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Mittwoch, der 19. Juni 2002, 21:19 Uhr
Name: Matze
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@Mindermensch

Das Entscheidende ist offensichtlich, dass der Bus gekapert werden KANN und WIRD. Leider stößt es an die Grenzen der Metapher wenn ich sage, dass der Bus nun mal so konzipiert ist, dass er auf diese Weise gebraucht werden kann

Ich bezweifle, dass dies eine generelle Eigenschaft von Religionen ist. Wie ein Bus gekapert werden kann, kann auch ein Taxi gekapert werden - umgesetzt, wie eine Religion gekapert werden kann, kann jede X-beliebige politische und anderweitige Weltanschauung missbraucht werden (siehe Sozialismus)

(Kritiker, die für das Busunternehmen arbeiten, sagen statt "gebraucht" eben "missbraucht").

Das Bezweifle ich auch. Jeder Gebrauch von etwas entgegen seiner Bestimmung ist Mißbrauch. Die Bestimmung des Christentums ist nicht Terror - sondern nun mal die gute alte Nächstenliebe. Wenn jemand entgegen der Nächstenliebe handelt aber seine Taten mit dem Christentum verantwortet ist es rein begrifflich mißbrauch.

Ich denke eher das Kritiker der Konkurenz behaupten, dass das kapern der Busse des Busunternehmens der Normale Gebrauch davon ist.

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 21:16 Uhr
Name: Heike N.
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Fragst Du Dein Kind auch, ob es in die Schule und in welche Schule es gehen will?

Aufgabe von Eltern ist es, ihr Kind dahingehend zu erziehen, dass es ein eigenverantwortliches Leben als Erwachsener führen kann. Die Schulausbildung gehört dazu, ebenso das Vorleben ethischer Werte (was übrigens auch ohne Religion geht). Die Wahl der weiterführenden Schule haben wir zummindest gemeinsam besprochen anhand der Schulnoten, entschieden habe letztendlich als Sorgepflichtige ich. Ein Kind taufen zu lassen gehört - nebenbei bemerkt - übrigens nicht zur Sorgepflicht.

Kaiser Konstantin (das ist der, der forciert hat, dass das Christentum römische Staatsreligion wird), hat sich übrigens erst auf dem Totenbett taufen lassen. Und war er auch vorher Kaiser oder nicht?

Und wenn mich jetzt noch jemand fragen sollte, ob ich meinem Kind mit 3 Jahren die Entscheidung überlassen habe, welche Kleidung es tragen wollte: ja, habe ich, vorausgesetzt es war der Jahreszeit entsprechend. *lächel* Dies nur, damit sich der nächste kluge Neugierige eine Frage sparen kann. *smile*

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 21:13 Uhr
Name: Matze
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. Welcher Rechtsbeschluss. So ein Fall war erst vor kurzem bekannt geworden, außerdem darf eine kirchliche Schule sich die Schüler selbst auswählen. Niemand hat einen Rechtsanspruch.
2. Ist der Junge selbst - da getauft - doch Katholisch mit eigenem Mitgliedsstatus (sogar kirchensteuerpflichtig). Nach deinem Beispiel dürfte ein Mitglied der SPD nicht bei der SPD mitmachen, weil sein Vater Nicht-SPD-Mitglied ist.

Habe mich getäuscht.

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 21:05 Uhr
Name: Heike J.
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1. stimmt das mit der schule oben nicht mehr (nach rechtsbeschluss)
2. ein mitglied der Jungen Union wird sicher auch nicht bei einem kursus der SPD mitmachen dürfen...

1. Welcher Rechtsbeschluss. So ein Fall war erst vor kurzem bekannt geworden, außerdem darf eine kirchliche Schule sich die Schüler selbst auswählen. Niemand hat einen Rechtsanspruch.
2. Ist der Junge selbst - da getauft - doch Katholisch mit eigenem Mitgliedsstatus (sogar kirchensteuerpflichtig). Nach deinem Beispiel dürfte ein Mitglied der SPD nicht bei der SPD mitmachen, weil sein Vater Nicht-SPD-Mitglied ist.

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 21:00 Uhr
Name: mindermensch
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Das Entscheidende ist offensichtlich, dass der Bus gekapert werden KANN und WIRD. Leider stößt es an die Grenzen der Metapher wenn ich sage, dass der Bus nun mal so konzipiert ist, dass er auf diese Weise gebraucht werden kann (Kritiker, die für das Busunternehmen arbeiten, sagen statt "gebraucht" eben "missbraucht").

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 20:42 Uhr
Name: matze
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@ Frank:

Natürlich wird die Religion nur vorgeschoben. Aber das ist ja eben der Punkt:
Sie ist das ideal geeignete Instrument dazu.
In Ihrem Namen läßt sich alles rechtfertigen,
auch die Gewaltorgien in Nordirland. Von wegen fundamentalistischer Islam.

Also zieht dein Argument von wegen Gewalttätiger Religion nicht. Nicht die Religion(sgemeinschaft) ist gewalttätig, sondern ihr name wird zur gewalttat genutzt. Das ist ein riesen unterschied.

Ich zeige ihn dir mal:

Fall 1: Ein Busunternehmen fährt absichtlich ihre vollbesetzten Busse gegen Hauswände

Fall 2: Ein vollbesetzter Bus wird gekapert und gegen eine Hauswand gefahren

Fall 1 entspricht der Situation, dass die religion die Leute zur Untat zwingt
Fall 2 entspricht der Situation in Irland - die Religion wird mißbraucht um Leute zur Untat zu bringen.

Die Religion und die meisten ihrer angehörigen ist ohne schuld

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 20:40 Uhr
Name: ???
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Heike N.:

Wenn dir nichts anderes zu jemanden einfällt, der sein Kind selbst-bewusst aufwachsen lassen will...

Fragst Du Dein Kind auch, ob es in die Schule und in welche Schule es gehen will?

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 20:38 Uhr
Name: matze
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Mein Sohn -katholisch getauft, kommuniziert - wurde auf einem katholischen Gymnasium nicht aufgenommen, weil ich - der Vater - keiner Kirche
angehöre.
Und weil das viele Eltern erfahren haben, rennen sie flugs zum Pfarrer, lassen sich und das Kind noch schnell taufen, sonst ist es mit Aufnahme in
einem Kindergarten und einer Schule (katholisch)
vorbei.

Ja und? Wo is da das problem?

1. stimmt das mit der schule oben nicht mehr (nach rechtsbeschluss)
2. ein mitglied der Jungen Union wird sicher auch nicht bei einem kursus der SPD mitmachen dürfen...
3. ein deutscher kann auch nicht ohne weiteres auf ein gymnasium in russland...

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 20:36 Uhr
Name: Matze
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"Ich vertraue nur den Statistiken, die ich selbst gefälscht habe."

Die Kirche hat keinen Grund die Statistiken zu fälschen - zumal sie bei zu positiven Statistiken sich nur selbst schaden (keine genauen information über eigene mitglieder etc. - keine gezielte mitgliederwerbung).

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 19:15 Uhr
Name: Heike N.
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Hast Du Deine Tochter auch entscheiden lassen, ob soe geboren werden will????

Wenn dir nichts anderes zu jemanden einfällt, der sein Kind selbst-bewusst aufwachsen lassen will...

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 18:28 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Ach ja - noch was...

Herzlichen (sarkastischen) Dank fuer den ellenlangen Rosenkranz an meinem rechten Aussenspiegel. Hatte wohl den Zweck, bei starkem Fahrtwind mir den Lack zu verkratzen.
Na ja - jetzt liegt er bei der AGIP-Tankstelle im Muell...

Kannst ihn dort ja rausholen LOOOOOOL!

Demnaechst werde ich wohl mit gelockerten Radmuttern zu rechnen haben - man nennt es auch christliche Naechstenliebe!

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 18:25 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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:-)))

Schon klar - war ja nur`n joke.

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 17:04 Uhr
Name: Theo
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"Und ob - war ja mal schliesslich die schnellste Spermazelle."
Aber nur deine Hälfte deiner Tochter.

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 17:00 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Hast Du Deine Tochter auch entscheiden lassen, ob soe geboren werden will????

Und ob - war ja mal schliesslich die schnellste Spermazelle. Und zwar aus freier, von Gott gegebener Entscheidungsmoeglichkeit.

LOOOOL!

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 15:50 Uhr
Name: Theo
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"Hast Du Deine Tochter auch entscheiden lassen, ob soe geboren werden will????"
Wo soll jetzt die Parallele sein? Und: Reicht ein Fragezeichen nicht?

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 15:38 Uhr
Name: Jacob Alberts, Westerhever
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Meine Meinung damals (und heute um so mehr) ist, dass das Eintreten für eine Weltanschauung (religiös oder nicht-religiös) eine Sache ist, die bewusst geschehen soll. Heute ist meine Tochter 16 Jahre alt und es macht nicht den Anschein, als würde sie sich in absehbarer Zeit taufen lassen. Möglicherweise mag das in 10 Jahren anders aussehen, ist ja nichts gegen einzuwenden, aber das soll ihre ureigene Entscheidung sein.

Vermutlich denken andere Eltern ähnlich.

Hast Du Deine Tochter auch entscheiden lassen, ob soe geboren werden will????

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 15:35 Uhr
Name: nformationenZW
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nformationen
Gesellschaft

Eine Nachricht mit Folgen
Materialdienst
6/02

Ausgesprochen schnell hat der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) auf unseren
Beitrag "Freier oder getrübter Blick?" im "Materialdienst der EZW" 3/2002, 79f, reagiert. In
einem Beschluss des Bundesvorstandes stellt der HVD fest, dass "die dummen
Formulierungen" in der Broschüre "Freier Blick" (Ausgabe 2001) über das Verhältnis der
Deutschen zum Judentum "historisch falsch und mit dem Selbstverständnis des
Humanistischen Verbandes Deutschlands unvereinbar sind". Die Landesverbände des HVD
werden aufgefordert, sicherzustellen "dass derartige Auffassungen in Veröffentlichungen des
Verbandes nicht erneut verbreitet werden". Es ist erfreulich, dass sich der HVD damit deutlich
von den problematischen Äußerungen distanziert hat. Lesen Sie weiter in unserer
Printausgabe!

Andreas Fincke

Das Materialdienst-Einzelheft 6/02 ist zum Preis von € 2,50 zuzüglich Portokosten erhältlich und
online bestellbar: Bestellen

Mittwoch, der 19. Juni 2002, 13:47 Uhr
Name: Theo
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"Ich kann leider nicht 10.000 Menschen fragen."
"... einschl. denjenigen, die die Säuglingstaufe erst bei der Firmung nachholen."
Ob da wohl die zu erwartenden Geschenke eine Rolle spielen?
Ich halte es da mit Churchill:
"Ich vertraue nur den Statistiken, die ich selbst gefälscht habe."

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