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Samstag, der 19. Januar 2002, 23:15 Uhr
Name: Pfarrer Rieper, Cloppenburg
E-Mail: PFARRERRIEPER11@compuserve.de
Homepage: keine Homepage

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Hieligen Geistes sei und bleibe mit uns allen. Amen.

Der vorgeschlagene Predigttext für den morgigen „Letzten Sonntag nach Epiphanias“ steht im 1. Petrusbrief:

16 Denn wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt, als wir euch kundgetan haben die Kraft und das Kommen unseres Herrn Jesus Christus; sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen.
17 Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Preis durch eine Stimme, die zu ihm kam von der großen Herrlichkeit: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.
18 Und diese Stimme haben wir gehört vom Himmel kommen, als wir mit ihm waren auf dem heiligen Berge.
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.

Liebe Gemeinde,

Meldungen haben richtig zu sein, Berichterstattung wahrheitsgemäß. Aber in den letzten Tagen haben wir in Zusammenhang mit dem Krieg in Afghanistan wie schon vorher im Golfkrieg immer mehr Zweifel an dem Wert der Meldungen bekommen. Aber auch so begreifen wir, daß immer mehr Dinge in unserer Mediengesellschaft so sind, weil von ihnen gesagt wird, daß sie so seien. Oft ist die Botschaft vor der Realität, oft werden Dinge so oft beschworen, daß am Ende alle glauben, daß sie wahr sind. Dabei sind es gar nicht unbedingt bewußte Fälschungen, denen wir auf den Leim gehen, sondern manchmal nur einfach Theorien, die zum festen Bestandteil dessen gehören, was die meisten für wahr halten.

Solche Fälle hat es aber in der Geschichte immer wieder gegeben. Sowohl wurde versucht durch bewußte Fälschung historischer Zusammenhänge Politik zu machen, als auch die Entstehung von Theorien und Glaubenssätzen, die zum Teil zu fürchterlichen Folgen geführt haben. So hat der Hexenglaube im Mittelalter vielen unschuldigen Frauen auf grausamste Weise das Leben gekostet. Die Grenze zwischen bewußter Fälschung und einfacher Verblendung mag dabei vom Einzelfall abhängen. Heute machen die Imageberater und Agenturen das Bild, daß wir von den Politikern haben. Das ist sicher harmloser, aber es läßt auch schon Zweifel aufkommen.

Und manchmal überkommt uns auch die Angst in unserem Glauben. Was wäre denn, wenn unser Glaube auch nur auf einer Art Massenwahn der Alleingelassenen Jünger beruhen würde. Was wäre, wenn die Auferstehung nur der Imaginationskraft der ersten Zeugen entsprungen wäre? Was wäre, wenn unser Glaube nur aus den Wunschträumen der Kirchenväter und Apostel geformt worden wäre, die sich in Fasten und Beten zu tranceartigen Visionen hätten hinreißen lassen? Alles nur Täuschung, alles nur kluge Fabeln?

Scheinbar gingen auch schon in der frühen Christenheit solche Fragestellungen um. Der Schreiber des Briefes antwortet auf solche Fragen. Er erinnert an die Geschichte als Jesus mit den Jüngern auf einen hohen Berg steigt und dort verklärt wird. Dort so erinnert der Briefschreiber hat sich der Vater zum Sohn bekannt. Dort wurde den Jüngern mit Macht vor Augen geführt, daß dieser Rabbi, dem sie folgen, nicht nur ein Lehrer ist, sondern Gottes Sohn.

Unter dem Auge des Rationalismus darf man eingestehen, daß man natürlich auch ein solches Zeugnis anzweifeln darf. So will manche bibelkritische Auslegung hier wirklich eine Vision der Jünger finden, von der Autorschaft unseres Textes nicht zu sprechen. Allerdings sollte man bei solchen Forschungsergebnissen auch nicht vergessen, daß sie immer unter der vorgefertigten Auffassung stehen, alles sei ganz natürlich vor sich gegangen. Das hat sicher seinen Sinn, wenn es um die Auslotung der Bedeutung verschiedener Texte geht. Dem Angefochtenen, der sich fragt, ob er denn auf Gottes Wort vertrauen kann oder ob er auf fromme Fabeln hereinfällt, hilft das nicht.

Sicher können wir alles anzweifeln. Sicher können wir davon ausgehen, daß Jesus ein ganz netter Mensch war, daß es keinen Gott gibt und daß sich unser Leben ganz aus der Zusammensetzung der Moleküle bestimmt, aus denen wir gerade bestehen. Ich werde im folgenden nicht das Gegenteil beweisen. Aber die Hoffnungslosigkeit, die sich aus einer solchen Sicht ergibt, scheint mir ein Abbild der Finsternis zu sein, in die das Licht Gottes scheinen will. Sicher kann man sich auch in einer solchen Situation Glück einreden. Vielleicht hat man es sogar für eine Zeit. Manchmal scheint ja alles im Leben einfach zu klappen. Da braucht man dann keinen Gott. Auch ein wenig Nächstenliebe ist ja durchaus auch ohne Gott möglich. Immerhin möchte man ja auch selber nicht verlassen werden, wenn es einmal schlecht geht. Aber wenn es dann wirklich so weit ist, dann werden die liebenden Menschen seltener. Dann bekommt man die Kälte der Welt zu spüren. Da kann man in dem Gedanken an die, denen es noch schlechter geht, ein wenig Vergessen finden. Da kann man sich als großen Dulder mit philosophischen Gedanken benehmen, man kann sich Sysiphos als glücklichen Menschen einreden, wie es der Philosoph Camus tat.

Gott aber will in diese Finsternis der Hoffnungslosigkeit eindringen. Wir können das nicht beweisen, aber wir können uns auf ihn einlassen. Wer ihn in sein Herz einläßt, dem wird das Licht werden. Auch mit Gott wird sein Leben nicht vom Leid befreit, aber er muß es nicht mehr allein ertragen. Er weiß sich aufgehoben in Gott.
Sicher könnte das eine fromme Illusion sein, aber genausogut könnte es das Wirken Gottes sein. Wir können Gottes Wirken in uns nicht beweisen, aber spüren tun wir es sehr wohl. Wer sich auf ihn einläßt, den verändert Gott. Wer Jesus in sein Herz einläßt, der wird ein Licht in der Finsternis seines Lebens sehen.

Man kann das Kind in der Krippe für eine sentimentale Geschichte halten. Man kann die Lehre Jesu vom Reich Gottes für die Spinnerei eines religiösen Psychotikers halten, man kann die Auferstehung für eine Wahnvorstellung der Jünger halten. Aber man kann sich auch auf alles das einlassen. Man kann auch Jesu Lehren in seinem Umfeld Realität werden lassen. Man kann auch seinem Leben die Hoffnung auf ein Sein bei Gott hinzufügen.

Wir können zu Gott kommen, wenn wir selbst Zweifel haben. Wir können ihn bitten, unseren Glauben zu stärken, damit wir nicht der Hoffnungslosigkeit der Welt verfallen. Immer wieder werden uns die Zweifel kommen. Aber auch daran brauchen wir nicht zu verzweifeln. Gott nimmt auch unsere Zweifel ernst. In unserer Angefochtenheit liegt der Keim der Stärkung. Wenn wir Gott in unserem Unglauben um mehr Glauben bitten, so wird er nicht zögern uns seinen Geist zu schicken, damit er uns stärke. Manchmal allerdings dauert das. Manchmal müssen auch wir dabei umkehren, weil wir ein falsche Vorstellung von Gott haben.
Eine alte Geschichte endet mit der Feststellung, daß wenn du einen Gott aus Holz hat und merkst, daß er nicht gut ist, dies nicht bedeutet, daß es keinen Gott gibt, sondern nur, daß Gott nicht aus Holz ist. Unsere Zweifel können entstehen, wenn wir Vorstellungen von uns auf Gott übertragen haben. Lassen wir uns täglich neu von Gott annehmen. Gottes Wort will uns dabei helfen, falsche Vorstellungen nicht aufkommen zu lassen. Und es will uns dabei helfen, so voll zu werden, daß die Hoffnung aus uns überfließt auf andere.

Wir die wir uns von Jesus haben annehmen lassen, die wir uns auf ihn eingelassen haben, wir können unsere Hoffnung nicht beweisen. Aber wir können sie leben. Wir haben einen Vater, zu dem wir im Gebet kommen können. Wir können in unserem Umfeld ein wenig von dem Licht der Liebe aufscheinen lassen, die Gott in unsere Welt gebracht hat. Und wir können weitererzählen, daß wir Gott in unserem Leben erfahren haben. Wir können als Zeugen Gottes auftreten. Ob man uns glaubt, das liegt dann nicht mehr bei uns. Aber wir können es versuchen.

Amen.

Samstag, der 19. Januar 2002, 23:11 Uhr
Name: PFARRERR RIEPER, Cloppenburg
E-Mail: PFARRERRIEPER11@compuserve.de
Homepage: keine Homepage

Herzliche Grüße!+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Hieligen Geistes sei und bleibe mit uns allen. Amen.

Der vorgeschlagene Predigttext für den morgigen „Letzten Sonntag nach Epiphanias“ steht im 1. Petrusbrief:

16 Denn wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt, als wir euch kundgetan haben die Kraft und das Kommen unseres Herrn Jesus Christus; sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen.
17 Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Preis durch eine Stimme, die zu ihm kam von der großen Herrlichkeit: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.
18 Und diese Stimme haben wir gehört vom Himmel kommen, als wir mit ihm waren auf dem heiligen Berge.
19 Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.

Liebe Gemeinde,

Meldungen haben richtig zu sein, Berichterstattung wahrheitsgemäß. Aber in den letzten Tagen haben wir in Zusammenhang mit dem Krieg in Afghanistan wie schon vorher im Golfkrieg immer mehr Zweifel an dem Wert der Meldungen bekommen. Aber auch so begreifen wir, daß immer mehr Dinge in unserer Mediengesellschaft so sind, weil von ihnen gesagt wird, daß sie so seien. Oft ist die Botschaft vor der Realität, oft werden Dinge so oft beschworen, daß am Ende alle glauben, daß sie wahr sind. Dabei sind es gar nicht unbedingt bewußte Fälschungen, denen wir auf den Leim gehen, sondern manchmal nur einfach Theorien, die zum festen Bestandteil dessen gehören, was die meisten für wahr halten.

Solche Fälle hat es aber in der Geschichte immer wieder gegeben. Sowohl wurde versucht durch bewußte Fälschung historischer Zusammenhänge Politik zu machen, als auch die Entstehung von Theorien und Glaubenssätzen, die zum Teil zu fürchterlichen Folgen geführt haben. So hat der Hexenglaube im Mittelalter vielen unschuldigen Frauen auf grausamste Weise das Leben gekostet. Die Grenze zwischen bewußter Fälschung und einfacher Verblendung mag dabei vom Einzelfall abhängen. Heute machen die Imageberater und Agenturen das Bild, daß wir von den Politikern haben. Das ist sicher harmloser, aber es läßt auch schon Zweifel aufkommen.

Und manchmal überkommt uns auch die Angst in unserem Glauben. Was wäre denn, wenn unser Glaube auch nur auf einer Art Massenwahn der Alleingelassenen Jünger beruhen würde. Was wäre, wenn die Auferstehung nur der Imaginationskraft der ersten Zeugen entsprungen wäre? Was wäre, wenn unser Glaube nur aus den Wunschträumen der Kirchenväter und Apostel geformt worden wäre, die sich in Fasten und Beten zu tranceartigen Visionen hätten hinreißen lassen? Alles nur Täuschung, alles nur kluge Fabeln?

Scheinbar gingen auch schon in der frühen Christenheit solche Fragestellungen um. Der Schreiber des Briefes antwortet auf solche Fragen. Er erinnert an die Geschichte als Jesus mit den Jüngern auf einen hohen Berg steigt und dort verklärt wird. Dort so erinnert der Briefschreiber hat sich der Vater zum Sohn bekannt. Dort wurde den Jüngern mit Macht vor Augen geführt, daß dieser Rabbi, dem sie folgen, nicht nur ein Lehrer ist, sondern Gottes Sohn.

Unter dem Auge des Rationalismus darf man eingestehen, daß man natürlich auch ein solches Zeugnis anzweifeln darf. So will manche bibelkritische Auslegung hier wirklich eine Vision der Jünger finden, von der Autorschaft unseres Textes nicht zu sprechen. Allerdings sollte man bei solchen Forschungsergebnissen auch nicht vergessen, daß sie immer unter der vorgefertigten Auffassung stehen, alles sei ganz natürlich vor sich gegangen. Das hat sicher seinen Sinn, wenn es um die Auslotung der Bedeutung verschiedener Texte geht. Dem Angefochtenen, der sich fragt, ob er denn auf Gottes Wort vertrauen kann oder ob er auf fromme Fabeln hereinfällt, hilft das nicht.

Sicher können wir alles anzweifeln. Sicher können wir davon ausgehen, daß Jesus ein ganz netter Mensch war, daß es keinen Gott gibt und daß sich unser Leben ganz aus der Zusammensetzung der Moleküle bestimmt, aus denen wir gerade bestehen. Ich werde im folgenden nicht das Gegenteil beweisen. Aber die Hoffnungslosigkeit, die sich aus einer solchen Sicht ergibt, scheint mir ein Abbild der Finsternis zu sein, in die das Licht Gottes scheinen will. Sicher kann man sich auch in einer solchen Situation Glück einreden. Vielleicht hat man es sogar für eine Zeit. Manchmal scheint ja alles im Leben einfach zu klappen. Da braucht man dann keinen Gott. Auch ein wenig Nächstenliebe ist ja durchaus auch ohne Gott möglich. Immerhin möchte man ja auch selber nicht verlassen werden, wenn es einmal schlecht geht. Aber wenn es dann wirklich so weit ist, dann werden die liebenden Menschen seltener. Dann bekommt man die Kälte der Welt zu spüren. Da kann man in dem Gedanken an die, denen es noch schlechter geht, ein wenig Vergessen finden. Da kann man sich als großen Dulder mit philosophischen Gedanken benehmen, man kann sich Sysiphos als glücklichen Menschen einreden, wie es der Philosoph Camus tat.

Gott aber will in diese Finsternis der Hoffnungslosigkeit eindringen. Wir können das nicht beweisen, aber wir können uns auf ihn einlassen. Wer ihn in sein Herz einläßt, dem wird das Licht werden. Auch mit Gott wird sein Leben nicht vom Leid befreit, aber er muß es nicht mehr allein ertragen. Er weiß sich aufgehoben in Gott.
Sicher könnte das eine fromme Illusion sein, aber genausogut könnte es das Wirken Gottes sein. Wir können Gottes Wirken in uns nicht beweisen, aber spüren tun wir es sehr wohl. Wer sich auf ihn einläßt, den verändert Gott. Wer Jesus in sein Herz einläßt, der wird ein Licht in der Finsternis seines Lebens sehen.

Man kann das Kind in der Krippe für eine sentimentale Geschichte halten. Man kann die Lehre Jesu vom Reich Gottes für die Spinnerei eines religiösen Psychotikers halten, man kann die Auferstehung für eine Wahnvorstellung der Jünger halten. Aber man kann sich auch auf alles das einlassen. Man kann auch Jesu Lehren in seinem Umfeld Realität werden lassen. Man kann auch seinem Leben die Hoffnung auf ein Sein bei Gott hinzufügen.

Wir können zu Gott kommen, wenn wir selbst Zweifel haben. Wir können ihn bitten, unseren Glauben zu stärken, damit wir nicht der Hoffnungslosigkeit der Welt verfallen. Immer wieder werden uns die Zweifel kommen. Aber auch daran brauchen wir nicht zu verzweifeln. Gott nimmt auch unsere Zweifel ernst. In unserer Angefochtenheit liegt der Keim der Stärkung. Wenn wir Gott in unserem Unglauben um mehr Glauben bitten, so wird er nicht zögern uns seinen Geist zu schicken, damit er uns stärke. Manchmal allerdings dauert das. Manchmal müssen auch wir dabei umkehren, weil wir ein falsche Vorstellung von Gott haben.
Eine alte Geschichte endet mit der Feststellung, daß wenn du einen Gott aus Holz hat und merkst, daß er nicht gut ist, dies nicht bedeutet, daß es keinen Gott gibt, sondern nur, daß Gott nicht aus Holz ist. Unsere Zweifel können entstehen, wenn wir Vorstellungen von uns auf Gott übertragen haben. Lassen wir uns täglich neu von Gott annehmen. Gottes Wort will uns dabei helfen, falsche Vorstellungen nicht aufkommen zu lassen. Und es will uns dabei helfen, so voll zu werden, daß die Hoffnung aus uns überfließt auf andere.

Wir die wir uns von Jesus haben annehmen lassen, die wir uns auf ihn eingelassen haben, wir können unsere Hoffnung nicht beweisen. Aber wir können sie leben. Wir haben einen Vater, zu dem wir im Gebet kommen können. Wir können in unserem Umfeld ein wenig von dem Licht der Liebe aufscheinen lassen, die Gott in unsere Welt gebracht hat. Und wir können weitererzählen, daß wir Gott in unserem Leben erfahren haben. Wir können als Zeugen Gottes auftreten. Ob man uns glaubt, das liegt dann nicht mehr bei uns. Aber wir können es versuchen.

Amen.
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Samstag, der 19. Januar 2002, 11:46 Uhr
Name: Michael
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Lieber Herbert!
[...]
An Magie muss man GLAUBEN wie an den religioesen Rest auch. Der GLAUBE ist lediglich der groesste aller Aberglauben...
[...]
An alles muß man glauben, denn ein 100% Beweis existiert für nichts. Aber es gibt einen wesentlichen Unterscheid zwischen Magie und herkömmlicher Religion. Religion ist nur passiv, während Magie aktiv ist. Magie kennt keine Dogmen. Ständiges dazulernen ist gefragt. Darum ist die moderne Wissenschaft in meinen Augen auch ein Teil der Magie. Aber es gibt darüberhinaus noch andere Dinge zu entdecken, nämlich in uns selbst. Dort kann man die Verantwortung für die Weiterentwicklung nicht der Wissenschaft überlassen, da diese hier nicht über eine ausreichende personnelle Stärke verfügt um eine sinnvolle Forschung betreiben zu können.

Samstag, der 19. Januar 2002, 11:37 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Nicht die Sünde wurde geboren, als Eva den Apfel pflückte. Geboren wurde an diesem Tag vielmehr eine großartige Tugend, Ungehorsam genannt.
(Oriana Fallaci)

Ich nenne es Skeptizismus - das Gegenteil von "fuer dumm verkaufen lassen".

Samstag, der 19. Januar 2002, 11:36 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Der Mensch kann sich diese Energie zunutze machen. Diesen Vorgang nennt man Magie.

An Magie muss man GLAUBEN wie an den religioesen Rest auch. Der GLAUBE ist lediglich der groesste aller Aberglauben...

Freitag, der 18. Januar 2002, 22:30 Uhr
Name: Michael
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: http://www.ppt.dtpnet.de/Texte/status.htm

Nicht die Sünde wurde geboren, als Eva den Apfel pflückte. Geboren wurde an diesem Tag vielmehr eine großartige Tugend, Ungehorsam genannt.
(Oriana Fallaci)

Freitag, der 18. Januar 2002, 22:28 Uhr
Name: Michael
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Liebe Heike!
[...]
Die Vorstellung einer Batterie, die nur alles ohne Einflussmöglichkeiten in Gang hält, entspricht aber nicht gerade dem Bild des christlichen allmächtigen, persönlichen Gottes.
Die Vorstellung einer Batterie, die nur alles ohne Einflussmöglichkeiten in Gang hält, entspricht aber nicht gerade dem Bild des christlichen allmächtigen, persönlichen Gottes.
[...]
Genau.

Lieber Herbert!
[...]
Wieso sollte man zu einer Batterie beten, wenn sie kein Licht einschalten kann?
[...]
Der Mensch kann sich diese Energie zunutze machen. Diesen Vorgang nennt man Magie.

Freitag, der 18. Januar 2002, 18:47 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Gott ist die Batterie, die das Universums am Leben erhält. Diese Batterie für etwas verantwortlich zu machen ist nicht sinnvoll.

Wieso sollte man zu einer Batterie beten, wenn sie kein Licht einschalten kann?
Aus Gruenden der Konditionierung - der Selbstkonditionierung...

Freitag, der 18. Januar 2002, 18:46 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Gott ist die Batterie, die das Universums am Leben erhält. Diese Batterie für etwas verantwortlich zu machen ist nicht sinnvoll.

Wieso sollte man zu einer Batterie beten, wenn sie kein Licht einschalten kann?
Aus Gruenden der Konditionierung - der Selbskonditionierung...

Freitag, der 18. Januar 2002, 11:19 Uhr
Name: Heike
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Die Vorstellung einer Batterie, die nur alles ohne Einflussmöglichkeiten in Gang hält, entspricht aber nicht gerade dem Bild des christlichen allmächtigen, persönlichen Gottes.

Freitag, der 18. Januar 2002, 08:40 Uhr
Name: Michael
E-Mail: michael_jansen2002@yahoo.de
Homepage: keine Homepage

[...]
Er verhinderte die Grausamkeiten, die in seinem Namen geschahen, aber auch nicht, wozu ein "allmächtiger Gott" auf jeden Fall fähig wäre. Also, was soll'n wir mit dem anfangen. Ab in die Hölle...
[...]
Du kannst dem Strom nicht vorwerfen, das er die Lampe nicht eingeschaltet hat. Gott ist die Batterie, die das Universums am Leben erhält. Diese Batterie für etwas verantwortlich zu machen ist nicht sinnvoll.

Donnerstag, der 17. Januar 2002, 20:22 Uhr
Name: Cristina Mylott
E-Mail: cristina_mylott@hotmail.com
Homepage: keine Homepage

Com Ghioroc, Jud Arad cod 2899 Tel/fax 0040 57 461457
Sat Minis nr 118/D Tel. Mobil 00 4093493130
Romania



My name is Christina Mylott and I live in Romania in a small village called Minis, which is located in the community of Ghioroc. The purpose of making contact is to request your support in our project: Casa “Visul.” We require some help to complete the orphanage so that it will be capable of handling up to 20 children. Please take the time to read the page and consider the effect that you could make in the lives of these children. If you wish, we have available, a Powerpoint Presentation with pictures, layout of the grounds, and all of the costs broken down, which may make for more pleasant reading.

The mission statement of this project is: to give the best living conditions for orphaned children that are possible. We will supply more than food and a bed, including a proper education, Christian teaching and more than anything, love. This will make for them a not a house, but a home. We choose to do this not just because it is what we know, but because it is what we love.

The vision statement of the project: Romania has a great multitude of orphaned children which are left by their mothers in the hospital, on home doorsteps, or even in the street. These children do not have homes or a family and their numbers increase every year. When the state takes the children in, they receive a bed and food in the house, but nothing more. We wish to provide the best atmosphere for the children beyond what is normally offered in a state home. This will be accomplished by at least three volunteers and one state-paid, full-time staff with other volunteers throughout the week. The education will be provided through public schools, within close walking distance. The local pastor will provide for spiritual education of all the children on Sundays and during the week the staff will reinforce Christian teachings.

My experience with children and organisational Volunteer work on the weekends at another orphanage, spending time with the children. Particularly good with helping children that will not talk with adults. After spending time with them, I gain their trust and they will open up. Crying children become laughing children in my arms. Organisational – I spent four years working in a Furniture and Interior Decoration firm, performing paperwork and office duties such as advertisements, filing and typing. Lived in a 2-room apartment for the last six years by myself. During this time I also completed my education as well as teaching other students atheletics outside of the classroom.

On 7th of August, 8000DM was paid initially toward the home. The agreement is to pay the remaining amount of 5000USD by 7th of February, 2002. If the money is not paid by this date, there will be 0,05% daily interest on the remaining balance until 7th of June, 2002. If the home is not paid off by this time, the house and money will be forfeited.PLEASE HELP US TO DON'T LOSE THE HOUSE

The project, Casa – Visul, will be registered as a non-profit organisation (foundation). Once the house is fully paid for it will be tranfered from my name and registered in the name of the foundation. Half of the paperwork will be completed by us, but the other half will be completed by a lawyer.

There are many people who are interested in supporting this project and every week, from three to eight volunteers have Cristina Mylott Email: cristina_mylott@hotmail.com
been helping to clear the yard and make some of the internal repairs. Also, attached are letters from the mayor, a doctor and pastor that will all support the home with their respective responsibilities.

The plan for the house is to extend from the current three rooms to a greater area according to the attached drawing. Also, once the home is completed, the state government will provide 500,000Lei per child for the on-going costs of the children’s care.

For all of the sponsors in the Casa – Visul orphanage, we will give on-going correspondence with pictures of the children and special letters if something outstanding has happened in their life.

We request any help that you may be able to offer. If you are aware of any other foundations that may be able to support our activity, we would like to speak with them. If you have questions, please contact me at the address, email, or phone listed above.

Respectfully and with great thanks in advance,

Donnerstag, der 17. Januar 2002, 17:06 Uhr
Name: Heike
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Der allmächtige Gott schuf viele Dinge. Aber
Er schuf nicht die vielen Grausamkeiten
die in seinem Namen oder im Namen anderer Götter (oder Menschen) anderen Menschen angetan wurden.

Er verhinderte die Grausamkeiten, die in seinem Namen geschahen, aber auch nicht, wozu ein "allmächtiger Gott" auf jeden Fall fähig wäre. Also, was soll'n wir mit dem anfangen. Ab in die Hölle...

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