erhofften Impulse aus.

Ideenlos und unauffällig
Auch von Bernd Schneider und Marco Bode auf den Flügeln kamen nur selten die notwendigen Ideen, um das Abwehr-Bollwerk des Gegners auszuhebeln. In der Spitze erwies sich das erstmals im Nationaltrikot zusammenspielende Duo Miroslav Klose und Oliver Neuville nicht als Idealbesetzung. Nach gutem Beginn tauchte der Leverkusener unter, der auf Grund seiner technischen Vorteile den Vorzug vor Carsten Jancker erhalten hatte. Klose, der sich meist mehreren Abwehrspielern im blau-roten Trikot gegenübersah, gab in der 32. Minute den ersten Schuss auf das Tor von Jose Luis Chilavert ab.

Taktikumstellung zur Halbzeit
Erst nach der taktischen Umstellung ergaben sich für das DFB-Team nach dem Seitenwechsel erste Möglichkeiten. Ein Zusammenspiel mit seinem Leverkusener Teamkollegen Neuville schloss Schneider (47.) allerdings mit einem harmlosen Schuss ab, der den übergewichtigen Chilavert vor keine echte Probe stellte. Wenig Übersicht bewies Frings (68.) bei seinem Schlenzer über Paraguays Gehäuse. Auf der Gegenseite stellte sich die komplette deutsche Elf einem Freistoß von Torwart-Torjäger Chilavert (74.) entgegen, der jedoch aus 22 Metern weit über das Tor schoss.

Samstag, der 15. Juni 2002, 16:18 Uhr
Name: Frank
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Welche ideellen Vorteile verschafft sich ein in einem atheistischen Verein aktiver Atheist? Oder wenn er etwas "Gutes" tut? Und welche (paradiesischen) Vorteile erhofft sich (evtl. insgeheim?) ein GLAEUBIGER?

Ja Herbert. Das ist einer der Hauptwidersprüche der christlichen Religion, den ich lange Zeit nicht bemerkte als mir die meisten anderen schon längst auffielen.
Rein von der heutigen christlichen Logik her müßte ein ethisch-human handelnder Atheist es nämlich eher schaffen in den christlichen "Himmel" zu kommen als ein ebenso handelnder Christ.
Der Atheist verspricht sich nichts dabei, wenn er ethisch-human denkt und handelt. Es geht ihm dabei auschließlich um die Sache und nicht um die Konsquenzen. So uneigennützig denken die meisten Christen eigentlich nicht wenn sie (heutzutage) ethisch-human handeln.
Ein Christ versucht sich in der Regel mit seiner Handlungsweise das "ewige Leben" von seinem Gott zu erkaufen.
Er handelt also im Gegensatz zu dem Atheisten oder "Ungäubigen" aus purem Egoismus.
Müßte es in diesem Fall also nicht eher der Atheist sein, der dann das "ewige Leben" im "Himmelreich" verdient hat?

Samstag, der 15. Juni 2002, 15:25 Uhr
Name: Kansi
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Die Site is ziemlich strange.

Samstag, der 15. Juni 2002, 13:30 Uhr
Name: Die Bibel
E-Mail: keine E-Mail
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Datum: Samstag, 15.6.2002
Bibelstelle: Jesaja 63,7-9; Psalm 46,8
Autor: Aidlinger Bibellese ( Bibellese@Diakonissenmutterhaus.de )
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen
Thema: Der Gott Jakobs ist unser Schutz

Jesaja
63,7 Ich will der Gnade des HERRN gedenken und der Ruhmestaten des HERRN in
allem, was uns der HERR getan hat, und der großen Güte an dem Hause Israel,
die er ihnen erwiesen hat nach seiner Barmherzigkeit und großen Gnade.
63,8 Denn er sprach: Sie sind ja mein Volk, Söhne, die nicht falsch sind.
Darum ward er ihr Heiland
63,9 in aller ihrer Not. Nicht ein Engel und nicht ein Bote, sondern sein
Angesicht half ihnen. Er erlöste sie, weil er sie liebte und Erbarmen mit
ihnen hatte. Er nahm sie auf und trug sie allezeit von alters her.

Psalter
46,8 Der Herr Zebaoth ist mit uns, der Gott Jakobs ist unser Schutz. Sela.

Gottes Barmherzigkeit seinem Volk gegenüber lässt uns an die Beziehung
eines Vaters zu seinem Kind denken. Wie kann die kleine Hand des Kindes die
Hand seines Vaters fassen, der fast zwei Meter groß ist? Werden diese
beiden Hände jemals zusammenkommen? Das kann nur gelingen, wenn der Vater
sich herabbeugt und dem Kind seine Hand entgegenhält. - In Christus Jesus
neigte Gott sich zu uns Menschen herab. Aus eigener Anstrengung hätten wir
Gott nie erreichen können. Sein Herabneigen ist Gnade, unverdiente Liebe,
die uns aus der ewigen Herrlichkeit entgegenkommt. Gottes Gnade hat ihren
Grund in seiner unendlichen Barmherzigkeit. „Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat... Der dein Leben vom
Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit!“
(Ps.103,1-4; lies Tit.2,11; 3,4-7). Ein überzeugendes Beispiel für Gnade
und Barmherzigkeit ist Jakob. Wie oft spricht die Schrift vom „Gott
Jakobs“, der mit uns ist. Jakobs Lebensgeschichte ist geradezu von Schuld
gekennzeichnet. Schon die Geburt weist hin auf seine charakteristische
Schwäche, sich an der Ferse des anderen festzuhalten und ihn zu überlisten.
Er verstand es, seinen Bruder Esau und seinen Vater zu betrügen. Gottes
Plan mit Jakob können wir nur staunend verfolgen. Seine Liebe ließ Jakob
nicht los, bis er aus dem Überlister einen Gotteskämpfer machen konnte. Aus
Jakob wurde Israel. „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch
habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass
ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.“ (Lies 1.Mose 32,23-32.) Diesen
schwierigen Charakter wandelte Gott mit anhaltender Zuwendung, sodass Jakob
am Ende seines Lebens Gott als seinen Hirten bekannte: „Gott, der mein
Hirte gewesen ist mein Leben lang bis auf diesen Tag“ (1.Mos.48,15). Im
Rückblick erkannte er, dass der große Hirte und „sein Stecken und Stab“ es
gut mit ihm meinte und ihn auf beschwerlichen Wegen richtig geleitet hatte.
(Lies 5.Mose 32,3.4; Ps.18,31.32; 145,17.18; Dan.4,34.)

Samstag, der 15. Juni 2002, 11:25 Uhr
Name: Die Bibel
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Guten Morgen.

Mit dieser Mail kommen die Tageslosungen für heute zu Ihnen.
Sie lauten:

Abram sprach zu Lot:
Lass doch nicht Zank sein zwischen mir und dir
und zwischen meinen und deinen Hirten;
denn wir sind Brüder.
1. Mose 13,8

Ertragt einer den andern in Liebe.
Epheser 4,2

Wir hoffen, dass diese Worte und Gottes Segen Sie gut
durch den Tag bringen werden.

Samstag, der 15. Juni 2002, 00:13 Uhr
Name: Atheist
E-Mail: keine E-Mail
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Atheismus: NEIN DANKE!

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