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Montag, der 28. April 2003, 22:40 Uhr
Name: Bürgerbewegung Pro Köln
E-Mail: prokoeln@aol.com
Homepage: http://www.pro-koeln-online.de

Todesstrafe für Kindermörder?

Wir kennen das schon: Kindermorde und Kinderschändungen in Deutschland. Der bisher letzte Fall in Eschweiler: Der elfjährige Tom sowie seine achtjährige Schwester Sonja aus Eschweiler wurden auf brutale Weise umgebracht. Niemand weiß, welche Qualen sie den letzten Stunden ihres jungen Lebens ausgesetzt waren.

Und auch das kennen wir: betroffene Politiker.

Wir wissen: Die angebliche Betroffenheit wird nicht lange anhalten. Deren abgesonderte Sprechblasen, eine härtere Gangart gegenüber Kinderschändern einzulegen, werden wieder verpuffen. Jetzt hat es Sonja und Tom getroffen. Neulich die neunjährige Peggy, zuvor Natalie. Die elfjährige Claudia, die zehnjährige Ramona, die zehnjährige Kim, der siebenjährige Sebastian, die elfjährige Jennifer u.s.w.: Alle gequält, geschändet, ermordet. Die Dunkelziffer ist unbekannt und die Perversen liegen weiter auf der Lauer!

Es ist längst genug! Was ist seither geschehen? ... Nichts!

Natürlich wäre der Ruf nach der Todesstrafe weniger laut, würden Kindermörder und Kinderschänder hierzulande wenigstens anderswie aus dem Verkehr gezogen. Wie aber sieht die Wahrheit aus? Mit geradezu unbegreiflicher Milde werden diese Verbrecher nicht selten verhätschelt, genießen in Haft oder Psychiatrie sogar noch Sonderrechte, weil sie vor aufgebrachten Mitgefangenen zu schützen seien, die meist keinen Hehl daraus machen, was sie von den Kinderschändern halten. Immer wieder werden die Täter von Massenmedien, "fortschrittlichen" Psychologen und auch Politikern in die Opferrolle gedrängt.

Ob Todesstrafe oder nicht: Auf jeden Fall muß endlich Schluß sein mit der Verhätschelung von Triebtätern. Das Prinzip der Sicherheitsverwahrung muß konsequent zur Anwendung kommen. Kinderschänder haben in Freiheit nichts zu suchen. Bislang ist aber nicht einmal eine Hauptforderung aus Polizeikreisen in die Tat umgesetzt worden: Die Einführung einer zentralen Gen-Datei für Sexualstraftäter. Datenschutz für Perverse und Kindermörder geht bisher über das Wohl potentieller Opfer. Auch die Todesstrafe oder tatsächlich lebenslange Haft für Schwerverbrecher werden Kindermorde nicht aus der Welt schaffen. Es muß aber unter allen Umständen sichergestellt werden, daß ein verurteilter Mörder nicht die Möglichkeit erhält, ein zweites Mal zuzuschlagen. Natürlich wissen wir auch, daß allein mit härteren Strafen der Kriminalität nicht beizukommen ist. Eine haltlose Gesellschaft, die entwurzelte Menschen erzeugt, denen gesagt wird, man solle alles ausprobieren, was Spaß macht, ist die Mitursache allen Übels, die Perversen und Kriminellen sind deren sichtbare Zeichen.

Bis zu 80 % der Deutschen halten es für angemessen, bei schwersten Verbrechen den Täter mit dem Tode zu bestrafen. Diese Haltung bewerten die guten Menschen dieser Republik als "politisch unkorrekt". Deswegen findet eine ernsthafte Diskussion in diesem Lande auch nicht statt. Ein Tabuthema in der ansonsten tabulosen Gesellschaft.

Ist die Todesstrafe wirklich ein indiskutables Relikt aus finsteren Tagen, das nur von "Stammtischbrüdern" gefordert wird? In 2/3 der weltweit knapp 200 Staaten ist die Todesstrafe gesetzlich verankert, darunter in etlichen Demokratien westlichen Zuschnitts. In 1/3 der Staaten, darunter die Bundesrepublik Deutschland, wurde sie abgeschafft, und zwar zu einem Zeitpunkt vor 50 Jahren, da es nur einen kleinen Bruchteil der Schwerverbrechen von heute gab.

Pro Köln meint: Kindermörder gehören lebenslang aus dem Verkehr gezogen. Das Prinzip der Sicherheitsverwahrung muß in diesen Fällen konsequent zur Anwendung kommen.

Desweiteren sollte auch über das Tabuthema "Wiedereinführung der Todesstrafe" wenigstens offen diskutiert werden. Die einzigen, die sich nach einer Wiedereinführung wirklich Gedanken machen müßten, wären besonders brutale Mörder, Köpfe hochkrimineller Mafiabanden und skrupellose Drahtzieher des organisierten Rauschgifthandels.

Wer solche Leuten ein langes Leben wünscht, der sollte zunächst sein eigenes Rechtsverständnis überprüfen, statt Todesstrafen-Befürworter zu diffamieren.

Montag, der 28. April 2003, 22:34 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@Kaputtnik:

und nun schwimmt mein Gehirn in dieser grünlichen Lauge

Ja, das merkt man.

Montag, der 28. April 2003, 20:18 Uhr
Name: Leopold
E-Mail: leopold.malach@bluemail.ch
Homepage: s

sHi

Montag, der 28. April 2003, 16:21 Uhr
Name: Peter Kaputtnik
E-Mail: fbolander@gmx.de
Homepage: http://freemario.webpark.sk/piste.htm

Damals, da hatte ich diesen tödlichen Autounfall, und nun schwimmt mein Gehirn in dieser grünlichen Lauge und von der Hirnmasse wandern ganz lange Kabel vom Aquarium zu diesem Hochleistungscomputer, und die Hirnströme werden nun direkt in das Internet übertragen...
http://freemario.webpark.sk/piste.htm

Montag, der 28. April 2003, 10:00 Uhr
Name: ripley
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Ripley-Museum:
http://www.ripleys.dk/Tysk/frames/backframe.htm

Sonntag, der 27. April 2003, 21:48 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ Matze,

Gesellschaftliche Änderungen kommen nur langsam.

Bei der Thematik Basisdemokratie kann ich waehrend der vergangenen 50 Jahre keine realen und evidenten Fortschritte in die richtige Richtung ausmachen.

Und wie ich zeigen konnte, wurde die große 1Chance des Gemeineigentums an Informationen mit Dingen wie unserem neuen Urheberrecht (das von ehem. 68ern mit verabschiedet wurde!) verspielt.

Aber auch da haben wir doch wieder das kapitalistisch verfeinerte Prinzip des "HABEN WOLLENS", das uns seit fruehester Kindheit eingebleut wird. Die Industrie wird deshalb einen Dreck dagegen unternehmen, solange sie mit ihren "Rechten" jedem Einzelnen eine Musik-CD verkaufen kann.

Andererseits erwerben viele Menschen im Laufe ihres Lebens Dinge, z.B. Auto, Computer, Play-Station, u.v.a.m., die die halbe Zeit (oder noch mehr) ohne Nutzung herumstehen.

Diese Dinge haben allerdings auch mittlerweile einen geringen Produktionsaufwand...

Die Masse aber machts. Und so nebenbei - die Autoproduktion ist erst am Anfang. Hunderte Millionen Fahrzeuge werden fuer Kontinente wie Asien und Afrika als Absatzmarkt vorhergesagt. Von wegen Umweltvertraeglichkeit...

...und bereits jetzt sind unsere Recycling und Energieproduktionstechniken prinzipiell enorm billig, sowie umwelt- und ressourcenschonend möglich, werden aber nicht genutzt oder umgesetzt...

Billiger Absatz vertraegt sich wirtschaftlich kaum mit teuerem Recycling.

Das ist eine sehr tief in die Menschen verwurzelte Neigung.

Ich sehe da auch viel erzieherisches Potential. Urvoelker oder indigene Voelker teilen sich - aus welchen Gruenden auch immer - noch heute in den Stammesgemeinschaften die meisten Dinge.
In Teilbereichen funktionieren diese Dinge auch in anderen Gesellschaften (Kibuz, Kolchose, baeuerlicher Maschinenering, etc.).

Jeder will seinen Erfolg in eigene Dinge umsetzen.

Wird das nicht teilweise nur suggestiv an den Kunden/Verbraucher herangetragen? (s. auch Werbung).

Das Problem unserer Wirtschaft ist die Ungerechtigkeit. Wenn ein sehr sehr fleißiger Mensch einen Swimmingpool bekommt, so halte ich das für durchaus gerecht und könnte auch einsehen, dass ein sehr sehr fauler Mensch keinen bekommt.

Ein Mensch, der eine Firma geerbt hat, kann durchaus ein durchschnittlich begabter Unternehmer sein, ja er kann sogar relativ faul sein und muss dennoch nicht auf seinen Pool im Haus verzichten. Ein Familienvater dagegen, der im Schichtdienst monatlich 200 Stunden und mehr runterschuftet, wird sich kaum einen Pool leisten koennen. Er nutzt den "Gemeinschaftspool" des Staates, das staedtische, nicht privatisierte Schwimmbad.

Was natürlich falsch wäre, wäre wenn jener Swimmingpool so ressourcenaufwendig ist, dass er der Allgemeinheit schadet. Hier kämen wir zu dem, was ich unter gerechten Preisen verstehe: Ein Preis muss am Gegenstandswert und nicht am Handelswert festgemacht werden - ein Pool, der für einen einzelnen viel zu viel wäre, da er z.B. die Umwelt stark belastet,...

Wenn man bedenkt, wie viel umweltschaedliches Chlor, chemisches Anti-Algenmittel, PH-Senker, Ueberwinterungsmittel, etc. ein Rundbecken mit 5 Meter Durchmesser und 1,3 Tiefe (etwa 25 m Wasser) verusacht...??
Diese Menge Wasser kostet mit Abwassergebuehren (in unserer Region) lediglich etwa 70,-

Ich denke, dass nicht Staatsbetriebe erforderlich sind - denn der Staat ist das Volk. Betriebe können ruhig privat gegründet werden - allerdings muss gewährleistet sein, dass im Betrieb (der ja vom Volk kommt) basisdemokratische Verhältnisse vorherschen.

Da dies nie der Fall ist/sein wird, muss es Staatsbetriebe geben. Letztlich zaehle ich dazu auch die schulische Versorgung.

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