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Montag, der 21. Juli 2003, 12:00 Uhr
Name: Matze
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@Herbert:

Labern kann jeder. Konkrete Beispiele meiner Intoleranz (im diskutierten Artikel) bleibst Du schuldig.

Vermutlich proiiziert er verallgemeinernd Intoleranz mancher Atheisten auf Einzelpersonen, wie es leider die meisten Menschen machen...

Was sollte man widerlegen koennen, was noch nicht mal bewiesen ist?

Wie soll man etwas widerlegen/beweisen können, das von seinem Wesen her nicht beweisbar ist... :)

Nichtsdestotrotz ist die moderne Hirnforschung auf dem besten Weg, (D)einen Gott als ein Hirngespinst zu entlarven.

Was zu bezweifeln ist. Die Hirnforschung kann Herausfinden, dass bestimmte religiöse Verhaltensweisen antrainiert, bzw. "Konstruktionsbedingt" sind - sie kann aber damit weder die Existenz Gottes beweisen, noch widerlegen.

Begib Dich aber nie missionarisch in die Naehe der von uns gezeugten Kinder - sie werden Dich auslachen.

Hm... Tolerante Erziehung?

Gruß,

Matze

Sonntag, der 20. Juli 2003, 11:06 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
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@ Kaiser,

Gibt es etwas erbärmlicheres, als immer den anderen ihre angebliche Intoleranz vorzuwerfen, und selber intolerant zu sein?

Labern kann jeder. Konkrete Beispiele meiner Intoleranz (im diskutierten Artikel) bleibst Du schuldig.

Wer unbedingt als Atheist durchs Leben gehen will, bitteschön.

Dito!
Das Gleiche gilt fuer Christen und andere GLAEUBIGE. Warum aber wird dann von GLAEUBIGEN in staatlichen Einrichtungen (KiGa`s/ Schulen/ Heimen/ etc. der angeblich "richtige GLAUBE einseitig voherbestimmt, indem man eben nicht "die Anzahl der Moeglichkeiten erhoeht", sondern ausschliesslich die christliche Konditionierung mit religioeser Ideologie betreibt?
Anschliessend verbringt man dann als Erwachsener die zweite Haelfte seines Lebens damit, den in der ersten Lebenshaelfte konditionierten Kaese zu ueberdenken oder zu revidieren. Falls man dann noch denken kann...

Aber welcher Atheist hat bisher die Existenz Gottes wirklich widerlegt?

Was sollte man widerlegen koennen, was noch nicht mal bewiesen ist? Nichtsdestotrotz ist die moderne Hirnforschung auf dem besten Weg, (D)einen Gott als ein Hirngespinst zu entlarven. :-)))

Gelobt sei Jesus Christus.

Gelobt sei Dein Hirngespinst, an das Du gerne GLAUBEN darfst. Begib Dich aber nie missionarisch in die Naehe der von uns gezeugten Kinder - sie werden Dich auslachen.

Sonntag, der 20. Juli 2003, 10:13 Uhr
Name: Chr. Kaiser
E-Mail: mail@kaiser-kalligraphie.de
Homepage: kaiser.kalligraphie.en.ms

Gibt es etwas erbärmlicheres, als immer den anderen ihre angebliche Intoleranz vorzuwerfen, und selber intolerant zu sein? Wer unbedingt als Atheist durchs Leben gehen will, bitteschön. Aber welcher Atheist hat bisher die Existenz Gottes wirklich widerlegt? Übrigens: Nicht die Humanisten mißbrauchen, Erasmus von Rotterdam und Ulrich von Hutten waren viel zu intelligent, als daß sie Gott nicht zu sehen und zu akzeptieren im Stande gewesen wären. Gelobt sei Jesus Christus.

Sonntag, der 20. Juli 2003, 00:01 Uhr
Name: Herbert Ferstl
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

@ Amberball,

[...] Da feiern die alten Kader fröhliche Urständ und die "Nichtjugendweiheeltern" müssen ihrer Weltanschauung Respekt verschaffen.

Zumindest wird ihnen die Uhrzeit der Veranstaltung mitgeteilt - in laendlichen Bayern in der Regel nicht! Das ist die primaere Intention meiner Kritik.
Um den genauen Schulanfang nicht zu verpassen, wird man eigentlich genoetigt, am Gottesdienst teilzunehmen oder zumindest vor der Kirche oder vor der Schule zu warten. Mich persoenlich betrifft dies mit (stuendlich abgerechneten) Personalkosten. Wenn ich daher wuesste, dass der Schulanfang um 10:00 Uhr ist, braeuchte ich also nicht schon vorsorgehalber um 9:30 Uhr (oder noch freuher) vor dem Schulgebaeude anmaschieren.

Es passierte schon - gerade bei uns in der Naehe -, dass das Busunternehmen diesen Termin (gemeinsame Fahrt in die Kirche) verschwitzte. Die "verprellten" christlichen Eltern organisierten nach vergeblichen Warten auf den Bus (wer bezahlt diesen eigentlich? Die Kirche oder die Schule. Stichwort "kirchlicher Schulbus"?) daraufhin kurzerhand einen eigenen Fahrdienst und der Pfarrer verschob den Schulanfangsgottesdienst einfach um etwa eine Stunde. Das hatte zu Folge, dass alle anderen Schueler mit anderer Konfessionalitaet (deren Schulanfangsgottesdienst "normal" verlief) und alle NichtGLAEUBIGEN locker mal so eine Stunde vor dem Schulhaus zu warten hatten...

Anfallende Personalkosten? Interessiert doch einen Pfarrer oder Schulrektor nicht...

Also nochmal: Es geht darum, dass eine staatliche Bildungseinrichtung allen Schuelern und Schuelereltern gleichermassen die Moeglichkeit einraeumen sollte, zu einem gemeinsamen und oeffentlich bekannten Termin zum Schulanfang zu erscheinen. Meine Kritik gilt nicht primaer den GLAEUBIGEN und ihren Veranstaltungen, die ausschliesslich im kritisierten Elternbrief genannt werden - die koennen doch von mir aus weiterhin aufgefuehrt werden - sondern die Tatsache, dass eine staatliche Einrichtung unter Missachtung aller bekannten Fakten, nicht faehig ist, einen allgemein verbindlichen Termin zu nennen.

Es stellt sich zudem die Frage, warum dies so ist:
- weil es schon immer so war?
- weil selektive Wahrnehmung innerhalb der Schulleitung vorliegt?
- weil bornierte Sturheit vorhanden ist?
- weil man Andersdenkenden/ -GLAEUBIGEN einen Denkzettel verpassen will?
- weil man alle in die Kirche "locken" will.

Der Schulleitung ist seit den Anmeldungen (vor etwa 8 Wochen) bekannt, dass mindesten fuenf Prozent der Schueler keiner christlichen Konfession angehoeren oder NichtGLAEUBIGE sind.

(So nebenbei erwaehnt wurde damals von der Konrektorin darauf hingewiesen, dass unser nicht getauftes Kind mangels Ethik-Unterricht doch am Religionsunterricht teilnehmen muesse [was natuerlich gegen entsprechende Verfassungsurteile verstoesst, die aber der Konrektorin offenkundig nicht bekannt waren]. Eine Abholung durch die Eltern wahrend dieser anfallenden Freistunde sei naemlich nicht moeglich [Stichwort Aufsichtspflicht, was natuerlich auch den aktuellen Rechtssprechung widerspricht].
Die Klassenlehrerin weigert sich zudem, auf das christliche Morgengebet nach Unterrichtsbeginn zu verzichten, respektive dies 5 Minuten vorher abzuhalten. Ausserdem muessten alle Nichtchristen aus Respekt vor dem GLAUBEN der Christen beim morgendlichen Gebet aufstehen. Keinesfalls duerften diese Kinder das Klassenzimmer verlassen - das wirke ja ausgrenzend - LOL!, etcpp.
Angesprochen auf die seit Jahren praktizierte Rechtssprechung - nichtglaeubige Schueler duerfen beim Morgengebet eben doch sitzen bleiben solange sie nicht stoeren, respektive duerfen sie aus freien Stuecken waehend dieses Ritus das Klassenzimmer verlassen - gab die Klassenlehrerin bekannt, dass ihr dies nicht bekannt sei und bei ihr in dieser Art auch nicht geduldet wuerde. Von den zahlreichen Kruzifixen in der Schule und in den Klassenzimmern habe ich noch gar nicht angefangen...
"Gott mit dir du Land der Bayern,
Heimaterde, Vaterland!
Ueber deinen weiten Gauen
Walte seine Segenshand! [aus der bayer. Nationalhymne] - das wird bei uns halt noch sehr ernst genommen!).

Dabei wird mit dieser Praxis schon Sechsjaehrigen bewusst gemacht, dass die Zugehoerigkeit zu einer Konfession trennende Elemente (roem.-kath und evang.) enthaelt. Zu dem, was man in spaeteren Lebensjahren als angeblich selbstgefundene Oekumene mit froehlichen Urstaend feiert, wird hier der gegensaetzliche Grundstein gelegt.

Christliche Toleranz, die angeblich seit Jahrhunderten zu mehr Humanismus, Demokratie und Menschrechten fuehrte? (wer`s GLAUBT)

Samstag, der 19. Juli 2003, 21:30 Uhr
Name: Amberball
E-Mail: keine E-Mail
Homepage: keine Homepage

Ein Phänomen, das jedes Jahr zum Start des staatlichen Schulunterrichts in den Medien und den Infoblättern der Schulen zu beobachten ist.

Bei uns gehts zuweilen andersrum:
"Liebe Eltern, in unserer heutigen Elternversammlung an der xyz-(öffentlich-staatlichen)-Schule möchte wir Sie zuerst über die Jugendweihe informieren."
Da feiern die alten Kader fröhliche Urständ und die "Nichtjugendweiheeltern" müssen ihrer Weltanschauung Respekt verschaffen.

Amberball

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