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Sonntag, der 27. April 2003, 21:45 Uhr
Name: Kurt
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@ Matze

"Das wäre vermeidbar, wenn man die von mir geforderte Demokratie in Unternehmen einführt. Würden dann die Angestelten eines Unternehmens einen Pool haben wollen, würde er sicherlich gemeinschaftlich genutzt."

Und was ist mit den Arbeitern?

Du verstehst aber nicht, was ich sagen wollte. Solange Spekulanten durch "Gewinnmitnahmen" (m.E. das Unwort des Jahrzehnts) die Sahne der produktiv arbeitenden Menschen abschöpfen können u. dürfen ohne dafür eine entsprechende Gegenleistung (Steuer) zu erbringen, wird ein gerechteres System nicht möglich sein.

V.G.
Kurt

Sonntag, der 27. April 2003, 20:42 Uhr
Name: Matze
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"@Matze"

Jaja, ich führe mal wieder Selbstgespräche :-) - soll natürlich "@Kurt" heißen :-).

Gruß,

Matze

Sonntag, der 27. April 2003, 20:41 Uhr
Name: Matze
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@Matze:

Es können sich aber leider nicht nur fleißige, sondern auch "begüterte" Personen (hauptsächlich juristische P.), welche ihre monitären Werte innerhalb kürzester Zeit OHNE einen Handschlag vermehren (Börse), einen Pool leisten.

Das wäre vermeidbar, wenn man die von mir geforderte Demokratie in Unternehmen einführt. Würden dann die Angestelten eines Unternehmens einen Pool haben wollen, würde er sicherlich gemeinschaftlich genutzt.

Ein leistungs-orientiertes, liberales Wirtschaftsmodell setzt natürlich vorraus, dass Staat und Wirtschaft demokratisch Organisiert sind (in Unternehmen ist natürlich "demokratisch" nicht auf das ganze Volk, sondern die Angestellten im Unternehmen Bezogen).

Gruß,

Matze

Sonntag, der 27. April 2003, 20:14 Uhr
Name: Kurt
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@ Matze

"...muss vom Preis so teuer sein, dass es sich der leisten kann, der wirklich wahnsinnig fleißig ist..."

Es können sich aber leider nicht nur fleißige, sondern auch "begüterte" Personen (hauptsächlich juristische P.), welche ihre monitären Werte innerhalb kürzester Zeit OHNE einen Handschlag vermehren (Börse), einen Pool leisten.

"Ich denke, dass nicht Staatsbetriebe erforderlich sind - denn der Staat ist das Volk. Betriebe können ruhig privat gegründet werden - allerdings muss gewährleistet sein, dass im Betrieb (der ja vom Volk kommt) basisdemokratische Verhältnisse vorherschen."

g Das kenne ich doch. Hast du mal einen Juristen gefragt?

V.G.
Kurt

Sonntag, der 27. April 2003, 17:47 Uhr
Name: Matze
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Wenn es zwangsweise verordnet wird, halte ich auch nichts davon.

Anders würde es nicht funktionieren. Gesellschaftliche Änderungen kommen nur langsam. Und wie ich zeigen konnte, wurde die große Chance des Gemeineigentums an Informationen mit Dingen wie unserem neuen Urheberrecht (das von ehem. 68ern mit verabschiedet wurde!) verspielt.

Andererseits erwerben viele Menschen im Laufe ihres Lebens Dinge, z.B. Auto, Computer, Play-Station, u.v.a.m., die die halbe Zeit (oder noch mehr) ohne Nutzung herumstehen.

Diese Dinge haben allerdings auch mittlerweile einen geringen Produktionsaufwand und bereits jetzt sind unsere Recycling und Energieproduktionstechniken prinzipiell enorm billig, sowie umwelt- und ressourcenschonend möglich, werden aber nicht genutzt oder umgesetzt...

Ein oder zwei Spielekonsolen in einer kleinen Wohnstrasse reichten da voellig aus. Stattdessen muss sich jeder als stolzer Besitzer von Spielkonsolen oder irgendwas waehnen.

Das ist eine sehr tief in die Menschen verwurzelte Neigung. Jeder will seinen Erfolg in eigene Dinge umsetzen. Wenn man hart dafür arbeitet, damit man die Spielkonsole der Wohngemeinschaft nutzen darf, ist das höchst unbefriedigend - wenn man jedoch eine eigene bekommt, ist das für die meisten Menschen wesentlich befriedigender. Ob man sie dann tatsächlich braucht ist eine andere Sache - ich komme ohne eine aus.

Dass man dafuer aber auch in die Maloche gehen muss, sieht man nicht (zumindest nicht vordergruendig).

Was zumindest die Umwelt und die wirtschaftliche Abhängigkeit betrifft, ist das leider so - müsste aber m.E. trotz Privateigentums nicht so sein.

Das Problem unserer Wirtschaft ist die Ungerechtigkeit. Wenn ein sehr sehr fleißiger Mensch einen Swimmingpool bekommt, so halte ich das für durchaus gerecht und könnte auch einsehen, dass ein sehr sehr fauler Mensch keinen bekommt.

Was natürlich falsch wäre, wäre wenn jener Swimmingpool so ressourcenaufwendig ist, dass er der Allgemeinheit schadet. Hier kämen wir zu dem, was ich unter gerechten Preisen verstehe: Ein Preis muss am Gegenstandswert und nicht am Handelswert festgemacht werden - ein Pool, der für einen einzelnen viel zu viel wäre, da er z.B. die Umwelt stark belastet, muss vom Preis so teuer sein, dass es sich der leisten kann, der wirklich wahnsinnig fleißig ist und eine Gemeinschaft aus Leuten. Hier hätte man Gemeineigentum auf Basis eines gerechten Preissystems.

Ich denke, dass der Staat als Traeger des Volkswillens - und nicht des Industriewillens - fuer grundlegende Dinge selbst Vorsorge zu treffen hat (und zwar in Form von Staatsbetrieben).

Ich denke, dass nicht Staatsbetriebe erforderlich sind - denn der Staat ist das Volk. Betriebe können ruhig privat gegründet werden - allerdings muss gewährleistet sein, dass im Betrieb (der ja vom Volk kommt) basisdemokratische Verhältnisse vorherschen.

Gruß,

Matze

Sonntag, der 27. April 2003, 17:29 Uhr
Name: Matze
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@Herbert:

Dass im Kapitalismus nicht alle "gleich gemacht" werden, dafuer sorgt schon das Kapital der Individuen:

Das Problem und der wesentliche Fehler des Kapitalismus ist, dass weder Preise, noch Löhne an entsprechende Tatsachen gebunden werden müssen. Belohnt wird nicht nach Fleiß der Arbeitskraft (im Rahmen des verfügbaren Unternehmenskapitals) und Gegenstände werden nicht nach deren tatsächlichen Wert (Beschaffung, Produktion usw.), sondern aufbauend auf Handelswerten verkauft. Ein weiteres Problem ist natürlich die mangelnde "effektive Demokratie" in Wirtschaft und Staat.

Ansonsten halt ich, wie gesagt, das freies, dezentrale und vom Staat unabhängige Wirtschaftsprinzip des Kapitalismus für völlig akzeptabel. Eine Verbesserung der von mir o.g. Fehler des Kapitalismus ist allerdings leider nur auf globaler Ebene möglich und wirksam...

Gruß,

Matze

Sonntag, der 27. April 2003, 16:01 Uhr
Name: David
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"was ich "toll" finde/faende?"

Es wäre wirklich nett, wenn du diesen Satz auch noch erklären könntest.

Sonntag, der 27. April 2003, 14:04 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ Matze,

Gleichmacherei beim Erfolg von Individueen funktioniert einfach nicht - weder im Sozialismus, noch im Kapitalismus,...

Dass im Kapitalismus nicht alle "gleich gemacht" werden, dafuer sorgt schon das Kapital der Individuen:

"Superstar" Alex bei Bundeswehr ausgemustert wegen angeblicher Wespenallergie

Siehe www.rp-online.de

Sonntag, der 27. April 2003, 10:15 Uhr
Name: Herbert Ferstl
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@ David,

was ich "toll" finde/faende?

http://www.anarchismus.de

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