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Donnerstag, der 21. November 2002, 23:29 Uhr
Name: Matze
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Was geschieht nach dem Tod? Sind wir dann einfach tot?

Die Frage ist schwer zu beantworten. Es sind gültige Antworten bei konsequenter logischer Verfolgung des jeweiligen Weltbildes möglich.

Jedoch ist dieses Thema relativ unwichtig. Viel wichtiger ist ein ethisch einwandfreies und der Allgemeinheit nützliches Leben hier auf Erden. Wenn Gott ist, wie ihn die Bibel beschreibt, hast du dann nichts zu befürchten. Wenn es ihn nicht gäbe, wäre es auch egal - dann hättest du deine kurzen Lebensjahre sinnvoll eingesetzt und nichts verloren.

Wie auch immer, denke an das Leben - nicht an den Tod.

Was ist mit Nahtoderlebnissen die etwas anderes berichten?

Nahtoderlebnisse sind i.d.R. auf verschiedene Prozesse im Gehirn zurückzuführen. Der "lange Gang" ist z.B. ein Effekt, den auch Piloten von Überschallflugzeugen kennen - hervorgerufen durch einen plötzlichen Sauerstoffmangel im Gehirn.

Meiner Meinung wird weder durch Nahtoderlebnisse, noch durch meine Gegenaussage dazu etwas bewiesen oder widerlegt.

Was ist mit Engelserscheinungen (meinem Bruder ist in seiner schlimmen Kindheit einer erschienen)?

Vielleicht gab es sie - vielleicht nicht. Du wirst kein besserer Mensch, wenn du einen Engel o.ä. gesehen hast. Wenn jemand etwas übernatürliches gesehen oder erlebt hat, von dem er überzeugt ist, dass es rational nicht aufklärbar ist - so soll er sich freuen sollches erlebt zu haben. Es soll ihn aber nicht demotivieren ethisch einwandfrei zu handeln.

Was ist mit anderen spirituellen Erfahrungen (Marienerscheinungen, Geister, etc.)? Alles Einbildung? Lügen ALLE die etwas übernatürliches gesehen haben?

Was ist mit Außerirdischen, UFOs, Meerjungfrauen, Riesenseeschlangen wie in Loch Ness?

Du müsstest diesen Aussagen auch glauben. Ich glaube nur das, was ich selbst erlebt habe oder was ich theoretisch selbst (mit egal welchem Aufwand) reproduzieren kann. Eigene Erlebnisse unterliegen allerdings immer einer besonderen strengen Prüfung durch Vernunft, Nachforschungen und Logik.

Wie nimmt ein Atheist dazu Stellung?

Ich bin kein Atheist - dennoch, obwohl (oder weil?) ich Christ bin, halte ich nichts von solchen Erscheinungen. Nicht weil ich sie gänzlich für unmöglich, sondern für unwichtig halte. Wichtiger ist ethisch einwandfrei zu handeln. Solange ein Mensch in seinem ethischen-einwandfreien Handeln durch solche Erscheinungen oder durch seine Weltanschauung nicht beeinflusst wird, ist mir ehrlichgesagt egal, an was er glaubt.

Gruß,

Matze

Donnerstag, der 21. November 2002, 20:58 Uhr
Name: Kippe
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Was geschieht nach dem Tod? Sind wir dann einfach tot? Was ist mit Nahtoderlebnissen die etwas anderes berichten? Was ist mit Engelserscheinungen (meinem Bruder ist in seiner schlimmen Kindheit einer erschienen)? Was ist mit anderen spirituellen Erfahrungen (Marienerscheinungen, Geister, etc.)? Alles Einbildung? Lügen ALLE die etwas übernatürliches gesehen haben? Wie nimmt ein Atheist dazu Stellung?

Donnerstag, der 21. November 2002, 20:00 Uhr
Name: Matthew
E-Mail: keine E-Mail
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Werde also euch ein paar infos zu tcpa präsentieren - wenns hier jemand gibt, der das dann sprachlich ein wenig aufbereiten kann?

Donnerstag, der 21. November 2002, 18:50 Uhr
Name: bitte lesen
E-Mail: -
Homepage: -

wo gibt es hier gebete?gruss <3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<33<3<3<3<33<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3

Donnerstag, der 21. November 2002, 12:09 Uhr
Name: Antichrist
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hochwürden mag. theol. dariusz j. olewinski:
Nachdrücklich wird die Glaubenswahrheit verkündet:
AUSSERHALB DER KATHOLISCHEN KIRCHE IST KEIN HEIL!

Also eine Drohbotschaft! Toleranz? Menschenfreundlichkeit? Weit gefehlt.

Verachtung ist angesagt, es wird auf den Altar ge-schissen, an die Kirche gepinkelt und der Priester angekotzt. Eine Instution, die jahrhunderte lang die Menschen belogen hat, unzählige Menschen hinrichten und ermorden ließ,
vor so einem Haufen Bagage soll man Achtung haben
und sich vor denen niederknien?
Christ sein ist keine Gnade, es ist eine Schande!!

Donnerstag, der 21. November 2002, 12:08 Uhr
Name: Antichrist
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hochwürden mag. theol. dariusz j. olewinski:
Nachdrücklich wird die Glaubenswahrheit verkündet:
AUSSERHALB DER KATHOLISCHEN KIRCHE IST KEIN HEIL!

Also eine Drohbotschaft! Toleranz? Menschenfreundlichkeit? Weit gefehlt.

Verachtung ist angesagt, es wird auf den Altar ge-schissen, an die Kirche gepinkelt und der Priester angekotzt. Eine Instution, die jahrhunderte lang die Menschen belogen hat, unzählige Menschen hinrichten und ermorden ließ,
vor so einem Haufen Bagage soll man Achtung haben
und sich vor denen niederknien?
Christ sein ist keine Gnade, es ist eine Schande!!

Mittwoch, der 20. November 2002, 20:11 Uhr
Name: Heike J.
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Jeder, der sich nicht mit Augsteins persönlicher Weltanschauung beschäftigt oder zufällig davon erfahren hat wird denken, dass es sich bei ihm um einen gläubigen Christen handelte,oder?

Sicher. Neben dem offziellen Prediger, wird ja noch ein Zweiter "predigen": Bruder Johannes. Es kommt der Verdacht auf, die eindeutige Haltung Augsteins zu Kirche und Religion solle schamvoll verschwiegen werden. Obwohl mehrere größere Tageszeitungen über den Protest der Konfessionsfreien berichteten, ist von der Beerdigung und Trauerfeier bei Spiegel-online kein Wort mehr zu lesen.

Mittwoch, der 20. November 2002, 19:51 Uhr
Name: Frank
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Nun, eine Predigt vor 2000 Leuten, übertragen im Fernsehen, ist schon ein kleiner Imagegewinn...

Ein kleiner Imagegewinn? Eine Berichterstattung in sämtlichen Radio-und Fernsehkanälen?
Jeder, der sich nicht mit Augsteins persönlicher Weltanschauung beschäftigt oder zufällig davon erfahren hat wird denken, dass es sich bei ihm um einen gläubigen Christen handelte,oder?

Mittwoch, der 20. November 2002, 19:42 Uhr
Name: Frank
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Eher entspricht dies deiner antireligiösen Paranoia.

Ach Matze, wer hier paranoide ist wissen wir doch alle. Du hast es uns hinreichend unter jedem einzelnen deiner zahlreichen Pseudonyme bewiesen.
Das einzig belustigende an diesem Kasperletheather ist, dass du deine hier gewonnenen Erkenntnisse in diversen anderen (religiösen) Diskussionsforen argumentativ gegen deine "Glaubensbrüder" einsetzt.
Übrigens: Nenn doch mal einen Grund, außer die von mir genannten) warum gläubige Christen einen überzeugten Ungläubigen unbedingt christlich beerdigen wollen.

Mittwoch, der 20. November 2002, 16:03 Uhr
Name: Heike J.
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Allerdings wäre kein Gottesdienst gehalten worden, wenn die Angehörigen nicht für die Trauerfeier unbedingt eine Kirche verwendet hätten.

Ob das wirklich nur der Wunsch der Angehörigen entsprach, oder einfach nur üblich in Hamburg ist, ist hier die Frage. Ich habe immerhin von der Pressestelle des Senats erfahren: "Da der Senat sich nicht mit der Religionszugehörigkeit oder Nicht-Zugehörigkeit seiner Ehrenbürger befasst, war die Kirche der anzunehmende Ort."

Wir haben also eine Staatskirche?

Was ist das bitte für ein Imagegewinn?

Nun, eine Predigt vor 2000 Leuten, übertragen im Fernsehen, ist schon ein kleiner Imagegewinn... Da üblicherweise die Kirche diesen Service für Ausgetretene nicht bietet, wird sie sich schon etwas dabei gedacht haben, sich hier nicht zu verweigern.

Insofern tragen weder Staat noch Kirche schuld daran.

Die alleinige Verantwortung für einen Staatsakt trägt sehr wohl der Staat!

Mittwoch, der 20. November 2002, 15:49 Uhr
Name: Matze
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Das ist der Punkt. Die gläubigen Familienangehötigen hoffen wahrscheinlich auf den ihrer Meinung nach dafür zu erwarteten "Gotteslohn", oder haben vieleicht sogar Angst vor der "Strafe Gottes (Jahwes)" wenn sie ihn nicht christlich beerdigen.

Eher entspricht dies deiner antireligiösen Paranoia.

Was heißt hier beide Seiten? Die christlichen Kirchen beerdigen grundsätzlich niemanden, der ihnen nicht angehört, es sei denn es ist damit ein erheblicher Imagegewinn für sie selbst zu erzielen (wie bei Augstein der Fall).

Was ist das bitte für ein Imagegewinn? Die Kirche beerdigt nur jemanden, wenn er zur Beerdigung "angeliefert" worden ist. Die Augsteins hätten auch den Leichnahm in einem Paket zum Südpol schicken können und die Kirche hätte sich darum einen feuchten Dreck gekümmert. Wenn jemand jedoch eine Trauerfeier in einer Kirche veranstaltet, ist anzunehmen, dass er dies auch mit einem Gottesdienst verbindet - niemand hätte den Staat oder die Familie daran gehindert diese Trauerfeier im Hinterzimmer einer Wirtschaft abzuhalten.

Wenn die Familie die Einstellungen dieser Person nicht teilt oder sie auch nach dem Tod noch durchsetzt, so ist es eher ein Problem der Familie Augstein. Hätten sie den ausdrücklichen Wunsch geäußert, keine kirchliche Trauerfeier zu veranstalten, wäre das auch nie passiert. Insofern tragen weder Staat noch Kirche schuld daran.

Mittwoch, der 20. November 2002, 15:44 Uhr
Name: Matze
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Genau dieses aber haben in der ersten Tagen meiner Recherche der Pfarrer und die Landeskirche abgestritten. Es besteht wohl ein Vertrag zwischen Hamburg und Kirche, dass der Michel für Veranstaltungen gebucht werden kann. Als reines Gebäude.

Dann wäre es eher fraglich, wieso die Landeskirche Kirchengebäude für nicht-kirchliche Zwecke vermietet und warum der neutrale Staat einen Pfarrer für die Trauerfeier organisiert.

Mittwoch, der 20. November 2002, 15:42 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
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Ich denke, da tragen beide Seiten ihr (inkonsequentes) Schaerflein bei...

Allerdings wäre kein Gottesdienst gehalten worden, wenn die Angehörigen nicht für die Trauerfeier unbedingt eine Kirche verwendet hätten.
Dass ein Pfarrer einen Atheisten (christlich) bestatet ist für ihn nicht eine inkonsequente Handlung gegenüber seiner Überzeugung.

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