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Freitag, der 11. Oktober 2002, 23:25 Uhr
Name: Neffoseb
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ihr seid alle gaga!

Freitag, der 11. Oktober 2002, 21:58 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Schüler halten sich im Laufe eines Tages in verschiedenen Klassenräumen auf. Und das Kreuz muss nur immer dort abgehangen werden, wo der Schüler gerade unterrichtet wird.

Das war mir bewusst. Die noch offene Frage ist ja, warum im besagten Klassenzimmer der Lattenjupp noch hing?
Fuer die Kinder der betreffenden Klasse wuerde es dennoch ein Leichtes sein, den "Querulanten" zu lokalisieren - spaetestens dann waere der Datenschutz, respektive die Anonymitaet ad absurdum gefuehrt (was ja letztlich mit zur Intention des bayer. Sonderweges gehoert).

Vom Klassenleiter ist in dem Artikel überhaupt nicht die Rede.

Der - nicht naeher bestimmte - Lehrer sollte das besagte Kruzifix nach Betreten des Klassenzimmers abnehmen.

Und ob der in der ersten Stunde unterrichtende Lehrer wusste, für wenn das Kruzifix abgehängt werden soll, kann man dem Text auch nicht entnehmen.

Das ist richtig.

Und ob bereits vorher der Wunsch des Vaters öffentlich bekannt war und ob die Schulleitung dies bekannt gemacht hat oder möglicherweise der Vater selbst, ist uns nicht bekannt.

Darueber werde ich entweder weiter berichten - falls die Presse den Vorgang weiterhin fuer berichtenswert haelt - oder ich finde noch was im Internet dazu.

Freitag, der 11. Oktober 2002, 21:48 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Dabei verfolgen sie mit eingeübter Rhetorik und geschickter Strategie nur ein Ziel: ungerechtfertigte Zweifel an der gängigen Lehrmeinung und der Schulmedizin überhaupt zu säen.

Der Begriff gaengige Lehrmeinung...

...ist das nun eine Meinung oder ist das eine verifizierbare wissenschaftliche Erkenntniss?

Wenn ja, dann sollte man diese auch als solche betiteln.

Denn, die gaengige Lehrmeinung zum Thema Religion, kennen wir zur Genuege...

Freitag, der 11. Oktober 2002, 12:16 Uhr
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Hier gibt's aber Bilder vom AIDS-Virus:
http://listen.to/hiv

Freitag, der 11. Oktober 2002, 12:10 Uhr
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Hier gibt's aber Bilder vom AIDS-Virus:
http://listen.to/hiv

Freitag, der 11. Oktober 2002, 08:57 Uhr
Name: Heike J.
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Die Passage im Bayerischen Schulgesetz lautet:
1Angesichts der geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns wird in jedem Klassenraum ein Kreuz angebracht. 2Damit kommt der Wille zum Ausdruck, die obersten Bildungsziele der Verfassung auf der Grundlage christlicher und abendländischer Werte unter Wahrung der Glaubensfreiheit zu verwirklichen. 3Wird der Anbringung des Kreuzes aus ernsthaften und einsehbaren Gründen des Glaubens oder der Weltanschauung durch die Erziehungsberechtigten widersprochen, versucht der Schulleiter eine gütliche Einigung. 4Gelingt eine Einigung nicht, hat er nach Unterrichtung des Schulamts für den Einzelfall eine Regelung zu treffen, welche die Glaubensfreiheit des Widersprechenden achtet und die religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen aller in der Klasse Betroffenen zu einem gerechten Ausgleich bringt; dabei ist auch der Wille der Mehrheit soweit möglich zu berücksichtigen.

Der obige Passus ist aber in diesem Fall gar nicht anzuwenden, da es sich um eine Gesamtschule handelt. Die Vorschrift, dass in jedem Klassenraum ein Kreuz aufzuhängen ist, gilt aber nur für Grund- und Hauptschulen. In allen anderen Schulen schreibt der bayerische Gesetzgeber also gar nichts vor.

Freitag, der 11. Oktober 2002, 08:42 Uhr
Name: Heike J.
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Zudem waere bekannt, dass der Betroffene sich in genau dieser Klasse befindet

Schüler halten sich im Laufe eines Tages in verschiedenen Klassenräumen auf. Und das Kreuz muss nur immer dort abgehangen werden, wo der Schüler gerade unterrichtet wird.

Meines Erachtens reicht der Elternwunsch nach Verschiegenheit aus, dem der Schulleiter auch gegenueber den Klassenleitern nachkommen muesste. Ansonsten haette dieser Anonymitaetspassus keinen Sinn.

Vom Klassenleiter ist in dem Artikel überhaupt nicht die Rede. Und ob der in der ersten Stunde unterrichtende Lehrer wusste, für wenn das Kruzifix abgehängt werden soll, kann man dem Text auch nicht entnehmen. Und ob bereits vorher der Wunsch des Vaters öffentlich bekannt war und ob die Schulleitung dies bekannt gemacht hat oder möglicherweise der Vater selbst, ist uns nicht bekannt.

Freitag, der 11. Oktober 2002, 08:26 Uhr
Name: Antichrist
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Eine Frage sei an Herbert gestattet:
Die Kirche hat doch tausende von antichristlichen
Büchern verbrannt. Doch sind etliche der Nachwelt
überliefert worden. Was waren das für große Menschen, die es geschafft haben, unter Lebensgefahr Bücher beiseite zu schaffen, die die
Wahrheit des Christentums puplizieren. Und, kein
einziges Gericht konnte jene Bücher der Lüge überführen und die Kirche konnte nichts dagegen
unternehmen. Sie hat zwar die Schreiber verbrannt aber die Bücher blieben erhalten. Meine absolute
Hochachtung jenen großen, leider unbekannten Menschen.

Freitag, der 11. Oktober 2002, 08:22 Uhr
Name: Maud
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Hallo Herbert

Eigentlich ist das Ganze ein Kasperltheater, aber bei dieser "christlichen Tradition" (O-Ton Edi) in Bayern kaum verwunderlich.
Wenn es Dich genauer interessiert, kann ich im Bayerischen Schulgesetz nachsehen. Wir haben immer die neueste Auflage. Ich sitze an der Quelle.
Ich kann mich an einen Elternabend meiner ältesten Tochter erinnern. Das Kreuz im Klassenzimmer zeigte nach unten. Meine Tochter meinte, das hätte bis jetzt noch kein Lehrer bemerkt. Die Schüler hatten ihren Spaß dabei.
Eigentlich sollte man alle Andersgläubigen aufrufen, z.B. den Koran in Krankenhäuser auszulegen, einen Buddha im Klassenzimmer aufzustellen, Gebetsteppiche, bzw dementsprechende Räume in Betrieben bereitzuhalten..... und vieles mehr :-)))))))))
Ich versuche ab und zu Moslems zu verklickern, dass sie mit ihren Steuergeldern die beiden Großkirchen in Deutschland unterstützen, doch ich ernte nur Erstaunen. Kein Interesse. Wie auch bei den meisten Deutschen.

Gruß
Maud

Donnerstag, der 10. Oktober 2002, 23:06 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Hallo Heike,

leider habe ich im Netz nicht mehr zu diesem Fall gefunden.

Hmm, es steht ja in dem Artikel drin, dass die Kreuze abgehangen wurden. Und wenn das Kreuz im Klassenraum des betroffenen Schülers jeweils kurz vor dessen Unterricht entfernt wird - wie im Artikel angedeutet -, wäre dem Gesetz auch genüge getan.

Details ueber das Gesetz (und dessen Ausfuehrungsbestimmungen) habe ich jetzt nicht nachgeguckt. Ich weiss nur, dass kaum ein Schueler erst nach seinem Lehrer das Klassenzimmer betritt. D. h., Kruzifixe befinden sich somit sehr wohl in Klassenzimmern, in denen Schueler bis zum Unterrichtsbeginn warten. Die Abnahme des Kruzifixes kurz vor (oder nach?) Unterrichtsbeginn durch die Lehrkraft erhielte dadurch nochmals symboltraechtigen Charakter vor versammelter Klasse. Zudem waere bekannt, dass der Betroffene sich in genau dieser Klasse befindet

Ob der Datenschutz von der Schule verletzt wurde, kann dem Artikel nicht entnommen werden.

Inwieweit im Allgemeinen der Schulleiter dem Verschwiegenheitsgebot gegenueber dem Lehrerkollegium verpflicht ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Meines Erachtens reicht der Elternwunsch nach Verschiegenheit aus, dem der Schulleiter auch gegenueber den Klassenleitern nachkommen muesste. Ansonsten haette dieser Anonymitaetspassus keinen Sinn.

Gruesse
Herbert

Donnerstag, der 10. Oktober 2002, 22:25 Uhr
Name: Sozialist
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Ein Schüler hat in den Ferien den Wahnsinn des Kapitalismus verstanden: Wenn er sie hat, gibt er die Zeit einfach aus und wenn nicht, dann spart er sie. Warum wird das uns so früh getrichtert?

Donnerstag, der 10. Oktober 2002, 21:48 Uhr
Name: Max Milchreis
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Nichts Neues von den Atheistfrond. Ein "enttäuschter" Nichtheide oder Atheist!!!

Donnerstag, der 10. Oktober 2002, 17:15 Uhr
Name: Heike J.
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Hmm, es steht ja in dem Artikel drin, dass die Kreuze abgehangen wurden. Und wenn das Kreuz im Klassenraum des betroffenen Schülers jeweils kurz vor dessen Unterricht entfernt wird - wie im Artikel angedeutet -, wäre dem Gesetz auch genüge getan.

Ob der Datenschutz von der Schule verletzt wurde, kann dem Artikel nicht entnommen werden.

Donnerstag, der 10. Oktober 2002, 17:09 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Hallo Maud,

danke fuer Deine Gruesse...

Erstaunlich an dem Artikel ist, dass dem Elternwunsch nach Entfernung des Kruzifixes Folge zu leisten ist und somit eigentlich der Lehrer/Schulleiter angezeigt gehoert, weil er gegen gesetzliche Bestimmungen verstossen hat.

Desweiteren hat der vorgetragene Wunsch nach Abnahme des Kruzifixes anonym zu bleiben.

Gruesse
Herbert

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