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Sonntag, der 30. Juni 2002, 23:26 Uhr
Name: matze
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Mojo:

Gesetzeswidrigkeiten mit Gesetzeswidrigkeiten aufzuheben ist eine Methode, die bereits ein gewisser Herr J. aus N. vor 2000 Jahren aufgehoben hat...

Huhu, so kommen wir nicht weiter! Du gibst doch selber zu daß Anhäufung von Millionenvermögen durch Ausbeutung ein Verbrechen ist.

das habe ich nicht gesagt, besonders, weil "ausbeutung" ziemlich schwammig ist...

ob nun "ausbeutung" ein verbrechen ist, weiß ich nicht, was aber ein verbrechen ist, dass ist, wenn ich jemanden bei der bezahlung um das ihm, für seine leistung zustehende geld, betrüge.

Und ich hab dir nachgewiesen daß Enteignung weder gegen Menschenrechte noch gegen die Verfassung verstößt.

eigentlich nicht. du konntest mir immer noch nicht definieren, wann ein mensch das recht auf menschenrechte hat (z.b. eigentumsrecht) und wann nicht...

Das ist doch nur so wie wenn ich einem Bankräuber sein geraubtes Geld wieder abnehme.

nur dass der bankräuber sein verbrechen auf grund eines gesetzes begangen hat. ein millionär nicht.

Mo: Wer einer kommunistischen Partei angehörte durfte nicht in den Staatsdienst, also nichtmal Lokführer werden...
Ma: wenn man einer staatsfeindlichen, menschenrechtswidrigen Organisation angehört, ist das eine ebenso legitime Konsequenz, wie man reiche Leute enteignen darf. (Ich bin gegen beides!)

Wären sie staatsfeindlich wären sie verboten worden. Es geht hier nur darum daß es in der Praxis lächerlich ist, wenn dieser Staat sich vor roten Lokführern fürchtet.

sicher ist es lächerlich. aber staatsdienst ist ja nicht nur lokführer, sondern lehrer, finanzbeamter usw...

Mo: Na die meisten (wie die Pariser Commune) wurde ja auch schon vom eigenen Bürgertum niedergemetzelt bevor sie richtigen loslegen konnten.
Ma: Nenne mir einen erfolgreichen.

Die Pariser Commune war erfolgreich (nur leider ihre Gegner militärisch übermächtig).
Beispielsweise Kuba hat auch eine geringere Säuglingssterblichkeit als die USA.

Die Säuglingssterblichkeit beweißt nicht Wirtschaftlichen wohlstand. Kuba ist sicherlich nicht vom wohlstand auf dem Niveau der USA. wenn du es nicht kannst, ich kann es: die kibbuzim in israel. (ist nicht böse gemeint)

Mo: Nur müssen Produktionsmittel (Flüsse, Wälder, Rohstoffe usw.) Gemeinschaftsgut sein damit sie jeder selbstständig zur Produktion nutzen kann.
Ma: Wie stellst du dir das vor? Soll jeder in eine Kohlengrube rennen und sich ein paar Steine schnappen?

Kohlengruben? Lass uns doch lieber über Fabriken reden (die fallen unter das "usw.")

Das wäre noch katastrophaler! Ein Beispiel: Stell dir eine Autofabrik vor. In unserem System entwickeln fähige Ingeneure die Fahrzeuge, können sie aber nicht bauen - dank der Arbeitsteilung gibt es aber wiederum leute die Autos bauen, aber nicht entwerfen können.
in deinem system würde jeder hanswurst beides versuchen und niemand käme voran. zudem sind industrielle prozesse meist abgeschlossen und können nicht von jedem für seine zwecke genutzt werden...

Ich habe mich weder an meinen Arbeitgeber, noch an irgendeinen Rohstofflieferanten je verkauft. Ich habe immernoch uneingeschränkte Menschenrechte, die mir das GG gewährt. Ich bin bisher noch nie versklavt, noch geschädigt worden

Du musstest tun was man dir sagt und bekamst nicht deinen vollen Lohn. Ist das etwa kein Schaden?

letzteres, dass ich keinen gerechten (nicht vollen!) lohn bekommen habe, empfinde ich als ungerecht - aber schaden habe ich nicht.
ich muss zwar tun, was man mir sagt (und muss auch wiederum anderen leuten sagen, was sie zu tun haben) - aber dafür komme ich beim arbeiten gut zurecht. schwierig wird es nur, wenn der über oder unter mir keinen plan von seinem job hat...

Die Telekom würde ohne staatliche Regulierungsbehörde wunderbar funktionieren...

Die T ist solch ein Saftladen, die hat selbst als staatseigener Monopolist nie richtig funktioniert.

sie würde aber als nicht-staatlicher und nicht-kontrollierter monopolist wesentlich besser funktionieren. zudem beweisen die sozialistischen unternehmchens, die es gab, dass sie als recht nicht funktionieren...

Bei freiem Wettbewerb wäre sie schon langst in Konkurs. Aber das nur am Rande...

das bezweifle ich. z.b. t-online würde wunderbar funktionieren, wenn die regulierungsbehörde nicht dauern alles kaputt macht...

Mo: Vielleicht hätte ich besser "vergesellschaftet" geschrieben. Der Staat bestimmt ja dann in diesem Betrieb nicht, er stellt nur sicher daß jeder darin frei arbeiten kann.

Ma: Was aber nicht erforderlich ist: Es reicht ja, wenn sichergestellt ist, dass du das bekommst, was dir zusteht - dann bist du nämlich nicht mehr von deinem Chef, sondern einzig und allein von deiner Leistung abhängig.

Naja ok. Wozu denn Gegensätze konstruieren wo keine sind? Ich sag ja nicht daß ich gegen dein Konzept bin, ich bin nur ziemlich sicher daß die Chefs dich mit allen Mitteln bekämpfen werden auch wenn du eine demokratische Mehrheit hinter dir hast.

nun ja, ob ich es schaffe je bundeskanzler zu werden, und solche gesetze umzusetzen, bezweifle ich sehr - zumal ich von meinem eigenen konzept noch nicht überzeugt bin. wenn überhaupt, würde ich ein buch dazu verfassen, in dem ein satz groß fett drinensteht: "Zur Umsetzung dieses Prinzips, keine Gewalt."

Der derzeitige Zustand von Produktionsmittelbesitzern hier in der BRD ist ideal.
Warum ideal?? ~5% der Bevölkerung besitzen 90% des Gesamtvermögens.

die 5% könnten nur nichts anfangen mit ihrem gut, ohne die anderen 95% und müssen deshalb ihre arbeitskraft bezahlen.

Was nicht ideal ist, ist die Art und Weise, wie man mir Arbeitnehmern zu eigenen Gunsten umgeht.

Wer das Geld hat nunmal die Macht...

und das soll sich ändern: nämlich derjenige der Geld hat, soll der sein, der auch dazu das recht hat, weil er fleißig ist. was aber unabhängig von produktionsmitteln ist - denn ein neues "Arbeitsentlohnungsgesetz" wäre ein Gesetz unter vielen, gegen das sich Unternehmen nicht wehren können...

Mo: Wie hättest du dein Traumsystem ohne Sturz des Zaren eingeführt? Durch gutes Zureden?
Ma: Vielleicht so wie in Spanien. Sicher aber nicht durch Gewalt.

Wie lief das da ab? Haben sich die Privilegierten nicht gewehrt? Gab es keine Kämpfe? Kenn mich da nicht so aus...

Grob: In Spanien starb Franko und der hat dem rechtmäßigen König wieder die macht Übergeben. Der König hat dann eine Demokratie aufgebaut.

Ma: Unter den zaren waren die Menschen freier als unter Lenin und Stalin.
Mo: Unter dem Zaren gab es 0,0 Freiheit.
Ma: unter Lenin gabs dann negative Freiheit.

Andersrum gefragt: Welche Freiheit hatte das Volk beim Zaren?

Immerhin eine gewisse Gedankenfreiheit - keinen KGB usw.. Zudem konnten sich Wirtschaftliche Prozesse (Landwirtschaft) halbwegs rational selbst organisieren - was lenin und stalin kontrollieren wollten und damit hungerepidemien verursachten...

Ich sehe bei der Erbschaftsteuer eher das Problem, dass die Leute, denen ein Erbe gut tun würde, eher geschädigt werden. Zudem haben Eltern das Recht ihren Kindern das beste zu geben...

Das Beste? :-) Einen multinationalen Konzern?
Würde ein schicker Mercedes nicht reichen?

Sicher, aber bedenke, dass es nicht nur Leute gibt, die Milliarden vererben, sondern auch Leute, die ihren kindern nur 10.000 euro oder weniger vererben - die würden nur geschädigt werden.

Ma: Es gibt kein 'euch' sondern nur 'mich', der auf die Idee gekommen ist. Zudem können 10% Milliardere nichts an einer einfachen Bundestags- und Bundesratsmehrheit ändern.

Mo: Im Zweifelsfalle holen sie einfach die Handynummer vom Kanzler raus und nach 5 Minuten Lobbying ist die Sache erledigt.

wenn der revoulutionär kanzler wäre :-)...

Zudem bezweifle ich auch, dass diese reichen Leute etwas dagegen haben, da sie ja mit Fleiß genauso viel erreichen können.

Bisher konnten sie ganz ohne Fleiß viel mehr erreichen, warum sollten sie das aufgeben?

sicher, da hast du recht.

100.000 im Jahr durch ehrliche Arbeit verdienen oder lieber viele Millionen durch Ausbeutung?

wie wäre es mit millionen durch ehrliche arbeit. stell dir folgendes vor: du bist unternehmer und deine leute arbeiten mit viel freude und motivation, das fördert innovation und produktionsleistung - deine firma würde dadurch wesentlich besser arbeiten und du könntest von dem rest, der aus deiner firma für dich bleibt noch wesentlich mehr verdienen.

Fällt da die Entscheidung schwer? Nee du, die würden über Leichen gehn um ihre Privilegien zu behalten.

wir sind nicht mehr im typischen Arbeiter&Bauern-Verhältniss aus dem späten 19. jahrhundert. Wir befinden in uns in einer welt, in der alles noch komplexer ist und besonders pauschalisierung problematisch ist.

Ma: Wo würde es denn hinführen wenn jeder ein Unternehmen gründen würde?
Mo: Jeder arbeitet selbständig, keiner muss sich herrumkomandieren und ausbeuten lassen...
Ma: Alle leute wären faul, keiner könnte organisiert arbeiten, alles gerät ins chaos

Mit anderen Worten: Wer selbständig arbeitet hat keinen Antrieb und ist unfähig mit anderen zu kooperieren?

nein, aber "die masse" der menschen ist nicht fähig sich freiwillig zu organisieren - es würde entweder zu einer chaotischen hackordnung kommen oder es würde einfach nichts mehr klappen....

Mo: Natürlich wäre: Ich hab Hunger –> Ich gehe auf den Acker (der allen gehört) ernten&säen (Arbeiten) –> Ich esse was ich produziert habe.

Ma: Nur kämst du dann nicht mehr dazu einen Fernsehr oder einen Computer zu erfinden.
Die Arbeitsteilung ist eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheit

s.o.

wo oben?

Mo: Was unterscheidet die Bismarcksche von der unseren??
Ma: dass unsere soziale Marktwirtschaft nicht zur beruhigung von politisch Andersdenkenden (Sozialisten / Sozialdemokraten), sondern zum Selbstzweck da ist.
Mo: Kannst du das beweisen?
Ma: Kannst du das gegenteil beweisen? :-)

Dein Argument, deine Beweislast. :-)

ahh... wir drehn uns im kreis...

Mo: Jeder gibt nur seinen eigenen Bedarf an.
Ma: dann hätte die wirtschaft extrem langsame reaktionszeiten.

Wie kommst du zu der Annahme?

wüßte denn frau x aus z bevor ein neues Produkt entstanden ist, dass sie es braucht?

Mo: Woher weißt du daß die Partei die du wählst die richtige ist?
Ma: sicher. aber ich weiß, dass im bundestag in den ausschüßen oft fachleute sitzen.

Aber in der Basisdemokratie stimm ich über das Ergebnis der Arbeit der Experten (den Gesetzentwurf der mir vorliegt) ab.

nur weißt du nicht, ob das, was die experten dir vorlegen, wirklich richtig ist, da du keine ahnung davon hast. zudem werden die menschen leicht müde ständig zu wählen.

@Konsumstreik
wenn man etwas braucht,kauft man es.ob morgen oder übermorgen.viel geld geht dadurch nicht verloren.

das wäre kein konsumstreik, sondern nur eine wirtschaftliche verzerrung, die die unternehmer belächeln...

ob man nun am dienstag z.b. 4 000 euro einnimmt,oder am montag und dienstag je 2000 ,schadet doch letztendlich niemandem.

das nicht - aber das hat auch politisch keine wirkung.

ich glaube,dieser streik ist ganz süß,im namen der demokratie.

ich denke der streik ist schwachsinn. er führt entweder zu nichts, oder zum absoluten gegenteil.

du musst ihn ja nicht befürworten.doch ich fänd das ganz schön,wenn du es tolerieren würdest,dass durch diese "kettenmail" viele leute sich darüber gedanken machen können,ob sie mitmachen oder nicht.

ein kettenmail, das über den möglichen "schuß nach hinten" nicht aufklärt...

Sonntag, der 30. Juni 2002, 21:49 Uhr
Name: Heike N.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Auch von mir natürlich. Und das gilt auch dann, wenn sie später mal eine fromme Christin wird

Oder auch, wenn sie sich als "typischer Krebs" entwickelt (Aszendent unbekannt) *zwinker*

KREBS
22.06.-22.07.
sensitiv, einsichtsvoll, vorsorgend, häuslich
launisch, leicht reizbar, herrschsüchtig

Irgendwas ist halt immer... *grins*

Sonntag, der 30. Juni 2002, 21:34 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Herzlichen Glückwunsch
@–>–-

Auch von mir natürlich. Und das gilt auch dann, wenn sie später mal eine fromme Christin wird:-)

Sonntag, der 30. Juni 2002, 21:29 Uhr
Name: Astrid
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Herzlichen Glückwunsch
@–>–-

Sonntag, der 30. Juni 2002, 19:56 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ all,

Danke an Alle fuer die Glueckwuensche!

Sonntag, der 30. Juni 2002, 19:51 Uhr
Name: Mojo
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Gesetzeswidrigkeiten mit Gesetzeswidrigkeiten aufzuheben ist eine Methode, die bereits ein gewisser Herr J. aus N. vor 2000 Jahren aufgehoben hat...

Huhu, so kommen wir nicht weiter! Du gibst doch selber zu daß Anhäufung von Millionenvermögen durch Ausbeutung ein Verbrechen ist. Und ich hab dir nachgewiesen daß Enteignung weder gegen Menschenrechte noch gegen die Verfassung verstößt.
Das ist doch nur so wie wenn ich einem Bankräuber sein geraubtes Geld wieder abnehme.

Mo: Wer einer kommunistischen Partei angehörte durfte nicht in den Staatsdienst, also nichtmal Lokführer werden...
Ma: wenn man einer staatsfeindlichen, menschenrechtswidrigen Organisation angehört, ist das eine ebenso legitime Konsequenz, wie man reiche Leute enteignen darf. (Ich bin gegen beides!)

Wären sie staatsfeindlich wären sie verboten worden. Es geht hier nur darum daß es in der Praxis lächerlich ist, wenn dieser Staat sich vor roten Lokführern fürchtet.

Mo: Na die meisten (wie die Pariser Commune) wurde ja auch schon vom eigenen Bürgertum niedergemetzelt bevor sie richtigen loslegen konnten.
Ma: Nenne mir einen erfolgreichen.

Die Pariser Commune war erfolgreich (nur leider ihre Gegner militärisch übermächtig).
Beispielsweise Kuba hat auch eine geringere Säuglingssterblichkeit als die USA.

Mo: Nur müssen Produktionsmittel (Flüsse, Wälder, Rohstoffe usw.) Gemeinschaftsgut sein damit sie jeder selbstständig zur Produktion nutzen kann.
Ma: Wie stellst du dir das vor? Soll jeder in eine Kohlengrube rennen und sich ein paar Steine schnappen?

Kohlengruben? Lass uns doch lieber über Fabriken reden (die fallen unter das "usw.")

Ich habe mich weder an meinen Arbeitgeber, noch an irgendeinen Rohstofflieferanten je verkauft. Ich habe immernoch uneingeschränkte Menschenrechte, die mir das GG gewährt. Ich bin bisher noch nie versklavt, noch geschädigt worden

Du musstest tun was man dir sagt und bekamst nicht deinen vollen Lohn. Ist das etwa kein Schaden?

Die Telekom würde ohne staatliche Regulierungsbehörde wunderbar funktionieren...

Die T ist solch ein Saftladen, die hat selbst als staatseigener Monopolist nie richtig funktioniert.
Bei freiem Wettbewerb wäre sie schon langst in Konkurs. Aber das nur am Rande...

Mo: Vielleicht hätte ich besser "vergesellschaftet" geschrieben. Der Staat bestimmt ja dann in diesem Betrieb nicht, er stellt nur sicher daß jeder darin frei arbeiten kann.
Ma: Was aber nicht erforderlich ist: Es reicht ja, wenn sichergestellt ist, dass du das bekommst, was dir zusteht - dann bist du nämlich nicht mehr von deinem Chef, sondern einzig und allein von deiner Leistung abhängig.

Naja ok. Wozu denn Gegensätze konstruieren wo keine sind? Ich sag ja nicht daß ich gegen dein Konzept bin, ich bin nur ziemlich sicher daß die Chefs dich mit allen Mitteln bekämpfen werden auch wenn du eine demokratische Mehrheit hinter dir hast.

Der derzeitige Zustand von Produktionsmittelbesitzern hier in der BRD ist ideal.
Warum ideal?? ~5% der Bevölkerung besitzen 90% des Gesamtvermögens.

Was nicht ideal ist, ist die Art und Weise, wie man mir Arbeitnehmern zu eigenen Gunsten umgeht.

Wer das Geld hat nunmal die Macht...

Mo: Wie hättest du dein Traumsystem ohne Sturz des Zaren eingeführt? Durch gutes Zureden?
Ma: Vielleicht so wie in Spanien. Sicher aber nicht durch Gewalt.

Wie lief das da ab? Haben sich die Privilegierten nicht gewehrt? Gab es keine Kämpfe? Kenn mich da nicht so aus...

Ma: Unter den zaren waren die Menschen freier als unter Lenin und Stalin.
Mo: Unter dem Zaren gab es 0,0 Freiheit.
Ma: unter Lenin gabs dann negative Freiheit.

Andersrum gefragt: Welche Freiheit hatte das Volk beim Zaren?

Ich sehe bei der Erbschaftsteuer eher das Problem, dass die Leute, denen ein Erbe gut tun würde, eher geschädigt werden. Zudem haben Eltern das Recht ihren Kindern das beste zu geben...

Das Beste? :-) Einen multinationalen Konzern?
Würde ein schicker Mercedes nicht reichen?

Es gibt kein 'euch' sondern nur 'mich', der auf die Idee gekommen ist. Zudem können 10% Milliardere nichts an einer einfachen Bundestags- und Bundesratsmehrheit ändern.

Im Zweifelsfalle holen sie einfach die Handynummer vom Kanzler raus und nach 5 Minuten Lobbying ist die Sache erledigt.

Zudem bezweifle ich auch, dass diese reichen Leute etwas dagegen haben, da sie ja mit Fleiß genauso viel erreichen können.

Bisher konnten sie ganz ohne Fleiß viel mehr erreichen, warum sollten sie das aufgeben? 100.000 im Jahr durch ehrliche Arbeit verdienen oder lieber viele Millionen durch Ausbeutung? Fällt da die Entscheidung schwer? Nee du, die würden über Leichen gehn um ihre Privilegien zu behalten.

Wenn du arbeiten musst, um nicht zu verhungern, dann hast du eine sehr wirksame Motivation. Diese Motivation hat in den Kapitalistischen staaten - im gegensatz zu den Sozialistischen staaten - zu einem enormen technologischen Vorsprung geführt.

Im Sozialismus musst du genauso arbeiten um nicht zu verhungern. Es sei denn *jemand* versorgt dich, aber das ist dann seine Entscheidung.

Ma: Wo würde es denn hinführen wenn jeder ein Unternehmen gründen würde?
Mo: Jeder arbeitet selbständig, keiner muss sich herrumkomandieren und ausbeuten lassen...
Ma: Alle leute wären faul, keiner könnte organisiert arbeiten, alles gerät ins chaos

Mit anderen Worten: Wer selbständig arbeitet hat keinen Antrieb und ist unfähig mit anderen zu kooperieren?

Mo: Natürlich wäre: Ich hab Hunger > Ich gehe auf den Acker (der allen gehört) ernten&säen (Arbeiten) > Ich esse was ich produziert habe.
Ma: Nur kämst du dann nicht mehr dazu einen Fernsehr oder einen Computer zu erfinden.
Die Arbeitsteilung ist eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheit

s.o.

Mo: Was unterscheidet die Bismarcksche von der unseren??
Ma: dass unsere soziale Marktwirtschaft nicht zur beruhigung von politisch Andersdenkenden (Sozialisten / Sozialdemokraten), sondern zum Selbstzweck da ist.
Mo: Kannst du das beweisen?
Ma: Kannst du das gegenteil beweisen? :-)

Dein Argument, deine Beweislast. :-)

Mo: Jeder gibt nur seinen eigenen Bedarf an.
Ma: dann hätte die wirtschaft extrem langsame reaktionszeiten.

Wie kommst du zu der Annahme?

Mo: Woher weißt du daß die Partei die du wählst die richtige ist?
Ma: sicher. aber ich weiß, dass im bundestag in den ausschüßen oft fachleute sitzen.

Aber in der Basisdemokratie stimm ich über das Ergebnis der Arbeit der Experten (den Gesetzentwurf der mir vorliegt) ab. In der Parlamentarischen D. muss ich darauf hoffen daß die sich an ihre Wahlversprechen halten und was gutes dabei rauskommt.

Samstag, um 7:36 Uhr, im Wasser
3210 Gramm
alles o.k.!
na denn: alles gute

Da schließ ich mich an. :)

Sonntag, der 30. Juni 2002, 19:25 Uhr
Name: konsumstreik
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@matze
wenn man etwas braucht,kauft man es.ob morgen oder übermorgen.viel geld geht dadurch nicht verloren.ob man nun am dienstag z.b. 4 000 euro einnimmt,oder am montag und dienstag je 2000 ,schadet doch letztendlich niemandem.mir fällt keine ware ein,die nicht länger als einen tag hält.ich glaube,dieser streik ist ganz süß,im namen der demokratie.kleinesnaiveshippiegirly
du musst ihn ja nicht befürworten.doch ich fänd das ganz schön,wenn du es tolerieren würdest,dass durch diese "kettenmail" viele leute sich darüber gedanken machen können,ob sie mitmachen oder nicht.
tschüssi

Sonntag, der 30. Juni 2002, 19:06 Uhr
Name: Matze
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Homepage: keine Homepage

@konsumstreik

ich sehs so:

entweder, dieser streik schadet kaum und wird deshalb ignoriert (vielleicht sogar mit wirtschaftlich bedingten preissteigerungen beantwortet)

oder, dieser streik schadet stark, aber in erster linie den sozial schwachen.

Sonntag, der 30. Juni 2002, 19:05 Uhr
Name: Matze
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Homepage: keine Homepage

wieso geschädigt?

meinste die Millionen, die bei (d)einem Konsumstreik verloren gehen, gehen bei den Managern verloren?

Mit nichten: dafür sind Manager viel zu gut abgesichert. Das fehlende Geld wird bei Angestellten eingespart - besonders bei den niederen Angestellten oder bei den leichter kündbaren Angestellten.

Ein ganzer tag ungeplanten einahmenaufall im einzelhandel führt zudem auch noch dazu, dass leicht verderbliche waren in massen weggeschmissen werden müssen, was bei einer hungernden weltbevölkerung auch nicht gerade eine demonstration von solidarität mit den armen dieser welt ist.

Sonntag, der 30. Juni 2002, 18:05 Uhr
Name: konsumstreik
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Homepage: keine Homepage

wieso geschädigt?

Sonntag, der 30. Juni 2002, 17:52 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

die einzigen?ok,die einzigen.sind aber ne ganze menge.und selbst,wenn es nur 10 wären:scheiße ist es doch trotzdem,oder nicht?

Jenachdem, was du als scheiße erachtest:

- Die sache mit der inflation
- Die tatsache, dass sozialschwache mit einer solchen Einkaufsverweigerung geschädigt werden

Sonntag, der 30. Juni 2002, 17:46 Uhr
Name: konsumstreik
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@matze
die einzigen?ok,die einzigen.sind aber ne ganze menge.und selbst,wenn es nur 10 wären:scheiße ist es doch trotzdem,oder nicht?

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