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Sonntag, der 29. September 2002, 15:35 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ Matze,

[...} Hätten die Geschäfte Sonntags offen, würde der Gewinn nicht weiter steigen,[...]

Dem stimme ich zu. Doch haetten die Laeden am Sonntag geoeffnet, kaemen die meisten Menschen an diesem Tag (leider). Seit der Deregulierung der Oeffnungszeiten hat sich gezeigt, dass man zwar nicht mehr Umsatz hat, aber mittlerweile gar nicht mehr weiss, wann man zusaetzliches Personal einsetzen soll. Von Montag bis Donnerstag Abend hat man etwa so viel Umsatz, wie Freitag und Samstag zusammen. Je mehr Freizeit die Leute an einem Tag haben, desto "einkaufswuetiger" sind sie. Manchmal scheint mir so, als wuessten sie in ihrer Freizeit nichts anders anzufangen, als nur einzukaufen...

sondern man hätte lauter ausgelaugte Arbeitskräfte...

Wie schon gesagt: Man nimmt sich dann halt am Dienstag, Mittwoch, etc. frei...
Ausserdem gibt es auch andere Beispiele. Ich kenne Unternehmer, die powern die ganze Woche, um sich zusaetzlich in ihrer knappen Freizeit wohltaetigen Vereinen und aehnlichen Dingen zu widmen.

Ja aber setzt du deine Überzeugungen auch im Firmenbetrieb selbst um - sprich im Umgang mit Angestellten (sofern du welche hast) etc.

Ich denke, dies spiegelt sich in der der Art und Weise wieder, wie unsere Mitarbeiterinnen ihre Arbeitsstunden (repektive Freizeit) einteilen koennen. Bei der Bezahlung kann ich auch nur das betriebswirtschaftliche moeglich machen.

Zum Beispiel eine junge Mitarbeiterin - vorher bei REWE. Vor einem Jahr kam sie zu uns. Sie war ganz erstaunt, wie "locker" es bei uns zugeht. Das faengt an, dass man nicht eine halbe Stunde vor Arbeitsbeginn "antanzen" muss und geht weiter mit der selbstaendigen Einteilung von (Zigaretten-)Pausen, Preisnachlass bei Einkaeufen oder z.B. zinsloser Ratenkauf (z.B. Fotoausruestung), das kostenlose Ausleihen von Zeitschriften und Magazinen, etc.

Gruesse
Herbert

Sonntag, der 29. September 2002, 15:34 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ Matze,

[...} Hätten die Geschäfte Sonntags offen, würde der Gewinn nicht weiter steigen,[...]

Dem stimme ich zu. Doch haetten die Laeden am Sonntag geoeffnet, kaemen die meisten Menschen an diesem Tag (leider). Seit der Deregulierung der Oeffnungszeiten hat sich gezeigt, dass man zwar nicht mehr Umsatz hat, aber mittlerweile gar nicht mehr weiss, wann man zusaetzliches Personal einsetzen soll. Von Montag bis Donnerstag Abend hat man etwa so viel Umsatz, wie Freitag und Samstag zusammen. Je mehr Freizeit die Leute an einem Tag haben, desto "einkaufswuetiger" sind sie. Manchmal scheint mir so, als wuessten sie in ihrer Freizeit nichts anders anzufangen, als nur einzukaufen...

sondern man hätte lauter ausgelaugte Arbeitskräfte...

Wie schon gesagt: Man nimmt sich dann halt am Dienstag, Mittwoch, etc. frei...
Ausserdem gibt es auch andere Beispiele. Ich kenne Unternehmer, die powern die ganze Woche, um sich zusaetzlich in ihrer knappen Freizeit wohltaetigen Vereinen und aehnlichen Dingen zu widmen.

Ja aber setzt du deine Überzeugungen auch im Firmenbetrieb selbst um - sprich im Umgang mit Angestellten (sofern du welche hast) etc.*

Ich denke, dies spiegelt sich in der der Art und Weise wieder, wie unsere Mitarbeiterinnen ihre Arbeitsstunden (repektive Freizeit) einteilen koennen. Bei der Bezahlung kann ich auch nur das betriebswirtschaftliche moeglich machen.

Zum Beispiel eine junge Mitarbeiterin - vorher bei REWE. Vor einem Jahr kam sie zu uns. Sie war ganz erstaunt, wie "locker" es bei uns zugeht. Das faengt an, dass man nicht eine halbe Stunde vor Arbeitsbeginn "antanzen" muss und geht weiter mit der selbstaendigen Einteilung von (Zigaretten-)Pausen, Preisnachlass bei Einkaeufen oder z.B. zinsloser Ratenkauf (z.B. Fotoausruestung), das kostenlose Ausleihen von Zeitschriften und Magazinen, etc.

Gruesse
Herbert

Sonntag, der 29. September 2002, 15:01 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
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http://www.haenle.de/bielefeld_verschwoerung.php

Kenn ich schon.

Dnamein Ydobon

"Nobody Niemand", bist du der Nachfolge von "Tabak Haschisch Alkohol", der hier vor ein paar Wochen aufgekreuzt ist?

Sonntag, der 29. September 2002, 14:47 Uhr
Name: Dnamein Ydobon
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Nichts ist bewiesen!

http://www.haenle.de/bielefeld_verschwoerung.php

Sonntag, der 29. September 2002, 13:11 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Herbert:

Ich auch nicht zwingend. Ich wollte lediglich die gelebte Realitaet aufzeigen (z.B. Gastronomie, Schichtdienst, etc.). Die nehmen statt dessen eben an einem anderen Tag frei. Muss ja nicht der Sonntag sein.

Das ist schon klar. Allerdings würde es nicht daran ändern, wenn der Montag ein freier Tag für (die meisten) Menschen wäre. Bei der Sonntags-Debatte kann ich nur sagen: Hätten die Geschäfte Sonntags offen, würde der Gewinn nicht weiter steigen, sondern man hätte lauter ausgelaugte Arbeitskräfte...

Mal eine andere - zugegeben ev. etwas provokante Frage - was machst du eigentlich als Unternehmer um deinen Anarchistischen / Säkularischen / Sozialistischen (?!) ansprüchen gerecht zu werden?

Die erste Erkenntnis, die ich habe, ist die, dass ich nie mehr in die Selbstaendigkeit gehen wuerde und die zweite Erkenntnis ist die, dass ich entsprechende Gruppierungen finanziell (und ideell) unterstuetze.

Ja aber setzt du deine Überzeugungen auch im Firmenbetrieb selbst um - sprich im Umgang mit Angestellten (sofern du welche hast) etc.

Gruß,

Matze

@Rebbeca:
Gäbe es einen Gott, wäre er/sie/es Atheist.
Er müßte ja nicht glauben das es ihn gibt, da er ja wüsste, das es ihn gibt.

Gibt es für einige Mitmenschen keine anderen Probleme, als sich über einen fiktiven Gott bzw. Götter zu sorgen?

War nur eine interessante sprachliche Frage, keine ernsthafte und Sorgen erregende Frage.

Sonntag, der 29. September 2002, 13:09 Uhr
Name: BOSNIER
E-Mail: xxxxxxxxxxxxx
Homepage: xxxx

xxxxxx

Sonntag, der 29. September 2002, 12:54 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Matze,

[...] auf einen freien Tag in der Woche (ich habe nicht unbedingt Sonntags frei) - würde ich trotzdem ungern verzichten.

Ich auch nicht zwingend. Ich wollte lediglich die gelebte Realitaet aufzeigen (z.B. Gastronomie, Schichtdienst, etc.). Die nehmen statt dessen eben an einem anderen Tag frei. Muss ja nicht der Sonntag sein.

[...] aber für alle Nicht-Unternehmer nicht bedeuten soll, dass diese kein Recht darauf haben.

Habe ich auch nie vorausgesetzt. Wer mit seinen Finanzen hier in der BRD gut zurecht kommt, macht eh (mindestens) den Sonntag arbeitsfrei. Die sozial minderbemittelte Schicht wird sich da schwerer tun...

Auch ohne Religion bin ich mit der jetzigen Feiertagsverteilung eigentlich recht zufrieden, da die Abstände von immer ca. 6-8 Wochen Feiertage nicht zur Gewohnheit werden lassen.

Wie schon gesagt - ich benoetige keine (religioes bedingten) Feiertage.

Mal eine andere - zugegeben ev. etwas provokante Frage - was machst du eigentlich als Unternehmer um deinen Anarchistischen / Säkularischen / Sozialistischen (?!) ansprüchen gerecht zu werden?

Die erste Erkenntnis, die ich habe, ist die, dass ich nie mehr in die Selbstaendigkeit gehen wuerde und die zweite Erkenntnis ist die, dass ich entsprechende Gruppierungen finanziell (und ideell) unterstuetze.

Kannst du damit überhaupt einen Erfolg verbuchen?

Meinst Du geschaeftlich? Dann bisher schon.

Gruesse
Herbert

Sonntag, der 29. September 2002, 09:55 Uhr
Name: Rebecca E.
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Gäbe es einen Gott, wäre er/sie/es Atheist.

Er müßte ja nicht glauben das es ihn gibt, da er ja wüsste, das es ihn gibt.

Gibt es für einige Mitmenschen keine anderen Probleme, als sich über einen fiktiven Gott bzw. Götter zu sorgen?

Merkwürdig...

Sonntag, der 29. September 2002, 01:52 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
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Ich war Atheist - bis ich merkte, dass ich Gott bin.

Reine Wortspielerei: Ist Gott nun ein Atheist oder ein Theist?

Sonntag, der 29. September 2002, 01:21 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
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@Herbert:

[Sonntag]

Ob Religion hin oder her - auf einen freien Tag in der Woche (ich habe nicht unbedingt Sonntags frei) - würde ich trotzdem ungern verzichten. Sicher ist es für dich als Unternehmer eher schwierig(er) Urlaub zu nehmen, was aber für alle Nicht-Unternehmer nicht bedeuten soll, dass diese kein Recht darauf haben.

Auch ohne Religion bin ich mit der jetzigen Feiertagsverteilung eigentlich recht zufrieden, da die Abstände von immer ca. 6-8 Wochen Feiertage nicht zur Gewohnheit werden lassen.

[Unternehmen]

Mal eine andere - zugegeben ev. etwas provokante Frage - was machst du eigentlich als Unternehmer um deinen Anarchistischen / Säkularischen / Sozialistischen (?!) ansprüchen gerecht zu werden? Kannst du damit überhaupt einen Erfolg verbuchen?

Wie auch immer,

N8

Samstag, der 28. September 2002, 20:01 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
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Da ich persoenlich weder regelmaessigen Urlaub habe - und wenn, nur etwa eine Woche im Jahr - noch an Sonn- und Feiertagen in die Kirche gehe, auch diese Tage nicht zur religioesen Besinnung verwende, kann ich gerne drauf verzichten.

Meine Arbeitswoche im Einzelhandel beginnt Montags um 7:00 Uhr - taeglich bis 20:00 Uhr geoeffnet - und endet am Samstag um 16:00 Uhr. Da kommt es mir auf den siebten Tag auch nicht mehr drauf an. Wenn ich heute sechs Wochen Urlaub haette, ich wuesste est mal gar nicht, was ich in dieser Zeit tun sollte.

Jedem das Seine. Doch mit religioesem Bekenntnis hat der (angeblich) arbeitsfreie Sonntag (man gucke sich nur die vielen Bediensteten in der Gastronomie, die Schichtarbeiter in der Autoindustrie, etc. an) nur wenig gemein - eher mit trauten Gewohnheiten.

Samstag, der 28. September 2002, 19:08 Uhr
Name: Matze
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Der Sonntag ist keine Erfindung der Christen. Naeheres mag der geneigte Leser den Inhalten des Mithras-Kults entnehmen...

Allerdings wird die zunehmende Areligiosität der Menschen als Argument zur Abschaffung des Sonntags genommen.

Gruß,

Matze

Samstag, der 28. September 2002, 13:57 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Der Sonntag ist keine Erfindung der Christen. Naeheres mag der geneigte Leser den Inhalten des Mithras-Kults entnehmen...

Samstag, der 28. September 2002, 12:33 Uhr
Name: Bums
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Ihr Atheisten seid auch froh dass es Sontag gibt!

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