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Mittwoch, der 20. November 2002, 14:36 Uhr
Name: Frank
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Des Augsteins Familie ist offensichtlich christlich eingestellt.

Das ist der Punkt. Die gläubigen Familienangehötigen hoffen wahrscheinlich auf den ihrer Meinung nach dafür zu erwarteten "Gotteslohn", oder haben vieleicht sogar Angst vor der "Strafe Gottes (Jahwes)" wenn sie ihn nicht christlich beerdigen.

Ich denke, da tragen beide Seiten ihr (inkonsequentes) Schaerflein bei...

Was heißt hier beide Seiten? Die christlichen Kirchen beerdigen grundsätzlich niemanden, der ihnen nicht angehört, es sei denn es ist damit ein erheblicher Imagegewinn für sie selbst zu erzielen (wie bei Augstein der Fall). Bei Dir und mir würde es diese Ausnahme mit Sicherheit nicht geben, egal wie gläubig unsere Verwandten sind.

Mittwoch, der 20. November 2002, 08:14 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
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Da ist eigentlich die Frage wer wessen Religion nun nicht respektiert - die Pfarrer, die für einen Atheisten einen Gottesdienst halten oder der Atheist (bzw. dessen Angehörigen), die eine Trauerfeier in einer Kirche veranstallten.

Hast du irgendwo gelesen, dass hier der Wunsch des Atheisten Augsteins erfüllt worden sei? Dass er unbedingt kirchlich beerdigt werden wollte? Er mag es nicht ausdrücklich abgelehnt haben. Aber musste er es denn? Muss ein seit über 30 Jahren kirchenloser Mensch damit rechnen, kirchlich beerdigt zu werden, wo es die Kirche ansonsten ausdrücklich ablehnt, und deshalb Vorsorge treffen? Muss ein Moslem damit rechnen christlich beerdigt zu werden? Muss ich extra eine Verfügung aufsetzen, dass ich nicht christlich beerdigt werden möchte, oder ergibt sich das nicht aus meiner Leben und meiner Arbeit von selbst?

Wer respektiert also wen hier nicht?

Mittwoch, der 20. November 2002, 08:10 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
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Wenn denn Augstein so ein großer Atheist war - wieso haben sich seine Angehörigen usw. darum nicht massiv gekümmert, dass die Trauerfeier nicht in einer Kirche abgehalten wird?

Des Augsteins Familie ist offensichtlich christlich eingestellt. Haben seine Weltanschauung nicht respektiert und eine kirchliche Trauerfeier gewünscht. Wobei man natürlich nun unterscheiden muss: Die kirchliche Beerdigung auf Sylt war privat, familiär.

Die offizielle Trauerfeier, Trauergottesdienst, in Hamburg wird vom weltanschaulich neutralen Staat organisiert. Der Gottesdienst ist staatlich!

Wenn jemand eine Trauerfeier in einer Kirche abhält muss doch zu erwarten sein, dass dies mit einem Gottesdienst verbunden ist.

Genau dieses aber haben in der ersten Tagen meiner Recherche der Pfarrer und die Landeskirche abgestritten. Es besteht wohl ein Vertrag zwischen Hamburg und Kirche, dass der Michel für Veranstaltungen gebucht werden kann. Als reines Gebäude.

Mittwoch, der 20. November 2002, 00:05 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
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Da ist eigentlich die Frage wer wessen Religion nun nicht respektiert - die Pfarrer, die für einen Atheisten einen Gottesdienst halten oder der Atheist (bzw. dessen Angehörigen), die eine Trauerfeier in einer Kirche veranstallten.

Ich denke, da tragen beide Seiten ihr (inkonsequentes) Schaerflein bei...

Dienstag, der 19. November 2002, 22:37 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Wenn denn Augstein so ein großer Atheist war - wieso haben sich seine Angehörigen usw. darum nicht massiv gekümmert, dass die Trauerfeier nicht in einer Kirche abgehalten wird?

Wenn jemand eine Trauerfeier in einer Kirche abhält muss doch zu erwarten sein, dass dies mit einem Gottesdienst verbunden ist. Da ist eigentlich die Frage wer wessen Religion nun nicht respektiert - die Pfarrer, die für einen Atheisten einen Gottesdienst halten oder der Atheist (bzw. dessen Angehörigen), die eine Trauerfeier in einer Kirche veranstallten.

Dienstag, der 19. November 2002, 21:08 Uhr
Name: j.welland
E-Mail: Cayocean@gmx.de
Homepage: keine Homepage

Ich hab eine Anfrage, wegen einer Projektarbeit die ich am Oberstufenkolleg der Universität Bielefeld durch führe und zwar handelt es sich dabei um das Thema: Leben Vegetarier Umweltgerechter?...
Fals sie irgendwelche Informationen zu edm Thema haben, wäre ich sehr erfreut falls sie die schnellsmöglichst an mich weiterleiten könnten..liebe grüße J.welland

Dienstag, der 19. November 2002, 21:03 Uhr
Name: Frans-Joris Fabri
E-Mail: fransjoris2@compuserve.de
Homepage: leider noch keine!


Ein dickes Lob für Eure Arbeit; mal sehen ob ich in nächster Zeit auch einen Euro - Schein erübrigen kann, da hättet Ihr und die gute Sache mehr davon!

mit freundlich-fröhlich atheistischen Grüßen

FJF

Dienstag, der 19. November 2002, 20:57 Uhr
Name: Frans-Joris Fabri
E-Mail: fransjoris2@compuserve.de
Homepage: leider noch keine!


Ein dickes Lob für Eure Arbeit; mal sehen ob ich in nächster Zeit auch einen Euro - Schein erübrigen kann, da hättet Ihr und die gute Sache mehr davon!

mit freundlich-fröhlich atheistischen Grüßen

FJF

Dienstag, der 19. November 2002, 15:51 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Mal abgesehen davon, dass es sicher in Rom auch protestantische Gemeinden existieren dürften - er hat allgemein auf "DIE KIRCHE" geschimpft, was einfach sehr unpräzise ist.

"Nur so ganz kurz am Rande bemerkt - Habt ihr es wirklich nötig eine Kirchensteuernachzahlung von 0.07 € zu verschicken ???
Ihr solltet euch was schämen !!
Euer Aktienstapelndes Imperium in Rom scheint es wirklich nötig zu haben !!!"

Wo hat er auf "die Kirche" geschimpft? Alle verstehen, dass die Katholika gemeint ist, nur Matze sucht, seine alten Vorurteile bestätigt zu bekommen...

Dienstag, der 19. November 2002, 15:06 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Dann darf er nicht von "DER KIRCHE", sondern von "DER KATHOLISCHEN KIRCHE" reden (wobei selbst das relativ pauschal noch ist).

Wusste nicht, dass noch andere außer der Katholischen in Rom groß vertreten ist.

Mal abgesehen davon, dass es sicher in Rom auch protestantische Gemeinden existieren dürften - er hat allgemein auf "DIE KIRCHE" geschimpft, was einfach sehr unpräzise ist.

Das "Von jeder Religion ein bisschen was" erinnert mit an das Multi-kulti-Geplapper mancher Politiker

Oder an die Seminare der Evangelischen Kirche. In Bochum gibt's am Wochende Feng Shui!

Exakt.

von dem wiederum die Spender (Gottesdienstbesuche) profitieren.

Wenn ich mir die USA anschaue, habe ich da berechtigte Zweifel. ;-)

Was meinst du damit?

Wohl nicht. Aber da ich - mangels Kenntnissen - den Inhalt nicht beurteilen kann, bitte an in Sachen Computertechnik kompetentere wenden. EMÖ zum Beispiel.

Okay. Vielleicht wird Matthew sich auch selbst melden. Abwarten und Tee/Wasser/Wasauchimmer Trinken.

Dienstag, der 19. November 2002, 13:36 Uhr
Name: Antichrist
E-Mail: keine E-Mail
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ja, ja, mit Speck fängt man Mäuse. Wenn es um die
Steigerung der Kirchenbesucher geht, ist jedes Mittel recht. Wir sind ja sooooo tolerant! Da wird gerockt, da wird gefeiert, da wird getobt,
und ab und zu mal "Gott" gelobt. Konzerte klassischer Art finden immer mehr in Kirchen statt, das Fernsehen steigert auffallend mehr
Filme und Diskussionen kirchlicher Art, die Bettelbriefe flattern auch vermehrt in die Brief-
kästen und alles vermehrt die Kassen der Pfaffen.
Da werden plötzlich Gesetzesänderungen erlassen,
daß Nichtkirchenangehörige für ihren Partner Kirchensteuer zahlen müssen (wird gepfändet), da
fordern Finanzämter Kirchensteuer, die nicht gesetzmäßig gerechtfertigt ist (eigene Erfahrung), da klingeln Kirchenvertreter an der
haustür, um an das "Kirchgeld" zu kommen. Die Pfaffen predigen immer von der Liebe, denken aber an das Geld. Geldeintreiber des Vatikans, die
evangelische Kirche ist da nicht anders.
Es ist und bleibt unglaublich, mit der größten Lüge der Weltgeschichte wird Geld eingetrieben,
gesetzlich verankert. Die Bundesregierung hat das
Reichskonkordat von 1933 anerkannt!! Schon vergessen?

Dienstag, der 19. November 2002, 00:22 Uhr
Name: Heike J.
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Dann darf er nicht von "DER KIRCHE", sondern von "DER KATHOLISCHEN KIRCHE" reden (wobei selbst das relativ pauschal noch ist).

Wusste nicht, dass noch andere außer der Katholischen in Rom groß vertreten ist.

Das "Von jeder Religion ein bisschen was" erinnert mit an das Multi-kulti-Geplapper mancher Politiker

Oder an die Seminare der Evangelischen Kirche. In Bochum gibt's am Wochende Feng Shui!

von dem wiederum die Spender (Gottesdienstbesuche) profitieren.

Wenn ich mir die USA anschaue, habe ich da berechtigte Zweifel. ;-)

Aber wäre ein Hinweis in den News und ein Link auf diese FAQ sooo problematisch, angesichts der politischen Tragweite des Themas.

Wohl nicht. Aber da ich - mangels Kenntnissen - den Inhalt nicht beurteilen kann, bitte an in Sachen Computertechnik kompetentere wenden. EMÖ zum Beispiel.

Montag, der 18. November 2002, 23:46 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
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Dann darf er nicht von "DER KIRCHE", sondern von "DER KATHOLISCHEN KIRCHE" reden (wobei selbst das relativ pauschal noch ist).

huupps... hab das werb 'müssen' im Nebensatz (?) vergessen.

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