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Montag, der 24. Juni 2002, 12:45 Uhr
Name: Heike N.
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@Matze

mit was für nicks? scheints check ich das immer noch nicht ganz. erst hast du erwähnt, dass wir uns irgendwoher kennen und dann hat frank mich einmal mit "ralph" angeredet?

Hier hat jemand, der offenbar ein zu langweiliges Leben hat, mit mehreren Nicknames Diskussionen begonnen (immer wieder von einem anderen Charakter ausgehend, wie ein Rollenspiel). Mit einem Nick hat er zu Beginn kompletten Stunk angefangen, ähnlich wie du, um dann später "ernsthafter" zu diskutieren. Höhepunkt des ganzen war ein Posting seiner "Frau" mit dem Hinweis, dass er verstorben wäre.

Logisch, dass hier jeder Parallelen sah, als du aufgetaucht bist und ähnliches abgezogen hast. Verstärkt hatte sich diese Vermutung durch die Tatsache, dass du kamst, als er ging.

Jetzt verstanden?

Montag, der 24. Juni 2002, 12:29 Uhr
Name: Ossi
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Welche atheistischen (und nur atheistischen und nicht politischen) Organisation wurden von den vorgenannten gegruendet und - das ist ja wohl der implizierte Kern Deines Vorwurfes - fuehrten dabei zum Tode von Millionen Menschen?

Nein, ich habe nicht behauptet, dass Marx & Co. atheistische Organisationen gegründet hätten, sondern meinte, dass sich Organisationen später aufgrund der atheistischen Philosophien von Marx & Co. gründeten, die für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich sind.

Montag, der 24. Juni 2002, 11:32 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Ossi:

Als was würdest Du denn die Philosophien von Marx, Engels usw. dann bezeichnen ? Da geht wohl auch Dein gerne zitierter Baeger an der Realität vorbei.

Welche atheistischen (und nur atheistischen und nicht politischen) Organisation wurden von den vorgenannten gegruendet und - das ist ja wohl der implizierte Kern Deines Vorwurfes - fuehrten dabei zum Tode von Millionen Menschen?

Montag, der 24. Juni 2002, 11:29 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Ossi:

Wie ? Du siehst Fidelīs Diktatur als positives Beispiel von Anarchismus ????

Nein - lediglich als Beispiel dafuer, dass die Moeglichkeit neue gesellschaftspolitische Systeme einzufuehren, argwoehnisch von den etablierten beobachtet wird. Ich haette genauso gut die erste Franzoesische Republik anfuehren koennen.

Jeder der z.B. versucht, in der BRD das System der repraesentativen Demokratie in Richtung mehr Basisdemokratie zu veraendern (in langsamen Schritten und nicht revolutionaer), wird irgendwann mal vom Establishment als Kommunist, Anarchist oder gar Terrorist betitelt. Ihm wird keine Chance gegeben...

Ich glaube, Du hast zuviel "Junge Welt" gelesen -
Beruflich bedingt habe ich taeglich Zugriff auf die "junge Welt", komme aber selten zum lesen :-)))

Montag, der 24. Juni 2002, 11:23 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Eric:

Wo willst Du denn hin ?

In der engeren Auswahl sind Neuseeland oder Kanada die Favoriten

Deutschland hat sicherlich viele Probleme, noch lebt es sich aber ziemlich gut hier.

Mir geht es weniger darum, es hier gut zu haben.
Ich denke, die Entfremdung von der Natur ist einer der Hauptgruende fuer mich. Diese Entfremdung ist ein deutliches soziokulturelles Phaenomen. Die zunehmende Distanzierung des Menschen von der Natur wiederholt sich in der Sozialisation jeder neuen Generation und wird dadurch weiter vorangetrieben. Ich will meine privaten Plaene und Motivationen hier nicht naeher ausfuehren. Deshalb lediglich einige sehr allgemeine Stichworte - und nicht zwingend auf mich bezogen - hierzu:
Fehlende Sinnzusammenhaenge, reduzierte Gestaltungsmoeglichkeiten, Platzmangel, starke Gestaltungsvorgaben, Bewegungsmangel, Konsumorientiertheit, "VerInselung" von Lebensbereichen, mediale MassenmeinungsBILDung, Fernsehgeraet bestimmt Freizeitgestaltung, magelndes Oekologiebewusstein, repraesentative Demokratie statt Basisdemokratie...

Dagegen anzukaempfen oder sich zu engagieren waere kaum mit nachhaltigen Erfolgen realisierbar.

Die Partei mit der höchsten Offiziersdichte ?

Ist mir bekannt.

PDS wählen ist das Nachtrauern einer gescheiterten Weltordnung.

Sehe ich anders. Ich trauere nicht einem vergangenen politischen System nach. Es geht darum, neue gesellschaftspolitische Gestaltungsmoeglichkeiten zum Wohle der Buerger zu erschliessen.
Erstens neige ich nicht gerne zu absoluten Mehrheiten und zweitens wird sich die PDS im Falle einer Bundeskoalition genauso opportun verhalten, wie die Gruenen. Die Argumentation gegen die PDS erinnert mich stets an die Gruenderzeit der Gruenen. Man durfte - da gab`s sogar einen Gerichtsbeschluss - damals behaupten, die Gruenen waeren kommunistisch unterwandert. Schau mal was beim Gang durch die Institutionen aus den Gruenen wurde!? Kapitalistische Bombenwerfer.

Das ist für mich wie NPD wählen.

Sorry, da unterschiede ich immer noch zwischen linken Intellektuellen und rechten Dumpfbacken.

Auch der Kommunismus hat genügend Opfer produziert. Er steht Nationalsozialismus und Kirche in nichts nach.

Wer spricht denn von Kommunismus. Was wir benoetigen sind starke Reglements fuer die weltweiten Trusts und globalen Konzerne, die ohne Ruecksicht auf Menschenleben, Verarmung, Naturzerstoerung ihre Finanzinteressen durchsetzen. Uebrigens keine Idee der PDS - lies mal das Buch "Wohlstand fuer alle" von Ludwig Erhard. Der Politik muss der Primat des aktiven Handelns zugeordnet sein und nicht der Wirtschaft. Die Politik muss die Richtlinien vorgeben im Interesse des Souveraens, der Staatsbuerger.

Montag, der 24. Juni 2002, 11:22 Uhr
Name: Atheist
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Christ sein : man ist es aus niedrigen Beweggründen.

Montag, der 24. Juni 2002, 10:25 Uhr
Name: Ossi
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@ Herbert

Das waren aber keine Organisationen, die sich aufgrund einer atheistischen Philosophie gegruendet hatten.

Als was würdest Du denn die Philosophien von Marx, Engels usw. dann bezeichnen ? Da geht wohl auch Dein gerne zitierter Baeger an der Realität vorbei.

Montag, der 24. Juni 2002, 10:20 Uhr
Name: Ossi
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@ Herbert

... Unterstuetzung (siehe Kuba) ...

Wie ? Du siehst Fidelīs Diktatur als positives Beispiel von Anarchismus ???? Ich glaube, Du hast zuviel "Junge Welt" gelesen - die ehemalige FDJ-Hetzzeitung. Du postest ja hier manchmal Artikel aus diesem Blatt. Ich lese die auch sehr gerne mit eine Mischung aus amüsiert sein und erschrecken. Wenn die Wende in der DDR als "Bürgerlicher Umsturz" bezeichnet wird, Stasi-Offiziere als "Opfer" bedauert werden und die DDR als "demokratischster Staat, der je auf deutschen Boden existierte" hochgelobt werden, weiss ich wirklich nicht, ob ich lachen oder weinen soll ...

Montag, der 24. Juni 2002, 08:22 Uhr
Name: Eric
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@Herbert

Sehe ich aehnlich. Deshalb auch meine Motivation, diese Land - alsbald moeglich - zu verlassen

Wo willst Du denn hin ?
Deutschland hat sicherlich viele Probleme, noch lebt es sich aber ziemlich gut hier.

Genau deswegen waehle ich PDS. Weil sie als einzige politische Kraft bedingungslos gegen den Krieg eintritt.

Die Partei mit der höchsten Offiziersdichte ? PDS wählen ist das Nachtrauern einer gescheiterten Weltordnung. Das ist für mich wie NPD wählen.
Auch der Kommunismus hat genügend Opfer produziert. Er steht Nationalsozialismus und Kirche in nichts nach.

Montag, der 24. Juni 2002, 06:46 Uhr
Name: Antichrist
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Wer noch niemals mit der Praxis der Kirche konfrontiert wurde, kann über die Kirche gar nicht mitreden.
Wer nicht die Bibel von vorne bis hinten mit dem
entsprechenden Verstand gelesen hat, kann auch
nicht mitreden.
Hexenverfolgungen, Inquisition, Völkermorde sind
das Markenzeichen des Christentums.Das sind die christlichen Werte!
Und wenn die Vorhäute des Jesus noch nicht ausreichen, werden weitere "Wunder" erfunden.
Die Verführer des Geistes und der Menschen sind ein Haufen Geisteskranker, staatlich geschützt.
Dem Christentum kann man nur mit Verachtung begegnen.
Wo sogenannte Religion hinführt, erfahren wir jeden Tag: Religionskriege überall!!!!

Montag, der 24. Juni 2002, 00:41 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Thema: Jenaplan

Vorneweg: Ich beginne gerade mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

naja, scheint mir nicht ganz der weisheit letzter schluss. schulexperimente nein danke.

Ein Schulexperiment scheint mir dies nicht zu sein. Es hat sich offenkundig in der Praxis bewaehrt. Hunderte Schulen, die nach dem Jenaplan arbeiten sind kein Pappenstiel.

insbesondere halte ich nichts von wochen mit ein und dem selben fach.

Ich finde diesen Gedanken interessant. Wir leben in einer Zeit, in der zu viel "gezappt" wird. In allen Lebensbereichen...

das ist für kinder langweilig...

Die Aussagen von Ex-Schuelern stehen dagegen...

und bringt sie dazu schneller das gelernte zu vergessen (siehe steiner-schule).

Ich denke, dass gerade dadurch eine enorme Vertiefung und Verinnerlichung der Themen stattfinden kann. Man denke dabei nur mal an an das Fach Geographie...
Ich weiss nicht, ob man Jenaplan ueberhaupt mit Waldorfschulen vergleichen kann. Hinter Waldorf steht zumindest eine fast dogmatische Ideologie.

ich bin eher für eine ausbildung, die an schülerfähigkeiten ausgerichtet ist (insbesondere förderung talentierter, begabter und hochbegabter schüler)

Jena-Plan-Schulen sind leistungsorientierte Schulen, die scheinbar Kinder klassenuebergreifend zu so genannten Stammgruppen zusammenfassen. Damit soll offenkundig eine feste Klassifizierung nach Alter und Wissen vermieden werden. Ein 10-jaehriger koennte somit mit 12-jaehrigen zusammen in einer Gruppe sein. Ueber-/Unterforderungen soll damit entgegengewirkt werden.

Mehr dazu, wenn ich - vielleicht demnaechst - mehr Info`s habe.

Montag, der 24. Juni 2002, 00:30 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Matze:

ja. ich hab mich mittlerweile entschlossen zwischen cdu/spd/fdp pro legislaturperiode zu wechseln. nicht-wählen halte ich für gefährlich, da radikale parteien alla npd, pds und dvu dadurch gefördert werden.

Genau deswegen waehle ich PDS. Weil sie als einzige politische Kraft bedingungslos gegen den Krieg eintritt. Das funktioniert natuerlich nur aus macht- und wahlpolitischen Gesichtspunkten, doch bei den anderen Parteien funktioniert dies genauso.

leider funktioniert Anarchismus nicht.

Und ob. Siehe Spanische Republik in den 30ern oder ehedem in der Ukraine.

die menschen sind zu dumm dazu.

Ich denke eher, dass dieses gesellschaftliche (nicht primaer politische) System - wie heute auch (siehe USA) - vielen anderen Staaten nicht passte und man entzog ihnen die wirtschaftliche (und erst recht die politische) Unterstuetzung (siehe Kuba), respektive bekaempfte man sie offen (Spanien).

meiner meinung sollte man eher die grundprobleme unserer demokratie überdenken (niedrige wahlbereitschaft; politik von obenherab). denn wenn sich hier innerhalb der nächsten 10-20 jahre nichts ändert, dann kann ganz schnell jemand radikales hochkommen...

Sehe ich aehnlich. Deshalb auch meine Motivation, diese Land - alsbald moeglich - zu verlassen.
Wenn unsere repraesentativ-demokratischen Wahlen tatsaechlich etwas aendern sollten, waeren sie schon laengst abgeschafft worden.

Montag, der 24. Juni 2002, 00:21 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Matze:

wenn ihr die kirche kaputt macht, dann kommen halt die nächsten.

Es geht nicht darum, die Kirche kaputt zu machen, sondern sie in ihre Schranken zu weisen, die das GG vorgibt: Trennung von Staat und Kirche in der BRD.

die menschen sind so religiös wie eh und je,

So war es auch waehrend der Zeit des so genannten Staatsatheismuses in der UDSSR. Deshalb auch unser entschiedenes Eintreten fuer die definitive Trennung von Staat und Kirche. Niemand hier will die Kirchen verbieten lassen.

Montag, der 24. Juni 2002, 00:17 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Ich werde in den nächsten hier einige Informationen über den "Jena - Plan" einstellen.

Aber bitte sehr...

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