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Sonntag, der 20. April 2003, 12:47 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Matze,

Es gab Programme zur Versorgung der Bevölkerung, die von der irakischen Regierung zum Kauf von Waffen ausgenutzt wurden.

Diese Aussage - von den US-Amerikanern und Briten in die Welt gesetzt - ist erwiesenermassen voellig falsch. Lies die Hintergruende im genannten Buch von Hans von Sponeck. Tausende von UNO-Mitarbeitern uberwachten das Programm "Nahrungsmittel fuer Oel" im Irak vor Ort bis in die kleinste Verteilungseinheit. Dies wurde alles umfangreich und verifizierbar dokumentiert. Da ging nichts nebenraus...
Material, Medizin und Nahrungsmittel wurden uebrigens erst dann geliefert, als die irakische Regierung zu 100 Prozent und im voraus bezahlt hatte. Zum Teil kam da z.B. im medizinischen Bereich viel Schrott an (etwa 6 Prozent der Lieferungen) und nicht wenige dieser Lieferfirmen kassierten einfach ab, um anschliessend sofort in Konkurs zu gehen. Was Du allerdings meinen koenntest, sind ist die Umgehung des UN-Embargos durch die irakische Regierung, die Oel ueber den Nordirak (Kurden) in die Tuerkei!!! und seit etwa 2000 auch in den Libanon - per Pipeline - lieferte, um zumindest die etwa 2 Millionen Regierungsangestellten bezahlen zu koennen.

Doch lies das Buch von Hans von Sponeck selbst...

Sonntag, der 20. April 2003, 12:13 Uhr
Name: Matze
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@Herbert:

Millionen einfacher Menschen mussten unter den UN-Embargo leiden oder gar sterben.

Es gab Programme zur Versorgung der Bevölkerung, die von der irakischen Regierung zum Kauf von Waffen ausgenutzt wurden.

Gruß,

Matze

Sonntag, der 20. April 2003, 12:12 Uhr
Name: Matze
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@Frank:

Aber wer eine Antwort habe will, der muss sich schon an mich persönlich wenden:-)

Dann beantworte mir die Frage bitte. Meine Meinung ist, dass Welten zwischen der Lobby-Demokratie der USA und dem chinesichen Sozialismus besteht. Ich habe z.B. noch kaum gehört, dass in den USA massenhaft Internetseiten zensiert und Besitzer von Internetkaffees massenhaft verhaftet worden sind.

Ja, in den USA gab es Fälle von menschenrechtswidriger Folter - das mag ich nicht bestreiten: Aber nicht in chinesischen Maßstäben.

Die USA ist ein Barometer für das politische Problem aller westlicher Staaten: Die Industrie hat zu viel Macht erlangt. Man sieht es an der freien Software und an der Raubkopiererei von Musik - anstatt, dass freie Software, die im Sinne der Bürger ist, gesetzlich gefördert wird, werden den Herstellern proprietärer Software stets weitere Zugeständnisse gemacht. Anstatt, dass das Recht auf Privatkopie weiter erhalten wird, wird ein Urheberrecht so abgewandelt, dass Privatkopien von Musik ohne Qualitätsverlust praktisch unmöglich werden - obwohl dies sicher der Wille des Volkes ist.

Eine Trennung von Geld und Politik, sowie eine Trennung von Geld und Rechtsprechung ist dringend erforderlich, wenn wir nicht in einer entgültigen Lobbykratie der Großkonzerne enden wollen.

Gruß,

Matze

Sonntag, der 20. April 2003, 12:05 Uhr
Name: Matze
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@Herbert:

Das habe ich auch nicht behauptet. Ich behaupte aber - und dazu gibt es genuegend thematisierbare, ja teils beweisbare Ansatzpunkte - dass die USA (und andere so genannte westl. Staaten), respektive deren Politik zum nicht geringen Teil von der von mir angesprochenen Oligarchie gesteuert, gelenkt, massiv beweinflusst, ect. werden und zwar nicht im Sinne von Menschensrechte, Freiheit und Demokratie, sondern im Sinne von eigener Kapitalvermehrung.

Ja, die USA sind, wie die BRD und alle anderen Industriestaaten eine "Lobbykratie" - dennoch ist es immer wieder erstaunlich, dass selbst in den USA Einzelpersonen und Kleinunternehmen vor Gerichten gegen Großkonzerne oder den Staat erfolgreich sein können.

Das wirklich Fehlkonzept der meisten Industriestaaten ist das kostenpflichtige Rechtssystem, bei dem ein guter Anwalt, viel Geld und Geduld eher Recht bedeuten, als schlichtweg die Tatsache, dass man im Recht ist.

Wahrscheinlich hätte ein reicher Großkonzern mit einer Anwaltsabteilung den Irakkrieg durch ein US-Gericht eher kippen können, als eine Volksabstimmung....

Gruß,

Matze

Sonntag, der 20. April 2003, 11:01 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Ach ja... der Buchtitel lautet:

Irak. Chronik eines gewollten Krieges.

Autor: Hans von Sponeck

Sonntag, der 20. April 2003, 11:00 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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Zur Thematik der US-Aussenpolitik und des derzeitigen Irak-Krieges, der Umgang der USA und GB mit den UN (und deren Vertreter), findet man interessante Infos in dem brandaktuellen Buch von
Hans von Sponeck (Redaktionsstand Ende Januar 2003). Nach dem Lesen der Lektuere ist man um viele Fakten reicher und sieht mit grosser Wahrscheinlichkeit die Politik des Westens gegen den Rest der Welt mit anderen Augen. Den USA selbst war noch nie an einer starken UNO gelegen, ausser man konnte sie fuer die eigenen Interessen und Machtpolitik vereinnahmen (siehe auch z.B. Korea-Krieg). Zur Zeit gibt es wohl kaum ein Buch, dass die jaemmerliche und jahrelange Vorgeschichte zum Irak-Krieg besser dokumentiert. Millionen einfacher Menschen mussten unter den UN-Embargo leiden oder gar sterben.
Der Autor, der 30 Jahre im Dienste der UN stand, zeigt mit einigem Insiderwissen und viel Hintergrundinformationen, dass z.B. das UN-Programm "Oel fuer Nahrungsmittel" - dessen Leiter er drei Jahre lang bis zu seinem Ruecktritt aus freiem Willen war - von vornherein beinahe nur Makulatur war.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3462032550/qid=1050827984/sr=1-1/ref=sr13_1/028-0548603-0159704

Oder bei Amazon-Suche den Begriff SPONECK eingeben...

Sonntag, der 20. April 2003, 09:51 Uhr
Name: Frank
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Die USA sind kein totalitärer Staat und auch nicht eine Oligarchie...

Das habe ich auch nicht behauptet.

Nooee, dass habe ich behauptet.
Bzw. ich habe gefragt, wo noch die grundlegenden (nichtökonomischen) Unterschiede zwischen den Bush-Republikanern und der chinesischen KP liegen.
Aber wer eine Antwort habe will, der muss sich schon an mich persönlich wenden:-)

Samstag, der 19. April 2003, 22:45 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Guenther,

lieber herbert,
ich hatte dich bisher für einen halbswegs intelligenten menschen gehalten, aber außer loooooool und dümmlichen sätzen kommt von dir NIX.

Hattest Du das nicht erst neulich so geschrieben? Von Dir kommt auch nichts Neues... :-))
Duemmlich sind fuer Dich doch schon Menschen, die nicht an (D)ein Hirngespinst GLAUBEN.
Wo ist denn Gott gerade? Ist er mal wieder nach Eschweiler zurueckgekehrt? Gar via Schweiz?
Ein Schweinegott waere dies - zum Glueck gibt`s ihn nicht. :-))

Samstag, der 19. April 2003, 22:41 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Matze,

Die USA sind kein totalitärer Staat und auch nicht eine Oligarchie...

Das habe ich auch nicht behauptet. Ich behaupte aber - und dazu gibt es genuegend thematisierbare, ja teils beweisbare Ansatzpunkte - dass die USA (und andere so genannte westl. Staaten), respektive deren Politik zum nicht geringen Teil von der von mir angesprochenen Oligarchie gesteuert, gelenkt, massiv beweinflusst, ect. werden und zwar nicht im Sinne von Menschensrechte, Freiheit und Demokratie, sondern im Sinne von eigener Kapitalvermehrung.

Samstag, der 19. April 2003, 20:18 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Matze,

Was sollte er denn als Schöpfer dieser wunderbaren Dinge dagegen haben?

Was sollte er als Schoepfer aller nicht wunderbaren Dinge dagegen haben?

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