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Sonntag, der 23. Juni 2002, 21:25 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Zum Thema Religion in totalitaeren Systemen ein aktueller Artikel ueber Kardinal Faulhaber:

http://www.jungewelt.de/2002/06-22/020.php

Sonntag, der 23. Juni 2002, 21:18 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Herr Ferstl, was ist unter "Jena - Plan" zu verstehen? Können Sie mir darüber Informationen zukommen lassen?

http://www.jenaplan.de

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3896763369/qid%3D1024859690/028-3417644-7527705

http://www.arsnbg.de

Sonntag, der 23. Juni 2002, 20:38 Uhr
Name: Tom
E-Mail: webmaster@rcandpc.de
Homepage: keine Homepage

Bitte ruf mich an! Ich brauche wieder mehr Tiere zum durchficken! bitte meldet euch! bei mir! ich kann euch auch ein paar pornos schicken! (selbst gedreht)! BYE BYE und vergest nich !TOM FICKT ALLES!

Sonntag, der 23. Juni 2002, 20:14 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
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@Matze

Nein nicht ersetzt, sondern integriert in die sozialistische Staatsreligion. Die nicht zum Staats-Atheismus passenden Kirchen wurden dann schnell gesprengt...

Du selber hast nun den Begriff "Religion" im Hinblick auf die Parteigläubigkeit benutzt. Einem Menschen ein Dogma überzustülpen und die freie Entscheidung zu verhindern bedeutet doch immer Fundamentalismus. Ich verwehre mich dagegen, dass meine Weltanschauung in diese Schublade gepresst wird. Ich habe noch niemandem vorgeschrieben, was er zu denken oder zu glauben hat.

Meiner Meinung unterstützt nicht Religion/Weltanschauung ein totalitäres System/machtgeile Menschen, sondern totalitäre Systeme/machtgeile Menschen wissen Religion/Weltanschauung zu instrumentalisieren.

Das sehe ich ähnlich.

Am Beispiel DDR: Mit der Instrumentalisierung des Atheismus wollte die SED die Kirchen (da sie einen Wiederstand gegen die Staatsmacht darstellten) niedermachen.

Der Weg von der kleinen Glaubensgemeinschaft der Christen bis hin zur Erhebung zur römischen Staatsreligion ist ein anderes Beispiel dafür.

damit du sicher sein kannst: ich will nicht missionieren, sondern einfach nur argumentieren

Ich habe dabei auch gar nicht dich gemeint. Obwohl das Argumentieren bei dir erst relativ spät einsetzte. Ursprünglich warst du hier, um zu stören und hast diese Page als kompletten Unfug abgetan, richtig? Nicht sehr tolerant, wenn du mich fragst. Deshalb auch der Vergleich mit einigen anderen sich genauso verhaltenden Nicks, die alle zu ein und derselben Person gehörten.

Heike: Wenn man manche Vertreter in diesem GB bzw. in anderen religionskritischen Foren (da meine ich sowohl Gläubige als Nicht-Gläubige) so betrachtet und möglicherweise diesen Querschnitt auf die Gesellschaft überträgt, habe ich da auch so meine Bedenken.
Matze: In wie fern?

Hältst du es für verständigungsfördernd, seitenlange Predigten oder Kopien aus dem GB zu posten, oder pauschal abzuwerten: "Ihr redet alle nur Unfug" bis hin zu "Gott wird euch strafen, weil ihr nicht glaubt"? Oder denkst du, dass das, was Antichrist hier postet bringt auch nur einen Christen dazu, die Institution Kirche mal kritisch zu betrachten, oder auch nur einmal über die Widersprüche im Christentum nachzudenken?

Wie soll es dann global klappen?

Ich denke für beide Seiten, Atheisten wie Christen, ist es sogar sehr nützlich über diese Themen sich auszutauschen. Einerseits scheint dies bei beiden seiten den eindruck zu vermitteln, man habe die eigene position gestärkt - andererseits kann jeder eine gewisse lehre draus ziehen...

Was meinst du, warum es Pages dieser Art gibt? Um zu provozieren oder um aufzuklären und zum Dialog anzuregen?

Sonntag, der 23. Juni 2002, 19:59 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
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@ Matze:

Meiner Meinung unterstützt nicht Religion/Weltanschauung ein totalitäres System/machtgeile Menschen, sondern totalitäre Systeme/machtgeile Menschen wissen Religion/Weltanschauung zu instrumentalisieren.

Gut erkannt. Muss man nur noch erkennen, dass wir in einer totalitaeren Demokratie mit absolut machtgeilen Politikern leben. Sozusagen in der Diktatur der Demokratie. :-)))

http://www.anarchismus.de

Es lebe der herrschaftslose, gewaltfreie Anarchismus!

:-))

Sonntag, der 23. Juni 2002, 19:14 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
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@Heike N.:

Heike: Ich wollte damit ausdrücken, dass man natürlich keine Weltanschauung tolerieren kann und darf, die ein totalitäres System forciert.

Matze: welche tut das nicht? atheismus (ddr) genauso, wie christentum (ns-zeit).

Das müsste nun schon das dritte oder vierte Mal sein, dass darauf hingewiesen wurde, dass der Atheismus in der DDR von der Regierung verordnet wurde und durch eine andere Religion (Parteigläubigkeit) ersetzt wurde.

Nein nicht ersetzt, sondern integriert in die sozialistische Staatsreligion. Die nicht zum Staats-Atheismus passenden Kirchen wurden dann schnell gesprengt...

Meiner Meinung unterstützt nicht Religion/Weltanschauung ein totalitäres System/machtgeile Menschen, sondern totalitäre Systeme/machtgeile Menschen wissen Religion/Weltanschauung zu instrumentalisieren.

Am Beispiel DDR: Mit der Instrumentalisierung des Atheismus wollte die SED die Kirchen (da sie einen Wiederstand gegen die Staatsmacht darstellten) niedermachen.

Warum registrierst du das nicht zumindest einmal, sondern benutzt immer wieder die gleichen Argumente.

Ich definiere meinen meinen humanistischen Anspruch so, dass ich alle (friedlichen) Weltanschauungen toleriere, das allerdings auch im Gegenzug erwarte.

dito.

Was ich hier kritisiere ist nicht die Weltanschauung Christentum, sondern die einzelnen Vertreter dieser Weltanschauung in diesem GB, die es nicht lassen können, zu missionieren und wenn das fehlschlägt, Verbalattacken zu starten.

damit du sicher sein kannst: ich will nicht missionieren, sondern einfach nur argumentieren :-)

Zwar ist mein vorhergehender Satz nicht ganz korrekt, da das Christentum per Definition eine missionierende Religion ist. Trotzdem kenne ich sehr wohl Christen, die hervorragend damit leben können, dass ich halt nicht an einen Gott glaube.

ich kann damit auch wunderbar umgehen. zu deinen argumenten dazu habe ich eine gegensätzliche meinung, gegen die ich argumentiere, was nicht missionarisch sondern quasi aus freude an der diskussion geschiet...

können wir das? leider hat sich die geschichte der menschheit immer wieder wiederholt...

Wenn man manche Vertreter in diesem GB bzw. in anderen religionskritischen Foren (da meine ich sowohl Gläubige als Nicht-Gläubige) so betrachtet und möglicherweise diesen Querschnitt auf die Gesellschaft überträgt, habe ich da auch so meine Bedenken.

In wie fern?

Trotz allem könnte man, wenn man es bei einer Kapitualtion belässt, ebensogut auch aufhören, sich über Themen dieser Art auszutauschen, oder?

Ich denke für beide Seiten, Atheisten wie Christen, ist es sogar sehr nützlich über diese Themen sich auszutauschen. Einerseits scheint dies bei beiden seiten den eindruck zu vermitteln, man habe die eigene position gestärkt - andererseits kann jeder eine gewisse lehre draus ziehen...

Sonntag, der 23. Juni 2002, 17:18 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Treu ist Gott und kein Böses an ihm,
gerecht und wahrhaftig ist er.

Selbst wenn ein Gott fuer Menschen Unverstaendliches tut - jeden Tag 100.000 verrecken lassen - ist keinesfalls Boeses in ihm. Wo kommen wir denn da hin, wenn wir davon ausgingen? Apropos verrecken lassen! Wenn man sich das AT durchliest, verwundert einem angesichts der Kaltbluetigkeit dieses Gottes nichts mehr. Er blieb immer (s)einer Maxime treu: Mord bleibt Mord und Moerdergott bleibt Moedergott!

Sind wir untreu, so bleibt er doch treu;

Helfen wir Menschen anderen, so bleibt er doch treu und laesst noch mehr verrecken...

denn er kann sich selbst nicht verleugnen.

q.e.d.

Sonntag, der 23. Juni 2002, 17:12 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Herr Ferstl, was ist unter "Jena - Plan" zu verstehen? Können Sie mir darüber Informationen zukommen lassen?

www.jenaplan.de

Sonntag, der 23. Juni 2002, 16:25 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
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Heike: Ich wollte damit ausdrücken, dass man natürlich keine Weltanschauung tolerieren kann und darf, die ein totalitäres System forciert.

Matze: welche tut das nicht? atheismus (ddr) genauso, wie christentum (ns-zeit).

Das müsste nun schon das dritte oder vierte Mal sein, dass darauf hingewiesen wurde, dass der Atheismus in der DDR von der Regierung verordnet wurde und durch eine andere Religion (Parteigläubigkeit) ersetzt wurde.

Warum registrierst du das nicht zumindest einmal, sondern benutzt immer wieder die gleichen Argumente.

Ich definiere meinen meinen humanistischen Anspruch so, dass ich alle (friedlichen) Weltanschauungen toleriere, das allerdings auch im Gegenzug erwarte. Was ich hier kritisiere ist nicht die Weltanschauung Christentum, sondern die einzelnen Vertreter dieser Weltanschauung in diesem GB, die es nicht lassen können, zu missionieren und wenn das fehlschlägt, Verbalattacken zu starten. Zwar ist mein vorhergehender Satz nicht ganz korrekt, da das Christentum per Definition eine missionierende Religion ist. Trotzdem kenne ich sehr wohl Christen, die hervorragend damit leben können, dass ich halt nicht an einen Gott glaube.

können wir das? leider hat sich die geschichte der menschheit immer wieder wiederholt...

Wenn man manche Vertreter in diesem GB bzw. in anderen religionskritischen Foren (da meine ich sowohl Gläubige als Nicht-Gläubige) so betrachtet und möglicherweise diesen Querschnitt auf die Gesellschaft überträgt, habe ich da auch so meine Bedenken.
Trotz allem könnte man, wenn man es bei einer Kapitualtion belässt, ebensogut auch aufhören, sich über Themen dieser Art auszutauschen, oder?

Sonntag, der 23. Juni 2002, 13:19 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
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Hallo Frank,

Welche ungeheuren Verbrechen sich aber genau dahinter verbargen wußte sie nicht. Was blieb war ein ungutes Gefühl und wage Vermutungen, sonst nichts.

Wie unterschiedlich doch die Erfahrungen sein können:
meine Großmutter (Jahrgang 1912) erzählte von einer nächtlichen Aktion, in der nachts durch die Straßen des Ortes, in dem sie wohnte, ein Trupp von Zwangsarbeitern (halbverhungert) getrieben wurde. Sie und die Anwohner haben heimlich Brot unter die Leute geworfen.
Ihre Aussage: wer heute behauptet, von den Greueltaten nichts gewusst zu haben, der lügt.

Natürlich sind die Eindrücke meiner Großmutter auch subjektiv gefärbt gewesen. Von daher darf man es nicht verallgemeinern, zumal die alte Dame eine sehr streitbare Frau war.

Sonntag, der 23. Juni 2002, 12:26 Uhr
Name: Die Bibel
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Guten Morgen.

Mit dieser Mail kommen die Tageslosungen für heute zu Ihnen.
Sie lauten:

Treu ist Gott und kein Böses an ihm,
gerecht und wahrhaftig ist er.
5. Mose 32,4

Sind wir untreu, so bleibt er doch treu;
denn er kann sich selbst nicht verleugnen.
2. Timotheus 2,13

Wir hoffen, dass diese Worte und Gottes Segen Sie gut
durch den Tag bringen werden.

Bis morgen.

Sonntag, der 23. Juni 2002, 11:15 Uhr
Name: Alfred Hasselmann
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Herr Ferstl, was ist unter "Jena - Plan" zu verstehen? Können Sie mir darüber Informationen zukommen lassen?

Sonntag, der 23. Juni 2002, 08:56 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
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Allerdings möchte ich einigen von den Leuten die angaben, "von all dem" nichts gewusst zu haben, unterstellen, dass sie ganz einfach gelogen haben. Denn: der Begriff der "Endlösung" war nur allzu gut bekannt. Und die sogenannte "legendäre" Rede Göbbels über den "totalen Krieg" schlug hohe Wellen des Jubels.

Da meine Eltern den Krieg und das NS-Regime noch erlebt haben weiß ich, dass der Begriff der "Endlösung" nicht so bekannt war wie heute teilweise versucht wird den Menschen glauben zu machen. Meine Mutter zum Beispiel wußte von einer jüdischen Familie aus ihrem damaligen Nachbardorf, die verhaftet wurden. Welche ungeheuren Verbrechen sich aber genau dahinter verbargen wußte sie nicht. Was blieb war ein ungutes Gefühl und wage Vermutungen, sonst nichts.
Das Jubelpublikum vor Goebbels war übrigens explizit für diesen Zweck ausgewählt worden und dürfte wohl kaum die Meinung der Gesamtbevölkerung vertreten haben.
Welcher Schwachkopf antwortet denn auf die Frage "Wollt ihr den totalen Krieg?" mit ja?
Die waren auch nicht alle blöd früher. Ist ja nicht mal 60 Jahre her.

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