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Dienstag, der 10. Juni 2003, 00:49 Uhr
Name: Matze
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@Herbert:

Aber ich kann erwarten, dass sich Religionsgemeinschaften mit ihren Statuten innerhalb des Grundgesetzes bewegen. Ansonsten gehoeren sie verboten, oder zumindest restriktiv ueberwacht wie andere verfassungswidrige Organisationen eben auch.

Wie gesagt, ich rede vom Spezialfall der Ämter, die tatsächlich religiösen Belang haben (Pfarrer) und bin skeptisch gegenüber dem Verhalten in anderen Bereichen (Kindergärten), da dort ein Monopol herrscht (wäre dem nicht so, würde ich sicher etwas anders bewerten).

Befaenden sich diese so genannten Statuten innerhalb der Grundrechte, haette ich nichts dagegen. Da aber die UN-Charta der Menschenrechte (Art. 18) und das GG (Art. 3 und 4) in den zitierten Artikeln eindeutig sind , stellt sich die Kirche ueber (oder ausserhalb) die bundesrepublikanische Verfassung.

Im Bereich der kirchlichen Ämter (Pfarrer etc.) kann ich auf jeden Fall sagen: Niemand zwingt jemanden, Pfarrer zu werden. Niemand hat Pf. Kroll dazu gezwungen katholischer Priester zu werden - wenn er katholischer Priester werden will, so hat er sich auch so zu verhalten. Du kannst von einem Malerunternehmen nicht verlangen, dass es Leute einstellt, die aus religiösen Gründen nicht malen dürfen.

Wie gesagt - für Kindergärten etc. gilt die Ausnahme, da die Kirche Monopolist ist (was im übrigen auch nicht zu 100% stimmt!).

Ausserdem arbeiten schon heute nicht wenige so genannte Zwangskonfessionalisierte in kirchlichen Einrichtungen. Menschen also, die nur deswegen in einer Religionsgemeinschaft sind, respektive dort eingetreten sind, weil sie in einem sozialen Beruf arbeiten und vielleicht keine andere Arbeitsstelle in der Region (z.B. Niederbayern) bekommen.

1. Auch hier muss man fragen: Hat sie die Kirche allgemein gezwungen diesen Beruf auszuüben?
2. Wie gesagt, ich sehe hier auf Grund des kirchl. Monopols ein, dass es nicht richtig ist.

Ja selbst ein Fall eines Polizisten ist mir bekannt, der wegen seines Jobs die Kinder taufen lies und selbst in die Kirche eintrat.

Den Fall musst du mir belegen oder zumindest Details dazu nennen. Zudem ist dies kein kirchenrechtliches, sondern ein staatsrechtliches oder noch viel mehr ein gesellschaftliches Problem.

Die Ueberarbeitung des kirchlichen Arbeitsrechts und die Eingliederung/Unterordnung unter die Verfassung waeren deshalb nur ein konsequenter Schritt in Richtung Demokratie.

Du verwechselst Demokratie mit Menschenrechten. Wie auch immer - ich gebe dir völlig recht, solange die Kirche

a) Monopolist in gewissen Bereichen ist (Kindergärten)
b) es sich nicht um kirchliche Ämter handelt (Pfarrer, ev. auch kircheninterne Verwaltung...)

Dass daran die Kirchen kaum Interesse haben, ist evident. War ja fast schon immer so. Wohlgemerkt die Kirchen - nicht die Schaefchen. Die GLAUBEN heute noch an die Wunder der Oekumene und merken gar nicht, dass z.B. fuer den Papst die paar Millionen reformbereiten Christen in Deutschland gar nicht relevant sind. Religioese Dogmen sind eben prinzipiell nicht reformierbar.

Der Papst ist ein uralter Mann - über das Thema können wir vermutlich erst dann vernünftig diskutieren, wenn JPII nicht mehr im Amt ist.

Was haben die Kirchen gegen Nichtchristen/-glaeubige in ihren Reihen?

Ich habe es immer wieder erlebt, dass Moslems und Juden an Gottesdiensten teilgenommen haben :-).

Wie auch immer - das Problem ist, dass die Kirche kein Unternehmen, sondern eine Religionsgemeinschaft ist. Du kannst von der SPD nicht erwarten, dass sie CDUler einstellt. Dass ich natürlich die kirchlichen Einrichtungen im Sozial- und Bildungssektor auf Grund des kirchl. Monopols ausnehme, brauche ich nicht ständig zu wiederholen :-).


Dabei waere doch die Zugehoerigkeit/ Nichtzugeherigkeit zu einer Religion reine Privatsache und hat als Eintrag auf der Lohnsteuerkarte nichts zu suchen.

Der Eintrag ist nur zur finanziellen Unterstützung von Religionsgemeinschaften gedacht. Der Eintrag sagt nichts über deine Tatsächlichen Glaubenseinstellungen aus. Problem sind nur Leute, die das nicht verstehen.

Stichwort Datenschutz!

Die Anschrift und das Geburtsdatum stehen auch auf dem Ausweis. Weder das eine (die Anschrift), noch das andere (Informationen für Kirchensteuer) haben irgendeine datenschutzrechtliche Bewandnis.

Als Einstellungsgrund bei der Jobsuche verstoesst dieses Kriterium auf jeden Fall gegen die Verfassung!

Ich habe mittlerweile von Kirchenmitgliedern gehört, die nicht angenommen wurden, da sie Kirchenmitglieder waren. Wo sind denn da die freiheitlichen Atheisten und Humanisten geblieben?

Gruß,

Matze

Dienstag, der 10. Juni 2003, 00:38 Uhr
Name: Kurt
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Heute schon der 5-te Tag, an dem die internationalen Mitglieder der sakralen Chöre hier in einem nahe gelegenen Festzelt Remmidemmi machen u. morgen Früh soll ich arbeiten gehen. Und morgen Nacht soll es laut dem zugesandten Schreiben bis 2 Uhr (+-?) gehen. Toleranz der Mystiker od. Weichklopfen der Ungläubigen?

Montag, der 9. Juni 2003, 17:20 Uhr
Name: Kurt
E-Mail: keine E-Mail
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@ Amberball

Wenn Mitarbeiter in kirchlichen Verwaltungen, die auch von der Kirche u. deren Mitglieder bezahlt werden, auch Kirchenmitglieder sein müssen, so ist dagegen nichts einzuwenden. Dies würde der "Zwangsmitgliedschaft" von Gewerkschaftsmitarbeitern in der Gewerkschaft entsprechen. In Institutionen, welche zwar in kirchlicher Hand sind, deren Dienstleistungen jedoch vom Steuerzahler od. von den Sozialversicherungen bezahlt werden, darf die Kirche kein Recht haben, ein abweichendes Arbeitsrecht als das gesetzliche zu installieren. Dies ist aber leider der Fall.

Montag, der 9. Juni 2003, 15:28 Uhr
Name: Heike Jackler
E-Mail: keine E-Mail
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Was haben Gewerkschaften und Parteien gegen Nichtmitglieder in deren (Mitarbeiter-)Reihen. Zumindest bei den Gewerkschaften ist Mitgliedschaft der Mitarbeiter Pflicht. Sind sie deswegen verfassungsfeindlich?

Gewerkschaften und Parteien besetzen aber nicht wie die Kirchen ganze Berufszweige fast monopolartig. Niemand beschwert sich darüber, dass im kirchlichen Kernbereich die Mitarbeiter auch Christen sein müssen. Aber dass das kirchliche Arbeitsrecht auch Auswirkungen auf Arbeitsplätze hat, die betriebswirtschaftlich geführt werden, mit der Kirche kaum etwas zu tun haben, außer dass der Kirche der Betrieb gehört, so dass die kirchlichen Vorgaben Auswirkungen bis in das Privatleben der ARbeitnehmer hat, ist einzigartig in Deutschland.

Montag, der 9. Juni 2003, 13:46 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
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@ Amberball,

es waere voellig irrelevant fuer den NEWS-Artikel, ob Gewerkschaften, Parteien, Konzerne, etc. gegen Art. 3 des GG`s verstossen. Das waere evtl. eine separate Geschichte...
Wenn es tatsaechlich so waere, koennte dies kein Grund fuer die ethisch ach so hochstehenden kirchlichen Arbeitgeber sein, daraus fuer sich das gleiche Unrecht abzuleiten.

Doch bis zu den Parteien, Konzernen, etc. braucht man gar nicht zu schweifen. Haette ich - als stadtbekannter Atheist - in meinen Mitarbeitervertragen drinnstehen, dass meine Mirtarbeiter aus der Kirche austreten muessten, wenn sie bei eine Arbeitsstelle antraeten, dann ginge ein Aufschrei durchs Land. Zu Recht. Dieser Passus verstiesse gegen das GG, Art. 3.

Montag, der 9. Juni 2003, 13:01 Uhr
Name: Amberball
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Die Gewerkschaften, Parteien und andere Arbeitgeber verstossen dabei aber nicht gegen Artikel 3 des GG`s der BRD.

Warum nicht?

Montag, der 9. Juni 2003, 12:48 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ Amberball,

Was haben Gewerkschaften und Parteien gegen Nichtmitglieder in deren (Mitarbeiter-)Reihen.

Die Gewerkschaften, Parteien und andere Arbeitgeber verstossen dabei aber nicht gegen Artikel 3 des GG`s der BRD.

Montag, der 9. Juni 2003, 11:49 Uhr
Name: Gim HyeongJeon
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Montag, der 9. Juni 2003, 11:41 Uhr
Name: Amberball
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Was haben die Kirchen gegen Nichtchristen/-glaeubige in ihren Reihen

Was haben Gewerkschaften und Parteien gegen Nichtmitglieder in deren (Mitarbeiter-)Reihen. Zumindest bei den Gewerkschaften ist Mitgliedschaft der Mitarbeiter Pflicht. Sind sie deswegen verfassungsfeindlich?

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Copyright © 1999, Der Humanist (Gästebuch entwickelt von Erik Möller) - Copyright © der Einträge bei ihren Autoren