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Samstag, der 2. November 2002, 08:20 Uhr
Name: Frank
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Hast du etwa Einblick in deren Bücher?

Nein, aber in deren "Geschäftsphilosophie".
Mitbestimmung der Beschäftigten gibts da nicht.
So weit ich weiß ist ALDI so strukturiert, dass die Gründung von Betriebsräten dort unmöglich ist.
Da sind selbst die Kirchen mit ihren "Mitarbeitervertretungen" noch kulanter.

Samstag, der 2. November 2002, 07:06 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Guten Morgen,

Wenn morgens um 9.00 alles Geld dieser Welt gleichmäßig verteilt würde, gäbe es mittags um 12.00 schon die ersten Millionäre und Bettler.

Nur rein theoretisch:
Das Vermoegen der 200 reichsten Menschen dieser Erde reichte aus, um ca, 2.600.000.000 der Aermsten ein Jahr zu ernaehren.

(Quelle muesste ich suchen).

Gruesse
Herbert

Freitag, der 1. November 2002, 21:56 Uhr
Name: Mojo
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Bei ALDI ist das mit Sicherheit nicht der Fall.
Hast du etwa Einblick in deren Bücher?

Freitag, der 1. November 2002, 21:44 Uhr
Name: Frank
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Beantworte mir einfach die Frage, wo ich deiner Meinung nach einkaufen gehen soll, Frank!

Da wo die Arbeiter am wenigsten ausgebeutet werden. Ist doch logisch, oder?
Bei ALDI ist das mit Sicherheit nicht der Fall.

Freitag, der 1. November 2002, 20:24 Uhr
Name: Mojo
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Beantworte mir einfach die Frage, wo ich deiner Meinung nach einkaufen gehen soll, Frank!

Freitag, der 1. November 2002, 20:17 Uhr
Name: Eric
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Hallo Mojo,

bleibt immer noch die Frage, was ist genug ?

Freitag, der 1. November 2002, 20:14 Uhr
Name: Frank
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Aber was macht mein privates Verhalten für einen Unterschied in der Sache?

Wo beginnt denn für Dich der Sozialismus,wenn nicht bei deinem privaten Verhalten?
Da hat Herbert dir meiner Meinung nach doch schon einiges voraus.

Kanns sein daß du mich immer noch für Ralph hältst, oder was soll der Angriff?

Nein, ich halte dich werde für Ralph, noch meine ich's irgendwie persönlich.
Aber ich bin eben der Meinung, dass Sozialisten nicht nur durch Reden, sondern auch durch soziales handeln überzeugen müssen.
Und den Eindruck habe ich bei Dir (und auch bei genügend anderen, die sich Sozialisten nennen) eben nicht, dass ist schon alles.

Freitag, der 1. November 2002, 19:56 Uhr
Name: Mojo
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@Eric

Also wesentlich weniger als der Luxusstudent Mojo, der auf Kosten seiner Eltern lebt, die so viel verdienen, daß er nicht mal Anspruch auf Bafög hat.

Ich hab weder Eltern noch Luxus, aber dafür Arbeit und Anspruch auf Bafög. Aber das geht dich eigentlich einen Scheißdreck an! Komm mit Argumenten rüber wenn du diskutieren willst oder sei einfach still...

Freitag, der 1. November 2002, 19:39 Uhr
Name: Mojo
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@Frank

Wer hat denn hier behauptet,dass Du Dich ausschließlich von 3.Welt-Läden ernähren musst um "Sozialist" zu sein?
Ja was erwartest du denn dann von mir?? Wenn ich NOTGEDRUNGEN zu Ausbeuter-ALDI oder Ausbeuter-Rewe geh isses dir nicht recht, im Weltladen bekomm ich nicht was ich brauch, soll ich dann aufs Land fahren (oder besser: laufen) zu Tante Emma? Bei irgendeinem Ausbeuter muss ich ja wohl meine Kohle lassen, wenn ich nicht verhungern will.

Aber einer der großartig die Forderung nach Gleichheit verkündet und gleichzeitig schon für Tütensuppe zum "Ausbeuter-ALDI" rennt, damit er mehr Geld für kapitalistische "Fun-Produkte" ausgeben kann wirkt nicht besonders glaubwürdig.

Was für "Fun-Produkte" halluzinierst du mir denn da zu?? In der Hinsicht bin ich schlechter ausgestattet als so mancher Grundschüler...

Wie gesagt, Du bist nicht der erste Wohlstandsrevoluzzer der mir über den Weg rennt (vituell wie real).
Rat mal was die meisten davon bis jetzt alles tolles bewirkt haben?
Ich verrat's Dir: Nichts!
Die meisten davon werden nämlich genau zu den 0/8/15 Spießern, die sie angeblich ihr Leben lang bekämpfen wollten.

Glaub ich dir gern. Studenten sind definitiv nicht das revolutionäre Subjekt, das hat die 68er-Bewegung schon bestens bewiesen. Aber was macht mein privates Verhalten für einen Unterschied in der Sache? Wir reden hier doch über Marxismus, nicht Mojoismus. Kanns sein daß du mich immer noch für Ralph hältst, oder was soll der Angriff?

Freitag, der 1. November 2002, 19:31 Uhr
Name: Eric
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Hallo Mojo,

Ist die Diskussion damit beendet oder finden wir noch dämlichere Argumente?

Oh, ich habe noch ein dämlicheres :

Wenn jeder genug hat wird es auch keinen Egoismus mehr geben.

Wer definiert denn eigentlich, wann genug ist ?
Wenn im Schnitt jeder auf der ganzen Welt gleich verdienen oder bekommen sollte, würde jeder wahrscheinlich so viel verdienen wie ein Arbeiter in China. Also wesentlich weniger als der Luxusstudent Mojo, der auf Kosten seiner Eltern lebt, die so viel verdienen, daß er nicht mal Anspruch auf Bafög hat.

Es gibt da so einen schönen Spruch, den ich aber leider nur noch sinngemäß hinkriege :

Wenn morgens um 9.00 alles Geld dieser Welt gleichmäßig verteilt würde, gäbe es mittags um 12.00 schon die ersten Millionäre und Bettler.

oder so ähnlich.

Wasser fließt immer Berg runter. Man kann es irgendwie in Bahnen lenken, aber es wieder bergauf fließen zu lassen, verbraucht jede Menge Energie.

Staatliche Lenkung ok, aber nur um Auswüchse zu verhindern.
Die Bismarckschen Sozialgesetze waren nur dazu da um Härten abzumildern. Heute sind sie zum Selbstzweck geworden und haben eine gigantische Geldumverteilung geschaffen. Und die Zahl der Geldverteiler ist so groß geworden, daß sie mittlerweile fast das System lahmlegen.

Freitag, der 1. November 2002, 18:59 Uhr
Name: Frank
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Ist die Diskussion damit beendet oder finden wir noch dämlichere Argumente?

Wer hat denn hier behauptet,dass Du Dich ausschließlich von 3.Welt-Läden ernähren musst um "Sozialist" zu sein?
Aber einer der großartig die Forderung nach Gleichheit verkündet und gleichzeitig schon für Tütensuppe zum "Ausbeuter-ALDI" rennt, damit er mehr Geld für kapitalistische "Fun-Produkte" ausgeben kann wirkt nicht besonders glaubwürdig.
Wie gesagt, Du bist nicht der erste Wohlstandsrevoluzzer der mir über den Weg rennt (vituell wie real).
Rat mal was die meisten davon bis jetzt alles tolles bewirkt haben?
Ich verrat's Dir: Nichts!
Die meisten davon werden nämlich genau zu den 0/8/15 Spießern, die sie angeblich ihr Leben lang bekämpfen wollten.

Freitag, der 1. November 2002, 18:12 Uhr
Name: Mojo
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So, ich komme gerade von einem Spaziergang zum örtlichen Weltladen. Werde jetzt also meinen täglichen Lebensbedarf auf folgende Güter umstellen: Schokonüsse, Schokomandeln, Kaffe (ungemahlen), Armreifen, Stoffbällchen, Bücher für Ökö-Freaks und Esoteriker, sowie Trommeln und undefinierbare Musikinstrumente.
Ist die Diskussion damit beendet oder finden wir noch dämlichere Argumente?

Freitag, der 1. November 2002, 14:38 Uhr
Name: Ossi
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Aber in unzähligen Diskussionen hab ich selbst erlebt, wer in der Regel dieses Buch als Totschlagargument gegen jede Form von sozialer Politik aus der Tasche "zaubert".

Hallo Frank,

wer so argumantiert, ist sowieso ziemlich schwachsinnig. Ich wüßte nicht, was z.B. das Mitbestimmungsgesetz mit den Millionen Toten in Kambodscha zu tun haben soll. Wenn allerdings jemand meint, vor der Wende wäre alles besser gewesen und er möchte den Sozialismus zurück, dann kann ich mir schon Zitate aus diesem Buch als Totschlagargument vorstellen ;-)

Freitag, der 1. November 2002, 13:57 Uhr
Name: Frank
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Schokonüsse und Ethno-Musik-CDs erstehen kann (Gibt es überhaupt 3.Welt-Supermärkte?), hast du ein absolut windschiefes Bild von Sozialisten.

Ich habe keine schiefes Bild, nur mehr Lebenserfahrung als Du.
Ich kannte dutzende Studenten wie Dich, die vor 10 Jahren noch die gleichen Sprüche drauf hatten wie Du heute.
Was meinst Du wohl, wieviele davon heute nicht dem Kapitalismus in teilweise hochdotierten Jobs willfährig zu Diensten stehen?

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