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Freitag, der 21. Juni 2002, 22:30 Uhr
Name: Pastor A.K.
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Lass dich nicht vom Bösen besiegen
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen.

Die Bibel – Brief des Paulus an die Römer 12, 17-21 – Vierter Sonntag nach dem Dreieinigkeitsfest
12:17 Vergeltet niemals Unrecht mit neuem Unrecht. Seid darauf bedacht, allen Menschen Gutes zu tun.
12:18 Soweit es irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden.
12:19 Liebe Freunde, denkt daran, dass es nicht eure Sache ist, euch selbst Recht zu verschaffen. Überlasst dieses Urteil vielmehr Gott, denn er hat gesagt: «Es ist allein meine Sache, das Urteil zu fällen. Ich werde alles vergelten.»
12:20 Handelt so, wie es die Heilige Schrift von euch verlangt: «Wenn dein Feind hungrig ist, dann gib ihm zu essen; ist er durstig, gib ihm zu trinken. So wirst du 'feurige Kohlen auf seinem Haupt sammeln', du wirst ihn überwinden.»
12:21 Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.
Herr, schenke Reden, Hören und Verstehen durch deinen Heiligen Geist. Komm Heiliger Geist. Amen.

Liebe Gemeinde,
ein bekanntes Sprichwort besagt: „Kleine Bosheiten erhalten die Feindschaft.“ Hier dagegen wird gesagt: „Vergeltet niemals Unrecht mit neuem Unrecht.“ Welche der beiden Aussagen stimmt. Ich will das an einem kleinen Denkmodell deutlich machen.
Ihr kennt vielleicht die Redewendung: „Dem trage ich das Böse, das er mir angetan hat aber nach.“ In dieser Redewendung wird deutlich, wer der Leidtragende ist. Nicht der, der das Böse getan hat, sondern derjenige, dem das Böse angetan wurde. Er leidet gleichsam doppelt. durch das Böse, das ihm getan wurde und durch das nachtragen. Denn das Böse können wir mit einem großen Stein vergleichen, den derjenige auf den Schultern trägt, der nachträgt. „Kleine Bosheiten erhalten nicht nur die Feindschaft.“, sie sind also ein gigantisches Arbeitsbeschaffungsprogramm für dein Leben. Wenn du dem Anderen alles Böse vergiltst, braucht du dir keine Sorge über diene Zeit zu machen, sie ist gefüllt mit den Überlegungen, wie du dem anderen das heimzahlen kannst und sie gefüllt mit den Arztbesuchen wegen deiner Magengeschwüre und Herzprobleme.
„Vergeltet niemals Unrecht mit neuem Unrecht.“ dagegen ist ein gigantisches Befreiungsprogramm. Es befreit dich davon, dem anderen den Stein der Schuld nachzutragen. Es befreit dich davon, deine Zeit zu nutzen, dass dir Bosheiten für den anderen überlegst. Die freiwerdende Zeit kannst du für positive Ziele nutzen, so wie es hier heißt: „Seid darauf bedacht, allen Menschen Gutes zu tun. “
Das klingt sehr schön und gut, doch wir haben gleich die Einwendungen im Kopf, die gegen dieses Verhalten sprechen:

1) ich will ja das Gute, aber der andere tut weiterhin Böses. Dieser Einwand fand sogar Aufnahme in die Weltliteratur, in Schillers Wilhelm Tell lesen wir: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Bösen Nachbarn nicht gefällt.“ Das schöne ist, das Paulus selber schon die Lösung gibt für diesen Einwand: „Soweit es irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden.“
Soweit es irgend möglich ist - wir sollen nicht das Kaninchen auf die Schlange auf das Böse des anderen starren, sondern auf uns und auf unser Verhalten schauen und das von Gott korrigieren lassen.

Der zweite Einwand ist:
2) ich kann das nicht, ich will ja, aber alles in mir sträubst auf das Böse mit Gutem zu reagieren
Um auf diesen Einwand zu antworten, will ich ein wenig weiter ausholen.
Als meine beiden Mädchen noch klein waren kam eines Tages meine Tochter Hannah zu mir und sagte, dass ihre Schwester Damaris eine nasse Hose habe. Da ich gerade beschäftigt war, hatte ich nicht gleich Zeit. als ich mich dann aufmachte kamen mir die beiden Mädels strahlend entgegen und die Hannah sagte mir, dass sie der Damaris eine trockene Hose angezogen hatte. Als ich sie dann fragte, wie es mit der Windel aussehe, kam sie dann ins nachdenken, ob das Problem so ganz gelöst sein.
An dieser kleinen Begebenheit kann ich eine ganze Menge deutlich machen:
Die Ursache für die nasse Hose war die nasse Windel. Hannah machte sich flugs daran, nur das Ergebnis oder die Folge zu beiseitigen, nämlich die nasse Hose. Die ist bald wieder nass und das Problem ist erst gelöst, wenn die Ursache beseitigt ist. Also habe ich die Damaris gewickelt und damit war sie trocken.
Übertragen wir das auf unser Problem. Ursache des Bösen ist unser böses Herz. Wenn ich in mich hineinhöre, merke ich, wie dort die bösen Gedanken brüten. Die Folgen davon sind Unfrieden, Rache, Zorn.
Nun sind viele falsch gewickelt und meinen, wenn sie den Unfrieden, den Zorn und die Rache angehen, würde sich etwas ändern. Aber nur allzu schnell meldet sich das böse Herz wieder und macht all die guten Vorsätze zunichte.

Der unerlöste Mensch kann das gar nicht halten:
„Vergeltet niemals Unrecht mit neuem Unrecht. Seid darauf bedacht, allen Menschen Gutes zu tun.“ „Soweit es irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden.“
Der unerlöste Mensch sagt: das ist unmöglich. Wenn du dagegen rebellierst, wenn du sagst, das ist nicht machbar, was Gott da verlangt, musst du dich fragen: habe ich schon ganze Sache mit Jesus gemacht, habe ich Frieden mit Gott, bin ich erlöst.
Denn wenn du diesen Schritt noch getan hast, bist du noch falsch gewickelt. Du hast du nur die Folgen beseitigt. Du hast die nasse Hose des Zorns, des Unfriedens und der Rache gewechselt, aber die nasse Windel des Bösen drückt noch durch und macht dir deine neue Hose wieder nass. Wenn du nicht die Ursache, dein böses Herz, von Gott erlösen lässt, dann kannst du diese Ermahnungen des Paulus hier gar nicht befolgen. Ohne Jesusliebe in unserem Herzen sind alle christlichen Aktionen und Anstrengungen nutzlos und sinnlos. Jesus muss mein, Jesus mein und dein böses Herz umwandeln.
Mit dem letzten Satz des Predigttextes fasst Paulus das zusammen:
„Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.“

Der Evangelist Dapozzo erzählt: „Jahrelang habe ich um meines Glaubens willen in einem deutschen Konzentrationslager gelitten. Ich wog nur noch 45 Kilogramm, und mein ganzer Körper war mit Wunden bedeckt. Mein rechter Arm war gebrochen und ohne ärztliche Behandlung gelassen. Am Weihnachtsabend 1943 ließ mich der Lagerkommandant rufen. Ich stand mit bloßem Oberkörper und barfuss vor ihm. Er saß an einer reichgedeckten, festlichen Tafel. Stehend musste ich zusehen, wie er sich die Leckerbissen schmecken ließ. Da wurde ich vom Bösen versucht:, Dapozzo, glaubst du immer noch an den 23. Psalm: Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde, du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang!' Im stillen betete ich zu Gott und konnte dann antworten: ;Ja, ich glaube daran!' Der Kellner brachte Kaffee und ein Päckchen Kekse. Der Lagerkommandant aß sie mit Genuss und sagte zu mir: ,Ihre Frau ist eine gute Köchin, Dapozzo!' Ich verstand nicht, was er meinte. Er erklärte es mir: ,Seit Jahren schickt Ihre Frau Pakete mit kleinen Kuchen, die ich immer mit Behagen gegessen habe.' Wieder kämpfte ich gegen die Versuchung an. Meine Frau und meine vier Kinder hatten von ihren ohnehin kargen Rationen Mehl, Fett und Zucker gespart, um mir etwas zukommen zu lassen. Und dieser Mann hatte die Nahrung meiner Kinder gegessen. Der Teufel flüsterte mir zu: ,Hasse ihn, Dapozzo, hasse ihn!' Wieder betete ich gegen den Hass an um Liebe. Ich bat den Kommandanten, wenigstens an einem der Kuchen riechen zu dürfen, um dabei an meine Frau und meint: Kinder zu denken. Aber der Peiniger gewährte mir meine Bitte nicht. Er verfluchte mich. Als der Krieg vorüber war, suchte ich nach dem Lagerkommandanten. Er war entkommen und untergetaucht. Nach zehn Jahren fand ich ihn schließlich und besuchte ihn zusammen mit einem Pfarrer. Natürlich erkannte er mich nicht. Dann sagte ich zu ihm: ,Ich bin Nummer 17531. Erinnern Sie sich an Weihnachten 1943?' Da bekam er plötzlich Angst. ,Sie sind gekommen, um sich an mir zu rächen?' ,Ja: bestätigte ich und öffnete ein großes Paket. Ein herrlicher Kuchen kam zum Vorschein. Ich bat seine Frau, Kaffee zu kochen. Dann aßen wir schweigend den Kuchen und tranken Kaffee. Der Kommandant begann zu weinen und mich um Verzeihung zu bitten. Ich erzählte ihm, dass ich ihm um Christi willen vergeben hätte. Ein Jahr später bekehrte sich dieser Mann und seine Frau zu Christus“
So groß ist die Macht des lebendigen Gotte, der aus Bösen Gutes machen kann. Lass dich davon anstecken und mach mit: „Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.“
Amen.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Sonntag!

Freitag, der 21. Juni 2002, 22:28 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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du siehst gezielt schlechtes an der kirche und dem christentum (das gute ignorierst du) und übertreibst maßlos... scheins is bei dir die verblödung (anders lässt sich das nicht nennen) durch deschner-artige literatur bereits eingetreten...

Das angeblich Gute der Religionen wird mit solchen Aussagen relativiert mit dem aus Religionen hervorgegangenem Leid.
Doch alles vermeintlich Gute ist nicht einen einzigen Toten wert, der auf Grund einer Religion/Ideologie sein Dasein opfern musste. Da ist es auch nicht entschuldbar, dass angeblich die Kirche im GLAUBEN etwas Gutes fuer alle Menschen zu schaffen, gehandelt hatte.

deschner bleibt der letzte rotz, kann ich auch nix dran ändern...

Weder hast DU von Deschner mehr als ein Buch gelesen, noch inhaltlich verstanden. Deschner kritisiert/relativiert in den ersten Baenden seiner "Kriminalgeschichte" keinen persoenlichen GottesGLAUBEN. Vielmehr zeigt er historische Tatsachen/Zusammenhaenge auf, die kaum widerlegbar sind. Doch ist es fuer GLAEUBIGE schwierig, zwischen historischen Fakten und pesoenlichem GLAUBEN zu trennen. Erkenntnis kann eben auch schmerzhaft sein. GLAUBEN ist da schon einfacher, bequemer, anheimelnder, hilfreicher, beschuetzender...

Freitag, der 21. Juni 2002, 22:28 Uhr
Name: Matze
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Weil alle nach aehnlichen neuronalen Verhaltensmustern funktionieren - uebrigens ein weiteres Indiz dafuer, dass Gott lediglich eine literarische Erfindung ist.

Das ist kein Indiz dafür. ich sage dir nun etwas, das ausnahmsweise wissenschaftlich fundiert ist:

menschen neigen zu bestimmten gruppenverhalten. ein verhalten u.a. ist es seine gruppe als die beste, wahrste, tollste anzusehen (kennste den spruch - wir hui, die pfui). das is nun mal all zu menschlich. das verhalten, die gruppe, zu der man gehört als 'die beste' anzusehen und sich dann auch noch von propaganda zuschnattern zu lassen, ist ein resultat daraus. wenn es ersteinmal größere atheistische vereinigungen gibt, wirste das merken...

jedoch ist dies alles kein indiz für die nicht-existenz gottes - sondern kann genauso ein indiz für die exitenz sein (eine von gott gewollte menschliche eigenschaft, um die sonst kritisch konstruierten menschen leichter glaubend zu machen...).

Freitag, der 21. Juni 2002, 22:16 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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nein, viele politische parteien haben aus machtsuche religion ersetzt. fußball ersetzt religion genauso.

Weil alle nach aehnlichen neuronalen Verhaltensmustern funktionieren - uebrigens ein weiteres Indiz dafuer, dass Gott lediglich eine literarische Erfindung ist.

Freitag, der 21. Juni 2002, 22:14 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Kenst du den vergleich mit dem Teppich? Ein einzelner Tepichknoten schaut ziemlich hässlich aus. betrachtest du aber det ding aus der perspektive eines menschen - so dass du den ganzen teppich siehst - schaut des ding wunderschön aus.

Von der Ferne aus betrachtet sieht man auch das viele Blut auf dem Teppich nicht - gelle?

Freitag, der 21. Juni 2002, 22:12 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Diese Hexenverfolgungen waren vor 2000 Jahren -...

Falsch! Die letzten Hexen wurden eher vor 200 Jahren verbrannt...

Freitag, der 21. Juni 2002, 22:11 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Matze:

Zugegebenermaßen habe ich mich persönlich noch nie intensiv mit Auferstehung + Historie auseinandergesetzt - aber des läst sich ja nachhohlen...

Das ist GLAUBE pur!

(Und leider allzu sehr verbreitet).

Freitag, der 21. Juni 2002, 22:06 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@Matze

du kannst an den religionen das kritisieren was nach beweisen falsch ist (z.b. unfehlbarkeit des papstes).

Beweise doch mal, dass die Unfehlbarkeit des Papstes falsch ist. Solange Du das nicht beweisen kannst, gilt fuer viele Katholiken eben dieses Dogma der Unfehlbarkeit.

Aber solange du keinen 100%igen beweis erbringen kannst, dass gott nicht existiert und jesus nie gestorben und erstanden war, solange kannst du mir nix gegen das christentum sagen.

Simpel nach dem Motto der Pascal`schen Wette: Wenn man GLAUBT hat man letztlich nichts zu verlieren, wer nicht GLAUBT evtl. alles.
Ein archaisch anmutender, egozentrischer GLAUBE/Wunschgedanke der mit hochentwickeltem Bewusstsein ausgestatteten Spezies Mensch.

In Parenthese: Damit macht man ueberwiegend Politik...

Solange die Religionen nicht beweisen koennen, dass die ueberwiegenden Aussagen ihrer Schriften - nach Erkenntnissen der kritischen und modernen Bibelforschung - nicht erlogen, erstunken und ueber Jahrhunderte gefaelscht wurden, solange gibt es eigentlich kaum einen Grund, deren Inhalte als goettlich anzunehmen.

Na ja - evtl. einen kleinen... die Idee mit der Naechstenliebe! (die zudem nicht originaer jesuanisch ist)

Doch erstens hat das mit der Naechstenliebe seit 2.000 Jahren so gut wie nicht geklappt und zweitens benoetigt man keine literarischen Erfindungen, um seinen Naechsten nicht den Schaedel einzuschlagen, sondern ihn als einen Naechsten zu tolerieren mit dem man in einer ethischen, verantwortlichen Gemeinschaft existiert.

Freitag, der 21. Juni 2002, 21:52 Uhr
Name: Matze
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@Eric:

Wahrscheinlich, weil Du ein Ignorant bist.
[...] Was ist denn mit dem Anspruch des Papstes auf Unfehlbarkeit ?

Soso, wer is hier nu der ignorant? du. denn du hast die letzten jahrhunderte verpennt - es gibt nämlich da so kirchen, die von der göttlichkeit und unfehlbarkeit von papst nix halten...

du kennst net mal das christentum und willst es kritisieren....

Freitag, der 21. Juni 2002, 21:50 Uhr
Name: Matze
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@Frank

eine partei? sicher, war sie. eine politische partei? gut. vielleicht. aus der sicht der rechten schon. anscheinend auch aus der sicht der atheisten.

Welcher Anteil der NSDAP-Mitglieder und Parteigänger denkst Du denn war der größere. Der Anteil der Christen oder der Atheisten?
Die Fundichristen sollten vorsichtig sein, wenn sie veruschen Nichtgläubige mit demdeutschen Faschismus in Verbindung zu bringen. Das könnte ziemlich schnell zum Bumerang werden.


Ich könnte sogar noch weiter gehen: Welcher Anteil der NSDAP-Mitglieder und Parteianhänger denkst du war der größere? Der Anteil von wirklichen NSDAP-Anhängern oder der Anteil von NSDAP-Anhänger die dies gezwungener Maßen waren...

P.S.: Der hohe Anteil der Christen (ich sag mal besser sog. Christen - denn wer christ is oder net, mag nur gott entscheiden), war deshalb so hoch, weil die meisten menschen christen waren. wie sie ihr fehlverhalten verantworten, sei ihr problem, nicht meins. ich weiß nur eins: ich kann nicht andere christen für etwas verurteilen was menschen getan hatten, die sich für christen hielten.

brot für die welt ist eine gute sache.
Brot für den Glauben wäre wohl die treffendere Bezeichnung.

Das könnte ich auch zu den Aktionen des IBKA (siehe http://www.ibka.org/infos/projekte.html) sagen. angeblich wird dort die menschen 'nicht zu missionszwecken' geholfen. wenn du aber der kirche vorwirfst dass z.B. brot für die welt nur hilft zu missionieren (obwohl dies brot für die welt nach eigener aussage nicht macht) - dann kann ich das dem ibka auch vorwerfen.

warum hab ich davon noch nichts gemerkt?

Keine Ahnung warum Du nichts gemerkt hat. Jedenfalls ist es fakt. Wer nicht an den Christengott glaubt kommt in die Hölle lt. christlichem Glauben. Und es gibt genug Christen, die sich die Hände darüber reiben das andere abgeblich das falsche Glauben und ihrer Ansicht nach zum ewigen Höllenfeuer verdammt sind.

es gibt auch genug atheisten die sich darüber die hände reiben, dass religiöse angeblich für immer dumm bleiben...

hm, schon mal an die möglichkeit gedacht, dass es doch einen oder mehrere götter gibt, der/diese sich jedoch schon vielleicht längst zurückgezogen hat/haben, aus welchen gründen auch immer, vielleicht, weil die menschen in seinem/ihren namen schon so viel unheil angerichtet haben und sich vor seiner eigenen schöpfung schämt?

Es wir zwar langsam langweilig immer wieder dieselbe Diskussion zu führen, aber was soll's?
Der christliche Gott ist ein allmächtiger Schöpfergott, der nach christlichem Glauben in das Schicksal des einzelnen beeinflußen kann.
Dieser Gott muß sich also nicht schämen (wie immer Du Dir das bei Göttern auch vorstellst) er hat die Allmacht. Er könnte geschehen lassen, was immer er will.

Die Frage ist also, was Gott will.

Also auch sämtliches Unheil dieser Welt gar nicht erst entstehen lassen. Hunger und Elend vermeiden. Dafür sorgen, dass es keine Atheisten gibt etc.pp.

Die Frage ist, ob Gott dies will.

Ein allmächtiger Gott hat eben die Macht alles zu tun und wir wären seine Sklaven ohne es zu merken.

Die Frage ist, ob Gott dies will.

Wieso maßt du dir an, zu wissen was Gott will und warum er das will. Du weißt ja noch nicht mal einen Bruchteil über diese Welt...

Von daher führt sich auch die Erbsündenlehre ad absurdum, da der Sünder ja nur durch göttliche Beeinflußung zum Sünder geworden sein kann.

Stimmt.

Damit kann auch die Höllenthorie nicht aufgehen u.s.w. und so fort.


Stimmt nicht. Was hat die Hölle mit der Erbsünde zu tun? Du bist für deine Taten verantwortlich. Wenn du zu Gott wechselst - sei es erst im letzten passenden Moment (wann immer das sein mag) - dann kannst du dir das Höllenfeuerchen sparen...

Freitag, der 21. Juni 2002, 21:38 Uhr
Name: Eric
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@Jzero

alleinigen wahrheitsanspruch? so... die christen buchen für sich das recht, alleinigen wahrheitsanspruch zu haben? die muslime buchen für sich das recht, alleinigen wahrheitsanspruch zu haben? alle? aha, warum hab ich davon noch nichts gemerkt?

Wahrscheinlich, weil Du ein Ignorant bist.
Wer sich als geborener Moslem vom Islam abwendet soll die Todesstrafe erhalten. Es wird hier nicht nur mit dem jüngsten Gericht gedroht, sondern zur weltlichen Tat aufgerufen.
Was ist denn mit dem Anspruch des Papstes auf Unfehlbarkeit ?

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