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Dienstag, der 29. April 2003, 13:56 Uhr
Name: Antichrist
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Und über allem schwebt immer noch das herzallerliebste Jesulein. Vergessen?

Dienstag, der 29. April 2003, 08:38 Uhr
Name: Frank
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Die einzigen, die sich nach einer Wiedereinführung wirklich Gedanken machen müßten, wären besonders brutale Mörder, Köpfe hochkrimineller Mafiabanden und skrupellose Drahtzieher des organisierten Rauschgifthandels.

Und politisch unbequeme Normalbürger mit nicht opportuner Meinung.
Das sind schließlich alles Landesverräter.
Ich hab schon so meine Erfahrung mit den "Befürwortern" der Todesstrafe.
Würde der erste exekutierte Unschuldige deine Meinung ändern? Falls du es bist: Mit Sicherheit!

Dienstag, der 29. April 2003, 01:53 Uhr
Name: ANGELA18solo
E-Mail: fdkfj@uni.de
Homepage: http://www.dateoase.de

_neuer SINGLECHAT (mitBilder) viele hübsche Frauen und Männer warten schon auf euch unter ((( www.dateoase.de ))) woanders müsst Ihr dafür bezahlen bei uns nicht :) wünsche euch noch viel Spass beim flirten ;)

Montag, der 28. April 2003, 23:13 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
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@ Matze,

Was also die effiziente Nutzung von Eigentum betrifft, stimme ich dir völlig zu - dieses Problem lässt sich nur dadurch lösen, indem man die Leute freiwillig auf die Gedanken kommen lässt...

...der Familienvater, der im Schichtdienst schuftet und seinen Job gut macht, muss entsprechend entlohnt werden.

Zu- und Uebereinstimmung mit (D/m)einen Gedanken :-))
Deine Ideen sind so anti-anarchistisch gar nicht...
:-)))

PS: Habe zu wenig Zeit fuer ausfuehrlichere Antwort.

Gruesse
Herbert Ferstl

Montag, der 28. April 2003, 23:06 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
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Wer solche Leuten ein langes Leben wünscht, der sollte zunächst sein eigenes Rechtsverständnis überprüfen, statt Todesstrafen-Befürworter zu diffamieren.

Schon mal was von Ethik, Menschenrechten und dergleichen gehoert?

Montag, der 28. April 2003, 23:03 Uhr
Name: Matze
E-Mail: keine E-Mail
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@Herbert:

Bei der Thematik Basisdemokratie kann ich waehrend der vergangenen 50 Jahre keine realen und evidenten Fortschritte in die richtige Richtung ausmachen.

50 Jahre sind für wirkliche gesellschaftliche Veränderungen auch relativ kurz. Die meisten einschneidenden Veränderungen unserer Gesellschaft haben von den Urhebern der Veränderung bis zur Ausführung meist mehr als 50 Jahre angedauert. Ich habe zudem nicht behauptet, dass solche in Richtung Basisdemokratie (zumindest in der BRD) je wirklich stattfanden.

Aber auch da haben wir doch wieder das kapitalistisch verfeinerte Prinzip des "HABEN WOLLENS", das uns seit fruehester Kindheit eingebleut wird. Die Industrie wird deshalb einen Dreck dagegen unternehmen, solange sie mit ihren "Rechten" jedem Einzelnen eine Musik-CD verkaufen kann.

Die Industrie nicht - aber die Gesellschaft. Ich habe dir bereits von dieser Open-Source-Geschichte und Linux erzählt. Hier stellen Menschen ihr geistiges Werk zur freien Verfügung - auch wenn dieses Werk qualitativ hochwertig ist. Firmen wie Sun oder Netscape - und selbst der Gigant Apple ziehen mit. Wenn diese Wirtschaftsform - die speziell im Bereich der Informationen möglich ist - sinnvoll ist, so wird es trotzdem noch viele Jahrzehnte dauern, bis sie allgemeine gesellschaftliche Anerkennung benötigt.

Meiner Meinung wird unser derzeitiges, kapitalistisches Beherrschungssystem nicht mehr lange überleben. Wir leben in einer Gesellschaft mit freier Produktwahl - die Industrie kann es zwar schaffen, z.B. Open-Source-Projekten immer wieder eins auf den Deckel zu hauen - längerfristig kommen sie aber einfach nicht dagegen an, denn sie arbeiten gegen die kommenden Generationen, die Open-Source immer selbstverständlicher nutzen und gegen ein Netz von vielen Millionen Privatpersonen. Sie müssten schon das Recht auf freie Meinungsäußerung direkt aufheben, was aber jenen nicht gelingen wird...

Dass die selbst die mächtige Medien-Industrie ihre Schranken hat, hat heute ein Fall gezeigt, bei denen Medienkonzerne vor einem US-Gericht verloren haben.

Es ist wichtig auf den Missstand unserer Industrie hinzuweisen - ich nehme aber stark an, dass man im Kampf gegen die Industrie nicht zwingend gegen Windmühlen kämpft, besonders wenn man nicht alleine ist. Viele Millionen Linux-Nutzer können selbst einem 40-Milliarden-US-$-schweren Microsoft-Konzern, der weltweit agiert und tausende Anwälte hat, Angst einjagen.

Die Masse aber machts. Und so nebenbei - die Autoproduktion ist erst am Anfang. Hunderte Millionen Fahrzeuge werden fuer Kontinente wie Asien und Afrika als Absatzmarkt vorhergesagt. Von wegen Umweltvertraeglichkeit...

Hier kommt wieder der Fehler unserer Wirtschaft zur Geltung: Entwickler für alternative Fahrzeuge, die sehr viel in den letzten Jahren geleistet haben, werden einfach nicht ausreichend gefördert. Ich könnte wetten, dass Automobil-Industrie und Erdöl-Industrie stark miteinander verstrickt sind und alternative Fahrzeuge in erster Linie deshalb so stark hinterherhinken...

Ich sehe da auch viel erzieherisches Potential. Urvoelker oder indigene Voelker teilen sich - aus welchen Gruenden auch immer - noch heute in den Stammesgemeinschaften die meisten Dinge.

Die meisten - aber nicht alle. Vermutlich steigert sich der Drang nach Besitz einfach anhand der Anzahl von Gegenständen, die man besitzen kann. Ein Mensch aus einem Naturvolk kann einfach kaum Ressourcen oder Gegenstände alleine Besitzen, weil es schlichtweg nichts gibt: Nahrung ist nur temporär verfügbar und muss auf Grund der Effektivität und Dringlichkeit der Sache schnell erbeutet werden. usw...

In Teilbereichen funktionieren diese Dinge auch in anderen Gesellschaften (Kibuz, Kolchose, baeuerlicher Maschinenering, etc.).

Die Kibuz-Bewegung ist allerdings nach und nach zum Zerfall verurteilt. Die sowjetrussische Landwirtschaft hatte Hungersnöte geschaffen und Maschinenringe von Landwirten in der BRD sind auch nur deshalb vorhanden, weil ein unmittelbarer Bedarf an gemeinsamer Verwendung der Ressource besteht.

Insofern muss ich dir natürlich recht geben - das nachdenken machts: Es ist durchaus sinnvoll eine Fahrgemeinschaft zu bilden, wenn man zur Arbeit fährt oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Auf der anderen Seite ist dies nicht für alle Fälle geistreich. Es gibt dann doch immer wieder Situationen, an denen man nur mit einem eigenen Auto sinnvoll weiterkommt.

Was also die effiziente Nutzung von Eigentum betrifft, stimme ich dir völlig zu - dieses Problem lässt sich nur dadurch lösen, indem man die Leute freiwillig auf die Gedanken kommen lässt...

Wird das nicht teilweise nur suggestiv an den Kunden/Verbraucher herangetragen? (s. auch Werbung).

Ja und nein. Ein Handy z.B. ist definitiv nur reine Show - wer ein gutes Handy ist, ist angeblich auch erfolgreich. Bei anderen Gütern, wie einem Haus, ist das schon schwerer zu sagen, da tatsächlich an einem größeren, luxeriöserem Haus im Grünen ein größerer praktischer Nutzen besteht, der für viele Menschen doch erstrebenswert erscheinen kann.

Ein Mensch, der eine Firma geerbt hat, kann durchaus ein durchschnittlich begabter Unternehmer sein, ja er kann sogar relativ faul sein und muss dennoch nicht auf seinen Pool im Haus verzichten.

Daher ist eine Basisdemokratie in Unternehmen erforderlich. Die Angestellten sollten ihre Unternehmer und Manager ernennen können und nicht irgendwelche adligen Erbfolgen.

Wenn dann der reiche Erbe eines fleißigen Mannes selbst faul ist, wird er auf die Dauer keinen Erfolg erzielen können - denn das wirtschaftssystem würde garantieren, dass er durch seine Faulheit empfindlich weniger Gewinn erzielen könnte.

Ein Familienvater dagegen, der im Schichtdienst monatlich 200 Stunden und mehr runterschuftet, wird sich kaum einen Pool leisten koennen. Er nutzt den "Gemeinschaftspool" des Staates, das staedtische, nicht privatisierte Schwimmbad.

Hier liegt eben der Fehler - der Familienvater, der im Schichtdienst schuftet und seinen Job gut macht, muss entsprechend entlohnt werden.

Wenn man bedenkt, wie viel umweltschaedliches Chlor, chemisches Anti-Algenmittel, PH-Senker, Ueberwinterungsmittel, etc. ein Rundbecken mit 5 Meter Durchmesser und 1,3 Tiefe (etwa 25 mē Wasser) verusacht...??

Wie gesagt, die Preise müssten nach dem damit verbundenen Aufwand und Nutzen/Schaden für die Allgemeinheit gebunden werden. Nur jemand der übermäßig fleißig ist - dessen Nutzen an der Allgemeinheit so groß ist, dass der Schaden der durch den Pool entsteht gering ist - nur der darf sich einen Pool leisten dürfen. Oder eben die Gemeinschaft (die durch "Zusammenlegen" von Geld - alias Steuern das ja bezahlen kann).

Da dies nie der Fall ist/sein wird, muss es Staatsbetriebe geben.

Einfache Gesetzesänderungen könnten dies ermöglichen. Probleme hierbei sind natürlich Besitzanteile am Unternehmen, die man rein Grundrechtlich nicht einfach "Auflösen" darf. Ansonsten ist ein Unternehmen ein Konstrukt, dass der Gesetzgeber geschaffen hat - also auch abändern kann.

Gruß,

Matze

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