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Dienstag, der 8. Oktober 2002, 15:49 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Dieser Dichter habe u.a. gesagt, dass es zwei Arten von Menschen gebe: Entweder habe ein Mensch die Religion aber keine Vernunft oder ein Mensch habe die Vernunft aber keine Religion.

Und wieder jemand, auf den ich den alten Sokrates zitieren kann...

Dienstag, der 8. Oktober 2002, 15:45 Uhr
Name: 666
E-Mail: roberto.rodig@freenet.de
Homepage: http://people.freenet.de/baphomet

Satan bedeutet freies Denken

Dienstag, der 8. Oktober 2002, 14:51 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Britta:
Die Kirche bekommt auf keinen Fall das Geld. Der Staat zieht bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes die "üblichen Abgaben" ab, dass sind lt. BVerfG diejenigen, die die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer zahlt. Das Geld bleibt also in der Versicherungskasse - so oder so.

Die Sache mit dem Abzug der Kirchensteuer wird sich aber innerhalb der nächsten Zeit vermutlich erledigen, da bereits jetzt nur noch gut die Hälfte der Arbeitnehmer Mitglied einer Kirche ist und von einer "überwiegenden Mehrheit" schon lange nicht mehr die Rede sein kann.

Wenn man jetzt also gegen diesen Abzug beim Sozialgericht klagt, bestehen gute Chancen auf Erfolg.

Dienstag, der 8. Oktober 2002, 14:17 Uhr
Name: Britta Hohler
E-Mail: britta.hohler@gmx.de
Homepage: keine Homepage

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielleicht können Sie mir helfen. Ich bin schon seit Jahren aus der ev. Kirche ausgetreten. Zur Zeit bin ich arbeitslos. Das Arbeitsamt zieht, trotz hinweis auf dem Kirchenaustritt Kirchensteuer ab. Auf Nachfrage erhielt ich die Antwort, dass ein gewisser Grundbetrag immer abgezogen wird (mit der Bezeichnung Kirchensteuer), aber nicht an die Kirche weitergeleitet wird, sondern in einen großen Topf (?) fliesst. Nun stellt sich mir die Frage, ob es nicht ratsam wäre wieder in die Kirche einzutreten, damit diese das Geld bekommt? Natürlich ist bei den knappen finanziellen Verhältnissen auch entscheidend, ob sich der abzuführende Betrag extrem erhöhen würde?

Besten Dank im voraus

Ihre Britta Hohler

Dienstag, der 8. Oktober 2002, 12:45 Uhr
Name: Atheist
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

WER EINEM PFAFFEN BEICHTET, WIRD NICHT REINER, ALS
WENN ER SICH AN EINER UNFLÄTIGEN SAU REIBT.
Gut, gell? Von Otto von Corvin

Dienstag, der 8. Oktober 2002, 10:16 Uhr
Name: Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Beim nächtlichen Betrachten des himmlischen Sternehimmels frage ich mich, wozu brauchen die
Menschen eigentlich noch das verlogene, natur- und
menschenfeindliche Christentum?
Wir schauen in ein viele milliarden altes Universum und haben auf der Erde ein 2000 Jahre altes Christentum mit einem Greis an der Spitze.
Darum ade Christentum!

Dienstag, der 8. Oktober 2002, 09:23 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Bibel:
Meinst du, dass ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht Gott der Herr, und nicht vielmehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt?
Hesekiel 18,23

Hört sich ja echt nett an, dieser Gott. Selbst der vorher Gottlose darf am Leben bleiben. Doch der Text geht ja weiter:

"Und wenn sich der Gerechte abkehrt von seiner Gerechtigkeit und tut Unrecht und lebt nach allen Greueln, die der Gottlose tut, sollte der am Leben bleiben? An alle seine Gerechtigkeit, die er getan hat, soll nicht gedacht werden, sondern in seiner Übertretung und Sünde, die er getan hat, soll er sterben."

Tja...

Kurz vor diesen Zeilen im gleichen Kap. steht übrigens:
"Doch ihr sagt: «Warum soll denn ein Sohn nicht die Schuld seines Vaters tragen?» Weil der Sohn Recht und Gerechtigkeit geübt und alle meine Gesetze gehalten und danach getan hat, soll er am Leben bleiben. 20Denn nur wer sündigt, der soll sterben."

Also hält Gott sich nicht an die von ihm selbst in den 10 Geboten aufgestellten Regel. Denn dort heißt es doch eindeutig, dass der strafen will bis ins dritte und vierte Glied.

Dienstag, der 8. Oktober 2002, 09:06 Uhr
Name: H.J.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Anmerkung: Alle Namen und Personen in dieser Geschichte sind frei erfunden :-)

Ich fahr nie zu schnell. Niemals!!
*Hüstel*

Dienstag, der 8. Oktober 2002, 07:04 Uhr
Name: Die Bibel
E-Mail: keine E-Mail
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Meinst du, dass ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht Gott der Herr, und nicht vielmehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt?
Hesekiel 18,23

Jesus sagt:
Es wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.

Lukas 15,7

Dienstag, der 8. Oktober 2002, 01:56 Uhr
Name: Dieter Schmitt
E-Mail: d-r.schmitt@t-online.de
Homepage: keine

Warum findet man unter KULTUR/Literatur eigentlich keine Hinweise auf die sehr empfehlenswerten Bücher von Bassam Tibi?

Sie sollten doch wohl für jeden freiheitlich denkenden Menschen zur Pflichtlektüre gehören. Wer das ist?

Der Mahner aus dem Morgenland, die Stimme der Vernunft, die uns mahnt, unsere aus Aufklärung und säkularer Vernunft geborene Gesellschaft nicht als unverrückbares Zentrum des Universums zu betrachten.

Es ist bezeichnend, dass er sich genötigt sieht, uns explizit aufzuzeigen, welche Werte wir und jeder Fremde in unserem Land wertschätzen sollten.

Wenn er in seinem Buch "Islamische Zuwanderung - Die gescheiterte Integration" mahnt, dass unser völlig inkonsequenter Begriff des Humanismus und die aus falsch verstandenem Toleranzbegriff folgende ungerechtfertigte Selbstverleugnung uns daran hindern das Richtige weil Notwendige zu tun und statt dessen dazu führen, Freiraum für Parallelgesellschaften als Nährboden für einen totalitären Neo-Absolutismus zu ermöglichen, dann hat er nachweislich recht.

Ich würde mir aber wünschen, dass er hinsichtlich der von ihm definierten und vehement geforderten Leitkultur als Wertekonsens für eine integrierte friedliche Gesellschaft weniger häufig Oberbegriffe wie Demokratie, Toleranz und Pluralismus verwenden sondern auf einer tieferen Ebene mehr konkrete Inhalte wie Gleichheit von Mann und Frau vor dem Gesetz, Gleichberechtigung im täglichen Leben oder das Primat der Ethik vor der Religion anführen würde. Dies würde dem säkularen Leser und auch dem Kulturfremden die Notwendigkeit eines Konsens noch stärker vor Augen führen.

Vermisst habe ich die Feststellung, dass die von ihm definierte und geforderte Leitkultur ebenfalls einen neo-absolutistischen Geltungsanspruch erheben müsste, wenn sie sich nicht infolge demographischer Veränderungen oder durch Bedeutungsverschiebungen in den Definitionen selbst aushebeln soll.

Der Hinweis auf die unterschiedlichen Bedeutungen des Begriffes Toleranz bei indifferenten Relativisten einerseits (das ist eine treffende Beschreibung des aufgeklärten Gutmenschen) und bei Neo-Absolutisten andererseits (islamischer Missionierungsanspruch) ist nach meiner Meinung für die Praxis zu subtil.

Das aufgezeigte Gefahrenpotential einer totalitären Theokratie ist wohl realistisch. Es gibt Beispiele. Blosser Faschismus wäre weniger beunruhigend (das hat er so nicht gesagt; das ist meine Meinung).

Für mich stellt sich die Frage:

Was wollen wir mit dieser ungesteuerten Anhäufung sozialen Sprengstoffes eigentlich erreichen? Ist uns schon wieder langweilig?

Zum Abschluss noch etwas Tradition:

Im Feuilleton der Wochenzeitung "Die Zeit" vom 2.10.2002 habe ich ein Interview mit dem syrischen Lyriker Adonis gefunden.

Er sagt, bereits vor tausend Jahren (also lange vor Nietzsche) lebte und wirkte der Dichter Al-Ma'ari, dessen Werk eine einzige Religionskritik gewesen sei.

Dieser Dichter habe u.a. gesagt, dass es zwei Arten von Menschen gebe: Entweder habe ein Mensch die Religion aber keine Vernunft oder ein Mensch habe die Vernunft aber keine Religion.

... für den Fall, dass jemand Nietzsche ausgelesen hat. ;-))

Montag, der 7. Oktober 2002, 23:51 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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ALLES DENKEN bedeutet ja nicht zwingend, alles zu wissen. :-)))

Wenn es einen Gott gäbe (was weder beweisbar, noch verneinbar ist), dann könnte er einen Menschen erschaffen haben.

Ja - wenn!

Da jedoch solche Überlegungen reinster Käse sind, sollte Humanismus nicht Antireligionismus umfassen, sondern Säkularismus.

Das eine schliesst das andere nicht aus. Im Gegenteil: Ich kenne sogar ganz humane GLAEUBIGE :-))))

Gruesse
Herbert

Montag, der 7. Oktober 2002, 22:56 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
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Ein Teil des Humanismusbegriffes beinhaltet fuer mich "menschenbezogen", "aus dem Menschen heraus...", "Menschlichkeit", etc.
Das impliziert durchaus die "Abwesenheit" nichtmenschlicher, also nichthumanistischer Variablen, wie z.B. ein mysterioeser Gott.

Das ist nicht gesagt. Wenn es einen Gott gäbe (was weder beweisbar, noch verneinbar ist), dann könnte er einen Menschen erschaffen haben. Da jedoch solche Überlegungen reinster Käse sind, sollte Humanismus nicht Antireligionismus umfassen, sondern Säkularismus. Humanismus soll m.E. diese religiöse Frage komplett ignorieren - und allerhöchstens da, wo die Religionen gegen die Menschenrechte verstoßen, greifen.

(Ist meine Ansicht von dieser Sache)

Wir DENKEN lediglich ALLES, waehrend Du GLAUBST zu wissen...

Wie war das mit dem Sokrates :-)))

Montag, der 7. Oktober 2002, 22:54 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
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Mich auch. Aber mal was anderes:
Angenommen Heike J. und ihre Mitstreiter auf dieser Website verbreiteten nur "Halbwahrheiten" (was ihnen noch niemals nachgewiesen wurde seitdem ich hier mitlese (und das nicht erst seit vorgestern) ich warte eigentlich jedesmal vergeblich auf einen wasserdichten Gegenbeweis), dann würde dies bedeuten die Hälfte von dem was auf dieser Seite steht ist "wahr".
Reicht das nicht aus um jeder Art von christlicher Sekte, einschließlich der Großen, für immer den Rücken zu kehren?

Nein.

Nachweisbares Beispiel:

Ich sage "Frank fuhr zu schnell."

Nur besteht dieser Satz leider aus einer Halbwahrheit. In der Tat fuhr jemand zu schnell - aber es war leider nicht Frank, sondern Heike.

Nun nimmt dich die Polizei fest und sagt sich: "Naja, Frank fuhr zu schnell - ist zwar eine Halbwahrheit. Aber das reicht aus, um ihn deswegen dranzunehmen."

Dann wärst du sicher angeschmiert und Heike würde sich ins Fäustchen lachen...

––-
Anmerkung: Alle Namen und Personen in dieser Geschichte sind frei erfunden :-)

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