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Mittwoch, der 9. Oktober 2002, 11:45 Uhr
Name: Antichrist
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Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Christlicher
Spruch bis heute gültig. Ich bin absoluter Gegner
des Christentums, glaube niemals an den erdachten
Gott, an die elende Kirche mitsammt dem Anhang.
Es waren eigene Erfahrungen, die mich bewegen, die
Kirche und das Christentum - Mörderbrut - so madig
zu machen, wie sie es verdienen.
Sollte einer von der christlichen Seite nachweisen, daß nicht ein einziger Mensch im Namen des Kreuzes getötet worden ist, es tatsächlich einen "Gott" gibt, niemals Judenverfolgungen stattfanden und kein einziges Konzentrationslager gegeben hat, das von Priestern
geleitet wurde und niemals Hexenverfolgungen und
die Inquistion gegeben hat, dann könnte ich glatt
zum Christentum konvertieren. Amen.

Mittwoch, der 9. Oktober 2002, 11:36 Uhr
Name: Ossi
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@ Maud

Wo ist eigentlich Ossi?

Der liest ab und zu mal gelangweilt oder interessiert mit, sieht aber aus den von Frank genannten Gründen ("Hier gibt es eigentlich nichts zu diskutieren. ...") keinen Grund, sich in die Grabenkämpfe zwischen Matze und Antichrist/Wolfgang/Atheist einzumischen. Aber nett, dass mich wenigstens eine vermisst ;-)

Ist also jeder Atheist auch ein Pazifist?

Mit Sicherheit nicht. Ein Atheist verneint die Existenz Gottes, über seine Friedfertigkeit bzw. Einstellung zu Krieg sagt das aber noch nichts aus. Ich selbst bin Christ und würde mich durchaus als Pazifist bezeichnen und viele andere Gläubige ebenfalls. Wenn Du unter wissen.de suchst, findest Du sogar: "Vorläufer des modernen Pazifismus waren die Quäker und die Mennoniten als radikale Kriegsdienstverweigerer. Aus ihren Reihen gingen die ersten pazifistischen Gesellschaften hervor..." - Pazifismus also seine Wurzeln in christlichen Kreisen hat.

Mittwoch, der 9. Oktober 2002, 10:47 Uhr
Name: Maud
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Hallo Frank

So ganz alleine bist Du nicht, ich gebe Dir recht, doch von Diskussion kann man sowieso nicht mehr reden. Genauso wie im Forum hat doch meistens nur einer das große Sagen..............
Wo ist eigentlich Ossi?

Einen "Gott" (ich nehm das Wort nicht gerne her) gibt es für mich nicht. Jedenfalls kein Wesen, das direkt auf mein Leben Einfluß hat.
Ich bin Realist und Existentialist
Doch ausschließen kann ich ich weder das eine noch das andere. Beides ist eigentlich nicht beweisbar.
An diesen jedoch rational nicht nachvollziehbaren Gott der sogenannten Christen mitsamt ihrer Kirche, diesen Hirngespinnsten der Bibel, und Schulkinde- und Schäfchenverars.... kann ich nicht "glauben". Genauso geht es mir mit den anderen Religionen und "Glaubensrichtungen", Esoterik, Kaffeesatzlesen, I-Ging usw.
Da kann man höchstens die Hände vor die Augen schlagen und seufzen.
Aber jeder kann glauben, was er will.
Auch dass er im Namen Gottes töten soll??????????
Also doch nicht so einfach, da möchte ein jeder "Atheist" (auch ein Wort, das ich nicht so gerne hernehme) missionieren. Das leuchtet mir schon eher ein.
Ist also jeder Atheist auch ein Pazifist?

Viele Grüße
Maud

Mittwoch, der 9. Oktober 2002, 08:25 Uhr
Name: Frank
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Weiterhin viel Spaß beim Diskutieren,

Hier gibt es eigentlich nichts zu diskutieren.
Einen Austausch von Argumenten sehe ich hier nicht.
Jeder beharrt aus seinem Standpunkt. Entweder man glaubt eben an einen Gott oder man tut es nicht.
Ich scheine so ziemlich der einzige hier zu sein, der sich seiner Sache nicht wirklich sicher ist, was die Frage nach der Existenz von etwas "göttlichem" betrifft.
Allerdings lehne ich den Glauben an einen personalen anbetbaren Schöpfergott, der willkürlich belohnt oder bestraft (und dessen "Willen" jeder Gläubige angeblich kennt) mittlerweile vollkommen ab und sehe den Gottesbegriff eher abstrakt.
Eine Art metaphysische "Steuereinheit" für die physikalische Realität würde ich auch schon als "Gott" bezeichnen.
Das diese dann abhängig vom Glauben des einzelnen in persönliche Schicksale eingreift erscheint mir allerdings extrem unwahrscheinlich.

Mittwoch, der 9. Oktober 2002, 08:16 Uhr
Name: Frank
E-Mail: keine E-Mail
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Jaja, schön und gut - aber könntest du sagen, worauf du dich überhaupt beziehst?

Er meint dein Beispiel, denk ich mal.

Mittwoch, der 9. Oktober 2002, 07:43 Uhr
Name: Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

An Matze: erkläre mal das Vorhandensein eines
christlichen Gottes und die Notwendigkeit eines
Stellvetreters auf Erden!
Du gibst dich übrigens ganz schön ab mit dem Antichristen, danke schön! "Dumme Menschen" scheinen es dir doch angetan zu haben! Hast du
Angst?

Mittwoch, der 9. Oktober 2002, 00:09 Uhr
Name: krgl
E-Mail: swissfun6@yahoo.com
Homepage: http://www.proletariat.ch

die revolution hat bereits begonnen...

Dienstag, der 8. Oktober 2002, 23:21 Uhr
Name: Matze
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Das Beispiel ist Unsinn. Es beschreibt das, was allgemein unter einer vorsätzlichen Lüge oder fahrlässigen Falschannahme verstanden wird.

Manche Atheisten kann man der vorsätzlichen Lüge ebenso bezichtigen, wie Religiöse.

Ein Beispiel für eine Halbwahrheit wäre, wenn eine Person (nennen wir sie mal unvoreingenommen WillyWichtig) mit zu hoher Geschwindigkeit durch eine geschlossene Ortschaft rast.
Der Zeuge (nennen wir ihn ebenso unvoreingenommen mal Ralph) sieht das, zeigt ihn an und behauptet WillyWichtig hatte mindestens 150 Sachen drauf.
Aber laut Radarfoto waren es nur 87km/h.
Dann verbreitet Ralph eine Halbwahrheit.
Dieser Umstand ändert aber nichts daran, dass WillyWichtig ein Raser ist.

Es wäre eine Lüge, wenn Ralph dies beabsichtigen würde.

Die Authenzität der Namen in meinem Beispiel ist übrigens historisch gesichert.

Irrelevant.

Dienstag, der 8. Oktober 2002, 23:18 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
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ein Satz der Form: "A macht y" kann nur der Tatsächlichkeit entsprechen oder nicht; seine Struktur ist zweiwertig. Beim Wechseln der Subjektstelle A kommt eine neue Aussage raus, auch wenn ihr das selbe Prädikat y zugeordnet wird und keine "Halbwahrheit". Vergleichbares (fuzzy) gibt es höchstens in der mehrwertigen Logik, die aber auch keinen Austausch der Subjektstellen duldet. Ein Grundkurs in der Aussagenlogik könnte dazu dienen, solche erheiternden "Schlußfolgerungen", wie Du sie weiter unten aufbaust, zu vermeiden. Da aus Falschem bekanntlich Beliebiges folgt, pinkelst Du Dir damit selbst ans Bein. "Nachgewiesen" hast Du damit gar nichts, außer Unfähigkeit im Aufstellen eines korrekten Schlusses.

Jaja, schön und gut - aber könntest du sagen, worauf du dich überhaupt beziehst?

Dienstag, der 8. Oktober 2002, 21:19 Uhr
Name: Peter
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Lieber Matze,
ein Satz der Form: "A macht y" kann nur der Tatsächlichkeit entsprechen oder nicht; seine Struktur ist zweiwertig. Beim Wechseln der Subjektstelle A kommt eine neue Aussage raus, auch wenn ihr das selbe Prädikat y zugeordnet wird und keine "Halbwahrheit". Vergleichbares (fuzzy) gibt es höchstens in der mehrwertigen Logik, die aber auch keinen Austausch der Subjektstellen duldet. Ein Grundkurs in der Aussagenlogik könnte dazu dienen, solche erheiternden "Schlußfolgerungen", wie Du sie weiter unten aufbaust, zu vermeiden. Da aus Falschem bekanntlich Beliebiges folgt, pinkelst Du Dir damit selbst ans Bein. "Nachgewiesen" hast Du damit gar nichts, außer Unfähigkeit im Aufstellen eines korrekten Schlusses.

Weiterhin viel Spaß beim Diskutieren,
Peter

Dienstag, der 8. Oktober 2002, 20:13 Uhr
Name: Frank
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Nun nimmt dich die Polizei fest und sagt sich: "Naja, Frank fuhr zu schnell - ist zwar eine Halbwahrheit. Aber das reicht aus, um ihn deswegen dranzunehmen."

Dann wärst du sicher angeschmiert und Heike würde sich ins Fäustchen lachen...

Das Beispiel ist Unsinn. Es beschreibt das, was allgemein unter einer vorsätzlichen Lüge oder fahrlässigen Falschannahme verstanden wird.
Ein Beispiel für eine Halbwahrheit wäre, wenn eine Person (nennen wir sie mal unvoreingenommen WillyWichtig) mit zu hoher Geschwindigkeit durch eine geschlossene Ortschaft rast.
Der Zeuge (nennen wir ihn ebenso unvoreingenommen mal Ralph) sieht das, zeigt ihn an und behauptet WillyWichtig hatte mindestens 150 Sachen drauf.
Aber laut Radarfoto waren es nur 87km/h.
Dann verbreitet Ralph eine Halbwahrheit.
Dieser Umstand ändert aber nichts daran, dass WillyWichtig ein Raser ist.

Die Authenzität der Namen in meinem Beispiel ist übrigens historisch gesichert.

Dienstag, der 8. Oktober 2002, 15:54 Uhr
Name: Matze
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@Atheist:

WER EINEM PFAFFEN BEICHTET, WIRD NICHT REINER, ALS WENN ER SICH AN EINER UNFLÄTIGEN SAU REIBT.
Gut, gell? Von Otto von Corvin

Schlecht. Reimt sich nicht mal. Dumpfe Polemik ist zudem nur für Menschen mit vermindertem Denkvermögen. Da fällt mir ein passender Spruch von Einstein ein (aber da ich nicht selbst polemisieren will, lasse ich ihn weg)...

@Antichrist:

Beim nächtlichen Betrachten des himmlischen Sternehimmels frage ich mich, wozu brauchen die
Menschen eigentlich noch das verlogene, natur- und menschenfeindliche Christentum?

Beim täglichen Betrachten deiner Texte frage ich mich, wie blöd kann ein Mensch eigentlich sein?

Wir schauen in ein viele milliarden altes Universum und haben auf der Erde ein 2000 Jahre altes Christentum mit einem Greis an der Spitze.
Darum ade Christentum!


Insbesondere denke ich daran, dass bereits seit Jahrtausenden dumme Menschen dummes Zeug gesagt haben, um die strohdummen Massen zu mobilisieren und es immer Menschen gab, die das nachgeplappert haben - gelle Antichrist...

Dienstag, der 8. Oktober 2002, 15:50 Uhr
Name: Matze
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Satan bedeutet freies Denken

Jaja und Quatschköpfe gehen auf die Nerven. Mir zumindest.

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