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Mittwoch, der 22. Januar 2003, 19:43 Uhr
Name: Frank
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Also ich glaube ja, daß Nordkorea von Onkel Saddam Geld dafür bekommt, um ein wenig vom Irak abzulenken. Deshalb das Atom-Tamtam eines völlig heruntergewirtschafteten Landes, das seine Kinder verhungern läßt.

Vielleicht ist aber auch da was dran:

Die aggressive Haltung der Bush-Regierung gegenüber Nordkorea führt entgegen allen Bekundungen, eine diplomatische Lösung für die angespannte Lage auf der koreanischen Halbinsel anzustreben, in raschem Tempo zu einer ausgewachsenen Konfrontation. Mit der Aussicht auf eine verstärkte wirtschaftliche Isolation und eine mögliche militärische Intervention durch die USA kündigte Pjöngjang am 10. Januar an, möglicherweise aus dem Atomwaffensperrvertrag auszusteigen - ein Schritt, der dem Land freie Hand geben würde, seine Nuklearanlagen wieder in Betrieb zu nehmen.

Von Washington in die Ecke gedrängt droht Nordkorea nicht nur damit, Atomwaffen zu produzieren, sondern auch sein Raketentestprogramm wiederaufzunehmen, das seit 1999 auf Eis liegt. Der nordkoreanische Botschafter in China, Choe Jin Su, sagte am 11. Januar: "Weil alle Abkommen von Seiten der Vereinigten Staaten für null und nichtig erklärt wurden, glauben wir, dass wir das Raketenmoratorium, das wir uns selbst auferlegt hatten, nicht länger aufrechterhalten können."

Der nordkoreanische Schritt ist ein verzweifelter Versuch, die Bush-Regierung zur Aufnahme von Verhandlungen zu bewegen und, falls dies nicht gelingen sollte, Washington davon abzuhalten, Nordkorea nach dem Irak zum nächsten militärischen Angriffsziel zu machen. Während die nordkoreanische Regierung auf der einen Seite leere Drohungen von sich gibt, dass man "die Burg der Imperialisten in ein Feuermeer" verwandeln werde, hat sie sich gleichzeitig hektisch um ein Übereinkommen zur Beendigung dieser Krise bemüht.

Nachdem Nordkorea vom Weißen Haus wochenlang schroff abgewiesen wurde, hat es Anfang Januar versucht über Bill Richardson, den ehemaligen UNO-Gesandten der Vereinigten Staaten und jetzigen Gouverneur des US-Bundesstaates New Mexico, einen Gesprächskanal zur amerikanischen Regierung zu öffnen. Nach längeren Diskussionen mit zwei hochrangigen nordkoreanischen Diplomaten bestätigte Richardson Pjöngjangs Bereitschaft, den Atomwaffensperrvertrag zu erfüllen, wenn es im Gegenzug einen bindenden bilateralen Nichtangriffspakt mit den USA schließen könnte. Mit anderen Worten: Nordkorea ist bereit, die Atomfrage zu lösen, wenn Washington dem Land formal garantiert, nicht auf die gleiche Weise behandelt zu werden wie der Irak.

Die Bush-Regierung hat die Gespräche in New Mexico als "nichts Neues" abgetan und besteht weiterhin darauf, dass, bevor es zu Verhandlungen kommen kann, Nordkorea die amerikanischen Forderungen in Bezug auf das Atomprogramm in vollem Umfang erfüllen muss. Vor der Öffentlichkeit kündigte Bush am vergangenen Mittwoch an, dass er über die Wiederbelebung einer "Initiative" nachdenke, bei der "es um Energie und Lebensmittel geht. Denn wir sorgen uns zutiefst angesichts des Leidens der nordkoreanischen Bevölkerung." Zur gleichen Zeit befand sich allerdings der stellvertretende amerikanische Außenminister James Kelly in Südkorea und China mit dem Ziel, Unterstützung für verschärfte Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea zu bekommen.

Nordkorea stand bereits vor der gegenwärtigen Krise am Rand eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs und war mit einer großen Hungersnot konfrontiert. Bushs zynische Besorgtheit um die nordkoreanische Bevölkerung hielt seine Regierung nicht davon ab, die Öllieferungen und die Lebensmittelhilfen einzustellen. Wie in der Vergangenheit wird jede neue amerikanische "Initiative" im Bereich von Lebensmitteln und Energie an strikte Forderungen gebunden sein, die Atom- und Raketenprogramme einzustellen und die konventionellen Militärkräfte in erheblichem Umfang abzubauen.

Zudem gibt es für Pjöngjang keinen Grund, den Behauptungen zu glauben, dass die USA militärisch nicht angreifen werden. Bush hat den Irak und Nordkorea gemeinsam mit dem Iran als "Achse des Bösen" gebrandmarkt und eine Doktrin der "Präventivschläge" entwickelt. Angesichts des amerikanischen Truppenaufmarsches zur Vorbereitung einer militärischen Invasion des Irak kann es Nordkorea nur die Schlussfolgerung geben, dass Washingtons angebliche Präferenz für eine "diplomatische Lösung" auf der koreanischen Halbinsel nichts weiter ist als ein vorübergehendes Manöver, das so lange anhält, bis Saddam Hussein gestürzt ist.

Mittwoch, der 22. Januar 2003, 17:45 Uhr
Name: David
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Also ich glaube ja, daß Nordkorea von Onkel Saddam Geld dafür bekommt, um ein wenig vom Irak abzulenken. Deshalb das Atom-Tamtam eines völlig heruntergewirtschafteten Landes, das seine Kinder verhungern läßt.

Das wäre durchaus möglich, aber das ändert nichts daran, dass Nordkorea auch ein sehr gefährliches Land ist. Die USA opfern viel Menschenleben und auch Geld um den Irak anzugreifen. Um Nordkorea kümmert man sich im Vergleich nur sehr wenig. Dies lässt an der Begründung der USA für diesen Krieg zweifeln.

Mittwoch, der 22. Januar 2003, 16:26 Uhr
Name: Beobachter
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Wenn ja, warum kümmert sich dann kein Schwein um Nord-Korea

Also ich glaube ja, daß Nordkorea von Onkel Saddam Geld dafür bekommt, um ein wenig vom Irak abzulenken. Deshalb das Atom-Tamtam eines völlig heruntergewirtschafteten Landes, das seine Kinder verhungern läßt.

Mittwoch, der 22. Januar 2003, 16:12 Uhr
Name: David
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@ "Politik: Niederschlagende Gedanken christlicher Politiker!" (HF)

Ich bin dermaßen froh, dass Rot-Grün regiert und nicht dieser christlich-konservative Haufen unter der Leitung von Edi Stoiber.
Ein Krieg wäre nicht nur unnötig, sonder unverantwortbar. Die USA wollten doch schon Krieg gegen den Irak führen als die Inspektoren noch nichtmal im Irak waren.
Es wird jeden Tag deutlicher, dass es den USA nicht im geringsten um Massenvernichtungswaffen geht. Wenn ja, warum kümmert sich dann kein Schwein um Nord-Korea ?
Die Leute die diesen Krieg planen sind Menschen, die mit Zahlen jonglieren und dabei vergessen, dass hinter diesen Zahlen Menschen stecken. Ein Irak-Krieg würde unmengen an Toten fordern. Was bitteschön rechtfertigt diese Toten ?
Die USA nehmen die Massenvernichtungswaffen als Rechtfertigung, doch warum sollte man einen Krieg beginnen, solange es keine Beweise für diese Rechtfertigung gibt ?
Die USA wollen einen Krieg, ohne die Ergebnisse der Waffeninspektöre abzuwarten. Das verdeutlicht, wie gelogen diese offizielle Begründung ist und dass der Grund dieses Krieges ein anderer sein muss.

Mittwoch, der 22. Januar 2003, 13:33 Uhr
Name: Wolfgang
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Moment mal, ist ein Atheist nicht mit der Demokratie vereinbar?
Was ist eine echte Religion? Dann gibt es also einen echten Gott und einen unechten Gott? Ist das Christentum nicht eine pseudo-religiöse Ideologie? Was ist jetzt klar?
War was?
Was soll gewesen sein?

Mittwoch, der 22. Januar 2003, 13:29 Uhr
Name: Ossi
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Echte Menschen haben den Mut aufgebracht, das Christentum anzuprangern und haben dafür ihr Leben gelassen. Echte Menschen haben dafür gesorgt,daß die Praktiken der Kirchen ans Licht kamen. So haben wir über Inquistion, Hexenverfolgung, Kreuzzüge, kaltblütige Missionierungen (z.B.Amerika)erfahren.

Was sind dann eigentlich Christen ? Auch echte Menschen ? Oder nur unechte ? Oder gar "Untermenschen" ?

Mittwoch, der 22. Januar 2003, 11:59 Uhr
Name: Antichrist
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Was ist das eigentlich, eine ECHTE Religion?
Was ist das eigentlich, echter Gott oder unechter Gott?
Was ist mit den Menschen, die nicht einer Religion angehören? Echte oder unechte Menschen?

Echte Menschen haben den Mut aufgebracht, das Christentum anzuprangern und haben dafür ihr Leben gelassen. Echte Menschen haben dafür gesorgt,daß die Praktiken der Kirchen ans Licht kamen. So haben wir über Inquistion, Hexenverfolgung, Kreuzzüge, kaltblütige Missionierungen (z.B.Amerika)erfahren.

Ich danke den echten Menschen.

Dienstag, der 21. Januar 2003, 22:21 Uhr
Name: Bernd
E-Mail: Bernd@gmx.net
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Es geht um pseudo-religiöse Ideologien, die ich verabscheue.

Egal ob die nun Stalinismus/Kommunismus/Faschismus oder Neoliberalismus heißen, sie sind alle per se schlecht und nicht mit Demokratie vereinbar, meiner Ansicht nach. Ich beziehe mich absichlich nicht auf bestehende echte Religionen, sondern rede von pseudo-religiösen Ideologien. Jetzt alles klar???

Gruß
Bernd

Dienstag, der 21. Januar 2003, 17:45 Uhr
Name: Sokrates
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Und das ist es auch, dem ich unterliegen werde, wenn ich unterliege, nicht dem Meletos, nicht dem Anytos, sondern dem üblen Ruf und dem Hass der Menge, dem auch schon viele andere treffliche Männer unterliegen mussten und, glaube ich, noch ferner unterliegen werden, und es ist wohl nicht zu besorgen, dass er bei mir sollte stehen bleiben.

Dienstag, der 21. Januar 2003, 14:04 Uhr
Name: David
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Nur weil du USA im Namen des christlichen Gottes Krieg führen, sind deswegen die Christen (alle Christen) schlecht ?
Nur weil unter Stalin im Zeichen des humanistisch-kommunistischen Fortschritts Millionen von Menschen starben, sind deswegen Humanisten oder Kommunisten schlecht ? NEIN !
Das ist völliger Blödsinn. Stalin war auch der Meinung dass die UdSSR der einzige Staat auf der Welt war, der ein richtige Demokratie hatte.
Dies hat er auch öffentlich in Reden verkündet.
Ist, nur weil Stalin gesagt hat die UdSSR wäre demokratisch ( sogar der demokratischste Staat den es je gab ) und man die Geschehnisse in der UdSSR natürlich nicht gut heissen kann, die Demokratie ansich etwas schlechtes ? NEIN ! Das ist doch Unsinn.
Nur weil jemand im Zeichen von etwas schlecht und bösartig handelt, heisst das nicht, dass dieses etwas auch schlecht sein muss.
Deshalb ist diese Diskussion auch unsinnig, weil jemand, der sich "Humanist" nennt, rein gar nichts
dafür kann, dass jemand, der sich auch "Humanist" nennt/nannte etwas Schlechtes getan hat.

Dienstag, der 21. Januar 2003, 13:59 Uhr
Name: Bernd
E-Mail: Bernd@gmx.net
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Hallo zusammen, ist eine informative Homepage. Meine Frage: Was halten Atheisten von Pseudo-Religionen, z.B. dem Neoliberalismus, der die deutschen Politiker und Manager als Priester erkoren hat, nachdem die Pseudo-Religion des Kommunismus/Sozialismus abgedankt hat? Würde mich echt mal interessieren, da ich auch in dieser Hinsicht ein echter Atheist bin, der weder dem neuen Gott des Geldes noch dem Gott der "deutschen Arbeit" huldigt. Gruß Bernd PS: Arbeit bzw. Geld verdienen muss sein, aber daraus eine Religion zu machen führt meines Erachtens geradewegs zurück nach 1933 - 1945 = Auschwitz-Motto "Arbeit macht frei"

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